{"id":19813,"date":"2020-02-24T16:29:31","date_gmt":"2020-02-24T15:29:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=19813"},"modified":"2022-09-13T21:41:25","modified_gmt":"2022-09-13T19:41:25","slug":"calcium-phosphoricum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/homoeopathie\/calcium-phosphoricum\/","title":{"rendered":"Calcium phosphoricum"},"content":{"rendered":"<h2>Calcium phosphoricum<\/h2>\n<p><strong>Organ: Knochen, Muskeln (Eiwei\u00df)<\/strong><\/p>\n<h2>1.1 \u00a0\u00a0 Empfohlene Potenzierung: D 6<\/h2>\n<h2>1.2 \u00dcberlegungen Dr. Sch\u00fc\u00dflers zu diesem Mineralstoff<\/h2>\n<p>In seiner Brosch\u00fcre \u00fcber die anorganischen Gewebebilder schreibt er: \u201eWenn ein intensiver Reiz ein Gewebszellengebiet trifft, so wird das Gleichgewicht der Molek\u00fcle eines Zellsalzes gest\u00f6rt. Es gehen in Folge eines solchen Angriffs Molek\u00fcle des betreffenden Salzes verloren, wof\u00fcr Ersatz geliefert werden muss. Da die Bindegewebsr\u00f6hren einerseits Ern\u00e4hrungsfl\u00fcssigkeit zu den Geweben leiten, andererseits die Schadstoffe oder den Bauschutt der durch fortgesetzte Einwirkung des Sauerstoffs zum Abbruch gebrachten Gewebe in die Blutbahn zur\u00fcckf\u00fchren, so m\u00fcssen, da Zufuhr und Abfuhr immer nebeneinander stattfinden, zuleitende und ableitende Bindegewebsr\u00f6hren vorhanden sein; denn Fracht und R\u00fcckfracht k\u00f6nnen bei unausgesetztem G\u00fcterverkehr nicht auf gleichen Schienengleisen bef\u00f6rdert werden. Wenn die Funktion der zuleitenden Bindegewebsr\u00f6hren <sup>1<\/sup> des Knochenger\u00fcstes unter die Norm herab gestimmt ist, so empf\u00e4ngt der betreffende Knochen oder Knochenteil zu wenig Ern\u00e4hrungsmaterial (kohlensauren Kalk) und demzufolge entstehen z. B. die sogenannte Englische Krankheit (Rachitis), der Sch\u00e4delschwund (Kraniotabes) usw. Ist die Funktion der ableitenden Bindegewebsr\u00f6hren des Knochenger\u00fcstes vermindert, so verz\u00f6gert sich die Abfuhr desjenigen phosphorsauren Kalkes, welcher integrierender Bestandteil der verbrauchten Knochenzellen war. Demzufolge entstehen Knochenauftreibungen.<\/p>\n<p>Zwei entgegengesetzte Krankheitszust\u00e4nde; Verminderung und Vermehrung der Knochenmasse, sind durch ein und dasselbe Mittel, den phosphorsauren Kalk, heilbar, weil dieser das Funktionsmittel der Bindegewebszellen ist. Wenn in den ableitenden R\u00f6hren des in der N\u00e4he der Gelenke befindlichen Bindegewebes die Abfuhr des harnsauren Natrons nicht flott vonstattengeht, bilden sich gichtige Anschwellungen <sup>2<\/sup>. H\u00e4ufen sich Abfuhrprodukte in dem Bindegewebe der Lymphdr\u00fcsen, so entstehen Dr\u00fcsenschwellungen <sup>3<\/sup>. Der phosphorsaure Kalk muss aus schon angef\u00fchrten Gr\u00fcnden auch das Heilsalz der Gicht und der Skrophulosis\u00a0<sup>4<\/sup> sein. Wenn an mehreren bindegewebigen Bildungsst\u00e4tten der Blutk\u00f6rperchen der phosphorsaure Kalk nicht gen\u00fcgend vorhanden ist, so geht die Entwicklung junger Zellen mangelhaft oder gar nicht vonstatten. Da die gesund gebliebenen Blutk\u00f6rperchenbildungsst\u00e4tten die vollst\u00e4ndige Deckung des durch das Absterben alter Blutk\u00f6rperchen entstandenen Verlustes nicht bewerkstelligen k\u00f6nnen, so entwickelt sich allm\u00e4hlich eine Blutkonstitution, welche Blutbl\u00e4sse, An\u00e4mie, Chlorosis\u00a0<sup>5<\/sup> \u00a0genannt wird. Ihr Heilmittel muss nat\u00fcrlich phosphorsaurer Kalk sein. Wenn aber die Blutbl\u00e4sse dadurch bedingt ist, dass bei normaler Zahl von Blutzellen die F\u00e4rbung desselben sich verz\u00f6gert, so ist das Eisen als Heilsalz erforderlich &#8230;\u201c<sup>6<\/sup>.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fc\u00dfler nennt das Calcium phosphoricum ein Funktionsmittel\u00a0(Betriebsstoff), das nicht mit der gro\u00dfen Menge des phosphorsauren Kalks in Verbindung zu bringen ist<\/strong>, die der Organismus f\u00fcr seinen Aufbau braucht. Es ist klar zwischen Baustoffen\u00a0und Betriebsstoffen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.3 Charakteristik<\/h2>\n<p>Calcium phosphoricum bildet und beeinflusst das Gewebe\u00a0und die Fl\u00fcssigkeiten\u00a0innerhalb der durch Calcium fluoratum gebildeten sch\u00fctzenden H\u00fcllen.<br \/>\nNr. 2 Calcium phosphoricum hat einen Einfluss auf den Hormonhaushalt (Peptidhormone).<\/p>\n<p>Das Calcium phosphoricum ist der Mineralstoff, mit dem der Organismus den Eiwei\u00dfhaushalt\u00a0regelt. Da die Menschen in den letzten Jahren oft einen \u00dcberschuss an Eiwei\u00df zu sich nehmen, wurde auch der Mangel an diesem Mineralstoff mehr und mehr verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Funktionsmittel der ser\u00f6sen H\u00e4ute (Hirnhaut, Brustfell, Herzbeutel, Bauchfell, Schleimbeutel, Sehnenscheiden, Brusth\u00f6hle und Bauchh\u00f6hle sind damit ausgekleidet).<\/p>\n<p>Seroalbumin\u00f6se Erg\u00fcsse &gt; eiwei\u00dfreiche Erg\u00fcsse in Knie, Handgelenken, Ellbogen.<\/p>\n<p>Es ist das Mittel f\u00fcr Schw\u00e4che\u00a0und <strong>Rekonvaleszenz<\/strong> <sup>7<\/sup> \u00a0und wird auch zur Blutregeneration eingesetzt z. B. bei Blutverlusten durch eine Operation. F\u00f6rdert Zellteilungsvorg\u00e4nge.<\/p>\n<p>Es ist das <strong>Blut bildende Mittel der Biochemie<\/strong> nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler. Blut besteht ja aus vielen verschiedenen Komponenten, die aus Proteinbausteinen zusammengesetzt sind: die zellul\u00e4ren Blutbestandteile, <strong>wie Leukozyten, Erythrocyten\u00a0und Thrombozyten (Blutpl\u00e4ttchen) und die gel\u00f6sten Molek\u00fcle der Globuline und Albumine, Fibrinogene und Lipoproteine<\/strong>.<\/p>\n<p>Dieser Mineralstoff wird neben anderen als Funktionsstoff zur <strong>Neutralisierung von S\u00e4ure<\/strong> eingesetzt, so dass der Baustoff Kalk seine Steuerung verliert und sich unter Umst\u00e4nden als Nieren- oder Gallensteine\u00a0ablagert.<\/p>\n<p>Muskelaufbau: Wenn sich <strong>willk\u00fcrliche Muskeln<\/strong> durch \u00dcberlastung\u00a0verkrampfen, weil der Eiwei\u00dfhaushalt au\u00dfer Kontrolle geraten ist und die S\u00e4ure \u00fcberhandnimmt, hilft Calcium phosphoricum. Es ist das Mittel, welches bei <strong>Muskelkr\u00e4mpfen<\/strong> angebracht ist.<\/p>\n<p>Die <strong>\u00dcbers\u00e4uerung\u00a0des Gewebes<\/strong> ist beim Kalziumstoffwechsel ein Problem, da sich der K\u00f6rper zur Neutralisierung die n\u00f6tigen Kalziumionen aus den Knochen holt.<\/p>\n<p>Bei einer <strong>kurzfristigen \u00dcbers\u00e4uerung<\/strong> durch Trinken eines s\u00e4urehaltigen Weines\u00a0 entsteht wieder ein kurzfristiger intrazellul\u00e4rer Mangel, der ausgeglichen werden muss. Sensible Menschen bemerken ein fast <strong>unterschwelliges Spannen\u00a0der Muskulatur oder das Herz macht sich bemerkbar, es schl\u00e4gt pl\u00f6tzlich schneller als es zur k\u00f6rperlichen Befindlichkeit des Menschen passt. <\/strong>Wenn dann die Nr.2, eine Tablette nach der anderen genommen wird, beruhigt sich die Situation recht schnell.<\/p>\n<h3>1.3.1 Die \u201eF\u00fclle\u201c<\/h3>\n<p>Wir haben die Nr.1 Calcium fluoratum in der Kurzbezeichnung als den Mineralstoff beschrieben, der f\u00fcr die \u201eH\u00fcllen\u201c im K\u00f6rper zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p><strong>Die Nr.2 Calcium phosphoricum nun ist f\u00fcr die \u201eF\u00fclle\u201c im K\u00f6rper zust\u00e4ndig<\/strong>. Das ist ebenso eine Kurzbezeichnung, die n\u00e4herer Erl\u00e4uterung bedarf.<\/p>\n<p>Es ist der Mineralstoff, der das <strong>Innere der Knochen aufbaut, das Innere der Z\u00e4hne, das Zahnbein, das Innere der Aderw\u00e4nde, das Blut, das Innere der sch\u00fctzenden H\u00e4ute, die Muskeln, die Organe usw.<\/strong><\/p>\n<h3>1.3.2 Der Speicher<\/h3>\n<p>Der Speicher von Nr. 2 Calcium phosphoricum sind <strong>die Knochen und das Skelett<\/strong>. Bei \u00dcbers\u00e4uerung des Gewebes werden Calcium phosphoricum Molek\u00fcle aus den Knochen gel\u00f6st, im Blut steigt der Bestand an freien Calciumionen. Ein relativer Mangel im Zellinneren ist die Folge, das extrazellul\u00e4re Kalzium verliert seinen Halt und wird <strong>als Nierensteine\u00a0oder Gallensteine<\/strong>\u00a0abgelagert.<\/p>\n<p>Deshalb gibt ein Mineralstoffberater bei Nieren- oder Gallensteinen die Nr.2, damit das intrazellul\u00e4r steuernde Kalzium aufgebaut wird und das extrazellul\u00e4re Kalzium wieder r\u00fcckresorbiert werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.4 Wirkungsweise:<\/h2>\n<p>Calcium phosphoricum wirkt in manchen Bereichen sehr schnell (Muskelkr\u00e4mpfe) und in manchen sehr langsam (Zahnbein), manchmal sind gr\u00f6\u00dfere Mengen notwendig, fallweise muss es auch sehr lange genommen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.5 Mangelanzeichen:<\/h2>\n<p>Das <strong>Verlangen nach<\/strong> pikanten Speisen, Ger\u00e4uchertem, wie Speck oder Senf (Butterbrot mit Senf), Verlangen nach eiwei\u00dfreicher Kost (und Ablehnung von Gem\u00fcse und Salat) zeigen einen Mangel an diesem Mineralstoff. Am deutlichsten zu sehen bei der Ablehnung oder dem \u00fcberaus starken Bed\u00fcrfnis nach Milch.<\/p>\n<p>Bei Kindern ist bei einem Mangel das Verlangen nach Ketchup\u00a0sehr ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Hyperaktive Kinder<\/strong> haben h\u00e4ufig einen gro\u00dfen Mangel an Nr. 2 Calcium phosphoricum: Zell Calmin<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich: Vitamin B Komplex, Vollwertern\u00e4hrung, Gem\u00fcse, wenig Zucker.<\/p>\n<p>Hier spielen die vielen Phosphate in der Nahrung (Limonade, Wurst, P\u00f6kelsalz, Geschmacksverst\u00e4rker) eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<h3>1.5.1 Antlitzanalyse<\/h3>\n<p>W\u00e4chsern: warmer Wei\u00dfton (elfenbeinfarbig)<\/p>\n<p>tritt am h\u00e4ufigsten an den Nasenfl\u00fcgeln, der Nasenspitze, am Ohr und an der Stirn auf. Sehr h\u00e4ufig kommt ein w\u00e4chserner Streifen von der Nasenwurzel ausgehend die beiden Augenbrauen mit derselben Farbe unterlegend vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.6 Allgemein:<\/h2>\n<p>Nr. 2 Calcium phosphoricum ist ein bedeutender Mineralstoff, so dass ihm einige \u00dcberlegungen vorangestellt werden.<\/p>\n<p>Der Bestand an <strong>Calciumphosphat im menschlichen K\u00f6rper eines Erwachsenen betr\u00e4gt 1 \u2013 1,5 kg<\/strong>.<\/p>\n<p>99% davon sind im Knochen gespeichert, 1% befindet sich als frei verf\u00fcgbare Kalziumionen in den Zellen und in der Zwischenzellfl\u00fcssigkeit (Interstitium).<\/p>\n<p>Die<strong> 1% freien Kalziumionen<\/strong> sind von gr\u00f6\u00dfter lebenserhaltender Bedeutung f\u00fcr den Organismus. Sind zu wenig Kalziumionen f\u00fcr den intrazellul\u00e4ren und extrazellul\u00e4ren Stoffwechsel verf\u00fcgbar, wird Kalzium aus den Knochen freigesetzt.<\/p>\n<p><strong>Aus diesem Grund ist ein Kalziummangel\u00a0im Blut nie feststellbar<\/strong>. Die Folgen eines Raubbaues am Knochen auf Grund einer mangelnden Kalzium Zufuhr f\u00e4llt Jahrzehntelang nicht auf. Erst nach Jahren ist der Knochenabbau\u00a0schon so fortgeschritten, dass die Knochendichte leidet \u2013 Osteoporose\u00a0ist die Folge.<\/p>\n<h3>1.6.1 Das Kalzium und seine Aufgaben im K\u00f6rper<\/h3>\n<p>Ca++ befindet sich zu 90% im Knochen als Phosphat und Carbonat. <strong>Freie Kalziumionen finden sich im Blutplasma\u00a0und Extrazellul\u00e4rraum<\/strong>. Die Konzentration des ionisierten Calciums h\u00e4ngt ab von der Gesamtcalciumkonzentration, der Proteinkonzentration, der Anwesenheit von Chelat \u2013 oder komplexbildenden Anionen und dem pH-Wert des Blutes.<\/p>\n<h3>1.6.1.1 Freie Kalziumionen aktivieren bedeutende biologische Systeme:<\/h3>\n<ul>\n<li>Elektromechanische Kopplung in den Muskelfasern, n\u00e4mlich die Kontraktion und Entspannung aller Muskelfasern<\/li>\n<li>Aktivierung des Nebennierenmarks und Hypophysenhinterlappens, wo nur bei Anwesenheit von Calciumionen nach Nervenreizung Adrenalin, Vasopressin\u00a0und Oxytocin\u00a0ausgesch\u00fcttet werden. (Frauen k\u00f6nnen Stress besser aushalten.)<\/li>\n<li>Sekretion von Dr\u00fcsenzellen<\/li>\n<li>Am Herzen wirken Kalziumionen positiv inotrop (Die Kontraktionskraft\u00a0des Herzens wird gesteigert.)<\/li>\n<li>Die Kalziumionen gew\u00e4hrleisten eine gute <strong>Permeabilit\u00e4t<\/strong>\u00a0<sup>8<\/sup> <strong>der Zellmembran<\/strong> und Aufrechterhaltung der <strong>Adh\u00e4sionskraft<\/strong>\u00a0<sup>9<\/sup> <strong>von Zellverb\u00e4nden<\/strong>.<\/li>\n<li>Blutgerinnung durch Aktivierung des Prothrombins.<\/li>\n<li>Die <strong>Zellteilung<\/strong>, aber auch die <strong>Zelldifferenzierung<\/strong>\u00a0ben\u00f6tigt Kalzium als Regulator.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>1.6.1.2 Intrazellul\u00e4res Kalzium<\/h3>\n<p>Der Bestand an intrazellul\u00e4rem Calcium ist 0,1% des Gesamtkalziums. Das intrazellul\u00e4re Kalzium, hier greift die intrazellul\u00e4re Substitution durch Calcium phosphoricum nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler an, wird in zwei Kompartimenten (Zellorganellen) gespeichert, wobei jede gesunde Zelle selbst ihren Kalziumbestand reguliert, indem sie ihre Speicher aktiviert oder deaktiviert.<\/p>\n<p>Wir finden das intrazellul\u00e4re Kalzium in verschiedenen Kompartimenten der Zelle.<\/p>\n<h3>1.6.1.3 Die Kompartimente der Zelle<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Endoplasmatisches Reticulum<\/strong><strong>: <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Endoplasmatische Reticulum (ER) ist ein Membransystem\u00a0in den Zellen mit Hohlr\u00e4umen und Kan\u00e4len.<\/p>\n<p>Das <strong>glatte Endoplasmatische Reticulum<\/strong> baut Biomembranen auf und ist f\u00fcr den Fetts\u00e4urestoffwechsel und Kohlenhydratstoffwechsel zust\u00e4ndig und an der Metabolisierung von Giften und Arzneistoffen beteiligt.<\/p>\n<p>Das <strong>raue ER ist au\u00dfen mit Ribosomen<\/strong>\u00a0bedeckt. Sie bauen die Proteinmolek\u00fcle auf, eine Leberzelle enth\u00e4lt einige Millionen Ribosomen, die den Stoffwechsel katalysieren.<\/p>\n<p>In Dr\u00fcsenzellen produzieren die Ribosomen Dr\u00fcsensekrete (Hormone). Die fertigen sekretorischen Proteine, wie z. B. das Insulin, aber auch die Peptidhormone\u00a0im Verdauungsbereich (Gastrointestinaltrakt) oder Steroidhormone\u00a0in den Hoden, werden durch die Membran des ER ausgeschleust.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Mitochondrien<\/strong><strong>:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie sind <strong>die \u201eKraftwerke\u201c in den Zellen<\/strong>. Stoffwechselwichtige Zellen mit hoher Zellteilungsrate wie die Leberzellen haben im gesunden Zustand bis zu 2000 Mitochondrien pro Zelle. Diese Zellorganellen\u00a0sind innen gefaltet (Cristae), um eine Oberfl\u00e4chenvergr\u00f6\u00dferung zu erreichen. Hier werden die Enzyme der Atmungskette (mit Hilfe von Kalium sulfuricum) und des Citratzyclus erzeugt, es erfolgt die Oxidation der Fetts\u00e4uren und Aminos\u00e4uren.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kalzium transportierende Systeme<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Jede Zelle verf\u00fcgt \u00fcber verschiedene Kalzium transportierende Systeme in der Biomembran<\/p>\n<ul>\n<li>Kalziumkan\u00e4le,<\/li>\n<li>Natrium\/Kalium Austauschsystem<\/li>\n<li>(Kalzium) Ca &#8211; ATPase (Enzym des Adenosintriphosphat)<\/li>\n<li>Ionenpumpe, die Ca unter Energieaufwand aus der Zelle pumpt, um das Membranpotential\u00a0zu erhalten<\/li>\n<\/ul>\n<h3>\u00a01.6.1.4 Extrazellul\u00e4res Kalzium:<\/h3>\n<p>Die Regulation von extrazellul\u00e4rem Kalzium\u00a0erfolgt \u00fcber die Hormone Parathormon und Calcitonin.<\/p>\n<h3>1.6.1.5\u00a0Knochenaufbau<\/h3>\n<p><strong>Parathormon<\/strong>\u00a0(Parathyrin, PTH) und Calcitonin bedienen haupts\u00e4chlich den Auf\u2013 und Abbau der Knochen.<\/p>\n<p>Eine wesentliche Rolle dabei spielt noch das Vitamin D3, das Dihydroxycholecalciferol, welches in der Niere gebildet wird. (n\u00e4here Beschreibung beim Abschnitt Knochen)<\/p>\n<h3>1.6.1.6 Blutaufbau<\/h3>\n<p>Freie Kalziumionen\u00a0sind auch f\u00fcr die <strong>Blutbildung<\/strong>\u00a0und die Aktivierung des Prothrombins\u00a0und damit f\u00fcr die Blutgerinnung notwendig.<\/p>\n<p>Das Blut braucht einen st\u00e4ndigen Calciumgehalt von 2,1 \u2013 2,6 mmol\/l, der \u00fcber Calcitonin und Parathormon reguliert wird.<\/p>\n<h3>1.6.1.7 Kalziumspiegel\u00a0im Blut (Kalziumhom\u00f6ostase):<\/h3>\n<p>Der Kalziumphosphatstoffwechsel wird reguliert durch <strong>Parathormon, Vitamin D3 und Calcitonin<\/strong>, einem Hormon. Hohe Kalziumkonzentrationen stimulieren die Ausscheidung von Calcitonin. Calcitonin wird in der Schilddr\u00fcse gebildet, senkt bei Hypercalc\u00e4mie\u00a0<sup>10<\/sup> die Calciumphosphatkonzentration im Blutplasma, die Osteoklastenaktivit\u00e4t\u00a0<sup>11<\/sup> \u00a0wird vermindert, die Knochenresorption wird gehemmt, die Osteoklasten werden zu Osteoblasten\u00a0<sup>12<\/sup> \u00a0umgebaut und dadurch die Knochenbildung angeregt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ist zu wenig Kalzium im Blut,<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>wird PTH (Parathyrin) ausgesch\u00fcttet, ein Parathormon, das durch die Nebenschilddr\u00fcse ausgesch\u00fcttet wird.<\/p>\n<p>In Folge, wie eine Kettenreaktion, wird Kalzium aus den Knochen freigesetzt. Die Osteoklasten werden stimuliert, wodurch der Knochen abgebaut wird.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Kalziumaufnahme\u00a0im Darm<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>wird gef\u00f6rdert, wobei hier die Bedeutung des <strong>Vitamin D3<\/strong> f\u00fcr die Kalziumaufnahme beachtet werden sollte.<\/p>\n<p>Als weitere Ma\u00dfnahme wird die Kalziumreabsorption\u00a0in der Niere erh\u00f6ht.<\/p>\n<ul>\n<li>Ist <strong>zu viel Kalzium im Blut<\/strong>, sch\u00fcttet die Schilddr\u00fcse Calcitonin aus. Die Zahl der <strong>Osteoklasten wird in Folge verringert<\/strong>. Durch <strong>Aktivierung der Osteoblasten<\/strong> wird Kalzium in den Knochen eingebaut.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Aufnahme des Kalziums aus dem Darm wird verringert. Die Reabsorption in der Niere wird verringert und in Folge mehr Kalzium ausgeschieden.<\/p>\n<p>Die Reglerkreise, Nebenschilddr\u00fcse\u00a0mit dem Parathormon und auf der anderen Seite die Schilddr\u00fcse mit dem Calcitonin, sorgen daf\u00fcr, dass der Kalziumspiegel im Blut immer konstant ist, wodurch die lebensnotwendigen Organe wie das Herz mit dem lebensnotwendigen Betriebsstoff ausreichend versorgt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.7 Nr. 2 Calcium phosphoricum und Eiwei\u00df<\/h2>\n<p>Die Proteine\u00a0bilden einen wesentlichen Bestandteil des menschlichen K\u00f6rpers, weshalb auf dieses Thema besonders ausf\u00fchrlich eingegangen wird.<\/p>\n<h3>1.7.1 Eiwei\u00df, ein lebenswichtiger Stoff im K\u00f6rper<\/h3>\n<p>Zu Beginn dieses Kapitels wird ein \u00dcberblick aus der biochemischen Literatur die Bedeutung dieses speziellen Punktes nachdr\u00fccklich unterstreichen.<\/p>\n<p>Bei Hermann Deters lesen wir dar\u00fcber:<\/p>\n<p><em>\u201eCalcium phosphoricum ist chemisch den Eiwei\u00dfstoffen nahe verwandt. Erst das Vorhandensein von Calcium phosphoricum erm\u00f6glicht Eiwei\u00dfaufbau in unseren Zellen. Weil Calcium phosphoricum den Zellteilungsvorgang (zusammen mit Natrium muriaticum) beg\u00fcnstigt, \u201adarum dient es\u2018, sagt Dr. med. Sch\u00fc\u00dfler, \u201aals Heilmittel anh\u00e4mischer Zust\u00e4nde und als Restaurationsmittel der Gewebe\u2018 nach dem Ablauf akuter Krankheiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Fehlen dieses Funktionssalzes in den ser\u00f6sen H\u00e4uten (Hirnh\u00e4ute, Brustfell, Herzbeutel, Bauchfell, Schleimbeutel, Sehnenscheiden usw.) bewirkt einen seroalbumin\u00f6sen (blutw\u00e4sserigen) Erguss. Also darf Calcium phosphoricum zur R\u00fccksaugung desselben neben Kalium chloratum, Silicea und Calcium sulfuricum nie vergessen werden. (Der wechselweise Gebrauch von Calcium phosphoricum und Silicea wirkt oft \u00fcberraschend g\u00fcnstig.)<\/em><\/p>\n<p><em>Ausschwitzungen der Schleimh\u00e4ute sind eiwei\u00dfartig (wie ungekochtes Eiwei\u00df), milchig.\u201c <sup>13<\/sup> \u00c4hnlich formuliert Dr. med. J. Schneider in seinem Buch \u201eBiochemischer Hausarzt\u201c:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eCalciumphosphat ist dasjenige Salz, das am meisten im K\u00f6rper vorkommt. Es bildet vorwiegend die harte Substanz der Knochen, ist aber auch in allen Zellen anzutreffen verm\u00f6ge seiner gro\u00dfen chemischen Verwandtschaft zu allen Eiwei\u00dfstoffen. Sein Mangel in den Zellen f\u00fchrt eiwei\u00dfhaltige Absonderungen und Erg\u00fcsse herbei, macht den K\u00f6rper blutarm und bedingt dadurch wieder andere Krankheiten. Fehlt den Zellen der Haut Calciumphosphat, so schuppt sich die Haut in kleineren oder gr\u00f6\u00dferen wei\u00dfen Pl\u00e4ttchen. <sup>14<\/sup><\/em><\/p>\n<p><em>Infolgedessen ist Calciumphosphat\u00a0anzuwenden bei allen Katarrhen der verschiedenen Organe, sobald die Absonderung eiwei\u00dfhaltig, seroalbumin\u00f6s, ebenso wenn eiwei\u00dfhaltige Erg\u00fcsse in Gelenke, Brust- oder Bauchh\u00f6hle stattfinden.\u201c \u00a0<sup>15<\/sup><\/em><\/p>\n<p><em>Es kann sich allerdings nicht um eine chemische Verwandtschaft, wie in den beiden Zitaten behauptet wurde, handeln. Diese Formulierungen werden aber immer dann verwendet, wenn ein Mineralstoff nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler eine besondere Beziehung zu bestimmten Stoffen hat.<\/em><\/p>\n<p>Es m\u00fcsste also wie bei Kurt Hickethier hei\u00dfen:<\/p>\n<p><em>\u201eCalcium phosphoricum ist das Bindemittel f\u00fcr den organischen Aufbau des Eiwei\u00dfes.\u201c <sup>16<\/sup><\/em><\/p>\n<p><em>oder wie bei Dr. G\u00fcnter Harnisch:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eCalcium phosphoricum ist in allen Zellen des K\u00f6rpers enthalten. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Umwandlung von pflanzlichem und tierischem Eiwei\u00df aus unserer Nahrung zu k\u00f6rpereigenem Eiwei\u00df. Calcium phosphoricum ist ein wichtiger Baustein zur Bildung von Zellen aller Art, auch der roten Blutk\u00f6rperchen, und gilt als das biochemische Aufbau- und Kr\u00e4ftigungsmittel\u00a0bei ungen\u00fcgendem Wachstum in der Kindheit sowie bei zu geringem Ersatz verbrauchter Zellen im Erwachsenenalter.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>1.7.2 Nr. 2 Calcium phosphoricum der Eiwei\u00dfbetriebsstoff<\/h3>\n<p>Aus vielfachen eigenen Beobachtungen, aber eben auch durch die Hinweise in der biochemischen Literatur und die entsprechenden Erfahrungen der jeweiligen Autoren, darf angenommen werden, dass das Calcium phosphoricum als Funktionsmittel f\u00fcr die Bindung von Eiwei\u00dfsubstanzen <sup>17<\/sup> \u00a0im K\u00f6rper unabdingbar notwendig ist.<\/p>\n<p>Auch in der Wissenschaft wird die Bedeutung von Calcium f\u00fcr das Eiwei\u00df bzw. Proteine best\u00e4tigt. Im pharmazeutischen W\u00f6rterbuch von Hunnius wird\u00a0 das Vorkommen von Calcium folgenderma\u00dfen angegeben:<\/p>\n<p>\u201ePhysiologie: Der menschliche K\u00f6rper enth\u00e4lt ca. 1 kg Calcium, davon rund 99% als Apatit im Skelett; etwa die H\u00e4lfte des Kalzium liegt im Serum als Ca2+, die andere H\u00e4lfte (vor allem an Proteine) gebunden vor.\u201c <sup>18<\/sup><\/p>\n<p>Bevor mit Hilfe von Kalium chloratum im K\u00f6rper Faserstoffe aufgebaut werden k\u00f6nnen, worauf im Kapitel \u00fcber diesen Mineralstoff besonders eingegangen wird, m\u00fcssen die Eiwei\u00dfstoffe durch die Einwirkung des Calcium phosphoricum schon in gebundener, k\u00f6rpereigener Form vorliegen. Anders kann der Organismus mit den jeweiligen Eiwei\u00dfsubstanzen nicht hantieren, er kann mit ihnen nicht umgehen.<\/p>\n<p>Einen Mangel an Calcium phosphoricum als Funktionsmittel bekommen vor allem jene Menschen drastisch zu sp\u00fcren, die auf Eiwei\u00dfsubstanzen\u00a0allergisch sind. <sup>19<\/sup> \u00a0\u00a0Dazu geh\u00f6ren viele Stoffe, wie z. B. die Ausd\u00fcnstung eines Tieres oder seine Haare, viele Nahrungsmittel, auch Medikamente und Stoffe aus der Natur, die durch Eiwei\u00dfsubstanzen aufgebaut sind. Wenn solcherart belastete Menschen \u00fcber eine bestimmte Zeit das gesamte tierische Eiwei\u00df aus der Nahrung weglassen, k\u00f6nnen sie schon nach kurzer Zeit eine deutliche Entlastung der vorhandenen Stoffwechselenge erreichen.<\/p>\n<p>Diese Entlastung besteht vor allem darin, dass es dem Organismus m\u00f6glich ist, den allzu geringen Vorrat am Betriebsstoff Calcium phosphoricum sparsamst f\u00fcr die belastenden Eiwei\u00dfsubstanzen einzusetzen, um sie umzuarbeiten. Dadurch bleibt ihm der Abbau von jener Substanz erspart, durch den er an ben\u00f6tigte Mineralstoffe herangekommen ist, n\u00e4mlich die Faserstoffe.<\/p>\n<p>Beim Abbau dieser Gewebe verlieren aber die Substanzen, welche an die Mineralstoffe gebunden sind, ihren Halt.<\/p>\n<p>Sie treten dann einerseits als faserstoffhaltiger Schleim\u00a0an die Oberfl\u00e4che, was auf einen Mangel an Kalium chloratum hinweist.<\/p>\n<p>Das durch den Mangel an Calcium phosphoricum nicht verarbeitete Eiwei\u00df wird entweder im K\u00f6rper angeschwemmt, was Dickleibigkeit\u00a0zur Folge hat, oder es geht in ein \u00dcberma\u00df an S\u00e4ure \u00fcber, n\u00e4mlich der Harns\u00e4ure, was den Organismus extrem belastet.<\/p>\n<p>Beim Eiwei\u00dfabbau entsteht das <strong>Homocystein<\/strong>, wenn das Methionin nicht vollst\u00e4ndig in Cystein umgewandelt wird. Der Homocysteinwert zeigt damit indirekt das Ma\u00df einer \u00dcbers\u00e4uerung an.<\/p>\n<p>Der bestehende Mangel an Calcium phosphoricum bei einer <strong>Allergie f\u00fchrt besonders im Raum der Bronchien zu \u00e4u\u00dferst unangenehmen Verkrampfungen, Spasmen, welche landl\u00e4ufig als Krampfhusten\u00a0bezeichnet werden<\/strong>.<\/p>\n<p>Unter Umst\u00e4nden kommt es gleichzeitig auch zu einem Mangel an Kalium chloratum, wodurch es zu einer starken wei\u00dflich-grauen Schleimbildung\u00a0kommen kann.<\/p>\n<p><em>Aus der Praxis: Der Mann einer Mineralstoffberaterin wurde von einer Gelse (Stechm\u00fccke) gestochen und bekam darauf eine au\u00dferordentlich gro\u00dfe Schwellung. Sein K\u00f6rper reagierte auf diesen Stich bzw. die dabei dem K\u00f6rper zugef\u00fchrten Stoffe allergisch. Da nun in der Biochemie nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler immer die Nr. 8 Natrium chloratum empfohlen wird, hat sie diesen Mineralstoff innerlich und \u00e4u\u00dferlich angewendet. Allerdings lie\u00df der Erfolg auf sich warten. Die Schwellung ging nur geringf\u00fcgig zur\u00fcck und blieb \u00fcber mehrere Wochen erhalten. Der K\u00f6rper hatte die zugef\u00fchrten Stoffe, welche die allergische Reaktion\u00a0 ausl\u00f6sten, abgekapselt.<\/em><\/p>\n<p><em>In einem Gespr\u00e4ch mit einem befreundeten Biochemiker sprach sie mit ihm \u00fcber diese Erfahrung. Er hat nach einigem \u00dcberlegen auf den Zusammenhang mit dem fremden Eiwei\u00df, das durch die Stechm\u00fccke in den K\u00f6rper eingedrungen ist, hingewiesen. Die zus\u00e4tzliche Anwendung von Calcium phosphoricum wurde angeraten.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein indirekter Hinweis lag insofern auch noch vor, da der Mann unter immer wieder auftauchenden Gichtanf\u00e4llen leidet. Das bedeutet, dass er zugef\u00fchrtes Eiwei\u00df, in welcher Form auch immer, durch einen Mangel an Calcium phosphoricum schlecht verarbeiten kann, wodurch es \u00fcberm\u00e4\u00dfig in Harns\u00e4ure \u00fcbergeht. 20 \u00dcber Ern\u00e4hrungsgewohnheiten und deren Ver\u00e4nderung wurde in diesem Zusammenhang aber nicht gesprochen, was aber auf Dauer sicher nicht zu umgehen sein wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Frau hat, zu Hause angelangt, ihrem Mann sofort einen Mineralstoffbrei, welcher aus der Nr. 8 Natrium chloratum und vor allem aus der Nr. 2 Calcium phosphoricum bestand, auf die betroffene Stelle aufgelegt. Es dauerte nur ein paar Tage und die Geschwulst verschwand vollst\u00e4ndig. Der Organismus hatte mit dem zugef\u00fchrten Calcium phosphoricum das fremde Eiwei\u00df gut bearbeiten und binden k\u00f6nnen, wodurch es ausscheidbar wurde.<\/em><\/p>\n<h3>1.7.3 Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Kalziumphosphat ist zum Aufbau der Proteink\u00f6rper notwendig, was haupts\u00e4chlich in Ribosomen geschieht. Intrazellul\u00e4res Kalzium ist in den Mitochondrien an der Zelldifferenzierung\u00a0und am Eiwei\u00dfaufbau\u00a0beteiligt, daher ist Nr. 2 Calcium phosphoricum immer einzunehmen, wenn es um Probleme mit Eiwei\u00df in irgendwelcher Art geht.<\/p>\n<p>Bei Allergien\u00a0ist es notwendig, das gesamte tierische Eiwei\u00df zu meiden, da es den K\u00f6rper schwer belastet und jene Betriebsstoffe beansprucht, die eigentlich f\u00fcr das Abpuffern jener Stoffe zur Verf\u00fcgung stehen sollten, durch die die Allergie ausgel\u00f6st wird. Zus\u00e4tzlich ist die Einnahme von Nr. 2 Calcium phosphoricum wichtig neben anderen Mineralstoffen.<\/p>\n<p>Alle Allergie ausl\u00f6senden Eiwei\u00dfbestandteile \u2013 Pollen, tierisches Eiwei\u00df, Milcheiwei\u00df \u2013 k\u00f6nnen gelindert werden durch Einnahme der Nr.2. (Achtung, das Kalzium der Milch kann nur schwer aufgeschlossen werden, daher ist zu hoher Milchkonsum\u00a0bei Osteoporose kontraproduktiv!)<\/p>\n<p>Insektenstiche, die zu \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Reaktionen f\u00fchren, brauchen neben Natrium chloratum auch Calcium phosphoricum.<\/p>\n<p>Bei Mangel an Nr.2 kann es zu eiwei\u00dfhaltigen Erg\u00fcssen kommen.<\/p>\n<p>Bei allergischem Husten\u00a0kann es zu gespannten Bronchien kommen, auch bei Krampfhusten hilft dieser Mineralstoff.<\/p>\n<h3>1.7.3.1 Nr. 2 Calcium phosphoricum \u2013 Betriebsstoff der Ribosomen<\/h3>\n<p>Nr. 2 Calcium phosphoricum als Basismittel der Ribosomen im rauen endoplasmatischen Reticulums hat gro\u00dfe Bedeutung im Eiwei\u00dfaufbau folgender k\u00f6rpereigener Substanzen:<\/p>\n<p>Strukturproteine, Enzyme, Transportproteine (H\u00e4moglobin), Antik\u00f6rper, Immunglobuline, Bausteine der DANN, Hormone \u2013 Steroidhormone, Neurotransmitter.<\/p>\n<h3>1.7.4 Eiwei\u00dfspeicherkrankheit \u2013 <a name=\"_Toc203881010\"><\/a>Eiwei\u00dfdickleibigkeit<\/h3>\n<p>Ein gro\u00dfes Problem des Bindegewebes ist die \u00dcbereiwei\u00dfung (zu viel Eiwei\u00df bringt auch eine \u00dcbers\u00e4uerung), die durch andauernden und zu hohen Eiwei\u00dfkonsum\u00a0der Menschen entsteht und wahrscheinlich die tats\u00e4chliche Ursache f\u00fcr viele unserer Zivilisationskrankheiten\u00a0ist. Lothar Wendt beschreibt das als Eiwei\u00dfspeicherkrankheit\u00a0und r\u00e4t dringend zum Eiwei\u00dffasten (drall bzw. \u201eproper\u201c).<\/p>\n<p>Der Eiwei\u00dfkonsum sollte 0,8g\/kg K\u00f6rpergewicht nicht \u00fcbersteigen, wobei man nicht darauf vergessen darf, dass Joghurt, Topfen (Quark) und Milchprodukte aller Art sehr wohl wesentliche Quellen f\u00fcr Proteinkonsum darstellen, denn die meisten denken immer nur daran, die Fleischkost\u00a0zu reduzieren.<\/p>\n<p>Eine Folge des Mangels sind Nasenpolypen\u00a0(\u201ePolyposis nasi\u201c) z. B. in der Nase, die mit Nr. 2 Calcium phosphoricum erfolgreich behandelt werden k\u00f6nnen und eventuell auch einen \u00dcberkonsum von Eiwei\u00df als Ursache haben. <sup>21<\/sup><\/p>\n<p>\u00dcbereiwei\u00dftes Bindegebe f\u00fchlt sich fest an und ist mit Proteins\u00e4uren\u00a0hoffnungslos \u00fcberlastet. Das Bindegewebe kann seine Aufgabe als Transportmedium nicht mehr erf\u00fcllen, es kommt zur Bindgewebsstarre.<\/p>\n<p>Dass nat\u00fcrlich noch andere Faktoren das Bindegewebe belasten, sei noch erw\u00e4hnt und wird sp\u00e4ter bei den entsprechenden Mineralstoffen noch besprochen werden. Eine wesentliche Aufgabe erf\u00fcllt f\u00fcr ein funktionierendes Bindegewebe die Nr. 12 Calcium sulfuricum.<\/p>\n<p>Nr. 4 Kalium chloratum ist ein weiterer Mineralstoff, der wichtige Aufgaben im Bindegewebe erf\u00fcllt, worauf im folgenden Kapitel und noch Nr. 4 Kalium chloratum eingegangen werden wird.<\/p>\n<p>St\u00e4ndige Eiwei\u00df\u00fcberversorgung f\u00fchrt zu einer Eiwei\u00dfanschwemmung im Blut. Eine Blutverdickung ist die Folge, was unter Umst\u00e4nden zu einem Geh\u00f6rsturz f\u00fchren kann.<\/p>\n<p><strong>Eiwei\u00dfallergie<\/strong>, besonderes Bed\u00fcrfnis nach Eiwei\u00df<\/p>\n<p>Einnahme:<\/p>\n<ul>\n<li>Stufe: Nr. 2<\/li>\n<li>Stufe: Nr. 2+4<\/li>\n<li>Stufe: Nr. 2+3+4+5+8+9+10<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Blutarmut:<\/strong><\/p>\n<p>Einnahme: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Nr. 2+3+5+8<\/p>\n<h3>1.7.5 Milchallergie<\/h3>\n<p>Ein wichtiges Thema, auf das in diesem Zusammenhang eingegangen werden muss, betrifft die Ablehnung von Milch, im extremen Fall als die sogenannte Milchallergie\u00a0bekannt. Hier kommen gleich zwei Kalziumprobleme auf einmal zum Tragen. In der Milch ist besonders viel Eiwei\u00df, zu dessen Verarbeitung der Organismus Calcium phosphoricum als Funktionsmittel ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Die Milch hat aber auch einen relativ hohen Anteil an Kalzium. Die Versorgung mit diesem grobstofflichen Mineralstoff f\u00f6rdert ein Ungleichgewicht zwischen den in den Zellen vorhandenen feinstofflichen Molek\u00fclen und den dann au\u00dferhalb der Zellen befindlichen grobstofflichen \u201eMolek\u00fclgebirgen\u201c.<\/p>\n<p>Besteht ein gro\u00dfer Calcium phosphoricum Mangel, dann wird bei Zufuhr von Milch der Organismus extrem belastet. Er lehnt sie dann wegen der zu gro\u00dfen Stoffwechselprobleme, die entstehen, ab. So gesehen ist nat\u00fcrlich jeder Zwang, mit dem z. B. ein Kind zu diesem so \u201ewertvollen\u201c Getr\u00e4nk gezwungen wird, problematisch. Besteht die M\u00f6glichkeit, dem Kind \u00fcber l\u00e4ngere Zeit das Calcium phosphoricum zu geben, dann liegt es im Bereich des M\u00f6glichen, dass sich die Ablehnung verliert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.8 Calcium phosphoricum und der Aufbau von Bindegewebe<\/h2>\n<p>Die Strukturen des Bindegewebes werden aus Proteinmolek\u00fclen hergestellt, weshalb Nr. 2 Calcium phosphoricum hier eine zentrale Bedeutung hat.<\/p>\n<h3>1.8.1 \u00a0Das Bindegewebe<\/h3>\n<p>Dr. Sch\u00fc\u00dfler hat selbst dazu bereits \u00dcberlegungen angestellt, was die Beschreibung des Knochen Auf- und Abbaus betrifft.<\/p>\n<p><strong>Calcium phosphoricum ist f\u00fcr den Aufbau des Bindegewebes von gro\u00dfer Bedeutung<\/strong>. Knochen, B\u00e4nder, Sehnen geh\u00f6ren zu den zellul\u00e4ren Bestandteilen des Binde\u2013 und St\u00fctzgewebes und sind Abk\u00f6mmlinge der undifferenzierten <strong>Stammzellen des<\/strong> <strong>Mesenchyms<\/strong>, sozusagen des Urbindegewebes.<\/p>\n<p>Aus diesen undifferenzierten Zellen des Mesenchyms entwickeln sich:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Fibroblasten\u00a0\u2013 Fibrocyten<\/strong> \u2013 Sehnen, B\u00e4nder, die wesentlich mit Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 4 Kalium chloratum verbunden sind.<\/li>\n<li><strong>Chondroblasten\u00a0\u2013 Chondrocyten<\/strong>\u00a0\u2013 Knorpelgewebe, das mit den Mineralstoffen Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 8 Natrium chloratum in Verbindung steht.<\/li>\n<li><strong>Osteoblasten\u00a0\u2013 Osteocyten\u00a0<\/strong>\u2013 Strukturfestigkeit des reifen Knochens, wobei besonders das Nr. 2 Calcium phosphoricum den spezifischen Mineralstoff darstellt.<\/li>\n<li><strong>Blut<\/strong> \u2013 \u201eFl\u00fcssiges Bindegewebe\u201c enth\u00e4lt verschiedene Eiwei\u00dfbausteine.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>1.8.2 Sehnen und B\u00e4nder<\/h3>\n<p>Das Bindegewebe ist aufgebaut aus Fibroblasten, die B\u00e4nder und Sehnen aufbauen, Kollagene sind f\u00fcr die Rei\u00dffestigkeit zust\u00e4ndig und das Elastin, das die Dehnbarkeit der Fasern gew\u00e4hrleistet. Proteoglykane bauen ein dreidimensionales Netzwerk mit Kollagenen und Elastin.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Aufbau der Strukturglykoproteine\u00a0ist neben der Anwesenheit von Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 4 Kalium chloratum und Nr. 11 Silicea unerl\u00e4sslich<\/p>\n<h3>1.8.3 Knorpelgewebe<\/h3>\n<p><strong>Chondroblasten<\/strong> differenzieren zu Chondrocyten, die das Knorpelgewebe\u00a0aufbauen<\/p>\n<p>Hoher Gehalt an Proteoglykanen, bindet viel Wasser und speichert auch Mineralstoffe, vor allem Natrium chloratum (Nr.8), Calcium phosphoricum (Nr.2), Nr. 17 Manganum sulfuricum.<\/p>\n<h3>1.8.4 Knochenaufbau<\/h3>\n<p><strong>Osteoblasten<\/strong> bauen die Knochen mit Hilfe von Nr. 2 Calcium phosphoricum auf, besitzen aber auch ein ausgedehntes Bindegewebe, f\u00fcr das besonders Nr. 11 Silicea verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Knochen sind ein hoch differenziertes St\u00fctzgewebe, das f\u00fcr die Bewegungsm\u00f6glichkeit (Gelenke) sorgt, aber auch f\u00fcr verschiedene Organe Schutz bietet (Brustkorb).<\/p>\n<h3>1.8.5 Blutaufbau &#8211; Rote Blutk\u00f6rperchen<\/h3>\n<p>Im Knochenmark werden auch die <strong>roten Blutk\u00f6rperchen\u00a0(Erythropoese)<\/strong> gebildet.<\/p>\n<p>Alle in den vorher erw\u00e4hnten Molek\u00fclstrukturen oder besser gesagt Strukturmolek\u00fcle, aber auch die meisten Bestandteile des Blutes sind Eiwei\u00dfk\u00f6rper und k\u00f6nnen nur mit Hilfe von Calcium phosphoricum aufgebaut werden!<\/p>\n<p>Deshalb unterscheidet die Biochemie nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler ganz klar zwischen Eisen- und Blutmangel.<\/p>\n<p><strong>Zum Blutaufbau werden weitere Eiwei\u00dfbausteine ben\u00f6tigt<\/strong>: Leukozyten, Erythrocyten\u00a0und Thrombozyten (Blutpl\u00e4ttchen) und die gel\u00f6sten Molek\u00fcle der Globuline und Albumine, Fibrinogene und Lipoproteine.<\/p>\n<h3>1.8.6 Muskelaufbau<\/h3>\n<p>Da Nr. 2 Calcium phosphoricum Nr. 2 der Eiwei\u00dfbetriebsstoff ist, werden die Muskeln haupts\u00e4chlich mit Hilfe dieses Betriebsstoffes gebildet. Vor allem Sportler, die mit speziellen Eiwei\u00dfpr\u00e4paraten gezielten Muskelaufbau betreiben, sollten diesen Betriebsstoff unbedingt dazu einnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.9 Muskeln<\/h2>\n<p><a name=\"_Toc203881019\"><\/a>Die Aufgaben von Nr. 2 Calcium phosphoricum im Hinblick auf die Muskeln sind vielf\u00e4ltig.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Arten von Muskeln im menschlichen K\u00f6rper:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Quergesteifte Muskulatur<\/strong>\u00a0\u2013 Skelettmuskeln, Fortbewegung, schnelle Kontraktion verbunden mit Ausdauer, Halt gebend.<\/li>\n<li><strong>Glatte Muskulatur<\/strong>\u00a0\u2013 Muskelh\u00fclle um Blutgef\u00e4\u00dfe, Verdauungstrakt, sie halten dem F\u00fcllungsdruck von Organen stand, keine schnellen Kontraktionen.<\/li>\n<li><strong>Herzmuskel<\/strong>\u00a0\u2013 Quergestreifte Muskeln, die durch Kontaktzonen, den Glanzstreifen verbunden sind. Dadurch bilden Herzmuskeln in ihrer Erregbarkeit eine Einheit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.10 Calcium phosphoricum \u2013 Herz<\/h2>\n<p>Nr. 2 Calcium phosphoricum ist f\u00fcr eine stabile Herzt\u00e4tigkeit besonders wichtig, weil es f\u00fcr die Kontraktionskraft\u00a0des Herzens eine gro\u00dfe Rolle spielt.<\/p>\n<p>Ein relativ hoher Kalziumspiegel der Herzmuskelzelle verst\u00e4rkt die Kontraktionskraft des Herzens, er ist positiv inotrop. Das Herz wird \u00fcber das autonome Nervensystem durch elektrische Impulse (Magnesium phosphoricum) zu koordinierten Kontraktionen der einzelnen Abschnitte geleitet.<\/p>\n<p>Kalziumionen fungieren als Tr\u00e4ger der elektromechanischen Kopplung und bilden proteininduziert Kalziumbr\u00fccken zwischen Aktin- und Myosinfasern, dadurch k\u00f6nnen die Filamente (fadenf\u00f6rmige Gebilde) ineinander rutschen, die Muskelkontraktion kann erfolgen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Kontraktionskraft des Herzens.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie wird durch eine rhythmische Verk\u00fcrzung der Herzmuskelfasern\u00a0erreicht. Die einzelne Faser hei\u00dft Sarkomer und besteht aus Aktin und Myosin. Unter Mitwirkung von Magnesium und Adenosintriphosphat wird die Phosphatgruppe vom ATP abgespalten und Energie f\u00fcr die Kontraktionsarbeit freigesetzt. Kalziumionen unterst\u00fctzen die Kontraktion durch Ausbildung von Br\u00fcckenbildungen zwischen Myosin- und Actinf\u00e4den.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.11 Der Muskeltonus <sup>22<\/sup> im Hinblick auf psychische Zusammenh\u00e4nge<\/h2>\n<p>Menschen, die sich aufgrund ihrer pers\u00f6nlichen Geschichte sehr schnell existenziell bedroht f\u00fchlen, haben eine hohe Spannung in ihrer Muskulatur. Auf diese Zusammenh\u00e4nge wird im Abschnitt zu den charakterlichen Zusammenh\u00e4ngen noch eingehend eingegangen.<\/p>\n<p>Menschen mit Belastungen bzw. Beschwerden, die sich in einer hohen Spannung der Muskulatur auswirken, sp\u00fcren oft Erleichterung, wenn sie sich k\u00f6rperlich intensiv bet\u00e4tigen. Dadurch werden die Muskeln erw\u00e4rmt, sie dehnen sich und die Beschwerden lassen nach. Bei diesen Menschen ist es auch m\u00f6glich, dass Ruhe\u00a0und Liegen im Bett die Beschwerden steigern, da die Muskeln ohne Bet\u00e4tigung sind. Die gro\u00dfen Spannungen diesbez\u00fcglich stammen oft aus den Bereichen des \u201eUnbewussten\u201c. 23<\/p>\n<p>H\u00e4ufig zeigt sich in der Praxis, dass es einem Klienten nicht hilft, wenn etwas aus dem \u201eUnbewussten\u201c ins \u201eBewusstsein\u201c gehoben wird. Das \u201e\u00fcber-etwas-reden\u201c oder \u201ean-etwas-denken-K\u00f6nnen\u201c ist noch lange nicht das Leben der Inhalte, welches in ihnen gespeichert ist. Es ist vorerst nur die Information\u00a0dar\u00fcber. Von entscheidender Bedeutung ist die gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Aufarbeitung\u00a0der Inhalte von der Person her. Erst dann sind sie weitestgehend in das erlebbare und zug\u00e4ngliche Leben integriert, hineingearbeitet und hineingewebt und verursachen keine Fehl-haltungen, -handlungen und -leistungen mehr.<\/p>\n<p>Werden dem Menschen zu viele Inhalte bewusst oder bewusst gemacht, welche er emotional, also gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig\u00a0noch nicht in seine ihm zug\u00e4ngliche Welt eingebaut hat, entsteht eine heillose \u00dcberforderung, die an und f\u00fcr sich schon belastend bis krankmachend wirken kann.<\/p>\n<p>Die Entdeckung der \u201eunterschwelligen\u201c Bereiche und Schichten kann nur so langsam vor sich gehen als die Person in ihrer gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfigen Erlebnisf\u00e4higkeit\u00a0erstarkt und sp\u00fcrt, dass sie den verdr\u00e4ngten Inhalten gewachsen ist. Die Begleitung eines Menschen sollte also vordringlich die St\u00e4rkung der Pers\u00f6nlichkeit\u00a0im Blickfeld haben. Dann verliert sich der Druck aus den Bereichen der traumatischen Verdr\u00e4ngungen, die den Menschen ununterbrochen auf der Lauer sein lassen, dass \u00e4hnliche Erlebnisse, die ihn an seine verdr\u00e4ngten Inhalte erinnern, vermieden oder umgangen werden k\u00f6nnen. Damit wird dann das Leben tats\u00e4chlich freier und im wahrsten Sinn des Wortes \u201eun-gezwungener\u201c. Damit ist nicht eine gewisse Art von Z\u00fcgellosigkeit, Ungehemmtheit oder haltungsm\u00e4\u00dfiger Verwahrlosung\u00a0gemeint, sondern das Wegfallen unbedingter, zwanghafter Reaktionsweisen.<\/p>\n<p><strong>Hyperaktivit\u00e4t<\/strong>\u00a0vor allem von Kindern<\/p>\n<p>Einnahmeempfehlung Nr. 21 Zincum chloratum<\/p>\n<h3>1.11.1 Verspannungen<\/h3>\n<p>Bei allen Verspannungen der Skelettmuskulatur <strong>im Bereich des R\u00fcckens oder der Schulter<\/strong> ist die Einnahme von Kalziumphosphat zu empfehlen.<\/p>\n<p><strong>Bei einem Mangel an diesem Mineralstoff klagen die betroffenen Menschen h\u00e4ufig \u00fcber kalte H\u00e4nde\u00a0und F\u00fc\u00dfe<\/strong>. Dieses Ph\u00e4nomen kann auch bei einem Mangel an Nr. 8 Natrium chloratum auftreten. In der Beratungsarbeit muss genau zwischen den beiden Erscheinungsweisen unterschieden werden.<\/p>\n<p>Die verspannte Muskulatur, die den K\u00f6rper wie ein Panzer umh\u00fcllt, hat auch eine Abwehr gegen Umarmungen zur Folge, weil sie die <strong>Umklammerungsangst<\/strong> ausl\u00f6sen kann.<\/p>\n<p>Bei der Einnahme von Nr. 2 Calcium phosphoricum kann auch eine Erw\u00e4rmung des K\u00f6rpers gesp\u00fcrt werden, da aus den Muskeln viel Energie befreit wird, die f\u00fcr die Spannung n\u00f6tig war.<\/p>\n<h3>1.11.2 Spannungskopfschmerz<\/h3>\n<p>Wenn das Energiepotential des Menschen absinkt, ist er kaum noch in der Lage, den doch <strong>schweren Kopf aufrecht, \u201eoben\u201c zu halten<\/strong>. Mit Z\u00e4higkeit wird der Kopf oben gehalten, die Muskeln verkrampfen, was dann eine Unterversorgung des Kopfes mit Energie zur Folge hat, da die verspannten Muskeln im Nacken eine Blockade f\u00fcr den Energiefluss darstellen. Die Folge ist der gef\u00fcrchtete Spannungskopfschmerz, der von einer <strong>verspannten Nackenmuskulatur<\/strong> ausgeht. Dieser zieht dann \u00fcber den Hinterkopf hoch und sitzt dann in den Augenh\u00f6hlen.<\/p>\n<p>Neben der Entspannung und einer guten Energiefeldhygiene ist die Einnahme von Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr.7 Magnesium phosphoricum und Nr. 8 Natrium chloratum zu empfehlen. \u00c4u\u00dferlich sollte die gleiche Kombination als Cremegelmischung aufgetragen werden.<\/p>\n<p><strong>Spannungskopfschmerz<\/strong>:\u00a0Einnahmeempfehlung Zell Calmin + Gel. Creme Regidol<\/p>\n<p>Nicht zu verwechseln mit der Migr\u00e4ne!<\/p>\n<h3>1.11.3 Taubheitskribbeln<\/h3>\n<p>Das Calcium phosphoricum wird auch eingesetzt bei <strong>Taubheitsgef\u00fchl\u00a0und Kribbeln\u00a0wie von Ameisen in den Extremit\u00e4ten<\/strong>, den Armen und Beinen. Es entsteht durch die hohe <strong>Muskelspannung<\/strong> im R\u00fcckgrat. Durch das Zusammendr\u00fccken der Wirbel kommt Druck auf die Bandscheibe, die wiederum auf die Nerven dr\u00fcckt, die aus dem R\u00fcckgrat austreten. Es wird jedoch nicht die Druckstelle vom Nerv gesp\u00fcrt, sondern die verminderte Leitungsf\u00e4higkeit bzw. St\u00f6rung im Verlauf des Nervenstranges. Das Calcium phosphoricum entspannt den Tonus der Muskeln, wodurch der Nerv wieder entlastet wird. Unbedingt sollte in diesem Zusammenhang auch ber\u00fccksichtigt werden, wodurch die so hohe Spannung im R\u00fccken entsteht. Alles andere w\u00e4re wieder nur Symptomverdr\u00e4ngung\u00a0und k\u00f6nnte bei l\u00e4ngerer Nichtber\u00fccksichtigung zu schwerwiegenden Folgen f\u00fchren.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verbesserung bzw. Verschlechterung der Beschwerden:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieser Mineralstoff wird ben\u00f6tigt bei allen Beschwerden, die sich durch K\u00e4lte verschlimmern und bei Erw\u00e4rmung nachlassen. In der K\u00e4lte verk\u00fcrzen sich schon angespannte Muskelfasern noch mehr, wodurch sich die Beschwerden verschlechtern. Bei Erw\u00e4rmung,\u00a0wie zum Beispiel in der Sonne, in der Sauna aber auch in gut erw\u00e4rmten R\u00e4umen, lassen die Beschwerden nach.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Reaktion bei der Einnahme von Nr. 2 Calcium phosphoricum:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Manch einer merkt nach der Einnahme <strong>der Nr. 2 eine regelrechte Erw\u00e4rmung im K\u00f6rper<\/strong>, vor allem in H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen, denn durch die verspannte Muskulatur leidet auch die Durchblutung\u00a0und der Energiefluss, wie schon weiter oben erw\u00e4hnt.<\/p>\n<h3>1.11.4 S\u00e4urebelastung und Muskelspannung<\/h3>\n<p>Wenn nach dem Genuss von einem Glas Wei\u00dfwein durch eine zu <strong>starke S\u00e4urezufuhr,\u00a0vor allem am Abend, das Herz unruhig schl\u00e4gt<\/strong>, so weist dies auf eine Belastung des Calcium phosphoricum Haushaltes hin. Eine entsprechende Gabe des Mineralstoffes lockert die Erregung des Herzmuskels, wodurch Entspannung eintritt. Allerdings ist es gut, wegen der \u00fcbersch\u00fcssigen S\u00e4ure noch Natrium phosphoricum zu ber\u00fccksichtigen. Auch wenn man in der Nacht mit unruhigem Herzen aufwacht, beunruhigt ist, weil es so schnell schl\u00e4gt, <strong>es gen\u00fcgt auch schon das Gef\u00fchl, als ob das Herz unruhig klopfe<\/strong>, und nicht mehr einschlafen kann, oder wenn am Tag <strong>das Herz schneller schl\u00e4gt, als es der k\u00f6rperlichen Befindlichkeit entspricht<\/strong>, hilft Calcium phosphoricum.<\/p>\n<p><strong>Schlafmischung<\/strong>, Einschlaf- und Durchschlafst\u00f6rungen, zu schneller Pulsschlag:<\/p>\n<p>Einnahme: <strong>Zell Calmin<\/strong> oder<\/p>\n<ul>\n<li>1 Stufe: Nr. 2+7<\/li>\n<li>2 Stufe: Nr. 2+7+14<\/li>\n<li>3 Stufe: Nr. 2+7+14+21+25<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wetterempfindlichkeit<\/strong>, sehr schneller Schwei\u00dfausbruch, Nervosit\u00e4t:<\/p>\n<p>Einnahme:<strong> Zell Calmin<\/strong> oder<\/p>\n<ul>\n<li>1 Stufe : Nr. 2+4<\/li>\n<li>2 Stufe: Nr. 2+4+7<\/li>\n<li>3 Stufe: Nr. 2+3+4+5+7+8+14<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wetterempfindlichkeit, Nervosit\u00e4t: Ein Mangel an Nr. 2 Calcium phosphoricum hat auch mit Angst zu tun, n\u00e4mlich der existenziellen Angst.<\/p>\n<h3>1.11.5 Muskelspannung und Schwei\u00dfausbruch<\/h3>\n<p><strong>Sehr schneller Schwei\u00dfausbruch<\/strong>: Manche Menschen haben schon bei der geringsten k\u00f6rperlichen T\u00e4tigkeit, aber auch bei emotionalen Anspannungen einen starken Schwei\u00dfausbruch.<strong> Sie haben chronisch einen gro\u00dfen Teil ihrer Energie in sehr starke Muskelanspannungen\u00a0investiert<\/strong>, wodurch f\u00fcr weitere Leistungen wenig Energie zur Verf\u00fcgung steht. (Hartspann der Muskeln). Werden diese jedoch trotzdem erbracht, steigt die Betriebstemperatur des K\u00f6rpers rasch an, wodurch der Schwei\u00dfausbruch\u00a0zur Regulierung der K\u00f6rpertemperatur\u00a0notwendig wird.<\/p>\n<h3>1.11.6 Die Behandlung von Muskelkr\u00e4mpfen<\/h3>\n<p>Um dieses Problem genauer betrachten zu k\u00f6nnen, muss zwischen willk\u00fcrlicher und unwillk\u00fcrlicher Muskulatur unterschieden werden.<\/p>\n<p>Bei gro\u00dfer Erm\u00fcdung\u00a0und \u00dcberbeanspruchung\u00a0der willk\u00fcrlichen Muskulatur treten Kr\u00e4mpfe auf, ebenso bei S\u00e4ure\u00fcberschuss\u00a0und gro\u00dfem Mangel an Calcium phosphoricum. Sehr h\u00e4ufig wird bei solchen Problemen aber nicht das Calcium phosphoricum, sondern oft in gro\u00dfen Mengen Magnesiumpr\u00e4parate verabreicht.<\/p>\n<p>Da die Muskulatur bei Anwendung von Magnesium erschlafft, wird es auch zur Behandlung von Muskelkr\u00e4mpfen\u00a0eingesetzt. Dabei wird aber nicht auf den biochemischen Zusammenhang, n\u00e4mlich den Mangel an Calcium phosphoricum eingegangen. <strong>Wenn Menschen in der Nacht aus dem Bett springen m\u00fcssen, weil sie einen Krampf in den Beinen, Waden oder Zehen haben, ist meist eine Strahlenbelastung\u00a0vorhanden<\/strong>. Sie verursacht eine starke \u00dcbers\u00e4uerung des Gewebes und damit einen Calcium phosphoricum Mangel, der zu diesen Kr\u00e4mpfen f\u00fchrt. Es sollte in diesem Fall nicht nur die Einnahme der Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler empfohlen werden, sondern auch die Kontrolle des Schlafplatzes durch einen guten Rutengeher.<\/p>\n<p><em>Aus der Praxis: Ein pensionierter Volksschuldirektor kam auf Empfehlung zur Mineralstoffberatung. Er klagte, dass er in letzter Zeit keinen Schritt mehr bergauf gehen k\u00f6nne, ohne dass ihn entsetzliche Kr\u00e4mpfe vor allem in den Waden plagten. Er war aber begeisterter Bergsteiger und Tourengeher im Winter, der kein Wochenende ausl\u00e4sst, um ein \u201eGipfelerlebnis\u201c zu haben. Es konnte ein enormer Mangel an Calcium phosphoricum neben anderen M\u00e4ngeln aufgrund der Antlitzanalyse festgestellt werden. Er war erstaunt, dass das Magnesium phosphoricum bei der empfohlenen Einnahmemenge keine besondere Ber\u00fccksichtigung fand. Er nahm die entsprechenden Mineralstoffe, vorwiegend eben Calcium phosphoricum, konsequent ein und sp\u00fcrte schon nach einigen Tagen eine Erleichterung. Nach einigen Wochen waren die Krampfzust\u00e4nde ziemlich reduziert und nach einigen Monaten g\u00e4nzlich verschwunden. Er war jedoch bereit, die Mineralstoffe auch noch nach dem Verschwinden der Probleme l\u00e4ngere Zeit zu nehmen, wodurch er sich gut erholen und neue Kraft sch\u00f6pfen konnte. Er best\u00e4tigte eine Zunahme seiner Kondition. Sie war gr\u00f6\u00dfer als vor dem Eintreten der Krampfzust\u00e4nde.<\/em><\/p>\n<h3>1.11.7 Muskelkr\u00e4mpfe in Bezug auf Schwangerschaft<\/h3>\n<p>Das Calcium phosphoricum wird bei Muskelkr\u00e4mpfen\u00a0eingesetzt, z. B. in der Schwangerschaft.<\/p>\n<p>Eine hochdosierte Magnesiumgabe ist nicht total falsch, da sie zu schneller Krampfentlastung f\u00fchrt, aber die Neigung zu Muskelkr\u00e4mpfen muss mit Nr. 2 Calcium phosphoricum behandelt werden.<\/p>\n<p><strong>In der Schwangerschaft wird viel Nr. 2 Calcium phosphoricum verbraucht, einerseits f\u00fcr den Aufbau des Kindes, andererseits dient es dem Schutz der Mutter vor zu starkem Kalziumverlust\u00a0<\/strong>und damit vor Sch\u00e4digung der Knochensubstanz\u00a0und vor Zahnverlust.<\/p>\n<p>Bei Muskelkr\u00e4mpfen (n\u00e4chtliche Wadenkr\u00e4mpfe) in der Schwangerschaft liegt die eigentliche Ursache bei einem Kalziummangel und daher wird in der Biochemie nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler dieser Mineralstoff und nicht das Magnesium verabreicht, welches die Muskeln erschlafft.<\/p>\n<p>Durch Verabreichen von Makromagnesium wird auch die Geb\u00e4rmuttermuskulatur\u00a0erschlafft, deshalb m\u00fcssen die Frauen ca. 4 \u2013 6 Wochen vor der geplanten Entbindung dieses Pr\u00e4parat absetzen, damit sich der Geburtstermin nicht verschiebt.<\/p>\n<p>Das Mittel der Wahl ist in dieser Zeit, 4 Wochen vor der Geburt, wenn es um die Vorbereitung auf die Wehent\u00e4tigkeit geht, eine reichliche Einnahme der Nr.7 Magnesium phosphoricum nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler. Dieses fein verteilte Magnesium sorgt f\u00fcr eine kr\u00e4ftige und gute Wehent\u00e4tigkeit\u00a0und beugt den gef\u00fcrchteten Krampfwehen vor.<\/p>\n<h3>1.11.8 Muskelkr\u00e4mpfe und stillende M\u00fctter<\/h3>\n<p>Diese brauchen ebenfalls vermehrt Nr. 2 Calcium phosphoricum, damit die Milch ausreichend gebildet werden kann.<\/p>\n<p>Nr. 2 Calcium phosphoricum ist f\u00fcr die Substanz der Milch zust\u00e4ndig, Nr. 4 Kalium chloratum und Nr. 8 Natrium chloratum f\u00fcr den \u201eBetrieb\u201c, so dass das Stillen auch gut vonstattengeht.<\/p>\n<h3>1.11.9 Wachstumsschmerzen<\/h3>\n<p>Bei <strong>Wachstumsschmerzen<\/strong>\u00a0ist es empfehlenswert Nr. 2 Calcium phosphoricum in Verbindung mit dem Gelenkcremegel zu geben.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang muss unbedingt darauf hingewiesen werden, dass die alleinige Einnahme der Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler f\u00fcr den Aufbau der Knochen viel zu wenig w\u00e4re. Es ist f\u00fcr eine wohlausgewogene Ern\u00e4hrung\u00a0zu sorgen, eine, die den Kalziumgehalt der jeweiligen Nahrungsbestandteile ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Da der Kalziumhaushalt innig mit dem S\u00e4urehaushalt im K\u00f6rper verkn\u00fcpft ist, beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang den Abschnitt \u00fcber Ern\u00e4hrung und den S\u00e4ure-Basen Haushalt.<\/p>\n<p>Vermehrt zu Muskelkr\u00e4mpfen kann es in der Wachstumsphase\u00a0der Pubert\u00e4t kommen, oder zu Knochenschmerzen in der Zeit der Menopause, also immer, wenn Kalzium vermehrt verbraucht wird. Anwendungsempfehlung: Zell Euclim.<\/p>\n<p>Bei Wachstumsschmerzen wird viel von der Nr. 2 gebraucht, das reichlich gegeben werden muss, etwa 20 bis 30 Tabletten pro Tag oder Zell Juvebene.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Wachstumsschmerzen<\/b><b>\u00a0der Kinder, Knieschmerzen, Knochenschmerzen<\/b><b>:<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Einnahme: Nr. 2 (20 &#8211; 30 Tabl. t\u00e4gl.)<br \/>\nAdler Ortho Aktiv Nr. 2,<br \/>\nGel. Creme Regidol<\/p>\n<p>B\u00e4der mit dem Calcium phosphoricum, aber auch Breiumschl\u00e4ge sind ebenso empfehlenswert.<\/p>\n<p>Muskelkr\u00e4mpfe\u00a0&#8211; Wadenkr\u00e4mpfe\u00a0(Gel. Creme Regidol), Muskelkr\u00e4mpfe\u00a0vor allem schwangerer Frauen (anstatt des Magnesiumpr\u00e4parates), Taubheitskribbeln\u00a0(Gel. Creme Regidol), \u00dcberanstrengungskopfschmerz\u00a0(Cremegel Nr. 2 im Nacken), kalte H\u00e4nde\u00a0und F\u00fc\u00dfe\u00a0&#8211; hoher Tonus der Muskeln<\/p>\n<p>Einnahme:<\/p>\n<ul>\n<li>1 Stufe: Nr. 2+7<\/li>\n<li>2 Stufe: Nr. 2+7+9+11<\/li>\n<li>3 Stufe: Nr. 2+3+5+7+8+9+11<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.12 Calcium phosphoricum und Knochen<\/h2>\n<p>Ein guter Aufbau der Knochen und Z\u00e4hne hat entscheidende Bedeutung f\u00fcr eine gute Gesundheit, weshalb diesem Thema ein breiter Raum einger\u00e4umt wird.<\/p>\n<h3>1.12.1 Knochenaufbau<\/h3>\n<p><strong>Parathormon<\/strong>\u00a0(Parathyrin, PTH) und Calcitonin bedienen haupts\u00e4chlich den Auf- und Abbau der Knochen.<\/p>\n<p>Eine wesentliche Rolle dabei spielt noch das Vitamin D3, das Dihydroxycholecalciferol, welches in der Niere gebildet wird (n\u00e4here Beschreibung beim Abschnitt Knochen).<\/p>\n<h3>1.12.2 Aufbau der Knochen<\/h3>\n<p>Calcium phosphoricum als Mineralstoff nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler ist f\u00fcr den Aufbau des inneren Gewebes des Knochens, f\u00fcr seine Stabilit\u00e4t und Tragf\u00e4higkeit\u00a0zust\u00e4ndig. Nicht von der Menge her als Baustoff, sondern als Funktionsmittel, damit der Organismus mit den grobstofflichen Mengen umgehen kann. Neben diesem Mineralstoff sind noch weitere Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler am Aufbau des Knochens beteiligt: Calcium fluoratum, Magnesium phosphoricum, Natrium chloratum, Kalium phosphoricum und Silicea.<\/p>\n<p><strong>Das Knochengewebe besteht aus Osteozyten (= Knochenzellen), kollagenen Fasern und Einlagerungen aus phosphorsaurem Kalk<\/strong>. Es ist ein lebendiges Gewebe, in dem ein ununterbrochener Aufbau\u00a0und Abbau\u00a0durch die Zellen mit ihren verschiedenen Aufgaben vor sich geht. <strong>Die Knochen sind auch Lagerst\u00e4tte des blutbildenden Knochenmarks<\/strong>, z. B. Rippen- und Wirbelk\u00f6rper, Hand- und Fu\u00dfwurzelknochen, sowie die Ursprungs- und Ansatzorte f\u00fcr die Skelettmuskeln.<\/p>\n<p>Nach Knochenbr\u00fcchen\u00a0ist besonders auch Calcium phosphoricum zur Kallusbildung\u00a0\u00a0notwendig. Es ist dies ein zur Heilung des Bruches gebildetes Bindegewebe, das sich durch Kalziumeinlagerung\u00a0allm\u00e4hlich verfestigt und dann zu Knochengewebe umgebaut wird. Als Kombination sind die Mineralstoffe von 7.12.3. zu ber\u00fccksichtigen. 24<\/p>\n<p>Besonders in <strong>Wachstumsphasen<\/strong> ist eine ausreichende Versorgung von gro\u00dfer Bedeutung. Vor allem nach dem zweiten Weltkrieg, als keine ausreichende Versorgung mit Nahrung m\u00f6glich war, kam es zur Rachitis, einer Mangelerscheinung im Knochenbildungsprozess\u00a0der Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die zellul\u00e4ren Elemente des Knochens:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus den <strong>Osteoblasten<\/strong> entstehen die Osteozyten. Die dem Knochen Festigkeit verleihen.<\/p>\n<p>Osteoblasten\u00a0bauen den Knochen auf \u2013 stammen aus den mesenchymalen Stammzellen.<\/p>\n<p><strong>Osteoklasten<\/strong> bauen den Knochen ab \u2013 stammen aus den Stammzellen des Knochenmarks<\/p>\n<p>Der <strong>Knochenaufbau und Knochenabbau<\/strong> ist vom Kalziumspiegel im Blut, verbunden mit den Hormonen Parathyrin und Calcitonin abh\u00e4ngig und unmittelbar beeinflusst.<\/p>\n<p><strong>Aktivierte Osteoklasten<\/strong> nehmen die freien Ca-Ionen auf und transportieren diese in den extrazellul\u00e4ren Raum, wo diese dann weiter verwendet werden.<\/p>\n<p><strong>Aktivierte Osteoblasten<\/strong> f\u00fcllen die von den Osteoklasten\u00a0abgebauten Stellen wieder auf und lagern Kalziumphosphat ein.<\/p>\n<p>Etwa alle 8 Jahre haben die Knochenzellen die Bausubstanz der Knochen komplett ausgetauscht!<\/p>\n<p>Pro Jahr bauen die Osteoklasten etwa 1\/10 der Knochenmasse ab, diese L\u00f6cher werden von den Osteoblasten sofort wieder gef\u00fcllt.<\/p>\n<h3>1.12.3 Knochen aufbauende Mineralstoffe<\/h3>\n<p>Als gr\u00f6\u00dfter Kalziumspeicher enthalten die Knochen aber auch erhebliche Anteile von anderen Mineralstoffen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Mineralstoffe des Knochens:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>70% der Knochensubstanz<\/strong> liegen als Hydroxylapatit\u00a0(Calcium phosphoricum Nr.2) vor, in den Knochenh\u00fcllen tr\u00e4gt vor allem Fluorapatit\u00a0(Calcium fluoratum, Nr.1) zur Erh\u00f6hung der Stabilit\u00e4t und Aush\u00e4rtung der Oberfl\u00e4che der Knochen bei.<\/p>\n<p><strong>50% des Magnesiums<\/strong> (Nr.7) sind im Knochen gespeichert, es f\u00f6rdert die Elastizit\u00e4t des Knochens aber auch die Knochenmineralisation\u00a0und<\/p>\n<p><strong>60% des Natriumbestandes<\/strong> (Nr.8) befinden sich in den Knochen \u2013 frei verf\u00fcgbar, weshalb die Knochen ein bedeutender Natriumspeicher sind.<\/p>\n<p><strong>Mangan<\/strong> (Nr.17) stimuliert die Chondroitin Synthese (Kollagensynthese) und f\u00f6rdert dadurch den Knorpelaufbau und indirekt die Knochenbildung, die ja bereits im Knorpel als <strong>Kalzifizierungsprozess<\/strong> beginnt.<\/p>\n<p><strong>Siliziumdioxid<\/strong> (Nr.11) beeinflusst ebenfalls den Knorpel- und Knochenstoffwechsel, ebenso wie <strong>Zink<\/strong> (Nr.21) und das Spurenelement Kupfer (Nr.19), das die Quervernetzung\u00a0der Kollagenfasern besorgt.<\/p>\n<p>Knochenbruch\u00a0(nach Gipsabnahme: Gel Creme Regidol)<\/p>\n<h3>1.12.4 Osteoporose<\/h3>\n<p><strong>Unter Osteoporose\u00a0versteht man das Abnehmen der Knochendichte<\/strong>. Wegen des erh\u00f6hten Brustkrebsrisikos und\u00a0Schlaganfallrisikos ist nach unserem Verst\u00e4ndnis eine Behandlung mit Hormonen zur Osteoporosevorbeugung nicht zu empfehlen.<\/p>\n<p>Osteoporose wird definiert als Knochenmineraldichte (BMD &#8211; bone mineral density) oder Knochenmineralgehalt (BMC &#8211; bone mineral content) von 2,5 oder mehr unterhalb des Mittelwertes junger erwachsener Personen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit gibt es immer mehr Ver\u00f6ffentlichungen, die berichten, dass Osteoporose nicht nur bei Frauen, sondern auch bei M\u00e4nnern, aber auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten kann.<\/p>\n<p><strong>Haltungsschw\u00e4che<\/strong> (durch die Verspannung der Sehnen und Muskel bedingt &#8211; bei Nr. 1 Calcium fluoratum ist sie von den verspannten B\u00e4ndern bedingt).<\/p>\n<p><strong>Osteoporose entsteht als Ergebnis eines Missverh\u00e4ltnisses zwischen Knochenabbau\u00a0und Knochenaufbau<\/strong>. Die Knochenmasse\u00a0nimmt von der Kindheit bis zur dritten Lebensdekade (bis zum 30. Lebensjahr) zu und f\u00e4llt danach progredient (fortschreitend) ab. Mit dem Beginn der Menopause\u00a0beschleunigt sich der Knochenabbau. \u00dcber die gesamte Lebensdauer gerechnet betr\u00e4gt der Verlust 30% &#8211; 40% der maximalen Knochenmasse. Diese Entwicklung l\u00e4uft mit dem Fortschreiten des Lebensalters parallel, ist aber nicht als typische &#8211; und ganz normale &#8211; Alterserscheinung\u00a0anzusehen, etwa vergleichbar mit dem Wei\u00dfwerden der Haare oder der Hautalterung. Es sind bei der Entstehung von Osteoporose viele Faktoren zu ber\u00fccksichtigen. Die Risikofaktoren sind bekannt, daher ist die Erkrankung als Versagen der gesundheitspolitischen Lage zu sehen.<\/p>\n<p><strong>Osteoporose<\/strong> bei Frauen Einnahmeempfehlung: Zell Euclim<\/p>\n<p><strong>Osteoporosis <\/strong><\/p>\n<p>Einnahme:<\/p>\n<ul>\n<li>1 Stufe: Nr. 2<\/li>\n<li>2 Stufe: Nr. 2+9+11<\/li>\n<li>3 Stufe: Nr. 1+2+3+5+8+9+11<\/li>\n<li>4 Stufe: Nr. 1+2+3+5+7+8+11+15+17+19+21+22<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>In der Biochemie nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler<\/strong> empfehlen wir eine gut wirksame <strong>Osteoporosemischung<\/strong>\u00a0zur Begleitung in diesen neuen Lebensabschnitt. Bei Bedarf sollte diese Mischung mit Makro \u2013 Mineralien (Siehe Seite 22 Teil II) und eventuell mit den angef\u00fchrten Erweiterungsmitteln kombiniert werden.<\/p>\n<p>Eine kalziumreiche Ern\u00e4hrung sollte in den Mittelpunkt ger\u00fcckt werden. Milch ist als Kalziumspender eher abzulehnen, weil der Organismus f\u00fcr die Verdauung des Milcheiwei\u00dfes zus\u00e4tzlich Mikrocalcium verbraucht. Au\u00dferdem ist das Kalzium f\u00fcr den Organismus nur sehr schwer aufschlie\u00dfbar, weil es in organischen Verbindungen gebunden ist. Die Ern\u00e4hrung sollte jetzt noch mehr beachtet werden: mehr Gem\u00fcse, weniger Proteine. Vitalstoffe bekommt man \u00fcber frisches Obst der Saison. \u00dcbers\u00e4uernde Speisen meiden.<\/p>\n<p>Ern\u00e4hrung: Kohl, Spinat, Broccoli, gr\u00fcnes Gem\u00fcse (Vitamin K reich!).<\/p>\n<p>Vitamin K wird von Ereschia Coli\u00a0 Bakterien und Lactobazillen im Dickdarm gebildet.<\/p>\n<p>Reichlich Bewegung an der frischen Luft und leichte sportliche Bet\u00e4tigung tun gut. Es gibt mittlerweile eine Osteoporose Gymnastik, die genau auf diesen Bewegungsbedarf eingeht.<\/p>\n<p>Viel Wasser trinken, damit das Gehirn gut versorgt wird. Wasser ist das wichtigste Transportmedium des Bindegewebes und ist ein wesentlicher Bestandteil der Makromolek\u00fcle des Bindegewebes. Es umgibt diese Molek\u00fcle mit Hydrath\u00fcllen und hat so einen wesentlichen Anteil an der Funktion des Bindegewebes (Durch seine Dipolstruktur entstehen bei der Anlagerung der Wassermolek\u00fcle negative OH Ladungstr\u00e4ger, die Protonen binden k\u00f6nnen).<\/p>\n<p><em>\u201eRisikofaktoren: leptosom (gro\u00dfgewachsene, schmalw\u00fcchsige Menschen), blonde Haare, Nikotin, Alkohol, Kinderlosigkeit, zu langes Stillen, Vererbung.\u201c (Zitat: \u00d6sterreichische Apothekerzeitung)<\/em><\/p>\n<p>Wenn durch die Ern\u00e4hrung oder gar durch Medikamente das Kalzium in besonders hohen Dosen zugef\u00fchrt wird, ist die gleichzeitige Versorgung mit dem Calcium phosphoricum nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler unumg\u00e4nglich notwendig. Damit wird dann ein Ungleichgewicht zwischen den Molek\u00fclen innerhalb und au\u00dferhalb der Zellen vermieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.13 Bildung der Z\u00e4hne<\/h2>\n<p>Da das <strong>Calcium phosphoricum f\u00fcr den Aufbau des Zahnbeines, das Innere des Zahnes<\/strong> zust\u00e4ndig ist, besteht ein gro\u00dfer Bedarf an diesem Mineralstoff w\u00e4hrend der Zahnbildung, also schon im Mutterleib und in der Kindheit. Wenn in der Pubert\u00e4t, im st\u00e4rksten L\u00e4ngenwachstum\u00a0des Menschen dieser Mineralstoff f\u00fcr den Aufbau des K\u00f6rpers nicht gen\u00fcgend zur Verf\u00fcgung steht, muss der Organismus auf seine Reserven zur\u00fcckgreifen, wodurch es unter Umst\u00e4nden zu hohlen Z\u00e4hnen kommt. Diese f\u00fcllen sich in Zeiten weniger gro\u00dfen Bedarfs wieder auf. Wenn allerdings im Zahnschmelz Schw\u00e4chen durch einen Mangel an Calcium fluoratum bestehen, bildet sich eine nach au\u00dfen sichtbare Karies. Es entsteht bei der Behandlung der Eindruck, der Zahnarzt fahre mit seinem Bohrer fast ins Leere, ins Bodenlose.<\/p>\n<p>Bei einem gr\u00f6\u00dferen Mangel an Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum werden die Z\u00e4hne in ihrem Mineralstoffgehalt abgebaut, was unter Umst\u00e4nden an durchscheinenden Zahnspitzen\u00a0sichtbar wird. In der Praxis zeigt sich, dass bei l\u00e4ngerer Einnahme der Mineralstoffe die Z\u00e4hne mit den ben\u00f6tigten Kalzium-Ionen wieder aufgeladen werden und auch die Zahnspitzen wieder die Farbe des \u00fcbrigen Zahnes bekommen. Manchmal zeigen sich auf den Z\u00e4hnen wei\u00dfe Flecken, welche mit einem Calcium phosphoricum Mangel in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnen, \u00e4hnlich wie die wei\u00dfen Flecken auf den Fingern\u00e4geln. Allerdings verschwinden die wei\u00dfen Flecken auf den Fingern\u00e4geln viel schneller als die auf den Z\u00e4hnen.<\/p>\n<p><strong>durchsichtige Z\u00e4hne:<\/strong><\/p>\n<p>Nr.1 Calcium fluoratum + Nr.2 Calcium phosphoricum + BaseDent<\/p>\n<h3>1.13.1 Die Z\u00e4hne in der Schwangerschaft<\/h3>\n<p>Mit diesem Mineralstoff wird das Zahnbein, das Zahninnere, gebildet. Besonders beachten muss man daher die Z\u00e4hne w\u00e4hrend der Zeiten eines erh\u00f6hten Kalziumbedarfes:<strong> Schwangerschaft, Wachstum, Menopause.<\/strong> <strong>Wird das Zahnbein abgebaut, werden die Z\u00e4hne\u00a0richtig hohl, durchsichtige Zahnspitzen<\/strong>\u00a0sind die Folge. Diese treten nicht nur bei schwangeren Frauen auf, sondern auch bei Kindern, vor allem, wenn sie die zweiten Z\u00e4hne bekommen. Dann ist auf die zus\u00e4tzliche Einnahme eines so genannten grobstofflichen Kalziums zu achten.<\/p>\n<p>Ein weiteres Kennzeichen f\u00fcr Z\u00e4hne, die in ihrer Substanz leiden, sind <strong>ber\u00fchrungsempfindliche Z\u00e4hne<\/strong>, wie sie h\u00e4ufig in der Schwangerschaft auftreten, au\u00dferdem treten \u00fcberraschende <strong>Temperaturempfindlichkeiten<\/strong>\u00a0auf, die ebenso zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/p>\n<p><strong>Wei\u00dfe Flecken<\/strong>, wie im vorigen Kapitel erw\u00e4hnt, auf den Z\u00e4hnen verlangen nach den Nr.1 und Nr.2, auch wei\u00dfe Flecken auf den N\u00e4geln. Auf der Makroebene wird Zink empfohlen. Der Mangel an diesem Mineralstoff muss aufgef\u00fcllt werden, was man durchaus auch durch Einnahme der Nr.21 Zincum chloratum versuchen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.14 Hormonregulationsstoff Basismittel<\/h2>\n<p>Nr.2 Calcium phosphoricum ist das Basismittel zur Produktion von Hormonen.<\/p>\n<p>Einnahmeempfehlung Zell Euclim (vor allem bei Frauen) oder Nr. 2 Calcium phosphoricum + Nr. 4 Kalium chloratum + Nr. 13 Kalium arsenicosum + Nr. 19 Cuprum arsenicosum + Nr. 21 Zincum chloratum + Nr. 25 Aurum chloratum natronatum + Nr. 26 Selenium (je 5 bis 7 bis 10 Tabletten, je nach Alter).<\/p>\n<h2>1.15 Das Blut<\/h2>\n<p>Das Blut als der Versorger des K\u00f6rpers, braucht eine immerw\u00e4hrende optimale Zusammensetzung.<\/p>\n<h3>1.15.1 Blutaufbau<\/h3>\n<p>Freie Kalziumionen\u00a0sind auch f\u00fcr die <strong>Blutbildung<\/strong>\u00a0und die Aktivierung des Prothrombins\u00a0und damit f\u00fcr die Blutgerinnung notwendig.<\/p>\n<p>Das Blut braucht einen st\u00e4ndigen Calciumgehalt von 2,1 \u2013 2,6 mmol\/l, der \u00fcber Calcitonin und Parathormon reguliert wird.<\/p>\n<h3>1.15.2 Kalziumspiegel\u00a0im Blut (Kalziumhom\u00f6ostase):<\/h3>\n<ul>\n<li>Ist<strong> zu wenig Kalzium im Blut<\/strong>, wird PTH Parathormon (Porathyrin) ausgesch\u00fcttet, ein Hormon, das durch die Nebenschilddr\u00fcse ausgesch\u00fcttet wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Folge, wie eine Kettenreaktion, wird <strong>Kalzium aus den Knochen freigesetzt<\/strong>. Die Osteoklasten werden stimuliert, wodurch der Knochen abgebaut wird.<\/p>\n<p>Die Kalziumaufnahme\u00a0im Darm wird gef\u00f6rdert, wobei hier die Bedeutung des <strong>Vitamin D3<\/strong> f\u00fcr die Kalziumaufnahme beachtet werden sollte.<\/p>\n<p>Als weitere Ma\u00dfnahme wird die Kalziumreabsorption\u00a0in der Niere erh\u00f6ht.<\/p>\n<ul>\n<li>Ist <strong>zu viel Kalzium im Blut<\/strong>, sch\u00fcttet die Schilddr\u00fcse Calcitonin aus. Die Zahl der <strong>Osteoklasten wird in Folge<\/strong> verringert. Durch <strong>Aktivierung der Osteoblasten<\/strong> wird Kalzium in den Knochen eingebaut.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Aufnahme des Kalziums aus dem Darm wird verringert. Die Reabsorption in der Niere wird verringert und in Folge mehr Kalzium ausgeschieden.<\/p>\n<p>Die Reglerkreise Nebenschilddr\u00fcse\u00a0mit dem Parathormon und auf der anderen Seite die Schilddr\u00fcse mit dem Calcitonin sorgen daf\u00fcr, dass der Kalziumspiegel im Blut immer konstant ist.\u00a0 Dadurch werden die lebensnotwendigen Organe wie das Herz mit dem lebensnotwendigen Betriebsstoff ausreichend versorgt.<\/p>\n<h3>1.15.3 Blutbildung<\/h3>\n<p>Da dieser Mineralstoff am Aufbau von allen Proteinen im K\u00f6rper, sowie am Bindegewebs &#8211; und Knochenaufbau beteiligt ist, ist seine Bedeutung f\u00fcr das Blut leicht nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Vor allem in den roten wie den wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen\u00a0befinden sich\u00a0 sehr viele Eiwei\u00dfverbindungen, daher ist dieser Mineralstoff f\u00fcr die Blutbildung zust\u00e4ndig.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kalzium aktiviert die Blutgerinnung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Freie Ca \u2013 Ionen aktivieren n\u00e4mlich das Prothrombin, welches eine Vorstufe des Thrombins ist. Daher ist das Kalzium am ersten Schritt der Blutgerinnung\u00a0beteiligt, deshalb ist bei Nasenbluten\u00a0dieser Mineralstoff angezeigt.<\/p>\n<p>Wenn Kinder aber auch Erwachsene im Gesicht sehr bleich sind (blass, w\u00e4chsern), wird von Blutarmut\u00a0gesprochen und man denkt an das Ferrum phosphoricum als geeignetes Mittel. Das ist nicht immer richtig. <strong>Oft deutet diese Blutarmut auf einen Mangel an Calcium phosphoricum hin<\/strong>. Das Blut besteht aus einer Reihe von Eiwei\u00dfbausteinen\u00a0und Zellstrukturen. Deshalb ist ein Blutmangel\u00a0durchaus nicht mit einem Eisenmangel\u00a0\u00a0gleichzusetzen, was oft \u00fcbersehen wird.<\/p>\n<p>Auch muss bei blassen Personen daran gedacht werden, dass die Durchblutung der Oberfl\u00e4che des K\u00f6rpers unter Umst\u00e4nden durch eine zu<strong> hohe Muskelkontraktion<\/strong> behindert ist. Das Blut kann nicht mehr ungehindert durch die feinen \u00c4derchen bis in die letzten Ver\u00e4stelungen an der Hautoberfl\u00e4che flie\u00dfen. Dadurch entsteht eine Blutleere, die aber nicht unbedingt etwas mit Blutarmut zu tun hat. Sie zeigt sich in einer <strong>fahlen Gesichtsfarbe, die Extremit\u00e4ten werden schlecht durchblutet, Fingerspitzen, Zehen und Nasenspitze sind wei\u00df und kalt<\/strong>. Auch in diesem Fall f\u00fchrt Calcium phosphoricum eher zum Ziel als Ferrum phosphoricum.<\/p>\n<p>Nr.2 Calcium phosphoricum ist ein bedeutendes Mittel zur Regeneration nach gro\u00dfem Blutverlust, wie z. B. nach einer Operation oder nach einer Geburt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Frauen: Zell Euclim + Adler Ortho Aktiv Nr. 3.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.16 Vorsorge in der Schwangerschaft<\/h2>\n<p>Nicht nur das Calcium fluoratum ist f\u00fcr die Vorsorge in der Schwangerschaft\u00a0von gro\u00dfer Bedeutung, sondern auch das Calcium phosphoricum. Es hilft neben anderen Mineralstoffen der Mutter einer Sch\u00e4digung des eigenen K\u00f6rpers vorzubeugen. Da dieser Mineralstoff zur Eiwei\u00dfbildung\u00a0ben\u00f6tigt wird, ist er in allen Zellen des K\u00f6rpers und vor allem im Blut in hoher Konzentration vorhanden.<\/p>\n<p>Bei entsprechender Einnahme kann Problemen wie <strong>Zahnschmerzen, Karies, Zahnausfall, Schwierigkeiten mit den Haaren, Muskelkr\u00e4mpfen <\/strong>und anderen Mangelerscheinungen\u00a0vorgebeugt werden. In der Schwangerschaft wird f\u00fcr das <strong>heranwachsende Kind<\/strong> sehr viel Calcium phosphoricum f\u00fcr den Aufbau des K\u00f6rpers gebraucht. Dadurch werden aus dem K\u00f6rper der Mutter sehr viele Molek\u00fcle dieses Mineralstoffes entnommen, wenn sie nicht durch entsprechende Ern\u00e4hrung zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Au\u00dferdem ist dabei die innere Einstellung der Mutter zum Kind von ausschlaggebender Bedeutung.<\/p>\n<p>Bei steigender Abnahme des Calcium phosphoricum Haushaltes kommt es zu Muskelkr\u00e4mpfen der Mutter. Nr. 2 muss gegeben werden.<\/p>\n<p>Allerdings ist auch der Magnesiumhaushalt\u00a0zu ber\u00fccksichtigen. Zur Vermeidung bzw. Verhinderung von Krampfwehen sind Gaben von Magnesium in feinstofflicher Form erforderlich. Siehe auch die Beschreibung von Magnesium phosphoricum.<\/p>\n<p>Von besonderer Bedeutung ist die Versorgung der stillenden Mutter\u00a0mit Mineralstoffen nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler f\u00fcr das heranwachsende Kind. Es wird die Bildung eines gut geformten K\u00f6rpers sowie die Bildung aller Organe gef\u00f6rdert. Die so versorgten Kinder sind sehr lebenskr\u00e4ftig, schlafen gut und haben kaum Krankheiten.<\/p>\n<p><em>Aus der Praxis: Von den zwei T\u00f6chtern einer B\u00e4uerin war eine gesundheitlich stabil und kr\u00e4ftig, die andere kr\u00e4nklich und von Kind an nicht besonders belastbar. Auch ihre Schwiegertochter war nicht besonders widerstandsf\u00e4hig. Die beiden im gesundheitlichen Bereich belasteten Frauen suchten mehrere Jahre in mehr oder weniger gro\u00dfen Abst\u00e4nden, so wie sie es f\u00fcr n\u00f6tig hielten, einen Mineralstoffberater auf. Ihr Gesundheitszustand besserte sich mit der Zeit deutlich. Die kr\u00e4nkliche Tochter erholte sich so gut, dass auch sie Freude am Leben bekam. Sie lernte einen Freund kennen und heiratete im gleichen Jahr wie ihre Schwester. Es dauerte nicht lange, bis die drei jungen Frauen schwanger wurden. Die beiden Frauen, welche schon so viele gute Erfahrungen mit den Mineralstoffen nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler gemacht hatten, suchten ihren Mineralstoffberater wieder auf. Gemeinsam wurde ein Einnahmeplan aufgestellt, vor allem auch, was die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft betraf. Beide hatten, wie von den Hebammen erstaunt berichtet wurde, im Hinblick auf ihre vorangegangenen Belastungen und f\u00fcr Erstgeb\u00e4rende sehr leichte Geburten. Auch blieb die gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Belastung, wie sie sich oft nach der Geburt zeigt, v\u00f6llig aus. Die Kinder entwickelten sich sehr gut.<\/em><\/p>\n<p><em>Nachdem die beiden Frauen auch in dieser f\u00fcr sie k\u00f6rperlich so belastenden Zeit wiederum die hilfreiche Wirkung der sch\u00fc\u00dflerschen Heilweise erfahren hatten, war es f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich, auch f\u00fcr ihre Kinder die Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler einzusetzen. Anl\u00e4sslich eines Besuches beim Mineralstoffberater war auch die Mutter mitgekommen. Im Laufe des Gespr\u00e4ches \u00e4u\u00dferte sie von sich aus, dass sie bei der Beobachtung der Schwangerschaft der drei Frauen gro\u00dfe Unterschiede festgestellt habe. Sie war vor allem deshalb so erstaunt, weil gerade die Tochter, die immer so gesund war, \u00fcber Schwierigkeiten klagte. Die beiden anderen seien damit viel besser zurechtgekommen, behauptete sie.<\/em><\/p>\n<p><em>Was sie allerdings am meisten erstaunte, war der Unterschied in der Konstitution der Kinder. So musste sie sich immer wieder wundern, wie stark, vital und lebenskr\u00e4ftig die Kinder der beiden Frauen sind, welche konsequent die Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler eingenommen hatten. Sie waren nicht nur weniger krankheitsanf\u00e4llig, schliefen besser und hatten immer guten Appetit. Ja es schien so, als k\u00f6nnten sie aus der Nahrung mehr Nutzen ziehen als das Kind, welches in der Schwangerschaft nicht mit den Mineralstoffen unterst\u00fctzt worden war.<\/em><\/p>\n<p><em>Anl\u00e4sslich der zweiten Schwangerschaft hat sich auch die dritte junge Frau bez\u00fcglich ihres Mineralstoffbedarfes beraten lassen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Nasenbluten<\/strong>: Kalzium l\u00f6st im K\u00f6rper die Gerinnungskaskade aus, Nr. 2<\/p>\n<p><strong>bellender Husten<\/strong>\u00a0(Salbe H: 2+4+7+8+10), vor allem bei Kindern.<\/p>\n<p>Einnahme:<\/p>\n<ul>\n<li>1 Stufe: Nr. 2+4<\/li>\n<li>2 Stufe: Nr. 2+4+7<\/li>\n<li>3 Stufe: Nr. 2+3+4+7+8<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Spannungskopfschmerz<\/strong><strong>:<\/strong> Zell Calmin oder Nr. 2 + Gel Creme Regidol.<\/p>\n<p><strong>Wenn Kinder schlecht essen, wenn sie von der Schule ersch\u00f6pft nach Hause kommen<\/strong><\/p>\n<p>Erfrischungscocktail: Tabletten in einem Glas aufl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Einnahme: Nr. 2+3+5+8 je 7 bis 10 Tabletten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.17. Nr.2 Calcium phosphoricum- N\u00e4hrstoffe<\/h2>\n<p><strong>Knochen und Mineralstoffe sowie Spurenelemente:<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"163\">N\u00e4hrstoffe<\/td>\n<td width=\"290\">Funktion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Kalzium<\/p>\n<p>(als Phosphat)<\/td>\n<td width=\"290\">Makro, Skelett \u2013 Knochenaufbau, Aktivierung der Blutgerinnung,<\/p>\n<p>gr\u00f6\u00dfter Basenpuffer,<\/p>\n<p>Kr\u00e4mpfe der Muskulatur<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Zink<\/p>\n<p>(als Gluconat)<\/td>\n<td width=\"290\">Knochenaufbau \u2013 Osteoporosekranke haben Zinkmangel! Heilung von Frakturen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Mangan<\/p>\n<p>(als Gluconat)<\/td>\n<td width=\"290\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"370\">elastischer Knochen und Knorpelaufbau, Osteoporose<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Kupfer (als Gluconat)<\/td>\n<td width=\"290\">Stabilisiert den Knochenbau, beugt Knochenbr\u00fcchen und Osteoporose vor, f\u00f6rdert die gesunde Knorpelbildung<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Knochen und Vitamine:<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"163\">N\u00e4hrstoffe<\/td>\n<td width=\"290\">Funktion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Vitamin C<\/td>\n<td width=\"290\">\n<table width=\"455\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"377\">F\u00f6rdert die Kollagenbildung, Knorpelaufbau und Knorpelgesundheit<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Vitamin D3<\/td>\n<td width=\"290\">F\u00f6rdert die Kalziumaufnahme aus dem Darm,<\/p>\n<p>reguliert im Knochen den Auf und Abbau der Knochensubstanz \u00fcber Calcitonin und Parathormon,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"163\">Vitamin K<\/td>\n<td width=\"290\">In niedriger Dosierung f\u00fchrt eine Vit. K Substitution nicht zur Beeinflussung der Blutgerinnung.<\/p>\n<p>F\u00f6rdert die Ca &#8211; Aufnahme in die Knochen, erh\u00f6ht die Aktivit\u00e4t der Osteoblasten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Knochen und Phytovitalstoffe:<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"170\">N\u00e4hrstoffe<\/td>\n<td width=\"283\">Funktion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"170\"><\/td>\n<td width=\"283\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"170\">Sojabohnen-Extrakt<\/p>\n<p>Phyto\u00f6strogene<\/td>\n<td width=\"283\">Sterische \u00c4hnlichkeit mit menschlichen Steroid \u2013 \u00d6strogenen:<\/p>\n<p>Docken an \u00df- \u00d6strogenrezeptoren, positive Wirkung auf Knochen und Herz \u2013 Kreislaufsystem,<\/p>\n<p>in der Menopause f\u00fchren P\u00d6 zu einer Steigerung der Osteoblastenaktivit\u00e4t und Senkung der Osteoklastenaktivit\u00e4t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.18\u00a0\u00a0\u00a0 \u00c4u\u00dfere Anwendung von Nr. 2 Calcium phosphoricum<\/h2>\n<h3>1.18.1 Salben, Cremegele:<\/h3>\n<p>Nr. 2 Calcium phosphoricum ist immer dann \u00e4u\u00dferlich zu verwenden, wenn auch eine Einnahme empfehlenswert ist, also bei allen Knochen- und Gelenkproblemen, bei Muskelverspannungen, wenn es um die Regeneration von Knochenbr\u00fcchen geht.<\/p>\n<h3>1.18.2 Hustensalbe<\/h3>\n<p>In eine biochemische Hustensalbe, wie in der Salbe H der Adler Pharma, ist dieser Mineralstoff eingearbeitet. In dieser Salbe sind die Mineralstoffe Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 4 Kalium chloratum, Nr.7 Magnesium phosphoricum und Nr. 8 Natrium chloratum enthalten. Da in letzter Zeit immer mehr \u00fcber Reaktionen in Form von juckenden Bl\u00e4schen geklagt wurde, ist nun auch Nr. 10 Natrium sulfuricum Bestandteil dieser Kombination.<\/p>\n<p>Die Nr.2 ist enthalten vor allem wegen der Gefahr des Krampfhustens oder Reizhustens, die Nr.4 ist das wichtigste Mittel der Hustensalbe, denn sie steuert den Faserstoff in den Bronchien und bewirkt, dass der wei\u00dfe Faserstoff reiche Schleim wieder gebunden wird. Damit wird der wei\u00dflich schleimige Auswurf rasch wieder behoben.<\/p>\n<p>Die Nr.7 soll die Bronchien entspannen, die Nr.8 ist wichtig, wenn im Winter \u00fcberheizte, trockene R\u00e4ume die Bronchialschleimh\u00e4ute reizen. Dieser Mineralstoff baut die Schleimh\u00e4ute auf und sorgt f\u00fcr eine ausreichende Befeuchtung.<\/p>\n<p>Die Salbe H wird morgens und abends reichlich im Bereich der Bronchien im Brust &#8211; und R\u00fcckenbereich aufgetragen, mit einem Unterhemd abgedeckt. Die fette Salbengrundlage sorgt f\u00fcr ein langsames Diffundieren der Mineralstoffe und eine anhaltende wohltuende Wirkung im Bereich der Bronchien. Der Husten wird meist rasch besser. Diese Salbe kann bei Kindern auch vorbeugend verwendet werden.<\/p>\n<h3>1.18.3 Insektenstiche<\/h3>\n<p>Bei Insektenstichen\u00a0kommt es immer wieder zu heftigen, ja sogar allergischen Reaktionen, die durch das fremde Eiwei\u00df bedingt sind.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist Nr. 8 Natrium chloratum das Hauptmittel f\u00fcr biologische Gifte, also auch bei Insektenstichen. Es hat sich aber in letzter Zeit gezeigt, dass immer mehr Menschen mit den fremden Eiwei\u00dfstoffen, die durch Insektenstiche in den K\u00f6rper gelangen, immer weniger zurechtkommen. Deshalb entwickelt sich Nr. 2 Calcium phosphoricum immer mehr zum Hauptmittel bei Belastungen durch Insektenstiche.<\/p>\n<p>Da aber am Rand der Insektenstiche auch eine Entz\u00fcndung in Form eines roten Hofes auftritt, wird auch noch Nr. 3 Ferrum phosphoricum ben\u00f6tigt. Tritt als Folge eines Insektenstiches auch noch Juckreiz auf, muss Nr. 10 Natrium sulfuricum noch hinzugef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>Als erste Hilfe ist ein Brei zu bevorzugen, sp\u00e4ter dann eine Cremegelmischung aus den oben angef\u00fchrten Mineralstoffen: Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum, Nr. 10 Natrium sulfuricum<\/p>\n<h3>1.18.4 Brei bei Insektenstichen:<\/h3>\n<p>Bei Insektenstichen, die sehr entz\u00fcndet, hei\u00df und stark geschwollen sind, wird ein Brei aufgelegt mit den Nummern: 2,3,4,8,10 eventuell + 12.<\/p>\n<p>Empfehlenswert ist die Anwendung von StingAway.<\/p>\n<h3>1.18.5 Lymphstau<\/h3>\n<p>Bei einem Lymphstau, der h\u00e4ufig nach Brustoperationen und nach Bestrahlungen auftreten, empfehlen wir eine Cremegelmischung in der Kombination von: Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 4 Kalium chloratum, Nr. 9 Natrium phosphoricum, Nr. 11 Silicea und Nr. 12 Calcium sulfuricum, wobei von Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 12 Calcium sulfuricum besonders viel genommen werden muss. Wenigstens der doppelte Anteil von den anderen Mineralstoffen.<\/p>\n<p>Die Lymphfl\u00fcssigkeit\u00a0ist ja sehr Eiwei\u00dfreich, Faserstoffreich und ist oft mit S\u00e4uren &#8211; Proteine sind praktisch immer S\u00e4uren &#8211; \u00fcberladen.<\/p>\n<p>Nr. 1 Calcium fluoratum wird deshalb eingesetzt, weil die Gefahr einer Verh\u00e4rtung gegeben ist.<\/p>\n<h3>1.18.6 Gelenke<\/h3>\n<p>Bei Gelenkproblemen\u00a0gibt es eine sehr gute Kombination, wie die Gel.Creme Regidol der Adler Pharma, die bei allen Schmerzzust\u00e4nden des Bewegungsapparates hilft.<\/p>\n<p>Folgende Mineralstoffe m\u00fcssen dabei gemischt werden: Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum, Nr. 9 Natrium phosphoricum und Nr. 11 Silicea. Es muss aber betont werden, dass die \u00e4u\u00dfere Anwendung die Einnahme nicht ersetzen kann.<\/p>\n<p>Bei akuten Beschwerden, wie Sportverletzungen\u00a0(eher das Gel), Zerrungen, blauen Flecken, Verspannungen, Muskelkr\u00e4mpfen, oder bei chronischen Beschwerden, wie Schmerzen des rheumatischen Formenkreises, chronischen Verspannungen, Gelenksentz\u00fcndungen, R\u00fcckenverspannungen, Taubheitskribbeln, Tennisarm, Bandscheibenschmerzen, aber auch zur Regeneration nach Knochenbr\u00fcchen hilft diese Cremegelmischung wunderbar, aber auch bei Schleimbeutelentz\u00fcndung\u00a0(Bursitis).<\/p>\n<h3>1.18.7 Knochenprobleme &#8211; Osteoporose<\/h3>\n<p>Neben der Einnahme kann bei Osteoporose\u00a0auch eine Mischung auf die belasteten Zonen (H\u00fcftk\u00f6pfe, Oberschenkelk\u00f6pfe, Lendenwirbels\u00e4ule) aufgetragen werden: Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 5 Kalium phosphoricum, Nr.7 Magnesium phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum, Nr. 9 Natrium phosphoricum, Nr. 11 Silicea, Nr. 15 Kalium iodatum und Nr. 22 Calcium carbonicum.<\/p>\n<h3>1.18.8 Trigeminusschmerzen<\/h3>\n<p>Bei Trigeminusschmerzen\u00a0wird neben der Einnahme eine Cremegelmischung mit den Mineralstoffen Nr. 2 Calcium phosphoricum, viel von Nr. 5 Kalium phosphoricum, Nr.7 Magnesium phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum und Nr. 11 Silicea empfohlen<\/p>\n<h3>1.18.9 B\u00e4der<\/h3>\n<p>Bei Muskelverspannungen sollte in folgender Mischung gebadet werden: Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr.7 Magnesium phosphoricum und Nr. 9 Natrium phosphoricum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.19 Zusammenh\u00e4nge zwischen Nr. 2 Calcium phosphoricum und charakterlichen Strukturen<\/h2>\n<p>Calcium phosphoricum hat einen Zusammenhang mit der Existenz schlechthin. Es baut jenes Leben auf, das durch Calcium fluoratum seinen Schutz erf\u00e4hrt.<\/p>\n<h3>1.19.1 Oberfl\u00e4chlichkeit<\/h3>\n<p>Die Menschen scheinen oberfl\u00e4chlich und r\u00fccksichtslos. Doch sie leiden darunter, ohne es zu wissen. Das Leben kann n\u00e4mlich durch die Scheu vor der Tiefe nur an der Oberfl\u00e4che\u00a0stattfinden, tieferen inneren Gef\u00fchlen bzw. Ereignissen wird kein Raum gegeben. Durch diese Haltung zeigen sie wenig Achtung\u00a0f\u00fcr den anderen, es z\u00e4hlt alleine ihren Platz zu behaupten. Diesem Ziel werden sogar wertvolle Beziehungen\u00a0geopfert.<\/p>\n<p>Durch das Gef\u00fchl zu kurz zu kommen, leben sie in einer fortw\u00e4hrenden Spannung, bereit beispielsweise ein Gespr\u00e4ch\u00a0an sich zu ziehen, um ihre Erlebnisse zu schildern, ohne R\u00fccksicht auf den Gespr\u00e4chsverlauf. Dabei werden auch die eigenen Leistungen in den Mittelpunkt ger\u00fcckt, ganz gleich ob der Gespr\u00e4chspartner das jetzt h\u00f6ren will oder nicht.<\/p>\n<h3>1.19.3 Das alles hat jedoch eine Vorgeschichte<\/h3>\n<p>Schon ein kleines Kind erkennt sehr bald, dass es nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, von seiner Umgebung gesehen und angenommen zu werden. Es entsteht in ihm das zwanghafte Bed\u00fcrfnis, sich beim anderen \u201ehineindr\u00fccken\u201c zu m\u00fcssen, damit es zum Leben kommt. Der Vorgang ist vom Gef\u00fchl\u00a0begleitet, Leben sei nur dann anwesend, wenn der andere auf irgendeine Aktion, die gesetzt wird, reagiert. <sup>25<\/sup> Ohne solche Inszenierungen\u00a0gibt es beim Gegen\u00fcber keine Reaktionen. Kommen solche nicht, vor allem wenn sie l\u00e4ngere Zeit nicht wahrgenommen werden, erzeugt das jene Spannung, die mit der inneren Sorge verbunden ist, \u00fcbersehen zu werden.<\/p>\n<p>Wenn die Mutter einkaufen geht und sich mit ihrer Freundin unterh\u00e4lt: Das Kind zupft am Rock bzw. der Hose und die Reaktion: \u201eWas willst du schon wieder\u201c reicht, um die eigene Existenz best\u00e4tigt zu sehen.<\/p>\n<p>Somit entsteht das Bed\u00fcrfnis, auf sich aufmerksam machen zu m\u00fcssen. Aus der Angst: \u201eIch werde nicht gesehen!\u201c bzw. \u201eIch werde \u00fcbersehen!\u201c resultiert diese Einstellung,\u00a0bedingt durch die entsprechenden Kindheitserlebnisse. <sup>26<\/sup><\/p>\n<h3>Bedingungen f\u00fcr Zuwendung<\/h3>\n<p><strong>Nr. 1 Calcium fluoratum \u2013 es geht um den \u00e4u\u00dferen Eindruck:<\/strong><\/p>\n<p>Leider resultiert diese ganze Erscheinung aus einem Spiel in der Kindheit. Die Erwachsenen legen oft viel zu gro\u00dfe Beachtung darauf, wie putzig, wie niedlich, wie lieb, leider auch wie tollpatschig ein Kind ist. Das hei\u00dft, das Kind wird unter bestimmten Bedingungen besonders beachtet. Daraus wird dann vom Betroffenen eine Regel f\u00fcr das Leben\u00a0abgeleitet: \u201eIch werde nur gesehen, wenn ich mich besonders auff\u00fchre.\u201c Und: \u201eWenn ich gesehen werde, dann lebe ich.\u201c<\/p>\n<p><strong>Nr. 2 Calcium phosphoricum \u2013 es geht darum, \u00fcberhaupt gesehen zu werden in seiner Existenz:<br \/>\n<\/strong> Hier entsteht dann der Trugschluss, dass man erst lebt, wenn man gesehen wird, verbunden mit einer gro\u00dfen Spannung, die Calcium phosphoricum erfordert.<\/p>\n<p><strong>Nr. 1 Calcium fluoratum<\/strong>: Die Spannung, die von der Haltung: \u201eWerde ich \u00fcberhaupt gesehen?\u201c wie sie bei Nr. 2 Calcium phosphoricum vorhanden ist, ist zu unterscheiden von der Einstellung: \u201eWie stehe ich vor den anderen da?\u201c, wie sie bei Calcium fluoratum beschrieben wurde.<\/p>\n<p><strong>Nr. 2 Calcium phosphoricum<\/strong>: Bei solcher Betrachtung des Lebens f\u00e4llt es schwer, sich zu sehen, n\u00e4mlich das eigene Leben, sich selbst. Man ist gewohnt, sich vom anderen her zu sehen und ist auf diese Sichtweise\u00a0angewiesen und fixiert.<\/p>\n<p><strong>Bei Nr. 2 Calcium phosphoricum<\/strong> steht die existenzielle Angst im Mittelpunkt. Ganz zum Unterschied von Calcium fluoratum, wo es dem Menschen darum geht, dass seine Leistung\u00a0gesehen wird, dass er beim anderen einen guten Eindruck bewirkt bzw. hinterl\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Nr. 1 Calcium fluoratum \u2013 Nr. 2 Calcium phosphoricum<\/strong><\/p>\n<p>An diesem Punkt lassen sich die beiden inneren Haltungen\u00a0bez\u00fcglich Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum gut auseinanderhalten, wenn sie auch zeitweise bei ein und demselben Menschen kurzfristig hintereinander auftreten oder sich gar vermischen.<\/p>\n<p><strong>Nr. 1 Calcium fluoratum:<\/strong>\u00a0 Solange die Frage: \u201eWie stehe ich vor den anderen da?\u201c vorherrscht, handelt es sich um eine Struktur, die zum ersten Mineralstoff Nr. 1 Calcium fluoratum passt. Es wird dabei mit allen m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Mitteln versucht, beim anderen ein m\u00f6glichst gutes, wenn nicht gar tolles Bild von sich zu erzeugen.<\/p>\n<p>Zum Aufpolieren dienen diesbez\u00fcglich nicht nur fremde Standpunkte, worauf schon ausf\u00fchrlich eingegangen wurde. Dazu dient letztlich alles, was sich daf\u00fcr verwenden l\u00e4sst. Es gen\u00fcgt, wenn es einen guten Eindruck macht, ein gutes Bild erzeugt: gute Figur, sch\u00f6ne Kleider, Schminke, ein m\u00f6glichst jugendliches Aussehen (auch noch \u00fcber 50), eine interessant wirkende Sprache, Muskeln, H\u00e4rte, St\u00e4rke, Erfolg, der ganze Statusrummel\u00a0usw. Es geht um den guten Eindruck, der beim anderen entstehen soll, von dem dann der Betreffende leben kann.<\/p>\n<h3>1.19.4 \u00a0Die eigene Existenz &#8211; Nr. 2 Calcium phosphoricum<\/h3>\n<p>Bei <strong>Nr. 2 Calcium phosphoricum<\/strong> hei\u00dft die Frage: \u201eWerde ich \u00fcberhaupt gesehen?\u201c Trifft die Sorge beim ersten Mineralstoff haupts\u00e4chlich die Oberfl\u00e4che des Menschen, dreht sich die Sorge beim zweiten Mineralstoff um die Tatsache der Existenz\u00a0an sich, dass sie irgendwie best\u00e4tigt wird. Es wird der Anspruch auf ein Minimum zur\u00fcckgeschraubt. Dabei ist nicht mehr der Eindruck auf den anderen im Blickfeld, sondern eine solche Wirkung, dass vom Gegen\u00fcber die Existenz durch eine Reaktion best\u00e4tigt wird. Im Minimalfall hei\u00dft das, es gen\u00fcgt, bemerkt zu werden. Um das zu erreichen, wird nicht nur auf der sogenannten positiven Skala der Inszenierungen gespielt, sondern jedes Mittel ist dann recht.<\/p>\n<p>F\u00fcr solche Menschen sind Ermahnungen, Strafen, provozierte Widerspr\u00fcche, Reaktionen auf extreme Kleidung\u00a0(verunstaltet mit Totenk\u00f6pfen) das Zeichen daf\u00fcr, dass sie wahrgenommen wurden. Sie schreien, verwenden derbe Ausdr\u00fccke\u00a0bis hin zur F\u00e4kaliensprache, sind grob, fallen den anderen auf die Nerven, werden krank, helfen aufdringlich, wo sie nur helfen k\u00f6nnen, was eigentlich einmischen meint, verletzen sich, erzeugen ein Durcheinander\u00a0bis hin zum Chaos, stiften Verwirrung, handeln zerst\u00f6rerisch, alles, nur um das eine Ziel zu erreichen, n\u00e4mlich eine Wirkung auf den anderen zu erzielen, damit dieser reagiert. <sup>27<\/sup><\/p>\n<p>Es gibt allerdings noch eine Steigerung: Wenn n\u00e4mlich die Reaktionen, die provoziert werden, als zu heftig empfunden werden, dann wird auch der Versuch eingestellt, sich \u00fcber Reaktionen eine Best\u00e4tigung f\u00fcr die eigene Existenz zu bekommen. Dann wird so zu sagen um die Duldung der eigenen Existenz im wahrsten Sinn des Wortes gebettelt; nicht mit Worten, aber mit einer Spannung, die kein Leben mehr nach au\u00dfen gelangen l\u00e4sst. Diese Blockade dr\u00fcckt sich in einer tief liegende Muskelspannung aus, die eine gewisse Form der Panzerung darstellt.<\/p>\n<h3>1.19.5 <a name=\"_Toc412886503\"><\/a>\u201eSwimming Pool Syndrom\u201c<\/h3>\n<p>Die Versuche, auf diese Art die Tatsache der eigenen Existenz best\u00e4tigt zu bekommen, werden immer intensiver, weil sie sich an der Umgebung abn\u00fctzen. Schlie\u00dflich eskalieren sie, \u00fcberschlagen sich vor \u00dcbertreibungen, und die Wirkung schl\u00e4gt in das Gegenteil um. Ein Mensch, der auf diese Art und Weise eine Wirkung beim anderen erreichen will, wird dann, wie es ein Wiener Sprichwort formuliert \u201enicht einmal mehr ignoriert\u201c.<\/p>\n<p>Bedenklich ist bei dieser Struktur das totale Ausgeliefert-Sein an die R\u00fcckmeldung\u00a0der Best\u00e4tigung der Tatsache der eigenen Existenz.<sup>28<\/sup> Ein Fehlen l\u00e4sst den Betroffenen in das Gef\u00fchl der totalen Vernichtung\u00a0fallen, was aber irgendwann einmal passieren muss, damit hinter diesem Gef\u00fchl die eigene Existenz ersp\u00fcrbar bzw. erahnbar wird. Dann kann sie schlussendlich doch geborgen werden, wodurch der Mensch zu sich kommen kann. Damit bekommt der in dieser Welt Schiffbr\u00fcchige endlich Boden unter den F\u00fc\u00dfen und gewinnt Land.<\/p>\n<h3>1.19.6 Vertrauen in das eigene Leben<\/h3>\n<p>Die Angst spannt und l\u00e4sst den Menschen nicht verweilen. Er h\u00e4lt es weder am gleichen Ort l\u00e4nger aus, noch kann er l\u00e4ngere Zeit ruhig bleiben. Er springt auch von einem Thema zum anderen, ist \u00fcberhaupt sprunghaft, auch von einem Menschen zum anderen. <sup>29<\/sup><\/p>\n<p>Langsam muss der solcherart belastete Mensch Vertrauen\u00a0ins Eigene entwickeln, in die eigene Meinung, in das eigene Urteil, in das eigene Gesp\u00fcr\u00a0usw., so dass er sich sehen kann. Wenn er durch eine langsam gewachsene Distanzierungsf\u00e4higkeit\u00a0den Wert der eigenen Person\u00a0sp\u00fcrt, ist er nicht mehr so darauf angewiesen, dass er von anderen bemerkt wird. Gleichzeitig mit der Distanzierungsf\u00e4higkeit w\u00e4chst dann auch seine F\u00e4higkeit, andere zu sehen. Dadurch nimmt dann auch die innere Spannung ab, der Muskeltonus\u00a0sinkt und weniger Calcium phosphoricum Molek\u00fcle werden verbraucht. <sup>30<\/sup><\/p>\n<p><em>Aus der Praxis: Eine Frau litt viele Jahre an einem krampfenden Schmerz in der Oberschenkelmuskulatur, der es ihr fast unm\u00f6glich machte, in den ersten Stock zu gelangen oder mehr als drei Kilometer spazieren zu gehen. Physikalische Ma\u00dfnahmen brachten zwar immer wieder eine kurzfristige Linderung ihrer Beschwerden, aber sie bef\u00fcrchtete ihre weitere Zukunft in einem Rollstuhl verbringen zu m\u00fcssen. Die Oberschenkel waren eiskalt, hart wie ein Brett, gef\u00fchllos bei leichter Ber\u00fchrung, aber entsetzlich schmerzhaft, wenn sie irgendwo anstie\u00df.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Lebensfreude war sehr reduziert und die Spazierg\u00e4nge mussten genau geplant werden, um die Strecke von ungef\u00e4hr drei Kilometern nicht zu \u00fcberschreiten. Die vielen \u00c4ngste aus ihrer Kindheit und vor allem um ihre Familie, mit der sie sich vollst\u00e4ndig identifizierte und immer meinte, es gehe um sie in ihrer Existenz, waren ihr ins Gesicht geschrieben, als sie mit den\u00a0 Mineralstoffen nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler Bekanntschaft machte. Nach einigen kl\u00e4renden, hilfreichen Gespr\u00e4chen \u00fcber die oben beschriebenen Zusammenh\u00e4nge und durch die Einnahme von Calcium phosphoricum begann sich die furchtbare Verkrampfung der Muskulatur zu l\u00f6sen. Heute kann sie nicht nur relativ m\u00fchelos in den ersten Stock eines Hauses gehen, sondern auch schon wieder mehr als sieben Kilometer wandern. Dann allerdings brauche sie schon eine Pause, hat sie betont. Auch hatte sich der Freiheitsraum bzw. Bewegungsraum f\u00fcr ihre Kinder wesentlich erweitert. Die Angst um ihren Mann war geringer geworden. Letztlich ging es um die Angst um sie selbst und um ihren Stand im Leben, der sie so viel Anstrengung gekostet hatte und die Oberschenkelmuskulatur total verkrampfen lie\u00df.<\/em><\/p>\n<h3>1.19.7 Lockerung<\/h3>\n<p>Es ist dies der Weg von der Anspannung hin zur Lockerung. Wenn die Angst\u00a0nicht gesehen zu werden nachl\u00e4sst, kann der Blick auch auf andere und anderes gerichtet werden. Es besteht dann die M\u00f6glichkeit, auf den anderen zuzugehen, ohne dass er daf\u00fcr missbraucht wird, eine R\u00fcckmeldung\u00a0auf das eigene Leben geben zu m\u00fcssen. Es entsteht dann eine gute Verbindung zwischen \u00e4u\u00dferer und innerer Welt und damit die F\u00e4higkeit, das Leben aus sich heraus zu bew\u00e4ltigen. Die Angst um sich weicht einem Vertrauen ins Eigene und in die eigenen M\u00f6glichkeiten. Weil der Mensch seinem Leben mutig selbst die Zustimmung\u00a0gibt, ist er nicht mehr auf die Zustimmung der anderen angewiesen. Er ist dann bei sich.<\/p>\n<p>Die Person, die zu sich kommt, kann auch zur Welt kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1.20 Die Osteoporose &#8211; nur ein k\u00f6rperliches Problem?<\/h2>\n<p>Nun hat Calcium phosphoricum, wie wir in dem Abschnitt \u00fcber entsprechende charakterliche Strukturen gesehen haben, mit dem Innenraum\u00a0des Menschen, mit seiner Existenz zu tun. \u00c4hnlich der Aufgabe im k\u00f6rperlichen Bereich, wo er unter dem Schutz der H\u00fcllen den Innenraum ausf\u00fcllt, mit Leben erf\u00fcllt. Nun ist es ja nicht so leicht, sich im Leben zu behaupten, seine eigene Existenz zu errichten. Um diese Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden, wird oft mit entsprechender Spannung gearbeitet. Je schwerer ein Mensch sich im Leben zurechtfindet, umso mehr verspannt er sich und umso mehr ist er auf die so erworbene Lebensgestalt\u00a0angewiesen. Er kann sie auch nicht so leicht \u00e4ndern. Er ist auch gar nicht so ohne weiteres bereit sich umzustellen. Er m\u00fcsste der Entt\u00e4uschung\u00a0begegnen, dass dieser Weg, obwohl er zeitweise das eigene Leben gesch\u00fctzt hat, letztlich doch viel Leben verhindert hat.<\/p>\n<p>Der Mensch, der unter so viel M\u00fche seine Lebensgestalt erworben hat, wehrt sich gegen jede Ver\u00e4nderung. Sie w\u00fcrde einen Umbau verlangen und der ist gar nicht so leicht durchzuf\u00fchren. Das Leben allerdings hat oft einen erbarmungslosen Entwicklungsdruck, der Ver\u00e4nderungen verlangt. Leben selbst besteht ja in Ver\u00e4nderung, in Lebendigkeit. Allerdings ist in der heutigen Gesellschaft weniger die Ver\u00e4nderung gefragt. Sicherheiten\u00a0werden angestrebt. (4 Schl\u00f6sser an der Haust\u00fcre, Versicherungen ohne Ende)<\/p>\n<p>Wenn dann einem Menschen mit einem sehr erstarrten Lebenskonzept\u00a0Ver\u00e4nderungsanforderungen begegnen, versteift er sich noch mehr, er wehrt sich dagegen, sich aufgeben zu m\u00fcssen, wie er glaubt. Er meint, seine ganze Existenz w\u00e4re gef\u00e4hrdet, wenn er sich ver\u00e4ndere.<\/p>\n<p>Die Muskeln entlang des R\u00fcckgrates sind total angespannt. Durch die gro\u00dfe Anspannung wird zu viel Calcium phosphoricum verbraucht, die T\u00e4tigkeit der Knochenbildung, des Eiwei\u00dfaufbaues\u00a0wird dadurch eingeschr\u00e4nkt. So entsteht eine Unterversorgung\u00a0der Knochen mit der Osteoporose als Folge. Schon bei Jugendlichen aber auch bei M\u00e4nnern lassen sich diese Erscheinungen beobachten.<\/p>\n<p><strong>Osteoporose<\/strong> Einnahmeempfehlung Zell Euclim + Gel. Creme Regidol<\/p>\n<p><em>Aus der Praxis: Ein j\u00fcngerer Mann mit 35 Jahren kam mit Osteoporose im Beckenbereich, vor allem Kreuzbein und Kreuzdarmbeingelenken zur Beratung. Eine Bereinigung des Schlafplatzes und die Einnahme der Mineralstoff nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler bewirkte nach einigen Monaten ein Nachlassen der Schmerzen. Ein entscheidender Fortschritt gelang jedoch auch im n\u00e4chsten halben Jahr nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>So war es notwendig, auch auf seiner charakterlichen Ebene nach den Ursachen zu suchen. Die folgenden Gespr\u00e4che brachten eine tragische Grundstruktur zu Tage. Es war in ihn tief eingegraben, dass er nur dann lebe, wenn er arbeite, weil nur das von den Menschen gesehen werde. Die Best\u00e4tigung der Tatsache seiner Existenz bestand darin, dass er als Jugendlicher erfahren hatte, dass er nur wahrgenommen wurde, wenn er arbeitete. Bemerkt, wahrgenommen wurden nur Arbeitsmaschinen. Es ging nicht um den guten Eindruck bei den anderen, sondern \u201enur\u201c um die Best\u00e4tigung seiner Existenz, um eine R\u00fcckmeldung auf seine Anwesenheit in dieser Welt, damit es ihn gab, auch f\u00fcr ihn selbst. So dr\u00fcckte er f\u00f6rmlich seine k\u00f6rperliche Schinderei in das Blickfeld seiner Umgebung, damit ihm gesagt wurde: \u201eJa es gibt dich, weil du arbeitest!\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Er konnte am Sonntag nicht auf seiner Hausbank sitzen bleiben, wenn Spazierg\u00e4nger vorbeikamen. Er erlebte innerlich einen Zwang, aufspringen zu m\u00fcssen und im Haus zu verschwinden, damit er nicht unt\u00e4tig gesehen werde.<\/em><\/p>\n<p><em>Die schwierigsten Augenblicke entstanden, als er mit seinem Konflikt konfrontiert wurde. Er behauptete n\u00e4mlich, seine Familie w\u00e4re das Wertvollste, was es in seinem Leben g\u00e4be. Er wurde auf seine Unglaubw\u00fcrdigkeit hingewiesen, da er jedes Wochenende arbeitete und seiner Familie keine Zeit widmete. Auf diese Konfrontation hin brach er die Begleitung ein halbes Jahr ab, versorgte sich aber regelm\u00e4\u00dfig mit den Mineralstoffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Als er seinen Konflikt soweit bearbeitet hatte, dass er sich aus der Diktatur seiner Struktur\u00a0 einigerma\u00dfen befreit hatte, kam er wieder zur Beratung. \u00dcberzeugend war die Konsequenz, mit der er die Mineralstoffe eingenommen und die Mineralstoffsalbe verwendet hatte.\u00a0 Nach zwei Jahren zeigte auch die Untersuchung der Knochen schon bessere Werte und nach drei Jahren war die Krankheit weitestgehend geheilt.<\/em><\/p>\n<p>Bei Osteoporose denkt man meistens an Frauen im Wechsel (Menopause). Der \u00dcbergang in eine Zeit ohne Regel ist f\u00fcr viele Frauen eine gro\u00dfe Krise. Ihr Selbstverst\u00e4ndnis\u00a0wird sehr in Frage gestellt. Das spielt f\u00fcr Frauen, die sich schwer behaupten konnten, was f\u00fcr sehr sensible ganz besonders zutrifft, eine gro\u00dfe Rolle. Es bedurfte gro\u00dfer Anstrengung, das eigene Leben, manchmal auch nur ansatzweise, aufzurichten, die eigene Lebensgestalt zu finden (einheiraten). Das alles noch dazu in einer Welt, in der die m\u00e4nnliche Hemisph\u00e4re immer noch vorherrschend ist, was bei Kalium chloratum noch gesondert aufgezeigt wird.<\/p>\n<p>Wichtig ist es, eine neue Einstellung zu einem Lebensabschnitt zu erarbeiten, wo vor allem auch die sch\u00f6nen Seiten dieses neuen Lebensabschnittes angeschaut werden sollten. Irgendwann ist es gut, dass keine Kinder mehr kommen k\u00f6nnen. Die Chinesen sehen im Wechsel und der Menopause eine Energieumwandlung, die mehr in den Yang Bereich geht und der Frau Kraft, Selbstst\u00e4ndigkeit und Verwirklichung von lang gehegten W\u00fcnschen erm\u00f6glicht, weil sie nicht mehr nur f\u00fcr die Familie da sein muss, sondern eben eigenen Interessen nachgehen kann. Nach der Erkenntnis, dass man sich seine Wirklichkeit schafft, ist die Einstellung der Frau zu Ihrem eigenen Leben auch von Bedeutung f\u00fcr ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden.<\/p>\n<p>Die Frauen fragen sich, wer sie denn dann noch seien, als Frau ohne Menstruation. So taucht gro\u00dfe Angst auf, mit einhergehender Verkrampfung der Muskeln. Das ist eine Zeit, wo der hormonelle Stoffwechsel\u00a0umgestellt wird. Daraus entstehen psychische wie physische Probleme. Das Ausbleiben der Menstruation ist nur ein \u00e4u\u00dferes Zeichen.<\/p>\n<p>Der Gef\u00fchls- und Gem\u00fctsbereich\u00a0ist sehr eng an den Hormonhaushalt gekoppelt. Durch den Wegfall der Menstruation muss der K\u00f6rper seine Entgiftungsvorg\u00e4nge\u00a0umstellen. Die Schadstoffe k\u00f6nnen nicht mehr in dem Ma\u00dfe mit dem Blut ausgeschieden werden.<\/p>\n<p>Da das R\u00fcckgrat\u00a0auf der k\u00f6rperlichen Ebene die Person widerspiegelt 31, spannen die Muskeln entlang des R\u00fcckgrates ganz besonders. Die versorgenden Adern werden eingeengt, die Ern\u00e4hrung der Knochen ist mangelhaft, der S\u00e4urespiegel steigt, die Substanz der Knochen schwindet. Es ist dann zu wenig bei einer Begleitung bzw. Betreuung einer solchen Frau nur auf Medikamente\u00a0zu vertrauen, ohne auf die ver\u00e4nderte psychische Situation einzugehen. Den Gef\u00fchls- und Gem\u00fctsbereich darf man nicht vom k\u00f6rperlichen Geschehen abkoppeln.<\/p>\n<p>Das Problem, das n\u00e4mlich ansteht, besteht im Wechsel der Lebensr\u00e4ume. Aber dieser Wechsel bereitet gro\u00dfe Schwierigkeiten. Mit der Hormongabe\u00a0kann dieser Wechsel hinausgeschoben werden. N\u00e4mlich der Wechsel von einer Lebensphase in eine andere und damit des Abschiedes von der Menstruation und der M\u00f6glichkeit des Geb\u00e4rens. Es ist also sicher ein Gespr\u00e4ch notwendig und dann, wenn sich die tiefliegende existentielle Angst l\u00f6st, werden die Mittel auch gut helfen; in unserem Fall die Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler. Unter Umst\u00e4nden k\u00f6nnen auch noch andere Mittel notwendig werden. Aber sie sollten eben nicht ohne ein Gespr\u00e4ch eingesetzt werden, in dem auf die Hintergr\u00fcnde aufmerksam gemacht wird und sie in die Betrachtung der anstehenden Problematik einbezogen werden.<\/p>\n<p><strong>Affirmation<\/strong><\/p>\n<p>Die befreiende Einstellung zu diesem Mineralstoff hei\u00dft: \u201eIch darf grunds\u00e4tzlich davon ausgehen, dass mich der andere sieht und meine Bed\u00fcrfnisse wahrnimmt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<h5>www.gba.at<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Anmerkungen<\/h4>\n<h5>1 Der Betriebsstoff f\u00fcr die Bindegewebsr\u00f6hren selbst ist die Nr. 12 &#8211; Calcium sulfuricum, weil es insofern das Funktionsmittel f\u00fcr die Bindegewebs-Hohlraumsysteme darstellt, weil es \u00fcber die Bindegewebsr\u00f6hren eine Verbindung nach au\u00dfen bzw. innen herstellt, wodurch Exsudate abgesaugt werden k\u00f6nnen.<\/h5>\n<h5>2 Damit weist Sch\u00fc\u00dfler auf die Bedeutung des Calcium sulfuricum bei der Behandlung von Gicht und Rheuma hin.<\/h5>\n<h5>3 Auch in diesem Fall ist das Calcium sulfuricum zus\u00e4tzlich zum Calcium phosphoricum zur Anwendung zu bringen.<\/h5>\n<h5>4 Pschyrembel, Klinisches W\u00f6rterbuch: Haut- und Lymphknotenerkrankung bei Kindern &#8211; konstitutionelle Neigung auf unbedeutende Reize mit chronisch schleppenden Entz\u00fcndungen zu reagieren.<\/h5>\n<h5>5 Die &#8211; fr\u00fcher recht h\u00e4ufige &#8211; \u201eBleichsucht\u201c der M\u00e4dchen und jungen Frauen; wahrscheinlich eine Eisenmangelan\u00e4mie sehr komplexer Genese. ( W\u00f6rterbuch der Medizin, dtv 3355, Norbert Boss u.a.)<\/h5>\n<h5>6 Dr. med. W. H. Sch\u00fc\u00dfler: Die anorganischen Gewebebildner und ihre therapeutische Bedeutung, Oldenburg: Schulze, 1876\u00a0 in<\/h5>\n<h5>Lindemann, G\u00fcnther: Dr. med. Wilhelm Heinrich Sch\u00fc\u00dfler Sein Leben und Werk, Oldenburg: Isensee Verlag, 1992, S 54f.<\/h5>\n<h5>7 Wiederherstellung nach einer Krankheit<\/h5>\n<h5>8 Durchl\u00e4ssigkeit<\/h5>\n<h5>9 Zusammenhangskraft<\/h5>\n<h5>10 \u00dcberschuss bzw. Anwesenheit von zu viel Calcium<\/h5>\n<h5>11 Osteoklasten sind knochenabbauende Zellen.<\/h5>\n<h5>12 Osteoblasten bauen die Knochensubstanz auf.<\/h5>\n<h5>13 Deters, Hermann: Handbuch der Dr. Sch\u00fc\u00dflerschen Biochemie, Seite 66f.<\/h5>\n<h5>14 In diesem Zusammenhang ist eher die Nr. 1 Calcium fluoratum angebracht. Das ist deshalb der Fall, weil die Hornstoffschicht als oberste Ebene der Haut bei einem Mangel an Calcium fluoratum ihren Halt verliert.<\/h5>\n<h5>15 Schneider, Dr. J.: Biochemischer Hausarzt, Leipzig: Dr. Willmar Schwabe, 1920, Seite 13.<\/h5>\n<h5>16 Hickethier, Kurt: Lehrbuch der Biochemie, Seite 40.<\/h5>\n<h5>17 Proteine [griech.] (Eiwei\u00dfe, Eiwei\u00dfstoffe), als Polykondensationsprodukte von Aminos\u00e4uren aufzufassende, hochmolekulare Verbindungen (Polypeptide) mit einer Molek\u00fclmasse \u00fcber 10000 (z.)T. bis \u00fcber 100000) mit charakterist. Peptidbindung (Peptide), lebenswichtige Bestandteile der Zellen aller Organismen, u.)a. als Ger\u00fcst- und St\u00fctzsubstanzen, als Enzyme und zahlr. Hormone (Keratine, Kollagene, Albumine, Globuline). Aufbau: Als Prim\u00e4rstruktur wird die Aufeinanderfolge der Aminos\u00e4uren bezeichnet; die Sekund\u00e4rstruktur ist durch Ausbildung von Wasserstoffbr\u00fccken zw. CO- und NH- Gruppen der Peptidketten gekennzeichnet (schraubenartig gewundene a-Helix- oder a-Keratinstruktur bzw. aufgefaltete Faltblatt- oder b-Keratinstruktur). Durch kovalente Bindungen kommt es zur Terti\u00e4rstruktur. Durch Einwirken von Temperaturen \u00fcber 60\u00ba C, durch starke pH-Wert-\u00c4nderungen und bestimmte organ. L\u00f6sungsmittel wird die P.struktur irreversibel zerst\u00f6rt (Eiwei\u00dfdenaturierung). Da Proteine zu einem betr\u00e4chtlichen Teil aus essentiellen Aminos\u00e4uren bestehen, die nur von gr\u00fcnen Pflanzen aufgebaut werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen Mensch und Tier Proteine \u00fcber die Nahrung (Pflanzen, Fleisch, Eier, Milch) aufnehmen, um k\u00f6rpereigene Proteine aufbauen zu k\u00f6nnen. \u00a9 Meyers Lexikonverlag.<\/h5>\n<h5>18 Hunnius: Pharmazeutisches W\u00f6rterbuch, 7. V\u00f6llig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage von Artur Burger und Helmut Wachter, Berlin\/New York: Walter de Gruyter, 1993, Seite 262.<\/h5>\n<h5>19 Eine Allergie gegen Giftstoffe weist auf einen Mangel an Natrium chloratum hin, was sich bei allergischen Reaktionen als glasklarer Schleim zeigt, der aus der Nase rinnt.<\/h5>\n<h5>20 Durch \u201eVerbrennung\u201c von Kohlenhydraten, Fetten und Eiwei\u00dfstoffen, die in der Wissenschaft Oxydation genannt wird, f\u00fcr die die Anwesenheit von Sauerstoff notwendig ist, entstehen Kohlens\u00e4ure, Wasser und Harnstoffe. Auf diesen Vorgang wird im Kapitel \u00fcber das Ferrum phosphoricum ausf\u00fchrlich eingegangen. Die Harns\u00e4ure ist das Endprodukt des Proteinstoffwechsels, die nat\u00fcrlicherweise \u00fcber die Niere ausgeschieden wird. Bei einem Mangel an Natrium phosphoricum, kann Harns\u00e4ure nicht ausreichend ausgeschieden werden, sie gelangt auch in den Darm, wo sie in Ammoniak umgebaut wird. Ammoniak wird anschlie\u00dfend von der Leber in Harnstoff metabolisiert und kann dann von den Nieren ausgeschieden werden. Auf diese Zusammenh\u00e4nge wird dann noch bei Nr. 9 Natrium phosphoricum eingegangen werden.<\/h5>\n<h5>21 Sellmann, Timur: Neutrophilen-chemotaktische Proteine in Nasenpolypen<\/h5>\n<h5>Die Histopathologie der Polyposis nasi ist charakterisiert durch Gewebever\u00e4nderungen wie \u00d6dem, gest\u00f6rte Epithelproliferation sowie Akkumulation inflammatorischer Zellen. Ursachen sind nicht bekannt. M\u00f6glich ist die Pr\u00e4senz lokal produzierter Chemokine, die eine Granulozytenmigration induzieren. In dieser Arbeit wurden Chemokine aus Polypengewebe extrahiert, identifiziert und bez\u00fcglich biologischer Aktivit\u00e4t auf Neutrophile \u00fcberpr\u00fcft. Polypen- und Muschelgewebe wurde mittels HPLC (Heparins\u00e4ule, Umkehrphasen- und Kationenaustausch-HPLC) aufgereinigt und durch Boydenkammer-Assays auf das Vorliegen biologischer Aktivit\u00e4t untersucht. Chemotaktisch aktive Peptide wurden in ELISA als NAP-2 identifiziert. NAP-2 ist ein thrombozyt\u00e4r synthetisiertes, neutrophilen-chemotaktisches Chemokin, das durch proteolytische Spaltung von Vorl\u00e4ufern entsteht. In dieser Arbeit wurde NAP-2 als wichtiger chemotaktischer Faktor f\u00fcr die Polyposis bestimmt. Da NAP-2 durch aktivierte Thrombozyten unter Zuhilfenahme einer Protease entsteht, schlie\u00dfen wir in der Biochemie nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler daraus, dass Thrombozyten eine wichtige Rolle in der chronischen Entz\u00fcndung der Nasenschleimhaut eine Rolle spielt. F\u00fcr die Lokalisation\u00a0 von NAP-2 in Nasenpolypen spricht ebenfalls der Nachweis eines erh\u00f6hten Proteasespiegels (Protein spaltendes Enzym) im Vergleich zum Nasenmuschelgewebe.<\/h5>\n<h5>22 Der Tonus ist ein Spannungs- bzw. Erregungszustand eines Gewebes; beim Muskeltonus eben der Muskelgewebe.<\/h5>\n<h5>23 Das Wort \u201eunbewusst\u201c ist eigentlich ungeeignet, den wahren Sachverhalt zu beschreiben. Es verf\u00fchrt zur inneren Einstellung, dass aller Ausdruck von Leben des Menschen mit Bewusstsein zusammenh\u00e4ngt. Der Bereich der Gef\u00fchle und des Gesp\u00fcrs bleiben unber\u00fccksichtigt, ja gelangen aus dem Gesichtskreis. So wird es verst\u00e4ndlich, dass kaum von ungef\u00fchlten und ungesp\u00fcrten Inhalten im Menschen die Rede ist. Bei der Verwendung der Formulierung \u201eunbewusst\u201c handelt es sich meistens um ungesp\u00fcrte Bereiche. Sie liegen au\u00dferhalb der Wahrnehmungsf\u00e4higkeit, au\u00dferhalb einer Schwelle, die den Menschen vor \u00fcberw\u00e4ltigenden, erdr\u00fcckenden Inhalten seines Lebens sch\u00fctzt. Er ben\u00f6tigt diesen Schutz so lange, als er nicht stark genug ist, die Situation ohne Vernichtungsgef\u00fchl anschauen zu k\u00f6nnen. Vielleicht w\u00e4re der Ausdruck unterschwellig angebrachter und bezeichnender.<\/h5>\n<h5>24 Wenn unter einem Gips Schmerzen auftreten, dann muss der Gips unbedingt entfernt werden. Es k\u00f6nnen Nervensch\u00e4den durch Druckstellen hervorgerufen werden, Entz\u00fcndungen k\u00f6nnen bis zum nekrotischen Gewebszerfall fortschreiten.<\/h5>\n<h5>25 Die Botschaft hei\u00dft:\u00a0 \u201eUnd wenn ich dich bis zur Wei\u00dfglut reizen muss, aber du wirst auf mich reagieren!\u201c<\/h5>\n<h5>26 Die Kinder bekommen alles, nur wird ihnen keine Zeit gewidmet.<\/h5>\n<h5>27 Da gibt es eine sehr treffende Bemerkung: \u201eDie verbrauchen aber ihre Umgebung!\u201c<\/h5>\n<h5>28 Auf die Feststellung einer Qualit\u00e4t der eigenen Existenz wird dabei weitestgehend verzichtet.<\/h5>\n<h5>29 Menschen mit gro\u00dfer Angst k\u00f6nnen schwer verweilen: es werden nicht nur die Themen gewechselt, sondern auch Standorte, Autos, Wohnungen, \u2026<\/h5>\n<h5>30 Ein Buch, in dem Geschichten zu diesem Thema erz\u00e4hlt werden, die auch eine gute Tiefenwirkung haben, in die man sich hineinlassen kann: Lucy K\u00f6rner: \u201eDie Farben der Wirklichkeit.\u201c<\/h5>\n<h5>31 Der Satz: \u201eIhm\/Ihr wurde das R\u00fcckgrat gebrochen!\u201c l\u00e4sst den Hintergrund erahnen, die ihre Wurzeln in sehr tief, nach innen gehenden Ereignissen des Menschen haben.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Calcium phosphoricum Organ: Knochen, Muskeln (Eiwei\u00df) 1.1 \u00a0\u00a0 Empfohlene Potenzierung: D 6 1.2 \u00dcberlegungen Dr. Sch\u00fc\u00dflers zu diesem Mineralstoff In seiner Brosch\u00fcre \u00fcber die anorganischen Gewebebilder schreibt er: \u201eWenn ein intensiver Reiz ein Gewebszellengebiet trifft, so wird das Gleichgewicht der Molek\u00fcle eines Zellsalzes gest\u00f6rt. Es gehen in Folge eines solchen Angriffs Molek\u00fcle des betreffenden Salzes verloren, wof\u00fcr Ersatz geliefert werden muss. Da die Bindegewebsr\u00f6hren einerseits Ern\u00e4hrungsfl\u00fcssigkeit zu den Geweben leiten, andererseits die Schadstoffe oder den Bauschutt der durch fortgesetzte Einwirkung des Sauerstoffs zum Abbruch gebrachten Gewebe in die Blutbahn zur\u00fcckf\u00fchren, so m\u00fcssen, da Zufuhr und Abfuhr immer nebeneinander stattfinden, zuleitende und ableitende Bindegewebsr\u00f6hren vorhanden sein; denn Fracht und R\u00fcckfracht k\u00f6nnen bei unausgesetztem G\u00fcterverkehr nicht auf gleichen Schienengleisen bef\u00f6rdert werden. Wenn die Funktion der zuleitenden Bindegewebsr\u00f6hren 1 des Knochenger\u00fcstes unter die Norm herab gestimmt ist, so empf\u00e4ngt der betreffende Knochen oder Knochenteil zu wenig Ern\u00e4hrungsmaterial (kohlensauren Kalk) und demzufolge entstehen z. B. die sogenannte Englische Krankheit (Rachitis), der Sch\u00e4delschwund (Kraniotabes) usw. Ist die Funktion der ableitenden Bindegewebsr\u00f6hren des Knochenger\u00fcstes vermindert, so verz\u00f6gert sich die Abfuhr desjenigen phosphorsauren Kalkes, welcher integrierender Bestandteil der verbrauchten Knochenzellen war. Demzufolge entstehen Knochenauftreibungen. 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Es gehen in Folge eines solchen Angriffs Molek\u00fcle des betreffenden Salzes verloren, wof\u00fcr Ersatz geliefert werden muss. Da die Bindegewebsr\u00f6hren einerseits Ern\u00e4hrungsfl\u00fcssigkeit zu den Geweben leiten, andererseits die Schadstoffe oder den Bauschutt der durch fortgesetzte Einwirkung des Sauerstoffs zum Abbruch gebrachten Gewebe in die Blutbahn zur\u00fcckf\u00fchren, so m\u00fcssen, da Zufuhr und Abfuhr immer nebeneinander stattfinden, zuleitende und ableitende Bindegewebsr\u00f6hren vorhanden sein; denn Fracht und R\u00fcckfracht k\u00f6nnen bei unausgesetztem G\u00fcterverkehr nicht auf gleichen Schienengleisen bef\u00f6rdert werden. Wenn die Funktion der zuleitenden Bindegewebsr\u00f6hren 1 des Knochenger\u00fcstes unter die Norm herab gestimmt ist, so empf\u00e4ngt der betreffende Knochen oder Knochenteil zu wenig Ern\u00e4hrungsmaterial (kohlensauren Kalk) und demzufolge entstehen z. B. die sogenannte Englische Krankheit (Rachitis), der Sch\u00e4delschwund (Kraniotabes) usw. Ist die Funktion der ableitenden Bindegewebsr\u00f6hren des Knochenger\u00fcstes vermindert, so verz\u00f6gert sich die Abfuhr desjenigen phosphorsauren Kalkes, welcher integrierender Bestandteil der verbrauchten Knochenzellen war. Demzufolge entstehen Knochenauftreibungen. 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