{"id":27066,"date":"2024-11-06T20:44:32","date_gmt":"2024-11-06T19:44:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=27066"},"modified":"2024-11-06T20:44:32","modified_gmt":"2024-11-06T19:44:32","slug":"paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<h3><b>Paracelsus war ein tiefgr\u00fcndiger, genialer Arzt und Heiler, der von enormer Energie und Schaffenskraft beseelt war.<\/b><\/h3>\n<p>Sein Leben, Wirken und Heilen war so vielschichtig und umfassend, dass immer wieder nur ein ganz kleiner Teil zu verstehen und beschreiben m\u00f6glich ist. So ist auch diese Darstellung zu seinem Wirken im Bad Pf\u00e4fers nur eine Anregung f\u00fcr eigenes, weitergehendes Studium und Nachforschen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Sommer 1535 war Paracelsus Gast von F\u00fcrstabt Johann Jakob Russinger, auf dessen Burg Wartenstein in Pf\u00e4fers. Dieser Ort wurde fr\u00fcher Pfeffers genannt. Paracelsus nannte dieses Gebiet in der Pf\u00e4ferser Badeschrift \u201eOberschwytz\u201c = heute Ostschweiz. Diese Schweizer Ortschaft Pf\u00e4fers grenzt an den heutigen Kurort Bad Ragaz im Kanton Sankt Gallen. F\u00fcrstabt Russinger nahm Paracelsus\u2019 \u00e4rztlichen Rat in Anspruch.<\/p>\n<h3><b><i>Paracelsus heilte den F\u00fcrstabt Russinger von seinem Magen- und Nierenleiden.<\/i><\/b><\/h3>\n<p>Was er ihm genau verschrieb, zeigt das Konsilium = medizinischer Ratschlag, das er f\u00fcr den F\u00fcrstabt ausgestellt hatte. Es ist das einzige deutschsprachige Dokument, das in seiner Handschrift original erhalten geblieben ist und wird im Stiftsarchiv St. Gallen, Bestand Pf\u00e4fers, aufbewahrt. Das medizinische Consilium des Paracelsus f\u00fcr Abt Johann Jakob Russinger wurde 1986 von Willem F. Deams und Werner Vogler neu ediert und kommentiert, Hrsg. Schweiz. Paracelsusgesellschaft, Einsiedeln. Darin sind genaue Anweisungen f\u00fcr die einzunehmenden Medikamente aufgef\u00fchrt und vermerkt, in welchen Jahreszeiten, welchen Tierkreiszeichen und bei welchem Stand des Mondes diese einzunehmen sind, ein Beispiel daraus:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><b><i>\u201eZum magenn<\/i><\/b><\/h4>\n<p><i>Soll Ewer gnod all jor zweiy mol, purgierenn, ein mol im herbst in abnemmendem nwenn monn, so es im zeychenn Scorpionis, oder Visch ist, zue morgens die artzny innemmenn, umd die 4. ist ein pulver gedrunken in einem win, und doruff fasten iij stund, dornoch essenn ein erbs brue on saltz und schmaltz &#8230;\u201c<\/i><\/p>\n<p>F\u00fcr das Magenleiden empfiehlt Paracelsus, zwei Mal im Jahr bei abnehmendem Mond im Zeichen Skorpion und Fische, eine Purgatia (Reinigung, Ausleitung) durchzuf\u00fchren, so dass Schlacken &#8211; oder Giftstoffe ausgeschieden werden. Die Arznei soll am Morgen eingenommen und nachmittags um vier Uhr ein Pulver in Wein getrunken werden. Anschlie\u00dfend soll w\u00e4hrend drei Stunden gefastet und dann eine Erbsenbr\u00fche ohne Salz und Schmalz gegessen werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3><b><i>F\u00fcrstabt Russinger beauftragte Paracelsus, die Quelle in der Taminaschlucht zu untersuchen<\/i><\/b><\/h3>\n<p>Zur F\u00fcrstabtei Pfeffers geh\u00f6rte das Heilbad in der Taminaschlucht, das schon damals ber\u00fchmt war. Es liegt in einer Erosionsspalte von oft senkrechten, \u00fcberh\u00e4ngenden Felsw\u00e4nden. Unter und neben dem Flussbett der Tamina entspringen eine Anzahl zusammenh\u00e4ngender Quellen. Auf alten Karten wurde die Tamina lat. \u00abCaminus\u00bb = Feuerofen\/Kamin genannt, denn die warmen D\u00e4mpfe der Quellen stiegen aus dem m\u00e4chtigen Abgrund der Taminaschlucht herauf. Die Patres entdeckten, dass die Quellen Kr\u00e4fte haben, um Kranke zu heilen. Daraufhin lie\u00dfen sie Strickleitern anbringen, Stufen in die Felsen schlagen und tiefe Wannen in die Felsen hauen, damit in diesem Quellwasser gebadet werden konnte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27070 alignleft\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-300x169.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-830x467.jpeg 830w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-700x394.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1_FelsenspalteDSCN2684-1000x563.jpeg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Es kamen viele Kranke, die hier nach Heilung suchten. Vom Kloster Pfeffers her f\u00fchrte der Weg zum Zugang zum Baden im heilenden Thermalwasser. Doch dann mussten die Kranken einen abenteuerlichen, steilen, schwindelerregenden Abstieg zur Therme hinunter \u00fcberwinden. Sie mussten n\u00e4mlich von den oberen Felsr\u00e4ndern \u00fcber Strickleitern hinunterklettern oder sich in K\u00f6rben \u00fcber die steilen Felsw\u00e4nde in die Schlucht hinabseilen lassen. So kamen sie vom hellen Taglicht hinunter in die Dunkelheit der Schlucht. Nur die Mittagssonne vermag durch diese Felsspalte hinunterzustrahlen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die M\u00f6nche des Klosters Pfeffers besorgten den Transport durch die Felsspalte in die Schlucht hinunter. Sie verrichteten auch die Aufgaben der Pflege und der Verpflegung f\u00fcr die Kranken.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Chronist Stumpf bemerkte damals, in der Schlucht m\u00fcsse man einander wie in einer M\u00fchle laut zurufen, um verstanden zu werden. Das ist auch heute noch so, denn die Schlucht ist erf\u00fcllt von dem m\u00e4chtigen, tosenden Rauschen der Therme und dennoch, wenn wir in innerem Einssein des Herzens hier lauschen, von erhabener, erquickender Stille, ein wahrhaft heiliger Ort.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-27074\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753-413x550.jpeg 413w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753-700x933.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2_FelsenTaminaschluchtDSCN2753.jpeg 1704w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-27077\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165-300x169.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165-830x467.jpeg 830w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165-700x394.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165-1000x563.jpeg 1000w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/3_MelisseIMG_3165.jpeg 2000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Bei Dunkelheit und Kerzenlicht mussten die Kranken sechs bis sieben Tage lang ununterbrochen im sich laufend erneuernden, k\u00f6rperwarmen Heilwasser geduldig ausharren. Sie a\u00dfen, tranken und schliefen auch in der Therme. Das wurde so gehandhabt, weil einerseits der Auf &#8211; und Abstieg \u00fcberaus gef\u00e4hrlich war, andererseits aber auch, um die volle Heilkraft des Wassers zu nutzen.<\/p>\n<p><b>\u00dcber hundert Jahre lang wurde auf diese beschwerliche Art in der Schlucht<\/b> <b>gebadet.<\/b> Die Zahl der Heilsuchenden nahm st\u00e4ndig zu, obwohl der eine oder andere beim Anblick des Eingangs in die Felsspalte, von Angst \u00fcberw\u00e4ltigt, wieder umkehrte. Das kostbare Wasser wurde dadurch bekannt, dass es die r\u00fchmlichen Vorteile des Goldes besitze, das zum Segen der Heilsuchenden genutzt wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Die Krankheiten der Heilsuchenden<\/b> waren Arthritis, Gicht, Kr\u00e4tze (stark juckender Hautausschlag), Ekzeme, Wunden, Gelenkversteifung und verletzte Gelenke.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>So war die Situation, als Paracelsus in die Schlucht hinabstieg, <\/b>um das Klosterbad im Auftrag seines Gastgebers, Abt Russinger, auf seine Heilwirkung zu untersuchen. Paracelsus fand, dass ein Heiler ein guter Student der Natur sein sollte. Die Natur offenbart viele Geheimnisse, die man wahrnehmen kann, wenn man daf\u00fcr offen ist. Genauso wie die Atmung hilft, den Vitalk\u00f6rper zu energetisieren, hilft auch das Wasser, die Vitalkraft zu erh\u00f6hen und den physischen K\u00f6rper zu heilen. F\u00fcr ihn dr\u00e4ngten die Wasser und D\u00e4mpfe der Therme wie aus unterirdischen Laboratorien ans Licht. Er erkannte die heilende Wirkkraft des Wassers und versuchte als erster, die biologische und therapeutische Wirkung der Quelle nachzuweisen und sie so von gew\u00f6hnlichen S\u00fc\u00dfwassern zu unterscheiden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Mit dieser Arbeit von Paracelsus begann die balneologische Wissenschaft = die B\u00e4derheilkunde.<\/b> Das ist die Lehre von der Entstehung, Gewinnung und therapeutischen Anwendung ortsgebundener Kurmittel wie Heilquellen, Heilpeloide (z.B Heilerde), Heilgase (z.B Schwefel). Die Anwendungen nennen wir heute <b>Hydrotherapie = Wasserheilkunde,<\/b> die methodische Anwendung des Wassers in seinen verschiedenen Temperaturen und Aggregatzust\u00e4nden wie fl\u00fcssig, fest, gasf\u00f6rmig zu di\u00e4tetischen (Ma\u00dfnahmen einer gesunden, dem K\u00f6rper angepassten Lebensweise), prophylaktischen (vorbeugenden) und therapeutischen (heilenden) Zwecken.<\/p>\n<p><b>Paracelsus verfasste die erste Badebeschreibung mit genauen Indikationen und Behandlungsvorschriften f\u00fcr die Anwendung der Therme<\/b> mit dem <b>Titel \u201eVonn dem Bad Pfeffers in Oberschwytz gelegen \/ Tugenden \/ Krefften und W\u00fcrckung \/ Ursprung und Herkommen \/ Regiment und Ordinanz\u201c<\/b> d.h. von den Tugenden, Kr\u00e4ften und Wirksamkeit, Ursprung und Herkunft, Richtlinien und Verordnungen.<sup><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/sup><\/p>\n<p><b>Diese umfangreiche Schrift, datiert vom 31. August 1535, ist eines der fr\u00fchesten Zeugnisse einer wissenschaftlichen B\u00e4der &#8211; und Heilquellenkunde, der heutigen Hydrotherapie.<\/b> Paracelsus widmete sie dem F\u00fcrstabt Johann Jakob Russinger, der die Schrift unverz\u00fcglich drucken lie\u00df. Seine Zeitgenossen nannten es B\u00e4derb\u00fcchlein. Im Gegensatz zu anderen seiner wichtigen Schriften nahmen sie dieses begeistert zur Kenntnis. Durch die Betriebsamkeit der Badeverwaltung kam es in Umlauf und wurde immer wieder neu gedruckt. Es ist auch heute noch bedeutungsvoll und Paracelsus Erkenntnisse finden in der neuzeitlichen Medizin immer mehr Beachtung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><i>Das Wildbad von Pf\u00e4fers wurde von Paracelsus am h\u00f6chsten eingesch\u00e4tzt<\/i><\/b><\/p>\n<p>Von allen Heilquellen, die Paracelsus im Verlauf seines Lebens besuchte, sch\u00e4tzte er das Wildbad von Pf\u00e4fers am h\u00f6chsten ein. <b>Er sagte: \u201eEs ist ein lauteres klares Wasser, das keinem K\u00f6rper anh\u00e4ngt und auch keinen Geschmack hat.\u201c<\/b><sup>2<\/sup> <b>Und dennoch \u00fcbt dieses geruch &#8211; und geschmacklose Wasser auf den Organismus eine starke Wirkung aus.<\/b><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Wildbad wird heute eine Akrathotherme (griech. akratos = unvermischt, rein; therm\u0113 = W\u00e4rme, thermai = warme B\u00e4der), genannt. Darunter versteht man eine warme, mineralarme Quelle, die ein 20 \u2013 50\u00b0 C warmes Wasser f\u00fchrt. Das an gel\u00f6sten mineralischen Substanzen speziell arme Wasser darf max. 1 Gramm gel\u00f6ster Stoffe enthalten.<sup> 3<\/sup><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span> Das 36,5\u00b0 C warme Wasser der Taminaquelle enth\u00e4lt nur 0.4 Gramm.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Nach neueren geologischen Erkenntnissen reicht das Einzugsgebiet der Thermalquelle ins Gebiet des T\u00f6di, wo es in gro\u00dfe Tiefen versickert. Das Wasser ben\u00f6tigt nach seinem Eintritt in den Boden des Einzugsgebiets \u00fcber 10 Jahre, bis es mit ca. 5000- 8000 Liter pro Minute wieder aus dem Quellschacht der Taminaschlucht hervortritt. Die chemische Zusammensetzung bleibt praktisch konstant, unabh\u00e4ngig vom Ertrag der Quelle, von der Jahreszeit und von den Niederschl\u00e4gen.<sup>4<\/sup><\/p>\n<h4><b><i>Der gro\u00dfe Arzt bewies immer wieder sein starkes und geschultes Wahrnehmungsverm\u00f6gen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/h4>\n<p>Die Temperatur der Quelle, 36.5\u00b0 C bleibt konstant, unabh\u00e4ngig von den Jahreszeiten, das ganze Jahr \u00fcber. Paracelsus beschrieb die Temperatur der Quelle \u201e&#8230;die sich so lieblich verglicht mit menschlicher Natur\u201c, das hei\u00dft mit der Blutsw\u00e4rme, weil diese der Kerntemperatur des menschlichen K\u00f6rpers, 36.5 \u2013 37.5\u00b0 C entspricht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das ist wichtig f\u00fcr unsere Gesundheit, denn die Stoffwechselprozesse ben\u00f6tigen diese menschliche Betriebstemperatur, damit sie mithilfe von Enzymen optimal funktionieren k\u00f6nnen. Je tiefer die K\u00f6rpertemperatur, umso langsamer funktionieren die Stoffwechselprozesse, das Blut und die Lymphe werden k\u00fchler. Dadurch flie\u00dfen sie langsamer, ebenso werden die Zellfunktionen verlangsamt, die Entgiftungsleistung wird reduziert und die Ablagerungsprozesse werden erh\u00f6ht. Das wiederum f\u00fchrt zu mangelnder Vitalkraft und Energie. Die K\u00f6rperw\u00e4rme von ca. 37\u00b0 C ist Voraussetzung f\u00fcr gut funktionierende Stoffwechselvorg\u00e4nge, sie erh\u00f6ht die Vitalkraft , steigert die Leistungsf\u00e4higkeit und ist heilsam f\u00fcr die Psyche. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, besitzt der K\u00f6rper einen W\u00e4rmeregulationsmechanismus, d.h. in der Haut befinden sich Thermorezeptoren = Temperaturf\u00fchler, womit er diese Temperatur halten kann.<\/p>\n<p><b><i>Die Wasserl\u00e4ufe in der Erde sind analog der B\u00e4ume auf der Erde<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Die wunderbaren Naturb\u00e4der waren f\u00fcr Paracelsus Orte, an denen die Kr\u00e4fte aus der Tiefe der Erde und von den H\u00f6hen der Sterne zu einer Einheit verschmelzen.<\/b> Die Natur zeigt sich im Wasser genau so wunderbar wie im Firmament: \u201eHaben die Sterne ihren Lauf, so hat ihn auch das Wasser. Der Lauf des Wassers in der Erde und Erdkugel ist so wunderbar wie der Lauf der Sterne. So hat die Natur nichts ohne gro\u00dfe Wunder gemacht.\u201c <sup>5<\/sup><\/p>\n<p>Er erkl\u00e4rt, dass es mehr solche warmen W\u00e4sser gibt, als wir erfahren k\u00f6nnen. Sie bewirken, dass die Meere und Gew\u00e4sser nicht zufrieren k\u00f6nnen, und das Gefrieren keinen Bestand hat. Die warmen W\u00e4sser liegen in der Erdkugel wie die B\u00e4ume auf der Erde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>So wie ein Baum von seinem Samen heraus, hinaus an die Luft, der Sonne entgegenw\u00e4chst, so dringt aus dem Zentrum der Erde ein Samen, woraus Wasserl\u00e4ufe entstehen . Sie teilen sich in \u00c4ste, soweit die Erde reicht und kommen an den Tag, denn was innen oder oben auf der Erde ist, dr\u00e4ngt zum Himmel. So dringt der Baum der Wasserl\u00e4ufe mit seinen \u00c4sten durch die Erde. Dadurch gelangt die W\u00e4rme der Erdkugel in alle Gegenden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wo diese W\u00e4rme infolge Fehlens von Wasserl\u00e4ufen nicht hinkommt, dort gibt es keinen Sommer. Manchmal kommt es vor, dass solche Wasserl\u00e4ufe abgeschnitten werden, wie einem Baum ein Ast abges\u00e4gt wird. Dies geschieht durch ein Erdbeben oder einen Verfall der Wasserl\u00e4ufe.<sup>6<\/sup> <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>An ihren Fr\u00fcchten erkennt man die Eigenschaften der B\u00e4ume und auch der B\u00e4der.<\/b> \u201eDie Art, Materie und Eigenschaft der B\u00e4der sollen so wie die B\u00e4ume verstanden werden,\u201c sagte Paracelsus. \u201eAn ihren Fr\u00fcchten erkennt man die Art und Eigenschaft der B\u00e4ume. Jedes Ding, das in der Natur ist, soll durch seine Fr\u00fcchte erkannt werden.\u201c <sup>7<\/sup><\/p>\n<p><b>Die Fr\u00fcchte, welche uns die Art der B\u00e4der zeigen, erkennen wir durch die Wirkung, die sie bei den Krankheiten vollbringen.<\/b> Das Bad Pf\u00e4fers hat seine W\u00e4rme nicht von der Scheidung, sondern von der Zusammensetzung der Minerale des Vitriols auf der einen Seite und von den drei ersten Dingen des Kupfers, des Goldes und des Bleis auf der anderen Seite. Es hat die angeborene Art, Kraft und Tugend wie die Fl\u00fcssigkeiten des Vitriols, des Goldes, Kupfers und Bleis. Es l\u00e4uft durch diese Erze und zuletzt durch Eisenerze und einige Alabastersteine, unvermischt durch Einfall anderer Wasserl\u00e4ufe. Vom vierten Teil der Erdkugel hat es sein Zentrum und seinen Durchbruch.<sup> 8<\/sup><\/p>\n<p><b><i>Die wirksamen Tugenden vom Bad Pf\u00e4fers<\/i><\/b>, sie erinnern an naturheilkundliche Aus &#8211; und Ableitungsverfahren, beschrieb er so:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Es heilt den podagrischen, gichtischen Schleim (Podagra = akuter Gichtanfall am Gro\u00dfzehengrundgelenk) und den Schleim der Paralysis (des Schlaganfalls).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Es st\u00e4rkt und heilt die Paralysiskranken (Gel\u00e4hmten), die noch nicht an Gewicht abgenommen haben und wo noch kein Muskelabbau stattgefunden hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Es entfernt die Colica (die schmerzverursachenden Ablagerungen) aus den Gliedern und treibt sie \u00fcber den Harn und den Stuhl aus. Deshalb ist es bei Kontrakturen (Gelenkversteifung, bei gekr\u00fcmmten, kraftlos gewordenen Gliedma\u00dfen oder L\u00e4hmungen) gut.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Es zieht den Leprakranken die Haut ab und macht ihnen eine gro\u00dfe Trockenheit, dann eine neue geschlossene Haut. Daher kann man sagen, dass es die Lepra gleichsam heilt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Es heilt die Oelschenkel (\u00d6deme, Unterschenkelgeschw\u00fcre mit Ekzemen) und alle \u00e4tzenden offenen Sch\u00e4den, wenn sie durch eine Reinigung vorbereitet wurden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Es h\u00e4lt die Menstruation in Ordnung, vermindert sie oder ruft sie hervor.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Es ist auch f\u00fcr die gut, die lange krank waren und beginnen, wieder zu St\u00e4rke zu kommen.\u201c <sup>9<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>F\u00fcr Paracelsus sind in den W\u00e4ssern alle wirksamen Tugenden, welche die Kr\u00e4uter und Steine auszeichnen, enthalten.<\/b> Sie enthalten die Kraft, Tugend und Eigenschaft dieser Kr\u00e4uter, B\u00e4ume usw., die in ihrem unmittelbaren Umkreis wachsen. Er beobachtete, dass an solchen Pl\u00e4tzen besonders wirksame Heilkr\u00e4uter wachsen. Er machte Analogien und setzte die Wirkung der B\u00e4der mit den Vorz\u00fcgen der verschiedenen Heilkr\u00e4uter gleich. Er lehrte, dass im Wasser ebenso viele Tugenden = wirksame Inhaltsstoffe sind, wie in den Kr\u00e4utern. Die einzelnen Heilwasser sollen daher wie Stein, Kr\u00e4uter und Fr\u00fcchte erkannt werden. Wie die Kr\u00e4uter einen Arzt machen, so macht auch das Wasser seinen Arzt, beide besitzen viele vollkommene Kr\u00e4fte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><i>Anatomisch vergleicht Paracelsus das Bad Pf\u00e4fers mit der Melisse.<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Zu den Eigenschaften der Melisse<\/b> geh\u00f6ren krampfl\u00f6sende Eigenschaften, die besonders bei Migr\u00e4ne und Neuralgien, Schmerzen aufgrund von Magenkr\u00e4mpfen oder schmerzhafter und unregelm\u00e4\u00dfger Menstruation helfen. Sie hat auch magenst\u00e4rkende, verdauungsf\u00f6rdernde Wirkung. \u00c4u\u00dferlich f\u00f6rdert sie die Narbenbildung und durch Einreiben lassen sich rheumatische und neuralgische Schmerzen lindern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27081 alignnone\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514-413x550.jpeg 413w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514-700x933.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/4_EingangTaminaschluchtDSCN1514.jpeg 1704w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Paracelsus sagte: \u201eDamit ihr aber die <b>Eigenschaft <\/b>der B\u00e4der leichter und besser versteht, merket euch, mit welchen Kr\u00e4utern und Simplicia sie sich vergleichen.\u201c<sup> 10<\/sup>Er vergleicht das Bad Pf\u00e4fers u.a. auch mit der Iva Arthetica, Feldzypresse oder Schlagkraut genannt, woraus eine Arznei f\u00fcr gel\u00e4hmte Gliedma\u00dfen hergestellt wird.<sup>10<\/sup><\/p>\n<p>Eine Badekur im Bad Pf\u00e4fers ist nach Paracelsus am n\u00fctzlichsten bei diesen Krankheiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Jede Kontraktur (Gelenkversteifung), kraftlos gewordene Gliedma\u00dfen oder L\u00e4hmungen, die durch Zorn, Wein oder Kolik entstehen.<\/li>\n<li>Jedes Zittern der H\u00e4nde und Beine, das durch eine Schw\u00e4chung des Markes entsteht, durch Zorn, durch ein unordentliches Leben, auch durch K\u00e4lte der Blutgef\u00e4\u00dfe.<\/li>\n<li>Jede Art Podagra und Arthetica, das ist jede Art von gichtischen Erkrankungen der Gelenke mit entz\u00fcndlichem Erguss der Gelenkfl\u00fcssigkeit. Auch so geartete Schmerzen im R\u00fccken, in den H\u00fcften und dergleichen.<\/li>\n<li>Schwache Glieder, die von Natur aus vorkommen oder durch lange Berufsarbeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Alle an Auszehrung leidenden K\u00f6rperteile, die durch Gerinnung entstehen.<\/li>\n<li>Alle chronisch gewordenen Fieber, besonders die Quartana (viert\u00e4giges Fieber), die schon lange dauern, die \u00fcberm\u00e4\u00dfig mit Arznei bek\u00e4mpft und hartn\u00e4ckig geworden sind.<\/li>\n<li>Alle Krankheiten, die zur Gelbsucht neigen, die sich aus der Galle, aus Ursache innerer Abszesse (apostemata) erheben.<sup> 11<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p>Paracelsus sagte: \u201eWer das Bad Pf\u00e4fers in seine Kraft bringen will, dass es f\u00fcr die gemeldeten Krankheiten gut sei, der muss so handeln wie angegeben wird.\u201c Er gibt genaue Anweisungen wann, in welchen Krankheitsf\u00e4llen und wie die Kr\u00e4uterausz\u00fcge dem Badewasser oder dem zu trinkenden Wasser beizumischen sind. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eMerket euch, dass diese Kr\u00e4uter, obwohl sie mit vortrefflichen Tugenden begabt und versehen sind, manchmal nicht helfen k\u00f6nnen. So wanken auch die B\u00e4der in ihren Tugenden. Darum soll diese Vorsichtsma\u00dfregel beim Ratgeben f\u00fcr ein Bad beachtet werden.\u201c <sup>12<\/sup><\/p>\n<p><b><i>Zur Badekur gibt Paracelsus u.a. folgende Empfehlungen:<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Die Arznei beweist, dass Gott mehr ist als die Natur.<\/b> Darum soll der Kranke seine Kur in diesem Bad nicht nach dem gew\u00f6hnlichen Brauch, sondern <b>die Kur soll sich nach der Konstitution des Kranken und dessen Krankheit richten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Paracelsus gibt auch keine genaue Zeitdauer an, denn es kommt zus\u00e4tzlich noch darauf an, wie kr\u00e4ftig das Bad ist. Dies ist von der Jahreszeit abh\u00e4ngig und entsprechend dieser Kraft gibt Paracelsus seine Anweisungen f\u00fcr die Verordnung der Badezeit. Er gibt auch an, dass schwere chronische Krankheiten nicht immer auf einmal geheilt werden k\u00f6nnen. Eine zweite und dritte Badekur kann notwendig sein, denn das Bad ist ein eigenes verdauungsanregendes Mittel.<\/p>\n<p><b>In der Ordnung f\u00fcr Speis und Trank gibt Paracelsus u.a. folgenden Rat zur Verdauungsf\u00f6rderung als f\u00fcr alle, die baden n\u00fctzlich:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<ul>\n<li>jeden Morgen 3 Wacholderbeeren in Essig zur Reinigung des Blutes einzunehmen<\/li>\n<li>morgens und abends nach dem Essen zwei oder drei Corianderk\u00f6rnlein, auch aus dem Essig genommen, einzunehmen, um die Speise bek\u00f6mmlicher zu machen, den Dampf der Speise niederzudr\u00fccken.<sup> 13<\/sup><\/li>\n<li>Die heilenden Kr\u00e4fte vom Bad Pf\u00e4fers<\/li>\n<\/ul>\n<p>Paracelsus beschreibt das so: Der Mensch hat Orte der Reinigung oder Ausscheidung an sich. Diese nennt er Emunctoria. Durch diese Ausscheidungsorte treibt die Natur die krankmachenden Schadstoffe aus. Oftmals ist die Natur zum Austreiben zu schwach, weil es viele Hindernisse an diesem Ausscheidungsort gibt. Die Arznei ist geschaffen, um hier zu helfen. Dann gibt es auch Orte der Reinigung in der Haut. Wenn nun die Natur an diesem Ort krank ist, soll auch geholfen werden. Denn wo sie austreiben will, da soll der Arzt behilflich sein. Die austreibenden Kr\u00e4fte, die abf\u00fchren, reinigen, l\u00e4utern, nennt er Purgantia. Einige treiben von innen heraus, wie Rhabarber, andere ziehen es von au\u00dfen heraus, wie die B\u00e4der. So ist das Bad Pf\u00e4fers Purgation, um das auszuziehen, was die inneren Emunctoria nicht verm\u00f6gen. Es zieht mit Gewalt durch Fleisch und Haut aus. In seiner Tugend gleicht es der Scammonea, lat. Purgierwinde, welche ein Abf\u00fchrmittel ist.<sup> 14<\/sup><\/p>\n<p><b><i>Paracelsus Empfehlungen an die \u00c4rzte<\/i><\/b><\/p>\n<p>Was durch \u00e4u\u00dfere Purgationen gereinigt werden soll, das k\u00f6nnt ihr in dieses Bad Pf\u00e4fers schicken. Erkennt auch gut die Tugenden der Cicatrisantia (Pflanzen, die haut\u00f6ffnend wirken und Bl\u00e4schen bilden). Denn die Tugend dieses Bades \u00fcbertrifft andere Simplicia. Sie kann nahezu mit der Quinta Essentia verglichen werden. <sup>15<\/sup><\/p>\n<p>Eine Quinta Essentia ist ein Mittel, das machtvoll zur Belebung aller K\u00f6rperprozesse beitr\u00e4gt und bedeutet in diesem Sinne, dass das Wasser vom Bad Pf\u00e4fers in seiner aktivierenden Wirkung einer Quinta Essentia nahezu gleichkommt. Den Kranken sagte er: \u201eJeder Kranke soll sich selbst erkundigen und die Ordnung des Bades einhalten, wie sie jetzt beschrieben ist.\u201c <sup>16<\/sup><\/p>\n<p>Die Wirkung des Pf\u00e4ferser Heilwassers wird so vollbracht, dass die Materie, von der die Krankheit stammt, ausgezogen und dann verzehrt wird. Das erkl\u00e4rte Paracelsus so: \u00abWie Gott die Kraft des Magneten, Eisen an sich zu ziehen, geschaffen hat, so hat er auch diesem Pf\u00e4ferser Wasser eine anziehende Kraft gegeben, alle Krankheiten, die der Chirurgie angeh\u00f6ren, aus den Muskeln des K\u00f6rpers auszuziehen. Das Wasser ist die Arznei, die der Chirurg bei allen verzweifelten Krankheiten anwenden soll. <b>Wenn die nat\u00fcrliche Wirkung nicht vorangehen will, so wirkt dieses Bad.\u00bb<\/b><sup> 17<\/sup><\/p>\n<p><b><i>Das heilende Quellwasser aus der Taminaschlucht<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>wird heute zum gr\u00f6\u00dften Teil zu den Kliniken Valens hochgepumpt sowie zu den modernen Thermalb\u00e4dern von Bad Ragaz bef\u00f6rdert.<\/b><\/p>\n<p>Ein<b><i> Erfahrungsbericht<\/i><\/b> zu Paracelsus Aussage: \u00abWenn die nat\u00fcrliche Wirkung nicht vorangehen will, dann hilft dieses Bad.\u00bb<sup> 17<\/sup><\/p>\n<p>Frau, 48 J., mit HWS-Syndrom (Entz\u00fcndung der Halswirbel) kam nach dem Spitalaufenthalt in die Rehabilitations-Kur ins Medizinische Zentrum der Tamina Therme in Bad Ragaz. Nach 5 Tagen Therapie im Thermalwasser, kombiniert mit Osteopathie, war sie von den sie w\u00e4hrend mehreren Wochen belasteten Schmerzen befreit. Nach Abschluss der 14-t\u00e4gigen Reha-Kur ging die Genesung Schritt f\u00fcr Schritt voran und dieses Leiden wurde vollst\u00e4ndig ausgeheilt.<\/p>\n<p><b><i>Neben verschiedenen M\u00f6glichkeiten bietet auch das \u00f6ffentliche Thermal-Heilbad Tamina Therme in Bad Ragaz Badekomfort auf h\u00f6chstem Niveau, Wellness und Erholung pur und ist allemal einen Aufenthalt wert, besonders auch nach dem Besuch der Taminaquelle in der Schlucht.<\/i><\/b> Siehe auch https:\/\/www.altes-bad-pfaefers.ch\/museum-taminaschlucht<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein<b><i> Erfahrungsbericht<\/i><\/b> in der Taminaschlucht und dem heilenden Quellwasser. Anatomisch vergleicht Paracelsus das Bad Pf\u00e4fers mit der Melisse, welche u.a. auch krampfl\u00f6sende Eigenschaften bei Migr\u00e4ne hat:<\/p>\n<p>Es war um das Jahr 2000. Smartphons wie man sie heute kennt, hatte man damals noch nicht. Eine Frau machte sich wandernd ab Bahnhof Ragaz auf den Weg, die Quelle der Tamina zu rekognoszieren. Sie war in dieser Gegend v\u00f6llig unkundig. An diesem wundersch\u00f6nen, sehr hei\u00dfen Sommertag im Juli, verpasste sie die Abzweigung Richtung Taminaquelle und ging von ihr unbemerkt irrt\u00fcmlich hoch in Richtung Dorf Pf\u00e4fers. Als sie oben bei der Burgruine Wartenstein ankam, war ihr klar, sie hatte sich verlaufen, zudem hatte sie beginnende Kopfschmerzen. Trinkwasser hatte sie nur noch ganz wenig dabei, weil sie ja geplant hatte, an der Taminaquelle ihre Flasche aufzuf\u00fcllen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27085 alignleft\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K-413x550.jpeg 413w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K-700x933.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/5_StegTaminaschluchtDSCN1529-K.jpeg 1704w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Also ging sie den Weg zur\u00fcck und fand diesmal die richtige Abzweigung zur Taminaschlucht. Doch total verschwitzt und durstig wurden die Kopfschmerzen immer st\u00e4rker. Endlich, nachdem sie f\u00fcr den Weg hierher drei Mal mehr Zeit brauchte als geplant, kam sie beim Alten Bad Pf\u00e4fers (Museum ehemaliges Kurhaus) an. Nachdem sie Tamina-Quellwasser getrunken und ein leichtes, warmes Essen eingenommen hatte, machte sie sich auf den Weg in die Schlucht zur Quelle, die hinter dem ehemaligen Kurhaus liegt. Und das, obwohl sie sich kr\u00e4ftem\u00e4\u00dfig am liebsten irgendwo hingelegt h\u00e4tte.<br \/>\nUnterwegs auf dem Steg zur Taminaquelle wurden die Kopfschmerzen immer st\u00e4rker und entwickelten sich zu einer akuten Migr\u00e4ne = heftige Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Schwindel, Erbrechen und in der Folge Kraftlosigkeit. Ein Zustand, den sie seit Jahren kannte und der einige Stunden anhielt.<\/p>\n<p>Angekommen ganz hinten in der Schlucht bei der Quelle, war sie so von dieser<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Migr\u00e4neattacke geplagt, dass sie sich nicht mehr vorstellen konnte, in diesem<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Zustand den \u00fcber drei Stunden dauernden Weg nachhause zur\u00fcckzumachen. In<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>dieser gepeinigten Situation stellte sie sich vor, sich dann irgendwie aus der<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Schlucht zu bewegen und irgendwo an der rauschenden Tamina hinzulegen, bis die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>qu\u00e4lenden Kopfschmerzen abgeklungen w\u00e4ren. Erfahrungsgem\u00e4\u00df dauerte dieser<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Zustand bis zum nachfolgenden morgen fr\u00fch an, wo dann auch die Lebenskr\u00e4fte<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>langsam wieder zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27088 alignleft\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-300x169.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-830x467.jpeg 830w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-700x394.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6_BruennleinTaminaDSCN7717-1000x563.jpeg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><b>So sa\u00df sie da und trank immer wieder von dem Wasser der heilenden Quelle.<\/b><\/p>\n<p>Zudem hatte sie sich vorige Woche beim Kochen unvorsichtig in den Finger geschnitten. Diese Wunde wollte nicht heilen, war leicht schmerzlich entz\u00fcndet. Deshalb hielt sie auch die H\u00e4nde, besonders diesen Finger immer wieder in das beim Br\u00fcnnlein aus dem Hahn flie\u00dfende Quellwasser. Zwischendurch sa\u00df sie da in stillem Gebet. Dann entdeckte sie, dass die Felsw\u00e4nde den Klang auf angenehme, wohltuende Weise verst\u00e4rkten, wenn sie das OM intonierte. Diese besondere Energie des Klanges, in Verbindung mit dem heilenden Quellwasser, lie\u00df sie die Zeit vergessen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27091 alignleft\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-300x169.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-830x467.jpeg 830w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-700x394.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/7_FelsspalteBaeumeDSCN2693-1000x563.jpeg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als sie mal wieder auf die Uhr schaute, waren fast drei Stunden vergangen. W\u00e4hrend dieser ganzen Zeit war sie erstaunlicherweise die einzige Besucherin in der Schlucht gewesen. Sie f\u00fcllte ihre Flasche nochmals mit dem Quellwasser und machte sich auf den R\u00fcckweg.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf der Mitte des Weges sah sie durch die Felsspalte hoch zu den B\u00e4umen und zum sonnigen Himmel. Da wurde ihr auf einmal bewusst, dass sie keine Kopfschmerzen mehr hatte. Sogar der Finger schmerzte nicht mehr. Es kam ihr vor wie ein kleines Wunder, dank dem es ihr jetzt doch m\u00f6glich wurde, nach diesem ganz besonderen Heil-Erlebnis schmerzfrei und gl\u00fccklich zum Bahnhof zur\u00fcckzuwandern und die Reise nachhause anzutreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27094 alignleft\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-300x169.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-830x467.jpeg 830w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-700x394.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/8_TaminaWegDSCN7748-1000x563.jpeg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><b><i>Die Taminaschlucht ist immer auch einen Ausflug wert<\/i><\/b><\/p>\n<p>Von Fr\u00fchling bis Herbst f\u00fchrt von Bad Ragaz her ein wundersch\u00f6ner, an Fauna und Flora reichhaltiger, einst\u00fcndiger Natur- und Spazierweg der Tamina entlang zum ehemaligen Kurhaus dem heutigen Museum \u00abAltes Bad Pf\u00e4fers\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-27097\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/9_SpierstaudeDSCN1553-220x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/9_SpierstaudeDSCN1553-220x300.jpeg 220w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/9_SpierstaudeDSCN1553-403x550.jpeg 403w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/9_SpierstaudeDSCN1553-1125x1536.jpeg 1125w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/9_SpierstaudeDSCN1553-700x955.jpeg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/9_SpierstaudeDSCN1553.jpeg 1475w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/p>\n<p>Der Durst kann am Weg vom Quellwasser gel\u00f6scht werden, man kann seine Trinkflasche immer wieder auff\u00fcllen. Es f\u00e4hrt auch ab Bahnhof Ragaz ein Bus, der sog. Schluchtenbus oder ein Pferdewagen dorthin. Das Alte Bad Pf\u00e4fers hat ein Museum, das auch eine Ausstellung \u00fcber das Wirken von Paracelsus beinhaltet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein paar Schritte hinter dem Alten Bad Pf\u00e4fers ist ein Felsentor. Durch dieses gelangt man auf einen schmalen Weg, welcher der Felswand entlang zur Quelle f\u00fchrt. Auf der rechten Seite rauscht tosend die Tamina. Nach etwa einer Viertelstunde kommt man hinten in der Schlucht an, wo damals die Patienten gebadet wurden und Paracelsus seine Wasseruntersuchungen machte. Am Br\u00fcnnlein kann man seinen Durst l\u00f6schen und schmerzende Glieder unter das flie\u00dfende Wasser halten. Trinkwasser aus der Taminaquelle gibt es auf dem Wanderweg unterwegs, beim Brunnen neben dem Alten Bad und hinten bei der Quelle frei zu trinken. Und es gibt immer wieder Natursch\u00f6nheiten zu entdecken, wie diese Spierstaude (M\u00e4des\u00fc\u00df), Filipendula ulmaria. Heilpflanze gegen Rheuma und Gicht,<br \/>\nentdeckt auf einem Felsvorsprung ganz hinten in der Taminaschlucht.<\/p>\n<p><b><i>Der urspr\u00fcngliche Badeort in der Taminaschlucht geh\u00f6rt zu den herrlichen Kraftorten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/b><\/p>\n<p>Wenn wir in die einzigartige Atmosph\u00e4re eintauchen, entdecken wir, was Paracelsus zu vermitteln versuchte. Die Strahlen, welche \u00fcber die Gestirne auf uns einwirken, haben ihre eigene Qualit\u00e4t. Sie wirken durch das Wasser, genauso durch die Luft, die Mineralien, die Pflanzen, durch die gesamte Umgebung. Und der Ort, als umfassendes Kraftfeld zwischen Himmel und Erde, f\u00f6rdert die Gesundheit und bringt im ganzheitlichen Sinne heilenden Segen.<\/p>\n<h4>Quellenverzeichnis:<\/h4>\n<p><sup>1<\/sup> Paracelsus &#8211; Von dem Bad Pfeffers in Oberschwytz gelegen. \u00dcbersetzt und eingeleitet von Gunhild<br \/>\n<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0 <\/span>P\u00f6rksen. Hrsg. Stiftungsrat Altes Bad Pf\u00e4fers 1993.<br \/>\n<sup>2<\/sup> Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 741<\/p>\n<p><sup>3<\/sup><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>vgl. <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/biologie\/akratotherme\/1736\">https:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/biologie\/akratotherme\/1736<\/a><\/p>\n<p><sup>4<\/sup> https:\/\/www.altes-bad-pfaefers.ch\/taminschlucht-badragaz<br \/>\n<sup>5<\/sup> Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 757<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><sup> 6<\/sup>vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 719<br \/>\n<sup>7<\/sup> Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 724<br \/>\n<sup>8<\/sup> Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 728<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><sup> 9<\/sup>vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 728f<br \/>\n<sup>10<\/sup> vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 757<br \/>\n<sup>11<\/sup> vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 746ff<br \/>\n<sup>12<\/sup> Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 738<br \/>\n<sup>13<\/sup> vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 745-749<br \/>\n<sup>14<\/sup> vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 743<br \/>\n<sup>15<\/sup> vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 743<br \/>\n<sup>16<\/sup> Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 748<br \/>\n<sup>17<\/sup> vgl. Aschner, Dr., Bernhard: Paracelsus S\u00e4mtliche Werke. Jena\/Fischer. 1926. Bd.III, S. 745<\/p>\n<p>Bild: Baden in der Taminaschlucht zu fr\u00fcheren Zeiten: Museum Bad Pf\u00e4fers<\/p>\n<p>Fotos: Erika R\u00f6thlisberger<\/p>\n<p>12.08.2024: Erika R\u00f6thlisberger (Dieser jetzt \u00fcberarbeitete Artikel erschien im Magazin Paracelsus Health &amp; Healing, Hefte Nr. 10, 11\/II, August, September 2005)<\/p>\n<h4><i>Kontakt: <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/h4>\n<p><i>Erika R\u00f6thlisberger, Hochh\u00fcsliweid 13, CH-6006 Luzern,<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span><\/i><i>eroethlisberger.lu@bluewin.ch<\/i><\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paracelsus war ein tiefgr\u00fcndiger, genialer Arzt und Heiler, der von enormer Energie und Schaffenskraft beseelt war. Sein Leben, Wirken und Heilen war so vielschichtig und umfassend, dass immer wieder nur ein ganz kleiner Teil zu verstehen und beschreiben m\u00f6glich ist. So ist auch diese Darstellung zu seinem Wirken im Bad Pf\u00e4fers nur eine Anregung f\u00fcr eigenes, weitergehendes Studium und Nachforschen. W\u00e4hrend dem Sommer 1535 war Paracelsus Gast von F\u00fcrstabt Johann Jakob Russinger, auf dessen Burg Wartenstein in Pf\u00e4fers. Dieser Ort wurde fr\u00fcher Pfeffers genannt. Paracelsus nannte dieses Gebiet in der Pf\u00e4ferser Badeschrift \u201eOberschwytz\u201c = heute Ostschweiz. Diese Schweizer Ortschaft Pf\u00e4fers grenzt an den heutigen Kurort Bad Ragaz im Kanton Sankt Gallen. F\u00fcrstabt Russinger nahm Paracelsus\u2019 \u00e4rztlichen Rat in Anspruch. Paracelsus heilte den F\u00fcrstabt Russinger von seinem Magen- und Nierenleiden. Was er ihm genau verschrieb, zeigt das Konsilium = medizinischer Ratschlag, das er f\u00fcr den F\u00fcrstabt ausgestellt hatte. Es ist das einzige deutschsprachige Dokument, das in seiner Handschrift original erhalten geblieben ist und wird im Stiftsarchiv St. Gallen, Bestand Pf\u00e4fers, aufbewahrt. Das medizinische Consilium des Paracelsus f\u00fcr Abt Johann Jakob Russinger wurde 1986 von Willem F. Deams und Werner Vogler neu ediert und kommentiert, Hrsg. Schweiz. Paracelsusgesellschaft, Einsiedeln. Darin sind genaue [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":20688,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[599],"class_list":["post-27066","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-paracelsusmedizin","tag-paracelsus-vita-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft - Paracelsus Magazin<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft - Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Paracelsus war ein tiefgr\u00fcndiger, genialer Arzt und Heiler, der von enormer Energie und Schaffenskraft beseelt war. Sein Leben, Wirken und Heilen war so vielschichtig und umfassend, dass immer wieder nur ein ganz kleiner Teil zu verstehen und beschreiben m\u00f6glich ist. So ist auch diese Darstellung zu seinem Wirken im Bad Pf\u00e4fers nur eine Anregung f\u00fcr eigenes, weitergehendes Studium und Nachforschen. W\u00e4hrend dem Sommer 1535 war Paracelsus Gast von F\u00fcrstabt Johann Jakob Russinger, auf dessen Burg Wartenstein in Pf\u00e4fers. Dieser Ort wurde fr\u00fcher Pfeffers genannt. Paracelsus nannte dieses Gebiet in der Pf\u00e4ferser Badeschrift \u201eOberschwytz\u201c = heute Ostschweiz. Diese Schweizer Ortschaft Pf\u00e4fers grenzt an den heutigen Kurort Bad Ragaz im Kanton Sankt Gallen. F\u00fcrstabt Russinger nahm Paracelsus\u2019 \u00e4rztlichen Rat in Anspruch. Paracelsus heilte den F\u00fcrstabt Russinger von seinem Magen- und Nierenleiden. Was er ihm genau verschrieb, zeigt das Konsilium = medizinischer Ratschlag, das er f\u00fcr den F\u00fcrstabt ausgestellt hatte. Es ist das einzige deutschsprachige Dokument, das in seiner Handschrift original erhalten geblieben ist und wird im Stiftsarchiv St. Gallen, Bestand Pf\u00e4fers, aufbewahrt. Das medizinische Consilium des Paracelsus f\u00fcr Abt Johann Jakob Russinger wurde 1986 von Willem F. Deams und Werner Vogler neu ediert und kommentiert, Hrsg. Schweiz. Paracelsusgesellschaft, Einsiedeln. Darin sind genaue [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-11-06T19:44:32+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2106\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1185\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Erika R\u00f6thlisberger\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Erika R\u00f6thlisberger\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"21\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Erika R\u00f6thlisberger\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a72e5213faf3dcd703d761f8c8d8a7ca\"},\"headline\":\"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft\",\"datePublished\":\"2024-11-06T19:44:32+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/\"},\"wordCount\":4519,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"keywords\":[\"Paracelsus Vita\"],\"articleSection\":[\"Paracelsus Medizin\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/\",\"name\":\"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft - Paracelsus Magazin\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"datePublished\":\"2024-11-06T19:44:32+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"width\":2106,\"height\":1185},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\",\"name\":\"Paracelsus Magazin\",\"description\":\"Health &amp; Healing Magazin\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Paracelsus Magazin\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg\",\"width\":696,\"height\":696,\"caption\":\"Paracelsus Magazin\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/a72e5213faf3dcd703d761f8c8d8a7ca\",\"name\":\"Erika R\u00f6thlisberger\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4fbe79f9b091c7c9a689900f487539d0df4e811bc54d04752b006a570e6e8940?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4fbe79f9b091c7c9a689900f487539d0df4e811bc54d04752b006a570e6e8940?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4fbe79f9b091c7c9a689900f487539d0df4e811bc54d04752b006a570e6e8940?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Erika R\u00f6thlisberger\"},\"description\":\"Erika R\u00f6thlisberger ist Naturheilpraktikerin TEN i.A., zert. Bachbl\u00fctentherapeutin HPS, dipl. Fussreflexzonen- und Klassische Massagetherapeutin HPS, zert. Phytopraktikerin Freiburger Heilpflanzenschule, zert. Meditationslehrerin, zert. Lachyogatrainerin nach Dr. Madan Kataria, dipl. Kneipp-Gesundheitsberaterin SKV mit Emfit-Qualit\u00e4tslabel (Eskamed) f\u00fcr Kursleiterinnen, die im Bereich der Gesundheitsf\u00f6rderung t\u00e4tig sind.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/author\\\/erika-roethlisberger\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft - Paracelsus Magazin","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft - Paracelsus Magazin","og_description":"Paracelsus war ein tiefgr\u00fcndiger, genialer Arzt und Heiler, der von enormer Energie und Schaffenskraft beseelt war. Sein Leben, Wirken und Heilen war so vielschichtig und umfassend, dass immer wieder nur ein ganz kleiner Teil zu verstehen und beschreiben m\u00f6glich ist. So ist auch diese Darstellung zu seinem Wirken im Bad Pf\u00e4fers nur eine Anregung f\u00fcr eigenes, weitergehendes Studium und Nachforschen. W\u00e4hrend dem Sommer 1535 war Paracelsus Gast von F\u00fcrstabt Johann Jakob Russinger, auf dessen Burg Wartenstein in Pf\u00e4fers. Dieser Ort wurde fr\u00fcher Pfeffers genannt. Paracelsus nannte dieses Gebiet in der Pf\u00e4ferser Badeschrift \u201eOberschwytz\u201c = heute Ostschweiz. Diese Schweizer Ortschaft Pf\u00e4fers grenzt an den heutigen Kurort Bad Ragaz im Kanton Sankt Gallen. F\u00fcrstabt Russinger nahm Paracelsus\u2019 \u00e4rztlichen Rat in Anspruch. Paracelsus heilte den F\u00fcrstabt Russinger von seinem Magen- und Nierenleiden. Was er ihm genau verschrieb, zeigt das Konsilium = medizinischer Ratschlag, das er f\u00fcr den F\u00fcrstabt ausgestellt hatte. Es ist das einzige deutschsprachige Dokument, das in seiner Handschrift original erhalten geblieben ist und wird im Stiftsarchiv St. Gallen, Bestand Pf\u00e4fers, aufbewahrt. Das medizinische Consilium des Paracelsus f\u00fcr Abt Johann Jakob Russinger wurde 1986 von Willem F. Deams und Werner Vogler neu ediert und kommentiert, Hrsg. Schweiz. Paracelsusgesellschaft, Einsiedeln. Darin sind genaue [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/","og_site_name":"Paracelsus Magazin","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/","article_published_time":"2024-11-06T19:44:32+00:00","og_image":[{"width":2106,"height":1185,"url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Erika R\u00f6thlisberger","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Erika R\u00f6thlisberger","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"21\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/"},"author":{"name":"Erika R\u00f6thlisberger","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/person\/a72e5213faf3dcd703d761f8c8d8a7ca"},"headline":"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft","datePublished":"2024-11-06T19:44:32+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/"},"wordCount":4519,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","keywords":["Paracelsus Vita"],"articleSection":["Paracelsus Medizin"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/","name":"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft - Paracelsus Magazin","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","datePublished":"2024-11-06T19:44:32+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","width":2106,"height":1185},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-wirken-im-bad-pfaefers-beginn-der-balneologischen-wissenschaft\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Paracelsus Wirken im Bad Pf\u00e4fers \u2013 Beginn der balneologischen Wissenschaft"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#website","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/","name":"Paracelsus Magazin","description":"Health &amp; Healing Magazin","publisher":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization","name":"Paracelsus Magazin","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg","width":696,"height":696,"caption":"Paracelsus Magazin"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/person\/a72e5213faf3dcd703d761f8c8d8a7ca","name":"Erika R\u00f6thlisberger","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4fbe79f9b091c7c9a689900f487539d0df4e811bc54d04752b006a570e6e8940?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4fbe79f9b091c7c9a689900f487539d0df4e811bc54d04752b006a570e6e8940?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4fbe79f9b091c7c9a689900f487539d0df4e811bc54d04752b006a570e6e8940?s=96&d=mm&r=g","caption":"Erika R\u00f6thlisberger"},"description":"Erika R\u00f6thlisberger ist Naturheilpraktikerin TEN i.A., zert. Bachbl\u00fctentherapeutin HPS, dipl. Fussreflexzonen- und Klassische Massagetherapeutin HPS, zert. Phytopraktikerin Freiburger Heilpflanzenschule, zert. Meditationslehrerin, zert. Lachyogatrainerin nach Dr. Madan Kataria, dipl. Kneipp-Gesundheitsberaterin SKV mit Emfit-Qualit\u00e4tslabel (Eskamed) f\u00fcr Kursleiterinnen, die im Bereich der Gesundheitsf\u00f6rderung t\u00e4tig sind.","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/author\/erika-roethlisberger\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27066\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}