{"id":3073,"date":"2016-04-09T13:22:09","date_gmt":"2016-04-09T11:22:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=3073"},"modified":"2022-09-12T21:01:05","modified_gmt":"2022-09-12T19:01:05","slug":"hirtentaeschel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/hirtentaeschel\/","title":{"rendered":"Paracelsus \u2013 Hirtent\u00e4schel"},"content":{"rendered":"<p><em>(lat. Capsella bursa-pastoris L.)<\/em><\/p>\n<p>Das Hirtent\u00e4schel (Capsella bursa-pastoris) kommt in ganz Europa auf Wiesen, Felder, an Wegr\u00e4ndern und Bachufern vor. Das bl\u00fchende Kraut wird von April bis September gesammelt, im Schatten getrocknet, klein geschnitten und in dunklen Gl\u00e4sern aufbewahrt. Die Inhaltsstoffe sind: Cholin, Acetylcholin, Tyramin und Gerbstoffe. Diese Stoffe haben in erster Linie eine gef\u00e4\u00dfregulierende und blutstillende Wirkung. Hirtent\u00e4schel wird bei Nasenblutungen, Magen-, Darm-, Nieren- und Wundblutungen gebraucht. Der Wirkstoff Thyramin hat eine zusammenziehende Wirkung auf die Geb\u00e4rmutter, weshalb das Hirtent\u00e4schel als wehenanregendes Mittel eingesetzt wird. Auch die Darmbewegung und Darmt\u00e4tigkeit wird aktiviert, so dass es eine stuhlgangf\u00f6rdernde Wirkung hat. Au\u00dferdem ist das Hirtent\u00e4schel eine kreislaufregulierende Heilpflanze. Sie ist sowohl bei zu niedrigem Blutdruck als auch bei zu hohem Blutdruck mit Pulsbeschleunigung zu empfehlen.<\/p>\n<p>Paracelsus schreibt: \u201eIn der Bursa Pastoris (Hirtent\u00e4schchen) liegt die Kraft der Blutstillung bei Dysenterie und bei Menstruation. Nun ist in ihr auch die Macht, den Bauchflu\u00df zu erzeugen, das Blut nicht zu stillen, sondern oft zu provozieren.\u201c (I, 444) In der Volksheilkunde wird das Hirtent\u00e4schel gegen Gicht, Gelbsucht und gegen innere und \u00e4u\u00dfere Blutungen angewendet. \u201eDie getrocknete Pflanze zu Pulver gesto\u00dfen und dieses auf frische Wunden gestreut, bringt die Wunden rasch zum Abheilen. Bei Nasenbluten schnupfe man den Tee auf. Nach Ansicht der Volksheilkunde soll man den Hirtent\u00e4scheltee bei Zuckerkrankheit, 2-3 Tassen am Tage, trinken. Als Vorbeugungsmittel bei voraussichtlich zu starker Regel, sei den Frauen geraten, etwa 8 Tage vor Eintreten der Regel 1-2 Tassen Tee unter Tags schluckweise zu trinken. Bei zu starker Regel nehme man jede Stunde 1 Essl\u00f6ffel Tee ein.\u201c (Willfort, S. 201f)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hirtent\u00e4scheltee:<\/h3>\n<p>Man nimmt 1-2 Teel\u00f6ffel getrocknetes Hirtent\u00e4schelkraut und \u00fcberseiht es mit einer Tasse hei\u00dfem Wasser. Der Tee wird zugedeckt und 10 Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man w\u00e4hrend 1 bis 2 Wochen 2 bis 3-mal t\u00e4glich eine Tasse zwischen den Mahlzeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<h5>Paracelsus: S\u00e4mtliche Werke. Anger: Verlag Sick; 1993, Bd. I<br \/>\nWillfort, Richard: Gesundheit durch Heilkr\u00e4uter. Rudolf Trauner Verlag, Linz; 23. Auflage 1986<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(lat. Capsella bursa-pastoris L.) Das Hirtent\u00e4schel (Capsella bursa-pastoris) kommt in ganz Europa auf Wiesen, Felder, an Wegr\u00e4ndern und Bachufern vor. 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