{"id":20951,"date":"2020-11-04T20:38:26","date_gmt":"2020-11-04T19:38:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=20951"},"modified":"2022-09-05T18:01:18","modified_gmt":"2022-09-05T16:01:18","slug":"das-geistige-prinzip-der-homoeopathie-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/homoeopathie\/das-geistige-prinzip-der-homoeopathie-iii\/","title":{"rendered":"Das Geistige Prinzip der Hom\u00f6opathie   [III]"},"content":{"rendered":"<h2>Die Klassifikation der Naturreiche<\/h2>\n<p>In den 90er Jahren \u00fcberlegte ich mir, ob jemand, der ein pflanzliches Heilmittel braucht, erkennbar anders ist als derjenige, der ein tierisches oder mineralisches Heilmittel ben\u00f6tigt. Dieser Gedanke, obgleich anscheinend sehr simpel, war f\u00fcr mich in der Hom\u00f6opathie ein gro\u00dfer Schritt nach vorne. Das Wichtige war, dass der hom\u00f6opathische Ansatz das erste Mal \u00fcber einzelne Symptome hinausging und mit Wissenschaften wie Physik, Chemie, Botanik und Zoologie verbunden wurde. Anstatt sich auf die Materia Medica, Mittelpr\u00fcfungen und Symptomatologien zu beschr\u00e4nken, er\u00f6ffnete sich hier ein gr\u00f6\u00dferer Zusammenhang. Seither verstehe ich die hom\u00f6opathischen Heilmittel als eine Repr\u00e4sentantin der Natur. Obwohl die Heilmittel aus Natursubstanzen stammen, hatten wir merkw\u00fcrdigerweise nur mit Blick auf die Symptome praktiziert, ohne diese mit der Natur an sich in Verbindung zu bringen.<\/p>\n<p>Unsere Heilmittel, ob sie nun aus Pflanzen, Tieren oder Mineralien hergestellt werden, repr\u00e4sentieren jeweils den Spirit, den Geist ihrer Ursubstanz und m\u00fcssen daher den gleichen Charakter haben. Ohne diese Erkenntnis wird Hahnemanns Materia Medica auf eine trockene Sammlung von Symptomen reduziert. So aber, durch diesen simplen Gedanken, werden das innere Chaos, die k\u00f6rperlichen Beschwerden, Expressionen, Worte, Gef\u00fchle und Tr\u00e4ume des Patienten zum Spirit der Ursubstanz ausgedr\u00fcckt in einem menschlichen Wesen.<\/p>\n<p>Mit diesem Ansatz erweitert sich unsere Materia Medica und alles aus der Natur, Lebendiges und Unlebendiges, wird miteingeschlossen. Die Anwendung dieser Idee in der Praxis\u202f\u2013 obschon Zielscheibe von viel Kritik und Spott\u202f\u2013\u202ff\u00fchrt immer wieder zu vielen bemerkenswerten Resultaten, sowohl f\u00fcr mich wie f\u00fcr meine Kollegen und Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>Beim Vorbereiten auf eine Vorlesung \u00fcber \u201eArg met\u201c bekam ich einen der ersten Hinweise auf die m\u00f6gliche Existenz eines Schemas in unserer Materia Medica.<\/p>\n<p>Ich bemerkte, dass das Heilmittel Silber die Qualit\u00e4ten von Show und Leistung hat und konnte diese Qualit\u00e4ten direkt zur Ursubstanz Silber in Beziehung setzen (\u201eReden ist Silber,&#8230;\u201c). Gleichzeitig wusste ich, dass f\u00fcr das Heilmittel \u201eAurum met\u201c das Thema Leistung sehr charakteristisch ist (gefolgert aus den Symptomen: Verantwortung, Flei\u00df, Gewissenhaftigkeit). Ich fragte mich, ob dieses Thema allen Metallen gemeinsam war.<\/p>\n<p>Ein Studium jedes dieser Heilmittel \u00fcberzeugte mich davon, dass Leistung und Verteidigung wirklich ein gemeinsames Thema war. Und dies ist auch die Funktion der Ursubstanzen dieser Heilmittel auf der materiellen Ebene.<\/p>\n<p>Aufgrund dessen studierte ich nun eifrig das Periodensystem. Ich entdeckte, dass mit zunehmendem Atomgewicht der Metalle das Thema Leistung im entsprechenden Heilmittel auch immer wichtiger wurde. Zum Beispiel ist das Thema Leistung in \u201eArg met\u201c st\u00e4rker vertreten als in \u201eCuprum\u201c und am st\u00e4rksten bei \u201eAurum\u201c, wobei Gold das schwerste dieser drei Metalle ist. Auch fanden sich nah verwandte Heilmittel in der gleichen Gruppe des Periodensystems. Zum Beispiel stehen \u201ePlatina\u201c und \u201ePalladium\u201c, zwei gut bekannte Komplement\u00e4rmittel, \u00fcbereinander in der gleichen Gruppe. Weitere Untersuchungen offenbarten auch gemeinsame Themen in anderen Gruppen, wie Kationen, Anionen und die Salze. Waren die zentralen Themen eines Heilmittels noch nicht in der Mittelpr\u00fcfung deutlich herausgekommen, f\u00fchrte ich neue Mittelpr\u00fcfungen durch. An diesem Punkt traf ich Jan Scholten, der auch an dem Periodensystem arbeitete, und seine Arbeit best\u00e4tigte meine Beobachtungen.<\/p>\n<p>Mit meinem Freund J\u00fcrgen Becker f\u00fchrte ich sp\u00e4ter in einem Seminar eine Mittelpr\u00fcfung von \u201eNaja\u201c durch. Dabei wurden wir ermutigt, die Schlangenmittel als eine Gruppe von Heilmitteln zu untersuchen. Ein Resultat davon war, dass wir nun begannen, auch andere Schlangenmittel wie \u201eCrot casc\u201c, \u201eCrot hor\u201c, \u201eVipera\u201c und \u201eElaps\u201c zu verschreiben, da wir nun ein Verst\u00e4ndnis von der ganzen Gruppe hatten und damit auch genauer differenzieren konnten, welches Schlangenmittel im jeweiligen Fall das passendste war.<\/p>\n<p>Ich versuchte jetzt herauszufinden, ob es ein gemeinsames Thema f\u00fcr alle Heilmittel aus dem Tierreich gab und so kam ich zu dem, was ich als die einfachste und wichtigste Entdeckung ansehe: Die Unterscheidung zwischen Heilmitteln (und Anamnesen), je nach Zugeh\u00f6rigkeit zu den verschiedenen Naturreichen\u202f\u2013\u202fdem Mineral-, dem Pflanzen-, dem Tierreich sowie den Nosoden. Diese Entdeckung war das Ergebnis gewissenhafter Beobachtung mehrerer hundert Patienten in meiner sehr gesch\u00e4ftigen Praxis. Ich schrieb dar\u00fcber in \u201eDie Substanz der Hom\u00f6opathie\u201c und daraufhin wurde dies durch viele meiner Patienten und durch die Patienten meiner Kollegen best\u00e4tigt. So schien endlich eine Ordnung in die Materia Medica zu kommen, die unsere Arbeit viel einfacher machte, wenn die Methode richtig angewendet wurde.<\/p>\n<p>Hier m\u00f6chte ich Neulinge und auch Hom\u00f6opathen vor der Anwendung meiner Ideen warnen. Das volle Potential jedes Konzeptes wird nur realisiert werden, wenn es in aller Tiefe erforscht und verstanden wird. Meine Ideen in einem Seminar zu h\u00f6ren und sie dann in die Praxis umzusetzen, ohne meine vorangegangenen B\u00fccher gelesen zu haben, in denen diese in allen Details erkl\u00e4rt wurden, ist gef\u00e4hrlich f\u00fcr den Hom\u00f6opathen, den Patienten und die Wissenschaft. Meine Konzepte basieren auf jahrelangem Studium der hom\u00f6opathischen Philosophie, der Materia Medica und des Repertoriums. Obwohl diese Konzepte mich \u00fcber die Beschr\u00e4nkungen des Repertoriums und der Mittelpr\u00fcfungen hinausgef\u00fchrt haben, sind und bleiben diese die Grundlage gr\u00fcndlicher Arbeit und sinnvoller Konzepte. Mein Anliegen ist es, Verl\u00e4sslichkeit in der Verschreibung von Hom\u00f6opathie zu etablieren und nicht, irgendwelche Abk\u00fcrzungswege zu finden. Obwohl die Aufgabe des Verschreibens mit der Entdeckung dieser Orientierungshilfen und des Systems einfacher geworden ist, gibt es keinen Ersatz und keine Abk\u00fcrzungen, wenn es darum geht, eine detaillierte Fallaufnahme ohne Vorurteile in der Praxis zu erstellen. Mit Hilfe dieser Orientierungshilfen ist das Praktizieren der Hom\u00f6opathie angenehmer geworden, doch sie bleibt die ernsthafte Arbeit, die Kranken wieder gesund zu machen.<\/p>\n<p>Die Klassifikation der Heilmittel in die Naturreiche und meine ersten Ideen und Beobachtungen werden im Folgenden kurz aufgezeigt:<\/p>\n<h3>Das Reich der Minerale<\/h3>\n<p>Die verbindenden Themen dieses Naturreiches sind Struktur und Organisation. Ihre Probleme haben ihren Ursprung in einem Bruch oder einem Verlust von Struktur und Organisation, beispielsweise in einem Bruch in der Beziehung, in einer misslungenen Leistung oder einem Positionsverlust. Patienten, die ein mineralisches Heilmittel ben\u00f6tigen, sind sehr systematisch und organisiert. Mineralische Heilmittel kann man weiterhin in mehrere Gruppen klassifizieren:<\/p>\n<h3>Metalle<\/h3>\n<p>Die Heilmittel aus dieser Gruppe haben mit Leistung und Verteidigung zu tun. Die Heilmittel aus der vierten Periode wie \u201eManganum\u201c, \u201eFerrum\u201c, \u201eCobaltum\u201c, \u201eNiccolum\u201c, \u201eCuprum\u201c und \u201eZincum\u201c haben mehr mit Verteidigung als mit Leistung zu tun. Bei Heilmitteln aus der f\u00fcnften Reihe des Periodensystems wie \u201eRhodium\u201c, \u201ePalladium\u201c, \u201eArgentum\u201c, \u201eCadmium\u201c und \u201eIndium\u201c geht es mehr um Leistung. Und die Heilmittel \u201eOsmium\u201c, \u201eIridium\u201c, \u201ePlatina\u201c, \u201eAurum\u201c, \u201eMercurius\u201c und \u201eThallium\u201c der sechsten Reihe haben die Themen Verteidigung und Leistung am st\u00e4rksten.<\/p>\n<h3>Kationen<\/h3>\n<p>Das allgemeine Thema ist das Bed\u00fcrfnis nach Beziehung und jede Untergruppe hat ihr eigenes Thema.<br \/>\nGruppe I A ist damit besch\u00e4ftigt, Beziehungen einzugehen; hier sind \u201eSodium\u201c und \u201eKalium\u201c die Kationen.<\/p>\n<p>Das Thema in Gruppe II A hat das Bed\u00fcrfnis nach Unterst\u00fctzung; hier sind die Heilmittel \u201eMagnesium\u201c, \u201eCalcium\u201c, \u201eStrontium\u201c und \u201eBarium\u201c.<\/p>\n<p>Von Gruppe III haben die Heilmittel \u201eBorax\u201c und \u201eAlumina\u201c die Gef\u00fchle der Konfusion und das Gef\u00fchl eines Spinnwebens im Gesicht gemeinsam.<\/p>\n<h3>Anionen<\/h3>\n<p>Das Hauptthema ist hier das Bem\u00fchen, eine Beziehung aufrechtzuerhalten und weiterzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Gruppe IV hat die Heilmittel \u201eCarbon\u201c und \u201eSilicea\u201c. Beide sind nicht reaktive Elemente.<\/p>\n<p>Die Gruppe V, mit den Heilmitteln \u201ePhosphorus\u201c, \u201eArsenicum\u201c, \u201eAntim crud\u201c und \u201eBismuth\u201c, hat als gemeinsame Symptome \u201eAngst, allein zu sein\u201c, \u201eWunsch nach Gesellschaft\u201c und \u201eKlammern\u201c. Das gemeinsame Thema ist hier, nicht geliebt zu werden und allein gelassen zu werden.<\/p>\n<p>\u201eSulphur\u201c und \u201eSelenium\u201c der Gruppe VI haben die Symptome: \u201eAbneigung gegen Gesellschaft\u201c und \u201eUnf\u00e4higkeit zu arbeiten\u201c gemein. Thema ist hier die Erwartung der anderen und das Sich-Bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Die \u201eHalogene\u201c (Gruppe VII) haben das zentrale Gef\u00fchl, betrogen und im Stich gelassen worden zu sein.<\/p>\n<h3>Salze<\/h3>\n<p>Salz repr\u00e4sentiert die Vereinigung zweier Qualit\u00e4ten, die sich ausbalancieren und zusammen angemessen in bestimmten Lebenssituationen sind. Von den zwei Komponenten eines Salzes hat das Kation das Bed\u00fcrfnis, eine Beziehung einzugehen, w\u00e4hrend die Anionen das Halten der Beziehung als Thema haben, wobei auch manchmal eine Abneigung gegen\u00fcber der Beziehung vorkommt. Zum Beispiel hat \u201eNatrium\u201c den starken Wunsch, eine Beziehung einzugehen so sehr, dass jede Zur\u00fcckweisung Verletzungen und Entt\u00e4uschungen bewirkt. Dieses Bed\u00fcrfnis von \u201eNatrium\u201c muss mit der Qualit\u00e4t von Entt\u00e4uschung, Abweisung und Unwillen, eine Beziehung einzugehen, balanciert werden. Diese wird durch das \u201eMuriaticum\u201c\u2013 (Clor) Element gegeben. Das Hauptgef\u00fchl in so einem Zustand ist, von jemandem, von dem man abh\u00e4ngig ist, im Stich gelassen und entt\u00e4uscht zu werden.<\/p>\n<h3>S\u00e4uren<\/h3>\n<p>Das Hauptthema der Heilmittel \u201eS\u00e4uren\u201c ist das von Anstrengung, gefolgt von Kollaps. Die S\u00e4ure eines bestimmten Elementes repr\u00e4sentiert eine konstante Anstrengung, konstanten Einsatz kombiniert mit der Thematik des Elementes. Die Anstrengung von Phosphors\u00e4ure geht in die Richtung, f\u00fcr andere zu sorgen und ihnen zugetan zu sein, das Hauptgef\u00fchl von \u201ePhosphorus\u201c ist, nicht genug Liebe und Zuneigung zu bekommen.<\/p>\n<h3>Das Reich der Pflanzen<\/h3>\n<p>Hauptthema: <strong>Sensibilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Hauptqualit\u00e4ten: Sensibler Charakter, schnell ber\u00fchrt von vielen Dingen und sich diesen anpassen, Dinge sehr intensiv f\u00fchlen, sanft und emotional. Gef\u00fchle sind ihnen wichtig und sie haben Angst, dass diese verletzt werden.<\/p>\n<p>Beobachtungen: Blumige, unregelm\u00e4\u00dfig gemusterte Kleidung. Die Schrift ist unregelm\u00e4\u00dfig, rundlich und unorganisiert.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sentation der Beschwerden: Oft recht unorganisiert, keine bestimmte Ordnung, dahinpl\u00e4tscherndes Gespr\u00e4ch, (sprechen von Beschwerden anderer inmitten ihrer eigenen Erz\u00e4hlung) ausf\u00fchrlich beschreibend, kann beim Folgebesuch ganz abrupt beginnen.<\/p>\n<p>Art der Beschwerden: Sie k\u00f6nnen inkonsistent in ihrer Art sein, schneller Beginn, viele Modalit\u00e4ten; diese meist bez\u00fcglich ihrer Sensibilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der Beschwerden: emotionale oder k\u00f6rperliche Verletzung oder \u00dcberanstrengung.<\/p>\n<p>Oft gebrauchte Ausdr\u00fccke:<br \/>\n\u201eIch bin betroffen von . . .\u201c<br \/>\n\u201eIch bin sensibel auf. . .\u201c<br \/>\n\u201e. . . verletzt mich . . .\u201c<br \/>\n\u201eIch kann es nicht ertragen, dass . . .\u201c<br \/>\n\u201e. . . ber\u00fchrt mich . . .\u201c<\/p>\n<p>Tr\u00e4ume: beeinflusst h\u00e4ufig von den Tagesereignissen; abwechslungsreiche Tr\u00e4ume von Pflanzen, Gr\u00fcnem, Natur, Musik oder Kunst<\/p>\n<p>Interessen: Natur, Pflanzen, Blumen, Musik, Kunst, sch\u00f6ngeistige Dinge.<\/p>\n<h3>Das Reich der Tiere<\/h3>\n<p>Das Hauptthema der Tiere ist Wettbewerb. Ein weiteres Thema ist ein Konflikt, dessen Ursache eine Zweiteilung im Selbst ist. Die beiden Anteile sind die tierische Seite und die menschliche Seite. W\u00e4hrend die tierische Seite mit Wettbewerb besch\u00e4ftigt ist, scheint die menschliche Seite Verachtung f\u00fcr das Tier im Inneren zu haben.<\/p>\n<p>Wettbewerb ist der Schl\u00fcssel zum \u00dcberleben in der Welt der Tiere und so spiegelt es sich auch im Verhalten solcher Personen wider; es kann von Aufmerksamkeit erheischend und attraktiv, bis zu aggressiv, b\u00f6swillig und betr\u00fcgerisch gehen. Sie benutzen oft Ausdr\u00fccke wie \u201evon den menschlichen Wesen\u201c, \u201eMenschen sind so grausam\u201c, \u201eich f\u00fchle mich von ihnen angegriffen\u201c, \u201eich greife sie an\u201c, \u201eich springe sie an\u201c, \u201eich bin nicht gut genug\u201c, \u201eich f\u00fchle mich geteilt\u201c etc. Ihre Beschwerden haben mit Attraktivit\u00e4t und Wettbewerb zu tun und der ausl\u00f6sende Faktor ist oft ein Konflikt, eine Abweisung oder das Gef\u00fchl, \u201eheruntergemacht\u201c zu werden oder sich angegriffen zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Die Untergruppierungen von S\u00e4ugetieren, Insekten, Spinnen und Schlangen haben alle jeweils ihre eigenen, einzigartigen Themen.<\/p>\n<h3>Nosoden<\/h3>\n<p>Nosoden repr\u00e4sentieren den zentralen Punkt des jeweiligen Miasmas.<\/p>\n<p>Bei den Nosoden liegt die Betonung auf dem Prozess an sich, auf dem Grad der Verzweiflung, der Tiefe oder dem Rhythmus, statt auf einem speziellen Thema wie Struktur, Leistung, Beziehungen, Sensibilit\u00e4t oder Wettbewerb f\u00fcrs \u00dcberleben. Dieser Prozess wird in jedem Bereich des Lebens der Person reflektiert, statt auf ein spezielles Gebiet (Struktur\/Sensibilit\u00e4t\/Wettbewerb) gerichtet zu sein.<\/p>\n<p>Wenn z. B. jemand sagt: \u201eIch versuche verzweifelt, die Erste zu sein\u201c und \u201eich suche verzweifelt eine Beziehung\u201c und \u201eArmut macht mich verzweifelt\u201c liegt die Betonung auf \u201everzweifelt\u201c und nicht auf einer bestimmten Thematik. \u201eVerzweifelt\u201c zeigt an, in welchem Grad die Person alles f\u00fchlt und in solch einem Fall denkt man an eine Nosode.<\/p>\n<p>Bei \u201ePsorinum\u201c herrscht eine konstante Anstrengung auf jedem Gebiet, bei \u201eMedorrhinum\u201c sieht man ein Gef\u00fchl von Unzul\u00e4nglichkeit und Verdecken\/Verstecken, w\u00e4hrend in \u201eSyphilinum\u201c nur Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung zu finden sind. Andere Nosoden sind: \u201eMalaria Nosode\u201c, \u201eCarcinosin\u201c, \u201eBacillinum\u201c und \u201eLeprominium\u201c.<\/p>\n<p>Wir sehen hierbei, dass da jenseits der Symptome etwas anderes ist. Krankheit ist nicht nur eine Ansammlung von Symptomen, sondern ein Zustand, der \u00c4hnlichkeit mit der Substanz der Natur hat, welche sich in einem Menschen ausdr\u00fcckt. Wenn man es ganz vereinfacht sagen will, dann ist es, als ob eine Pflanze, ein Tier oder ein Mineral direkt durch den Menschen hindurch spricht. Der Hom\u00f6opath muss die Sprache direkt h\u00f6ren, denn diese Dinge k\u00f6nnen nicht in Symptome \u00fcbersetzt werden. Das soll folgendes Beispiel erkl\u00e4ren:<\/p>\n<p>Eine \u201eMineral-Person\u201c kommt wegen ihrer Kopfschmerzen in die Praxis und wird wahrscheinlich so anfangen: \u201eMeine erste Kopfschmerzattacke dieser Art bekam ich am 15. November 1993 um 15 Uhr.\u201c Es tritt also Struktur in ihrer Beschreibung der Kopfschmerzen zutage.<\/p>\n<p>Eine \u201eTier-Person\u201c w\u00fcrde wahrscheinlich so erz\u00e4hlen: \u201eDieser Kopfschmerz ist hinter mir her. Er hat mich schon so lange gest\u00f6rt. Jetzt habe ich entschieden, dass er mich nicht kriegen wird und dass ich ihn jetzt ein f\u00fcr alle Mal loswerde.\u201c Der Patient spricht \u00fcber den Kopfschmerz, als ob dieser darauf aus w\u00e4re, ihn zu fangen und, um zu \u00fcberleben, muss er ihn loswerden und darf sich nicht von ihm \u00fcberw\u00e4ltigen lassen.<\/p>\n<p>Das ist Wettbewerb und das \u00dcberleben des St\u00e4rkeren. Die \u201ePflanzen-Person\u201c k\u00f6nnte sagen: \u201eDieser Kopfschmerz ber\u00fchrt mich wirklich, das tut mir richtig weh und bringt mich zum Weinen.\u201c Es wird hierbei deutlich, dass es um Sensibilit\u00e4t und die Reaktion darauf geht. Wenn wir also auf diese Weise die Wegweiser der Naturreiche richtig anwenden, k\u00f6nnen sie uns sehr dabei unterst\u00fctzen, das richtige Heilmittel aus unserer enorm gro\u00dfen und st\u00e4ndig wachsenden Materia Medica auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<h3>Ein in der Praxis angewandtes System<\/h3>\n<p>Aus der Anwendung der oben genannten Ideen in der Praxis, entwickelte sich mit der Zeit eine neue Methode der Fallaufnahme und Fallanalyse. Diese Methode kam ganz nat\u00fcrlich und ich konnte ihr unbewusst folgen. Aber manchmal war es schwierig, meinen Studenten meine Art zu denken zu erkl\u00e4ren. Ich realisierte auch, dass Hom\u00f6opathie eine der wenigen Disziplinen war, in der es noch kein festgelegtes System gab. Die Fallaufnahme sollte daraufhin abzielen, die innersten Prozesse des Patienten zu verstehen, statt mechanisch Symptome aus k\u00f6rperlichem, emotionalem und allgemeinem Bereich aufzulisten.<\/p>\n<p>Meine Vorgehensweise kann man in vier Schritte aufteilen:<\/p>\n<ol>\n<li>Symptome werden nur gesammelt. Der Hom\u00f6opath stellt keine direkten Fragen, und falls er in diesem Stadium \u00fcberhaupt Fragen stellt, dann sind sie allgemein und unbestimmt. Der Fokus liegt darauf, dem Patienten in aller Stille zuzuh\u00f6ren und Symptome zu sammeln.<\/li>\n<li>Der zweite Schritt ist der, wichtige Hinweise aus dem ersten Schritt aufzusuchen und den Patienten nach diesen zu befragen. Am Ende des zweiten Schrittes fragt man nach Tr\u00e4umen, nachdem man den bewussten Gef\u00fchlen in jeder Situation und jedem Ereignis nachgegangen ist.<\/li>\n<li>Der dritte Schritt ist der des direkten Nachfragens. Was an Besonderem in den vorherigen Schritten aufgetaucht ist, dem muss nun genau nachgegangen werden, solange, bis es verstanden wird.<\/li>\n<li>Der vierte Schritt ist der des Epizentrums\/der Wahnidee oder Empfindung. Sobald dieses Tor offen ist, treten wir in eine v\u00f6llig andere Welt als die der bewussten Realit\u00e4t ein. Das ist die Welt der Wahnidee oder des Traumes.<\/li>\n<\/ol>\n<div>\n<h3>Das System:<\/h3>\n<\/div>\n<p><strong>A. Fallaufnahme<br \/>\n1.<\/strong><strong>Die Beschwerde des Patienten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Beschreibung<\/li>\n<li>wie sie sein Leben ver\u00e4ndert<\/li>\n<li>welche Bedeutung die Beschwerde f\u00fcr sein Leben hat<\/li>\n<li>warum passiert es jetzt?<\/li>\n<li>Reaktion darauf<\/li>\n<li>Erwartung in Bezug auf die Behandlung und an den Hom\u00f6opathen<\/li>\n<li>Art und Weise der Beschreibung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2. Situationen im Leben des Patienten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>ausl\u00f6sende Faktoren<\/li>\n<li>andere Stresssituationen<\/li>\n<li>\u00e4rgerliche Ereignisse und Situationen<\/li>\n<li>Situationen in der Kindheit<\/li>\n<li>Situationen w\u00e4hrend der Schwangerschaft<\/li>\n<li>Arbeitssituation<\/li>\n<li>Beziehungen<\/li>\n<li>Situationen, die vermieden oder kompensiert werden<\/li>\n<li>mit dem Patienten in Stresssituationen hineingehen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3.\u00a0<\/strong><b>Der Charakter der Person<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Beschreibung des Patienten selbst<\/li>\n<li>Beschreibungen von Verwandten und Freunden<\/li>\n<li>Beobachtung des Verhaltens des Patienten<\/li>\n<li>Beobachtung von Kleidung\/Auftreten\/Sprache des Patienten<\/li>\n<li>typisches Verhalten<\/li>\n<li>Besonderheiten<\/li>\n<li>Details aus dem Fragebogen<\/li>\n<li>emotionale Probleme des Patienten mit sich selbst<\/li>\n<li>Erwartungen in Bezug auf die Behandlung<\/li>\n<li>Fragen bez\u00fcglich der Behandlung<\/li>\n<li>ob der Patient allein oder in Begleitung kommt<\/li>\n<li>Verweigerung<\/li>\n<li>mentale Z\u00fcge bei der Beschreibung der k\u00f6rperlichen Symptome<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. Tr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>wirkliche Tr\u00e4ume:\u00a0<\/em><\/strong>angenehme,\u00a0unangenehme,\u00a0Tr\u00e4ume ohne Emotionen,\u00a0Projektionen<\/li>\n<li><em><strong>Gef\u00fchle in Tr\u00e4umen:\u00a0<\/strong><\/em>Assoziationen mit den Tr\u00e4umen,\u00a0nebens\u00e4chliche oder Situationstr\u00e4ume,\u00a0tiefe, lebendige, wiederholte oder verbundene Tr\u00e4ume,\u00a0Tr\u00e4ume w\u00e4hrend der Schwangerschaft,\u00a0Delirium bei Fieber,\u00a0virtuelle Tr\u00e4ume,\u00a0\u00c4ngste,\u00a0Fantasien,\u00a0Gef\u00fchle als ob, \u2026,\u00a0Metaphern,\u00a0Interessen und Hobbies (aktiv und passiv),\u00a0Ziele und Ambitionen,\u00a0Hobbies, die vermieden werden,\u00a0Hoffnungen, Religion und Philosophie<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>5.<\/strong> <strong>Die Reaktion des Hom\u00f6opathen auf den Patienten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>mitf\u00fchlen mit dem Patienten<\/li>\n<li>komplement\u00e4r zu den Gef\u00fchlen des Patienten<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>6.\u00a0<\/strong><strong>K\u00f6rperliche Charakteristika<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>gegenw\u00e4rtige Beschwerden<\/li>\n<li>Krankheitsgeschichte<\/li>\n<li>Allgemeines<\/li>\n<li>Besonderheiten<\/li>\n<li>Pathologie<\/li>\n<li>Begleitsymptome<\/li>\n<li>Art und Charakter der k\u00f6rperlichen Beschwerde<\/li>\n<li>Modalit\u00e4ten<\/li>\n<li>objektive charakteristische Symptome<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>7. Vergangenheit und Familiengeschichte von Krankheiten, besonders aus hom\u00f6opathischer Sicht<\/strong><\/p>\n<p><strong>8. Bericht der verschiedenen, vorangegangenen hom\u00f6opathischen Behandlungen<\/strong><\/p>\n<p><strong>9. Untersuchung des Patienten, generell und systemisch<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B. Fallanalyse und Heilmittelwahl<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verbindungen nachsp\u00fcren und bestimmen, wo der Schwerpunkt des Falles liegt<\/li>\n<li>besondere und charakteristische Symptome<\/li>\n<li>miasmatische Auswertung aus dem Gesagten, aufgrund der inneren Haltung, der Stimmung, des Rhythmus und der Pathologie der Krankheit<\/li>\n<li>Auswertung in Bezug auf die Naturreiche:<\/li>\n<li>Worum geht es in dem Fall?<\/li>\n<li>Geht es um Struktur, Sensibilit\u00e4t, Wettbewerb oder um einen Prozess, der sich durch den ganzen Fall zieht?<\/li>\n<li>Worte der Ursubstanz<\/li>\n<li>Suche im Repertorium<\/li>\n<li>Suche in Nachschlagewerken<\/li>\n<li>Wissen um die Ursubstanz der Heilmittel<\/li>\n<li>Gesamtheit<\/li>\n<li>Best\u00e4tigung durch Charakteristika<\/li>\n<li>abchecken, um zu sehen, was nicht passt<\/li>\n<li>Empfindung \u201eals ob\u201c<\/li>\n<li>Diagnose und Wissen um die Pathologie<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>C. Wahl der Potenz und Wiederholung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>die Ebene der St\u00f6rung bestimmen<\/li>\n<li>charakteristische Symptome<\/li>\n<li>Alter des Patienten<\/li>\n<li>Stadium der Krankheit<\/li>\n<li>wann zu wiederholen und wann zu wechseln<\/li>\n<li>Erw\u00e4gung von LM Potenzen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>D. Folgebesuche<br \/>\n1.Kriterien f\u00fcr die Bewertung:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Allgemeinenergie und -zustand des Patienten<\/li>\n<li>Geistes- und Gem\u00fctszustand<\/li>\n<li>Status der Hauptbeschwerde<\/li>\n<li>Auftauchen neuer Symptome und Wiederauftauchen alter Symptome<\/li>\n<li>neue Beobachtungen \u00fcber den Patienten, sein Verhalten, die Worte die er nun benutzt<\/li>\n<li>Anzeichen seines unterbewussten Zustands, speziell in Tr\u00e4umen<\/li>\n<li>Antidotierung<\/li>\n<li>Hautausschl\u00e4ge<\/li>\n<li>Allopathische Medikamente w\u00e4hrend der Behandlung<\/li>\n<li>Unterdr\u00fcckung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.\u00a0<\/strong><b>M\u00f6glichkeiten:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>keine beobachtbare Ver\u00e4nderung<\/li>\n<li>Verbesserung<\/li>\n<li>Verschlechterung<\/li>\n<li>Patient mit einer chronischen Beschwerde kommt mit einer akuten Beschwerde<\/li>\n<li>Wiederauftauchen alter Symptome oder Auftreten neuer Symptome<\/li>\n<li>Tr\u00e4ume<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3.<span class=\"Apple-converted-space\"> Auslaufenlassen des Heilmittels<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Musik als Medizin<\/h3>\n<p>Die Idee, Musik als Heilmittel zu benutzen, ist nicht neu; es ist allgemein akzeptiert, dass Musik heilende Kraft hat, und viele von uns hatten bestimmt schon einmal eine dementsprechende Erfahrung, wenn diese vielleicht auch kurz war.<\/p>\n<p>Ich habe klassische indische Musik studiert und finde es bemerkenswert, dass jede Melodie oder Raga mit einer speziellen Zeit (wann sie gespielt wird) und einer speziellen Stimmung (sie erweckt spezifische Gef\u00fchle und schafft eine spezielle Atmosph\u00e4re) verbunden ist. Ich habe mich gefragt, ob diese Ragas n\u00fctzlich w\u00e4ren als eine Art von Heilmittel und entschloss mich, einige Ragas zu pr\u00fcfen. F\u00fcr die Resultate m\u00f6chte ich den Leser auf mein Buch \u201eDie Substanz der Hom\u00f6opathie\u201c\u202fverweisen.<\/p>\n<p>Es kam zu der Idee, dass die Anwendung des \u00c4hnlichkeitsprinzips der Hom\u00f6opathie \u201eSimilia Similibus Curentur\u201c nicht nur auf unsere konventionellen Heilmittel beschr\u00e4nkt ist. Es k\u00f6nnte auch auf andere Art und Weise, wie z. B. auf Musik, angewendet werden. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass, wenn wir Hom\u00f6opathie auf tieferer Ebene verstehen und praktizieren (nicht nur als \u201eSymptome sammeln\u201c), wir uns auch selbst besser kennenlernen. In schwierigen Situationen k\u00f6nnen wir genauso nach innen schauen und durch Bewusstwerdung eine hom\u00f6opathische L\u00f6sung f\u00fcr unser Problem oder das der Welt um uns herum finden. Wir k\u00f6nnen auf \u00e4hnliche Weise vielf\u00e4ltige Situationen und Ph\u00e4nomene mit Hilfe von Hom\u00f6opathie untersuchen und verstehen.<\/p>\n<p>Meinem Verst\u00e4ndnis nach beschr\u00e4nkt sich Hom\u00f6opathie nicht darauf, in das Repertorium zu schauen und Heilmittel zu geben. Vielmehr handelt es sich um ein universelles Heilungsprinzip. Ich glaube, dass Hand in Hand mit einem vertieften Studium der soliden Basis dieser unserer Wissenschaft\u202f\u2013\u202fPr\u00fcfungen, Repertorium, Materia Medica und Kasuistiken\u202f\u2013\u202fauch eine tiefere Kenntnis der Natur uns bei unserer Mittelwahl nur hilfreich sein kann. Ich sehe Hom\u00f6opathie als eine Art zu leben. Ich sehe diese in Kunst, in Humor, in Architektur, in Literatur, ja in jedem Ausdruck menschlichen Seins. Ich sehe Hom\u00f6opathie nicht nur mit allen holistischen Therapien verbunden, sondern auch mit allen Wissenschaften und K\u00fcnsten, mit Zoologie, Botanik, Musik und Tanz. Ich habe auch vor Augen, dass sich eines Tages die Grenzen zwischen Hom\u00f6opathie und Spiritualit\u00e4t allm\u00e4hlich aufl\u00f6sen werden. Hom\u00f6opathie ist nicht nur ein Weg, Symptome verschwinden zu lassen, es ist eine Art zu heilen, ein tiefes Heilen, welches von innen kommt.<\/p>\n<h4>\u2026 wird fortgesetzt<\/h4>\n<h4>Mit freundlicher Genehmigung entnommen dem Buch:<br \/>\nR.\u00a0Sankaran, \u201eDie Empfindung in der Hom\u00f6opathie\u201c, Homoepathic Medical Publishers, Mumbai, India<\/h4>\n<h4>Literatur von Rajan Sankaran:<br \/>\n\u201eDas geistige Prinzip der Hom\u00f6opathie\u201c,<br \/>\n\u201eDie Substanz der Hom\u00f6opathie\u201c,<br \/>\n\u201eDas System der Hom\u00f6opathie\u201c,<br \/>\nAlle Titel erschienen bei Homoeopathic Medical Publishers, Mumbai, India<br \/>\nJeweils zu beziehen \u00fcber den Narayana Verlag oder den Sunrise Verlag<\/h4>\n<h4>Kontakt<br \/>\nB\u00fccher:<br \/>\nspirit@vsnl.com<\/h4>\n<h4>www.thespiritofhomoeopathy.com\/<br \/>\ninfo@sankaransclinic.com<br \/>\nwww.sankaransclinic.com<\/h4>\n<h5>Foto: \u00a9 Pixabay<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klassifikation der Naturreiche In den 90er Jahren \u00fcberlegte ich mir, ob jemand, der ein pflanzliches Heilmittel braucht, erkennbar anders ist als derjenige, der ein tierisches oder mineralisches Heilmittel ben\u00f6tigt. Dieser Gedanke, obgleich anscheinend sehr simpel, war f\u00fcr mich in der Hom\u00f6opathie ein gro\u00dfer Schritt nach vorne. Das Wichtige war, dass der hom\u00f6opathische Ansatz das erste Mal \u00fcber einzelne Symptome hinausging und mit Wissenschaften wie Physik, Chemie, Botanik und Zoologie verbunden wurde. Anstatt sich auf die Materia Medica, Mittelpr\u00fcfungen und Symptomatologien zu beschr\u00e4nken, er\u00f6ffnete sich hier ein gr\u00f6\u00dferer Zusammenhang. Seither verstehe ich die hom\u00f6opathischen Heilmittel als eine Repr\u00e4sentantin der Natur. Obwohl die Heilmittel aus Natursubstanzen stammen, hatten wir merkw\u00fcrdigerweise nur mit Blick auf die Symptome praktiziert, ohne diese mit der Natur an sich in Verbindung zu bringen. Unsere Heilmittel, ob sie nun aus Pflanzen, Tieren oder Mineralien hergestellt werden, repr\u00e4sentieren jeweils den Spirit, den Geist ihrer Ursubstanz und m\u00fcssen daher den gleichen Charakter haben. Ohne diese Erkenntnis wird Hahnemanns Materia Medica auf eine trockene Sammlung von Symptomen reduziert. So aber, durch diesen simplen Gedanken, werden das innere Chaos, die k\u00f6rperlichen Beschwerden, Expressionen, Worte, Gef\u00fchle und Tr\u00e4ume des Patienten zum Spirit der Ursubstanz ausgedr\u00fcckt in einem menschlichen Wesen. 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Dieser Gedanke, obgleich anscheinend sehr simpel, war f\u00fcr mich in der Hom\u00f6opathie ein gro\u00dfer Schritt nach vorne. Das Wichtige war, dass der hom\u00f6opathische Ansatz das erste Mal \u00fcber einzelne Symptome hinausging und mit Wissenschaften wie Physik, Chemie, Botanik und Zoologie verbunden wurde. Anstatt sich auf die Materia Medica, Mittelpr\u00fcfungen und Symptomatologien zu beschr\u00e4nken, er\u00f6ffnete sich hier ein gr\u00f6\u00dferer Zusammenhang. Seither verstehe ich die hom\u00f6opathischen Heilmittel als eine Repr\u00e4sentantin der Natur. Obwohl die Heilmittel aus Natursubstanzen stammen, hatten wir merkw\u00fcrdigerweise nur mit Blick auf die Symptome praktiziert, ohne diese mit der Natur an sich in Verbindung zu bringen. Unsere Heilmittel, ob sie nun aus Pflanzen, Tieren oder Mineralien hergestellt werden, repr\u00e4sentieren jeweils den Spirit, den Geist ihrer Ursubstanz und m\u00fcssen daher den gleichen Charakter haben. Ohne diese Erkenntnis wird Hahnemanns Materia Medica auf eine trockene Sammlung von Symptomen reduziert. So aber, durch diesen simplen Gedanken, werden das innere Chaos, die k\u00f6rperlichen Beschwerden, Expressionen, Worte, Gef\u00fchle und Tr\u00e4ume des Patienten zum Spirit der Ursubstanz ausgedr\u00fcckt in einem menschlichen Wesen. 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