{"id":24100,"date":"2022-04-26T16:05:41","date_gmt":"2022-04-26T14:05:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=24100"},"modified":"2023-08-22T13:29:16","modified_gmt":"2023-08-22T11:29:16","slug":"mariendistel-silybum-marianum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/mariendistel-silybum-marianum\/","title":{"rendered":"Mariendistel  (Silybum marianum)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Mariendistel<\/strong> (Silybum marianum, fr\u00fcher: Carduus marianus) aus der Familie der Korbbl\u00fctler ist nicht nur eine wichtige Heilpflanze, sondern auch eine der sch\u00f6nsten und gr\u00f6\u00dften Disteln. Die Mariendistel wird bis zu 1,5 m hoch und hat gro\u00dfe, dunkelgr\u00fcne Bl\u00e4tter, die am Rand spitze Dornen tragen. Ihre wenigen r\u00f6tlich-violetten Bl\u00fcten fallen im Verh\u00e4ltnis zur Pflanzengr\u00f6\u00dfe relativ klein aus. Sie kann sehr leicht von anderen Distelarten unterschieden werden, durch die wei\u00dfen Flecken auf den Bl\u00e4ttern.<br \/>\nDer Name Mariendistel hat ihren Ursprung in einer Legende: Diese Legende verhalf der Heilpflanze angeblich zu ihrem Namen. Diese besagt, die Gottesmutter Maria soll nahe einer Distel Jesus gestillt haben, wobei ein wenig Milch auf die Bl\u00e4tter tropfte. Die wei\u00dfen Flecken auf den Bl\u00e4ttern seien ein Abbild dieser g\u00f6ttlichen Milch. Seitdem hat die Carduus marianus wei\u00df-gr\u00fcn marmorierte Bl\u00e4tter. Vorher waren diese gr\u00fcn.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich ist die Mariendistel im Mittelmeerraum beheimatet, inzwischen kommt sie aber auf verschiedenen Kontinenten vor. In Mitteleuropa kann man sie an manchen Orten auch verwildert antreffen.<\/p>\n<p>Die Mariendistel wurde bereits im Mittelalter in deutschen Klosterg\u00e4rten angebaut. Zu heil-medizinischen Zwecken werden von der Mariendistel heute nur die etwa sieben Millimeter langen, eif\u00f6rmigen Fr\u00fcchte (Samen) verwendet. Sie sind grau-braun bis gl\u00e4nzend schwarz marmoriert. Zu medizinischen Zwecken werden Mariendisteln im gro\u00dfen Stil angebaut, zum Beispiel in \u00d6sterreich, Ungarn, Argentinien, aber auch in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Mariendistel gilt als das wirksamste nat\u00fcrliche Leberheilmittel. Sie ist sogar synthetischen Mitteln \u00fcberlegen und wird in der Intensivmedizin bei Vergiftungen mit Knollenbl\u00e4tterpilz, der die Leber zerst\u00f6rt, hoch dosiert zur Lebensrettung eingesetzt. Studien bei M\u00e4usen zeigen, dass die <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/mariendistel-zerstoert-lungenkrebs-von-maeusen\/\"><span style=\"color: #000000;\">Mariendistel in der Lage ist, sogar Lungenkrebs zu verlangsamen<\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\">.<\/span><\/p>\n<p>Schon in alten Kr\u00e4uterb\u00fcchern wird die Mariendistel erw\u00e4hnt: als Mittel zur Anregung des Milchflusses von Stillenden, aber auch als Heilpflanze f\u00fcr die Behandlung von \u201estechenden Leibesschmerzen\u201c. Bereits in der Antike war die Mariendistel bekannt und wurde unter anderem als Brechmittel verwendet.<\/p>\n<p>Die Mariendistel findet schon fr\u00fch in der Volksmedizin Erw\u00e4hnung als Mittel gegen Leberleiden, bei denen sie auch heute bevorzugt eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Die Mariendistel (Silybum marianum) bl\u00fcht von Juni bis September.<\/p>\n<p>Mariendistel-Information auf Youtube: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mP3QarfXf0c\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mP3QarfXf0c<\/a><\/p>\n<h2>Heil- und Wirkstoffe:<\/h2>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr die medizinischen Wirkungen der Mariendistelfr\u00fcchte ist vorrangig ein Inhaltsstoffgemisch, das als Silymarin bezeichnet wird. Silymarin ist ein Naturstoffkomplex, das aus insgesamt drei verschiedenen Inhaltsstoffen besteht, die allesamt zu der Gruppe der Flavonoide geh\u00f6ren. Zu diesen Komponenten geh\u00f6ren das Silibinin, das sich wiederum aus Silybin A und Silybin B zusammensetzt, Silychristin und Silydianin.<\/p>\n<p>In Laborversuchen haben Forscher herausgefunden, welche Angriffspunkte es hat: Zum einen stabilisiert Silymarin die \u00e4u\u00dfere H\u00fclle (Zellmembran) der Leberzellen. Dadurch k\u00f6nnen giftige Stoffe weniger gut in die Zellen eindringen. Au\u00dferdem gehen wichtige Zellbestandteile wie zum Beispiel Leberenzyme nicht verloren, wenn die Hepatozyten besch\u00e4digt wurden. Zum anderen kann Silymarin bewirken, dass sich die Leber nach einer Sch\u00e4digung wieder schneller erholt.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Die Leberzellen sind weiterhin von einer Schicht aus Fettzellen umgeben. Diese Schicht umschlie\u00dft und stabilisiert normalerweise die H\u00fclle (Zellmembran) der Leberzellen. Bei der Einnahme giftiger Stoffe, zu denen auch Medikamente und Alkohol geh\u00f6ren k\u00f6nnen, wird diese Schutzschicht der Leberzellen oft durchbrochen und die Zellen k\u00f6nnen in Folge gesch\u00e4digt oder gar zerst\u00f6rt werden.<br \/>\nDiesem Prozess kann die Mariendistel entgegenwirken. Sie unterst\u00fctzen die Stabilisierung der Schutzschicht der Leberzellen, was das Eindringen von Giften verhindern kann. Aus diesen Gr\u00fcnden k\u00f6nnen die Fr\u00fcchte ein wirksames unterst\u00fctzendes Therapeutikum bei dauerhaften-entz\u00fcndlichen Lebererkrankungen und Leberzirrhose darstellen.<\/p>\n<p>Die Samen der Mariendistel enthalten bis zu 1,5 Prozent Silymarin. Silymarin f\u00e4ngt freie Radikale ab, die bei der Entgiftung in der Leber anfallen.<\/p>\n<p>Ihre heutige Anwendung als sanftes Lebertherapeutikum verdankt die Mariendistel dem Landarzt Rademacher, der 1848 ihre Bedeutung erkannt hatte. Er erkannte auch, dass die wirksamen Stoffe direkt unter der Schale der samen\u00e4hnlichen Frucht stecken.<\/p>\n<p>2011 wurde vom Krebszentrum der Colorado State University eine Studie \u00fcber die Mariendistel ver\u00f6ffentlicht. Sie besagt, dass die Mariendistel das Wachstum von Lungenkrebs verlangsamt, zumindest bei M\u00e4usen. Die Mariendistel kann also noch eine erfolgreiche Zukunft bei der Krebsbek\u00e4mpfung haben.<\/p>\n<h3>Anwendung<\/h3>\n<p>Die Mariendistel hat drei wesentliche Anwendungsschwerpunkte, den Schutz f\u00fcr Magen, Darm und Leber.<\/p>\n<p>Die Mariendistel ist fast das einzige, aber auch einzigartige Heilmittel bei kranker Leber, Milz, Magen und Galle, aber auch Lunge und Frauenkrankheiten. Im Zusammenhang mit der Leber heilt der Tee auch bei Hepatitis.<\/p>\n<ul>\n<li>Mariendistelfr\u00fcchte helfen nachweislich beim Reizmagensyndrom. Seine Symptome werden in der medizinischen Fachsprache als dyspeptische Beschwerden bezeichnet. Sie k\u00f6nnen sich beispielsweise durch eine erh\u00f6hte S\u00e4ureproduktion im Magen, durch Bl\u00e4hungen bis hin zu (krampfartigen) Bauchschmerzen und Schlafbeschwerden \u00e4u\u00dfern.<\/li>\n<li>Vor allem aber ist die Mariendistel wegen ihrer bewiesenen Schutzwirkung auf die Leber bekannt. Sowohl bei Entz\u00fcndungen der Leber, die dauerhaft vorliegen als auch bei schweren Lebererkrankungen im Endstadium kann die Mariendistel die Regeneration der Leber unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern, so dass sich das Wohlbefinden der Betroffenen deutlich verbessern kann.<\/li>\n<li>Die dritte wichtige Wirkung der Mariendistel betrifft die Schutzwirkung bei einer Knollenbl\u00e4tterpilzvergiftung. Der Verzehr des Knollenbl\u00e4tterpilzes kann f\u00fcr den Menschen t\u00f6dlich enden. Mariendistelfr\u00fcchte k\u00f6nnen jedoch dieser hochgradig giftigen Wirkung entgegenwirken und sind daher ein Gegengift (Antidot).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Exkurs: Die Leber als Entgiftungsorgan<\/h3>\n<p><em>1) \u201eUnsere Leber hat neben der Produktion von Gallenfl\u00fcssigkeit den gesamten Verdauungsstoffwechsel und eine Vielzahl von &#8222;Entgiftungsreaktionen&#8220; zu bew\u00e4ltigen. Alkohol, Schadstoffe aus der Umwelt, Nahrungsmittelzus\u00e4tze und Medikamente werden von ihr aufgenommen und abgebaut. Dabei entstehen aggressive, so genannte freie Radikale, die die Zellw\u00e4nde des Organs angreifen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wird die Leber dauerhaft \u00fcberlastet, kann die nat\u00fcrliche Zellerneuerung nicht Schritt halten. Die Leber verfettet und kann ihre Aufgaben nicht erf\u00fcllen. Manchmal ist dieser Prozess auch von einer Entz\u00fcndung begleitet. Am Ende der Entwicklung steht die Leberzirrhose, bei der immer mehr funktionst\u00fcchtige Zellen durch narbiges Bindegewebe ersetzt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht nur Giftstoffe, auch \u00fcppiges und fettes Essen oder bestimmte Erreger k\u00f6nnen der Leber zu schaffen machen. Leider fehlen lange Zeit auff\u00e4llige Krankheitszeichen oder Schmerzen, die den Betroffenen fr\u00fchzeitig warnen k\u00f6nnten. Wer meint, dass seine Leber gef\u00e4hrdet sein k\u00f6nnte, sollte deshalb rechtzeitig einen Arzt aufsuchen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Zuviel macht die Leber krank<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Leber erkrankt immer an einem Zuviel: zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Essen, zu viel Alkohol. <\/em><br \/>\n<em>Eine kranke Leber zeigt, dass der Mensch zu viel von etwas aufnimmt, was seine Verarbeitungskapazit\u00e4t \u00fcbersteigt, zeigt Ma\u00dflosigkeit \u2013 auch zu viel Arbeit oder \u00fcberzogene Ideale.<\/em><\/p>\n<p><strong>Alarmzeichen Energieverlust<\/strong><\/p>\n<p><em>Die ersten Anzeichen einer Erkrankung sind nicht Schmerzen, sondern <strong>Energielosigkeit<\/strong>. Das ist aber schon die k\u00f6rpereigene Therapie, die Reaktion auf das Zuviel, die Reaktion auf die Ma\u00dflosigkeit. Der Energieverlust zwingt, von diesem Zuviel loszulassen\u201c.<\/em><\/p>\n<p><strong>Letzte Rettung: Zinn<\/strong><\/p>\n<p><em>Sollten die Leberwerte schon oberhalb der Norm sein, kann man in Absprache mit dem Arzt auf ein altbew\u00e4hrtes Metall zur\u00fcckgreifen: Zinn.<br \/>\nZinn wird in hom\u00f6opathischer Form genommen und ist ein bew\u00e4hrtes Mittel zur St\u00e4rkung der Leberfunktion.<\/em><\/p>\n<p>Mediziner setzen Mariendistelpr\u00e4parate zur erg\u00e4nzenden Behandlung von chronisch-entz\u00fcndlichen Lebererkrankungen ein. Vor allem bei Sch\u00e4den, die durch Alkohol und Medikamente entstanden sind, wird der Erholungsprozess auf sanfte Weise unterst\u00fctzt. Denn im Gegensatz zu chemischen Arzneimitteln belastet der Pflanzenextrakt das Organ nicht zus\u00e4tzlich. Damit die Therapie erfolgreich ist, m\u00fcssen allerdings immer auch die Ursachen der Erkrankung bek\u00e4mpft werden. Vereinzelt wirken Mariendistelpr\u00e4parate leicht abf\u00fchrend, sonst sind keine Nebenwirkungen bekannt.<\/p>\n<p>Die Wirksamkeit der Mariendisteln bei Herz- und Kreislaufbeschwerden wurde in wissenschaftlichen Studien best\u00e4tigt. Verantwortlich f\u00fcr die Heilkraft der Mariendisteln bei diesen Beschwerden ist der Tyramingehalt der Samen.<\/p>\n<p><strong>Mariendistel-Tee<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbergie\u00dfen Sie einen geh\u00e4uften TL frisch gequetschte Mariendistel-Fr\u00fcchte mit 1\/4 Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 15 Minuten ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Durch Hinzuf\u00fcgen einiger getrockneter Pfefferminzbl\u00e4tter k\u00f6nnen Sie die leberst\u00e4rkende und entgiftende Wirkung dieses Tees noch steigern. Trinken Sie 3 Mal t\u00e4glich eine Tasse frischen Tee kurm\u00e4\u00dfig \u00fcber sechs Wochen. Diese Kur sollten Sie Ihrer Leber zuliebe jeweils im Fr\u00fchjahr und im Herbst machen.<\/p>\n<p>Ein Tee aus den Fr\u00fcchten der Mariendistel, hilft aber auch bei Verdauungsbeschwerden und Bl\u00e4hungen. Bei Leberst\u00f6rungen ist es allerdings wichtig, dass die Mariendistel in ausreichend hoher Dosierung angewendet wird. Denn nur so kann sie zur Entgiftung der Leber beitragen. Darum ist es in den meisten F\u00e4llen sinnvoll, auf Fertigpr\u00e4parate zur\u00fcckzugreifen, in denen die Mariendistel in entsprechender Dosierung enthalten ist.<\/p>\n<p>Da Silymarin schwer wasserl\u00f6slich ist, geht der Wirkstoff der Samen kaum in Teeaufg\u00fcsse \u00fcber. Daher werden die Samen f\u00fcr einen Tee in einem M\u00f6rser zerstampft, um die Inhaltsstoffe besser aufzuschlie\u00dfen. Die Mariendistelextrakte werden meist in Dragees, Kapseln oder Tabletten verpackt. Eine gleich bleibende und ausreichend hohe Dosierung gew\u00e4hrleisten Pr\u00e4parate aus der Apotheke, da sie einen standardisierten Gehalt an Wirksubstanzen enthalten. Sachverst\u00e4ndige empfehlen etwa 200 bis 400 mg Silymarin pro Tag.<\/p>\n<h3>Weitere Leber-und Gallen-Kr\u00e4uter:<\/h3>\n<p><strong>Sch\u00f6llkraut<\/strong>: Ihr gelber Milchsaft enth\u00e4lt giftige Alkaloide. Ein Tee ist krampfl\u00f6send und hilft bei Gallenkoliken. Am besten verwendet man das Sch\u00f6llkraut in hom\u00f6opathischer Form.<\/p>\n<p><strong>Erdrauch<\/strong>: reguliert die Bildung der Gallenfl\u00fcssigkeit und regeneriert die Leber. Man l\u00e4sst sich vom Arzt Fertigpr\u00e4parate verschreiben.<\/p>\n<p><strong>Artischocke<\/strong>: Ihre extrem bitteren Wirkstoffe aus den Bl\u00e4ttern haben eine anregende Wirkung auf den Leberstoffwechsel. Man verwendet Artischocke entweder als Tee, Saft oder als fertiges Pr\u00e4parat.<\/p>\n<p><strong>L\u00f6wenzahn<\/strong>: Der Tee aus der L\u00f6wenzahnwurzel hat nicht nur eine stark harntreibende Wirkung, sondern auch eine starke Wirkung auf den Leberstoffwechsel und auch auf die Bauchspeicheldr\u00fcse.<\/p>\n<p><strong>Wermut<\/strong>: Er hat von allen Kr\u00e4utern die st\u00e4rkste Wirkung auf die Gallenfl\u00fcssigkeitsbildung, so dass er auch bei Gallensteinen hilft, die nicht operiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Gelbwurz: prim\u00e4r als Gew\u00fcrz zu verwenden. Im Ayurveda, der indischen Medizin, gilt sie schon lange als Gallen- und Leberheilmittel.<\/p>\n<p><strong>Hinweis<\/strong>: Bei gesundheitlichen Beschwerden nehmen Sie Heilpflanzenanwendungen nicht ohne Absprache mit einem Arzt oder Apotheker vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Literatur<br \/>\nPater Simons Haus-Apotheke, Kosmos Verlag<br \/>\n1) <a href=\"http:\/\/www.gesundheit.de\/medizin\/naturheilmittel\/heilpflanzen\/mariendistel-sanfte-medizin-fuer-die-leber\">http:\/\/www.gesundheit.de\/medizin\/naturheilmittel\/heilpflanzen\/mariendistel-sanfte-medizin-fuer-die-leber<\/a><\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.apotheken-umschau.de\/heilpflanzen\/mariendistel\">http:\/\/www.apotheken-umschau.de\/heilpflanzen\/mariendistel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.apotheken-umschau.de\/Leber#bildlupe\/1\/\">http:\/\/www.apotheken-umschau.de\/Leber#bildlupe\/1\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/mariendistel.html\">http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/mariendistel.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/heilkraeuter.de\/lexikon\/mariendi.htm\">http:\/\/heilkraeuter.de\/lexikon\/mariendi.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gesundheit.de\/medizin\/naturheilmittel\/heilpflanzen\/mariendistel-sanfte-medizin-fuer-die-leber\">http:\/\/www.gesundheit.de\/medizin\/naturheilmittel\/heilpflanzen\/mariendistel-sanfte-medizin-fuer-die-leber<\/a><\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<p>m.markgraf@posteo.de<\/p>\n<h4>Foto: \u00a9 Johannes Stasing,<a href=\"http:\/\/www.sta-fotografie.de\"> www.sta-fotografie.de<\/a><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mariendistel (Silybum marianum, fr\u00fcher: Carduus marianus) aus der Familie der Korbbl\u00fctler ist nicht nur eine wichtige Heilpflanze, sondern auch eine der sch\u00f6nsten und gr\u00f6\u00dften Disteln. Die Mariendistel wird bis zu 1,5 m hoch und hat gro\u00dfe, dunkelgr\u00fcne Bl\u00e4tter, die am Rand spitze Dornen tragen. Ihre wenigen r\u00f6tlich-violetten Bl\u00fcten fallen im Verh\u00e4ltnis zur Pflanzengr\u00f6\u00dfe relativ klein aus. Sie kann sehr leicht von anderen Distelarten unterschieden werden, durch die wei\u00dfen Flecken auf den Bl\u00e4ttern. Der Name Mariendistel hat ihren Ursprung in einer Legende: Diese Legende verhalf der Heilpflanze angeblich zu ihrem Namen. Diese besagt, die Gottesmutter Maria soll nahe einer Distel Jesus gestillt haben, wobei ein wenig Milch auf die Bl\u00e4tter tropfte. Die wei\u00dfen Flecken auf den Bl\u00e4ttern seien ein Abbild dieser g\u00f6ttlichen Milch. Seitdem hat die Carduus marianus wei\u00df-gr\u00fcn marmorierte Bl\u00e4tter. Vorher waren diese gr\u00fcn. Urspr\u00fcnglich ist die Mariendistel im Mittelmeerraum beheimatet, inzwischen kommt sie aber auf verschiedenen Kontinenten vor. In Mitteleuropa kann man sie an manchen Orten auch verwildert antreffen. Die Mariendistel wurde bereits im Mittelalter in deutschen Klosterg\u00e4rten angebaut. Zu heil-medizinischen Zwecken werden von der Mariendistel heute nur die etwa sieben Millimeter langen, eif\u00f6rmigen Fr\u00fcchte (Samen) verwendet. Sie sind grau-braun bis gl\u00e4nzend schwarz marmoriert. 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In Mitteleuropa kann man sie an manchen Orten auch verwildert antreffen. Die Mariendistel wurde bereits im Mittelalter in deutschen Klosterg\u00e4rten angebaut. Zu heil-medizinischen Zwecken werden von der Mariendistel heute nur die etwa sieben Millimeter langen, eif\u00f6rmigen Fr\u00fcchte (Samen) verwendet. Sie sind grau-braun bis gl\u00e4nzend schwarz marmoriert. 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