{"id":22017,"date":"2021-03-05T19:45:05","date_gmt":"2021-03-05T18:45:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/allgemein\/asperger-syndrome-and-adhd-ii\/"},"modified":"2022-09-04T20:53:17","modified_gmt":"2022-09-04T18:53:17","slug":"asperger-syndrome-and-adhd-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/asperger-syndrome-and-adhd-ii\/","title":{"rendered":"Asperger Syndrom und ADHD  [II]"},"content":{"rendered":"<h2>Hom\u00f6opathie f\u00fcr Kinder mit Asperger-Syndrom<\/h2>\n<p>Vor vielen Jahren brachte uns eine Patientin, die schwer gest\u00f6rte Pflegekinder betreute, ihre Sch\u00fctzlinge zu einer hom\u00f6opathischen Behandlung. Bei vielen dieser Kinder wurden wir dann Zeuge von so beeindruckenden Ver\u00e4nderungen &#8211; nicht nur k\u00f6rperlich, sondern auch emotional, geistig und in ihrem Verhalten -, dass wir begannen, derartige F\u00e4lle mit ver\u00e4nderten Namen vorzustellen. Seitdem haben wir \u00fcber 4.000 Kinder mit einer Vielzahl von Verhaltens-, Lern- und Entwicklungsproblemen behandelt. Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Zahl der Kinder, bei denen das Asperger-Syndrom (AS) diagnostiziert wird, ist es keine \u00dcberraschung, dass immer mehr dieser Kinder in unsere Praxis kommen. Da so viele Kinder mit Asperger-Syndrom zun\u00e4chst mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivit\u00e4ts-St\u00f6rung) diagnostiziert werden, ist uns bewusst, dass bei einer Reihe ehemaliger Patienten, bei denen man von ADHS ausgegangen war, heute wahrscheinlich auch die Diagnose AS gestellt werden w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Unser erster Patient mit Asperger-Syndrom<\/h3>\n<p>Zachary, unser erster AS-Patient, kam vor \u00fcber neunzehn Jahren im Alter von viereinhalb Jahren zu uns. Dieses Kind war ein lang ersehnter &#8222;Segen des Himmels&#8220;, ein Einzelkind, dessen Eltern bei seiner Geburt bereits sechzehn Jahre verheiratet waren. Als sch\u00fcchterner kleiner Junge mit einem drahtigen, zarten K\u00f6rperbau zeigte Zachary eine Reihe von charakteristischen Eigenschaften, die wir heute als typisch f\u00fcr Kinder mit AS ansehen.<\/p>\n<p>Was uns zuerst auffiel, war Zacharys Gewohnheit, sein Gesicht zu einer merkw\u00fcrdigen Grimasse zu verziehen. Au\u00dferdem hatte er die Angewohnheit, immer wieder Selbstgespr\u00e4che zu f\u00fchren, alles zu wiederholen, was seine Mutter sagte, und im Fl\u00fcsterton vor sich hin zu z\u00e4hlen. So aufgeweckt wie er war, hatte Zachary im Alter von zwei Jahren und drei Monaten das Alphabet und die Zahlen bis f\u00fcnfzig gelernt und mit dem Lesen begonnen. Als er in die Vorschule kam, war er seinen Altersgenossen um zwei Jahre voraus.<\/p>\n<p>Als au\u00dfergew\u00f6hnlich w\u00e4hlerischer Esser weigerte sich Zachary hartn\u00e4ckig, auch nur einen Bissen von irgendetwas zu probieren, das ihm auch nur ein bisschen unbekannt war.<\/p>\n<p>Als hoch sensibles Kind scheute Zach Konflikte und f\u00fchlte sich unbehaglich in der Gegenwart von Fremden. Die meisten Cartoons waren f\u00fcr seinen Geschmack viel zu gewaltt\u00e4tig. Ein weiterer Bereich, in dem Zachary sehr empfindlich reagierte, waren Ber\u00fchrungen. Sobald jemand sein Haar ber\u00fchrte, stie\u00df er einen Schrei aus. Eine Bananenpflanze anzufassen, widerstrebte ihm, weil sie so &#8222;stachelig&#8220; ist. Bei lauten Ger\u00e4uschen hielt er sich die Ohren zu und zog eine Grimasse, als ob er schreckliche Schmerzen h\u00e4tte. Zacharys Schmerzschwelle war so niedrig, dass selbst kleine Kratzer, die andere Kinder ignoriert h\u00e4tten, ihn extrem leiden lie\u00dfen. Die kleinsten Insekten- und Spinnenbisse f\u00fchrten zu gro\u00dfen, offenen Wunden.<\/p>\n<p>Es waren Zacharys Schlafprobleme, die seine Mutter dazu veranlassten, ihn zu uns zu bringen. Kurz nach seinem vierten Geburtstag fing es an, dass er gegen Mitternacht und dann wieder um 4.00 Uhr morgens, aufgew\u00fchlt und \u00e4ngstlich aufwachte. Das Rauschen des Windes und der Stra\u00dfenl\u00e4rm machten es ihm unm\u00f6glich, tief und fest zu schlafen. Sein unruhiges Schlafverhalten st\u00f6rte wiederum die Ruhe seiner Eltern, da er sich bei jedem Erwachen sofort in ihrem Schlafzimmer meldete.<\/p>\n<h3>Seltsam, selten und merkw\u00fcrdig<\/h3>\n<p>Bei der Behandlung von Kindern wie Zachary sind Hom\u00f6opathen geschult, sich auf alle ungew\u00f6hnlichen und unerwarteten Eigenheiten eines Kindes zu konzentrieren. In der hom\u00f6opathischen Literatur werden solche Symptome als &#8217;seltsam, selten und merkw\u00fcrdig&#8216; bezeichnet. Die hom\u00f6opathische Herangehensweise ist das Gegenteil des schulmedizinischen Vorgehens, bei dem Menschen auf Diagnosen reduziert werden. Hom\u00f6opathen h\u00f6ren aufmerksam auf das, was man bislang noch nicht geh\u00f6rt hat, um herauszufinden, was diese Person von allen anderen unterscheidet, selbst von denen mit der gleichen Diagnose.<\/p>\n<p>Bei Zachary fiel uns seine \u00fcbertriebene Reaktion auf einen Ger\u00e4uschpegel auf, der f\u00fcr ein durchschnittliches Kind sehr wohl ertr\u00e4glich w\u00e4re. Obwohl Zachary einige etwas merkw\u00fcrdige Eigenheiten an sich hatte, war diese L\u00e4rmempfindlichkeit doch am eindr\u00fccklichsten. Wir gaben ihm eine Gabe Theridion, ein hom\u00f6opathisches Mittel, das aus der kleinen westindischen Spinne gewonnen wird, die an Orangenb\u00e4umen gefunden wurde. Es ist gut f\u00fcr Kinder geeignet, die neben anderen Symptomen eine \u00dcberempfindlichkeit gegen\u00fcber L\u00e4rm oder gar Angst davor haben.<\/p>\n<p>Als Zacharys Mutter ihn zweieinhalb Monate sp\u00e4ter wieder vorstellte, war sie sehr zufrieden. Zachary war nun wesentlich weniger \u00e4ngstlich und schlief viel ruhiger. Seine Empfindlichkeit hatte sich erheblich abgeschw\u00e4cht, obwohl er sich immer noch die Ohren zuhielt, wenn er mit lauten Ger\u00e4uschen konfrontiert wurde. Grimassen zog er nicht mehr und die Selbstgespr\u00e4che waren verschwunden.<\/p>\n<p>In den folgenden anderthalb Jahren machte Zachary kontinuierlich Fortschritte. Das n\u00e4chtliche Erwachen, das Grimassenschneiden und die Selbstgespr\u00e4che kehrten auch nicht mehr zur\u00fcck und seine L\u00e4rmempfindlichkeit war dramatisch zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6rten erst neun Jahre sp\u00e4ter wieder von Zachary, als uns seine Mutter wegen einer situationsbedingten Depression und Heuschnupfen ihres Sohnes konsultierte. Da die meisten seiner Asperger-Syndrom-Symptome inzwischen abgeklungen waren, hatte Zacharys Mutter in der Zwischenzeit keinen Grund mehr gesehen, die hom\u00f6opathische Behandlung fortzusetzen. Bei dieser Behandlung verabreichten wir eine Gabe Sabadilla (mexikanisches L\u00e4usekraut) und sein Heuschnupfen war innerhalb von wenigen Tagen verschwunden, und auch die Depression war innerhalb einiger Wochen durch das gleiche Medikament deutlich besser geworden. Nach acht Monaten brach seine Mutter die Behandlung erneut ab und als wir uns ein Jahr sp\u00e4ter nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigten, antwortete uns seine Mutter: &#8222;Er ist ein ganz normaler Teenager.&#8220;<\/p>\n<p>Seit der Behandlung von Zachary hatten wir die M\u00f6glichkeit, eine wachsende Zahl von Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum zu behandeln, oft mit erfreulichen Ergebnissen. Die Hom\u00f6opathie kann nicht jedem Kind helfen, aber wenn die Behandlung erfolgreich ist, ist sie wunderbar.<\/p>\n<p>Wir berichten nun \u00fcber einen weiteren Fall aus unserer Praxis von einem Kind mit Asperger-Syndrom.<\/p>\n<h3>Alan: Blind f\u00fcr soziale Konventionen<\/h3>\n<p>Bei dem 7-j\u00e4hrigen Alan war offiziell AS diagnostiziert worden. Nach einer MMR-Impfung (Masern-Mumps-R\u00f6teln) litt er neun Monate lang an einem hartn\u00e4ckigen Nesselausschlag. Diese Krankengeschichte in Verbindung mit chronischem rektalem Juckreiz und Durchfall hatte einen anderen Hom\u00f6opathen veranlasst, Sulphur zu verschreiben, was zu einer signifikanten allumfassenden Verbesserung f\u00fchrte, aber leider nur eine Woche andauerte. Es waren Alans soziale und verhaltensbezogene Probleme, die seine Mutter Pam dazu veranlassten, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen.<\/p>\n<p>Nach Pams Beschreibung lebte ihr Sohn ganz in seiner eigenen Welt, sodass er sich kaum mit jemandem durchg\u00e4ngig unterhalten konnte. Selbst wenn er es schaffte, einen Dialog bis zum Ende aufrechtzuerhalten, taten andere seine Bemerkungen als irrelevant ab und ignorierten ihn. Soziale Signale erreichten ihn nicht. Er hielt selten Augenkontakt mit denen, die mit ihm sprachen. Wenn Alan eine Unterhaltung einleitete, neigte er dazu, das Gespr\u00e4ch zu vereinnahmen, ohne darauf zu achten, ob die andere Person ihm auch tats\u00e4chlich zuh\u00f6rte. Der Junge hatte ein gewisses Talent zum Singen und ein ausgezeichnetes Ged\u00e4chtnis f\u00fcr Melodien und die dazu geh\u00f6renden Texte. Er konnte stundenlang \u00fcber sein Lieblingslied oder Computerspiel schwafeln, bis die Augen seiner Zuh\u00f6rer glasig wurden. Selbst dann merkte er nicht im Geringsten, dass sich der andere langweilte.<\/p>\n<p>Ein beunruhigendes Gespr\u00e4chsthema waren Alans h\u00e4ufige Hinweise auf das Verletzen oder T\u00f6ten von Menschen. Obwohl viele Kinder diese Art von Drohungen unt\u00e4tig aussprechen,<\/p>\n<p>beunruhigte dies die Erwachsenen, die davon wussten, denn damals gab es an den Schulen schon vermehrt Schie\u00dfereien. Ihre Besorgnis wurde noch gr\u00f6\u00dfer, nachdem Alan, anstatt sich nur mit seinem Bruder zu streiten, ein Radiokabel fest um dessen Hals gewickelt hatte.<\/p>\n<p>Alans Familie und seine Lehrer beschrieben den Jungen als &#8222;naiv, leichtgl\u00e4ubig und alles wortw\u00f6rtlich nehmend&#8220;. Als sch\u00fcchternes Kind hatte Alan die Angewohnheit, in neuen Situationen den Kopf zu senken oder sich hinter seiner Mutter zu verstecken. Er zeigte eine Reihe von sozial inakzeptablen Verhaltensweisen, wie z. B. Kaugummi kauen, andere anfassen, an seinen N\u00e4geln kauen und auf und ab gehen. So hatte er auch die seltsame Angewohnheit, drei Schritte nach rechts zu gehen, sich nach links zu drehen und diese Sequenz dann immer und immer wieder zu wiederholen. Alan war auf dem Fu\u00dfballplatz \u00e4u\u00dferst ungeschickt und schien die Spielregeln einfach nicht zu verstehen. Es war nicht so, dass er allgemein unkoordiniert gewesen w\u00e4re, denn er war ein begeisterter und geschickter Kletterer. Doch wenn man ihn bat, eine bestimmte k\u00f6rperliche Aufgabe zu \u00fcbernehmen, wie zum Beispiel einen Ball zu schie\u00dfen, schien seine Koordination zu fehlen.<\/p>\n<p>Alans Altersgenossen waren sich seiner sozialen Defizite sehr bewusst und bezeichneten ihn als &#8222;komisch&#8220;. Sie genossen es, ihn zu schikanieren oder ihn dazu zu bringen, peinliche Dinge zu sagen und zu tun. Von Computern fasziniert, war sein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre Funktionsweise elementarer, als andere glaubten. Sein \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Geplapper \u00fcber das gerade aktuelle Computerspiel und alles, was mit Technologie zu tun hatte, wurde von anderen als Bel\u00e4stigung empfunden. Wenn er auf sie zukam, gingen sie ihm aus dem Weg. Alans offensichtlicher Mangel an Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen verschlimmerte das Problem nur noch. Wenn ein anderes Kind verletzt oder in Schwierigkeiten war, schien er wenig ber\u00fchrt und nur an seinen eigenen Bed\u00fcrfnissen interessiert zu sein.<\/p>\n<p>Alans Stimme war nervt\u00f6tend laut, selbst in seinen ruhigsten Momenten. Wenn er sich aufregte, schrie er aus vollem Halse und so durchdringend laut, dass der Rest der Familie sich die Ohren zuhielt. Wann immer seine Eltern sich miteinander unterhielten, fand Alan eine M\u00f6glichkeit, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um seinem scheinbar dringenden Bed\u00fcrfnis gerecht zu werden. Und wenn sich seine Eltern stritten, mischte er sich ein und schrie sie an aufzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Schwangerschaft hatte Pam unter erheblicher Verunsicherung gelitten. Sie und ihr Mann lieferten sich st\u00e4ndig verbale Auseinandersetzungen. Pam hatte gro\u00dfe Angst davor, verlassen zu werden, und f\u00fchlte sich durch das geringste Anzeichen, von ihrem Mann nicht mehr beachtet zu werden, bedroht. F\u00fcr sie war es wenig hilfreich, dass Alans Vater der neuen Verpflichtung gegen\u00fcber wenig aufgeschlossen war. Dass ein weiteres Baby unterwegs war, lie\u00df ihn ernsthaft dar\u00fcber nachdenken, die Ehe aufzul\u00f6sen. Pam war zuvor schon einmal verlassen worden, nachdem sie von einem anderen Mann schwanger geworden war, und vor diesem Hintergrund lebte sie nun in st\u00e4ndiger Sorge, dass ihr das wieder passieren k\u00f6nnte. Wir erw\u00e4hnen diese Familiendynamik, gerade w\u00e4hrend einer Schwangerschaft, weil sie eine bedeutende Rolle bei den Symptomen spielen kann, die ein Kind entwickelt.<\/p>\n<h3>Au\u00dfergew\u00f6hnliche Merkmale<\/h3>\n<p>Alan wies eine Reihe typischer Merkmale eines Asperger-Syndroms auf: die Schwierigkeit soziale Signale einzuordnen und zu interagieren; die Fixierung auf Computer, Nintendo und Technologien (obwohl dies ein gemeinsames Merkmal der heutigen Generation ist); fehlender Augenkontakt; Selbstbezogenheit und mangelndes Interesse an Aktivit\u00e4ten mit Gleichaltrigen wie z.\u2009B. Sport.<\/p>\n<p>Alans gro\u00dfe Leidenschaft f\u00fcr Computer und Technologie war sein st\u00e4ndiges Gespr\u00e4chsthema, was dazu f\u00fchrte, dass er als aufdringlich und rechthaberisch wahrgenommen wurde und dadurch potenzielle Freunde verprellte.<\/p>\n<p>Dieser Junge zeigte Symptome von zwei g\u00e4ngigen hom\u00f6opathischen Mitteln: <em>Barium carbonicum<\/em> (Bariumcarbonat) und <em>Sulphur<\/em> (Schwefel).<\/p>\n<p>An Barium carbonicum kann bei Kindern mit Entwicklungsverz\u00f6gerung &#8211; auch in intellektueller Hinsicht &#8211; gedacht werden. Solche Kinder sind sch\u00fcchtern und unselbstst\u00e4ndig. Ihre Tendenz zu Unbeholfenheit und Unreife f\u00fchrt dazu, dass andere sie h\u00e4nseln und auslachen. Der Spott bewirkt, dass sie lieber alleine bleiben und sich in ihre eigene Welt zur\u00fcckziehen, um keine weitere Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.<\/p>\n<p>Sulphur-Patienten hingegen sind sehr eigensinnig und haben Freude daran, lebhafte Debatten zu f\u00fchren oder dozierende Reden \u00fcber ihre Lieblingsthemen zu schwingen, wobei es den Anschein hat, dass sie sich wenig um die Interessen und Gef\u00fchle anderer k\u00fcmmern. Es gibt einen Bereich, auf den Sulphur-Patienten besonders empfindlich reagieren, und das sind Kritik, Beleidigungen oder Verachtung.<\/p>\n<p>Ganz typisch ist ihr starkes Interesse und auch das Talent f\u00fcr mechanische und technische Arbeiten. H\u00e4ufig nehmen sie gerne Gegenst\u00e4nde auseinander, um zu lernen, wie sie funktionieren. Und auch juckende Hautausschl\u00e4ge, Nesselsucht und rektaler Juckreiz &#8211; fr\u00fchere Symptome von Alan &#8211; sind oft bei Personen anzutreffen, die Sulphur ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Wenn ein Patient Merkmale von zwei verschiedenen hom\u00f6opathischen Mitteln aus dem Mineralreich aufweist, ist das Mineralsalz, das beide Komponenten enth\u00e4lt, indiziert. In diesem Fall war es Barium sulphuricum (Bariumsulfat). In der hom\u00f6opathischen Literatur wird dieses Mittel Kindern zugeschrieben, die das Symptom &#8222;Furcht vor einer Unterhaltung&#8220; zeigen. Dies ist in diesem Fall bedeutsam, da Alan nicht in der Lage ist, einen Dialog statt eines Monologs zu f\u00fchren. Dieses Symptom hat uns auch in anderen F\u00e4llen, in denen, wie bei Alan, ein ausgepr\u00e4gtes Defizit an Dialogf\u00e4higkeit bestand, zur Wahl von Barium sulphuricum veranlasst.<\/p>\n<h3>Gr\u00f6\u00dferes Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Sozialisierung<\/h3>\n<p>Alans erste Reaktion auf die ersten beiden Gaben von<em> Barium sulphuricum<\/em> war vielversprechend. Beim zwei Monate sp\u00e4ter liegenden Folgetermin beschrieb Pam ihren Sohn als bewusster und weniger &#8222;in seiner eigenen Welt&#8220;. Er war besser in der Lage, mit Gleichaltrigen Kontakte zu kn\u00fcpfen, und er zeigte mehr Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Selbstbeherrschung. Die Episoden von aufs\u00e4ssigen Verhaltensweisen hatten nachgelassen. Alans Rechtschreibung verbesserte sich, und zum ersten Mal entsprachen seine schulischen Leistungen den Richtlinien seines Individuellen Erziehungsprogrammes. (IEP).<\/p>\n<p>In den anschlie\u00dfenden vier Monaten machte Alan schulisch, in Bezug auf sein Verhalten und sozial weitere Fortschritte. Sowohl die Qualit\u00e4t seiner Schularbeiten, als auch sein Verhalten im Unterrichtsalltag wurden besser. Alans Eltern waren angenehm \u00fcberrascht, dass er sich nachweislich mehr um seine Familienmitglieder und Gleichaltrige gek\u00fcmmert hatte. Er war nun auch weniger sch\u00fcchtern und w\u00e4hrend der gesamten Zeit hatte er nur einen einzigen aggressiven Ausbruch, bei dem er damit drohte, anderen mit einem Messer die K\u00f6pfe abzuschneiden. Ansonsten war er ruhiger und zeigte keine gewaltt\u00e4tigen Tendenzen. Obgleich Freunde f\u00fcr ihn immer noch schwer zu gewinnen waren, war Alan wesentlich besser in der Lage, mit Gleichaltrigen zu interagieren.<\/p>\n<p>Wir gaben Alan im Laufe eines Jahres drei Gaben an<em> Barium sulphuricum<\/em>. Er war nun nicht mehr aggressiv oder bedrohlich, viel ruhiger, nicht mehr auf seine eigene Welt beschr\u00e4nkt und im Gro\u00dfen und Ganzen frei von den Verhaltensweisen, die andere Kinder als komisch empfanden. Damit war er f\u00fcr seine Altersgenossen viel akzeptabler geworden. Soziale Fortschritte zeigten sich in seinem Interesse an anderen. Er neigte dazu, sich die Freunde seines Bruders zu &#8222;leihen&#8220;, statt sich eigene Freunde zu suchen, und es machte ihm immer noch Spa\u00df, sein Wissen jedem zu demonstrieren, der geneigt war, ihm zuzuh\u00f6ren. Er war viel einf\u00fchlsamer als bei unserem ersten Treffen, andere bemerkten sogar, wie nett er zu kleinen Kindern sei. Alans Lehrer waren beeindruckt, welche Ver\u00e4nderung die Hom\u00f6opathie erm\u00f6glicht hatte. In der Schule zeichnete er sich in Mathematik, den Naturwissenschaften und der Rechtschreibung aus, obwohl das Schreiben noch immer eine Herausforderung war.<\/p>\n<p>Alan ben\u00f6tigte noch zwei weitere Jahre lang ein- oder zweimal j\u00e4hrlich eine Gabe <em>Barium sulphuricum<\/em> und die Verbesserungen in allen Bereichen setzten sich fort. Er wechselte in ein regul\u00e4res Klassenzimmer und f\u00fchlte sich im sozialen Miteinander viel wohler. Alans Eltern, seine Familie und seine Lehrer waren sehr zufrieden. Und das waren auch wir.<\/p>\n<h3>Unterschiedliche Mittel f\u00fcr unterschiedliche Kinder<\/h3>\n<p>Zachary und Alan sind zwei der vielen Kinder mit Asperger-Syndrom, die wir behandelt haben. Jedes Kind ist einzigartig und diese faszinierenden Kinder ganz besonders. Zachary brauchte ein aus einer Spinne hergestelltes Mittel und Alan ein Mineral. Bei anderen Kindern sind Mittel aus dem Pflanzenreich angezeigt. Derzeit befinden sich in der hom\u00f6opathischen Materia Medica \u00fcber 3500 Mittel. Es ist diese einzigartige Eigenschaft der Kinder, bei denen Asperger diagnostiziert wurde, f\u00fcr die die Hom\u00f6opathie ganz hervorragend geeignet ist, weil Hom\u00f6opathen immer versuchen, das Seltsame, Seltene und Merkw\u00fcrdige herauszufinden und zu verstehen. Die konventionelle Medizin hat keine einfache Antwort auf die Behandlung dieser Gruppe von Kindern. Wir ermutigen Sie, Eltern von Kindern mit Asperger-Syndrom und anderen St\u00f6rungen aus dem Autismus-Spektrum auf die M\u00f6glichkeit einer hom\u00f6opathischen Herangehensweise hinzuweisen.<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathie kann ihr Leben ver\u00e4ndern!<\/p>\n<p>(Diese Informationen stammen aus unserem Buch <em>A Drug Free Approach to Asperger Syndrome and Autism<\/em>: Hom\u00f6opathische Betreuung f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Kinder)<\/p>\n<p><em>Ver\u00f6ffentlicht mit freundlicher Erlaubnis des Townsend Letter for Doctors.<\/em><\/p>\n<h4>Kontakt<br \/>\nTel: (425) 774-5599<br \/>\nEmail: drreichenberg@gmail.com<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span>www.healthyhomeopathy.com<br \/>\nApp: Apple-Version: https:\/\/tinyurl.com\/l7song8<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span>Android: https:\/\/tinyurl.com\/m7cnexh<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<h5>Foto: \u00a9 Johannes Stasing,<a href=\"http:\/\/www.sta-fotografie.de\"> www.sta-fotografie.de<\/a><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hom\u00f6opathie f\u00fcr Kinder mit Asperger-Syndrom Vor vielen Jahren brachte uns eine Patientin, die schwer gest\u00f6rte Pflegekinder betreute, ihre Sch\u00fctzlinge zu einer hom\u00f6opathischen Behandlung. Bei vielen dieser Kinder wurden wir dann Zeuge von so beeindruckenden Ver\u00e4nderungen &#8211; nicht nur k\u00f6rperlich, sondern auch emotional, geistig und in ihrem Verhalten -, dass wir begannen, derartige F\u00e4lle mit ver\u00e4nderten Namen vorzustellen. Seitdem haben wir \u00fcber 4.000 Kinder mit einer Vielzahl von Verhaltens-, Lern- und Entwicklungsproblemen behandelt. Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Zahl der Kinder, bei denen das Asperger-Syndrom (AS) diagnostiziert wird, ist es keine \u00dcberraschung, dass immer mehr dieser Kinder in unsere Praxis kommen. Da so viele Kinder mit Asperger-Syndrom zun\u00e4chst mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivit\u00e4ts-St\u00f6rung) diagnostiziert werden, ist uns bewusst, dass bei einer Reihe ehemaliger Patienten, bei denen man von ADHS ausgegangen war, heute wahrscheinlich auch die Diagnose AS gestellt werden w\u00fcrde. Unser erster Patient mit Asperger-Syndrom Zachary, unser erster AS-Patient, kam vor \u00fcber neunzehn Jahren im Alter von viereinhalb Jahren zu uns. Dieses Kind war ein lang ersehnter &#8222;Segen des Himmels&#8220;, ein Einzelkind, dessen Eltern bei seiner Geburt bereits sechzehn Jahre verheiratet waren. 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Unser erster Patient mit Asperger-Syndrom Zachary, unser erster AS-Patient, kam vor \u00fcber neunzehn Jahren im Alter von viereinhalb Jahren zu uns. Dieses Kind war ein lang ersehnter &#8222;Segen des Himmels&#8220;, ein Einzelkind, dessen Eltern bei seiner Geburt bereits sechzehn Jahre verheiratet waren. 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