{"id":26842,"date":"2024-10-29T16:23:00","date_gmt":"2024-10-29T15:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=26842"},"modified":"2024-10-31T08:23:51","modified_gmt":"2024-10-31T07:23:51","slug":"ist-die-morphogenese-eine-wissenschaftliche-alternative-oder-pure-ketzerei-iv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/psychologie\/ist-die-morphogenese-eine-wissenschaftliche-alternative-oder-pure-ketzerei-iv\/","title":{"rendered":"Ist die Morphogenese eine wissenschaftliche Alternative oder pure Ketzerei?  [IV]"},"content":{"rendered":"<h2><b>Der Reduktionismus<\/b><\/h2>\n<p><b>Dekart <\/b>begr\u00fcndet eine Methode, die man heute Reduktionismus nennt. Sein Vorschlag ist, wenn ein Objekt kompliziert genug ist, dieses auseinander zu nehmen, um es besser untersuchen zu k\u00f6nnen. Das zerlegte Produkt wird so lange zerlegt, bis man auf einer Ebene ankommt, die unteilbar ist. Das Unteilbare wurde in der Antike Atom genannt. Und dennoch hat der Mensch begonnen, das Atom zu spalten und sich damit \u00fcber die Naturgesetze gestellt.Was dabei herauskommt ist krankhaft und gef\u00e4hrlich. Die Wissenschaft hat mit diesem Vorgehen des Reduktionismus ein weiteres Problem geschaffen. Sie ist h\u00e4ufig nicht in der Lage, den \u00dcberblick \u00fcber die Gesamtheit zu bewahren.<\/p>\n<p><b>Es kommt damit zur Spezialisierung. Man hat den Eindruck, dass diese Spezialisierung eines Tages so weit getrieben wird, bis die wissenschaftlichen Spezialisten von immer weniger immer mehr wissen, bis sie eines Tages vom Nichts alles wissen.<\/b><\/p>\n<p>Oberfl\u00e4chlich betrachtet gewinnt man den Eindruck, dass Dekart durch diese Zerlegungsmethode uns exakt gesagt hat, wie wir die Geheimnisse des Lebendigen und die Geheimnisse der Dinge verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert entdeckten aber die Wissenschaftler, dass nicht alles nach Newtonschen Gesetzen, auf determinierter kausal eindeutiger bestimmter Weise abl\u00e4uft, sondern dass man manchmal \u00fcberlegen muss, ob die Wahrscheinlichkeit eine Rolle spielt. Durch diese \u00dcberlegungen wurde die Wahrscheinlichkeitsrechnung in die Mathematik eingef\u00fchrt, die auch in der Physik hilft, bestimmte Modelle weiterzuentwickeln. Es ist damit eine v\u00f6llig neue Art zu denken entstanden, die zu v\u00f6llig neuen Voraussagen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dennoch gilt generell die Frage: Wo kommt eigentlich eine solche Idee her? Warum ist diese Idee genau zu einem bestimmten Zeitpunkt verf\u00fcgbar und das interessanterweise nicht nur in einem Kopf, sondern h\u00e4ufig zeitgleich bei mehreren Menschen weltweit? Der Grundgedanke, dass alles vielleicht irgendwo vorhanden ist und nur abgerufen werden braucht, ist den meisten Wissenschaftlern verloren gegangen, so dass sie geneigt sind, das Alte neu zu erfinden. Somit ergibt sich auch die Frage:<\/p>\n<p><b>Wer ist der Mensch und wer hat ihn erfunden?<\/b><\/p>\n<p>Die Darwinsche Evolutionstheorie ist f\u00fcr mich unbefriedigend. Der Literaturwissenschaft ist ein Buch mit dem Untertitel \u201eDie Erfindung des Menschen\u201c bekannt. Der Haupttitel des Buches hei\u00dft \u201eShakespeare\u201c und ist Ende des 16. Jahrhunderts, Anfang des 17. Jahrhunderts geschrieben worden. Dieses Buch gestattet uns, den Menschen nicht nur als ein Wesen zu begreifen, welches untrennbar in einem kollektiven Verband, also einer Gemeinschaft sich organisiert, sondern es gestattet uns auch, ihn als ein Individuum mit eigener Gef\u00fchls &#8211; und Traumwelt zu entdecken.<\/p>\n<p>Genau das l\u00e4uft aber unserer gegenw\u00e4rtigen Industriegesellschaft zuwider. Diese will den profitablen Massenabsatz. Sie redet zwar von individueller Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung, betreibt aber in Wirklichkeit eine Sklaverei auf hohem Niveau. Denn, wenn du nicht ein bestimmtes Auto f\u00e4hrst, nicht die entsprechende Kleidung tr\u00e4gst oder dir nicht einen bestimmten Urlaubsplatz g\u00f6nnst, wirst du zum bemitleidenswerten Au\u00dfenseiter.<\/p>\n<p>Das beginnt schon in der Schule. Dort geht es um Systematik, um das Quantitative, um das Logische, um das Rationale und Nachvollziehbare. In der Schule darf man nicht individuellen Tr\u00e4umen nachgehen. Auch in der sp\u00e4teren Firma, in der man als kleiner Angestellter seine Karriere beginnt, ist das Tr\u00e4umen nicht erw\u00fcnscht. Doch ohne Tr\u00e4ume kommen keine Ideen. Und ohne Ideen und Tr\u00e4ume wird der Mensch nicht gerade gl\u00fccklicher. Auch der befriedigte Konsum macht auf Dauer nicht gl\u00fccklich. Das sollte man sp\u00e4testens nach dem f\u00fcnften Auto in der Garage mitbekommen.<\/p>\n<p><b>In dem Fortschritt der letzten 400 Jahre, die wir hier betrachten wollen, ist der Mensch nicht gl\u00fccklicher geworden<\/b>.<\/p>\n<p>Es ist trotz Wohlstands mehr als genug Unzufriedenheit vorhanden, und man muss sich fragen, wo das herkommt. Vielleicht fehlt den Menschen neben den scheinbar notwendigen Dingen die sch\u00f6ne Seite des Lebens. Es muss einen anderen Teil der Wirklichkeit geben, der au\u00dferhalb der entdeckten wissenschaftlichen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten steht.<\/p>\n<p>Hinweise dazu findet man zum Beispiel bei<b> E. T. A. Hoffmann <\/b>und seinen Erz\u00e4hlungen. Hier kann man den Romantiker entdecken, der gegen die vorbestimmten Newtonschen Gesetze denkt und handelt. Dadurch entsteht eine v\u00f6llig andere Lebenssituation. Immer haben sich die Romantiker dagegen gewehrt, dass sie von einer Industrie bedient werden, da sie in diesem Moment zum konsumierenden Objekt werden. Denn wir sind ja eigentlich Subjekte und haben als solche einen freien Willen. Immer dann, wenn wir uns diesen freien Willen rauben lassen, werden wir ungl\u00fccklich. Der Mensch als Subjekt eignet sich ebenso wenig dazu, sich durch die Medizin- und Pharmaindustrie objektivieren zu lassen.<\/p>\n<p>Der Gedanke der Romantik verbreitete sich genau mit der zunehmenden Industrialisierung. Er erlaubt uns, ein Leben zu f\u00fchren, welches nicht so klar strukturiert ist, wie man es in der Industriegesellschaft gerne normieren m\u00f6chte. Im Gegensatz dazu kann ich mein Leben in der Romantik frei gestalten. Dabei kann ich selbstverst\u00e4ndlich auch zu widerspr\u00fcchlichen Entscheidungen kommen. Ich kann manchmal auch in Situationen geraten, wo ich gar nicht wei\u00df, was ich eigentlich will. Dann kann ich nicht irgendein Gesetz bitten, mir das zu erkl\u00e4ren, sondern ich bin pl\u00f6tzlich in der merkw\u00fcrdigen Situation, dass ich erkennen muss, in zwei Welten zu leben.<\/p>\n<p>Das eine ist die materielle Welt, die voller Kausalit\u00e4ten ist, und die Welt des Geistigen, in der freie Entscheidungen zu Widerspr\u00fcchen f\u00fchren k\u00f6nnen. Dennoch hat man bei romantischen Gedanken trotz der Widerspr\u00fcche immer das Gef\u00fchl von etwas Sch\u00f6nem.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Das ewige Wachstum der Wirtschaft kann also nicht Ziel der Menschheit sein.<\/b><\/p>\n<p>Denn wir haben nur diese eine Erde, die wir mit diesem Denken zugrunde richten. Jemand, der Innovation und Wachstum vertritt, ohne dabei rot zu werden, wird damit zum Selbstmordattent\u00e4ter. Die logische Konsequenz aus dem Gesagten ist, wir sollten neue Gedanken niemals im Au\u00dfen, sondern immer in uns selbst suchen.<\/p>\n<p>Wie kommt also eine solche Erkenntnis zustande und kann man diesen Prozess bei ber\u00fchmt gewordenen Wissenschaftlern nachvollziehen? Recherchieren wir doch noch einmal in der Wissenschaftshistorie.<\/p>\n<p><b>Johannes Kepler<\/b> hat zwischen 1600 und 1620 die Planetengesetze entdeckt. Diese Erkenntnisse haben ihn, wie er es selber beschreibt, in \u201eheilige Raserei\u201c versetzt. Er hatte also gewisserma\u00dfen das Gef\u00fchl, dass Gott ihm diese Gesetze offenbart hat, was ihn nat\u00fcrlich \u00fcbergl\u00fccklich machte, so dass er tagelang nicht schlafen konnte. Er war so ergriffen, dass er ganz sicher wusste, seine postulierten Gesetze waren absolut richtig. Im Anschluss machte sich dann Kepler Gedanken dar\u00fcber, woher er seine Sicherheit daf\u00fcr nahm. Er schlussfolgerte:<\/p>\n<p><b>\u201eErkennen hei\u00dft, das \u00e4u\u00dferlich Wahrgenommene mit den inneren Ideen zusammen zu bringen und ihre \u00dcbereinstimmung zu beurteilen.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Wir ahnen manchmal schon, was wir dann irgendwann einmal wissen. Wir m\u00fcssen das Wissen nur in uns hineinholen. Dieses Denken erinnert nat\u00fcrlich an Platon, der meint, dass ein Erkennen immer ein Wiedererkennen ist. Ich mache also eine Wahrnehmung und versuche das, was ich gesehen habe, mit dem sinnlichen Eindruck einer Idee, die mir gegeben ist, zu verbinden.<\/p>\n<p>Kepler geht tats\u00e4chlich so weit, dass er \u00e4u\u00dfert, alles, was ich an wissenschaftlichen Erkenntnissen habe und in mir trage, also als Potentia in mir habe, produziert nach au\u00dfen Bilder, wenn ich diese zulasse. Man kann also durch Wahrnehmungen und Messungen \u00e4u\u00dfere Bilder bekommen; es k\u00f6nnen aber auch Bilder aus mir selbst entstehen.<\/p>\n<p><b>Diese inneren Bilder m\u00fcssen auch irgendwo herkommen und die morphogenetischen Felder sind f\u00fcr mich die logischste Erkl\u00e4rung.<\/b><\/p>\n<p>Bei derartigen Erkenntnisvorg\u00e4ngen hat man das Gef\u00fchl, als w\u00fcrde die Seele in einem aufleuchten.<\/p>\n<p><b>Albert Einstein<\/b> sagt zu diesem Zustand: \u201eIch bin zufrieden. Ich habe pl\u00f6tzlich das absolute Gef\u00fchl der Ruhe.\u201c Und das hat nun wirklich nichts mit Rationalit\u00e4t zu tun, sondern mit Emotionalit\u00e4t. Es entsteht in einem das Gef\u00fchl der Sicherheit und nicht das Dr\u00e4ngen nach dem Nachweis der Sicherheit. Dieses Sicherheitsgef\u00fchl kommt aus dem Bauch und gibt mir die Gewissheit, \u00fcber mich Bescheid zu wissen.<\/p>\n<p>Auch der Franzose <b>Enric Berksan<\/b> \u00e4u\u00dferte in seinem 1908 erschienenen Werk: \u201eMan solle die Welt um sich betrachten wie das Objektiv einer Filmkamera. Das Ganze sollte als Film gedeutet und ausgewertet werden. Man nimmt sozusagen einen Film auf, von seinem eigenen Leben, in seiner eigenen Umgebung. Parallel nimmt man einen zweiten inneren Film auf, der auch die Emotionalit\u00e4t widerspiegelt. Beide Filme bringt man im Anschluss in Deckung. Wenn das geschehen ist, wei\u00df ich sozusagen Bescheid.\u201c<\/p>\n<p>Auch<b> Kepler <\/b>identifiziert seine inneren Bilder und bemerkt, dass diese strukturiert sind. Diese Strukturen entsprechen bestimmten Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten und er nennt sie aus diesem Grund archetypische Bilder. Sie verm\u00f6gen zum Bewusstsein aufzusteigen und zu Erkenntnisprozessen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Archetypisch bedeutet aber auch archaisch oder primordial, also des Vorgegebenen, mit dem wir versuchen, an eine Situation heranzugehen. In der Biologie hat man den Begriff des Archetypus benutzt, um Bauprinzipien von Organismen zu begreifen. Man setzt also diesen Begriff mit einer Art Urbauplan f\u00fcr Pflanzen oder Tiere gleich. Die Molekulargenetik tastet sich ebenfalls an diesen Begriff heran. Die Philosophen verstehen unter Archetypus das Urbild des Wirklichen, des Seienden.<\/p>\n<p><b>Der Psychologe Carl Gustav Jung ist der Meinung, dass alle Menschen so etwas wie ein Unbewusstes aufweisen, in dem alles notwendige Wissen verankert ist.<\/b><\/p>\n<p>Ich kann mir dagegen nicht vorstellen, dass jeder einzelne von uns alles vorhandene Wissen unbewusst in sich tr\u00e4gt. Ich gehe eher davon aus, dass wir st\u00e4ndig mit einem riesigen Datenfeld, dem so genannten <i>morphogenetischen<\/i> <i>Feld <\/i>verbunden sind, und wenn wir wollen, auch bewusst bestimmte Informationen aus diesem Feld abrufen k\u00f6nnen. \u00dcber dieses morphogenetische Feld sind wir auch mit anderen Lebewesen verbunden und k\u00f6nnten miteinander telefonieren, ohne technische Hilfsmittel zu benutzen. Carl Gustav Jung dagegen nennt das, was unter anderem auch Massenhysterie ausl\u00f6sen kann, kollektives Unbewusstsein.<\/p>\n<p>Dieses kollektive Unbewusstsein ben\u00f6tigt nat\u00fcrlich klare Strukturen und Regeln wie ein Netzwerk in der Computerbranche. Erkenne ich etwas \u00fcber das kollektive Unbewusste, habe ich eine archetypische Erkennungsweise und damit auch archetypische Bilder, die gleichzeitig in vielen Menschen entstehen k\u00f6nnen. Leider ist es auch m\u00f6glich, wenn man die dahinter steckenden Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten kennt, negativ auf das kollektive Unbewusste zu wirken und zu manipulieren.<\/p>\n<p>Der 1900 in Wien geborene und 1958 in Z\u00fcrich verstorbene Physiker und Nobelpreistr\u00e4ger <b>Wolfgang Pauli<\/b> war Zeit seines Lebens nur bekannt als jemand, der wunderbare theoretische Physik gemacht hatte. Er entdeckte den Spin als etwas Merkw\u00fcrdiges, welches den atomaren Bausteinen hinzugef\u00fcgt werden musste, um die Grundlagen von chemischen Verbindungen \u00fcberhaupt verstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch Paulis Hinweise auf die Existenz neuer Teilchen in der Physik sind \u00e4u\u00dferst interessant. Seit 1990 wei\u00df man, dass Pauli sehr intensiv \u00fcber seine Arbeit tr\u00e4umte. Mit dem Psychologen Carl Gustav Jung wertete er diese Tr\u00e4ume aus.<\/p>\n<p><b>Das wissenschaftliche Weltbild des Wolfgang Pauli basierte auf diesen Tr\u00e4umen, wie sich herausstellte.<\/b><\/p>\n<p>Pauli war \u00fcberzeugter Anh\u00e4nger der Idee von Kepler, dass es archetypische Grundmuster gibt, die sich im Erkenntnisprozess offenbaren. In den f\u00fcnfziger Jahren sprach er sich aus diesem Grunde ganz entschieden gegen die Methode und Denkweise von Karl Popper aus. Folgendes Zitat von Wolfgang Pauli stammt aus dem Jahr 1957:<\/p>\n<p>\u201eIch hoffe, dass niemand mehr der Meinung ist, dass Theorien durch zwingende logische Schl\u00fcsse aus Protokollb\u00fcchern abgeleitet werden, eine Ansicht, die in meinen Studententagen noch sehr in Mode war&#8230; Theorien kommen zustande durch ein vom empirischen Material inspiriertes Verstehen, welches im Anschluss im Platon als zur Deckung kommend, von inneren Bildern mit \u00e4u\u00dferen Objekten und ihrem Verhalten zu deuten ist.\u201c Pauli weiter: \u201eUnd die M\u00f6glichkeit des Verstehens zeigt aufs Neue das Vorhandensein regulierender typischer Anordnungen, denen sowohl das Innen, wie das <i>Au\u00dfen des Menschen unterworfen ist.\u201c<\/i><\/p>\n<p>An dieser Stelle riskiert Pauli etwas Gro\u00dfartiges, was meiner Ansicht nach nicht genau genug verfolgt worden ist. Er m\u00f6chte n\u00e4mlich wirklich das erreichen, was eigentlich alle anstreben, n\u00e4mlich die ganzheitliche Sicht der Welt.<\/p>\n<p>&#8230; wird fortgesetzt<\/p>\n<p>Entnommen aus <i>Paracelsus \u201eHealth &amp; Healing\u201c,<\/i> Heft IX\/1, November 2011<\/p>\n<h4>Kontakt:<\/h4>\n<p>Prof. E.H. Iwailo Schmidt BGU<br \/>\nHeilpraktiker und Dozent f\u00fcr Naturheilkunde<br \/>\nDora-Stock-Str. 1<br \/>\n01217 Dresden<\/p>\n<p>Tel.+49(0)3514-71 75 68<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@naturheilpraxis-i-schmidt.de\">info@naturheilpraxis-i-schmidt.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.naturheilpraxis-i-schmidt.de\">www.naturheilpraxis-i-schmidt.de<\/a><\/p>\n<h4>Literatur:<\/h4>\n<p>Iwailo Schmidt, Die feinstoffliche Naturheilkunde, Private Publishing House, Dresden 2007<br \/>\nIwailo Schmidt, Lehrbuch der Bioenergetik, Private Publishing House, Dresden 2006<br \/>\nIwailo Schmidt, Lehrbuch der Bewusstwerdung, Private Publishing House, Dresden 2007<\/p>\n<h4>Foto: \u00a9 Pixabay<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Reduktionismus Dekart begr\u00fcndet eine Methode, die man heute Reduktionismus nennt. Sein Vorschlag ist, wenn ein Objekt kompliziert genug ist, dieses auseinander zu nehmen, um es besser untersuchen zu k\u00f6nnen. Das zerlegte Produkt wird so lange zerlegt, bis man auf einer Ebene ankommt, die unteilbar ist. Das Unteilbare wurde in der Antike Atom genannt. Und dennoch hat der Mensch begonnen, das Atom zu spalten und sich damit \u00fcber die Naturgesetze gestellt.Was dabei herauskommt ist krankhaft und gef\u00e4hrlich. Die Wissenschaft hat mit diesem Vorgehen des Reduktionismus ein weiteres Problem geschaffen. Sie ist h\u00e4ufig nicht in der Lage, den \u00dcberblick \u00fcber die Gesamtheit zu bewahren. Es kommt damit zur Spezialisierung. Man hat den Eindruck, dass diese Spezialisierung eines Tages so weit getrieben wird, bis die wissenschaftlichen Spezialisten von immer weniger immer mehr wissen, bis sie eines Tages vom Nichts alles wissen. Oberfl\u00e4chlich betrachtet gewinnt man den Eindruck, dass Dekart durch diese Zerlegungsmethode uns exakt gesagt hat, wie wir die Geheimnisse des Lebendigen und die Geheimnisse der Dinge verstehen k\u00f6nnen. Im 19. Jahrhundert entdeckten aber die Wissenschaftler, dass nicht alles nach Newtonschen Gesetzen, auf determinierter kausal eindeutiger bestimmter Weise abl\u00e4uft, sondern dass man manchmal \u00fcberlegen muss, ob die Wahrscheinlichkeit eine Rolle spielt. Durch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":109,"featured_media":25890,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[452],"tags":[529],"class_list":["post-26842","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-psychologie","tag-korpergeist"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ist die Morphogenese eine wissenschaftliche Alternative oder pure Ketzerei? [IV] - Paracelsus Magazin<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/psychologie\/ist-die-morphogenese-eine-wissenschaftliche-alternative-oder-pure-ketzerei-iv\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ist die Morphogenese eine wissenschaftliche Alternative oder pure Ketzerei? [IV] - Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Reduktionismus Dekart begr\u00fcndet eine Methode, die man heute Reduktionismus nennt. Sein Vorschlag ist, wenn ein Objekt kompliziert genug ist, dieses auseinander zu nehmen, um es besser untersuchen zu k\u00f6nnen. Das zerlegte Produkt wird so lange zerlegt, bis man auf einer Ebene ankommt, die unteilbar ist. Das Unteilbare wurde in der Antike Atom genannt. 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