{"id":25575,"date":"2022-12-20T20:59:55","date_gmt":"2022-12-20T19:59:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=25575"},"modified":"2022-12-20T20:59:55","modified_gmt":"2022-12-20T19:59:55","slug":"alchemie-und-die-paracelsus-medizin-iv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/alchemie-und-die-paracelsus-medizin-iv\/","title":{"rendered":"Alchemie und die Paracelsus-Medizin  \u00a0IV"},"content":{"rendered":"<h2>Die Krankheitsursachen und deren Behandlung<\/h2>\n<p>In dem folgenden Artikel habe ich mich bem\u00fcht, aus dem umfangreichen Paracelsuswerk eine Zusammenfassung \u00fcber die Krankheitsursachen zu erarbeiten, ohne Paracelsus Gedanken zu verfremden.<\/p>\n<p>Im Buch \u201eParamirum\u201c schreibt Paracelsus, dass es nur f\u00fcnf Ursachen f\u00fcr jegliche Erkrankungen gibt. Diese nannte er die f\u00fcnf Entien: \u201eMerket wohl, es gibt f\u00fcnf Entia, die alle Krankheiten schaffen und verursachen\u201d. Es gibt also f\u00fcr einen grippalen Infekt zum Beispiel f\u00fcnf Ursachen und nicht nur eine, in Form von vieren, wie heute behauptet. \u201eSo wisset denn, dass es f\u00fcnferlei Pestilenz gibt, nicht in Bezug auf ihre Natur, ihr Wesen, ihre Form und Gestalt, sondern bez\u00fcglich ihrer Entstehung, m\u00f6gen sie sich auch sp\u00e4ter in jeder beliebigen Weise \u00e4u\u00dfern. Es gibt n\u00e4mlich f\u00fcnferlei Gelbsucht, f\u00fcnferlei Fieber, f\u00fcnferlei Krebs und so f\u00fcnf Arten jeder Krankheit\u201c. Dabei bezeichnete Paracelsus als Ens das Wesen, die Idee, das Sein von etwas, \u201edass die unbeschr\u00e4nkte Macht \u00fcber den Leib besitzt.\u201c Also ist etwas Geistartiges zun\u00e4chst vorhanden, was sp\u00e4ter den sichtbaren und f\u00fchlbaren K\u00f6rper zur Erkrankung bringt. Der Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie Samuel Hahnemann machte eine \u00e4hnliche Aussage: \u201eKrankheiten sind dynamische Verstimmungen unseres geistartigen Lebens in Gef\u00fchlen und T\u00e4tigkeiten; das sind unmaterielle Verstimmungen unseres Befindens\u201c.<\/p>\n<p>Eine Abbildung zeigt die f\u00fcnf Gewalten des Menschen, welche Paracelsus Entien nennt, in Form eines Pentagramms. \u00c4hnlich proportioniert wie Leonardo da Vinci stellte Agrippa von Nettesheim 1533 in \u201eDe occulta philosophia\u201c den Menschen innerhalb dieses Pentagramms dar. Am Kopf, an den beiden F\u00fc\u00dfen und H\u00e4nden sowie am Penis des dargestellten Mannes, der Beine und Arme nach beiden Seiten ausstreckt, um dem in einem Kreis eingezeichneten Pentagramm zu entsprechen, finden wir jeweils ein Symbol aus der Alchemie. Dabei ist am Kopf das Symbol von Eisen, an der rechten Hand das von Messing und am rechten Fu\u00df das von Merkur, an der linken Hand das von Zinn und am Penis eine Mondsichel dargestellt.<\/p>\n<p>Die Entien werden in zwei Gruppen unterteilt. Die eine umfasst drei Ursachen von Erkrankungen, die den k\u00f6rperlichen Bereich betreffen, also die Soma. Die zweite Gruppe umfasst zwei Ursachen von Erkrankungen, die auf der geistigen Ebene wirken.<\/p>\n<p>Bei den drei k\u00f6rperlichen Ursachen handelt es sich um erstens das \u201eEns astrale\u201c, also, wie Paracelsus sagt: \u201e\u2026die Kraft und das Wesen der Gestirne und ihre Gewalt \u00fcber den Leib.\u201c Damit sind aber auch Umwelteinfl\u00fcsse, wie Radioaktivit\u00e4t, Erdstrahlen, Wasseradern gemeint, die ebenfalls unter dem Einfluss der Gestirne stehen.<\/p>\n<p>Die zweite k\u00f6rperliche Ursache \u201eEns veneni\u201c bezieht sich auf Toxine, die der K\u00f6rper zum einen durch seinen Stoffwechsel als Endprodukte selbst produziert oder die von au\u00dfen auf den K\u00f6rper einwirken. Wenn die Ausscheidung dieser Toxine durch den K\u00f6rper nicht\u00a0ausreichend realisiert werden kann, kommt es nach Paracelsus zur \u201einneren F\u00e4ulung\u201c. Diese kann dann zu jeder Art von Erkrankungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die dritte k\u00f6rperliche Ursache \u201eEns Naturale\u201c ist die pers\u00f6nliche Veranlagung jedes Einzelnen, also seine Konstitution und Disposition. Er schreibt dazu: \u201eWenn unser eigener Leib uns krank macht durch seine Verwirrung und dadurch, dass er sich selber sch\u00e4digt.\u201c Die zweite Gruppe Ursachen f\u00fcr Erkrankungen, die auf der geistigen Ebene wirken, umfassen zum einen die so genannten heidnischen Ursachen, das sind psychosoziale und psychosomatische Einfl\u00fcsse, die jeden Menschen unabh\u00e4ngig seines Glaubens betreffen k\u00f6nnen. Diese nennt er \u201eEns spirituale\u201c und beschreibt sie wie folgt: \u201eDie Geister, die unseren Leib krank machen\u201c. Neben den psychosozialen Faktoren war f\u00fcr Paracelsus eine ausge\u00fcbte Magie, die Krankheiten hervorbringen konnte, durchaus realistisch. Die zweite Ursache, die auf der geistigen Ebene wirkt, nennt Paracelsus \u201eEns dei\u201c. Also im Grunde genommen handelt es sich um gottgewollte Ursachen. Aus Sicht anderer Philosophien k\u00f6nnte man auch von karmischer Belastung sprechen.<\/p>\n<p>Neben diesen genannten f\u00fcnf Krankheitsursachen l\u00e4sst Paracelsus keine weiteren Ursachen gelten und schreibt dazu: \u201eDenn f\u00fcnf Einwirkungsm\u00f6glichkeiten gibt es f\u00fcr jeden einzelnen Menschen. Wer nun etliche davon vergisst und mit anderen kommt, der mag wohl ein falscher Prophet sein\u201c.<\/p>\n<p>Dabei sollte man, so schreibt er, immer bei der Beurteilung einer Erkrankung alle f\u00fcnf Teilbereiche gleichzeitig analysieren. Die logische Konsequenz ist es f\u00fcr Paracelsus, dass alle f\u00fcnf Ursachen selbstverst\u00e4ndlich ebenso f\u00fcnf unterschiedliche therapeutische Wege ben\u00f6tigen, die ebenso gleichzeitig am Patienten angewendet werden m\u00fcssen. Er schreibt dazu: \u201eIch muss besonders darauf aufmerksam machen, dass nicht die Krankheiten so behandelt werden m\u00fcssen, als stammen sie aus einer Quelle, sondern man hat je nach den f\u00fcnf Entien ein verschiedenes Verfahren anzuwenden. Die Behandlung des Giftes soll nicht f\u00fcr die Krankheit, die aus dem Ens der Gestirne entspringt, gebraucht werden. Die geistige Behandlung soll nicht f\u00fcr die Krankheit aus dem Ens Naturale gebraucht werden. Die Krankheit aus dem Ens Deale reimt sich auch nicht mit der geistigen Behandlung.\u201c Dabei sah Paracelsus nicht immer die notwendige Anwesenheit eines Arztes bei der Behandlung. \u201eDer \u00e4u\u00dfere Arzt beginnt erst, wenn der innere unterliegt, verzweifelt, erm\u00fcdet.\u201c Prophylaxe bedeutet also in diesem Sinne nichts weiter, als den inneren Arzt so zu sch\u00fctzen, dass er seinen Aufgaben m\u00f6glichst umfassend nachkommen kann. So schreibt er: \u201eWird die Natur nur gesch\u00fctzt, so ist sie es selbst, die alle Krankheiten heilt, denn sie wei\u00df, wie sie sie heilen soll. Der Arzt kann es nicht wissen und daher besteht seine Aufgabe nur darin, die Natur zu sch\u00fctzen\u201c.<\/p>\n<p>Erst wenn der innere Arzt nicht weiter wei\u00df, so muss ein \u00e4u\u00dferer Arzt helfend eingreifen und alle notwendigen f\u00fcnf Therapiewege miteinander anwenden. Auf diesen f\u00fcnf S\u00e4ulen sollte nach Paracelsus jegliche Therapie aufgebaut werden. Dabei wird das \u201eEns astrale\u201c durch Energie aufbauende Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzt, welche vor allem bei zunehmendem Mond Anwendung finden sollten. Hierbei spielen Lebenselixiere wie das Aqua vitae nach Paracelsus eine gro\u00dfe Rolle. Solche Lebenselixiere wurden von vielen Apothekern auch unter dem Begriff Theriak bevorratet. Die alchemistischen Herstellungsprozesse m\u00fcssen bestimmten kosmischen Konstellationen untergeordnet werden, um dem Medikament die notwendige Energie zuzuf\u00fchren. Ebenso k\u00f6nnen verschiedene Reiz- und Umstimmungstherapien zum Einsatz kommen. Das \u201eEns veneni\u201c muss logischerweise zu einer Entgiftung des Organismus f\u00fchren. Durch das Verabreichen von Bitterstoffen wie Artischocke, Wermut, Kalmuswurzeln und L\u00f6wenzahn, so genannten Amara, wird die Leberfunktion und Gallensaftausscheidung gef\u00f6rdert. Damit kann die Leber besser entgiften und durch den Gallensaft wird die Darmperestaltik angeregt und damit die Stuhlausscheidung gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Diuretika wie Brennnessel und Schachtelhalm regen die Entgiftung \u00fcber die Nieren an. Antidyskratika verbessern die K\u00f6rpers\u00e4fte und ents\u00e4uern den Organismus. Sauna, Aderlass und blutiges Schr\u00f6pfen entgiften auf hervorragende Art und Weise. Das \u201eEns Naturale\u201c erfordert f\u00fcr jeden Patienten individuell erstellte Therapiekonzepte. Hier geht es tats\u00e4chlich darum, die Konstitutions- und Dispositionstypen zu erkennen und hochspezifisch zu behandeln. Der Nervenschwache erh\u00e4lt Passionsblume, der Bindegewebsschw\u00e4chliche Schachtelhalm, der Gichtpatient Teufelskralle. Jeder Mensch ben\u00f6tigt aber auch ein spezifisches Mineral, zum Beispiel durch aufbereitete Edelsteine und vor allem die unterschiedlichsten Metalle. Nat\u00fcrlich wirken manche Metalle toxisch, wenn man sie in der urspr\u00fcnglichen Form verabreicht. Aus diesem Grund schlie\u00dft die Alchemie die Metalle auf und macht sie organisch verwertbar. Zus\u00e4tzliche Katalysatoren wie Tartarus, der Weinstein, werden ebenso alchemistisch aufbereitet und sorgen f\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Resorption der Metalle bis in die einzelnen K\u00f6rperzellen. Solche Zubereitungen tragen dann Namen wie Aurum portabile, das kaltverfl\u00fcssigte Gold. Die Arbeit mit Metallen geh\u00f6rt zum Werk eines fortgeschrittenen Adepten der Alchemie. Das \u201eEns spirituale\u201c wird durch einen Gegenzauber, Geistheilung, R\u00e4ucherungen, Salzb\u00e4der und psychoaktive Pflanzen behandelt. Dagegen hat das \u201eEns dei\u201c mit Bewusstwerdungsprozessen der Patienten zu tun, deren Verst\u00e4ndnis, warum sie erkrankt sind, geweckt werden muss.<\/p>\n<h3>Wie kommt nun ein Therapeut an dieses Wissen?<\/h3>\n<p>Der erste Weg ist der, dass man mit der geistigen Welt in Kontakt tritt und unter den nicht materiellen Geistwesen einen oder mehrere kompetente Ansprechpartner sucht, um die beim Selbststudium offen gebliebenen Fragen beantworten zu k\u00f6nnen. Dazu schreibt er: \u201eGib daher auf deinen inwendigen Garten acht, denn wie immer der innere Mensch geschaffen ist, er horche nur mit dem \u00e4u\u00dferen auf sich selbst, dann wird er lernen, was ihn niemand lehren kann, und jeder wird sich seinetwegen wundern m\u00fcssen\u201c. Zum Beispiel f\u00fchrt Paracelsus Hildegard von Bingen an, die ihr Heilwissen im Traum erlangte.<\/p>\n<p>\u201eWir haben keinen Menschen, der uns lehrt und keinen Menschen, der die Kr\u00e4uter von selbst wei\u00df und kennt. Er muss es von anderen haben, die mehr oder anders als Menschen sind\u201c. Also soll man eindeutig einen gezielten Kontakt zur geistigen Welt pflegen, um die Dinge zu erfahren, die ein lebendiger Mensch nicht wissen kann.<\/p>\n<p>Der zweite Weg, sich Wissen anzueignen, besteht darin, sich mit \u00dcberlieferungen von Vorfahren zu besch\u00e4ftigen. Doch dieser Weg beinhaltet viele Fehlerquellen, die sich aus Fehldeutungen der Vorfahren ergeben. Aus diesem Grund ist es notwendig, alles recherchierte Wissen einer praktischen Erprobung zu unterziehen. Damit erh\u00e4lt man auch die Chance, zuf\u00e4llige Entdeckungen w\u00e4hrend der praktischen Arbeit zu machen. Genau diese Zuf\u00e4lle machen den dritten Weg zur Erlangung von Wissen aus, wie Paracelsus meint.<\/p>\n<p>Die vierte M\u00f6glichkeit, Wissen zu erarbeiten, ist der Kontakt zu den vorhandenen Elementarwesen. Dieser l\u00e4sst sich am einfachsten durch W\u00fcnschelruten und Pendel erschlie\u00dfen oder durch das so genannte automatische Schreiben.<\/p>\n<p>Der f\u00fcnfte Weg ist das Studium der \u201eChiromantie\u201c. Das bedeutet, dass man auf bestimmte \u00e4u\u00dfere Merkmale achtet, die eine Heilpflanze besitzt. So wachsen Misteln als Schmarotzer auf B\u00e4umen und bedienen sich deren Lebenssaft. Dabei sind Misteln so r\u00fccksichtslos, dass sie den eigenen Wirt zerst\u00f6ren und damit auch sich selbst. Genau diese Eigenschaft besitzt die Mistel f\u00fcr jeden sichtbar. Aus diesem Grund ist eben die Mistel eines der wesentlichsten Therapeutika zur Behandlung von Krebserkrankungen.<\/p>\n<p>Der sechste Weg ist das Studium der \u201ePhysionomie\u201c von Substanzen. Hierbei kann man aus dem \u00e4u\u00dferen Erscheinen auf die Wirkung einer Substanz innerhalb eines Organismus angewandt schlie\u00dfen. Wenn ein Patient Durchfall hat, dann muss er eben trockene Nahrung zu sich nehmen. Dazu z\u00e4hlen Zwieback, Reis usw. Hat er dagegen Verstopfung, dann sind \u201efeuchte\u201c Nahrungsmittel angebracht. Melone und Gurke sind nur zwei Beispiele daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Der letzte und wichtigste Weg zur Erlangung von Wissen \u00fcber die Natur ist das Begreifen aller Wesensmerkmale in ihrer Gesamtheit, die zum Beispiel eine Heilpflanze ausmacht. Dabei kommt es auch auf unsichtbare Eigenschaften an wie Geschmack, Geruch, aber vor allem der Interaktion mit den Planetenkr\u00e4ften. Man muss also eine Pflanze \u00fcber l\u00e4ngere Zeit beobachten und pr\u00fcfen, bevor man wei\u00df, wann ihr Wirkstoffgehalt am h\u00f6chsten ist, sie geerntet oder verarbeitet werden sollte. Dabei hat in fr\u00fcheren Zeiten immer der Blick an den Himmel und die Beobachtung der Gestirne, als zeitliche Orientierung, eine gro\u00dfe Rolle gespielt. Aus diesen Gedankeng\u00e4ngen entwickelte Paracelsus die vier S\u00e4ulen, die die Heilkunst ausmachen. Die wichtigste und alles andere tragende S\u00e4ule ist die Tugend. Ohne Tugend sind alle noch so flei\u00dfig zusammengetragenen Erkenntnisse und Anh\u00e4ufungen von Wissen auf Sand gebaut. Dabei spielen die Beweggr\u00fcnde, die einen Menschen veranlassen, Heiler oder Arzt zu sein, eine gro\u00dfe Rolle. Diese sind entscheidend daf\u00fcr, ob derjenige ein guter oder schlechter Arzt ist, egal \u00fcber wie viel Wissen er verf\u00fcgt. Diese Tugend muss nat\u00fcrlich auch vermittelt werden, schreibt Paracelsus im Buch \u201eParagranum\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Vermittlung sieht er drei Wege, um ein guter Therapeut zu sein: Entweder wurden Tugend und F\u00e4higkeiten in die Wiege gelegt oder der Therapeut hatte einen guten Lehrer f\u00fcr die Vermittlung und schlie\u00dflich besteht die dritte und wichtigste Vermittlung, indem der Therapeut durch Gott berufen wird. \u201eDie Werke machen den Meister und Doktor, nicht Kaiser, nicht Papst, nicht Fakult\u00e4t, nicht Privilegia, noch eine hohe Schule. \u2026 Es ist noch nie ein Arzt von den Hohen Schulen hervorgegangen, auch nie einer, der imstande gewesen w\u00e4re, mit wahrem Wissen die Ursache der wenigsten Krankheiten darzulegen\u201c. Nur das eigene Bem\u00fchen um N\u00e4chstenliebe ist die Grundlage des Heilens. Paracelsus behandelte, nach eigenen Aussagen, Arme kostenlos oder gegen Kost und Logis. Die wichtigsten Tugenden eines Heilers sind von Paracelsus zusammengefasst: Bescheidenheit, N\u00e4chstenliebe, Optimismus und die Demut vor Gott. \u201eDu musst einen ehrlichen, redlichen, starken, wahrhaftigen Glauben an Gott haben, mit all deinem Gem\u00fct, Herz, Sinn und Gedanken, mit aller Liebe und allem Vertrauen\u201c.<\/p>\n<p>Dabei stand er mit den Geb\u00e4uden und Ritualen der Kirche auf Kriegsfu\u00df und musste immer gewahr sein, von der Kirche verfolgt und vernichtet zu werden. \u201eIch behaupte und sage, es sei n\u00fctzlicher, wenn man den Armen ihre Sch\u00e4den w\u00e4scht, wenn deren Wunden verbunden werden, als wenn man in der Messe steht, um in der Prim und in der Terz in Vesper und Complet zu pl\u00e4rren. Ihr saget, ich sei deshalb unchristlich und handle gegen den christlichen Glauben. Ich habe es jedoch von Christus, der sagt: \u2019Du sollst speisen, tr\u00e4nken, und kleiden\u2019, an die Messe hat er dabei nicht gedacht\u201c. Zwei der vier S\u00e4ulen, die die Heilkunst tragen, sieht Paracelsus immer nur in Gemeinschaft. Dabei meint er die Philosophie und die Astronomie. Schon aus \u00e4gyptischen Mysterienkulten wird diese Denkweise deutlich. Heute hat kein westlich ausgebildeter Medizinstudent auch nur ein F\u00fcnkchen von Philosophieunterricht, von Astronomie ganz zu schweigen,<\/p>\n<p>\u201eWer die Philosophie nicht studiert hat &#8230;, der gibt einen Arzt ab, wie ein Kaminfeger einen B\u00e4ckerknecht\u201c. Mit der Philosophie erh\u00e4lt man die M\u00f6glichkeit, das Unsichtbare zu begreifen. Philosophie ist nach Paracelsus das Wissen \u00fcber \u201edas Licht in der Natur. &#8230; Sie ist die Erkenntnis der Gew\u00e4chse der Erde und des Wassers, ihrer Natur und ihrer Kraft. Der ist auch ein Philosoph, der den Lauf des Menschen kennt, ihn erfahren hat und ihn erkundet\u201c. Alles in der Natur ist gekennzeichnet. Nur mit einer philosophischen Betrachtung erschlie\u00dfen sich diese Zeichen der Natur und man erkennt, was mit den einzelnen Pflanzen in der Heilkunst anzufangen ist. Die Astronomie bestimmt den Zeitpunkt der Ernte und Verarbeitung sowie der optimalen Einnahme. So l\u00e4sst sich die geistartige \u201eUrkraft\u201c der Materie erkennen und in Form der \u201eQuintessenz\u201c heilkr\u00e4ftig einsetzen. Die Lehre von diesen Zusammenh\u00e4ngen nennt Paracelsus \u201egoldene Ketten\u201c.<\/p>\n<p>Die letzte von den vier S\u00e4ulen der Heilkunst findet man in bestimmten Umwandlungsprozessen von Materie. Diese Umwandlungsprozesse nennt man Transmutationen. Jede dieser Transmutationen soll neben der Umwandlung der Materie gleichzeitig durch Erkenntnisse Untugend in Tugend verwandeln. Diesem Prozess unterliegen sowohl die an diesem Werk beteiligten Personen wie auch die Menschen, die derartig transmutierte Medikamente einnehmen.<\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 16px;\">\u2026 wird fortgesetzt<\/span><\/h4>\n<h4>Entnommen aus<br \/>\n3\/VIII Paracelsus &#8222;Health &amp; Healing&#8220;, January 2011<\/h4>\n<h4>Kontakt<br \/>\nProf. E.h.Iwailo Schmidt BGU<br \/>\nIwailo Schmidt<br \/>\nHeilpraktiker<br \/>\nDora-Stock-Str. 1<br \/>\n01217 Dresden<\/h4>\n<p><a href=\"mailto:info@naturheilpraxis-i-schmidt.de\">info@naturheilpraxis-i-schmidt.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.naturheilpraxis-i-schmidt.de\">www.naturheilpraxis-i-schmidt.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krankheitsursachen und deren Behandlung In dem folgenden Artikel habe ich mich bem\u00fcht, aus dem umfangreichen Paracelsuswerk eine Zusammenfassung \u00fcber die Krankheitsursachen zu erarbeiten, ohne Paracelsus Gedanken zu verfremden. Im Buch \u201eParamirum\u201c schreibt Paracelsus, dass es nur f\u00fcnf Ursachen f\u00fcr jegliche Erkrankungen gibt. Diese nannte er die f\u00fcnf Entien: \u201eMerket wohl, es gibt f\u00fcnf Entia, die alle Krankheiten schaffen und verursachen\u201d. Es gibt also f\u00fcr einen grippalen Infekt zum Beispiel f\u00fcnf Ursachen und nicht nur eine, in Form von vieren, wie heute behauptet. \u201eSo wisset denn, dass es f\u00fcnferlei Pestilenz gibt, nicht in Bezug auf ihre Natur, ihr Wesen, ihre Form und Gestalt, sondern bez\u00fcglich ihrer Entstehung, m\u00f6gen sie sich auch sp\u00e4ter in jeder beliebigen Weise \u00e4u\u00dfern. Es gibt n\u00e4mlich f\u00fcnferlei Gelbsucht, f\u00fcnferlei Fieber, f\u00fcnferlei Krebs und so f\u00fcnf Arten jeder Krankheit\u201c. Dabei bezeichnete Paracelsus als Ens das Wesen, die Idee, das Sein von etwas, \u201edass die unbeschr\u00e4nkte Macht \u00fcber den Leib besitzt.\u201c Also ist etwas Geistartiges zun\u00e4chst vorhanden, was sp\u00e4ter den sichtbaren und f\u00fchlbaren K\u00f6rper zur Erkrankung bringt. Der Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie Samuel Hahnemann machte eine \u00e4hnliche Aussage: \u201eKrankheiten sind dynamische Verstimmungen unseres geistartigen Lebens in Gef\u00fchlen und T\u00e4tigkeiten; das sind unmaterielle Verstimmungen unseres Befindens\u201c. 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Dabei bezeichnete Paracelsus als Ens das Wesen, die Idee, das Sein von etwas, \u201edass die unbeschr\u00e4nkte Macht \u00fcber den Leib besitzt.\u201c Also ist etwas Geistartiges zun\u00e4chst vorhanden, was sp\u00e4ter den sichtbaren und f\u00fchlbaren K\u00f6rper zur Erkrankung bringt. Der Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie Samuel Hahnemann machte eine \u00e4hnliche Aussage: \u201eKrankheiten sind dynamische Verstimmungen unseres geistartigen Lebens in Gef\u00fchlen und T\u00e4tigkeiten; das sind unmaterielle Verstimmungen unseres Befindens\u201c. 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