{"id":26627,"date":"2024-10-31T14:53:02","date_gmt":"2024-10-31T13:53:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=26627"},"modified":"2024-10-31T14:53:02","modified_gmt":"2024-10-31T13:53:02","slug":"ist-die-morphogenese-eine-wissenschaftliche-alternative-oder-pure-ketzerei-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/psychologie\/ist-die-morphogenese-eine-wissenschaftliche-alternative-oder-pure-ketzerei-iii\/","title":{"rendered":"Ist die Morphogenese eine wissenschaftliche Alternative oder pure Ketzerei?  \u00a0[III]"},"content":{"rendered":"<h3>Wie funktioniert Forschung?<\/h3>\n<p>Wie kommt die Wissenschaft, vor allem die Naturwissenschaft, zu ihren Ergebnissen? Die Antwort, die normalerweise aus der Philosophie kommend darauf gegeben wird, stammt aus einem Standardwerk des Philosophen Karl Popper aus dem Jahre 1934 mit dem Titel: \u201eLogik der Forschung\u201c.<\/p>\n<p>Popper sagt, dass die Wissenschaft mit einer Hypothese anf\u00e4ngt. Zum Beispiel haben Sie die Vermutung, dass Stoffe sich ausdehnen, wenn diese erw\u00e4rmt werden. Im Anschluss wird diese Vermutung in einem Experiment gepr\u00fcft. Karl Popper sagt nun:<\/p>\n<p><i>\u201eEine Hypothese ist nur dann eine wissenschaftliche Hypothese, wenn sie sich in einem Experiment \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Wenn Sie also eine allgemeine Aussage \u00fcber den Menschen machen, ohne in einem Experiment Beweise liefern zu k\u00f6nnen, dann ist diese Aussage nach heutiger wissenschaftlicher Auffassung v\u00f6llig irrelevant. Nehmen Sie dagegen ein St\u00fcck Metall und erhitzen es, dann k\u00f6nnen Sie die Ausdehnung des Metalls messen und Ihre Hypothese verifizieren. Was ist aber, wenn ich statt des Metalls Kunststoff nehme und diesen erhitze? Dann kommt es zum Schrumpfen des Kunststoffs.<\/p>\n<p>Und das ist der entscheidende Schritt bei Popper. Er behauptet, Forschung kommt dann voran, wenn Sie ein Experiment oder eine Beobachtung machen, welches Ihrer Hypothese widerspricht. In diesem Fall spricht er von Falsifizierung dieser Beobachtung. Genau dieser Vorgang f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zur Ver\u00e4nderung der Hypothese. Somit sind Sie nun gezwungen, aber auch berechtigt, eine neue Hypothese aufzustellen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle fangen Sie wiederum von vorne an, denn jetzt haben Sie eine neue Hypothese, die im Experiment verifiziert oder falsifiziert werden muss. Wenn Sie sie dann verifiziert haben, dann ist das zwar ganz nett, Popper meint aber, erst wenn Sie sie erneut falsifiziert haben, dann k\u00f6nnen Sie sagen: \u201eAha, jetzt kann ich weiter fortschreiten.\u201c<\/p>\n<p>Und genau das nennt dann Popper die Logik der Forschung. Tats\u00e4chlich ist es so, wenn ein durchschnittlicher Professor an einer durchschnittlichen Universit\u00e4t dazu befragt wird, wie Wissenschaft funktioniert, dann wird er eine \u00e4hnliche Aussage machen, wie von Karl Popper geschehen.<\/p>\n<p>Karl Popper wollte auf zwei Dinge verweisen, zun\u00e4chst einmal auf die Aussage, dass die Wissenschaft Experimente ben\u00f6tigt, ohne die nicht von einer wissenschaftlichen Arbeit gesprochen werden kann. Zum anderen, dass eine Hypothese nur dann zur wissenschaftlichen Sph\u00e4re geh\u00f6rt, wenn sich diese im Experiment pr\u00fcfen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Ebenso fordert er von einem Wissenschaftler Bescheidenheit, da dieser niemals endg\u00fcltig etwas wissen kann, sondern sein Wissen immer hypothetisch bleibt, da er nie wei\u00df, ob es noch eine Beobachtung gibt, die eventuell seine Hypothese falsifiziert und damit widerlegt.<\/p>\n<p>Zum Beispiel k\u00f6nnen Sie behaupten, dass es nur rote F\u00fcchse gibt, aber nur so lange, bis im Polargebiet wei\u00dfe F\u00fcchse gesichtet werden.<\/p>\n<p>Die Grundidee von Popper ist also, dass die Wissenschaft nur durch Falsifizierung vorankommt, dabei aber immer im hypothetischen Wissen gefangen bleibt, was eher zu einer Bescheidenheit unter den Wissenschaftlern beitragen sollte, im Gegensatz zur allgegenw\u00e4rtigen Arroganz mancher Universit\u00e4tsangestellten. Wenn man sich ein paar einfache Fragen stellt, wird deutlich, auf welchem Irrweg sich diese wissenschaftliche Logik derzeit befindet. Die erste Frage ist, ob es \u00fcberhaupt eine nichttriviale Hypothese gibt, die Sie in einem Experiment pr\u00fcfen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie die Hypothese pr\u00fcfen, ob F\u00fcchse rot sind, aber ich bin mir nicht so sicher, ob das eine wissenschaftliche Hypothese ist.<\/p>\n<p>Die Sache ist viel schwieriger, wenn Sie tats\u00e4chlich kompliziertere Aussagen treffen, selbst wenn sie noch so einfach klingen &#8211; zum Beispiel die Aussage: \u201eBakterien haben Gene.\u201c Wie wollen Sie das in einem Versuch widerlegen, in einem Versuch? Oder, wie wollen Sie den Satz \u201eGene sorgen f\u00fcr Aggression im Menschen\u201c widerlegen? Wie wollen Sie diese Aussage in einem Experiment wirklich \u00fcberpr\u00fcfen? Ich glaube, dass hinter diesen Prozessen kompliziertere Mechanismen stecken als nur das \u00dcberleben des St\u00e4rkeren und die daraus resultierende Selektion nach Darwin. Ich glaube auch nicht, dass allein die Genetik und die Pr\u00e4gung eines Menschen im Laufe seines Lebens ihn zu dem machen, was er ist.<\/p>\n<p>Eine andere Tatsache ist aus der Wissenschaftsgeschichte bekannt, bei der, wenn Hypothese und Experimentalergebnis voneinander abweichen, nicht etwa die Hypothese, sondern das Experiment so lange ge\u00e4ndert wird, bis die Hypothese zum Experiment passt.<\/p>\n<h3>Es besteht ja immer eine M\u00f6glichkeit, durch falsche Messergebnisse eine Falsifizierung zu erreichen.<\/h3>\n<p>Es gibt daf\u00fcr zahlreiche Beispiele: <b>Albert Einstein<\/b> arbeitete im Jahre 1905 Hypothesen aus, wie eine bestimmte Bewegung, die man unter einem Mikroskop beobachten kann, hergeleitet werden kann. Diese Bewegung nennt man heute Brownsche Bewegung. Einstein erkl\u00e4rt diese Brownsche Molekularbewegung durch Sto\u00dfen von kleinen Teilchen auf gro\u00dfe Teilchen. Das Ganze ergibt dann einen komplizierten Diffusionsprozess, der im Experiment gepr\u00fcft werden kann.<\/p>\n<p>Ein franz\u00f6sisches Laboratorium unter der Leitung des sp\u00e4teren Nobelpreistr\u00e4gers <b>Jean P\u00e9ron <\/b>\u00fcberpr\u00fcfte Einsteins Hypothese und stellte dessen Unrichtigkeit fest. P\u00e9ron schreibt daraufhin an Einstein:<\/p>\n<p>\u201eLieber Herr Einstein. Wir haben Ihre Theorie \u00fcberpr\u00fcft. Sie kann nicht zutreffen. Bitte \u00e4ndern Sie Ihre Hypothese.\u201c<\/p>\n<p>Einstein ist zu diesem Zeitpunkt ein junger unbekannter Angestellter eines Patentamtes und noch keineswegs ber\u00fchmt, als er antwortete:<\/p>\n<p>\u201eLieber Herr P\u00e9ron. Ich habe mir Ihr Experiment genau angeschaut und meine Theorie auch noch mal. Ich bin ganz sicher, dass meine Theorie richtig ist. Ich bin einfach so zufrieden mit dieser Theorie. Sie macht mich so gl\u00fccklich, dass sie stimmen muss. K\u00f6nnte es nicht sein, dass Ihr Messapparat versagt hat?\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt P\u00e9ron eine Woche sp\u00e4ter zu, die Messapparatur war nicht richtig kalibriert und er nimmt alles zur\u00fcck. Einsteins These war also richtig. Im Popperschen Sinne h\u00e4tte man die Theorie aufgeben und neu formulieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel ist der ber\u00fchmte amerikanische Nobelpreistr\u00e4ger und Physiker <b>Milligan.<\/b> Er m\u00f6chte den Nachweis erbringen, dass es so etwas wie eine Elementarladung gibt. Darum misst er \u00d6l-Tr\u00f6pfchen, die eine Ladung haben, zwischen zwei Kondensatorplatten, indem er sie in die Schwebe bringt.<\/p>\n<p>Seine Idee ist folgende: Wenn es eine Elementarladung gibt, dann muss diese St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck an einem \u00d6l-Tr\u00f6pfchen ankommen. Dieser Prozess darf nicht kontinuierlich stattfinden, sondern sprunghaft, so wie eine \u00dcbertragung durch Quanten postuliert wird.<\/p>\n<p>Dieser Versuch ist auch heute noch Bestandteil eines Praktikums bei Physikstudenten. Das Ergebnis dieses Experiments steht immer im Gegensatz zur Hypothese, da die gemessenen Werte abweichen. Die Experimentatoren bekommen immer halbe oder dreiviertel Werte, nie aber die komplette Elementarladung heraus.<\/p>\n<p><b>Jetzt wei\u00df man auch warum, da die Labortageb\u00fccher von Milligan \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich geworden sind. Es stellte sich heraus, dass Milligan nur die Ergebnisse publizierte, die seiner Hypothese entsprachen. Abweichende Ergebnisse wurden von ihm einfach gestrichen.<\/b><\/p>\n<p>Diese Experimente sind in ihrer Durchf\u00fchrung \u00e4u\u00dferst schwierig und vor allem empfindlich. Ein kleiner Stromabfall, ein Husten im Nachbarraum oder eine kleine Temperaturdifferenz reichen schon, um ein derartiges Experiment zum Scheitern zu bringen. Milligan war felsenfest von seiner Hypothese \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Im Grunde genommen brauchte er eigentlich diese Experimente nicht. Seine Hypothese kam nicht aus Logik oder Erfahrung, sie kam aus der Tiefe seines Unterbewusstseins. Aus dem Grund hat er sich gesagt, ich \u00e4ndere so lange die experimentelle Situation, bis die Hypothese durch die Versuche best\u00e4tigt wird. Mit Logikerforschung hat das Beschriebene nichts zu tun.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste spannende Frage ist, wie komme ich bei einer falsifizierten Hypothese zu einer neuen Hypothese? Wer sagt mir, wo die neue Hypothese herkommt? Ist diese neue Hypothese aus dem Labortagebuch oder aus dem Experiment abzuleiten?<\/p>\n<p>Man kann das verneinen, denn ich brauche ja eine neue Hypothese. Ich brauche sozusagen einen neuen Einfall. Wenn es aber um einen Einfall geht, dann hat man das Gef\u00fchl, als steht jemand \u00fcber einem, der mir etwas eintrichtert, was mir dann einf\u00e4llt. Selbst wenn ich eine praktische Messung habe &#8211; wie komme ich von den erarbeiteten Zahlenwerten zu einer neuen Theorie, die in Begriffen und anschaulichen Bildern entwickelt werden muss? Das bleibt an dieser Stelle offen.<\/p>\n<p><i>Einen Hinweis gibt kein Geringerer als Albert Einstein. Er schrieb, dass physikalische Theorien, also auch Hypothesen, freie Erfindungen des menschlichen Geistes sind.<\/i><\/p>\n<p>Daraus leitet sich die Frage ab, woher diese freien Erfindungen kommen und ob es die vielleicht schon immer irgendwo abgespeichert gegeben hat und sie nur abgerufen werden brauchen.<\/p>\n<p>Im 18. Jahrhundert haben viele Forscher behauptet, dass sie Experimente nicht ben\u00f6tigen, um zu wissen, dass eine Theorie richtig ist. Es hat immer Wissenschaftler gegeben, die sich bei einer bestimmten Idee sicher gef\u00fchlt haben, die wussten, dass sie stimmt. Nat\u00fcrlich haben dann die meisten experimentiert, um eine Best\u00e4tigung zu finden, aber im Grunde genommen haben sie das eigentlich nicht ben\u00f6tigt, um Gewissheit zu erlangen.<\/p>\n<p>In der Bibel steht dagegen in den Spr\u00fcchen des Predigers Salomo: \u201eEs gibt nichts Neues unter der Sonne.\u201c Und gemeint ist damit, es ist alles an Wissen bereits vorhanden und muss nur abgerufen werden.<\/p>\n<p>Die meisten heutigen Wissenschaftler haben das nicht erkannt, denn diese Gedanken entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Kodex. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es eine Entwicklung in Europa, die gern als \u201edie Geburt der modernen Wissenschaft\u201c bezeichnet wird. Zwischen 1600 und 1620, also vor 400 Jahren, entsteht diese Idee der neuen Wissenschaft.<\/p>\n<p><i>Der entscheidende Schritt in die falsche Richtung:<\/i><\/p>\n<p>Der Engl\u00e4nder <b>Francis Bacon<\/b> schreibt sein Buch \u201eNovum Organum\u201c &#8211; das neue Werk. Darin formuliert er 1596 den bekannten Spruch: \u201eWissen ist Macht.\u201c Bacon formuliert, dass wir uns die Natur aneignen, dass wir die Natur kennen lernen und sie f\u00fcr den Menschen ausnutzen m\u00fcssen. Um das zu tun, muss die Natur etwas sein, zu dem ich nicht mehr selbst geh\u00f6re: Ich trete als Mensch sozusagen aus der Natur heraus und bin Beobachter oder auch Experimentator. Ich trete der Natur somit gegen\u00fcber. Die Natur wird w\u00f6rtlich zu meinem Gegenstand, lateinisch ausgedr\u00fcckt: zu meinem Objekt.<\/p>\n<p>Die Natur wird also zum Objekt und aus dieser Idee ist die Kenntnis, ist die Vorstellung einer objektiven Kenntnis entstanden. Eine objektive Kenntnis liegt dann vor, wenn bei der Beschreibung dieser Kenntnis das Subjekt selbst keine Rolle spielt. Also ist die objektive Kenntnis das h\u00f6chste Ziel der Wissenschaft.<\/p>\n<p>Wenn ich dann objektive Erkenntnisse \u00fcber die Natur erlangt habe, dann kann der Beobachter diese Kenntnisse ausnutzen, um die Natur zu lenken. Zwar lerne ich bei diesem Erkenntnisprozess die Naturgesetze kennen und nutze diese teilweise auch aus, dennoch muss ich mich letzten Endes diesen Naturgesetzen unterwerfen.<\/p>\n<p><i>Denn ich bin ja auch aus der Natur entstanden und kann nicht gegen meine eigenen Naturgesetze handeln.<\/i><\/p>\n<p>Ich kann lediglich mit Hilfe der Naturgesetze zu meinem Wohlsein operieren. In Endkonsequenz muss ich die Naturgesetze kennen lernen, um mich ihnen zu unterwerfen. Genau das wollen philosophisch viele Wissenschaftler nicht akzeptieren und k\u00e4mpfen gegen Naturgesetze an.<\/p>\n<p>Als Beispiel sollen hier nur die Flussbegradigungen genannt werden, die viele Naturkatastrophen beschleunigen, statt durch ein nat\u00fcrliches Flussbett mit seinen meander-f\u00f6rmigen Kurven diese zu entsch\u00e4rfen. Derjenige, der sich Naturgesetzen unterwirft, wird zum Subjekt. Bacon unterscheidet also die Welt als Gegenstand, also als Objekt und den Wissenschaftler, der ihr als Subjekt gegen\u00fcbertritt.<\/p>\n<p>Das ist eine ganz entscheidende Trennung, die damals vollzogen wurde und bis heute durchgehalten wird. Wir sind heute stolz darauf, vom objektiven Wissen zu sprechen. Der aus W\u00fcrttemberg stammende <b>Johannes Kepler<\/b> schreibt in dieser Zeit sein Buch \u201eAstronomia Nova\u201c &#8211; Die neue Astronomie.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit arbeitet auch <b>Galileo Galilei<\/b> an seinem neuen wissenschaftlichen System. Galilei ist der Meinung, dass er wei\u00df, in welcher Sprache das Buch der Natur geschrieben ist. Es ist die Sprache der Mathematik. Wer also die Mathematik kennt, sollte also auch in der Lage sein, im Buch der Natur zu lesen. Aus diesem Grund schl\u00e4gt er vor, dass man diese Naturgesetze ergr\u00fcndet. Kepler gelingt dieses Vorhaben tats\u00e4chlich. Galilei gelingt es dagegen leider nicht. Galilei ist aber ein anderer Fortschritt zu verdanken, er schreibt zum ersten Mal von Gedankenexperimenten.<\/p>\n<h4>&#8230; wird fortgesetzt<\/h4>\n<h4>Entnommen aus Heft VIII\/12, Paracelsus Health &amp; Healing, Oktober 2011<\/h4>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<p>Prof. E.H. Iwailo Schmidt BGU<br \/>\nHealing Practitioner and Lecturer for Naturopathy<br \/>\nDora-Stock-Str. 1<br \/>\n01217 Dresden<br \/>\nTel.+49(0)3514-71 75 68<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@naturheilpraxis-i-schmidt.de\">info@naturheilpraxis-i-schmidt.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.naturheilpraxis-i-schmidt.de\">www.naturheilpraxis-i-schmidt.de<\/a><\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<p>Iwailo Schmidt, The Subtle Naturopathy (Die feinstoffliche Naturheilkunde), Private Publishing House, Dresden 2007<br \/>\nIwailo Schmidt, Textbook of Bio-Energetics (Lehrbuch der Bioenergetik), Private Publishing House, Dresden 2006<br \/>\nIwailo Schmidt, Textbook of Ideational Realization (Lehrbuch der Bewusstwerdung), Private Publishing House, Dresden 2007<\/p>\n<h4>Foto: \u00a9 Pixabay<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie funktioniert Forschung? Wie kommt die Wissenschaft, vor allem die Naturwissenschaft, zu ihren Ergebnissen? Die Antwort, die normalerweise aus der Philosophie kommend darauf gegeben wird, stammt aus einem Standardwerk des Philosophen Karl Popper aus dem Jahre 1934 mit dem Titel: \u201eLogik der Forschung\u201c. Popper sagt, dass die Wissenschaft mit einer Hypothese anf\u00e4ngt. Zum Beispiel haben Sie die Vermutung, dass Stoffe sich ausdehnen, wenn diese erw\u00e4rmt werden. Im Anschluss wird diese Vermutung in einem Experiment gepr\u00fcft. Karl Popper sagt nun: \u201eEine Hypothese ist nur dann eine wissenschaftliche Hypothese, wenn sie sich in einem Experiment \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst.\u201c Wenn Sie also eine allgemeine Aussage \u00fcber den Menschen machen, ohne in einem Experiment Beweise liefern zu k\u00f6nnen, dann ist diese Aussage nach heutiger wissenschaftlicher Auffassung v\u00f6llig irrelevant. Nehmen Sie dagegen ein St\u00fcck Metall und erhitzen es, dann k\u00f6nnen Sie die Ausdehnung des Metalls messen und Ihre Hypothese verifizieren. 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Nehmen Sie dagegen ein St\u00fcck Metall und erhitzen es, dann k\u00f6nnen Sie die Ausdehnung des Metalls messen und Ihre Hypothese verifizieren. Was ist aber, wenn ich statt des Metalls Kunststoff nehme und diesen erhitze? Dann kommt es zum Schrumpfen des Kunststoffs. Und das ist der entscheidende Schritt bei Popper. Er behauptet, Forschung kommt dann voran, wenn Sie ein Experiment oder eine Beobachtung machen, welches Ihrer Hypothese widerspricht. In diesem Fall spricht er von Falsifizierung dieser Beobachtung. 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