{"id":22772,"date":"2021-07-01T11:52:17","date_gmt":"2021-07-01T09:52:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=22772"},"modified":"2022-09-13T21:24:39","modified_gmt":"2022-09-13T19:24:39","slug":"das-buch-der-alchemie-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/das-buch-der-alchemie-ii\/","title":{"rendered":"Das Buch der Alchemie   [II]"},"content":{"rendered":"<h3>Wiederbelebte Alchemie<\/h3>\n<p>Das 17. Jahrhundert kennzeichnete sowohl die Hochbl\u00fcte als auch den Untergang der Alchemie. Da sie nicht mehr l\u00e4nger die gr\u00f6\u00dften Denker zu fesseln vermochte und zunehmend an Bedeutung verlor, trat die Alchemie in den Hintergrund, um erst im 19. Jahrhundert eine starke okkulte Wiederbelebung als Reaktion auf den wissenschaftlichen Reduktionismus zu erfahren. Die Entdeckung der Radioaktivit\u00e4t zeigte, dass die Theorie der Umwandlung, die von der Wissenschaft so lange verneint wurde, letztlich doch kein grundlegender Irrtum war. Die Alchemie wurde mit jeder Entdeckung der Quantenphysik weiter rehabilitiert oder zumindest theoretisch diskutierbar gemacht. Die Physik hat sich nun einige der Eigenschaften der intuitiven Kunst zu eigen gemacht. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass alles m\u00f6glich ist, selbst Alchemie.<\/p>\n<h3>Alchemie und Psychologie<\/h3>\n<p>In den 1920er Jahren begann der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung Alchemie zu studieren, als er erkannte, dass viele ihrer Schl\u00fcsselsymbole in den Tr\u00e4umen seiner Patienten auftauchten. Seine Studien und Vortr\u00e4ge \u00fcber alchemistische Symbolik wurden in seinem Buch Psychologie und Alchemie gesammelt.<\/p>\n<p>Jungs Studium der Alchemie inspirierte sein Konzept der Individuation \u2013 die Befreiung eines Menschen aus seinem eigenen psychischen Labyrinth und die Aufl\u00f6sung seines pers\u00f6nlichen Psychodramas. Sein Hauptinteresse galt mehr der Frage, wie die Psyche auf die R\u00e4tsel der Existenz antwortet, als der Natur und dem Zweck der Sch\u00f6pfung. Er erhellte das Verst\u00e4ndnis, dass die Welt eine Widerspiegelung der innere Psyche ist, das hei\u00dft, dass jedes Individuum tats\u00e4chlich f\u00fcr alles verantwortlich ist, was in der \u00e4u\u00dferen Welt geschieht. Das ist der Schl\u00fcssel, um die wahre Bedeutung der Menschheit als einen Mikrokosmos zu verstehen: wie oben, so unten; wie innen so au\u00dfen.<\/p>\n<h3>Das Fulcanelli Ph\u00e4nomen<\/h3>\n<p>1926 erschien in Paris unter dem alchemistischen Pseudonym Fulcanelli ein ungew\u00f6hnliches Buch mit dem Titel Mysterium der Kathedralen<sup>1<\/sup>. Dieses Buch arbeitete mit gro\u00dfer Autorit\u00e4t die Idee aus, dass die gotischen Kathedralen Europas nichts anderes waren als in Stein geschriebene Texte, die in ihrer Architektur alle Symbole des Gro\u00dfen Werkes enthielten. Fulcanelli deutete an, dass die esoterische hermetische Philosophie der Impuls hinter der pl\u00f6tzlich aufbl\u00fchenden gotischen Architektur im mittelalterlichen Europa war.<\/p>\n<p>Als eine der r\u00e4tselhaftesten und geheimnisvollsten okkulten Figuren des 20. Jahrhunderts entdeckte Fulcanelli den lange verlorenen alchemistischen Prozess, mit dem das ber\u00fchmte blau und rot gef\u00e4rbte Glas von solch ber\u00fchmten Kathedralen wie Chartres in Frankreich geschaffen wurde. Vor seinem Verschwinden in den 1930er Jahren soll er vor glaubw\u00fcrdigen Zeugen eine Umwandlung durchgef\u00fchrt haben.<\/p>\n<h3>Das Gro\u00dfe Werk (Teil 1)<\/h3>\n<p>Das Gro\u00dfe Werk oder Opus Magnus ist ein von den Alchemisten gebrauchter Ausdruck, um die bewussten Bem\u00fchungen zu bezeichnen, den h\u00f6chsten Zustand der Reinheit zu erlangen. Der Ausdruck wird sowohl f\u00fcr die \u00e4u\u00dfere Arbeit, die Vervollkommnung des Steins der Weisen als auch f\u00fcr die innere Arbeit, das Erlangen g\u00f6ttlichen Bewusstseins verwendet. Um auf dem Weg vorw\u00e4rts zu schreiten, muss der Eingeweihte zuerst intellektuell die Natur kosmischer Wirklichkeit verstehen. Das Gro\u00dfe Werk bezieht sich auch auf die Sch\u00f6pfung selbst. Die Sch\u00f6pfung materialisiert sich bis zu dem Punkt, in dem sie ein gottloses Ego erschafft, das an nichts anderes als an sich selbst glaubt. Dieser Punkt einer extremen Selbstsucht schafft ein geistiges Vakuum. Die Natur verabscheut jedoch ein Vakuum, weshalb das Ego das ganze Gewicht des Universums auf seinen Kopf herunterzieht. Geschockt \u00fcber das volle Gewahrsein seiner Sterblichkeit und seiner Machtlosigkeit, erf\u00e4hrt das Individuum die Einweihung des Nadir, den lauten Ruf des Erwachens. Dem\u00fctig startet der Eingeweihte die Suche nach der G\u00f6ttlichkeit als seiner Errettung und begibt sich auf den Pfad der R\u00fcckkehr. Genauso wie der Mikrokosmos das Abbild des Makrokosmos ist, so ist umgekehrt das Gro\u00dfe Werk des Eingeweihten der Prozess des Gro\u00dfen Werkes der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<h3>Eins plus Null ergibt Zehn<\/h3>\n<p>Hermetische Numerologie kann zwar das Warum der Sch\u00f6pfung nur andeuten, gleichwohl kann sie uns einen tiefen Einblick in das Was und Wie vermitteln. Die heilige Numerologie unterscheidet sich grundlegend von der Mathematik. Sie versteht Zahlen eher als Qualit\u00e4ten denn als Quantit\u00e4ten. Es gibt keine Br\u00fcche. Eins geteilt durch Zwei ergibt Zwei. Die Null folgt der Eins. Eins plus Null ergibt Drei. Die Zahl weissagt das G\u00f6ttliche.<\/p>\n<p>Es handelt sich hier um die phonetische Kabbala, die \u201eSprache der V\u00f6gel\u201c, die mystische Langue Verte (\u201eDie gr\u00fcne Sprache\u201c), das wahre Kauderwelsch.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Eins<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Anfang stand die Eins: Das Absolute, Alles in Einem, das Eine in Allem. Dieses Eine ist das \u201eIch\u201c (engl. \u201eI\u201c) Gottes, das durch einen Stab dargestellt wird, oder in der Alchemie durch eine Schlange. Sie ist das vollkommene Symbol f\u00fcr die M\u00e4nnlichkeit. Sie ist Gott der Vater, das aktive, erzeugende Prinzip. Aber was kann man tun, wenn man alleine ist? Wie kann es M\u00e4nnlichkeit geben, wenn es noch keine Weiblichkeit gibt? Die Alchemie beantwortet dieses R\u00e4tsel mit einem anderen: der Figur des Oroboros, der Schlange mit ihrem Schwanz im Maul. Sie ist potentiell m\u00e4nnlich und weiblich, sowohl \u201eI\u201c wie \u201eO\u201c. Sie ist der Anfang und das Ende des Gro\u00dfen Werkes. Sie ist alles und nichts. Sie ist m\u00e4nnlich und weiblich, und ebenso weder noch.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Von der Eins zur Null<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Um sich zu vervielf\u00e4ltigen, muss die Eins ihre ungeteilte Einheit opfern. Durch Meditation \u00fcber sich selbst, wird \u201eI\u201c zur \u201eO\u201c. \u201eO\u201c ist das passive empfangende Prinzip, die Summe und die Matrix aller M\u00f6glichkeiten, das (unbefruchtete) Ei, das ewig Weibliche, Gott-Mutter.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der Logos<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieses h\u00f6chste Opfer von in sich geschlossener, undifferenzierter Einheit wird durch das K\u00f6pfen des K\u00f6nigs symbolisiert: \u201eIch\u201c wird zum \u201eich\u201c (engl.: \u201eI\u201c becomes \u201ei\u201c) mit einem kleinen Punkt. Der Punkt ist der Logos, das Wort, der Same, der das Ei befruchtet.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Es werde Licht<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die kosmische Verm\u00e4hlung hat stattgefunden. Das Ei wurde befruchtet und gebiert die Sonne, das Auge Gottes, nachdem auf neun gez\u00e4hlt wurde. Dies wird durch \u201eO\u201c mit einem Punkt in der Mitte dargestellt, das Symbol des Goldes. Die Zahl der Sonne ist zehn, was den Kosmos symbolisiert, die Paradigmen der Sch\u00f6pfung, Erf\u00fcllung und Vollkommenheit. Bei den r\u00f6mischen und chinesischen Ziffern wird zehn mit einem Kreuz (\u201ex\u201c) dargestellt. Graphisch ist \u201eIO\u201c ein archetypisches Symbol f\u00fcr Heirat.<\/p>\n<h3>Das g\u00f6ttliche Prinzip<\/h3>\n<p>Prima materia, die \u201eurspr\u00fcngliche Materie\u201c, ist ein g\u00f6ttliches Prinzip, das Absolute. Sie ist sowohl der Anfang als auch das Ende des Gro\u00dfen Werkes. Kein Alchemist wird je sagen, was die \u201eMaterie\u201c ist, weil es nicht gesagt werden kann. Sie ist das gr\u00f6\u00dfte R\u00e4tsel und Geheimnis der Alchemie. Sie ist der urspr\u00fcngliche Stoff der Welt, das Wesentliche, das Salz der Erde. Gleichzeitig ist sie aber \u00e4therisch und unber\u00fchrbar. Dennoch werden alle sie finden, die sie mit ganzem Herzen und ganzer Seele suchen.\u201c<\/p>\n<h3>Die Dualit\u00e4t<\/h3>\n<p>Das g\u00f6ttliche Prinzip trennt sich in zwei, um die Matrix, den Scho\u00df der Sch\u00f6pfung zu bilden, aus dem alle Dinge hervorgehen. Zwei ist Dualit\u00e4t, das Gesetz der Gegens\u00e4tze, die dynamische Spannung des geschaffenen Universums. Es ist Licht und Dunkelheit, aktiv und passiv, hoch und niedrig, m\u00e4nnlich und weiblich. Diese Paare werden alchemistisch von Sulfur und Merkur, dem Roten K\u00f6nig und der Wei\u00dfen K\u00f6nigin, der Sonne und dem Mond dargestellt.<\/p>\n<p>Im ersten Buch der Hermetica beschreibt Hermes eine Vision der Sch\u00f6pfung: \u201eIch hatte eine grenzenlose Sicht. Alles hatte sich in Licht verwandelt, ein mildes und freudiges Licht. Und ich staunte, als ich es sah. Und nach einer Weile tauchte pl\u00f6tzlich eine nach unten neigende schreckliche und d\u00fcstere Dunkelheit auf. Danach sah ich, wie sich die Dunkelheit in eine w\u00e4ssrige Substanz verwandelte, die sich entsetzlich umherw\u00e4lzte und Rauch von sich gab wie von einem Feuer. Und ich h\u00f6rte sie einen unbeschreiblichen Jammerlaut von sich geben, da ein undeutlicher Schrei ausgesto\u00dfen wurde.\u201c Das ist die Spaltung des Einen, der rei\u00dfende Schmerz der Trennung, wenn das Absolute in sich selbst f\u00e4llt, um den Prozess herbeizuf\u00fchren, der zu Manifestation f\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Die Trinit\u00e4t<\/h3>\n<p>Dualit\u00e4t wird geschaffen, um die Sch\u00f6pfung entstehen zu lassen. Die Vereinigung von Sulfur (Seele) und Mercurius (Geist), die Gegens\u00e4tze, die durch die Dualit\u00e4t geschaffen wurden, erzeugt Salz (Form), das dritte Prinzip. Die Sch\u00f6pfung schafft eine Dreiheit von Gott-Mutter, Gott-Vater und Gott-Sonne. Diese drei Aspekte des Absoluten entsprechen Seele, Geist und K\u00f6rper, die in der Alchemie Sulfur, Merkur und Salz genannt werden. Es handelt sich dabei um philosophische Prinzipien und sie sollten nicht mit den Substanzen gleichen Namens verwechselt werden, mit denen sie nur eine sehr geringe Verbindung haben. Diese drei Prinzipien sind in allem gegenw\u00e4rtig, das im Universum manifestiert ist. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnte, wenn auch nur eines der Drei fehlen w\u00fcrde, nichts existieren. Es war Paracelsus, der, wie Rhazes Jahrhunderte zuvor, die Wichtigkeit des dritten Prinzips des Salzes zus\u00e4tzlich zur traditionellen Duade von Sulfur und Merkur betonte. Salz f\u00fcgt die dritte Dimension bei, die den Dingen erlaubt, sich auf dem physischen Plan zu manifestieren. Es ist das Vehikel der physischen Existenz.<\/p>\n<p><strong>Sulfur<\/strong> \u2013 ist das aktive, m\u00e4nnliche, feurige, solare Prinzip. Es ist die Seele, Bewusstsein, der individuelle Geist.<\/p>\n<p><strong>Merkur<\/strong> \u2013 ist das passive, weibliche, w\u00e4sserige, lunare Prinzip. Es ist der Geist, die Lebenskraft, der universale Klang in allen Dingen.<\/p>\n<p><strong>Salz<\/strong> \u2013 ist der K\u00f6rper, das Empfangene, das Kind aus der Heirat von Sulfur und Merkur, der Sohn der Sonne und des Mondes. Es vermittelt zwischen den beiden, gleicht sie aus, vers\u00f6hnt ihre gegens\u00e4tzlichen Prinzipien, und stimmt sie aufeinander ab und macht sie miteinander vertr\u00e4glich. Es ist der Zweck, ohne den die Dualit\u00e4t keinen Sinn machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In seiner Polarit\u00e4t mit Sulfur ist Merkur gebunden, eindeutig und spezifiziert. Doch in sich selbst ist er geheimnisvoll, fl\u00fcchtig, ambivalent und androgyn (nur wenn er in Beziehung zu Sulfur qualifiziert wird, wird er als das Weibliche festgelegt). Er ist namenlos und hat gleichwohl viele Namen: Hyle, Chaos, chaotisches Wasser, lebendiges Wasser, ewiger Brunnen, philosophischer Basilisk, und sogar prima materia, urspr\u00fcnglicher Merkur. Wenn er durch Sulfur festgelegt wird, wird er zur Gro\u00dfen Mutter, dem Prinzip des Lebens, der vitalisierenden Lebenskraft, Prana, Chi. Merkur vermittelt auch zwischen Sulfur und Salz. Diese drei philosophischen Prinzipien dr\u00fccken die Dynamik aus, die dem Universum \u2013 und allen Dingen \u2013 erlaubt zu sein und erkl\u00e4rt, warum Hermes als der \u201eDreimal Gro\u00dfe\u201c bezeichnet wird, da er das dreifache Mysterium der Sch\u00f6pfung gemeistert hat.<\/p>\n<h3>Die vier Elemente<\/h3>\n<p>Alles hat sein Dasein in den drei philosophischen Prinzipien von Seele, Geist und K\u00f6rper. Diese Dreiheit belebt alle Dinge in der materiellen Welt. Die Dreiheit l\u00e4sst die Vierheit entstehen, die vier philosophischen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft, welche die materielle Form aller manifestierten Dinge sind. Diese Elemente sollten nicht mit den Subtanzen gleichen Namens verwechselt werden; sie entsprechen auch nicht den chemischen Elementen. Sie sind keine Dinge, sondern Prinzipien und bestehen aus Paaren von vier Qualit\u00e4ten: hei\u00df, trocken, kalt und feucht.<\/p>\n<p>Jedes Element teilt seine beiden Qualit\u00e4ten mit einem anderen Element. Das sorgt f\u00fcr die Dynamik, welche die Transformation innerhalb der Materie zul\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Feuer<\/strong> \u2013 ist hei\u00df und trocken. Es wird durch das mit der Spitze nach oben gerichtete Dreieck symbolisiert; es ist fl\u00fcchtig und nach oben steigend.<\/p>\n<p><strong>Luft <\/strong>\u2013 ist hei\u00df und feucht. Indem die aufsteigende Natur des Feuers unterbrochen wird, wird das Dreieck durchkreuzt.<\/p>\n<p><strong>Wasser<\/strong> \u2013 ist kalt und feucht. Als absteigendes Element ist sein Zeichen ein nach unten gerichtetes Dreieck.<\/p>\n<p><strong>Erde <\/strong>\u2013 ist kalt und trocken. Sie unterbricht den Fall des Wassers, weshalb das Dreieck unterbrochen ist.<\/p>\n<h3><strong>Die Quintessenz<\/strong><\/h3>\n<p>Die vier Elemente verbergen in sich ein f\u00fcnftes Element, das als die quinta essencia, die Quintessenz oder Azoth bekannt ist. Keines der philosophischen Prinzipien ist so geheimnisvoll und unfassbar wie die f\u00fcnfte Essenz oder das f\u00fcnfte Element, das mit dem geheimen Feuer gleichgesetzt werden kann, dem g\u00f6ttlichen Funken in allen Dingen. Es ist die G\u00f6ttlichkeit in allem, die innere Sonne, in der alle Dinge ihre wahre Identit\u00e4t finden. Paracelsus betrachtet sie als das Extrakt der Elemente, ihr unbestechliches, ewiges Substratum. Es wird von ihr gesagt, dass sie die absolute Essenz aller Dinge sei, weshalb viele alchemistische Magisteries (Produkte oder Heilmittel) Quintessenzen genannt werden, vor allem diejenigen, welche destilliert worden sind, weil Destillation die Seele und den Geist von der Materie befreit.<br \/>\nDie Quintessenz kann durch das Pentagramm symbolisiert werden, die Figur, welche den Kreis in vollendeter Weise unterteilt. Sie stellt den Mikrokosmos dar, das Individuum, das in sich das ganze Universum enth\u00e4lt.<\/p>\n<h3>Das Siegel Salomons<\/h3>\n<p>Der Legende gem\u00e4\u00df ist das Siegel Salomons ein magisches Zeichen auf einem Ring, das Salomon vom Erzengel Raphael gebracht wurde, um ihm zu helfen, die D\u00e4monen zu binden, welche den Bau des Tempels st\u00f6rten. Das Siegel Salomons ist ein Hexagramm, ein sechsstrahliger Stern, der aus zwei sich \u00fcberlappenden Dreiecken besteht. Das symbolisiert die Vereinigung von Feuer und Wasser, die Hochzeit von Seele und Geist, Sulfur und Merkur, die Chemische Hochzeit. Es ist die Vereinigung von oben und unten, die Heirat zwischen Himmel und Erde, dem Makrokosmos und dem Mikrokosmos, zwei werden eins.<\/p>\n<p>Innerhalb des Symbols finden wir den Einen, was oft hervorgehoben wird mit dem ihn umgrenzenden Oroborus; die Duaden des Feuers und Wassers sowie oben und unten; die in den abermaligen Dreiecken enthaltene Dreiheit und die Quaterne der vier Elemente. Ebenso ist die Quintessenz als das mystische Zentrum darin enthalten, was gefunden werden kann durch die Meditation \u00fcber das Symbol als ein Mandala. Es enth\u00fcllt das Hexagramm als ein anderes Symbol f\u00fcr Merkur, den Agenten der Ab- und Aufl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Die sechs Zacken des \u201eSterns der Weisen\u201c zeigen die sechs alchemistischen Himmelsrichtungen an: Norden, S\u00fcden, Osten, Westen, oben und unten, die als Paare die drei Dimensionen definieren, innerhalb derer das Gro\u00dfe Werk geschieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>1 Die deutsche \u00dcbersetzung ist 2004 unter dem Titel \u201eMysterium der Kathedralen\u201c bei Edition Oriflamme erschienen.<\/em><\/p>\n<h4>Ausz\u00fcge aus:<br \/>\nMelville, Francis: The Book of Alchemy. Fair Winds Press.<\/h4>\n<h4>Zusammengestellt von Simone Anliker.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiederbelebte Alchemie Das 17. Jahrhundert kennzeichnete sowohl die Hochbl\u00fcte als auch den Untergang der Alchemie. Da sie nicht mehr l\u00e4nger die gr\u00f6\u00dften Denker zu fesseln vermochte und zunehmend an Bedeutung verlor, trat die Alchemie in den Hintergrund, um erst im 19. Jahrhundert eine starke okkulte Wiederbelebung als Reaktion auf den wissenschaftlichen Reduktionismus zu erfahren. Die Entdeckung der Radioaktivit\u00e4t zeigte, dass die Theorie der Umwandlung, die von der Wissenschaft so lange verneint wurde, letztlich doch kein grundlegender Irrtum war. Die Alchemie wurde mit jeder Entdeckung der Quantenphysik weiter rehabilitiert oder zumindest theoretisch diskutierbar gemacht. Die Physik hat sich nun einige der Eigenschaften der intuitiven Kunst zu eigen gemacht. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass alles m\u00f6glich ist, selbst Alchemie. Alchemie und Psychologie In den 1920er Jahren begann der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung Alchemie zu studieren, als er erkannte, dass viele ihrer Schl\u00fcsselsymbole in den Tr\u00e4umen seiner Patienten auftauchten. Seine Studien und Vortr\u00e4ge \u00fcber alchemistische Symbolik wurden in seinem Buch Psychologie und Alchemie gesammelt. Jungs Studium der Alchemie inspirierte sein Konzept der Individuation \u2013 die Befreiung eines Menschen aus seinem eigenen psychischen Labyrinth und die Aufl\u00f6sung seines pers\u00f6nlichen Psychodramas. 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Alchemie und Psychologie In den 1920er Jahren begann der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung Alchemie zu studieren, als er erkannte, dass viele ihrer Schl\u00fcsselsymbole in den Tr\u00e4umen seiner Patienten auftauchten. Seine Studien und Vortr\u00e4ge \u00fcber alchemistische Symbolik wurden in seinem Buch Psychologie und Alchemie gesammelt. Jungs Studium der Alchemie inspirierte sein Konzept der Individuation \u2013 die Befreiung eines Menschen aus seinem eigenen psychischen Labyrinth und die Aufl\u00f6sung seines pers\u00f6nlichen Psychodramas. 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