{"id":22645,"date":"2021-09-05T16:59:01","date_gmt":"2021-09-05T14:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=22645"},"modified":"2022-09-04T20:26:57","modified_gmt":"2022-09-04T18:26:57","slug":"die-lehren-des-ayurveda-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/","title":{"rendered":"Die Lehren des Ayurveda II"},"content":{"rendered":"<h2>Das Ayur-Vedische Weltbild<\/h2>\n<p>Die Ayurveda Medizin hat seine Wurzeln im vedischen Weltbild. Um den Ayurveda in seinen tiefgr\u00fcndigen Aspekten zu verstehen, ist es wichtig, diesen philosophischen Hintergrund zu kennen.<\/p>\n<h3>S\u0101nkhya-Philosophie<\/h3>\n<p>Der Ayurveda gr\u00fcndet in der indischen <em>S\u0101nkhya<\/em>-Philosophie, dessen Autor der gro\u00dfe Weise <em>Kapila<\/em> ist. <em>Kapila<\/em> gilt als Nachfahre von Manu. Die <em>S\u0101nkhya<\/em>-Philosophie beschreibt wie aus <em>Purusha<\/em>, dem Ur-Geist und aus <em>Prakriti<\/em>, der Urnatur das gesamte Universum gebildet wird. Aus der Vereinigung dieser zwei Grundprinzipien gehen alle Dinge hervor.<\/p>\n<h3>Purusha und Prakriti<\/h3>\n<p>Wenn <em>Purusha <\/em>und <em>Prakriti<\/em> nicht manifestiert sind, werden sie<em> Brahman<\/em> genannt, \u00abdas ungeoffenbarte Universum\u00bb, das absolute Bewusstsein. Dieser Zustand wird auch <em>Avyakta <\/em>genannt, was unmanifestiert bedeutet. Sobald sich <em>Purusha<\/em> und <em>Prakriti<\/em> vereinigen, bildet sich aus <em>Prakriti<\/em>, der g\u00f6ttlichen Mutter schrittweise das gesamte Universum.<\/p>\n<p>Auch in anderen heiligen Schriften wie beispielsweise im Zohar, dem Hauptwerk der Kabbala wird die Emanation dieser zwei Prinzipien wie folgt beschrieben: \u201e<em>Hokhmah <\/em>Weisheit ist der Vater und <em>Binah <\/em>Verstand ist die Mutter) Und wenn sie sich &#8211; das eine mit dem anderen &#8211; verbinden, so bringen sie hervor und verbreiten und emanieren die Wahrheit&#8230; Wenn sie verbinden in dem einen das andere, das <em>Yod<\/em> in dem <em>He<\/em>, so werden sie geschw\u00e4ngert und bringen einen Sohn hervor, und daher heisst es <em>Binah,<\/em> Verstand. Es bedeutet Be<strong>N<\/strong> <strong>Y<\/strong>a<strong>H<\/strong>, d.i. Sohn des YaH. Das ist die Vollst\u00e4ndigkeit des Ganzen.\u201c GLII, 89<\/p>\n<p>Bild: \u00a0<b>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:SophiaMystical.jpg<\/b><\/p>\n<p>Diese beiden h\u00f6chsten und ewigen Prinzipien \u2013 Ur-Geist und Ur-Materie &#8211; sind somit in jedem Menschen gegenw\u00e4rtig und bilden die Grundlage aller Lebewesen. Sie sind unverg\u00e4nglich und bleiben auch \u00fcber den Tod hinaus bestehen. In der Ayurveda Medizin ist das Wissen um den Ursprung des Menschen wesentlich, um Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu heilen.<\/p>\n<h3>Mahat &#8211; Die Kosmische Intelligenz<\/h3>\n<p>Durch die Verschmelzung mit <em>Purusha <\/em>wird sich <em>Prakriti<\/em> des Bewusstseins gewahr und aus dieser Begegnung wird die kosmische Intelligenz<em>, Mahat<\/em> geboren. <em>Mahat <\/em>oder auch <em>Maha-Buddhi<\/em> genannt, besitzt Selbst-Bewusstsein. Diese h\u00f6chste aktive Intelligenz ist in jeder Zelle vorhanden. Jede Zelle im K\u00f6rper hat ihre eigene Ordnung, Struktur und Aufgabe. So hat die Leberzelle ihre ureigene Aufgabe und Funktion, die sich von der Knochenzelle oder Herzmuskelzelle unterscheidet. Jede Zelle weiss aufgrund ihrer eigenen, innewohnenden Intelligenz, was sie braucht und was nicht. Es ist diese Intelligenz, die eine eingenommene Heilsubstanz genau an ihren Ort der Wirkung transportiert. Das wird Zellintelligenz genannt. Diese Intelligenzen fliessen zwischen den Zellen und kommunizieren miteinander. Somit findet ein permanenter Austausch statt. Dieses Fliessen der Intelligenzen, wird auch Prana, Qi oder Lebenskraft genannt. So ist auf wunderbare Weise alles mit allem verbunden.<\/p>\n<p>Sogar die Wissenschaft hat im 20. Jahrhundert entdeckt, dass sich im leeren Raum ein Energiefeld befindet. Max Planck, der Begr\u00fcnder der Quantenphysik sagte, dass die Existenz dieses Feldes vermuten l\u00e4sst, dass hinter der physischen Welt eine intelligente Kraft steht. \u00abSo m\u00fcssen wir hinter dieser Kraft (die wir als Materie wahrnehmen) einen bewussten, intelligenten Geist annehmen.\u00bb<\/p>\n<p>\u00abDieser Geist ist der Urgrund der Materie, nicht die sichtbare, aber verg\u00e4ngliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche (der Boden), denn diese Materie best\u00fcnde, wie wir es hier schon gesehen haben, ohne diesen Geist \u00fcberhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. \u2013 Weil es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugeh\u00f6rt, so m\u00fcssen wir zwingend Geist-Wesen annehmen. Da aber auch Geist-Wesen nicht aus sich selbst sein k\u00f6nnen, sondern geschaffen sein m\u00fcssen, so scheue ich mich daher nicht, diesen geheimnisvollen Sch\u00f6pfer ebenso zu nennen, wie Ihn alle Kulturv\u00f6lker der Erde fr\u00fcherer Jahrtausende genannt haben: GOTT.\u00bb (Max Planck: \u00abDas Wesen der Materie\u00bb, Vortrag in Florenz, 1944)<\/p>\n<p>Auch Albert Einstein war \u00fcberzeugt: \u00abWie alle Wesen, ist der Mensch Teil des Ganzen, das wir \u2018Universum\u2019 nennen, und rein \u00e4u\u00dferlich betrachtet von Raum und Zeit begrenzt. Er erf\u00e4hrt sich, seine Gedanken und Gef\u00fchle als etwas, das ihn von den anderen trennt, aber dies ist eine Art optischer T\u00e4uschung des Bewusstseins. Diese T\u00e4uschung ist wie ein Gef\u00e4ngnis, das unsere eigenen W\u00fcnsche und unsere Zuneigung auf einige wenige Menschen beschr\u00e4nkt, mit denen wir weniger zu tun haben. Unsere eigentliche Aufgabe besteht darin, uns aus diesem Gef\u00e4ngnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgef\u00fchls und unserer F\u00fcrsorge auf alle Wesen und die Natur in ihrer ganzen Sch\u00f6nheit ausdehnen. Auch wenn uns diese nicht vollst\u00e4ndig gelingt, so ist doch bereits das Streben nach diesem Ziel ein Teil der Befreiung und die Grundlage f\u00fcr das Erlangen inneren Gleichgewichtes.\u00bb (aus: \u00abMein Weltbild\u00bb)<\/p>\n<p>Die heutige Wissenschaft best\u00e4tigt, was die vedische Philosophie schon immer lehrte und auf dem die Ayurveda-Medizin gr\u00fcndet.<\/p>\n<p><em>Mahat <\/em>ist also die kosmische Intelligenz, welche die Keime all dessen in sich tr\u00e4gt, das sich manifestiert. Dieses kosmische Bewusstsein existiert auch im Menschen, dort wird es<em> Buddhi<\/em>\u00a0 genannt. <em>Buddhi<\/em> ist unsere Wahrnehmungsf\u00e4higkeit, unsere F\u00e4higkeit zwischen dem Wirklichen und Unwirklichen zu unterscheiden.<\/p>\n<h3><b>Ahamk\u0101ra &#8211; Das Ego<\/b><\/h3>\n<p>Aus der kosmischen Intelligenz geht beim n\u00e4chsten Sch\u00f6pfungsschritt die individuelle Intelligenz,<em> Ahamk<\/em><em>\u0101<\/em><em>ra<\/em> hervor, das Ichbewusstsein, das Ego. Hier entsteht das Empfinden von \u00abIch\u00bb und dieses \u00abIch\u00bb wird immer mehr zum Zentrum. Dieses \u00abIch\u00bb hat die F\u00e4higkeit zu logischem Denken, Intellekt und zu individuellem Bewusstsein. Unsere Empfindung von einem individuellen \u00abIch\u00bb, trennt uns immer mehr vom Ganzen, von der Einheit des Lebens. <em>Mahat <\/em>ist das allgemeing\u00fcltige kosmische Prinzip, das kosmische Bewusstsein und <em>Buddhi,<\/em> die vierte Bewusstseinsebene, das individuelle Prinzip.<\/p>\n<h3><b>Die Drei Gunas<\/b><\/h3>\n<p>Die drei universellen Grundqualit\u00e4ten, die drei <em>Gunas \u2013 Sattva, Rajas, Tamas<\/em> &#8211; sind aus <em>Prakriti<\/em> entsprungen. Die gesamte Sch\u00f6pfung ist von diesen drei Grundqualit\u00e4ten durchdrungen.<\/p>\n<p>Wenn wir am Morgen erwachen, werden wir aufgrund von <em>Sattva<\/em> unseres Selbst bewusst. Bevor wir wach sind, wissen wir nicht bewusst, dass wir existieren. Wenn wir wach sind, beginnen wir den Tag zu planen, sind kreativ und aktiv, wof\u00fcr <em>Rajas <\/em>verantwortlich ist. Am Abend, wenn wir m\u00fcde sind, ist <em>Tamas<\/em> am Wirken. So bewegen und wirken die drei Kr\u00e4fte in uns. Sie beeinflussen und wirken auf unsere Psyche und unseren K\u00f6rper.<\/p>\n<h3><b>Sattva, Rajas and Tamas<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/h3>\n<p><em>Sattva<\/em> ist das Prinzip der reinen Essenz von Licht, Weisheit, von rechtem Handeln und spiritueller Absicht.<\/p>\n<p><em>Rajas <\/em>ist das Prinzip von Bewegung, Wechsel, Erregbarkeit, Kreativit\u00e4t, Leidenschaft, Lust und Begierde.<\/p>\n<p><em>Tamas<\/em> ist das Prinzip von Unt\u00e4tigkeit, Tr\u00e4gheit, Gleichg\u00fcltigkeit, Dunkelheit, Verwirrung.<\/p>\n<p>Diese drei Qualit\u00e4ten beeinflussen unseren Verstand und K\u00f6rper. Sie sind bis zu einem gewissen Grad in allen Dingen der Sch\u00f6pfung vorhanden. Es gibt Dinge, die bestehen mehr aus <em>Sattva<\/em> und manche mehr aus <em>Tamas <\/em>oder <em>Rajas.<\/em> Je nachdem wieviel Anteile von den einzelnen Qualit\u00e4ten in etwas vorhanden sind, bestimmt dies Qualit\u00e4t der einzelnen Dinge.<\/p>\n<h3>Das Zusammenwirken von Sattva und Rajas<\/h3>\n<p>Auf dem weiteren Weg zur Materie verbinden sich die drei Qualit\u00e4ten in unendlich vielen Variationen und Abstufungen. Dabei ist<em> Rajas<\/em> die aktive Lebenskraft und stellt auf h\u00f6chster Ebene den Impuls der Sch\u00f6pfung dar. Durch<em> Rajas<\/em> wird Bewusstsein zu Materie. <em>Sattva<\/em> und <em>Tamas<\/em> sind inaktive Energien. <em>Rajas <\/em>bewegt sich zu <em>Sattva <\/em>und<em>Tamas<\/em> und aktiviert die beiden. So entstehen aus <em>Sattva <\/em>die organischen<em> Karmendriya<\/em> (5 Handelnde Sinne) und <em>Jnanendrya<\/em> (5 Wahrnehmende Sinne) und<em> Manas<\/em> (Verstand, Psyche):<\/p>\n<h3><b>Manas<\/b><\/h3>\n<p>Der Verstand ist das Organ, das die F\u00e4higkeit hat, die Funktion der Sinnes- und motorischen Organe zu kontrollieren. Der Geist <em>(Manas<\/em>) steht \u00fcber den Sinnen. Er hat die F\u00e4higkeit zu Erkenntnis und zu Handeln. Die Sinne k\u00f6nnen ihre Objekte nur wahrnehmen, wenn sie von <em>Manas<\/em> unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<h3>Jnanendriya &#8211; Die 5 Wahrnehmungen oder T\u00e4tigkeiten der Sinne<\/h3>\n<p><strong>Die 5 Sinnesorgane:\u00a0\u00a0<\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<strong> Lokalisation:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Geh\u00f6r \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Ohren<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Ber\u00fchrung \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Haut<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Sehen \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Augen<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Geschmack \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Zunge<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Geruch \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Nase<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie werden erzeugt durch die Verbindung von Sinnesorganen, Sinnesobjekte, Geist und Selbst. Sie sind zeitweilig und abh\u00e4ngig vom jeweiligen Sinnesorgan, auf das die Aufmerksamkeit des Geistes gerichtet ist.<\/p>\n<h3>Karmendriya &#8211; Handelnde Sinne<\/h3>\n<ul>\n<li>Sprechen<\/li>\n<li>Greifen<\/li>\n<li>Gehen<\/li>\n<li>Ausscheidung<\/li>\n<li>Fortpflanzung<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Das Zusammenwirken von Tamas und Rajas<\/h3>\n<p><em>Tamas<\/em> wird von<em> Rajas<\/em> aktiviert und daraus gehen die f\u00fcnf anorganischen<em> Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em><em>s<\/em> (feinstoffliche Wahrnehmungen) hervor. Sie sind subtil und k\u00f6nnen normalerweise nicht wahrgenommen werden. Sie sind die <em>Gunas<\/em> (Qualit\u00e4ten) der f\u00fcnf <em>Mah<\/em><em>\u0101<\/em><em>bh<\/em><em>\u016b<\/em><em>tas <\/em>(Elemente).<\/p>\n<h3>Tanm\u0101tr\u0101s \u00a0&#8211; Feinstoffliche Wahrnehmungen<\/h3>\n<p>Die 5 Objekte der Sinne sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Klang (\u015aabda) &#8211; verursacht den \u00c4ther (\u0100k\u0101\u015ba)<\/li>\n<li>Ber\u00fchrung (Spar\u015ba) &#8211; verursacht die Luft (V\u0101yu)<\/li>\n<li>Form\/Farbe (R\u016bpa) &#8211; verursacht das Feuer (Agni)<\/li>\n<li>Geschmack (Rasa) \u2013 verursacht das Wasser (\u0100pas)<\/li>\n<li>Duft oder Geruch (Gandha) \u2013 verursacht die Erde (P\u1e5bthivi)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die 5 Mah\u0101bh\u016btas \u2013 5 Elemente<\/h3>\n<p>Die 5 Elemente der Sinnesorgane sind:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00c4ther (<em>\u0100k\u0101\u015ba<\/em>)<\/li>\n<li>Luft (<em>V\u0101yu<\/em>)<\/li>\n<li>Feuer (<em>Agni<\/em>)<\/li>\n<li>Wasser (<em>\u0100pas<\/em>)<\/li>\n<li>Erde (<em>P\u1e5bthivi<\/em>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle f\u00fcnf Elemente gehen aus <em>Tamas <\/em>hervor und alle drei <em>Gunas <\/em>sind darin enthalten.<\/p>\n<ul>\n<li>Erde ist vorwiegend <em>Tamas<\/em>.<\/li>\n<li>Wasser ist Tamas und <em>Sattva<\/em>.<\/li>\n<li>Feuer ist haupts\u00e4chlich <em>Rajas<\/em> und auch <em>Sattva<\/em>.<\/li>\n<li>Luft ist <em>Rajas<\/em> und <em>Sattva<\/em>.<\/li>\n<li>\u00c4ther ist reines <em>Sattva<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die f\u00fcnf Elemente (Mah\u0101bh\u016btas) entwickeln sich nacheinander und enthalten das ihnen entsprechende <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em>, plus die jeweils vorangegangen <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em><em>s.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>\u00c4ther entsteht aus <em>\u015a<\/em><em>abda <\/em>(Ton) <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em>.<\/li>\n<li>Luft entsteht aus <em>\u015a<\/em><em>abda<\/em> und <em>Spar<\/em><em>\u015b<\/em><em>a<\/em> (Ber\u00fchrung) <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em>.<\/li>\n<li>Feuer entsteht aus <em>\u015a<\/em><em>abda, Spar<\/em><em>\u015b<\/em><em>a<\/em> und <em>R<\/em><em>\u016b<\/em><em>pa (<\/em>Form) <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em><em>.<\/em><\/li>\n<li>Wasser entsteht aus <em>\u015a<\/em><em>abda, Spar<\/em><em>\u015b<\/em><em>a, R<\/em><em>\u016b<\/em><em>pa<\/em> und <em>Rasa<\/em> (Geschmack) <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em><em>.<\/em><\/li>\n<li>Erde entsteht aus <em>\u015a<\/em><em>abda, Spar<\/em><em>\u015b<\/em><em>a, R<\/em><em>\u016b<\/em><em>pa, Rasa<\/em> und<em> Gandha<\/em> (Geruch) <em>Tanm<\/em><em>\u0101<\/em><em>tr<\/em><em>\u0101<\/em><em>.<\/em> (Ca.S\u016b. VIII, 1-14)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Bhagavad Gita lehrt Lord Krishna: \u00abDie drei gro\u00dfen Qualit\u00e4ten, <em>Sattva, Rajas<\/em> und <em>Tamas<\/em> \u2013 Licht oder Wahrheit, Leidenschaft oder Begierde, Gleichg\u00fcltigkeit oder Finsternis \u2013 entspringen der Natur und binden die unverg\u00e4ngliche Seele an den K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Von diesen bindet<em> Sattva<\/em>, welches durch seinen Glanz und Frieden erleuchtet, durch das Verlangen nach Gl\u00fcck und Wissen.<\/p>\n<p>Wisse, dass <em>Rajas <\/em>die Natur der Begierde hat und Durst und Lust erzeugt; es h\u00e4lt das Ego durch die aus den Taten entstehenden Folgen gefangen.<\/p>\n<p>Die <em>Tamas-<\/em>Qualit\u00e4t, das Produkt der Gleichg\u00fcltigkeit in der Natur, ist der Verf\u00fchrer der Kreaturen; sie fesselt das Ego im K\u00f6rper durch Achtlosigkeit, Schlaf und Tr\u00e4gheit.<\/p>\n<p>Wenn das verk\u00f6rperte Selbst diese drei Grundqualit\u00e4ten der G\u00fcte, T\u00e4tigkeit und Gleichg\u00fcltigkeit, welche zusammen mit dem K\u00f6rper existieren, \u00fcbersteigt, dann ist es erl\u00f6st von Geburt und Tod, Alter und Schmerz, und trinkt von dem Wasser der Unsterblichkeit.\u00bb (BG, Kap. 14)<\/p>\n<p>Die<em> S<\/em><em>\u0101\u1e43<\/em><em>khya<\/em>-Philosophie beschreibt damit die Entstehung der Sch\u00f6pfung und des Lebens. Die 24 sich selbst bildenden Prinzipien der f\u00fcnff\u00e4ltigen Natur <em>(Prakriti)<\/em> bilden den Wohnort von (<em>Purusha<\/em>). Eine Reise des h\u00f6chsten Bewusstseins bis hinunter zur Materie. Die Dauer der 24 formenden Prinzipien wird Zeit genannt, die als das 25. Prinzip mitgez\u00e4hlt wird. Dieser Sch\u00f6pfungsvorgang ist eine unendliche Abfolge kosmischer Zyklen von Manifestation <em>(S<\/em><em>\u1e5b\u1e63\u1e6d<\/em><em>i)<\/em> und Aufl\u00f6sung (<em>Laya).<\/em> Das h\u00f6chste universelle g\u00f6ttliche Bewusstsein entfaltet sich durch die 24 Prinzipien. Dieses Wissen bildet die Grundlage des gesamten Ayurveda. Es bildet die Basis f\u00fcr Leben, Gesundheit, Krankheit und Sterben. Es heisst, das ayurvedische Wissen sei g\u00f6ttlichen Ursprungs, und so alt, wie die Menschheit selbst.<\/p>\n<h4>\u2026. wird fortgesetzt<\/h4>\n<h4><b>Kontakt<br \/>\n<\/b>Sabine Anliker<br \/>\nNaturopath with (Swiss) Federal Diploma in Ayurveda Medicine<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span>MSc in Ayurveda Medicine<br \/>\nRuopigenplatz 8<br \/>\nCH-6015 Lucerne\/Switzerland<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ayush.ch\">www.ayush.ch<\/a><\/p>\n<h4>Literaturverzeichnis<br \/>\nCaraka Samhit\u0101, (CS). (2018 reprint). S\u016btrasth\u0101na (S\u016b.), Vol. I, Chowkhamba Sanskrit Series Office, Varanasi, India<br \/>\nPlanck, Max. (1944). \u00abDas Wesen der Materie\u00bb, Vortrag in Florenz<br \/>\nEinstein Albert. (1905). \u00abMein Weltbild\u00bb<br \/>\nBhagavad Gita (BG), Kapitel 14<br \/>\nBlavatsky, Helena. Die Geheimlehre (GL), Bd.II, Anthropogenesis, Verlag J.J. Couvreur-Den Haag, Holland<br \/>\nLad, Vasant.(2012). Lehrbuch des Ayurveda, Bd.1, Narayana Verlag<\/h4>\n<h4>Foto: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:SophiaMystical.jpg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:SophiaMystical.jpg<\/a><\/h4>\n<h4>Foto: \u00a9 freepik<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ayur-Vedische Weltbild Die Ayurveda Medizin hat seine Wurzeln im vedischen Weltbild. Um den Ayurveda in seinen tiefgr\u00fcndigen Aspekten zu verstehen, ist es wichtig, diesen philosophischen Hintergrund zu kennen. S\u0101nkhya-Philosophie Der Ayurveda gr\u00fcndet in der indischen S\u0101nkhya-Philosophie, dessen Autor der gro\u00dfe Weise Kapila ist. Kapila gilt als Nachfahre von Manu. Die S\u0101nkhya-Philosophie beschreibt wie aus Purusha, dem Ur-Geist und aus Prakriti, der Urnatur das gesamte Universum gebildet wird. Aus der Vereinigung dieser zwei Grundprinzipien gehen alle Dinge hervor. Purusha und Prakriti Wenn Purusha und Prakriti nicht manifestiert sind, werden sie Brahman genannt, \u00abdas ungeoffenbarte Universum\u00bb, das absolute Bewusstsein. Dieser Zustand wird auch Avyakta genannt, was unmanifestiert bedeutet. Sobald sich Purusha und Prakriti vereinigen, bildet sich aus Prakriti, der g\u00f6ttlichen Mutter schrittweise das gesamte Universum. Auch in anderen heiligen Schriften wie beispielsweise im Zohar, dem Hauptwerk der Kabbala wird die Emanation dieser zwei Prinzipien wie folgt beschrieben: \u201eHokhmah Weisheit ist der Vater und Binah Verstand ist die Mutter) Und wenn sie sich &#8211; das eine mit dem anderen &#8211; verbinden, so bringen sie hervor und verbreiten und emanieren die Wahrheit&#8230; Wenn sie verbinden in dem einen das andere, das Yod in dem He, so werden sie geschw\u00e4ngert und bringen einen Sohn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22330,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[439],"tags":[549],"class_list":["post-22645","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ayurveda-medizin","tag-ayurveda-lehren"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Lehren des Ayurveda II - Paracelsus Magazin<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Lehren des Ayurveda II - Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das Ayur-Vedische Weltbild Die Ayurveda Medizin hat seine Wurzeln im vedischen Weltbild. Um den Ayurveda in seinen tiefgr\u00fcndigen Aspekten zu verstehen, ist es wichtig, diesen philosophischen Hintergrund zu kennen. S\u0101nkhya-Philosophie Der Ayurveda gr\u00fcndet in der indischen S\u0101nkhya-Philosophie, dessen Autor der gro\u00dfe Weise Kapila ist. Kapila gilt als Nachfahre von Manu. Die S\u0101nkhya-Philosophie beschreibt wie aus Purusha, dem Ur-Geist und aus Prakriti, der Urnatur das gesamte Universum gebildet wird. Aus der Vereinigung dieser zwei Grundprinzipien gehen alle Dinge hervor. Purusha und Prakriti Wenn Purusha und Prakriti nicht manifestiert sind, werden sie Brahman genannt, \u00abdas ungeoffenbarte Universum\u00bb, das absolute Bewusstsein. Dieser Zustand wird auch Avyakta genannt, was unmanifestiert bedeutet. Sobald sich Purusha und Prakriti vereinigen, bildet sich aus Prakriti, der g\u00f6ttlichen Mutter schrittweise das gesamte Universum. Auch in anderen heiligen Schriften wie beispielsweise im Zohar, dem Hauptwerk der Kabbala wird die Emanation dieser zwei Prinzipien wie folgt beschrieben: \u201eHokhmah Weisheit ist der Vater und Binah Verstand ist die Mutter) Und wenn sie sich &#8211; das eine mit dem anderen &#8211; verbinden, so bringen sie hervor und verbreiten und emanieren die Wahrheit&#8230; Wenn sie verbinden in dem einen das andere, das Yod in dem He, so werden sie geschw\u00e4ngert und bringen einen Sohn [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-09-05T14:59:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-09-04T18:26:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"502\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"240\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Sabine Anliker\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Sabine Anliker ist seit 1997 Naturheilpraktikerin mit den Fachrichtungen Traditionelle Europ\u00e4ische Naturheilkunde, Hom\u00f6opathie und Bioresonanz in eigener Praxis in Luzern in der Schweiz. Sie hat 2013 die Ausbildung \u201eMaster of Science der Ayurveda-Medizin\u201c an der Europ\u00e4ischen Akademie f\u00fcr Ayurveda und der Middlesex University (London) abgeschlossen.\n\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Sabine Anliker\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e3125859c791a420fa72933b9c920649\"},\"headline\":\"Die Lehren des Ayurveda II\",\"datePublished\":\"2021-09-05T14:59:01+00:00\",\"dateModified\":\"2022-09-04T18:26:57+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/\"},\"wordCount\":1951,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg\",\"keywords\":[\"Ayurveda Lehren\"],\"articleSection\":[\"Ayurveda Medizin\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/\",\"name\":\"Die Lehren des Ayurveda II - Paracelsus Magazin\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg\",\"datePublished\":\"2021-09-05T14:59:01+00:00\",\"dateModified\":\"2022-09-04T18:26:57+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg\",\"width\":502,\"height\":240},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/ayurveda-medizin\\\/die-lehren-des-ayurveda-ii\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Lehren des Ayurveda II\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\",\"name\":\"Paracelsus Magazin\",\"description\":\"Health &amp; Healing Magazin\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Paracelsus Magazin\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg\",\"width\":696,\"height\":696,\"caption\":\"Paracelsus Magazin\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e3125859c791a420fa72933b9c920649\",\"name\":\"Sabine Anliker\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6f4bbba8ac61bd1da2a087cd01d74a3f80a3b65db4d4e7da8d670af0805f9c2?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6f4bbba8ac61bd1da2a087cd01d74a3f80a3b65db4d4e7da8d670af0805f9c2?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/e6f4bbba8ac61bd1da2a087cd01d74a3f80a3b65db4d4e7da8d670af0805f9c2?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Sabine Anliker\"},\"description\":\"Sabine Anliker has been a naturopath specialising in traditional European naturopathy, homeopathy and bioresonance in her own practice in Lucerne, Switzerland, since 1997. She completed the \\\"Master of Science of Ayurvedic Medicine\\\" training at the European Academy of Ayurveda and Middlesex University (London) in 2013.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/author\\\/sabine-anliker\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Lehren des Ayurveda II - Paracelsus Magazin","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Lehren des Ayurveda II - Paracelsus Magazin","og_description":"Das Ayur-Vedische Weltbild Die Ayurveda Medizin hat seine Wurzeln im vedischen Weltbild. Um den Ayurveda in seinen tiefgr\u00fcndigen Aspekten zu verstehen, ist es wichtig, diesen philosophischen Hintergrund zu kennen. S\u0101nkhya-Philosophie Der Ayurveda gr\u00fcndet in der indischen S\u0101nkhya-Philosophie, dessen Autor der gro\u00dfe Weise Kapila ist. Kapila gilt als Nachfahre von Manu. Die S\u0101nkhya-Philosophie beschreibt wie aus Purusha, dem Ur-Geist und aus Prakriti, der Urnatur das gesamte Universum gebildet wird. Aus der Vereinigung dieser zwei Grundprinzipien gehen alle Dinge hervor. Purusha und Prakriti Wenn Purusha und Prakriti nicht manifestiert sind, werden sie Brahman genannt, \u00abdas ungeoffenbarte Universum\u00bb, das absolute Bewusstsein. Dieser Zustand wird auch Avyakta genannt, was unmanifestiert bedeutet. Sobald sich Purusha und Prakriti vereinigen, bildet sich aus Prakriti, der g\u00f6ttlichen Mutter schrittweise das gesamte Universum. Auch in anderen heiligen Schriften wie beispielsweise im Zohar, dem Hauptwerk der Kabbala wird die Emanation dieser zwei Prinzipien wie folgt beschrieben: \u201eHokhmah Weisheit ist der Vater und Binah Verstand ist die Mutter) Und wenn sie sich &#8211; das eine mit dem anderen &#8211; verbinden, so bringen sie hervor und verbreiten und emanieren die Wahrheit&#8230; Wenn sie verbinden in dem einen das andere, das Yod in dem He, so werden sie geschw\u00e4ngert und bringen einen Sohn [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/","og_site_name":"Paracelsus Magazin","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/","article_published_time":"2021-09-05T14:59:01+00:00","article_modified_time":"2022-09-04T18:26:57+00:00","og_image":[{"width":502,"height":240,"url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Sabine Anliker","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Sabine Anliker ist seit 1997 Naturheilpraktikerin mit den Fachrichtungen Traditionelle Europ\u00e4ische Naturheilkunde, Hom\u00f6opathie und Bioresonanz in eigener Praxis in Luzern in der Schweiz. Sie hat 2013 die Ausbildung \u201eMaster of Science der Ayurveda-Medizin\u201c an der Europ\u00e4ischen Akademie f\u00fcr Ayurveda und der Middlesex University (London) abgeschlossen.\n","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/"},"author":{"name":"Sabine Anliker","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/person\/e3125859c791a420fa72933b9c920649"},"headline":"Die Lehren des Ayurveda II","datePublished":"2021-09-05T14:59:01+00:00","dateModified":"2022-09-04T18:26:57+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/"},"wordCount":1951,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg","keywords":["Ayurveda Lehren"],"articleSection":["Ayurveda Medizin"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/","name":"Die Lehren des Ayurveda II - Paracelsus Magazin","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg","datePublished":"2021-09-05T14:59:01+00:00","dateModified":"2022-09-04T18:26:57+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ayurveda-freepik-240_F_259148881_e0ECoXcMQGH2RkuMNtSTmg67yiusGwmk.jpg","width":502,"height":240},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/die-lehren-des-ayurveda-ii\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Lehren des Ayurveda II"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#website","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/","name":"Paracelsus Magazin","description":"Health &amp; Healing Magazin","publisher":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization","name":"Paracelsus Magazin","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg","width":696,"height":696,"caption":"Paracelsus Magazin"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/person\/e3125859c791a420fa72933b9c920649","name":"Sabine Anliker","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6f4bbba8ac61bd1da2a087cd01d74a3f80a3b65db4d4e7da8d670af0805f9c2?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6f4bbba8ac61bd1da2a087cd01d74a3f80a3b65db4d4e7da8d670af0805f9c2?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e6f4bbba8ac61bd1da2a087cd01d74a3f80a3b65db4d4e7da8d670af0805f9c2?s=96&d=mm&r=g","caption":"Sabine Anliker"},"description":"Sabine Anliker has been a naturopath specialising in traditional European naturopathy, homeopathy and bioresonance in her own practice in Lucerne, Switzerland, since 1997. She completed the \"Master of Science of Ayurvedic Medicine\" training at the European Academy of Ayurveda and Middlesex University (London) in 2013.","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/author\/sabine-anliker\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22645","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22645"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22645\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22330"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22645"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22645"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22645"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}