{"id":22087,"date":"2021-03-17T10:50:14","date_gmt":"2021-03-17T09:50:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=22087"},"modified":"2022-09-12T21:18:30","modified_gmt":"2022-09-12T19:18:30","slug":"paracelsus-xii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-xii\/","title":{"rendered":"Paracelsus  [XII]"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion<\/strong><\/em><\/p>\n<h2>Ein gro\u00dfer religi\u00f6ser Reformer<\/h2>\n<p>Paracelsus hatte ein gro\u00dfes Vertrauen in die Natur und ebenso auch in Gott. Er war ein gro\u00dfer Glaubender. Die Spiritualit\u00e4t \u00fcbte einen gro\u00dfen Einfluss auf all seine wissenschaftlichen, medizinischen und sozialen Arbeiten aus. Bei einem hermetischen oder okkulten Alchemisten wie ihm war nat\u00fcrlich das gesamte wissenschaftliche und medizinische Denken eng mit einem spirituellen und theologischen Denken verbunden. Es ist wichtig zu erinnern, dass dieses theologische Denken auch f\u00fcr Paracelsus selbst sehr wichtig war. Er sagte, dass es genauso wichtig w\u00e4re, wie seine wissenschaftliche Arbeit. In dieser religi\u00f6sen Umgebung wollte er auch \u00fcberkommene Traditionen \u00fcberwinden. Somit k\u00f6nnen wir ihn als einen gro\u00dfen religi\u00f6sen Reformer betrachten. Aber nicht, weil er versuchte, die Grundlage f\u00fcr eine neue Religion zu bilden oder beabsichtigte, mit Rom oder dem Papst nachdr\u00fccklich zu brechen, wie es zum Beispiel Luther genau in dieser Zeit und an jenen Orten tat, an denen Paracelsus umherzog. Er wollte keine weitere religi\u00f6se Spaltung. Er sah sich immer als guten Christen und wollte keine weiteren Spaltungen innerhalb des Christentums, obwohl er sich auf jeden Fall die Humanisierung des Christentums w\u00fcnschte \u2013 wie alle authentischen Reformer seiner Zeit, haupts\u00e4chlich die Humanisten. Er wollte die authentischen und wahren Lehren von Christus wieder entdecken und sich mit der alchemistischen, neuplatonischen und in einem gewissen Sinne orientalischen Philosophie verbinden, wie wir sp\u00e4ter noch sehen werden.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite w\u00fcnschte er wie alle Reformer den Despotismus der Katholischen Kirche zu beenden, die in jenen Zeiten eine enorme Macht hatte, eine unterdr\u00fcckende Macht, die mit Willk\u00fcr, Unnachgiebigkeit und inquisitorischen Ma\u00dfnahmen, allen voran mit H\u00e4resie als Kampfmittel, ausge\u00fcbt wurde. Diese Macht wurde gleichzeitig durch die Aus\u00fcbung sozialer und politischer Ungerechtigkeiten gegen\u00fcber der bestehenden Aristokratie und auch der b\u00fcrgerlichen Ordnung der Gesellschaft gef\u00e4hrdet. Die kirchliche Hierarchie war haupts\u00e4chlich korrupt und ignorant, angefangen beim Papst selbst und fortgesetzt mit den Kardin\u00e4len und Bisch\u00f6fen, w\u00e4hrend ein gro\u00dfer Teil des niederen Klerus nicht in der Lage war, Apathie und Ignoranz zu entkommen.<\/p>\n<p>Paracelsus konnte diese Situation nicht guthei\u00dfen. Er selbst war ein potenzielles Opfer ersten Ranges. Eine bedeutende Tatsache ist die, dass Paracelsus \u00f6ffentlich \u2013 noch vor Luther \u2013 eine p\u00e4pstliche Bulle verbrannte, um gegen bestimmte Privilegien im Zusammenhang mit den korrupten Praktiken der kirchlichen Hierarchie vorzugehen.<sup>1<\/sup><br \/>\nAuf der anderen Seite musste er mit seinen Schriften und seinem Unterricht \u00fcber Religion sehr vorsichtig sein, denn sie h\u00e4tten leicht der Grund f\u00fcr einen inquisitorischen Akt \u00f6ffentlicher Bu\u00dfe f\u00fcr die Darstellung heterodoxer Lehren werden k\u00f6nnen. Deshalb schrieb er viele seiner Schriften in einem nicht allzu klaren und eher hintergr\u00fcndigen Stil. Das hat die Kirche jedoch nicht davon abgehalten, ihn zumindest bis zum 19. Jahrhundert als gnostischen H\u00e4retiker und Arier zu sehen <sup>2<\/sup>, obwohl er sich selbst immer als loyal gegen\u00fcber dieser Kirche betrachtet hatte. Das hielt ihn aber nicht davon ab, mit Vehemenz die ausufernde Macht der Geistlichen als H\u00fcter des Gewissens in Frage zu stellen. Deshalb sage er einmal: \u201eDas Wissen, das unsere Pfarrer besitzen, kommt nicht von Gott, sie lernen es voneinander. Sie sind sich der Wahrheit dessen, was sie lehren, nicht sicher. Deshalb diskutieren, betr\u00fcgen und verdrehen sie die Wahrheit. Sie machen Fehler, fallen in Illusionen und halten ihre eigenen Meinungen f\u00fcr G\u00f6ttliche Weisheit.\u201c<sup>3<\/sup><\/p>\n<h3>In \u00dcbereinstimmung mit den humanistischen Reformern seiner Zeit<\/h3>\n<p>Durch sein Verlangen nach Reformen richtete sich Paracelsus gut auf die bekannten humanistischen Reformer seiner Zeit aus. Er teilte mit ihnen die Kritik an der kirchlichen Macht, die Notwendigkeit von Reformen und vor allem die Forderung nach religi\u00f6ser und intellektueller Freiheit. Wir erw\u00e4hnten schon, dass diese Reformer ihm immer ihre Unterst\u00fctzung gaben. Bei vielen Gelegenheiten baute er eine tiefe Freundschaft mit ihnen auf, und sie sch\u00fctzten ihn sogar vor einigen Verfolgungen. Es war kein Zufall, dass in St\u00e4dten oder Regionen, wo die humanistischen Kreise gute Beziehungen zu den politischen M\u00e4chten pflegten, wie in Basel \u2013 was schon ausf\u00fchrlich analysiert worden ist -, Colmar, St. Gallen oder K\u00e4rnten, Paracelsus die besten Bedingungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung seiner reformistischen Arbeit vorfand. In Colmar, wo er 1528, kurz nachdem er Basel verlassen hatte, ankam, baute er eine Freundschaft zum B\u00fcrgermeister selbst, Hieronymus Boner, auf. Hieronymus Boner war ein Humanist, \u00dcbersetzer von Plutarch, Demosthenes und Thukydides. So war Paracelsus im humanistischen Kreis der Stadtfunktion\u00e4re willkommen. Das erm\u00f6glichte die Erf\u00fcllung einer gro\u00dfen Aufgabe als Arzt der Stadt. Er erhielt viele Patienten und wurde wie an keinem anderen Ort bewundert.<sup>4<\/sup> In St. Gallen, wo er w\u00e4hrend eines gro\u00dfen Teils des Jahres 1531 lebte, wurde er sehr unterst\u00fctzt und besch\u00fctzt von dem wichtigen Humanisten und Reformer Vadianus, der \u2013 wir erinnern uns \u2013 der Lehrer von Paracelsus in seiner Jugendzeit war. Als Paracelsus in St. Gallen ankam, war Vadianus der Stadtb\u00fcrgermeister und gleichzeitig der Stadtarzt und so in der Lage, ihn vielen seiner einflussreichen Freunde, wie Bartholom\u00e4us Schowinger zum Beispiel, vorzustellen. Mit der Unterst\u00fctzung von Vadianus baute Paracelsus ein wichtiges Chemielabor in der Stadt auf. Au\u00dferdem konnte er in St. Gallen sein gro\u00dfes Werk Paramirum zu Ende schreiben, das seine grundlegenden medizinischen Lehren enth\u00e4lt.<sup>5<\/sup> In K\u00e4rnten widmete er seine Arbeit, die K\u00e4rntner Trilogie, den Autorit\u00e4ten seines Landes in Form einer Landeschronik.<sup>6<\/sup><\/p>\n<p>In diesem Abschnitt ist es wichtig, die Freundschaft, die Paracelsus zu dem gro\u00dfen Reformisten Erasmus entwickelt hatte, hervorzuheben und sich ihrer zu erinnern,. Er teilte mit ihm die Vision einer gerechten, fairen und friedlichen Christlichen Gemeinschaft und beide bef\u00fcrworteten die Kritik Luthers, des gro\u00dfen F\u00fchrers der protestantischen Reform. Tats\u00e4chlich war Paracelsus bis 1524, noch vor den Bauernaufst\u00e4nden, ein gro\u00dfer Bewunderer Luthers und zeigte Anerkennung f\u00fcr dessen Begeisterung f\u00fcr religi\u00f6se und intellektuelle Freiheit. Paracelsus schrieb sogar einen widmenden Brief an Luther und seine Verb\u00fcndeten in Wittenberg.<sup>7<\/sup><br \/>\nAls aber die Sozialen- und Bauernprobleme ausbrachen und Luther diese scharf verurteilte und sich auf die Seite der F\u00fcrsten und Prinzen schlug, endete die Bewunderung. Die Unterst\u00fctzung, die humanistische Reformer Luther bis zu diesem Zeitpunkt teilwerden lie\u00dfen, wurde auch beendet. Paracelsus und die Humanisten, wie Erasmus, konnten Luthers Mangel an Sensibilit\u00e4t f\u00fcr die Probleme der am meisten benachteiligten sozialen Bereiche nicht akzeptieren. Die Verpflichtungen des Luthertums, wie auch eines Teils des Katholizismus gegen\u00fcber der Aristokratie, liefen auf ein Engagement f\u00fcr soziale und politische Ungerechtigkeiten hinaus. Auf der anderen Seite konnten die Humanisten des Widerstands, wie Paracelsus, den Mangel an Vertrauen in den Glauben und die Argumentation der Lutheraner, nach der der Mensch nur durch die Gnade Gottes und nicht durch seine Taten gerettet werden k\u00f6nnte, nicht guthei\u00dfen.<\/p>\n<h3>\u00dcber die religi\u00f6sen K\u00e4mpfe und Kriege seiner Zeit<\/h3>\n<p>Es ist leicht zu verstehen, wie Paracelsus \u00fcber die religi\u00f6sen K\u00e4mpfe und Kriege seiner Zeit, die haupts\u00e4chlich die Katholiken und Protestanten betrafen, dachte. Er schlug sich nicht auf eine der gegnerischen Seiten in diesen K\u00e4mpfen, die er eher als sinnlos betrachtete. Den offensichtlichsten Grund f\u00fcr seine \u201eNeutralit\u00e4t\u201c erkl\u00e4rte er selbst, indem er sagte: \u201eAm Ende \u2013 seien sie Papst-Anh\u00e4nger, Lutheraner, Baptisten oder Zwingli-Anh\u00e4nger \u2013 sind alle von ihnen bereit, sich selbst als die einzigen Besitzer des Heiligen Geistes zu glorifizieren.\u201c<sup>8<\/sup> Eine Gruppe, zu der er sich hingezogen f\u00fchlte, waren die Freidenker-Spiritualisten, zu denen auch die nicht-dogmatischen liberalen Protestanten Sebastian Franck und Hans Denck geh\u00f6rten. Obwohl sie protestantisch ausgerichtet waren, traten sie f\u00fcr Fortschritt und Reformen ohne Gewalt oder Dogmen ein und blieben selbst sowohl vom Papst als auch von Luther spirituell unabh\u00e4ngig. Es gibt auch einige Autoren, die berichten, dass das religi\u00f6se, ethische und soziale Denken von Paracelsus auf einer Linie mit den so genannten Br\u00fcdern des Geistes, den Anabaptisten und den Vertretern des \u201eweit verbreiteten Pantheismus\u201c des Mittelalters und Reformismus lag. Wir d\u00fcrfen jedoch nicht vergessen, dass Paracelsus keiner spirituellen Gruppe zugeordnet werden kann. Er erkl\u00e4rte wiederholt seine Unabh\u00e4ngigkeit von religi\u00f6sem Denken und bestand darauf, dass es die Pflicht eines wahren Christen sei, alle Schulen, F\u00fchrer und Lehren mit Ausnahme der einfachen Wahrheit der Bibel zur\u00fcckzuweisen.<sup>10<\/sup> Folglich bestand er darauf, sich als Verfechter religi\u00f6ser Freiheit zu etablieren und bat den zuk\u00fcnftigen Herrscher von \u00d6sterreich, Ferdinand I, zu versuchen, seine politische Macht f\u00fcr die Erhaltung religi\u00f6sen Friedens, f\u00fcr die Freiheit des Gewissens und die Einheit des Heiligen Reiches einzusetzen.<sup>11<\/sup> Und all das tat er ungeachtet der Tatsache, dass er sich selbst immer als einen folgsamen und ergebenen Christen betrachtet hatte, der sich der katholischen Kirche gegen\u00fcber loyal verhielt. Immer wollte er sie vereinigt sehen und erkannte ihre Autorit\u00e4ten an.<sup>12<\/sup> Er bewunderte immer die gro\u00dfen Heiligen der Kirche und war ein eifriger Anh\u00e4nger der Bibel. Wir erinnern uns, dass er unter der F\u00fchrung Geistlicher aufwuchs, die ihn erzogen. Unter ihnen gab es vier Bisch\u00f6fe und einen Abt. Seine grundlegende Ausbildung erhielt er in Klosterschulen. Sein gro\u00dfes Wissen \u00fcber Religion und Philosophie im Allgemeinen und insbesondere die Bibel erscheint logisch wegen seines Kontakts zu Geistlichen in seiner Jugend. Er versuchte, die Lehren, die er unterrichtete, mit Zitaten aus der Bibel zu unterstreichen.<sup>13<\/sup> Er kannte die Bibel so gut, dass er sich selbst als \u201eDoktor der Heiligen Schriften\u201c beschrieb.<sup>14<\/sup> Er sagte oft \u00fcber diese Schriften, dass sie die Grundlage aller Philosophie und Naturwissenschaft seien und dass die Bibel den Schl\u00fcssel zur Wahrheit hielte.<sup>15<\/sup> Das Alte Testament und die Offenbarung des Johannes waren die einzigen Schriften, aus denen er zitierte. Insbesondere zitierte er aus den Passagen \u00fcber Moses, Elias, Enoch, David, Salomon, Daniel, Jeremiah und Johannes, da er glaubte, dass sie die authentischen Magier, Kabbalisten und Seher des Alten Testaments waren.16 Er glaubte an sie und zitierte sie, um seinen Untersuchungen und Aussagen \u00fcber die Wissenschaft, Medizin und Theologie, die er seinen Zeitgenossen versuchte nahe zu bringen, St\u00e4rke zu verleihen. Wir haben schon erw\u00e4hnt, dass die Bibel eines der wenigen B\u00fccher war, das zum Zeitpunkt seines Todes in seinem Besitz war.<\/p>\n<h4>&#8230; wird fortgesetzt<\/h4>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<h4>1. HARTMANN, F., The life of Paracelsus, London, Kegan Paul, Trench, Tr\u00fcbner &amp; Co., s.f.:20.<br \/>\n2. PAGEL, Walter, Paracelsus. An introduction to Philosophical Medicine in the Era of the Renaissance, Basilea (Suiza), Karger, 1982:42.<br \/>\n3. RIVI\u00c8RE, Patrick, Paracelso. M\u00e9dico-alquimista, Barcelona, De Vecchi, 2000:35.<br \/>\n4. BALL, Philip, The Devil&#8217;s Doctor. Paracelsus and the world of Renaissance magic and science, Nueva York, F.S.G., 2006:220.<br \/>\n5. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:25;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>BALL, Philip, The Devil&#8217;s Doctor&#8230;:\u00a0222.<br \/>\n6. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:25.<br \/>\n7. BALL, Philip, The Devil&#8217;s Doctor&#8230;:104.<br \/>\n8. BALL, Philip, The Devil&#8217;s Doctor&#8230;:118-119.<br \/>\n9. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:17.<br \/>\n10. BALL, Philip, The Devil&#8217;s Doctor&#8230;:117.<br \/>\n11. MARIEL, Pierre, Paracelso o el tormento del saber, 1976:86-87.<br \/>\n12. JUNG, Carl G., Parac\u00e9lsica, Barcelona, Kair\u00f3s, 1988:11, 83; PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:43.<br \/>\n13. HARTMANN, F., The life of Paracelsus..:11<br \/>\n14. RIVI\u00c8RE, Patrick, Paracelso&#8230;:34.<br \/>\n15. BLAVATSKY, H.P., Isis sin velo, M\u00e1laga, Sirio, 2004: vol. IV, 174; BALL, Philip, The Devil&#8217;s Doctor&#8230;: 330.<br \/>\nKUMAR, K.P., Paracelsus. The initiate. Lecture given in December 1999 in Einsiedeln (Switzerland). (unpublished); BLAVATSKY, H.P., Isis sin velo&#8230;: vol. IV, 174.<\/h4>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<p><a href=\"mailto:jordi.pomes@uab.es\">jordi.pomes@uab.es<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion Ein gro\u00dfer religi\u00f6ser Reformer Paracelsus hatte ein gro\u00dfes Vertrauen in die Natur und ebenso auch in Gott. Er war ein gro\u00dfer Glaubender. Die Spiritualit\u00e4t \u00fcbte einen gro\u00dfen Einfluss auf all seine wissenschaftlichen, medizinischen und sozialen Arbeiten aus. Bei einem hermetischen oder okkulten Alchemisten wie ihm war nat\u00fcrlich das gesamte wissenschaftliche und medizinische Denken eng mit einem spirituellen und theologischen Denken verbunden. Es ist wichtig zu erinnern, dass dieses theologische Denken auch f\u00fcr Paracelsus selbst sehr wichtig war. Er sagte, dass es genauso wichtig w\u00e4re, wie seine wissenschaftliche Arbeit. In dieser religi\u00f6sen Umgebung wollte er auch \u00fcberkommene Traditionen \u00fcberwinden. Somit k\u00f6nnen wir ihn als einen gro\u00dfen religi\u00f6sen Reformer betrachten. Aber nicht, weil er versuchte, die Grundlage f\u00fcr eine neue Religion zu bilden oder beabsichtigte, mit Rom oder dem Papst nachdr\u00fccklich zu brechen, wie es zum Beispiel Luther genau in dieser Zeit und an jenen Orten tat, an denen Paracelsus umherzog. Er wollte keine weitere religi\u00f6se Spaltung. 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