{"id":21345,"date":"2020-12-23T18:00:20","date_gmt":"2020-12-23T17:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=21345"},"modified":"2022-11-08T18:05:36","modified_gmt":"2022-11-08T17:05:36","slug":"paracelsus-vii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vii\/","title":{"rendered":"Paracelsus [VII]"},"content":{"rendered":"<p><em>Paracelsus, ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<h2><b>Andauernde Pilgerfahrt<\/b><\/h2>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den schon erw\u00e4hnten L\u00e4ndern bereiste er Spanien, Frankreich, England, die T\u00fcrkei, Griechenland und \u00c4gypten in diesem Zeitraum von<br \/>\n1515 \u2013 1524 und kam bis zum Mittleren Osten. (Map of Ball: 76)<\/p>\n<p>Zwischen 1517 und 1518 besuchte er die Orte Spaniens, die w\u00e4hrend einer langen Periode des Mittelalters die Hauptzentren arabischer Kultur auf der iberischen Halbinsel waren: Cordoba, Sevillia und Granada. Die Hinterlassenschaften der arabischen Kultur waren eine Attraktion f\u00fcr jeden, der an Alchemie interessiert war, so auch f\u00fcr Paracelsus. Er besuchte auch Santiago de Compostela, das endg\u00fcltige Ziel einer langen und stark frequentierten europ\u00e4ischen Pilgerroute, die genau durch seinen Heimatort Einsiedeln in der Schweiz f\u00fchrte. Der Theologe Erastus sagte, dass Paracelsus sich in Spanien Magie und Chemie auf Grund der ber\u00fchmten Arbeiten der im Mittelalter bekannten Alchemisten und Physiker Juan de Rupescissa und Arnau de Vilanova aneignete.<sup>1<\/sup><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter begab er sich nach Norden und erreichte Paris zwischen 1518 und 1519. In dieser Stadt, die die Hochburg der Medizin war, zweifelte er bereits das gesamte medizinische System und deren Autorit\u00e4ten an. Er heilte an Krebs Erkrankte, die durch Gesundheitsbeamte aufgegeben worden waren, und sagte schlie\u00dflich, dass sie \u201enicht mehr als komplette Ignoranten seien, wenn sie fremde Doktoren verachteten\u201c.<sup>2<\/sup> Sp\u00e4ter folgte er vermutlich der F\u00e4hrte des Franziskaner-M\u00f6nches Roger Bacon nach England,<sup>3<\/sup> die dieser im dreizehnten Jahrhundert hier und dort hinterlassen hatte. Er besuchte das London der Tudors vor der Religionsreform von Henry VIII. Er besichtigte Zinnminen in Cornwall und Bleiminen in (der Grafschaft) Cumbria und besuchte die ber\u00fchmte Universit\u00e4t von Oxford.<\/p>\n<p>Er segelte nach Irland und anschlie\u00dfend nach Schottland und Yorkshire.<sup>4<\/sup> Danach kehrte er zum Festland zur\u00fcck, um mehr oder weniger dem K\u00fcstenverlauf der Nordsee folgend, ca. 1520 bis zum ber\u00fchmten Schweden vorzusto\u00dfen. Einigen Quellen zufolge, die allerdings nicht ganz verl\u00e4sslich sind, beteiligte er sich an dem bereits erw\u00e4hnten Krieg in diesem Land. Nachdem er die Universit\u00e4t von Uppsala und die Kupfermine in Falun besucht hatte, \u00fcberquerte er den n\u00f6rdlichen Polarkreis und reiste ins Land des Eises und der Mitternachtssonne \u201eauf der Suche nach verborgenen Sch\u00e4tzen\u201c.<sup>5<\/sup><\/p>\n<p>Zwischen 1520 und 1521 kam er auf Einladung des Zares nach Moskau. Nachdem er jedoch die Hauptstadt verlassen hatte und sich weiterhin in Russland befand, mitten im Krieg zwischen Russen und Tartaren, wurde er von letzteren gefangen genommen. Aber dank seiner F\u00e4higkeiten als Arzt half er einem Prinzen dieses asiatischen Volkes, der ihn besch\u00fctzte und ihn \u00fcber die Ukraine und die Krim nach Konstantinopel mitnahm. Laut Van Helmont (Biochemiker und Arzt) erhielt Paracelsus in dieser Stadt, dem heutigen Istanbul, von einem Magier den \u201eStein der Weisen\u201c.<sup>6<\/sup> Wiederum andere sind der Auffassung, dass er in dieser Stadt Kabbala lernte.<sup>7<\/sup><br \/>\nW\u00e4hrend seiner Gefangenschaft bei den Tartaren lernte er viele Traditionen dieses Volkes und ihrer schamanischen Medizin kennen, die, wie er selbst sagte, sowohl im \u201eGlauben und der Vorstellungskraft\u201c als auch in Pflanzen und Kr\u00e4utermedizin verwurzelt war. Er sch\u00e4tzte die Zeit bei den Tartaren sehr und bezeichnete sie als einen Gl\u00fccksfall.<sup>8<\/sup> Es gab sogar Ger\u00fcchte, dass sich Paracelsus einem Initiationsritus unterzogen haben soll und dass er von \u00f6stlichen okkulten Meistern in geheime Lehren eingewiesen wurde. Tats\u00e4chlich kann man viele Parallelen zwischen dem System Paracelsus und dem der \u00f6stlichen Eingeweihten feststellen. Pagel selbst sagt, dass Paracelsus ohne die Mischung aus hellenistischen Ideen und j\u00fcdischem, christlichem, griechischem und \u00f6stlichem Symbolismus, der seinen Ausdruck im Neuplatonismus, Gnostizismus, in der Kabbala, Alchemie, Astrologie und Magie fand, nicht verstanden werden kann. Die Humanisten der Renaissance waren diejenigen, die diese Quellen, kurz bevor und w\u00e4hrend Paracelsus lebte, wiederbelebt haben.<sup>9<\/sup><\/p>\n<p>Von der T\u00fcrkei aus setzte er seine Pilgerreise fort nach Griechenland, dem Land der gro\u00dfen Philosophen, und nach Kreta. Hier \u00fcberquerte er das Mittelmeer, um die \u00e4gyptische K\u00fcste zu erreichen. Er besuchte Alexandria, die Wiege der Alchemie in Nordafrika, und fand sich an der Quelle der mystischen Traditionen wieder, die teilweise seine Philosophie, seinen Neuplatonismus und Gnostizismus ausmachten. Er schrieb \u00fcber die alexandrinischen \u00c4rzte und dass \u00c4gypten \u201emagische Anweisungen\u201c erhalten zu haben.1522 \u00fcberquerte er den Golf von Aqaba und entlang einer Handels- und Pilgerroute gelangte er nach Pal\u00e4stina und zur heiligen Stadt Jerusalem.<sup>10<\/sup> Anfang 1523 kam er in Athen an, nachdem er die Inseln Zypern, Rhodos, Samos und die Zykladen besucht hatte. In Griechenland besuchte er den Tempel des Orakels von Delphi.<sup>11<\/sup><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Winters von 1523\/1524 \u00fcberquerte er die Alpen, um wieder zu seinem v\u00e4terlichen Haus in Villach zur\u00fcckzukehren. Nach neun Jahren langer und beschwerlicher Reisen, die allerdings ausgesprochen lehrreich und pr\u00e4gend waren, war Paracelsus bereits ein Eingeweihter, der darauf vorbereitet war, ehrgeizige Ziele in Form von medizinischen, sozialen und spirituellen Reformen im Herzen Europas zu erreichen.<\/p>\n<h4>&#8230; wird fortgesetzt<\/h4>\n<h4>Quellennachweise<\/h4>\n<h4><sup>1<\/sup> Ball,, Philip, The Devil\u2019s Doctor. Paracelsus and the world of Renaissance magic and science, Nueva York, F.S.G., 2006: 74, 93, 353.<br \/>\n<sup>2<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 93; MROSEK, Sabine, \u201cLa vida de Paracelso\u201d en Paracelsus. Health &amp; Healing, no. 1:5 (2003).<br \/>\n<sup>3<\/sup> Riviere, Patrick, Paracelso. M\u00e9dico-alquimista, Barcelona, De Vecchi, 2000: 18<br \/>\n<sup>4<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 93.<br \/>\n<sup>5<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 94-95.<br \/>\n<sup>6<\/sup> Hartmann, F., The life of Paracelsus, London, Kegan Paul, Trench, Tr\u00fcbner &amp;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Co., s.f.: 4.<br \/>\n<sup>7<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 147.<br \/>\n<sup>8<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 96.<br \/>\n<sup>9<\/sup> Pagel, Walter, Paracelsus.<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span>An introduction to Philosophical Medicine in the Era of the Renaissance, Basilea (Suiza), Karger, 1982: 39.<br \/>\n<sup>10<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 97-98.<br \/>\n<sup>11<\/sup> Ball, Philip, The Devil\u2019s Doctor&#8230;: 98-99.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paracelsus, ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. 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Der Theologe Erastus sagte, dass Paracelsus sich in Spanien Magie und Chemie auf Grund der ber\u00fchmten Arbeiten der im Mittelalter bekannten Alchemisten und Physiker Juan de Rupescissa und Arnau de Vilanova aneignete.1 Sp\u00e4ter begab er sich nach Norden und erreichte Paris zwischen 1518 und 1519. In dieser Stadt, die die Hochburg der Medizin war, zweifelte er bereits das gesamte medizinische System und deren Autorit\u00e4ten an. 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Der Theologe Erastus sagte, dass Paracelsus sich in Spanien Magie und Chemie auf Grund der ber\u00fchmten Arbeiten der im Mittelalter bekannten Alchemisten und Physiker Juan de Rupescissa und Arnau de Vilanova aneignete.1 Sp\u00e4ter begab er sich nach Norden und erreichte Paris zwischen 1518 und 1519. In dieser Stadt, die die Hochburg der Medizin war, zweifelte er bereits das gesamte medizinische System und deren Autorit\u00e4ten an. 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Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion\u00a0 Andauernde Pilgerfahrt Zus\u00e4tzlich zu den schon erw\u00e4hnten L\u00e4ndern bereiste er Spanien, Frankreich, England, die T\u00fcrkei, Griechenland und \u00c4gypten in diesem Zeitraum von 1515 \u2013 1524 und kam bis zum Mittleren Osten. (Map of Ball: 76) Zwischen 1517 und 1518 besuchte er die Orte Spaniens, die w\u00e4hrend einer langen Periode des Mittelalters die Hauptzentren arabischer Kultur auf der iberischen Halbinsel waren: Cordoba, Sevillia und Granada. Die Hinterlassenschaften der arabischen Kultur waren eine Attraktion f\u00fcr jeden, der an Alchemie interessiert war, so auch f\u00fcr Paracelsus. Er besuchte auch Santiago de Compostela, das endg\u00fcltige Ziel einer langen und stark frequentierten europ\u00e4ischen Pilgerroute, die genau durch seinen Heimatort Einsiedeln in der Schweiz f\u00fchrte. Der Theologe Erastus sagte, dass Paracelsus sich in Spanien Magie und Chemie auf Grund der ber\u00fchmten Arbeiten der im Mittelalter bekannten Alchemisten und Physiker Juan de Rupescissa und Arnau de Vilanova aneignete.1 Sp\u00e4ter begab er sich nach Norden und erreichte Paris zwischen 1518 und 1519. In dieser Stadt, die die Hochburg der Medizin war, zweifelte er bereits das gesamte medizinische System und deren Autorit\u00e4ten an. 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