{"id":22222,"date":"2021-04-07T17:46:32","date_gmt":"2021-04-07T15:46:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=22222"},"modified":"2022-09-04T20:46:50","modified_gmt":"2022-09-04T18:46:50","slug":"ayurveda-und-yoga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/ayurveda-medizin\/ayurveda-und-yoga\/","title":{"rendered":"Ayurveda und Yoga"},"content":{"rendered":"<h2><b>Vata Dosha<\/b><\/h2>\n<p>Wie das durch Raum- und Luftelement bestimmte sensible Vata Dosha mit dem Traumpaar Ayurveda und Yoga ins Gleichgewicht tanzt und elegant seine Balance halten kann.<\/p>\n<p>Um zu verstehen, warum und wie der Ayurveda und der Yoga sich wunderbar erg\u00e4nzen, braucht es ein wenig philosophisches Hintergrundwissen. So wird verst\u00e4ndlich, auf welche Weise eine konstitutionell abgestimmte Yogapraxis die Ayurveda-Therapie nachhaltig unterst\u00fctzt. Das, was uns aus- und was uns wieder in die Balance bringt-, hat nicht nur mit den pers\u00f6nlichen Lebensumst\u00e4nden, sondern auch mit unserer Grundkonstitution zu tun. Wie der Ayurveda baut der klassische Yoga auf der Philosophie des Samkhya auf. Dieses Sch\u00f6pfungsmodell geht davon aus, dass die ganze sichtbare Welt aus zwei urspr\u00fcnglichen Prinzipien entstanden ist. Zum einen aus dem weiblichen Prinzip, der Urmaterie Prakriti. Zu Beginn noch unmanifestiert, ruhen in ihr drei Kr\u00e4fte, die Mahagunas, die auch als Triebe, Tendenzen, Qualit\u00e4ten oder Einflussfaktoren verstanden werden: das lichtvolle Sattva, das bewegende Rajas und das manifestierende Tamas.<\/p>\n<p>Begleitet wird Prakriti von Purusha. Purusha, das reine klare Bewusstsein, kann auch als das m\u00e4nnliche Prinzip verstanden werden. Durch die N\u00e4he des Purusha geriet die ruhende Prakriti aus dem Gleichgewicht und fing an zu tanzen. Die drei Kr\u00e4fte begannen gegenseitig in Verbindung zu treten und weitere Prinzipien entstanden: das Erkennungsverm\u00f6gen Buddhi, das individuelle Identifikationsverm\u00f6gen Ahamkara und das Denkverm\u00f6gen Citta oder Manas. Es entstanden weiter die Mahabhutas, die Elemente, Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Den Elementen als Bausteine der Natur werden Eigenschaften zugeordnet, die wir wahrnehmen k\u00f6nnen und die im gesamten Kosmos, in allem k\u00f6rperlichen und au\u00dferk\u00f6rperlichen Sein, wirken. Die Elemente stehen f\u00fcr eines der fundamentalen Konzepte der ayurvedischen Wissenschaft. Sie verbinden sich jeweils zu einem der drei Bioenergien, den Doshas: Der Raum oder \u00c4ther verbindet sich mit dem Element Luft zum Vata-Dosha, Feuer und ein minimaler Anteil an Wasser verbinden sich zum Pitta-Dosha, Wasser und Erde verbinden sich zum Kapha-Dosha.<\/p>\n<p>Aus ayurvedischer Sicht sind die Doshas f\u00fcr die mentale und physische Beschaffenheit der individuellen Konstitution und f\u00fcr alle positiven und negativen Ver\u00e4nderungen im K\u00f6rper verantwortlich. Ihre unterschiedlichen Kombinationen und Gewichtungen bestimmen die Einzigartigkeit jeder Konstitution. Die Prinzipien von Vata, Pitta und Kapha wirken in jeder Zelle, jedem Organ und jedem Gewebe. Ihre k\u00f6rperliche und geistige Balance ist ma\u00dfgebend f\u00fcr den individuellen Gesundheitszustand.<\/p>\n<h3>Vata-Einfluss<\/h3>\n<p><strong>Eigenschaften allgemein:<\/strong> leicht, klar, trocken, kalt, rau, schnell, beweglich, ver\u00e4nderlich, allesdurchdringend und fein<\/p>\n<p><strong>K\u00f6rper:<\/strong> Magerkeit, meist sehr gro\u00dfe oder kleine Menschen mit zierlichen Gelenken, Motto: Ich hab eine Idee!<\/p>\n<p><strong>Berufe:<\/strong> Thinktank-Mitarbeiter, K\u00fcnstler, Journalist, Werbetexter, Erfinder, Reiseleiter, Therapeut, Psychologe,<\/p>\n<p><strong>Funktion:<\/strong> Impulsgeber, Vermittler, Springer, Allrounder<\/p>\n<p><strong>F\u00e4higkeiten im Wahrnehmungsfeld:<\/strong> ist offen f\u00fcr Neues, nimmt subtile Zeichen wahr, kann sich inspirieren lassen, intuitive Wahrnehmung, schaut zwischen die Zeilen und erkennt die Zusammenh\u00e4nge, rege, sehr flink, schnelle Auffassungsgabe<\/p>\n<p><strong>F\u00e4higkeiten im Handlungsfeld:<\/strong> kreativ, voller Ideen, kann sich blitzartig anpassen, ist unverbindlich, bringt neue Ideen, hat Phantasie, nimmt die Zwischent\u00f6ne wahr, kann gut vernetzen, spricht und bewegt sich schnell<\/p>\n<p><strong>Hindernisse:\u00a0<\/strong>chaotische Vorgehensweise, wenig Struktur, wechselhaftes Naturell, neigt zu Nervosit\u00e4t und Reizbarkeit, wenig Ausdauer, friert leicht, auch nach dem Essen, neigt zu Allergien, trockene Haut, Gelenkschmerzen, Empfindlichkeit der Verdauungsorgane, besonders bei Stress und seelischen Belastungen<\/p>\n<p><strong>Anzeichen f\u00fcr Disbalance:<\/strong> Konzentrations-, Schlaf-, Sprach-, Verdauungsst\u00f6rungen (Verstopfung), schmerzhafte Zust\u00e4nde, vor allem wandernde Schmerzen, die das Wohlbefinden beeintr\u00e4chtigen, St\u00f6rungen beim H\u00f6ren (Tinnitus), dem Appetit, der Nahrungsaufnahme, Pr\u00e4gungen im Erscheinungsbild, wie Gewichtsverlust, trockene Haut, spr\u00f6de Haare und N\u00e4gel, knackende Gelenke, blasser Teint und unruhiger Blick, Beeintr\u00e4chtigungen wie Angst, Panikattacken und fehlende Lebensperspektiven, welche die Lebensqualit\u00e4t stark beeintr\u00e4chtigen<\/p>\n<p><strong>Ausgleich\/Pr\u00e4vention:<\/strong> PITTA-Interventionen, die Klarheit f\u00f6rdern, und die KAPHA-Kraft, die strukturierend wirkt, erdet und Vertrauen gibt (Bodenhaftung), fettige, \u00f6lige Nahrung, Wurzelgem\u00fcse, deren Verdaulichkeit durch verdauungsst\u00e4rkende Gew\u00fcrze unterst\u00fctzt wird, Feuchtigkeit (feuchte Nahrung, feuchtwarmes Klima, \u00d6lmassagen), W\u00e4rme (warme Speisen und Getr\u00e4nke, feine, w\u00e4rmende Gewebe f\u00fcr die Kleidung und warmes Klima), Ruhe (in Ruhe essen, Meditation und Natur), Langsamkeit (Hektik vermeiden, langsam essen), Massenveranstaltungen meiden, Entspannungstechniken, Regelm\u00e4\u00dfigkeit im Alltag und vor allem beim Essen, eine konstitutionell angepasste Yoga-Praxis und sattvische Lebensf\u00fchrung. Standorte, die DOSHA verst\u00e4rken: windige Bergspitzen, st\u00e4ndiger Ortswechsel, unruhige Lebenssituationen<\/p>\n<p><strong>Wahrnehmung \u00fcber:<\/strong> Den Klang: Musik, Stimmmodulation, Sprachwahl. Das Raumklima: sensibel auf Durchzug und Temperaturschwankungen. Die Intuition: sensitive Wahrnehmung wie \u00abes liegt was in der Luft\u00bb. Die Sinnlichkeit: mit den H\u00e4nden etwas f\u00fchlen lassen, sinnliche Wahrnehmung<\/p>\n<p><strong>Handlung \u00fcber:<\/strong> Kreativit\u00e4t, Fantasie, Sprache: Geschichten erz\u00e4hlen in Wort und Bild<\/p>\n<h3>Wenn Vata dominiert<\/h3>\n<p>Menschen, welche die typischen Eigenschaften des unsteten Wind- und des grenzenlosen Raumelementes besonders ausgepr\u00e4gt in sich tragen, tanzen leichtf\u00fc\u00dfig durch den Tag. Manche Eltern hatten mit diesen Wirbelwinden bestimmt alle H\u00e4nde voll zu tun, als sie durchs Haus fegten. Vielleicht haben sie sich oft in Fantasiewelten getr\u00e4umt, sind heute noch voller Ideen, und wenn du sie etwas fragst, sprudelt es aus ihnen heraus. Sie h\u00f6ren das Gras wachsen und nehmen neue Str\u00f6mungen fr\u00fcher wahr als alle anderen. Sie reisen gerne und lieben die Abwechslung \u2013 w\u00fcrde man sie zu eint\u00f6niger Archivarbeit verdonnern, w\u00e4re dies eine Strafe. Diese kreativen, sensiblen Wesen lassen sich von allem m\u00f6glichen inspirieren und nur zu gern verleiten, das Alte zu verlassen und sich Neuem zuzuwenden. Loslassen ist nicht ihr Problem, denn daf\u00fcr m\u00fcsste man erst einmal festhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Bioenergie Vata entspricht dem raumgebenden, luftigen Prinzip. Sie steuert alle Formen der Bewegung der geistigen und physischen Welt. Als subtile Energie ist sie verantwortlich f\u00fcr die Direktion der biologischen Abl\u00e4ufe, sowohl f\u00fcr die Regulation\u00a0 der mentalen als auch der physischen Prozesse: Jede Bewegung, die im K\u00f6rper stattfindet, wird von Vata gesteuert, sei es der Herzschlag, der Kreislauf, die Atmung, die Sprache, das Augenblinzeln, die Verdauung, Ausscheidung, Atmung, die Menstruation und die Impulse der Nerven. Durch seine enge Verbindung mit dem vegetativen Nervensystem reagiert das Vata-Dosha sehr schnell und am sensibelsten auf positive und negative Ver\u00e4nderungen aller Lebensumst\u00e4nde. Aus diesem Grund wird es auch das K\u00f6nigs-Dosha genannt, da die Regulation des Nervensystems im ayurvedischen Medizinsystem und im Yoga die Basis f\u00fcr die Einleitung des Heilungsprozesses gestaltet.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00abVata-Menschen sind voller Ideen.\u00bb<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Je harmonischer sich die Bioenergie Vata entfaltet, desto vitaler flie\u00dft die Lebensenergie Prana. Sattva und Ojas, die Lebenskraft, werden gen\u00e4hrt und die Selbstheilungskr\u00e4fte werden unterst\u00fctzt. Wichtig ist es, m\u00f6glichst fr\u00fch zu erkennen, wenn die Vata-Energie ihre harmonischen Bahnen verl\u00e4sst. Bei St\u00f6rungen sollten deshalb m\u00f6glichst rasch harmonisierende Ma\u00dfnahmen des Ayurveda und des Yoga zur Regulation der Vata-Energie in Anspruch genommen werden, um die Disbalance auszugleichen und die Lebensqualit\u00e4t zu st\u00e4rken. Die Ayurveda-Therapie bedient sich daf\u00fcr der entgegengesetzten Eigenschaften. Vata gilt als leicht, klar, trocken, kalt, rau, schnell, beweglich, ver\u00e4nderlich, alles durchdringend und fein. F\u00fcr die Therapie sind deshalb erdende, befeuchtende, w\u00e4rmende, beruhigende, regelm\u00e4\u00dfige, strukturierende Ma\u00dfnahmen angesagt. Bei der Ern\u00e4hrung und dem Trinkverhalten sollte man w\u00e4rmende, feuchte, leicht verdauliche, verdauungsf\u00f6rdernde und regelm\u00e4\u00dfige Nahrungsaufnahme bevorzugen. Auch die Lebensf\u00fchrung und Kleiderwahl sollte diesen Kriterien entsprechen.<\/p>\n<p>Der Yoga wiederum geht davon aus, dass sich im ganzen Sch\u00f6pfungstrubel das klare Bewusstseinsprinzip mit dem materiellen Prinzip identifiziert \u2013 und damit entstehen die Probleme, denn durch diese Identifikation wirken die drei Mahagunas Sattva, Rajas und Tamas oftmals ziemlich unkontrolliert und pr\u00e4gen unseren Charakter oder unsere Verhaltensweisen. Wir werden dann die kaprizi\u00f6se Lichtgestalt, der unstete Luftikus, die explosiven Hitzk\u00f6pfe, der Fels in der Brandung oder eine Person, die nahe am Wasser gebaut ist. Wenn wir diese in uns wirkenden Triebe bewusst f\u00fcr unsere Entwicklung nutzen k\u00f6nnen, ist das ein Geschenk, wenn wir von ihnen gesteuert werden, wird es unangenehm. Hier setzt der klassische Yoga an: In den Yoga Sutras des Patanjali wird erkl\u00e4rt, wie wir funktionieren, weshalb wir leiden und was wir tun k\u00f6nnen, um uns aus diesem Kreislauf zu l\u00f6sen: Die mentalen Prozesse, Citta, sollen zur Ruhe kommen. Dann kann erkannt werden, dass das Bewusstsein immer rein, klar und ohne Eigenschaften ist und sich einzig die Materie st\u00e4ndig ver\u00e4ndert. Als Asana wird bei Patanjali nur die Sitzhaltung genannt: angenehm und stabil muss sie sein. Die genauen Anleitungen zu den K\u00f6rperhaltungen sind haupts\u00e4chlich aus der tantrischen Str\u00f6mung des Yoga, dem Hatha-Yoga, \u00fcberliefert worden.<\/p>\n<h3>Der K\u00f6rper als Tempel der Seele<\/h3>\n<p>Der K\u00f6rper ist der Tempel f\u00fcr die Seele oder f\u00fcr das reine Bewusstsein. Ohne diesen ist Erfahrung und Entwicklung gar nicht m\u00f6glich, also wird ein langes und gesundes Leben angestrebt. Das leuchtet ein, denn schon wenn wir nur Probleme mit der Verdauung haben, kann das unsere Lebensqualit\u00e4t stark beeinflussen; ein stabiles, angenehmes Sitzen wird m\u00f6glicherweise qualvoll, Prana flie\u00dft nicht mehr ungehindert. Also wird zuerst die Reinigung des grob- und feinstofflichen K\u00f6rpers fokussiert. In den Texten finden wir auch Empfehlungen zur Ern\u00e4hrung und welche \u00dcbungen geeignet sind, um eine zu stark wirkende Eigenschaft eines Elementes auszugleichen. Der enge Bezug zum Ayurveda kommt im Hatha-Yoga deutlich zum Ausdruck.<\/p>\n<p>In beiden Yogarichtungen aber, dem klassischen und dem Hatha-Yoga, wird in all unserem Tun und Handeln eine Sattva-Qualit\u00e4t angestrebt. Dieses Mahaguna hat die Eigenschaft, dass wir uns entwickeln k\u00f6nnen und dass uns \u00abein Licht aufgehen kann\u00bb. Auch wenn wir ein ethisches Verhalten anstreben, besch\u00e4ftigen wir uns mit der Sattva-Qualit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Auf das Was und Wie kommt es an<\/h3>\n<p>Personen, die in ihrem Naturell bereits eine Vata-Dominanz in sich tragen oder wenn die Vata-Energie aus den Fugen geraten ist, k\u00f6nnen auf der psychologischen Ebene den Einfluss der Mahagunas beobachten: Wirkt Vata in der ausgeglichen, lichtvollen Sattva-Qualit\u00e4t, zeigt sich das in einem flexiblen anpassungsf\u00e4higen, kommunikationsf\u00e4higen und positiv denkenden Verhalten. Gewinnt die Rajas-Qualit\u00e4t zu viel an Einfluss, kann sich das in einer Unentschlossenheit, \u00dcberaktivit\u00e4t, Abgelenktheit, Nervosit\u00e4t, \u00c4ngstlichkeit, Oberfl\u00e4chlichkeit, Rastlosigkeit und Geschw\u00e4tzigkeit zeigen. Bei einem zu starken Tamas-Einfluss kann das Verhalten unehrlich, furchtsam oder heimlich tierisch werden.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00abDas Bewusstsein ist immer klar.\u00bb<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die beiden ersten Stufen des klassischen Yoga setzen hier an. Durch regelm\u00e4\u00dfige Bewusstseins-, Achtsamkeits\u00fcbungen und Reflexionen ist es m\u00f6glich, sein Verhalten kritisch zu reflektieren und dadurch wird erkennbar, wo oder wie wir gerade unterwegs sind. Bei einem \u00dcberschuss an Vata wird auch im Yoga zur Struktur geraten. Es macht Sinn, wenn man sich beispielsweise morgens in aller Ruhe den Tag visualisiert, sich mittags eine Tee-Pause g\u00f6nnt und abends vor dem Schlafen gehen den Tag reflektiert oder eine Yoga-Nidra-Sequenz praktiziert. Ruhe und sich Gutes tun ist jetzt gefragt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00abStabil und angenehm soll ein Asana sein.\u00bb<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Diese Empfehlung Patanjalis ist ernst zu nehmen, wenn es um die K\u00f6rper\u00fcbungen geht. Ankommen und sich erden in einer Haltung, egal welches Asana eingenommen wird. Dann lieber etwas l\u00e4nger in einer Haltung bleiben, als st\u00e4ndig in eine neue wechseln. Dominiert das Vata Dosha, sollte speziell darauf geachtet werden, dass bei der Yogapraxis nicht das Gef\u00fchl aufkommt, dass die Praxis \u00abnervt\u00bb. Es macht keinen Sinn, das Vata-Dosha noch mehr zu reizen. Den Atem lang und regelm\u00e4\u00dfig f\u00fchren, beruhigt. Wer die Ujjayi-Atmung beherrscht, kann den Atem im Asana in einen Takt f\u00fchren und solange in der Stellung verweilen, bis Atem, Geist und K\u00f6rper eine Einheit bilden und das ganze Umfeld in den Hintergrund r\u00fcckt.<\/p>\n<h3>Der achtgliedrige Weg<\/h3>\n<p>Patanjalis Yoga Sutra spricht von einem achtgliedrigen Weg.<\/p>\n<p><strong>Es sind dies Hinweise<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>zum Umgang mit der Umwelt: Yama<\/li>\n<li>zum Umgang mit sich selber: Niyama<\/li>\n<li>zur K\u00f6rperarbeit: Asana (es gibt hier nur die stabile, angenehme Sitzhaltung!)<\/li>\n<li>zur Atem- und Energiearbeit: Pranayama<\/li>\n<li>zur Zentrierung und Auseinandersetzung mit inneren Gegebenheiten: Pratyahara<\/li>\n<li>zur Konzentration: Dharana<\/li>\n<li>zur Meditation: Dhyana<\/li>\n<li>zur Versenkung: Samadhi. Bei Vata-\u00dcberschuss sind Ruhepausen angesagt.<\/li>\n<\/ol>\n<h4>Kontakt<br \/>\nKerstin Tschinkowitz<br \/>\nFreiestrasse 44<br \/>\nCH-2502 Biel\/Bienne<\/h4>\n<p><a href=\"mailto:info@ayurvedabalance.ch\">info@ayurvedabalance.ch<\/a><\/p>\n<h5>Foto: \u00a9 Johannes Stasing, <a href=\"http:\/\/www.sta-fotografie.de\">www.sta-fotografie.de<\/a><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vata Dosha Wie das durch Raum- und Luftelement bestimmte sensible Vata Dosha mit dem Traumpaar Ayurveda und Yoga ins Gleichgewicht tanzt und elegant seine Balance halten kann. Um zu verstehen, warum und wie der Ayurveda und der Yoga sich wunderbar erg\u00e4nzen, braucht es ein wenig philosophisches Hintergrundwissen. So wird verst\u00e4ndlich, auf welche Weise eine konstitutionell abgestimmte Yogapraxis die Ayurveda-Therapie nachhaltig unterst\u00fctzt. Das, was uns aus- und was uns wieder in die Balance bringt-, hat nicht nur mit den pers\u00f6nlichen Lebensumst\u00e4nden, sondern auch mit unserer Grundkonstitution zu tun. Wie der Ayurveda baut der klassische Yoga auf der Philosophie des Samkhya auf. Dieses Sch\u00f6pfungsmodell geht davon aus, dass die ganze sichtbare Welt aus zwei urspr\u00fcnglichen Prinzipien entstanden ist. Zum einen aus dem weiblichen Prinzip, der Urmaterie Prakriti. Zu Beginn noch unmanifestiert, ruhen in ihr drei Kr\u00e4fte, die Mahagunas, die auch als Triebe, Tendenzen, Qualit\u00e4ten oder Einflussfaktoren verstanden werden: das lichtvolle Sattva, das bewegende Rajas und das manifestierende Tamas. Begleitet wird Prakriti von Purusha. Purusha, das reine klare Bewusstsein, kann auch als das m\u00e4nnliche Prinzip verstanden werden. Durch die N\u00e4he des Purusha geriet die ruhende Prakriti aus dem Gleichgewicht und fing an zu tanzen. 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