{"id":21527,"date":"2021-01-13T15:18:27","date_gmt":"2021-01-13T14:18:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=21527"},"modified":"2022-11-08T18:05:17","modified_gmt":"2022-11-08T17:05:17","slug":"paracelsus-viii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-viii\/","title":{"rendered":"Paracelsus   [VIII]"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion<\/strong><\/em><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Reife (1524 \u2013 1541)<br \/>\nSein Leben und seine medizinische, religi\u00f6se und soziale Arbeit in Zentraleuropa<\/h2>\n<p>Von 1524 an befindet sich Paracelsus ununterbrochen auf Pilgerreise. Er wird Zentraleuropa nicht mehr verlassen. Meistens h\u00e4lt er sich auf deutschsprachigem Territorium zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich, Deutschland, in der \u00f6stlichen Region des Elsass (heute franz\u00f6sisch) und im alpinen und n\u00f6rdlichsten Teil Italiens auf. Der n\u00f6rdlichste Teil, den er besuchte zu diesem Zeitpunkt, war ein nicht n\u00e4her bestimmter Ort in Preu\u00dfen, Deutschland. Der \u00f6stlichste Ort war Bratislava in der Slowakei, der s\u00fcdlichste Ort war St. Moritz in der Schweiz und der westlichste Ort war Kolmar im Elsass. Zwischen diesen vier Punkten entwickelte er die Hauptetappe seines Lebens, die am bekanntesten ist. Er konnte in Theorie und Praxis alles entfalten, was er auf seinen Reisen durch Europa und die angrenzenden Staaten bis dahin gelernt hatte. Er heilte, lehrte, schrieb B\u00fccher und Arbeiten, die wir kennen, und besch\u00fctzte die Bed\u00fcrftigsten ungeachtet der Auseinandersetzung mit den politischen, religi\u00f6sen, Gesundheits- und akademischen Autorit\u00e4ten dieser Zeit und h\u00f6rte dabei nie auf zu lernen w\u00e4hrend dieses letzten Lebensabschnitts von siebzehn sehr intensiven Jahren bzw. achtzehn, wenn wir die Jahre mit hinzu z\u00e4hlen, nachdem er die Alpen zu seines Vater\u2018s Haus in Villach im Jahre 1523 \u00fcberquert hatte. Genau diese Konfrontationen und ihre sich daraus ergebende Verfolgung \u2013 manchmal sogar rechtlicher Art mit der Gefahr, zum Tode verurteilt zu werden \u2013 waren es, die zu einem gro\u00dfen Teil seine notwendige Pilgerreise kennzeichneten, indem er versuchte, seinen Verfolgern zu entkommen. Die Hauptetappen dieser beschwerlichen und langen Reise, die interessanter Weise in derselben Stadt \u2013 Salzburg \u2013 begann und endete (siehe chronologische Details seiner Reisen zwischen 1524 und 1541 im Anhang), waren folgende:<\/p>\n<p>Salzburg (\u00d6sterreich) (1524 \u2013 1525). Dort konnte er sich als Arzt niederlassen und fiel durch seinen vehementen Kampf gegen Ungerechtigkeiten in der sozialen Ordnung dieser Zeit auf, insbesondere gegen die, die die armen Bauern erleiden mussten.<\/p>\n<p>Stra\u00dfburg (Elsass, Frankreich) (1526 \u2013 1527), wo er letztendlich B\u00fcrgerschaftsrechte erhielt. In jenen Zeiten war Stra\u00dfburg eine tolerante Stadt und eine stattliche Anzahl von Reformisten und Humanisten wohnte dort. Sie dienten den Verfolgten als Zufluchtsort. Trotzdem begegneten ihm schlie\u00dflich viele \u00c4rzte der Stadt feindlich \u2013 wahrscheinlich wegen des medizinischen, kulturellen und sozialen Bekanntheitsgrades, den Paracelsus erreichte.<\/p>\n<p>Kolmar (Elsass, Frankreich) (1528 \u2013 1529), wo er den falschen Einsatz von gew\u00f6hnlichem Quecksilber zur Heilung von Syphilis anprangerte und ein Buch \u00fcber diese Krankheit schrieb. Trotz seiner anf\u00e4nglich guten Kontakte mit den \u00f6rtlichen Autorit\u00e4ten erneuerten diese seine erforderliche, zeitlich begrenzte Erlaubnis nicht, nachdem sie seine kontroversen Ideen kennengelernt hatten. Sie erlaubten ihm auch nicht, sein Buch \u00fcber Syphilis zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>N\u00fcrnberg (Bayern, Deutschland) (1529 \u2013 1530), ein gro\u00dfes Zentrum f\u00fcr Handel, K\u00fcnstler, Handwerker und religi\u00f6se Reformer. In dieser Stadt richtete er mehr als an allen anderen Orten sein geschriebenes Werk gegen die anerkannte Lehrmeinung und die Meinungen der Regierenden und forderte die \u00f6rtlichen Zensoren heraus. Zum ersten Mal l\u00f6ste er sich \u00f6ffentlich von den orthodoxen Lutheranern, die f\u00fcr ihn genauso wie die katholischen Papisten zu missbilligen waren.<sup>1<\/sup><\/p>\n<p>St. Gallen (Schweiz) (1531), wo er die Arbeit an seinem gro\u00dfen Opus Paramirum beendete. Es enth\u00e4lt seine grundlegenden Lehren.<\/p>\n<p>Sterzing (Trentino-Alto, Adigio, Italien) (1534), wo er sich jenen Kranken v\u00f6llig hingab, die von der Pest betroffen waren, die in der Stadt w\u00fctete. Nachdem die Pest vor\u00fcber war, wurde Paracelsus von den \u00f6rtlichen Autorit\u00e4ten gebeten, die Stadt zu verlassen. Seine gute humanit\u00e4re Arbeit wurde dabei nicht in Betracht gezogen.<\/p>\n<p>Pf\u00e4fers (St. Gallen, Schweiz) (1535), wo er sich in einem Benediktiner Kloster niederlie\u00df, um seine Arbeit \u00fcber B\u00e4der zu beenden und wo ihn die Heilkr\u00e4fte der Wasser der B\u00e4der, die in einem unterirdischen Labor zubereitet wurden, faszinierten.<\/p>\n<p>Kromau (M\u00e4hren, Tschechien) (1537), wo er einige Zeit als Gast in einem Schloss verbracht und die Gelegenheit genutzt hat, viele literarische Arbeiten zu beenden oder zu erweitern. Unter ihnen befand sich eine Arbeit, die als die wichtigste angesehen wird: Philosophia Sagax.<\/p>\n<p>Wien (\u00d6sterreich) (1537 \u2013 1538), wo er K\u00f6nig Ferdinand I., den Bruder von Charles V., darum bat, seine B\u00fccher zu ver\u00f6ffentlichen. Obwohl der K\u00f6nig Paracelsus Petition anf\u00e4nglich akzeptierte und sogar \u2013 wie wir schon erw\u00e4hnt hatten \u2013 anbot, ihn dem \u00c4rzteteam des Hofes vorzustellen, endete die Geschichte damit, dass ihn die orthodoxen \u00c4rzte verurteilten, und die st\u00e4dtischen Verlage weigerten sich, seine B\u00fccher zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Salzburg (\u00d6sterreich) (1540 \u2013 1541), wohin er gegangen war, um dem pers\u00f6nlichen Ruf zu folgen, den er von Ernst von Wittelsbach, dem F\u00fcrstbischof, erhalten hatte. Hier beendete er seinen Zyklus von 17 Jahren und sein Leben mit fast 48 Jahren. Er starb am 24. September 1541. Er lebte in der Herberge &#8218;Zum Wei\u00dfen Pferd&#8216; im Schatten des Stadtschlosses, wo er einige religi\u00f6se Schriften beendete.<\/p>\n<h3>Ein gro\u00dfer Arzt, der wusste, wie eine neue \u00c4ra in der Geschichte der Medizin zu beginnen ist.<\/h3>\n<h3>Seine unerm\u00fcdliche Arbeit als Arzt<\/h3>\n<p>Paracelsus h\u00f6rte nie auf, als Arzt zu praktizieren. Er hatte mindestens seit der Beendigung seines Universit\u00e4tsstudiums praktiziert. Zuerst, wie wir im letzten Kapitel gesehen haben, arbeitete er zwischen 1515 und 1522 als Milit\u00e4rarzt. Er war spezialisiert auf die Chirurgie und galt seit 1522 als Experte und sehr f\u00e4higer Arzt mit gro\u00dfen Erfahrungen, die auf dem blutigen Schlachtfeld und w\u00e4hrend seiner Pilgerreise durch Europa gebraucht wurden. Er galt auch als ein die Alchemie untersuchender Arzt. Er behandelte \u00fcblicherweise Patienten \u00fcberall. F\u00fcr die Kranken hatte er immer ein weiches Herz und Mitgef\u00fchl, besonders f\u00fcr die behinderten Kranken.<sup>2<\/sup> Er heilte arme Bauern und reiche Leute. Er praktizierte als ein st\u00e4dtisch-offizieller Arzt und sogar als ein Arzt des k\u00f6niglichen Hofes, aber auch als Privatarzt in all den St\u00e4dten und Stra\u00dfen, die er bereiste. Als Arzt des Hofes h\u00e4tte er zwischen 1537 und 1538 in Wien, am Hofe des K\u00f6nigs und Erzherzogs Ferdinand von \u00d6sterreich, praktizieren k\u00f6nnen, obwohl Paracelsus das Angebot, Mitglied des offiziellen \u00c4rzteteams zu sein, abgelehnt hatte. Er erhielt den Posten des offiziellen st\u00e4dtischen Arztes in Basel im Jahre 1527, obwohl seine Feinde, wie wir sp\u00e4ter sehen werden, ihm diese Position nur w\u00e4hrend eines Zeitraumes von 10 Monaten (von M\u00e4rz 1527 bis Januar 1528) zugestanden. Dennoch fuhr er fort zu heilen und er\u00f6ffnete sogar Zentren der Medizin in den St\u00e4dten, in denen er am l\u00e4ngsten blieb, wie z. B. im Jahre 1524 in Salzburg (\u00d6sterreich). Dort galt er f\u00fcr seine Patienten als ein liebevoller und mitf\u00fchlender Freund, der sich wie ein Vater um die \u00e4rmsten Menschen k\u00fcmmerte.<sup>3<\/sup> Im darauf folgenden Jahr praktizierte er in T\u00fcbingen (Deutschland), wo er insbesondere Studenten anzog, die seine Medizin unbedingt erlernen wollten<sup>4<\/sup>, und zwischen 1528 und 1529 war er in Kolmar (Frankreich), wo er von der ganzen Stadt und sogar ihren Autorit\u00e4ten besonders bewundert wurde.<sup>5<\/sup><\/p>\n<p>Die Liste der St\u00e4dte und D\u00f6rfer, die seine F\u00e4higkeiten zu heilen anerkannten, ist endlos, weil er vielen, vielen Leidenden aus fast ganz Zentraleuropa Hilfe zuteil werden lie\u00df. Und obwohl er sogar einr\u00e4umte, dass er nicht alles heilen k\u00f6nne und es unheilbare Krankheiten g\u00e4be<sup>6<\/sup>, f\u00fchrte seine Heilarbeit fast immer zum Erfolg. Er brachte unglaubliche Heilungen bei Geschw\u00fcren zustande.<sup>7<\/sup> Er spezialisierte sich eigentlich auf das Gebiet der Magenerkrankungen.<sup>8<\/sup> Er heilte jedoch alle Arten von Krankheiten, einschlie\u00dflich schwerer und Besorgnis erregender Krankheiten wie Krebs, Pest und weitere wichtige Seuchen, wie Syphilis, Lepra, die Huntington-Krankheit (auch genannt Sydenham\u2019s Chorea und historisch erw\u00e4hnt als Veitstanz)<sup>9<\/sup> und viele weitere, von denen einige heute als unheilbar gelten.<sup>10<\/sup> Er erreichte Wunderheilungen f\u00fcr Patienten, die von den besten \u00c4rzten als unheilbar bezeichnet worden waren.<sup>11<\/sup> So heilte er zum Beispiel 1525 in Ingolstadt (Deutschland) eine<br \/>\n23 Jahre alte Frau, die von Geburt an gel\u00e4hmt war.<sup>12<\/sup> In N\u00fcrnberg heilte er vier Jahre sp\u00e4ter neun der 15 als unheilbar angesehenen Leprakranken der Stadt.<sup>13<\/sup> Dies sind Daten, die in heutigen Archiven zu finden sind.<\/p>\n<p>Paracelsus hatte auch gro\u00dfen Erfolg bei seinem Kampf gegen einige Seuchen, die ihn selbst seit seiner eigenen fr\u00fchen Jugend heimsuchten. In jenen Zeiten wurde die arme europ\u00e4ische Bev\u00f6lkerung von Seuchen und Epidemien heimgesucht, die in einigen Teilen des Kontinents Tausende oder Zehntausende von Menschen t\u00f6tete. Paracelsus versuchte, die Leben der Menschen, die von diesen Krankheiten bedroht waren, zu retten, mindestens seit seiner Jugend, als er als Milit\u00e4rarzt in mehreren Kriegen gearbeitet hatte. Wir haben schon dar\u00fcber gesprochen, dass in einem Krieg in den milit\u00e4rischen Lagern h\u00e4ufig Cholera und Typhus auftauchten. Paracelsus zeigte oft gro\u00dfen Mut im Gegensatz zu den \u00c4rzten, die es vorzogen, die Stadt oder Zone, in der eine ernste Seuche auftauchte, zu verlassen. Das war zum Beispiel so in Basel im Jahre 1527, genau als Paracelsus zum ersten Mal in der Stadt ankam. Die Professoren der Medizin in der Universit\u00e4t von Basel waren w\u00e4hrend der Seuche nicht da, w\u00e4hrend er versuchte, den Menschen zu helfen, die der Stadt nicht entkommen konnten. Dasselbe geschah in der Mitte des Sommers des Jahres 1534 in Vipiteno (im Norden Italiens). Als Paracelsus in der Stadt ankam, verlie\u00dfen viele Einwohner die Stadt wegen der Seuche. Trotz der Seuche und trotz seiner physischen Instabilit\u00e4t, von der er in jenen Jahren schon betroffen war, wollte Paracelsus die Stadt besuchen und die Krankheit behandeln und studieren. W\u00e4hrend dieser Zeitspanne schrieb er ein Buch \u00fcber die Seuche und widmete sich dieser Stadt unter Belagerung. Aber nachdem die Seuche vor\u00fcber war, wurde er von den Autorit\u00e4ten (haupts\u00e4chlich von den Geistlichen der Kirche) trotz der guten Ergebnisse, die er erreicht hatte, mit Beschimpfungen \u00fcberh\u00e4uft, und sie baten ihn, die Stadt zu verlassen.<\/p>\n<p>Viele seiner \u201eWunderheilungen\u201c wurden von Wissenschaftlern hohen Ranges best\u00e4tigt, wie z. B. von Erasmus von Rotterdam oder dem Schweizer Verleger Johannes Froben. Paracelsus war in der Lage, das Bein von Froben in Basel zu heilen und die Amputation des Beines zu vermeiden, wie es die \u00c4rzte, die ihn anf\u00e4nglich behandelt hatten, vorgesehen hatten. Nachdem einige Wochen nach Paracelsus Eingreifen vergangen waren, war er vollst\u00e4ndig geheilt und konnte zu seiner Arbeit als Drucker und Verleger zur\u00fcckkehren. Der Erfolg der Therapie wurde von Frobens Freunden best\u00e4tigt und allm\u00e4hlich anerkannt, unter ihnen war Erasmus und die einflussreichen Amerbach Br\u00fcder. Genau diese Heilung veranlasste Erasmus seinen Wunsch nach einer Garantie der Dienste von Paracelsus auszudr\u00fccken.<sup>15<\/sup> Erasmus litt an Gicht und Leber- und Nierenschmerzen. Ein Brief dieses Humanisten, der seine Dankbarkeit f\u00fcr die medizinische Aufmerksamkeit, die Paracelsus ihm gab, und seine Bitte um Ratschl\u00e4ge bez\u00fcglich seiner Krankheiten ausdr\u00fcckt, wurde aufbewahrt.<sup>16<\/sup><\/p>\n<p>Es fanden weitere wichtige Heilungen statt \u2013 wichtig wegen der Heilung selbst und auch f\u00fcr das Prestige der Geheilten, die die Anzahl der Legenden \u00fcber Paracelsus erh\u00f6hten. In der Einf\u00fchrung bezogen wir uns auf die Tatsache, dass sich unter den Patienten von Paracelsus nicht weniger als 18 Prinzen befanden, unter ihnen Herzog Phillip I. von Baden, dessen Fall von den \u00c4rzten als beendet erkl\u00e4rt worden war und den Paracelsus innerhalb kurzer Zeit heilte.<sup>17<\/sup> Er behandelte auch erfolgreich ranghohe Milit\u00e4rangeh\u00f6rige, wie den Hauptmarschall von B\u00f6hmen, Johann von der Leipnik, der auf einem Schloss in Kromau in der N\u00e4he von Brno, M\u00e4hren, wohnte,<sup>18<\/sup> bedeutende Kollegen unter den \u00c4rzten, wie den Arzt Albert Basa, der der Arzt des K\u00f6nigs von Polen war und extra bis nach \u00d6sterreich reiste, um ihn zu konsultieren,<sup>19<\/sup> ehrenwerte Humanisten, wie die schon erw\u00e4hnten Erasmus und Froben und auch Kaspar Hedio und zwei wichtige Kirchengeistliche im Amt, wie den Abt von Rottweil<sup>20<\/sup>, und noch wichtiger \u2013 den Domherrn der Kathedrale von Basel, einen der Reichsten und M\u00e4chtigsten der Stadt. Als zu Beginn des Jahres 1528 dieser Domherr erkrankte, bot er dem Arzt, der ihn heilen konnte, 100 Goldm\u00fcnzen an. Paracelsus heilte ihn mit einer einfachen Behandlung: mit Abf\u00fchrmitteln, einer strengen Di\u00e4t und einer regelm\u00e4\u00dfigen Dosis seines ber\u00fchmten Laudanums (Opiumtinktur).<sup>21<\/sup><\/p>\n<h4>&#8230; wird fortgesetzt<\/h4>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<h4>1. PAGEL, Walter, Paracelsus. An introduction to Philosophical Medicine in the Era of the Renaissance, Basilea (Suiza), Karger, 1982:23.<br \/>\n2. JUNG, Carl G., Parac\u00e9lsica, Barcelona, Kair\u00f3s, 1988:11.<br \/>\n3. MROSEK, Sabine, \u201cLa vida de Paracelso\u201d en Paracelsus. Health &amp; Healing, n\u00fam. 2, 2003:5.<br \/>\n4. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor. Paracelsus and the world of Renaissance magic and science, Nueva York, F.S.G., 2006:185.<br \/>\n5. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;:220.<br \/>\n6. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;:329<br \/>\n7. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:30.<br \/>\n8. MEIER, Pirmin, Paracelso. Medico e profeta, Roma, Salerno Editrice, 2000: 198.<br \/>\n9. BLAVATSKY, H.P., Isis sin velo, M\u00e1laga, Sirio, 2004: vol. IV:313.<br \/>\n10. MROSEK, Sabine, \u201cParacelso: los cuatro pilares de la medicina\u201d en Paracelsus. Health &amp; Healing, n\u00fam. 1, 2003:6.<br \/>\n11. HARTMANN, F., The life of Paracelsus, London, Kegan Paul, Trench, Tr\u00fcbner &amp; Co., s.f.:17.<br \/>\n12. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;:137-138.<br \/>\n13. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:23.<br \/>\n14. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:20, 26; BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 321-322.<br \/>\n15. PAGEL, Walter, Paracelsus&#8230;.:19.<br \/>\n16. BALL, P., The Devil\u2019s Doctor..: 188-189<br \/>\n17. Museum of the Ancient Baths of Pf\u00e4fers, St. Gall, 1987:92;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>HARTMANN, F., The life of Paracelsus&#8230;:17.<br \/>\n18. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;:326.<br \/>\n19. RIVI\u00c8RE, Patrick, Paracelso. M\u00e9dico-alquimista, Barcelona, De Vecchi, 2000:40.<br \/>\n20. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;:184.<br \/>\n21. BALL, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;:213.Para<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion Reife (1524 \u2013 1541) Sein Leben und seine medizinische, religi\u00f6se und soziale Arbeit in Zentraleuropa Von 1524 an befindet sich Paracelsus ununterbrochen auf Pilgerreise. Er wird Zentraleuropa nicht mehr verlassen. Meistens h\u00e4lt er sich auf deutschsprachigem Territorium zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich, Deutschland, in der \u00f6stlichen Region des Elsass (heute franz\u00f6sisch) und im alpinen und n\u00f6rdlichsten Teil Italiens auf. Der n\u00f6rdlichste Teil, den er besuchte zu diesem Zeitpunkt, war ein nicht n\u00e4her bestimmter Ort in Preu\u00dfen, Deutschland. Der \u00f6stlichste Ort war Bratislava in der Slowakei, der s\u00fcdlichste Ort war St. Moritz in der Schweiz und der westlichste Ort war Kolmar im Elsass. Zwischen diesen vier Punkten entwickelte er die Hauptetappe seines Lebens, die am bekanntesten ist. Er konnte in Theorie und Praxis alles entfalten, was er auf seinen Reisen durch Europa und die angrenzenden Staaten bis dahin gelernt hatte. 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Er konnte in Theorie und Praxis alles entfalten, was er auf seinen Reisen durch Europa und die angrenzenden Staaten bis dahin gelernt hatte. 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