{"id":9488,"date":"2016-05-17T20:28:50","date_gmt":"2016-05-17T18:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=9488"},"modified":"2022-09-05T19:21:25","modified_gmt":"2022-09-05T17:21:25","slug":"cluster-medicine-spagyric-modernity","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/cluster-medicine-spagyric-modernity\/","title":{"rendered":"Clustermedizin &#8211; Spagyrik der Moderne"},"content":{"rendered":"<h2>Spagyrik \u2013 Abk\u00f6mmling einer mystischen Geheimlehre oder schlicht ein funktionierendes System?<\/h2>\n<p>Um die Spagyrik, dem europ\u00e4ischen Heilsystem, welches sich aus der Alchemie entwickelt hat, ranken sich viele widerspr\u00fcchliche Meinungen. Dabei w\u00e4re es hilfreich, sich daran zu erinnern, was Justus von Liebig 1865 schrieb: \u201eDie Alchemie ist niemals etwas anderes als die Chemie gewesen; ihre best\u00e4ndige Verwechslung mit der Goldmacherei des 16. und 17. Jahrhunderts ist die gr\u00f6\u00dfte Ungerechtigkeit.\u201c Man kann mit Sicherheit sagen, dass die heutige Chemie, eine sogenannte Naturwissenschaft, von der Alchemie und ihren experimentellen Methoden profitierte. Als Lehre von der Natur und vom Wechselspiel zwischen Mensch und Sch\u00f6pfung erscheint die Alchemie unserem heutigen Denken irgendwie fremd und unverst\u00e4ndlich. Gerade deshalb m\u00f6chten wir hier einen kurzen \u00dcberblick zur Herkunft der Spagyrik geben und uns dann auf eine ihrer aktuellsten Entwicklungen, die Clustermedizin, konzentrieren.<\/p>\n<h3>Die Herkunft der Spagyrik<\/h3>\n<p>Die etymologische Bedeutung des Begriffs Spagyrik l\u00e4sst sich auf die beiden griechischen W\u00f6rter \u201espagein\u201c (= trennen, scheiden) sowie \u201eageirein\u201c (= zusammenf\u00fchren, vereinen) zur\u00fcckf\u00fchren. Der Begriff wurde vermutlich durch Paracelsus (1493\u20131541) gepr\u00e4gt, einem\u00a0aus der Schweiz stammenden Arzt, Alchemist, Astrologen, Mystiker, Laientheologen\u00a0und Philosoph.<\/p>\n<p>Spagyrik bezeichnet verschiedene alternativmedizinische Konzepte, die als medizinischer Zweig der Alchemie gesehen werden k\u00f6nnen. Der Spagyrik mit ihren verschiedenen Systemen liegt kein einheitliches theoretisches Konzept zugrunde. Es finden sich verschiedene Verbindungen zur Alchemie, Numerologie, esoterischen Kosmologie, Humoralpathologie, Signaturenlehre sowie zu Vorstellungen aus der antiken Naturphilosophie (wie z. B. der \u201eElemente-Lehre\u201c). Dieser Vielf\u00e4ltigkeit und den innovativen Pers\u00f6nlichkeiten, die zur Entwicklung der Spagyrik beigetragen haben, ist es zu verdanken, dass die einzelnen Auspr\u00e4gungen der Spagyrik bis heute sehr interessante und faszinierende Systeme darstellen. Deren gemeinsames therapeutisches Ziel es ist, die Selbstheilungskr\u00e4fte des Menschen positiv zu beeinflussen.<\/p>\n<h3>Pr\u00e4gende Pers\u00f6nlichkeiten<\/h3>\n<p>Im 19. Jahrhundert wurde die Spagyrik durch den schlesischen Eisenbahningenieur Carl Friedrich Zimpel (1801\u20131879) neu belebt. Seinerzeit arbeitete er im heutigen Sinne als Arzt und Heilpraktiker in Deutschland. Ab 1868 entwickelte er das nach ihm benannte Heilsystem\u00a0(Spagyrik nach Zimpel, heute Staufen-Pharma GmbH &amp; Co. KG). Dabei hielt er die Destillation f\u00fcr den zentralen Herstellungsschritt und glaubte, durch ausdauernde Destillationsvorg\u00e4nge die Wirkung seiner Mittel speziell zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Weitere Entwicklungen spagyrischer Systeme tauchten Anfang bis Ende des 20. Jahrhunderts auf; u. a. die Systeme nach Johann Conrad Gl\u00fcckselig (1864\u20131934), heute Ph\u00f6nix Laboratorium GmbH, Alexander von Bernus (1880\u20131965), heute Laboratorium SOLUNA Heilmittel GmbH, und Ulrich-J\u00fcrgen Heinz (1941), Entwickler der Clustermedizin (Abb.1=Ulrich.jpg), heute Meta Cluster GmbH.<\/p>\n<h3>Clustermedizin: Spagyrik der Moderne<\/h3>\n<p>Die Clustermedizin ist ein weiteres eigenes System, das in den 1980er-Jahren von dem Philosophen und Heilpraktiker Ulrich J\u00fcrgen Heinz entwickelt wurde. Im Mittelpunkt\u00a0steht hier das von Heinz patentierte Verfahren, mit dem aus ionisierbaren K\u00f6rpersubstanzen spezifische Informationen \u00fcber ihre Beschaffenheit und Funktion extrahiert und gespeichert\u00a0werden k\u00f6nnen. \u00dcber kristalline Texturen k\u00f6nnen nach den Regeln der morphologischen\u00a0und kristallographischen Analogie Aussagen \u00fcber Muster\u00fcbereinstimmungen einer zu bewertenden Probe mit einem in Jahrzehnten gewachsenen Klassifikationspool getroffen\u00a0werden. Damit wird eine sehr sensible und sensitive Analytik mit korrespondierenden\u00a0therapeutischen Komponenten geliefert.<\/p>\n<h3>Die Werkzeuge des Verfahrens sind:<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Mazeration und Destillation<\/li>\n<li>Kristallisation in definierten Tr\u00e4gersubstanzen<\/li>\n<li>Mikroskopische Analyse (Dom\u00e4nen, Texturen, Formen)<\/li>\n<li>Fraktale Analyse (selbst\u00e4hnliche Elemente)<\/li>\n<li>Kodierung der (fraktalisierten) Bildinhalte f\u00fcr die mustererkennende Bearbeitung und<\/li>\n<li>Zuordnung der Bildinhalte zu biologischen und medizinischen Fakten (Klassifizierung)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Diagnosestellung in der Clustermedizin<\/h3>\n<p>Lebende Systeme bilden komplexe Netzwerke, \u00fcber die sie kommunizieren, ausgleichen und stoffwechseln. An diesen Schnittstellen fallen die Entscheidungen zur einen oder anderen Entwicklung, zur Krankheit oder zur Gesundheit. Clustermedizin besch\u00e4ftigt sich mit diesen Schnittstellen, welche die Ursachen komplexer St\u00f6rungen auf intelligente Weise erkennen lassen. Dazu war es n\u00f6tig, eine Informationsquelle zu finden, die diese Aussagekraft und \u2013tiefe hat.<\/p>\n<p>Die uralte hermetische Aussage: \u201eSo wie alle Dinge aus einem und durch die Betrachtung eines einzigen hervorgegangen sind, so werden auch alle Dinge aus diesem Einen durch Abwandlung geboren\u201c zeigte den Weg bei dieser Suche. Die Betrachtung von Blut mit Hilfe von Mikroskopen war schon vor einigen Jahrzehnten der entscheidende Entwicklungsschritt der heutigen Schulmedizin. Die Clustermedizin nutzt f\u00fcr ihre Diagnose der menschlichen K\u00f6rpersubstanzen eine weitere Aussage der Hermetik: \u201eScheide die Erde vom Feuer und das Feine vom Groben, sanft und mit gro\u00dfer Vorsicht. \u201c Dies geschieht durch das patentierte Kristallisationsverfahren, welches die besondere Information eines Lebewesens, sein inneres Wesen, in einem Kristallisat speichert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3434\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-1BLUT-300x225.jpg\" alt=\"Cluster-1BLUT\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-1BLUT-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-1BLUT-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-1BLUT-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-1BLUT.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3443\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-4-KRIST4-300x225.jpg\" alt=\"Cluster-4-KRIST4\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-4-KRIST4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-4-KRIST4-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-4-KRIST4-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-4-KRIST4.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3440\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-3-KRIST3urin-300x225.jpg\" alt=\"Cluster-3-KRIST3urin\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-3-KRIST3urin-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-3-KRIST3urin-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-3-KRIST3urin-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-3-KRIST3urin.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3437 alignnone\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-2-KRIST2sperma-300x225.jpg\" alt=\"Cluster-2-KRIST2sperma\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-2-KRIST2sperma-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-2-KRIST2sperma-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-2-KRIST2sperma-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-2-KRIST2sperma.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die meisten Substanzen sind kristallisierbar, auch organische, wie z. B. Blut, Speichel, Stuhl etc., wenn man sie zuvor nach definierten Regeln aufschlie\u00dft. Die so gewonnenen Proben\u00a0werden auf einem Objekttr\u00e4ger einem standardisierten Trocknungsverfahren ausgesetzt. Eine Kristalltextur wird sichtbar (Abb.1-4 = KRIST2, KRIST3, Blut, KRIST4 ). Mit Hilfe leistungsstarker Mikroskope und speziell daf\u00fcr entwickelter Software werden in der Clustermedizin die Texturen einzelner K\u00f6rpersubstanzkristallisate mit den Texturen von Heilpflanzen und spagyrischen Essenzen verglichen. Das Expertensystem der Clustermedizin arbeitet mit speziellem Mustererkennungsprogramm, welches die besonderen Merkmale der K\u00f6rpersubstanzkristallisate mit den Texturen der vorhandenen Kristallisate vergleicht (Abb. 5 = DSC_5531). Diese Kristallisat-Datenbank besteht inzwischen aus mehr als 150 000 Vergleichskristallisaten, die \u00fcber Jahrzehnte aus den Bereichen Chemie, Physik, Biologie und Medizin erstellt und gesammelt wurden.<br \/>\nDie Textur eines so gewonnenen Kristallisats liefert sehr umfangreiche Information \u00fcber das Funktionsprofil des K\u00f6rpers mit seinen komplexen Verkn\u00fcpfungen zur Psyche und Geist.<br \/>\nDamit konnte die alte Signaturenlehre, die von allen traditionellen Heilsystemen genutzt wird, auf eine wissenschaftliche Basis gestellt werden. Das standardisierte und patentierte Mustererkennungssystem der Clustermedizin erm\u00f6glicht eine viel h\u00f6here Passgenauigkeit bei der Wahl des richtigen Heilmittels. Diese moderne Version der Signaturenlehre, welche zu seiner Zeit von Paracelsus als Quelle der h\u00f6chsten Erkenntnis bezeichnet wurde, erm\u00f6glicht auf diesem Wege eine sehr differenzierte und sichere Diagnose und Therapie.<br \/>\nSo gewonnene diagnostische Aussagen werden in schriftlicher Form als Clusterauswertung dem Therapeuten zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Auswertung besteht aus dem pers\u00f6nlichen Testergebnis und einem ausf\u00fchrlichen Kommentarteil (Abb. 6 =DSC_5573).<br \/>\nDie Aussagen der Clusteranalyse stellen eine genaue und umfassende Mitteilung des Patienten \u00fcber sich selbst und \u00fcber die Ursachen seiner Erkrankung dar. Hier werden seine offenen oder verborgenen Themen, die ihm Probleme und Schwierigkeiten bereiten, benannt. Die Leidensursachen des Menschen werden unabh\u00e4ngig von eingeschr\u00e4nkten Blickfeldern oder Suchkriterien objektiv aufgezeigt (Tabelle 1).<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3449 alignright\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-6-DSC_5726-300x199.jpg\" alt=\"Cluster-6-DSC_5726\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-6-DSC_5726-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-6-DSC_5726-830x550.jpg 830w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-6-DSC_5726-700x464.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-6-DSC_5726-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-6-DSC_5726.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h3>Clustermedizintherapie &#8211; ein modernes Heilsystem mit alten Wurzeln.<\/h3>\n<p>Ein erkrankter Organismus braucht Impulse, die den Ansto\u00df zur Selbstregulation liefern. Die Qualit\u00e4t der Impulse h\u00e4ngt dabei nicht von ihrer Intensit\u00e4t, sondern ausschlie\u00dflich von der Passgenauigkeit ab. Auf der Gabe von genau passenden Informationen beruht die Therapie der Clustermedizin. Damit werden die Selbstheilungsprozesse angeregt und eine bessere Anpassung an gegebene Lebensumst\u00e4nde erreicht. Die Zukunft der Medizin liegt, nach Ansicht der Clustermedizin, nicht in der isolierten Beeinflussung erkrankter Organismen, sondern in der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nachahmung komplexer Abl\u00e4ufe.<\/p>\n<p>Das Wort Cluster steht f\u00fcr das vernetzte Zusammenwirken einzelner Lebensbereiche; die Clustermedizin ist also eine Medizin der Zusammenh\u00e4nge. Ihr liegt das Parit\u00e4tsmodell der Wirklichkeit zugrunde, welches besagt, dass nichts isoliert existiert. Alle Ereignisse (somatische, psychische und mentale) stehen miteinander in Verbindung, ebenso wie das Individuum in Wechselwirkung mit seinem Umfeld steht.<\/p>\n<p>Aus der Sicht der Clustermedizin wirken folgende Einflussfelder auf das Leben eines Menschen und bestimmen seine Gesundheit:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Galaktische Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten,<\/li>\n<li>geophysikalische Ver\u00e4nderungen,<\/li>\n<li>biologische Ver\u00e4nderungen,<\/li>\n<li>mikrobiologische Wechselwirkungen,<\/li>\n<li>humane und human-soziale Wechsel,<\/li>\n<li>neuroforme und mental alternierende Ver\u00e4nderungen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die ungen\u00fcgende Anpassung an entsprechende Einfl\u00fcsse, die den normalen Rahmen der Vitalit\u00e4t sprengen, entscheidet \u00fcber unser \u00dcberleben oder das Ende unserer Lebenserscheinung.<\/p>\n<h3>Cluster-Spagyrika: aufwendige tradierte Herstellungsvorschriften<\/h3>\n<p>Die Heilmittel der Spagyrik, die Arkana, sollen die Harmonie zwischen dem Menschen und den kosmischen Kr\u00e4ften wieder herstellen. Die Harmonie zwischen Innen und Au\u00dfen, zwischen den Bed\u00fcrfnissen des K\u00f6rpers und den sozialen Anforderungen der aktuellen Zeit, zwischen den kurzfristigen Zielen und den langfristigen Entwicklungen, die das Leben auf dieser Erde bestimmen. Diese Harmonie ist gerade in unserer Zeit vielfach gest\u00f6rt und bedarf einer Regulation. Einer Regulation, die nicht nur das Leben eines einzelnen Menschen sch\u00fctzt, sondern einer Regulation, die das Leben auf dieser Erde langfristig sichert. Diese ganzheitliche Sicht wird in den Herstellungsvorschriften spagyrischer Clustermittel abgebildet.<br \/>\nDie Spagyrika werden aus verschiedenen, meist organischen Grundmaterialien hergestellt. Fr\u00fcher wurden sie haupts\u00e4chlich aus pflanzlichen, mineralischen und tierischen Ausgangsstoffen hergestellt. Typischerweise werden bei der Herstellung die Fertigungsschritte G\u00e4rung, Destillation, Reinigung, Veraschung und Zusammenf\u00fchrung angewandt. Der letzte Schritt, auch Konjugation oder Konjunktion genannt, besteht in der Zusammenf\u00fchrung der Zwischenstufen zum Endprodukt, dem besondere Heilkr\u00e4fte zugeschrieben werden. Traditionell werden diese Schritte in Harmonie mit bestimmten kosmischen Abl\u00e4ufen, wie dem Stand von Sonne, Mond und Planeten durchgef\u00fchrt. Bei der Herstellung der Clustermittel werden neben den erweiterten traditionellen Vorgaben rhythmisierende Schritte vorgenommen, welche aus den Erkenntnissen der Wetterforschung der Clustermedizin gewonnen wurden, eingesetzt.<\/p>\n<h3>Passgenaue Impulse f\u00fcr die Selbstregulation.<\/h3>\n<p>Heilung ist immer Selbstheilung. Entweder ist ein kranker Organismus in der Lage, sich durch Anpassung oder Ver\u00e4nderung seines Verhaltens, seiner geistigen Haltung selbst zu korrigieren, oder er nutzt Impulse von au\u00dfen, die den Ansto\u00df zur Selbstheilung liefern.\u00a0Dabei kommt es nicht auf die Intensit\u00e4t der Impulse an, sondern auf ihre Passgenauigkeit.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3452\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-7-L1010221-300x225.jpg\" alt=\"Cluster-7-L1010221\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-7-L1010221-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-7-L1010221-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-7-L1010221-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cluster-7-L1010221.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die Verabreichung einer pr\u00e4zisen Information zur Induktion der Selbstheilung geschieht mit der Einnahme des individuellen Clustermittels. Tr\u00e4ger der Heilinformation f\u00fcr spagyrische Destillate aus Pflanzen und Mineralstoffen ist das Wasser. F\u00fcr die Wassercluster werden Pflanzengemeinschaften verwendet, die in einem f\u00fcnf- bis neun-j\u00e4hrigen komplizierten G\u00e4rverfahren zu Cluster-Spagyrika heranreifen. Durch ihr gemeinschaftliches Wachsen, Kommunizieren, Ernten und Verg\u00e4ren sind die Mittel in der Lage, komplexe Lebens- und Denkabl\u00e4ufe des Menschen ganzheitlich zu unterst\u00fctzen (Abb. 7 = L1010221).Die genaue Zusammensetzung des Wasserclusters wird \u00fcber den Mustervergleich des K\u00f6rpersubstanzkristallisats und den Kristallisaten der spagyrischen Clusteressenzen bestimmt. So erstellte individuelle Clustermittel werden in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden unter die Zunge gespr\u00fcht. Die Heilinformation kann dadurch direkt von den K\u00f6rperschleimh\u00e4uten aufgenommen werden und den heilenden Regulationsprozess in Gang setzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Schlussgedanke<\/h3>\n<p>Zu jeder Zeit ist die Menschheit von bestimmten Geisteshaltungen, Denk- und Arbeitsweisen umgeben, diversen Anforderungen aus Umwelt und Gesellschaft ausgesetzt und kann die technischen M\u00f6glichkeiten ihrer Zeit nutzen. Daher ist es nur logisch, wenn auch die spagyrischen Verfahren immer wieder an das Hier und Heute angepasst werden. Ein komplexes Zeitalter ben\u00f6tigt ein ad\u00e4quates Heilsystem, individuell und ganzheitlich.\u00a0Aus unserer Erfahrung kann dies die Spagyrik und insbesondere die Clustermedizin dem aufgeschlossenen Therapeuten und dem hilfesuchenden Menschen bieten.<\/p>\n<p><em>Dipl.Ing. Ludmilla Wasinger ist Heilpraktikerin mit einer eigenen naturkundlichen Praxis seit 1996 und als Clustertherapeutin seit 1998 t\u00e4tig. Seit 2006 leitet sie Clusterseminare und seit 2009 ist sie im Vorstand des Vereins zur F\u00f6rderung der Clustermedizin<\/em><\/p>\n<p>Kontakt<\/p>\n<h5>Brunnenstra\u00dfe 90<br \/>\n90596 Schwanstetten<br \/>\nDeutschland<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.heinzcluster.de\/\">www.heinzcluster.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.naturheilzentrum-aurum.de\/\">www.naturheilzentrum-aurum.de<\/a><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spagyrik \u2013 Abk\u00f6mmling einer mystischen Geheimlehre oder schlicht ein funktionierendes System? Um die Spagyrik, dem europ\u00e4ischen Heilsystem, welches sich aus der Alchemie entwickelt hat, ranken sich viele widerspr\u00fcchliche Meinungen. Dabei w\u00e4re es hilfreich, sich daran zu erinnern, was Justus von Liebig 1865 schrieb: \u201eDie Alchemie ist niemals etwas anderes als die Chemie gewesen; ihre best\u00e4ndige Verwechslung mit der Goldmacherei des 16. und 17. Jahrhunderts ist die gr\u00f6\u00dfte Ungerechtigkeit.\u201c Man kann mit Sicherheit sagen, dass die heutige Chemie, eine sogenannte Naturwissenschaft, von der Alchemie und ihren experimentellen Methoden profitierte. Als Lehre von der Natur und vom Wechselspiel zwischen Mensch und Sch\u00f6pfung erscheint die Alchemie unserem heutigen Denken irgendwie fremd und unverst\u00e4ndlich. Gerade deshalb m\u00f6chten wir hier einen kurzen \u00dcberblick zur Herkunft der Spagyrik geben und uns dann auf eine ihrer aktuellsten Entwicklungen, die Clustermedizin, konzentrieren. Die Herkunft der Spagyrik Die etymologische Bedeutung des Begriffs Spagyrik l\u00e4sst sich auf die beiden griechischen W\u00f6rter \u201espagein\u201c (= trennen, scheiden) sowie \u201eageirein\u201c (= zusammenf\u00fchren, vereinen) zur\u00fcckf\u00fchren. Der Begriff wurde vermutlich durch Paracelsus (1493\u20131541) gepr\u00e4gt, einem\u00a0aus der Schweiz stammenden Arzt, Alchemist, Astrologen, Mystiker, Laientheologen\u00a0und Philosoph. Spagyrik bezeichnet verschiedene alternativmedizinische Konzepte, die als medizinischer Zweig der Alchemie gesehen werden k\u00f6nnen. 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Die Herkunft der Spagyrik Die etymologische Bedeutung des Begriffs Spagyrik l\u00e4sst sich auf die beiden griechischen W\u00f6rter \u201espagein\u201c (= trennen, scheiden) sowie \u201eageirein\u201c (= zusammenf\u00fchren, vereinen) zur\u00fcckf\u00fchren. Der Begriff wurde vermutlich durch Paracelsus (1493\u20131541) gepr\u00e4gt, einem\u00a0aus der Schweiz stammenden Arzt, Alchemist, Astrologen, Mystiker, Laientheologen\u00a0und Philosoph. Spagyrik bezeichnet verschiedene alternativmedizinische Konzepte, die als medizinischer Zweig der Alchemie gesehen werden k\u00f6nnen. 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