{"id":6541,"date":"2016-04-30T15:07:29","date_gmt":"2016-04-30T13:07:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=6541"},"modified":"2023-08-22T16:25:33","modified_gmt":"2023-08-22T14:25:33","slug":"constitution-disposition-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditional-western-medicine\/constitution-disposition-i\/","title":{"rendered":"Konstitution \u2013 Disposition [I]"},"content":{"rendered":"<h2>Abendl\u00e4ndische Elementenlehre und Konstitution<\/h2>\n<p>&#8222;So sind im Leib vier Elemente, die viererlei Krankheiten machen. Daher beruht der Mensch auf vier Elementen, gleichsam wie auf vier M\u00fcttern. Von diesen stammen Gesundheit und Krankheiten&#8220; (Paracelsus).<\/p>\n<p>Die antike Lehre von den Elementen geht zur\u00fcck auf den griechischen Philosoph und Arzt Empedokles von Agrigent (5 Jh.v.Chr.). Er sprach von vier Wurzelkr\u00e4ften (rhizomata) der Sch\u00f6pfung, die er Feuer, Luft, Wasser und Erde nannte. Nach seinen Vorstellungen entsteht und vergeht alles Existierende durch Liebe und Streit zwischen diesen Urkr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Schon kurz nachdem Empedokles die vier Wurzelkr\u00e4fte der Sch\u00f6pfung formuliert hatte, bezeichnete man sie als Elemente. Sie bildeten die erste Grundlage einer wissenschaftlich-rationalen Medizin im Abendland.<\/p>\n<p>Somit beeinflusst die antike Elementenlehre seit 2500 Jahren unsere Kulturgeschichte und Heilkunde. Sie d\u00fcrfte damit eines der \u00e4ltesten Gedankenmodelle des Menschen \u00fcber die Natur sein, das heute noch Beachtung findet, wenn auch nicht mehr in dem Ausma\u00df wie noch vor einigen Generationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Elementenlehre und Heilkunst<\/h3>\n<p>Ein wichtiger Schritt, um die Elementenlehre in der Medizin praktisch nutzen zu k\u00f6nnen, war die Zuordnung von Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rqualit\u00e4ten zu den Elementen (siehe Grafik):<\/p>\n<ul>\n<li>Feuer: warm, aber auch trocken<\/li>\n<li>Luft: feucht, aber auch warm<\/li>\n<li>Wasser: kalt, aber auch feucht<\/li>\n<li>Erde: trocken, aber auch kalt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf diese Weise ergeben sich Gemeinsamkeiten und Polarit\u00e4ten der Elemente, die &#8211; wie wir noch sehen werden &#8211; die Grundlage der Therapie nach den Elementen bilden. Neben den Qualit\u00e4ten ordnet man bis heute den Elementen K\u00f6rpers\u00e4fte (&#8222;humores&#8220;), Hauptorgane, Temperamente und Wesensprinzipien zu:<\/p>\n<ul>\n<li>Feuer: Gelbe Galle \/ Herz \/ Choleriker \/ Ich-Bewusstheit<\/li>\n<li>Luft: Blut \/ Niere \/ Sanguiniker \/ Gef\u00fchle<\/li>\n<li>Wasser: Schleim \/ Leber \/ Phlegmatiker \/ Lebenskraft<\/li>\n<li>Erde: Schwarze Galle \/ Lunge \/ Melancholiker \/ Strukturkraft<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das harmonische Zusammenwirken der S\u00e4fte (Eukrasie) bedeutet Gesundheit, die Disharmonie (Dyskrasie) dagegen Krankheit. In der Antike verstand man unter Dyskrasie eine schuldige Materie, die durch das \u00dcberma\u00df eines Elements erzeugt wurde. Eine Heilung erfolgte dementsprechend durch die Ableitung des \u00fcbersch\u00fcssigen Saftes, beispielsweise durch Schwitzen, Aderlass, Erbrechen oder Abf\u00fchren.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit Galen (129 &#8211; 199) ordnet man den Elementenqualit\u00e4ten auch Arzneistoffe zu. Dies sind vor allem Pflanzen, die in ihren Signaturen (Farbe, Geschmack etc.) und ihrer Wirkung den Elementen entsprechen. So gibt es erw\u00e4rmende und feurige, k\u00fchlende und w\u00e4ssrige, anfeuchtende und luftige sowie trocknende und erdhafte Pflanzen, die man zur Behandlung einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Elementenqualit\u00e4t einsetzt.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-6541 gallery-columns-1 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditional-western-medicine\/constitution-disposition-i\/attachment\/rippe13-2-das-feuer-2-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"574\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-Das-Feuer-2.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditional-western-medicine\/constitution-disposition-i\/attachment\/rippe13-2-die-luft-2-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"572\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-Die-Luft-2.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditional-western-medicine\/constitution-disposition-i\/attachment\/rippe13-2-das-wasser-2-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"572\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-Das-Wasser-2.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditional-western-medicine\/constitution-disposition-i\/attachment\/rippe13-2-1-die-erde-2-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"575\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-1-Die-Erde-2.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h3>Therapie nach der Elementenlehre<\/h3>\n<p>Um nach den Vorstellungen der Elementenlehre ein Therapiekonzept mit Arzneistoffen aufzubauen, ist es notwendig, die Elemente als Polarit\u00e4ten zu begreifen. Gegens\u00e4tze bilden:<\/p>\n<ul>\n<li>Wasser (kalt)<\/li>\n<li>Feuer (warm)<\/li>\n<li>Luft (feucht)<\/li>\n<li>Erde (trocken)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Elementenqualit\u00e4ten befinden sich im Menschen normalerweise in einem kompensatorischen Gleichgewicht. Je nach Anforderung kann das gegenteilige Element einen \u00dcberschuss des gegen\u00fcberstehenden ausgleichen. Krankheit entsteht erst bei einer dauerhaften \u00dcberbetonung einer Elementenqualit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10078\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1-Schema-2-300x273.jpg\" alt=\"1-Schema-2 Olaf Rippe 13.2\" width=\"300\" height=\"273\" \/><\/strong>Ist ein Element pathologisch im \u00dcberma\u00df vorhanden, wird es nicht mehr durch das gegenteilige Element kompensiert. Man kann dann von einem Mangelzustand des Gegenpols sprechen: &#8222;Wenn ein Element irrt, so schw\u00e4cht es das andere, denn alle sollen vollkommen sein und ihren bestimmten Gang haben&#8220; (Paracelsus). (Graphik)<\/p>\n<p>Die \u00fcbliche Therapie mit Arzneistoffen besteht nun darin, das schwache Element zu st\u00e4rken. So gibt man Pflanzen mit kalter und feuchter Qualit\u00e4t (= Wasser), um eine \u00dcberbetonung von Feuer auszugleichen. Dieses Vorgehen nennt man antipathisches Heilen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel w\u00e4re die Verabreichung von k\u00fchlenden und entz\u00fcndungswidrigen Mitteln des Elements Wasser wie Birke, Malve, Schl\u00fcsselblume oder Esche bei Fieber. Gibt man dagegen bei hohem Fieber feurige und stimulierende Mittel wie Echinacea, besteht die Gefahr, dass sich der Zustand verschlimmert.<\/p>\n<p>(Echinacea ist\u00a0ein bew\u00e4hrtes Mittel zur Infektprophylaxe; es regt die W\u00e4rmeprozesse und die Immunabwehr an = Mangel an Feuer). Die antipathische Methode eignet sich besonders f\u00fcr Sofortma\u00dfnahmen und zur Linderung von Symptomen. Von einer wirklichen Heilung kann man nicht sprechen, da die Ursache ja nicht in der Schw\u00e4che eines Elements, sondern in einem \u00dcberma\u00df besteht.<\/p>\n<p>Es muss also noch einen anderen Weg geben, um die Elemente auszugleichen. Schon Paracelsus (1493 &#8211; 1541) kannte einen solchen Weg: &#8222;Nie ist eine hei\u00dfe Krankheit mit Kaltem geheilt worden und nie eine kalte mit Hei\u00dfem. Doch das ist geschehen, dass Gleiches seinesgleichen geheilt hat&#8220; (Paracelsus) \u2013 diese Methode nennt man sympathisches Heilen.<\/p>\n<p>Nimmt man ihn w\u00f6rtlich, so bedeutet dies, dass man eine \u00dcberbetonung von Feuer mit Mitteln behandeln muss, die selbst dem Feuerelement entsprechen. Wie kann dies sein, wenn wir doch gerade festgestellt haben, dass bei diesem Vorgehen eine Verschlimmerung passieren m\u00fcsste?<\/p>\n<p>Das Geheimnis liegt in der Dosis und der Art der verabreichten Arznei. Wenn man die Mittel, die dem \u00fcberbetonten Element entsprechen, tropfenweise und selten verabreicht, dann erfolgt nur selten eine Verschlimmerung. Paracelsus gebrauchte zudem spagirische Heilmittel, also vergeistigte, die man in ihren Eigenschaften nicht mit substantiellen verwechseln darf. Die Spagirik ver\u00e4ndert die Eigenschaften eines Stoffes derart, dass regulierende und\/oder gegenteilige Effekte auftreten. \u00c4hnliches passiert bei der Potenzierung eines Stoffes nach den Vorstellungen Samuel Hahnemanns, der ebenfalls eine Vergeistigung der Arznei anstrebte. In der Hom\u00f6opathie spricht man von einem Umkehreffekt der Wirkung bei der Potenzierung, der in der Regel sp\u00e4testens ab der sechsten Potenzstufe eintritt. Es hat sich \u00fcbrigens in der Praxis bew\u00e4hrt, die antipathische mit der sympathischen Methode zu kombinieren. Bei Fieber w\u00e4re dies beispielsweise eine Kombination der oben genannten entz\u00fcndungswidrigen Mittel mit Echinacea D6.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die vier Temperamente<\/h2>\n<p>Die Ausbildung der Temperamente f\u00fchrt man ebenfalls auf ein \u00dcberma\u00df der entsprechenden Elemente zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Choleriker (Feuer)<\/h3>\n<div id=\"attachment_4170\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4170\" class=\"wp-image-4170\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-3-Der-Choleriker-2-1.gif\" alt=\"The Choleric Person (fire) \/ Der Choleriker (Feuer) \" width=\"300\" height=\"228\" \/><p id=\"caption-attachment-4170\" class=\"wp-caption-text\">The Choleric Person (fire) \/ Der Choleriker (Feuer)<\/p><\/div>\n<p>\u00dcberwiegt das Feuerelement im Menschen, kommt es zur Ausbildung einer cholerischen Pers\u00f6nlichkeit. Choleriker reagieren schon bei Kleinigkeiten mit einem Wutausbruch. Ihre Handlungsmuster sind impulsiv und unberechenbar. Ihre Wut kann sich bis zur Tobsucht und Raserei verst\u00e4rken, vor allem wenn sie auf Widerst\u00e4nde sto\u00dfen. Sie vertragen keine Kritik, kritisieren andere aber sehr gerne. Choleriker tragen den Geist der Initiative in sich. Ihre ausgepr\u00e4gte Willenskraft verhilft ihnen zur Durchsetzung pers\u00f6nlicher Zielsetzungen, allerdings sind sie dabei oft r\u00fccksichtslos und rechthaberisch. Sie haben eine \u00fcbersteigerte<br \/>\nVorstellung von der Bedeutung der eigenen Person. Choleriker bringen sich und andere durch ihre Waghalsigkeit und Ungeduld oft in Bedr\u00e4ngnis. Ihr Lebensstil ist ausschweifend und triebhaft bis zur totalen Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Um den Choleriker friedfertiger zu stimmen, gibt es nun zwei M\u00f6glichkeiten, die man auch kombinieren kann: Entweder ich l\u00f6sche sein Feuer mit Wasser, oder ich lasse ihn in einen Spiegel schauen, indem ich ihm Feuermittel in potenzierter Form verabreiche.<\/p>\n<p>Nach den Regeln der Antipathie k\u00e4men folgende k\u00fchlende Mittel in Betracht, die alle in substantieller Form, als Tee oder Tinktur, gebr\u00e4uchlich sind:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Boldo = Peumus boldus<\/strong>: Die minzig schmeckende und k\u00fchlende Pflanze ist eines der besten Mittel bei entz\u00fcndlichen Leber- und Gallenleiden. Sie hilft dem Choleriker seine feurigen S\u00e4fte auf nat\u00fcrlichem Wege abzulassen.<\/li>\n<li><strong>Passionsblume = Passiflora incarnata<\/strong>: Vielleicht das beste antipathische Mittel, um einen Feuertypen sozial vertr\u00e4glicher zu machen.<\/li>\n<li><strong>Rosenbl\u00fcten = Rosa damascena<\/strong>: Sie ist nicht nur ein Symbol f\u00fcr die Liebe, sondern sie st\u00e4rkt auch die Hingabef\u00e4higkeit und k\u00fchlt das feurige Gem\u00fct.<\/li>\n<li><strong>Wolfstrapp = Lycopus europaeus<\/strong>: Die k\u00fchlende Pflanze d\u00e4mpft durch ihre Wirkung auf die Schilddr\u00fcse die vegetative Erregbarkeit des Cholerikers.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den Regeln der Sympathie erg\u00e4nzt man diese Mittel mit potenzierten Feuermitteln (D12 bis D30); einige Beispiele:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Brechnuss = Strychnos nux vomica<\/strong>: Wenn die Nerven blank liegen und schon das Ticken eines Weckers einen aufregt, bes\u00e4nftigt und beruhigt Nux vomica. Die Brechnuss enth\u00e4lt Kupfer, daher mit Cuprum metallicum (D12) zum Entkrampfen der Seele kombinieren.<\/li>\n<li><strong>Stephanskraut = Delphinium staphisagria<\/strong>: Reagiert sehr empfindlich, wenn andere \u00fcber ihn reden. Heftige Wutausbr\u00fcche. Streitsucht, vor allem durch Beziehungskrisen und durch sexuelle Frustration. Status nach Exzessen.<\/li>\n<li><strong>Tarantel = Tarantula hispanica<\/strong>: Extreme Ruhelosigkeit mit pl\u00f6tzlichem Stimmungswechsel. Diabolische M\u00e4chte scheinen den Charakter zu beherrschen. Zerst\u00f6rungswut.<\/li>\n<li><strong>Zaunr\u00fcbe = Bryonia alba<\/strong>: Extrem reizbarer Typ, den wirklich die geringste Kleinigkeit in Rage bringt.<\/li>\n<li>Gutes Lebermittel. Gichtisch-rheumatische Diathese.<\/li>\n<li>Gicht (auch etwas Luft) ist die Krankheit der M\u00e4chtigen und Tyrannen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Sanguiniker (Luft)<\/h3>\n<div id=\"attachment_4179\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4179\" class=\"wp-image-4179\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-3-Der-Sanguiniker-2-1.gif\" alt=\"The Sanguine Person (Air) \/ Der Sanguiniker (Luft)\" width=\"300\" height=\"223\" \/><p id=\"caption-attachment-4179\" class=\"wp-caption-text\">The Sanguine Person (Air) \/ Der Sanguiniker (Luft)<\/p><\/div>\n<p>An sich ist das sanguinische Temperament angenehm, sofern es sich nicht zu stark ausdr\u00fcckt. Dann schl\u00e4gt die Leichtigkeit des Seins um in Hysterie. Man kann den Lufttyp auch als Verk\u00f6rperung der neurotischen Charakterstruktur sehen. Seine Gef\u00fchle unterliegen einem st\u00e4ndigen Wechsel, bis hin zur Manie. Er ist \u00fcberdreht, hektisch und voreilig. Seine Unruhe h\u00e4lt ihn oft die ganze Nacht wach. Er kann nicht still sitzen und leidet h\u00e4ufig unter nerv\u00f6sen Ticks. Er kann seine Umwelt mit seiner Gesch\u00e4ftigkeit und seinem Geschw\u00e4tz zur Verzweiflung bringen. Auf alles reagiert er ma\u00dflos empfindlich. Er benimmt sich wie ein nerv\u00f6ses Rennpferd. Geistig ist er sehr regsam, neugierig und begeisterungsf\u00e4hig, allerdings erlahmt sein Interesse auch sehr schnell und etwas Neues muss her. Auch seine k\u00f6rperlichen Symptome wechseln st\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Nach den Regeln der Antipathie fehlt dem Patienten die in sich ruhende Kraft und Best\u00e4ndigkeit des Erdelements. Nachfolgend einige Beispiele von Mitteln, mit denen man den &#8222;Luftikus&#8220; wieder auf die Erde holt (Urtinktur oder Tee):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Baldrian = Valeriana officinalis<\/strong>: Die balsamisch duftende Pflanze eignet sich als mildes Sedativum bei Unruhe und Schlafst\u00f6rungen. Baldrian vermittelt innere Ruhe und das Gef\u00fchl, umarmt zu werden.<\/li>\n<li><strong>Hafer = Avena sativa<\/strong>: Der hohe Kiesels\u00e4uregehalt macht Nerven wie Drahtseile und beruhigt gleichzeitig.<\/li>\n<li><strong>Labkraut, Echtes = Galium verum<\/strong>: Besonders passend f\u00fcr hysterische Pers\u00f6nlichkeiten. Der Volksname &#8222;Unser Frauen Bettstroh&#8220; deutet auf die Verwendung als Kr\u00e4uterkissen und bei Frauenleiden hin. M\u00e4nner sind aber ebenfalls h\u00e4ufig hysterisch.<\/li>\n<li><strong>Patchouli = Pogostemon patchouly<\/strong>: Die modrig-holzig riechende Pflanze k\u00fchlt die \u00fcberreizten Nerven.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den Regeln der Sympathie erg\u00e4nzt man diese Mittel mit potenzierten Luftmitteln (D12 bis D30); einige Beispiele:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Biene = Apis mellifica<\/strong>: \u00dcbertriebene Gesch\u00e4ftigkeit und pl\u00f6tzlicher Stimmungswechsel sind typisch f\u00fcr Apis.<\/li>\n<li><strong>Kaffee = Coffea cruda<\/strong>: Der Coffeatyp ist fr\u00f6hlich bis agitiert, st\u00e4ndig in Erregung und voller Ideen, die er sofort umsetzen muss.<\/li>\n<li><strong>Silberkerze = Cimicifuga racemosa<\/strong>: Geschw\u00e4tzigkeit, Anf\u00e4lle von Hysterie, aber auch spontane Depressionen, vor allem im Klimakterium, weisen auf Cimicifuga.<\/li>\n<li><strong>Zink = Zincum metallicum<\/strong>: Status nach \u00dcberarbeitung und Stress. Erlebnisse haben die Nerven \u00fcberreizt und der Patient f\u00fchlt sich ausgepumpt, aber auch v\u00f6llig zerfahren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Phlegmatiker (Wasser)<\/h3>\n<div id=\"attachment_4176\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4176\" class=\"wp-image-4176\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rippe13.2-3-Der-Phlegmatiker-2-1.gif\" alt=\"The Phlegmatisch Person (Water) \/ Der Phlegmatiker (Wasser)\" width=\"300\" height=\"226\" \/><p id=\"caption-attachment-4176\" class=\"wp-caption-text\">The Phlegmatisch Person (Water) \/ Der Phlegmatiker (Wasser)<\/p><\/div>\n<p>\u00dcberwiegt das Wasserelement im Menschen, kommt es zur Ausbildung eines phlegmatischen Temperaments. Der Phlegmatiker reagiert auf Anforderungen langsam, bedachtsam und faul. Er versucht, sich alles Unangenehme vom Hals zu halten. Er neigt zu Stillstand, Langeweile und Nichtstun. Sein Bewegungsdrang ist minimal. Sein Habitus und seine geistige Auffassungsf\u00e4higkeit sind schwerf\u00e4llig und tr\u00e4ge. Er reagiert auf Konflikte oft \u00e4ngstlich und mit emotionalem R\u00fcckzug. Er wirkt auf andere lieb, angepasst und jovial. Unter den Temperamenten ist er der tr\u00e4umerische Phantast, der gef\u00fchlsschwangere Romantiker. Er ist ein f\u00fcrsorglicher Mensch, der sich aber oft einsam f\u00fchlt und Sehnsucht nach Geborgenheit hat. Gegen\u00fcber anderen kann er sich schlecht abgrenzen. Er ist oft unentschlossen, sch\u00fcchtern, sexuell unlustig und \u00e4ngstlich. Selbstzweifel, triefendes Selbstmitleid und r\u00fchrseliges Weinen sind f\u00fcr ihn typisch.<\/p>\n<p>Was ihm fehlt, ist die gl\u00fchende Begeisterung, der Mut und der Tatendrang des Feuers. Einige Beispiele von Pflanzen, die m\u00fcde &#8222;Schlaffis&#8220; munter machen (Urtinktur oder Tee):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Basilikum = Ocimum basilicum<\/strong>: Regt sanft die Verdauungsdr\u00fcsen und die Pankreasfunktion an. Mildes Aphrodisiakum. Das heilige Basilikum (Ocimum sanctum) aus Indien w\u00fcrde sich noch besser eignen, ist aber leider nicht im Handel.<\/li>\n<li><strong>Bohnenkraut = Satureja hortensis<\/strong>: Regt die Nebennierenfunktionen an, stimuliert Blutdruck und die Sexualfunktionen, aber auch die Verdauungsdr\u00fcsen.<\/li>\n<li><strong>Damiana = Turnera aphrodisiaca<\/strong>: Bew\u00e4hrtes Aphrodisiakum aus der Indianermedizin Mexikos. Allgemein belebend ohne zu \u00fcberhitzen.<\/li>\n<li><strong>Thymian = Thymus vulgaris<\/strong>: Anregung von Kreislauf und Abwehr. Dynamisiert die Willensprozesse im Menschen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den Regeln der Sympathie erg\u00e4nzt man diese Mittel mit potenzierten Wassermitteln (D12 bis D30); einige Beispiele:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Austernschale = Calcium carbonicum<\/strong>: \u00c4ngstlicher Menschentyp mit Abneigung gegen geistige und k\u00f6rperliche Arbeit. &#8222;Calcium-Patienten sind fett, blond, schlaff, leicht schwitzend, kalt, feucht und sauer&#8220; (Boericke).<\/li>\n<li><strong>Bariumcarbonat = Barium carbonicum<\/strong>: Bei mangelndem Selbstvertrauen, Unentschlossenheit, Sch\u00fcchternheit und geistiger Schw\u00e4che bis Demenz.<\/li>\n<li><strong>Graphit = Graphites<\/strong>: Bei Neigung zur Fettsucht mit st\u00e4ndigem Fr\u00f6steln. Mangelnde Lust zur Arbeit. Besorgt, weinerlich und unentschieden mit innerer Unruhe.<\/li>\n<li><strong>K\u00fcchenschelle = Pulsatilla pratensis<\/strong>: Sch\u00fcchterner Mensch, der auf Kleinigkeiten sehr emotional reagiert (auch etwas Luft). Dabei \u00e4ngstlich, weinerlich, unentschlossen und leicht entmutigt. &#8222;Die Macht der Tr\u00e4nen&#8220; fordert Mitmenschen zu Liebkosungen auf; sonst ist der Pulsatilla-Typ relativ passiv.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2026wird fortgesetzt<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<h5>Barerstr. 48<br \/>\nD-80799 M\u00fcnchen<br \/>\n+49\/89\/2725902<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.natura-naturans.de\">www.natura-naturans.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.olaf-rippe.de\">www.olaf-rippe.de<\/a><br \/>\ninfo@olaf-rippe.de<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abendl\u00e4ndische Elementenlehre und Konstitution &#8222;So sind im Leib vier Elemente, die viererlei Krankheiten machen. Daher beruht der Mensch auf vier Elementen, gleichsam wie auf vier M\u00fcttern. Von diesen stammen Gesundheit und Krankheiten&#8220; (Paracelsus). Die antike Lehre von den Elementen geht zur\u00fcck auf den griechischen Philosoph und Arzt Empedokles von Agrigent (5 Jh.v.Chr.). Er sprach von vier Wurzelkr\u00e4ften (rhizomata) der Sch\u00f6pfung, die er Feuer, Luft, Wasser und Erde nannte. Nach seinen Vorstellungen entsteht und vergeht alles Existierende durch Liebe und Streit zwischen diesen Urkr\u00e4ften. Schon kurz nachdem Empedokles die vier Wurzelkr\u00e4fte der Sch\u00f6pfung formuliert hatte, bezeichnete man sie als Elemente. Sie bildeten die erste Grundlage einer wissenschaftlich-rationalen Medizin im Abendland. Somit beeinflusst die antike Elementenlehre seit 2500 Jahren unsere Kulturgeschichte und Heilkunde. 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