{"id":21278,"date":"2020-12-12T19:22:48","date_gmt":"2020-12-12T18:22:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/allgemein\/paracelsus-vi\/"},"modified":"2022-09-12T21:16:19","modified_gmt":"2022-09-12T19:16:19","slug":"paracelsus-vi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/","title":{"rendered":"Paracelsus  [VI]"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion<\/em><\/p>\n<h3>Natur als beste Lehrerin<\/h3>\n<p>Paracelsus wurde trotz seines Hochschulstudiums seinen Lehrern gegen\u00fcber sehr kritisch, die er in verschiedenen von ihm durchlaufenen Schulen der Medizin hatte, wo er &#8211; nach seiner Aussage \u2013 nicht in der wahren Wissenschaft der Natur unterrichtet wurde. So kam es, als er Ferrara verlie\u00df, dass er sich entschloss, sich selbst durch B\u00fccher und akademische Lehrer zu unterrichten, und er begann, ausschlie\u00dflich das zu lernen, was die Natur selbst und die Weisheit der einfachen Menschen auf der Welt ihn lehren konnten. So begann er 1515 im Alter von 21 Jahren eine lange Reise, die ihn zuerst in den S\u00fcden Italiens f\u00fchrte. Diese endete 1524, als er sich selbst als st\u00e4dtischer Arzt in Salzburg niederlie\u00df. Das war die Zeitspanne, in welcher er durch Europa und Teile von Asien und Afrika reiste.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt besa\u00df Paracelsus schon Klarheit \u00fcber den Wert der Natur, ihre Gr\u00f6\u00dfe als einziger Lehrmeister und als das, was er als \u201cgro\u00dfes Laboratorium\u201d mit eigenem Licht bezeichnete.<sup>1<\/sup> Es gibt keinen Zweifel, dass er schon als Kind intuitiv \u00fcber diesen Wert wusste, und dieses war auch der Grund, warum er seit seiner Kindheit in permanentem Kontakt mit der Natur sein wollte. In seinen fr\u00fchen Jahren \u2013 angespornt durch einen enormen Eifer zu forschen \u2013 widmete er viel Zeit langen Spazierg\u00e4ngen durch die W\u00e4lder, die seine Stadt umgaben. Auf einigen dieser Ausfl\u00fcge wurde er von seinem Vater begleitet, welcher ihn die Botanik durch direkte Anschauung des Pflanzenreichs lehrte. So begann er schon in diesem fr\u00fchen Alter das Unterscheiden der Heilpflanzen zu lernen.<sup>2<\/sup> Aber er war schon erwachsen, als er die Kraft der Natur in voller G\u00e4nze verstehen konnte. Er behauptete sogar, dass die Natur seine Hauptlehrmeisterin oder berufliche F\u00fchrerin gewesen sei: \u201ewelches ist das rechte Tor (um Medizin zu lernen)? Galeno, Avicenn, Mesua, Rhases, oder die offene Natur? Ich glaube, es ist Letztere\u201d.<sup>3<\/sup> F\u00fcr ihn war sie ohne Zweifel das beste existierende Buch f\u00fcr die Menschen, nicht nur zum Erlernen der Medizin, sondern sie lieferte auch alles an n\u00f6tigem Wissen. Das ist der Grund, warum er trotz seines intellektuellen Hintergrundes best\u00e4tigte, dass er nicht viele B\u00fccher gelesen h\u00e4tte. Einmal sagte er, dass er in zehn Jahren nicht mal ein einziges Buch gelesen h\u00e4tte.<sup>4<\/sup> Stattdessen gab er zu, dass er \u201csehr n\u00fctzliche aber verborgene Dinge in der Apokalypse, der Bibel und der Kabbala\u201d <sup>5<\/sup> gelesen h\u00e4tte, B\u00fccher, die er als heilig ansah und gleichzeitig als sehr wertvoll f\u00fcr seine theologischen wie auch f\u00fcr medizinische Studien betrachtete.<\/p>\n<h3>Durch seine Reisen lernen, Arzt zu sein<\/h3>\n<p>Oft sagte Paracelsus, dass er sich mehr auf konventionelle Weisheiten verlie\u00df und auch auf einen guten Trunk vom offenen Buch der Natur, anstatt sich auf die B\u00fccher zu verlassen, die von modernen oder klassischen Gelehrten geschrieben worden waren. Und indem er genau das tat, z\u00f6gerte er nicht, halb um die Welt zu reisen, um dieses Wissen zu erforschen und zu versuchen, es in der Praxis anzuwenden, indem er &#8211; seit er Ferrara 1515 verlassen hatte &#8211; Medizin praktizierte. Wiederholt unterstrich er die Wichtigkeit der \u201eErfahrung\u201d, um ein Verst\u00e4ndnis der Welt zu erlangen, ganz entgegengesetzt dem Lernprozess beim Auswendiglernen von altert\u00fcmlichen B\u00fcchern. Sein Wissensdurst f\u00fchrte ihn dazu, neue L\u00e4nder zu suchen und eine Vielfalt von Menschen, um Licht in die Geheimnisse der Natur zu bringen, die noch verborgen waren, selbst ihm. Tats\u00e4chlich war w\u00e4hrend der Renaissance die Figur eines reisenden Heilzauberers und intellektuellen Vagabunds recht bekannt als Paracelso und Agrippa.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen, gesammelt w\u00e4hrend seiner Reisen, w\u00e4hrend seiner Spazierg\u00e4nge durch zahlreiche St\u00e4dte und Nationen und durch seine Aufenthalte dort, wo er konventionelles Wissen lernte, machten ihn schlie\u00dflich zu einem gro\u00dfen Arzt.<\/p>\n<p>Darum sagte er: \u201eIch halte Ausschau nach meiner Kunst oft, indem ich den Gefahren des Lebens fr\u00f6ne. Ich sch\u00e4me mich nicht, das f\u00fcr mich N\u00fctzliche zu lernen, selbst wenn es von Landstreichern, Henkern und Barbieren k\u00e4me. Wir wissen, dass ein Liebender einen weiten Weg geht, um die Frau zu finden, die er anbetet: wieviel mehr ist der Liebhaber des Wissens versucht um seiner g\u00f6ttlichen Dame willen!\u201d<sup>6<\/sup> Weiter f\u00fcgte er hinzu: \u201eDas Wissen, auf das wir ein Anrecht haben, ist nicht eingeengt auf die Grenzen unseres eigenen Landes, und es l\u00e4uft auch nicht hinter uns her, sondern wartet vielmehr, bis wir uns auf die Suche danach begeben. Keiner wird ein Meister praktischer Erfahrungen in seinem eigenen Hause; auch wird er keinen Lehrer der Naturgeheimnisse in den Ecken seiner Stube finden. Wir m\u00fcssen das Wissen suchen, wo wir erwarten, es zu finden; und warum sollte ein Mensch auf der Suche danach verachtet werden? Jene, die zu Hause verbleiben, k\u00f6nnen behaglicher leben und reicher werden als jene, die herumwandern, aber es war nie mein Wunsch, bequem zu leben oder reich zu sein. Gl\u00fccklichsein ist besser als Reichtum, und ein Herumwandernder ist gl\u00fccklich, selbst wenn er nicht mehr besitzt als seine Grundbed\u00fcrfnisse. Wer immer das Buch der Natur studieren will, muss mit seinen F\u00fc\u00dfen \u00fcber ihre Seiten wandeln. B\u00fccher werden studiert, indem man die Buchstaben betrachtet, die sie enthalten. Die Natur wird studiert, indem man die Inhalte des Schatzes ihrer Schrift in jedem Land untersucht. Jeder Teil der Welt stellt eine Seite im Buch der Natur dar, und alle Seiten zusammen bilden das Buch, welches deren gro\u00dfe Enth\u00fcllungen enth\u00e4lt.\u201c<sup>7<\/sup> Aus diesem Grunde glaubte er, dass das Reisen f\u00fcr alle wahren \u00c4rzte eine Pflicht war.<\/p>\n<p>Er nahm seine Entscheidung, dieser Pflicht zu gehorchen, buchst\u00e4blich \u2013 trotz der extremen H\u00e4rte der Bedingungen, unter denen er dieses zu tun hatte, dabei st\u00e4ndig sein Leben dem Schicksal durch Krieg, Improvisation und Gl\u00fcck unterwerfend.<sup>8<\/sup> Jeder Reisende des 16. Jahrhunderts war den Unbilden und Gefahren unterworfen, und noch viel mehr wie im Fall des Paracelso, der praktisch mittellos und mit allen m\u00f6glichen Menschen auf der Wanderschaft war. Und dennoch behauptete er in Bezug auf sich selbst: \u201eNur der Mensch, der nichts hat, wandert im Gl\u00fcck. Ich denke, das ist lobenswert, und man muss sich nicht sch\u00e4men, wenn man so weit auf solch billige Weise gereist ist\u201d.<sup>9<\/sup> Die Kammern der Gasth\u00e4user, in denen er untergebracht war, waren zum Teil sehr anst\u00f6\u00dfig, ger\u00e4uschvoll, voll von abscheulichem Essen, und die Betten mussten mit L\u00e4usen und anderen Reisenden geteilt werden. Oft gab es K\u00e4mpfe unter den Betrunkenen. Paracelsus selbst beschrieb eine von ihm erlebte Szene w\u00e4hrend seiner Reisen in den Zwanzigern: In Friaul (w\u00e4hrend einer Schl\u00e4gerei unter Soldaten) sah ich, wie in einem Gasthof ein ganzes Ohr rund weggeschnitten wurde.\u201c<sup>10<\/sup> Ganz oft hatten die Wirtshausbesitzer keine Wahl, die Ordnung in ihrem Zuhause anders als durch Gewalt und mit den dort vorhandenen Mitteln durchzusetzen. Aus diesem Grund verboten sie manchmal heimatlosen Ausgesto\u00dfenen den Einlass, von denen sie annahmen, dass sie Probleme machen w\u00fcrden. Paracelsus selbst gestand ein, dass er oft vertrieben wurde, weil er in einigen Herbergen um eine Schale Suppe bettelte<sup>11<\/sup> Wahrscheinlich betrachtete man ihn als armen Bettler. Er erkannte, dass sein Erscheinungsbild oft diesen Eindruck erweckte und ihm dadurch auch kein gutes Willkommen bereitet wurde.<sup>12<\/sup><\/p>\n<p>Es gab Zeiten, in denen die st\u00e4dtischen Obrigkeiten ihm aus Misstrauen nicht einmal Einlass in die Stadt gew\u00e4hrten. Dies geschah ihm in der Region von Tirol in der Mitte der drei\u00dfiger Jahre. Als Paracelsus in Bettelgew\u00e4ndern im Sommer 1524 an den Toren Innsbrucks auftauchte und die Obrigkeiten um die Erlaubnis bat, als Arzt praktizieren zu d\u00fcrfen, wurde er verachtet und zum Fortgang gezwungen: \u201eWeil ich ohne die \u00fcblichen Kragenr\u00fcschen meiner Kollegen auftauchte, verachteten sie mich wieder and ich wurde zum Gehen gezwungen. Der B\u00fcrgermeister war an \u00c4rzte gew\u00f6hnt, die in Seide und Purpurgew\u00e4ndern gekleidet waren und nicht an solche, die in sonnenverbrannte geh\u00fcllt waren.\u201c<sup>13<\/sup><\/p>\n<h3>Seine Begegnungen in den Kriegen und seine Leistungen als Milit\u00e4rchirurg<\/h3>\n<p>Er musste weiterziehen, zwischen den Kriegsgefahren und allen gewaltt\u00e4tigen sozialen und religi\u00f6sen Konflikten hindurch, die er erlebte und erlitt. Ein Reisender konnte nicht still \u00fcber die Stra\u00dfen Europas ziehen, ohne die Erfahrung der Auswirkungen dieser Konflikte zu machen.<sup>14<\/sup> Das ist auch der Grund, warum keiner so wie Paracelsus, der unerm\u00fcdliche Reisende des 16. Jahrhunderts \u2013 aus erster Hand \u2013 die Kriege, die Machtk\u00e4mpfe, das Entsetzen und die Schwierigkeiten der Welt erfahren hatte. Teilweise litt er unter der Brutalit\u00e4t der Soldaten, die zum gr\u00f6\u00dften Teil S\u00f6ldner waren. W\u00e4hrend er versuchte, gegen Cholera und Typhus anzuk\u00e4mpfen, die in den Milit\u00e4rlagern der damaligen Zeit f\u00fcr gew\u00f6hnlich auftauchten, beobachtete er ganz direkt das schreckliche Spektakel der Verwundeten, Halbtoten und Toten, das ein Arzt jener Zeit im Schlachtfeld vorfand. Die neuen Feuerwaffen des 16.Jahrhunderts trugen in gewaltigem Ma\u00dfe zur angewachsenen Zerst\u00f6rung und dem Ruin der Kriegsregionen bei.<\/p>\n<p>Wir wiederholen, wie sehr die harte Erfahrung des Krieges Paracelsus immerfort begleitete. Neben dem schon erw\u00e4hnten Krieg der Schwaben zwischen 1499 und 1500, welcher seine Familie verpflichtete, aus der Schweiz zu fliehen, und als er 1513 in Ferrara studierte, befand er sich in der Mitte des Krieges zwischen Venedig und Frankreich, auf der einen Seite gegen Milano und auf der anderen gegen das Papsttum. Der Sieg der Ersteren konnte das Leben eines jungen Schweizers in der venezianischen Stadt Ferrara ungem\u00fctlich machen, darum entschied er sich, diesen Staat zu verlassen.<sup>15<\/sup> Es war ein zweites Mal, dass ein Krieg ihn zwang, die Region zu verlassen. Er entschied sich, in Richtung S\u00fcden der italienischen Halbinsel zu fahren, indem er durch Bologna, Florenz, Siena, Rom (damals regiert vom Medici-Papst Leo X) und Capua reiste, bis er durch die Invasion von Neapel durch die Armee Karls I. von Spanien ins Stocken kam. Vielleicht geschah es w\u00e4hrend dieses Krieges, im Verlaufe dieses Jahres 1515 zum ersten Mal, dass der 21j\u00e4hrige Paracelsus eine Anstellung als Wundarzt erhielt. In der Stadt Neapel fand er Hunderte spanischer Soldaten vor, die von Syphilis befallen waren, womit er bereits zu tun gehabt hatte. Auf dieser Reise nach S\u00fcditalien vers\u00e4umte er nicht die Gelegenheit, die ber\u00fchmte Medizinschule in Salerno auf Sizilien aufzusuchen.<sup>16<\/sup><\/p>\n<p>Drei Jahre sp\u00e4ter, 1518, noch weiter s\u00fcdlich und schon am anderen Ufer des Mittelmeers in Afrika, praktizierte er als Arzt und Milit\u00e4rchirurg im algerischen Krieg, in dem Spanier mit Algeriern k\u00e4mpften.<sup>17<\/sup> Von da an und bis 1522 scheint seine berufliche T\u00e4tigkeit ganz klar mit medizinischer Hilfe f\u00fcr Soldaten im Krieg verbunden gewesen zu sein. 1519 versorgte er die Soldaten dieses Landes, die den Spaniern gegen\u00fcberstanden, 1520 zog er mit den d\u00e4nischen Truppen in einer Kriegspartei in Schweden los; &#8211; lassen Sie sich daran erinnern, dass der K\u00f6nig von D\u00e4nemark und Norwegen, Christian II., ihn als k\u00f6niglichen Medicus eingesetzt hatte. Zwischen 1520 und 1521 wurde er in Russland im Krieg der Tartaren und Russen gefangen. Am Ende dieses letzten Jahres diente er in Italien als Chirurg in der venezianischen Armee, welche zu jener Zeit den Spaniern gegen\u00fcbergestellt waren. Und schlie\u00dflich, zwischen Juli und Dezember 1522, versorgte er die Kranken und Verwundeten w\u00e4hrend der t\u00fcrkischen Besetzung der Insel Rhodos im Mittelmeer, welche vom Ritterorden der Johanniter regiert wurde.<sup>18<\/sup><\/p>\n<p>Es existiert keine Eintragung, dass Paracelsus \u2013 au\u00dfer als Arzt \u2013 jemals irgendwo als Soldat in einen dieser Kriege involviert war, obwohl einige Quellen darauf hindeuten, dass er st\u00e4ndig einen enormen S\u00e4bel bei sich getragen hat \u2013 oder wenigstens erscheint es so auf seinen sp\u00e4teren Portr\u00e4ts. Andere Quellen jedoch legen nahe, dass er, wie jeder gute Alchemist, st\u00e4ndig einen Stock oder einen kabbalistischen Dreizack trug, von dem er sich nie trennte, einen solchen, wie er auch von Albertus Magnus, Roger Bacon und Henry Kunrath getragen wurde.<sup>19<\/sup><\/p>\n<h4>&#8230; wird fortgesetzt<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><b>Quellennachweis<br \/>\n<\/b>1 RIVI\u00c8RE:10.<br \/>\n2 MUSEUM:83.<br \/>\n3 MROSEK: n\u00fam.2:5.<br \/>\n4 HARTMANN:19.<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span>5 BLAVATSKY: vol. IV , 174.<br \/>\n6 HARTMANN:18.<br \/>\n7 HARTMANN:18.<br \/>\n8 PAGEL:14.<br \/>\n9 BALL:78.<br \/>\n10 BALL:300.<br \/>\n11 BALL:300.<br \/>\n12 BALL:78.<br \/>\n13 RIVI\u00c8RE:37; PAGEL:26; BALL:319.320.<br \/>\n14 BALL:103-104.<br \/>\n15 BALL:71.<br \/>\n16 BALL:72.<br \/>\n17 BALL:74.<br \/>\n18 BALL:94-98.<span class=\"Apple-converted-space\"><br \/>\n<\/span>19 BLAVATSKY.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Zusammengestellt Jordi Pom\u00e9s<br \/>\njordi.pomes@uab.es<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion Natur als beste Lehrerin Paracelsus wurde trotz seines Hochschulstudiums seinen Lehrern gegen\u00fcber sehr kritisch, die er in verschiedenen von ihm durchlaufenen Schulen der Medizin hatte, wo er &#8211; nach seiner Aussage \u2013 nicht in der wahren Wissenschaft der Natur unterrichtet wurde. So kam es, als er Ferrara verlie\u00df, dass er sich entschloss, sich selbst durch B\u00fccher und akademische Lehrer zu unterrichten, und er begann, ausschlie\u00dflich das zu lernen, was die Natur selbst und die Weisheit der einfachen Menschen auf der Welt ihn lehren konnten. So begann er 1515 im Alter von 21 Jahren eine lange Reise, die ihn zuerst in den S\u00fcden Italiens f\u00fchrte. Diese endete 1524, als er sich selbst als st\u00e4dtischer Arzt in Salzburg niederlie\u00df. Das war die Zeitspanne, in welcher er durch Europa und Teile von Asien und Afrika reiste. Zu diesem Zeitpunkt besa\u00df Paracelsus schon Klarheit \u00fcber den Wert der Natur, ihre Gr\u00f6\u00dfe als einziger Lehrmeister und als das, was er als \u201cgro\u00dfes Laboratorium\u201d mit eigenem Licht bezeichnete.1 Es gibt keinen Zweifel, dass er schon als Kind intuitiv \u00fcber diesen Wert wusste, und dieses war auch der Grund, warum er seit seiner [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":20688,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[599],"class_list":["post-21278","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-paracelsusmedizin","tag-paracelsus-vita-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Paracelsus [VI] - Paracelsus Magazin<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Paracelsus [VI] - Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion Natur als beste Lehrerin Paracelsus wurde trotz seines Hochschulstudiums seinen Lehrern gegen\u00fcber sehr kritisch, die er in verschiedenen von ihm durchlaufenen Schulen der Medizin hatte, wo er &#8211; nach seiner Aussage \u2013 nicht in der wahren Wissenschaft der Natur unterrichtet wurde. So kam es, als er Ferrara verlie\u00df, dass er sich entschloss, sich selbst durch B\u00fccher und akademische Lehrer zu unterrichten, und er begann, ausschlie\u00dflich das zu lernen, was die Natur selbst und die Weisheit der einfachen Menschen auf der Welt ihn lehren konnten. So begann er 1515 im Alter von 21 Jahren eine lange Reise, die ihn zuerst in den S\u00fcden Italiens f\u00fchrte. Diese endete 1524, als er sich selbst als st\u00e4dtischer Arzt in Salzburg niederlie\u00df. Das war die Zeitspanne, in welcher er durch Europa und Teile von Asien und Afrika reiste. Zu diesem Zeitpunkt besa\u00df Paracelsus schon Klarheit \u00fcber den Wert der Natur, ihre Gr\u00f6\u00dfe als einziger Lehrmeister und als das, was er als \u201cgro\u00dfes Laboratorium\u201d mit eigenem Licht bezeichnete.1 Es gibt keinen Zweifel, dass er schon als Kind intuitiv \u00fcber diesen Wert wusste, und dieses war auch der Grund, warum er seit seiner [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Paracelsus Magazin\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-12-12T18:22:48+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-09-12T19:16:19+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2106\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1185\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Jordi Pomes Vives\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Jordi Pomes Vives\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Jordi Pomes Vives\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8c5ae3c001a7ee1fe481c64332afb729\"},\"headline\":\"Paracelsus [VI]\",\"datePublished\":\"2020-12-12T18:22:48+00:00\",\"dateModified\":\"2022-09-12T19:16:19+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/\"},\"wordCount\":2018,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"keywords\":[\"Paracelsus Vita\"],\"articleSection\":[\"Paracelsus Medizin\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/\",\"name\":\"Paracelsus [VI] - Paracelsus Magazin\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"datePublished\":\"2020-12-12T18:22:48+00:00\",\"dateModified\":\"2022-09-12T19:16:19+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/09\\\/Paracelsus.jpg\",\"width\":2106,\"height\":1185},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/paracelsusmedizin\\\/paracelsus-vi\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Paracelsus [VI]\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\",\"name\":\"Paracelsus Magazin\",\"description\":\"Health &amp; Healing Magazin\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Paracelsus Magazin\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg\",\"width\":696,\"height\":696,\"caption\":\"Paracelsus Magazin\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8c5ae3c001a7ee1fe481c64332afb729\",\"name\":\"Jordi Pomes Vives\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/447ba63cd31d5c29cfad0286e6aab4ad382f4447358ee397ae7386f0031d9b64?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/447ba63cd31d5c29cfad0286e6aab4ad382f4447358ee397ae7386f0031d9b64?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/447ba63cd31d5c29cfad0286e6aab4ad382f4447358ee397ae7386f0031d9b64?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Jordi Pomes Vives\"},\"description\":\"Jordi Pom\u00e9s Vives (Sant Pol de Mar - Barcelona-1962) is a professor of Contemporary History at the Autonomous University of Barcelona since 1997. He specializes in the history of agrarian and popular associationism and in the history of nationalism, federalism and political reform (liberal, republican or socialist), as well as the role of the intellectualism in relation to these movements.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.paracelsus-magazin.ch\\\/de\\\/author\\\/jordi-pomes-vives\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Paracelsus [VI] - Paracelsus Magazin","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Paracelsus [VI] - Paracelsus Magazin","og_description":"Ein wahrhaft gro\u00dfer Reformer des 16. Jahrhunderts in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und Religion Natur als beste Lehrerin Paracelsus wurde trotz seines Hochschulstudiums seinen Lehrern gegen\u00fcber sehr kritisch, die er in verschiedenen von ihm durchlaufenen Schulen der Medizin hatte, wo er &#8211; nach seiner Aussage \u2013 nicht in der wahren Wissenschaft der Natur unterrichtet wurde. So kam es, als er Ferrara verlie\u00df, dass er sich entschloss, sich selbst durch B\u00fccher und akademische Lehrer zu unterrichten, und er begann, ausschlie\u00dflich das zu lernen, was die Natur selbst und die Weisheit der einfachen Menschen auf der Welt ihn lehren konnten. So begann er 1515 im Alter von 21 Jahren eine lange Reise, die ihn zuerst in den S\u00fcden Italiens f\u00fchrte. Diese endete 1524, als er sich selbst als st\u00e4dtischer Arzt in Salzburg niederlie\u00df. Das war die Zeitspanne, in welcher er durch Europa und Teile von Asien und Afrika reiste. Zu diesem Zeitpunkt besa\u00df Paracelsus schon Klarheit \u00fcber den Wert der Natur, ihre Gr\u00f6\u00dfe als einziger Lehrmeister und als das, was er als \u201cgro\u00dfes Laboratorium\u201d mit eigenem Licht bezeichnete.1 Es gibt keinen Zweifel, dass er schon als Kind intuitiv \u00fcber diesen Wert wusste, und dieses war auch der Grund, warum er seit seiner [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/","og_site_name":"Paracelsus Magazin","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/","article_published_time":"2020-12-12T18:22:48+00:00","article_modified_time":"2022-09-12T19:16:19+00:00","og_image":[{"width":2106,"height":1185,"url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Jordi Pomes Vives","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Jordi Pomes Vives","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/"},"author":{"name":"Jordi Pomes Vives","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/person\/8c5ae3c001a7ee1fe481c64332afb729"},"headline":"Paracelsus [VI]","datePublished":"2020-12-12T18:22:48+00:00","dateModified":"2022-09-12T19:16:19+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/"},"wordCount":2018,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","keywords":["Paracelsus Vita"],"articleSection":["Paracelsus Medizin"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/","name":"Paracelsus [VI] - Paracelsus Magazin","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","datePublished":"2020-12-12T18:22:48+00:00","dateModified":"2022-09-12T19:16:19+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Paracelsus.jpg","width":2106,"height":1185},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-vi\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Paracelsus [VI]"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#website","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/","name":"Paracelsus Magazin","description":"Health &amp; Healing Magazin","publisher":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#organization","name":"Paracelsus Magazin","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/logo-paracelsus-magazin-sqaure.jpg","width":696,"height":696,"caption":"Paracelsus Magazin"},"image":{"@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/Paracelsus-Magazin-436487499874780\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/#\/schema\/person\/8c5ae3c001a7ee1fe481c64332afb729","name":"Jordi Pomes Vives","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/447ba63cd31d5c29cfad0286e6aab4ad382f4447358ee397ae7386f0031d9b64?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/447ba63cd31d5c29cfad0286e6aab4ad382f4447358ee397ae7386f0031d9b64?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/447ba63cd31d5c29cfad0286e6aab4ad382f4447358ee397ae7386f0031d9b64?s=96&d=mm&r=g","caption":"Jordi Pomes Vives"},"description":"Jordi Pom\u00e9s Vives (Sant Pol de Mar - Barcelona-1962) is a professor of Contemporary History at the Autonomous University of Barcelona since 1997. He specializes in the history of agrarian and popular associationism and in the history of nationalism, federalism and political reform (liberal, republican or socialist), as well as the role of the intellectualism in relation to these movements.","url":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/author\/jordi-pomes-vives\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21278"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21278\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}