{"id":21521,"date":"2021-01-13T15:26:22","date_gmt":"2021-01-13T14:26:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=21521"},"modified":"2022-09-04T21:11:41","modified_gmt":"2022-09-04T19:11:41","slug":"schlangenmittel-in-der-homoeopathie-serpentes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/homoeopathie\/schlangenmittel-in-der-homoeopathie-serpentes\/","title":{"rendered":"Schlangenmittel in der Hom\u00f6opathie \u2013 Serpentes"},"content":{"rendered":"<h2>Wenn dem Menschen die Haut \u201ezu eng\u201c wird.<\/h2>\n<p>Schlangen sind Reptilien. Sie bevorzugen eine solit\u00e4re Lebensweise, d. h., sie sind eher Einzelg\u00e4nger und haben ein wenig entwickeltes Sozialverhalten. Begegnet man einer Schlange, so l\u00f6st dies bei Menschen unseres Kulturkreises h\u00e4ufig Angst und Unbehagen aus. Viele Schlangen sind giftig. Sie bei\u00dfen oder w\u00fcrgen ihre Opfer und sie \u00fcberfallen diese gerne als sog. Lauerj\u00e4ger aus dem Hinterhalt. Ein auff\u00e4lliges Merkmal pr\u00e4gt das Leben aller Schlangen. Wenn sie wachsen, m\u00fcssen sie die zu eng gewordene Haut abstreifen und sich h\u00e4uten. Schlangen werden in der Menschheitsgeschichte seit Adam und Eva erw\u00e4hnt. Sie geh\u00f6ren zum Menschsein unweigerlich dazu.<\/p>\n<p>In der Hom\u00f6opathie kennen und sch\u00e4tzen wir die Heilmittel aus der Familie der Schlangen als wertvolle Konstitutionsmittel. Dar\u00fcber hinaus setzen wir sie auch rein organotrop, d.h. bei prim\u00e4r k\u00f6rperlichen Beschwerden oder im Rahmen einer miasmatischen Therapie ein, wenn es um die Behandlung chronischer Erkrankungen geht. Schlangenmittel haben seit vielen Jahren ihren Platz in der hom\u00f6opathischen Materia medica und haben sich vielfach bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die hom\u00f6opathische Arzneimittelfindung gilt das Prinzip der Ph\u00e4nomenologie als vorherrschend. D. h., im gegebenen Fall sucht ein Hom\u00f6opath ein Heilmittel, dessen Wirkungskreis sich mit exakt jenen Ph\u00e4nomenen deckt, die den aktuellen Krankheitszustand oder die individuelle Befindlichkeitsst\u00f6rung des Patienten widerspiegeln. Die klinische Diagnose wird dabei selbstverst\u00e4ndlich gew\u00fcrdigt. F\u00fcr die hom\u00f6opathische Heilmittelwahl ist jedoch entscheidend, wie und was der Patient bei seiner aktuellen Erkrankung empfindet, sprich wie seine pers\u00f6nliche Symptomatik ist. Dabei berufen wir uns auf die hom\u00f6opathischen Arzneimittelpr\u00fcfungen und auf die langj\u00e4hrigen therapeutischen Erfahrungswerte der hom\u00f6opathischen Fachwelt. Diese haben Einzug erhalten in die hom\u00f6opathische Materia medica. Zur guten hom\u00f6opathischen Praxis geh\u00f6rt, dass die Ph\u00e4nomene der Patienten in der hom\u00f6opathischen Anamnese v\u00f6llig wertfrei wahrgenommen werden. Ein Patient zeigt sich so, wie er ist, bzw. wie sich seine Befindlichkeit rein ph\u00e4nomenologisch darstellt. So wird er wahrgenommen und auf dieser Grundlage erfolgt die Wahl des hom\u00f6opathischen Heilmittels. Die Symptome und individuellen Ph\u00e4nomene f\u00fchren sodann nach gr\u00fcndlicher Anamnese und Fallbeurteilung zum Heilmittel der Wahl.<\/p>\n<p>\u00dcber diese linear-kausale Vorgehensweise hinaus, kann die hom\u00f6opathische Arzneimittelfindung und Therapie durch weitere Strategien bereichert werden. Wir finden diese u. a. in der prozessorientierten Hom\u00f6opathie (vgl. Kr\u00fcger und Kr\u00fcger 2004) sowie in der transpersonal und symbolpsychologisch gepr\u00e4gten Hom\u00f6opathie (vgl. Kr\u00fcger und Kr\u00fcger 2004; Hiener 2001) und auch, und darum soll es in dieser Betrachtung vorzugsweise gehen, in der Signaturenlehre des Paracelsus (vgl. Rippe 2004). Letztere lehrt uns, genau hinzuschauen, was sich uns durch die Substanz und die Natur der Sache an sich offenbaren m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Auch Schlangen verf\u00fcgen \u00fcber einzigartige und typische Merkmale bzw. Ph\u00e4nomene. Diese Signaturen k\u00f6nnen f\u00fcr eine ganzheitliche hom\u00f6opathische Therapie wegweisend sein. Konstitutionell und prozessorientiert betrachtet lassen sich hieraus hilfreiche R\u00fcckschl\u00fcsse f\u00fcr die therapeutischen wie auch lebensweltlichen Themen von Menschen ziehen, die aus hom\u00f6opathischer Sicht eine Affinit\u00e4t zum Heilungspotenzial eines Heilmittels aus der Familie der Schlangen aufweisen und denen im Rahmen einer hom\u00f6opathischen Therapie m\u00f6glicherweise ein potenziertes Schlangenmittel gut tun k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Schlange, Wegbegleiter mit Weisheit, Verf\u00fchrung und Heilkraft<\/h3>\n<p>In der biblischen Sch\u00f6pfungsgeschichte nimmt die Schlange eine zentrale Rolle ein. Ihrer Verf\u00fchrungskunst verdanken wir die Erbs\u00fcnde mit der Abspaltung des Menschen vom lichtvollen Urquell und seiner Vertreibung aus dem Paradies. Mit List und T\u00fccke verf\u00fchrt die Schlange den Menschen. Sie reizt ihn, seine Grenzen sprengen zu wollen und weckt in ihm die Lust, sich f\u00fcr neue Horizonte und eine erweiterte Weisheit zu interessieren. Sie verf\u00fchrt ihn und dennoch er\u00f6ffnet sie ihm damit zugleich, als die andere Seite dieser Medaille, auch neue Wege. Ob und wie er diese geht, entscheidet der Mensch mit seinem freien Willen selbst. Aber mit ihrer Verf\u00fchrungskunst hat die Schlange den Samen gelegt.<\/p>\n<p>Neben der biblischen Menschheitsgeschichte begegnet uns die Schlange auch in der Mythologie. Drei Schicksalsg\u00f6ttinnen stehen dem Menschen hier zur Seite. In der griechischen Mythologie sind dies die Moiren. Ihnen entsprechen die Parzen in der r\u00f6mischen Mythologie. Die Schicksalsg\u00f6ttinnen entscheiden \u00fcber den Lebensfaden des Menschen. Ihre Aufgabe besteht darin, den Lebensfaden zu spinnen, seine L\u00e4nge zu bemessen und ihn schlussendlich abzuschneiden. Lachesis, die Buschmeisterschlange, ist eine von ihnen. Ihr kommt als Schicksalsg\u00f6ttin die Aufgabe zu, die L\u00e4nge des Fadens zu bemessen. Dies erfordert Weisheit. So verk\u00f6rpert die Schlange neben ihrer Verf\u00fchrungskunst auch den Aspekt der Weisheit.<\/p>\n<p>Eine weitere Komponente offenbart sich in der Medizin und Heilkunde. Der Heilstab des Asklepios, des Gottes der Heilkunst in der griechischen Mythologie, wird von einer Schlange umwunden. Im Symbol des \u00c4skulapstabes offenbart die Schlange damit einen Bezug zur Medizin und Heilkunst. Weisheit, Verf\u00fchrung und Heilkraft sind die drei Aspekte, die sich anhand dieser Signaturen im Wesen der Schlange und ihrer Mythologie erkennen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Betrachten wir diese Aspekte im Rahmen der Signaturenlehre, so offenbart die Schlange dem geneigten Betrachter symbolisch ein polares Spannungsfeld zwischen den Komponenten Weisheit und Verf\u00fchrung und der heilsamen Mitte als balancierende Kraft. In diesem Spannungsfeld die Balance zu halten, kann schlussfolgernd als eine der Aufgaben betrachtet werden, die dem hom\u00f6opathischen Arzneimittelbild einiger bedeutender Schlangenheilmittel entsprechen und mit denen die betroffenen Menschen aus konstitutioneller hom\u00f6opathischer Sicht in ihrem Leben konfrontiert sind. Der Mensch muss lernen, mit seinem (machtvollen) Potenzial zu seinem eigenen und zum Wohle anderer gut und sozial vertr\u00e4glich umzugehen und seine Macht nicht, bzw. karmisch gesprochen nicht mehr erneut, zu Ungunsten anderer auszuspielen. Als Kehrseite der Medaille kommt es nicht selten auch vor, z.B. bei Naja- oder Crotalus-Konstitutionen, dass der Mensch seine Macht, Kreativit\u00e4t und Sch\u00f6pferkraft in Ohnmacht wandelt und sie nicht lebt bzw. nicht leben m\u00f6chte. Karmische und systemische Verstrickungen k\u00f6nnen hierf\u00fcr aus systempsychologischer Sicht u. a. die Ursachen sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-21796 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/SchlangenartikelBild-2-300x166.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/SchlangenartikelBild-2-300x166.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/SchlangenartikelBild-2.jpg 578w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Eine vierte Komponente, die f\u00fcr eine ganzheitliche naturheilkundliche Therapie, insbesondere die Hom\u00f6opathie ganz wesentlich ist, offenbart sich als Signatur in dem Vorgang der H\u00e4utung von Schlangen. Wird einer Schlange ihre bisherige Haut zu eng, muss sie diese abstreifen und eine neue, gr\u00f6\u00dfere Haut kommt zum Vorschein. Dieser Umstand birgt jedoch eine Schwachstelle in sich. Die neue Haut muss erst noch aush\u00e4rten, um die bisher vorhandene Wehrhaftigkeit wieder zu gew\u00e4hrleisten. Bis dahin ist die Schlange \u00e4u\u00dferen Gefahren relativ schutzlos ausgeliefert. Ein Zustand, der eine gewisse Wehrlosigkeit darstellt und der der Schlange sicherlich einiges Unbehagen verursachen d\u00fcrfte. \u00dcbertragen wir diese Signatur auf den Menschen, so lassen sich einige wertvolle R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen, die f\u00fcr eine hom\u00f6opathische Therapie und das Verst\u00e4ndnis der Situation betroffener Menschen und ihrer hom\u00f6opathischen Konstitution bedeutsam sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Schlangentypisches in der Hom\u00f6opathie<\/h3>\n<p>Die hom\u00f6opathische Erfahrung zeigt, dass Schlangenheilmittel, ungeachtet dessen, dass sie auch f\u00fcr M\u00e4nner wertvoll sind, in der hom\u00f6opathischen Praxis h\u00e4ufig in der Frauenheilkunde eingesetzt werden, allen voran die beiden Heilmittel Lachesis (Buschmeisterschlange) und Naja tripudians (K\u00f6nigskobra). H\u00e4ufige frauentypische Themen in der naturheilkundlichen Praxis sind u. a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Beschwerden in der Menopause, Klimakterium<\/li>\n<li>Beschwerden in der Pubert\u00e4t<\/li>\n<li>Beschwerden vor der Menstruation, das PMS-Syndrom<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um den Katalog allgemein zu erweitern, sollen folgende Themen hinzugenommen werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Beschwerden seit einer Emigration<\/li>\n<li>Beschwerden am Morgen<\/li>\n<li>Beschwerden an den Herzklappen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Hom\u00f6opathen nehmen wir derartige Beschwerden und Umst\u00e4nde bei unseren Patienten aufmerksam wahr und versuchen, sie l\u00f6sungsorientiert in die Therapie zu integrieren. Teils um die Dynamik eines Falles zu verstehen oder auch ganz konkret, um ein entsprechendes Heilmittel zu finden. In der Gruppenbetrachtung, wie sie f\u00fcr viele Familien hom\u00f6opathischer Heilmittel gemacht werden kann, z. B. die Kaliumsalze, die S\u00e4uren, die Spinnenmittel oder eben auch die Schlangenmittel, k\u00f6nnen Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden. Diese k\u00f6nnen sehr hilfreich sein, da sie uns den Weg zu einer hom\u00f6opathischen Heilmittelfamilie und zum schlussendlichen Heilmittel weisen k\u00f6nnen. In der systemischen Gesamtschau der oben dargestellten Auswahl darf man sich nun die Frage stellen, ob alle diese Ph\u00e4nomene Gemeinsamkeiten aufweisen und ob, bzw. inwieweit diese ggf. therapierelevant sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund ist erkennbar, dass sich die oben dargestellten Umst\u00e4nde alle durch eine Dynamik oder einen Prozess auszeichnen. Sie alle stellen \u00dcbergangszust\u00e4nde dar. Sei es die Menopause, wo die Frau vom Zustand der geb\u00e4rf\u00e4higen Frau in den Zustand der weisen Frau \u00fcbergeht, die Pubert\u00e4t, wo der junge Mensch seine Pers\u00f6nlichkeit und Individualit\u00e4t ausbildet und sich sowohl organisch wie auch seelisch-geistig die Sch\u00f6pfungsorgane melden, oder auch die Menstruation, die h\u00e4ufig von pr\u00e4menstruellen Beschwerden begleitet wird. Es sind Zust\u00e4nde, die den Menschen an einer Schwelle zeigen, Zust\u00e4nde der Ver\u00e4nderung. Ebenso verh\u00e4lt es sich mit der Lebenssituation bei einer Emigration oder auch bei einem Wohnort- oder Arbeitsplatzwechsel, wenn der Mensch seine gewohnte Umgebung verl\u00e4sst. Auch wenn wir in der Nacht oder am Morgen vom Nacht- in den Tagrhythmus \u00fcbergehen, befinden wir uns an einem \u00dcbergang. Rein k\u00f6rperlich trifft dies auch auf die Funktion der Herzklappen zu. Sie stellen den \u00dcbergang des Blutflusses am Herzen dar, z. B. vom Vorhof zur Herzkammer oder in den Blutkreislauf. Immer geht es um Wechsel, Ver\u00e4nderung und \u00dcbergang. Selbstverst\u00e4ndlich kann diese Aufz\u00e4hlung noch erweitert werden, wie die hom\u00f6opathische Praxis zeigt. Hier soll es um den gemeinsamen Umstand des \u00dcbergangs gehen. F\u00fcr die hom\u00f6opathische Praxis stellt sich die Frage, wie geht es dem Menschen damit? Was passiert im Zustand des \u00dcbergangs und welches Heilmittel kann hier hilfreich sein?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Aspekt der H\u00e4utung, Schicksal und Chance<\/h3>\n<p>Neben der Ph\u00e4nomenologie stellt das Prinzip der Potenzialorientierung eine weitere Pr\u00e4misse der Hom\u00f6opathie dar. Hahnemann sprach in diesem Zusammenhang von der Lebenskraft. An diese richten wir in der hom\u00f6opathischen Therapie unsere Heilimpulse. Denn Licht vertreibt Dunkelheit, so eine kabbalistische Weisheit. Mit dem hom\u00f6opathischen Heilmittel soll dem kranken oder leidenden Menschen Gelegenheit gegeben werden, seine eigenen Potenziale wiederzufinden und seine eigene Heilkraft f\u00fcr seine Gesundheit und sein Wohlbefinden m\u00f6glichst optimal zu nutzen. Hom\u00f6opathische Heilmittel sind insofern Impulsgeber.<\/p>\n<p>Aufgabe der Hom\u00f6opathie ist es, den Menschen in allen seinen Lebenslagen und bei den Herausforderungen und Lebensaufgaben, die sich ihm stellen, so gut als m\u00f6glich zu unterst\u00fctzen. So auch in Zust\u00e4nden des Wechsels und des \u00dcbergangs in neue Lebensphasen, auf die Schlange bezogen im Zustand der H\u00e4utung. Im Zustand der H\u00e4utung ist die Schlange geschw\u00e4cht. H\u00e4utung bedeutet hier zun\u00e4chst Schutzlosigkeit. Und so stellen \u00dcbergangssituationen und im \u00fcbertragenen Sinne Zust\u00e4nde der H\u00e4utung f\u00fcr Menschen dieser hom\u00f6opathischen Kategorie besondere Herausforderungen dar. \u00dcbergang bedeutet Wechsel und Gewohntes verlassen. Vertraute Spuren ganz oder teilweise zu verlassen, sich Neuem zu \u00f6ffnen, f\u00e4llt nicht jedem leicht. Dass manche Menschen sich damit schwerer tun als andere ist legitim. Und so verwundert es Hom\u00f6opathen nicht, wenn sich Menschen in belastenden Ver\u00e4nderungssituationen, wo es symbolisch darum geht, die alte Haut abzustreifen und sich neuen Horizonten zu \u00f6ffnen, unwohl f\u00fchlen, am Zustand des \u00dcbergangs leiden und sogar daran krank werden. Es gilt, das sich hinter diesem Zustand verbergende Potenzial und die Chance, welche die \u201eneue Haut\u201c im Zusammenhang mit dem eigenen Wachstum bietet, wahrzunehmen und m\u00f6glichst etwas Gutes daraus zu machen. Wie sch\u00f6n, dass die Natur entsprechend den hermetischen Gesetzen auch die Kehrseite der Medaille stellt und aus dem Heilmittelschatz der Hom\u00f6opathie ein hilfreiches Heilmittel bzw. eine ganze Heilmittelfamilie bereith\u00e4lt.<\/p>\n<p>Aus den dargestellten Signaturen lassen sich, im Einklang mit der hom\u00f6opathischen Materia medica (Nistl 2019), einige hervorstechende hom\u00f6opathische Heilungsthemen der Schlangenheilmittel zusammenfassen. Diese stellen einen themenspezifischen Auszug des umfassenden Wirkungsspektrum hom\u00f6opathischer Schlangenheilmittel dar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Nachfolgend ein \u00dcberblick<\/strong><\/h3>\n<p><strong>H\u00e4utung &#8211; \u00dcbergang<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verschlechterung des Befindens und der Symptome morgens (typisch f\u00fcr Lachesis muta, Naja tripudians, Crotalus horridus und Elaps corallinus) oder bei Wetterwechsel (Crotalus, Lachesis,Vipera berus). Wenn Symptome immer im Fr\u00fchling auftreten, kann Crotalus bei Vorliegen weiterer Indikationen, die dieses Heilmittel best\u00e4tigen, hilfreich sein.<\/li>\n<li>Verschlechterung des Befindens und der Symptome bei jeglicher Enge, z. B. durch Kleiderdruck (typisch f\u00fcr Lachesis muta am Hals).<\/li>\n<li>Die Betroffenen sind sehr empfindsam, sensibel und feinf\u00fchlig gegen\u00fcber der Umwelt (die neue Haut ist noch nicht ausgeh\u00e4rtet).<\/li>\n<li>Jegliche Umbruchsituationen k\u00f6nnen Probleme verursachen (wie oben dargestellt).<\/li>\n<li>Nach der H\u00e4utung ist es wieder besser, wenn es gelingt, den \u00dcbergang mitzumachen. Dies bedeutet, dass es den Menschen nach dem \u00dcbergang wieder besser gehen kann. Sehr auff\u00e4llig bei Lachesis ist die Modalit\u00e4t der Besserung von Symptomen bei Einsetzen von Absonderungen. D.h., die Lachesis-Frau leidet unter starken pr\u00e4menstruellen Problemen und ihr Zustand bessert sich schlagartig, wenn die Blutung einsetzt und die Menstruation flie\u00dft. Ebenso verh\u00e4lt es sich, wenn die Nase l\u00e4uft oder auch wenn die Lachesis-Frau viel Geld ausgeben kann oder auch, wenn sie sich sexuell ergie\u00dfen kann. Die Buschmeisterschlange pflegt in der Regel einen ausgiebigen Sexualakt. Analog legen diese Menschen viel Wert auf leidenschaftliche Sexualit\u00e4t.<\/li>\n<li>Werden H\u00e4utungsprozesse unterdr\u00fcckt, wie dies nach naturheilkundlichem Verst\u00e4ndnis analog durch Impfungen passieren kann, da dem Menschen die Chance zur Eigenentwicklung genommen wird, kann Crotalus horridus als Heilmittel angezeigt sein. Dies ist insbesondere der Fall, wenn nach Impfungen Hautprobleme auftreten. Diese stellen letztendlich nichts anderes dar, als den Versuch des Organismus, das was er nicht haben m\u00f6chte, wieder an die Oberfl\u00e4che zu bringen. Crotalus kann derartige Ausheilungsprozesse unterst\u00fctzen, so die hom\u00f6opathische Erfahrung. Es geh\u00f6rt zum Arzneimittelbild von Crotalus, dass Sch\u00f6pfungspotenziale mitunter nicht gelebt bzw. unterdr\u00fcckt werden (Sucht = Flucht, z. B. Flucht in die Alkoholsucht), was nat\u00fcrlich dem eigentlichen Lebensplan des Menschen nicht unbedingt zutr\u00e4glich ist.<\/li>\n<li>Beschwerden an den Herzklappen, typisch f\u00fcr Naja (z. B. Mitralklappeninsuffizienz).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Symptome am und im Hals<\/strong><\/p>\n<p>Der Hals stellt den \u00dcbergang vom unteren zum oberen Menschen dar (Verbindung Herz und Verstand, Verf\u00fchrung und Weisheit). Am Hals ist die Schlange wehrlos. Viele Symptome zeigen sich am Hals, auch Krebs (Lachesis).<\/p>\n<ul>\n<li>Engegef\u00fchl am Hals, oftmals k\u00f6nnen die Menschen am Hals keine enge Kleidung ertragen. Die typische Lachesis-Frau begegnet uns h\u00e4ufig in lockeren, wallenden Gew\u00e4ndern und mit luftigem Ausschnitt.<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen, z. B. Halsschmerzen bei Lachesis (linksseitige sind sehr typisch, mit viel R\u00e4uspern und Schleimbildung), Halsentz\u00fcndungen auch bei Crotalus horridus, Crotalus cascavella, Elaps und Naja.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weisheit und Verf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Dualit\u00e4t, Spaltung und Zweifel zeigen sich hier.<\/p>\n<ul>\n<li>Zweifel. Die Menschen zweifeln oft, ob ihre jeweils getroffenen Entscheidungen richtig sind oder nicht. Zu Lachesis geh\u00f6rt z. B. das Fragezeichen. Ein Hinweis auf die Dualit\u00e4t und innere Spaltung.<\/li>\n<li>Gewissen. Leicht kann die dargestellte Spannung sich einseitig entladen, z.B. verbal. Die Schlange hat eine gespaltene und sehr feinsinnige (scharfe) Zunge. Sie kann damit Menschen gezielt und sehr feinsinnig treffen und verletzen. Am n\u00e4chsten Tag erwacht der Mensch dann mit einem schlechten Gewissen. Dies ist grunds\u00e4tzlich ein miasmatisches und sykotisches Thema. Es kommt bei sehr vielen hom\u00f6opathischen Heilmitteln im Arzneimittelbild vor und ist daher nicht nur schlangentypisch, dennoch bei Lachesis durchaus auffallend.<\/li>\n<li>Spaltung. Viele Schlangenkonstitutionen leben gelegentlich oder auch zeitlebens im Zustand einer inneren Verwirrung. Der Mensch ist auf der Suche nach seiner eigenen Identit\u00e4t. Er ist gespalten (gespaltene Zunge). Insofern zeigen sich h\u00e4ufig laterale (einseitige) Symptome, z. B. bei Lachesis und Naja vorzugsweise links, bei Crotalus eher rechts.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Macht und Ohnmacht<\/strong><\/p>\n<p>Eine andere Form der Spaltung. Die Schlange ist im Grunde ihres Wesens m\u00e4chtig. Ihr Thema ist es, einen sozial vertr\u00e4glichen Umgang mit ihren Potenzialen zu lernen und zu leben. Dies gilt vor allem f\u00fcr die m\u00e4chtige Lachesis. Es gilt aber auch f\u00fcr Naja, die h\u00e4ufig der Ohnmacht ausgesetzt ist und sich in Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnissen befindet, aus denen sie sich, um der eigenen Inkarnation Willen, l\u00f6sen sollte.<\/p>\n<ul>\n<li>Ausbrechen aus dem Kreislauf T\u00e4ter \u2013 Opfer. Dies kann auch karmisch verstanden werden.<\/li>\n<li>Die eigene Kraft und die eigene Weiblichkeit annehmen. Der K\u00f6nigskobra (Naja) werden die Z\u00e4hne gewaltsam gezogen. Damit ist sie machtlos und steht in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis. Sie muss nach der Pfeife (Fl\u00f6te) eines anderen tanzen und fristet ihr Dasein in einem viel zu engen Korb. F\u00fcr den Menschen gilt es, sich seiner Kraft zu entsinnen und seine Potenziale zu leben, in die Eigenverantwortung gehen und aus dem Korb ausbrechen. Schlie\u00dflich wachsen der K\u00f6nigskobra die Z\u00e4hne, die man ihr entrissen hat, wieder nach.<\/li>\n<li>Die eigene Sch\u00f6pferkraft leben, nicht nur sexuell &#8211; aus der Reaktion in die Aktion kommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Einheit und Vollmacht<\/strong><\/p>\n<p>Erl\u00f6sung findet der einem hom\u00f6opathischen Schlangenheilmittel-affine Mensch f\u00fcr K\u00f6rper, Seele und Geist in der Einheit des Seins und in der Vollmacht. Machtbewusstsein ohne Machtdemonstration lautet die Devise. Die H\u00e4utung bietet hierzu die Chance. \u00dcberwindung der Spaltung und der schw\u00e4chenden H\u00e4utungsphase hin zu einer gesunden und vollkommenen Identit\u00e4t ist das in der ganzheitlichen hom\u00f6opathischen Therapie verfolgte Ziel. Dabei gehen wir, ganz im Einklang mit Aristoteles von der Pr\u00e4misse aus: Anima forma corporis, der Geist formt den K\u00f6rper. Insofern eignen sich die hohen und h\u00f6heren Potenzen gut, um diese Themen hom\u00f6opathisch anzugehen. Potenzierte Heilmittel in hoher Potenz k\u00f6nnen hierf\u00fcr wertvolle und hilfreiche Impulse liefern. Sie k\u00f6nnen den Menschen anregen und ihm helfen, karmische und systemische Verstrickungen zu l\u00f6sen, seine eigene Rhythmizit\u00e4t wiederzufinden und seine (neuen) Wege mit Vollmacht zu gehen. Dies wirkt sich schlussendlich nat\u00fcrlich auch auf den K\u00f6rper aus.<\/p>\n<p>Als Konstitutionsmittel haben alle hom\u00f6opathischen Schlangenheilmittel jeweils ihr eigenes umfassendes Arzneimittelbild und Psychogramm. Die hom\u00f6opathische Schlangenfamilie steht dabei symbolisch insgesamt f\u00fcr Licht und Schatten, f\u00fcr Weisheit und Verf\u00fchrung und damit f\u00fcr Rhythmus. Und Rhythmus bedeutet Leben. Denn der Mensch ist ein rhythmisches Wesen. Jedes einzelne Heilmittel aus der Schlangenfamilie mit seinem spezifischem Wirkungsgrad kann in diesem Themenfeld individuell heilsam eingesetzt werden, damit die betroffenen Menschen, symbolisch gesprochen, nicht aus der Haut fahren m\u00fcssen, sondern gut in ihre neue Haut hineinwachsen k\u00f6nnen und sich wohlf\u00fchlen in ihrer Haut, auch im und nach dem Zustand der Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein vertiefendes Studium sei auf das Hom\u00f6opathieausbildungsprogramm des Autors an der Naturheilschule Isolde Richter verwiesen. Infos unter www.isolde-richter.de.<\/p>\n<h4>Kontak<br \/>\nE-Mail: mail@pianistl.de<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pianistl.de\">www.pianistl.de<\/a><\/h4>\n<h4>Literaturverzeichnis<br \/>\nHiener, Sarah S. (2001): Der hom\u00f6opathische Seelenspiegel. 2., \u00fcberarb. Aufl. St\u00fchlingen: SchulamithVerl.<br \/>\nKr\u00fcger, Andreas; Kr\u00fcger, Arne (2004): Berliner Hom\u00f6opathie. Geschichten zur prozessorientierten Hom\u00f6opathie bei Mensch und Tier erz\u00e4hlt von den Gebr\u00fcdern Kr\u00fcger. 1. Aufl. Bonn:Verle. Volksheilkunde.<br \/>\nNistl, Manfred (2019): Grundlagen der Hom\u00f6opathie. Kenzingen: Online-Shop I. Richter. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.heilpraktiker-online-shop.de\/49110\/grundlagen-der-homoepathie-manfred-nistl\">https:\/\/www.heilpraktiker-online-shop.de\/49110\/grundlagen-der-homoepathie-manfred-nistl<\/a>.<br \/>\nRippe, Olaf (2004): Paracelsusmedizin. Altes Wissen in der Heilkunst von heute; Philosophie, Astrologie, Alchemie, Therapiekonzepte. 3. Aufl. Aarau: AT Verl.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Foto: \u00a9 Pixabay<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn dem Menschen die Haut \u201ezu eng\u201c wird. Schlangen sind Reptilien. Sie bevorzugen eine solit\u00e4re Lebensweise, d. h., sie sind eher Einzelg\u00e4nger und haben ein wenig entwickeltes Sozialverhalten. Begegnet man einer Schlange, so l\u00f6st dies bei Menschen unseres Kulturkreises h\u00e4ufig Angst und Unbehagen aus. Viele Schlangen sind giftig. Sie bei\u00dfen oder w\u00fcrgen ihre Opfer und sie \u00fcberfallen diese gerne als sog. Lauerj\u00e4ger aus dem Hinterhalt. Ein auff\u00e4lliges Merkmal pr\u00e4gt das Leben aller Schlangen. Wenn sie wachsen, m\u00fcssen sie die zu eng gewordene Haut abstreifen und sich h\u00e4uten. Schlangen werden in der Menschheitsgeschichte seit Adam und Eva erw\u00e4hnt. Sie geh\u00f6ren zum Menschsein unweigerlich dazu. In der Hom\u00f6opathie kennen und sch\u00e4tzen wir die Heilmittel aus der Familie der Schlangen als wertvolle Konstitutionsmittel. Dar\u00fcber hinaus setzen wir sie auch rein organotrop, d.h. bei prim\u00e4r k\u00f6rperlichen Beschwerden oder im Rahmen einer miasmatischen Therapie ein, wenn es um die Behandlung chronischer Erkrankungen geht. Schlangenmittel haben seit vielen Jahren ihren Platz in der hom\u00f6opathischen Materia medica und haben sich vielfach bew\u00e4hrt. F\u00fcr die hom\u00f6opathische Arzneimittelfindung gilt das Prinzip der Ph\u00e4nomenologie als vorherrschend. 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