{"id":18558,"date":"2019-05-03T18:00:33","date_gmt":"2019-05-03T16:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=18558"},"modified":"2022-09-05T19:57:46","modified_gmt":"2022-09-05T17:57:46","slug":"das-schiele-bad-und-moegliche-synergien-mit-der-apitherapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/das-schiele-bad-und-moegliche-synergien-mit-der-apitherapie\/","title":{"rendered":"Das Schiele-Bad und m\u00f6gliche Synergien mit der Apitherapie"},"content":{"rendered":"\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-18558 gallery-columns-3 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/das-schiele-bad-und-moegliche-synergien-mit-der-apitherapie\/attachment\/das-schiele-bad-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"764\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Das-Schiele-Bad.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-18446\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-18446'>\n\t\t\t\tDas Schiele-Bad (Foto: Sebastian Engels Fotografie)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/das-schiele-bad-und-moegliche-synergien-mit-der-apitherapie\/attachment\/fussanwendung-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"851\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Fu\u00dfanwendung.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-18449\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-18449'>\n\t\t\t\tFu\u00dfanwendung (Foto: Sebastian Engels Fotografie)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/das-schiele-bad-und-moegliche-synergien-mit-der-apitherapie\/attachment\/armanwendung-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"801\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Armanwendung.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-18443\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-18443'>\n\t\t\t\tArmanwendung (Foto: Sebastian Engels Fotografie)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/das-schiele-bad-und-moegliche-synergien-mit-der-apitherapie\/attachment\/schiele-bad-und-bienengift-passau-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Schiele-Bad-und-Bienengift-Passau.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-18455\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-18455'>\n\t\t\t\tSchiele-Bad mit Bienengiftl\u00f6sung als Badezusatz \u2013 Anwendungsdemonstration in Passau 2018 (Foto: Renate Borner)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><em>Teil des Bienengift-Workshops mit Antonio Couto, im Anschluss an den diesj\u00e4hrigen Apitherapiekongress in Passau, war eine kurze Pr\u00e4sentation des Schiele-Bades und eine Anwendungsdemonstration in Kombination mit Bienengift. F\u00fcr alle tiefergehend Interessierten sowie diejenigen, die nicht dabei sein konnten, m\u00f6chte ich das Schiele-Bad hier etwas ausf\u00fchrlicher vorstellen und auf Kombinationsm\u00f6glichkeiten mit der Apitherapie eingehen.<\/em><\/p>\n<h2>Das Schiele-Bad &#8211; ein Kleinod der Hydrotherapie<\/h2>\n<p>Die heilenden Wirkungen des Wassers und verschiedener B\u00e4der werden seit Jahrtausenden genutzt. Das Wirkprinzip des Schiele-Bades geht auf das temperaturansteigende Fu\u00dfbad zur\u00fcck, das im 19. Jahrhundert u. a. von Sebastian Kneipp wiederentdeckt wurde. Mit \u201eSchiele-Bad\u201c werden umgangssprachlich sowohl das Therapieverfahren als auch das dazugeh\u00f6rige Ger\u00e4t bezeichnet.<\/p>\n<p>Entwickelt wurde es von Fritz Schiele (1901 \u2013 1990), der im fr\u00fchen 20. Jahrhundert intensiv die Anatomie des Fu\u00dfes und die Wirkungen verschiedener hydrotherapeutischer Anwendungen studierte. Er erkannte die besondere Sensibilit\u00e4t der <em>Fu\u00dfsohle<\/em>, die \u00fcber eine F\u00fclle von Nervenenden, Thermorezeptoren und Reflexzonen mit den Gef\u00e4\u00dfen und Organen des ganzen K\u00f6rpers in Beziehung steht.<\/p>\n<p>Beim herk\u00f6mmlichen temperaturansteigenden Fu\u00dfbad wird in Abst\u00e4nden hei\u00dfes Wasser von oben hinzu gegossen. Problematisch an dieser Methode ist die sto\u00dfweise Temperaturerh\u00f6hung, die unangenehm oder gar kontraindiziert sein kann, z.\u00a0B. bei Herzerkrankungen oder Krampfadern. Au\u00dferdem gelangt das warme Wasser mit seiner Tendenz nach oben zu steigen bzw. dort zu bleiben beim Hinzugie\u00dfen nicht dorthin, wo es f\u00fcr eine intensive Wirkung ben\u00f6tigt wird, unter die so sensible Fu\u00dfsohle.<\/p>\n<p>Schiele l\u00f6ste diese Probleme, indem er eine spezielle Fu\u00dfbadewanne konstruierte, die vom Boden her automatisch mit einem <em>gleichm\u00e4\u00dfigen<\/em> Temperaturanstieg von 0,5\u00b0C pro Minute beheizt wird. Das entspricht einem Anstieg um 10\u00b0C innerhalb von 20 Minuten.<\/p>\n<p>Der Wannenboden nah der Fu\u00dfsohle ist die w\u00e4rmste Zone im Bad, von dort steigt die W\u00e4rme langsam nach oben. Mit dem gleichm\u00e4\u00dfig direkten Temperaturreiz \u00fcber die Fu\u00dfsohle wird eine tiefgreifende, aber Herz und Kreislauf schonende Wirkung erzielt. Das Schiele-Bad wirkt intensiver und schneller, aber sanfter als das herk\u00f6mmliche ansteigende Fu\u00dfbad. Inzwischen hat es sich seit mehr als 75 Jahren bew\u00e4hrt. Es wird in Praxen und Kliniken eingesetzt, vor allem aber ist es f\u00fcr die Heimanwendung geeignet.<\/p>\n<p>Schiele entwickelte au\u00dferdem Badezus\u00e4tze aus Heilpflanzen, Moor und basischen Salzen. Diese speziellen Rezepturen, z.\u00a0B. Solectron zur Durchblutungssteigerung oder Placenta f\u00fcr die Organ- und Dr\u00fcsenregeneration, erg\u00e4nzen die Wirkung des Fu\u00dfbades. Es k\u00f6nnen aber auch andere Badezus\u00e4tze verwendet werden, wie wir noch sehen werden.<\/p>\n<p>Als Vorbehandlung werden naturreine \u00e4therische \u00d6le, sogenannte Vorweich\u00f6le, unverd\u00fcnnt in die trockene Fu\u00dfsohle eingerieben. Deren Auswahl orientiert sich an der Indikation, aber auch an pers\u00f6nlichen Duftvorlieben. Die eigene Nase darf hier mitentscheiden, denn was der Nase angenehm ist, hat meist auch eine vegetativ ausgleichende Wirkung.<\/p>\n<p>Die Vorweich\u00f6le dringen \u00fcber die Poren rasch ins Blut ein. Ihre Aufgabe ist einerseits, den Kontakt zwischen Badefl\u00fcssigkeit und Haut zu intensivieren und andererseits, die Wirkung des Schiele-Bades in eine bestimmte Richtung zu verst\u00e4rken. Beispielsweise kann zur Herz-Kreislauf-Kr\u00e4ftigung der Badezusatz Solectron bei niedrigem Blutdruck mit dem \u00e4therischen \u00d6l des Rosmarins kombiniert werden, bei hohem Blutdruck mit Lavendel und bei Angina pectoris mit Kampfer.<\/p>\n<p>In\u00a0der\u00a0Regel wird je Behandlung nur ein einziges \u00d6l verwendet. Eine Kombination von zwei bis drei \u00d6len ist aber m\u00f6glich und ein \u201e\u00d6lwechsel\u201c nach einem Behandlungszeitraum von einigen Wochen sogar empfehlenswert.<\/p>\n<p>Eine haut- und gef\u00e4\u00dfpflegende Lotion, die Poren und Gef\u00e4\u00dfe sanft zusammenzieht, schlie\u00dft die Behandlung ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-medium\" dir=\"ltr\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><span lang=\"de\" tabindex=\"0\">Die Wirkung des Schiele-Bades<\/span><\/h3>\n<p>Die w\u00e4hrend der Anwendung auf die Fu\u00dfsohle einwirkenden Reize l\u00f6sen verschiedene reflektorische Reaktionen aus, in deren Folge sich bestimmte Gef\u00e4\u00dfe erweitern (z. B. Haut, Herzkranzgef\u00e4\u00dfe), andere verengen (z. B. Leber, Milz). Dies sorgt f\u00fcr eine gro\u00dfvolumige Umverteilung des Blutes im K\u00f6rper. Blut aus dem K\u00f6rperinnern wird in die Peripherie geleitet, gestautes Blut wieder dem Kreislauf zugef\u00fchrt, die Herzdurchblutung verst\u00e4rkt, hoher Blutdruck gesenkt, das Herz entlastet.<\/p>\n<p>Bei fortgesetzter Anwendung intensivieren sich Blutzirkulation und Lymphfluss nachhaltig. Herz und Gef\u00e4\u00dfe werden sanft trainiert und der Blutdruck stabilisiert. Die Neubildung von Kapillargef\u00e4\u00dfen, sogenannten Kollateralen, wird stimuliert.<\/p>\n<p>Dieser intensiven Wirkung auf das gesamte Herz-Kreislauf-System verdankt das Schiele-Bad seinen eigentlichen Namen \u201eKreislauftrainingsger\u00e4t\u201c. Die fachlich korrekte Bezeichnung der Anwendung lautet \u201ePassives Kreislauftraining nach Schiele\u201c.<\/p>\n<p>Seine Wirkungen reichen jedoch weit \u00fcber den Blutkreislauf hinaus. Die gesteigerte Mikrozirkulation im Kapillarbereich liefert den Zellen vermehrt Sauerstoff und N\u00e4hrstoffe, Stoffwechselendprodukte werden abtransportiert, Ablagerungen und Stauungen l\u00f6sen sich, der Zellstoffwechsel wird angekurbelt und der Zwischenzellraum entschlackt. So k\u00f6nnen sich zuvor durch Mangeldurchblutung unterversorgte und funktionseingeschr\u00e4nkte Zellen wieder regenerieren. Davon profitieren alle Organe und Stoffwechselprozesse. Das erkl\u00e4rt die heilsame Wirkung des Schiele-Bades bei vielen Erkrankungen.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWer \u00fcber Erfahrung verf\u00fcgt (\u2026), wei\u00df, dass Durchblutung das Wichtigste ist. Die Schiele-B\u00e4der helfen meist noch da, wo alles andere versagt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Dr. med. Fritz Becker, Berchtesgaden, 1989 nach 39 Jahren Erfahrung mit dem Schiele-Bad<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<h3>Anwendungsgebiete<\/h3>\n<p>Neben den Herz-Kreislauf- und Gef\u00e4\u00dferkrankungen ist das Schiele-Bad besonders erfolgreich in der Nervengewebsregeneration und bei Wundheilungsst\u00f6rungen, etwa beim Diabetischen Fu\u00dfsyndrom sowie bei chronischen Schmerzen.<\/p>\n<p>Die Schleimh\u00e4ute des Nasen-Rachenraums und die Unterleibsorgane werden beim Schiele-Bad reflektorisch am st\u00e4rksten durchw\u00e4rmt; daraus resultiert seine Heilkraft bei allen Beschwerden, die mit chronisch kalten F\u00fc\u00dfen in Zusammenhang stehen, wie rezidivierenden Atem- und Harnwegsentz\u00fcndungen, eingeschr\u00e4nkter Nierenfunktion, Reizblase, Prostataleiden, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsschw\u00e4che, Migr\u00e4ne etc<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Herz-Kreislauf<\/h3>\n<p>Durchblutungsst\u00f6rungen, Herzinsuffizienz, hoher und niedriger Blutdruck, Angina pectoris, nach Herzinfarkt, nach Schlaganfall, auch pr\u00e4ventiv!<\/p>\n<p><em>Hinweis:<\/em> Beim Bluthochdruck wird im Behandlungsverlauf oft eine Medikamentenreduktion m\u00f6glich.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Gef\u00e4\u00df- und Lymphsystem<\/h3>\n<p>Arteriosklerose der gro\u00dfen und kleinen Gef\u00e4\u00dfe, Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), chronisch kalte H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, Gef\u00e4\u00dfkr\u00e4mpfe, z.\u00a0B.\u00a0Raynaud-Syndrom, gef\u00e4\u00dfbedingte Migr\u00e4ne, Venenschw\u00e4che, Krampfadern, Lymphabflussst\u00f6rungen, Lymph\u00f6deme, Ulcus cruris, Diabetischer Fu\u00df, Raucherbein.<\/p>\n<p><em>Hinweis zu Krampfadern:<\/em> Bei diesen gelten herk\u00f6mmliche ansteigende Fu\u00dfb\u00e4der als kontraindiziert. Das Schiele-Bad st\u00e4rkt und trainiert Gef\u00e4\u00dfe und Bindegewebe jedoch sehr sanft. Gro\u00dfe Krampfadern bleiben, k\u00f6nnen nach einiger Zeit aber weniger sichtbar sein. Wassereinlagerungen bilden sich zur\u00fcck, Schweregef\u00fchle und Kr\u00e4mpfe klingen i.\u00a0d.\u00a0R. vollst\u00e4ndig ab.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Augen\/Ohren<\/h3>\n<p>Diabetische Retinopathie, Grauer Star, Erhalt und Verbesserung des Sehverm\u00f6gens, Mittelohrentz\u00fcndungen, Otosklerose, Tinnitus, Schwindel, Altersschwerh\u00f6rigkeit<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Atemwege<\/h3>\n<p>Asthma bronchiale, akute, chronische und rezidivierende Bronchitiden und Nasennebenh\u00f6hlenentz\u00fcndungen, Erk\u00e4ltungen<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Nervensystem<\/h3>\n<p>L\u00e4hmungen, Multiple Sklerose, Parkinson, Karpal- und Tarsaltunnelsyndrom, Ischialgie, Morbus Sudeck, Kopfschmerzen und andere chronische Schmerzzust\u00e4nde, Restless Legs, nerv\u00f6se Unruhe, Schlafst\u00f6rungen, Ged\u00e4chtnisschw\u00e4che, Konzentrationsst\u00f6rungen<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Bewegungsapparat<\/h3>\n<p>Chronische Schmerzen, Muskelverspannungen, -verh\u00e4rtungen und -kr\u00e4mpfe, Wirbels\u00e4ulenerkrankungen, Lumbago, Spondylose, Morbus Bechterew, Gelenk- und Weichteilrheuma, Arthrose, Arthritis, Schleimbeutelentz\u00fcndungen, Fersensporn, Tennisarm, Fibromyalgie, zur Gewebsregeneration nach Verletzungen und Operationen<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Stoffwechsel<\/h3>\n<p>Verdauungsschw\u00e4che, Darmtr\u00e4gheit, Fettstoffwechselst\u00f6rungen, Metabolisches Syndrom, Gicht, Diabetes Typ 1\/2 und Folgeerkrankungen, Allergien<\/p>\n<p><em>Tipp:<\/em> Ein akuter Gichtanfall l\u00e4sst sich h\u00e4ufig mit ein- bis zweimaliger Schonender Anwendung kupieren.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Haut<\/h3>\n<p>Psoriasis, Ekzeme, Neurodermitis, Akne, Furunkulose, Fu\u00dfschwei\u00df, Wundheilungsst\u00f6rungen<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Urogenitalbereich<\/h3>\n<p>Akute, chronische und rezidivierende Harnwegsinfekte, Niereninsuffizienz, Reizblase, Inkontinenz, Entz\u00fcndungen der weiblichen Unterleibsorgane, unerf\u00fcllter Kinderwunsch, PMS, Menstruationsbeschwerden, Prostataerkrankungen, Potenzst\u00f6rungen<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Au\u00dferdem<\/h3>\n<p>Abgesehen vom therapeutischen Einsatz ist das Schiele-Bad aufgrund seiner Wirkweise nat\u00fcrlich auch ein \u201eAnti-Aging\u201c-Mittel par excellence. Ich bevorzuge allerdings den Ausdruck \u201eGesundes Altern\u201c.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"Heading3\">Anwendung<\/h3>\n<p>Von entscheidender Bedeutung f\u00fcr den Erfolg ist die regelm\u00e4\u00dfige Anwendung, optimal an mindestens 5\u00a0aufein\u00adander\u00adfolgenden Tagen in der Woche. Die Wirkung ist intensiver und nachhaltiger, wenn die Anwendungstage direkt aufeinander folgen. Bei den meisten Krankheitsbildern ist eine mindestens 3-monatige Kur n\u00f6tig, bei chronischen Erkrankungen auch noch wesentlich l\u00e4nger bis hin zur dauerhaften Anwendung.<\/p>\n<p>Bei Erkrankungen des oberen K\u00f6rperdrittels und wenn eine Fu\u00dfanwendung nicht m\u00f6glich ist, werden stattdessen Hand- oder Armb\u00e4der genommen. Die Wassertemperatur zu Beginn liegt bei etwa 33\u00b0C und steigt auf maximal 43\u00b0C. Nach eingehender Beratung, in der die individuellen Badebedingungen (Anfangs- und Endtemperatur, Badedauer, Wahl des Badezusatzes und der Vorweich\u00f6le) festgelegt werden, wird das Schiele-Bad meist als Heimanwendung durchgef\u00fchrt, je nach Bedarf ein- oder zweimal t\u00e4glich.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"Heading3\">Vorbereitung<\/h3>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung von Kreislauf und Stoffwechselprozessen ein Glas Wasser trinken.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"Heading3\">Anwendung<\/h3>\n<p>Die Wanne mit Wasser und Badezusatz f\u00fcllen. Hat das Wasser die gew\u00fcnschte Starttemperatur erreicht, etwa 5\u00a0Tropfen des Vorweich\u00f6ls pur in jede Fu\u00dfsohle einmassieren und dann die F\u00fc\u00dfe in die Wanne setzen. Die ca.\u00a020 Minuten bis zum Erreichen der Endtemperatur mit Buch, Telefon, Fernseher oder am besten ganz in Ruhe genie\u00dfen. Auf der gew\u00fcnschten Endtemperatur kann noch einige Minuten verweilt werden. Bei Unwohlsein kann die Behandlung jederzeit bei niedrigerer Temperatur beendet werden.<\/p>\n<p>Zur Armanwendung das Vorweich\u00f6l in die Handfl\u00e4chen einmassieren und dann die Fingerspitzen, die Handfl\u00e4chen oder die Unterarme in die Wanne legen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"Heading3\">Nachbehandlung<\/h3>\n<p>Die F\u00fc\u00dfe bzw. Arme abtrocknen und mit Kavitham-Lotion einreiben. Wenn m\u00f6glich, eine halbe Stunde Nachruhen mit hochgelagerten Beinen. Hinterher warmhalten.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"Heading3\">Reaktionen<\/h3>\n<p>Eine z\u00fcgige Verbesserung der Beschwerden ist m\u00f6glich, bei chronischen und schweren Erkrankungen aber auch eine kurzfristige Verschlechterung, die als Heilreaktion zu verstehen ist.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen vor\u00fcbergehend <em>alte Symptome zur\u00fcckkehren, bestehende Symptome verst\u00e4rkt auftreten<\/em> oder <em>auch Symptome sp\u00fcrbar werden<\/em>, die bei nicht verbesserter Durchblutungssituation in Zukunft aufgetreten w\u00e4ren. So k\u00f6nnen sich Schmerzen an bekannten, aber auch an bisher unbekannten Stellen zeigen.<\/p>\n<p>M\u00f6glich sind auch: leichte \u00d6deme und\/oder Schweregef\u00fchl in den Beinen, vertiefte Atmung, Antriebslosigkeit, vermehrte Urinausscheidung mit erh\u00f6htem Harns\u00e4ureanteil, sinkender Blutdruck.<\/p>\n<p>Werden diese Reaktionen als zu unangenehm empfunden, wird zun\u00e4chst mit der Schonenden Anwendung fortgefahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Schonende Anwendung<\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em>Je gelinder, je schonender \u2013 desto besser und wirksamer.<\/em><\/p>\n<p><em>Sebastian Kneipp<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Heilpraktiker Klaus Dieter Nassall entwickelte die sogenannte Schonende Anwendung des Schiele-Bades. Die urspr\u00fcngliche Standardanwendung (Badedauer 20 Minuten, Temperaturanstieg um 10\u00b0C von 35\u00b0C auf 45\u00b0C) war nicht f\u00fcr alle Patienten gleicherma\u00dfen gut vertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Die Schonende Anwendung erlaubt sowohl durch die verk\u00fcrzte Badedauer als auch die sehr langsame Steigerung der Endtemperatur eine Anpassung des Therapiereizes an die aktuelle Lebens- und Regenerationskraft des Patienten. \u00dcberlastungen von Gef\u00e4\u00dfen und Organen und Erstverschlimmerungen lassen sich so weitgehend vermeiden, die individuell vertr\u00e4glichste und damit wirksamste Endtemperatur sicher bestimmen. Die Schonende Anwendung ist ratsam bei<\/p>\n<ul>\n<li>schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem und niedrigem Blutdruck<\/li>\n<li>Krampfadern, Venen- und Lymphschw\u00e4che, \u00d6demen<\/li>\n<li>Nierenerkrankungen<\/li>\n<li>Diabetischem Fu\u00dfsyndrom<\/li>\n<li>Schmerzen, z. B. bei Gelenkerkrankungen<\/li>\n<li>Erkrankungen mit Sch\u00e4digung des Nervengewebes<\/li>\n<li>zu Beginn der Behandlung bei schweren Erkrankungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Durchf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Woche 33\u00b0C &#8211; 37\u00b0C<\/li>\n<li>Woche 33\u00b0C &#8211; 37,5\u00b0C<\/li>\n<li>Woche 33\u00b0C &#8211; 38\u00b0C<\/li>\n<li>Woche 33\u00b0C &#8211; 38,5\u00b0C<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ab dem zweiten Monat sollte eine Endtemperatur von 39\u00b0C f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Monate eingehalten werden. Anschlie\u00dfend kann sie in Absprache mit einem Therapeuten versuchsweise in 0,5\u00b0C-Schritten gesteigert werden &#8211; solange dies als wohltuend empfunden wird. Treten unangenehme Reaktionen auf, ist die Endtemperatur wieder in einen beschwerdefreien Bereich zu senken.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich kann die Therapie auch mit einer Endtemperatur von 39\u00b0C oder 40\u00b0C wirkungsvoll fortgesetzt werden. F\u00fcr den Erfolg ist nicht eine weitere Erh\u00f6hung der Endtemperatur entscheidend, sondern die regelm\u00e4\u00dfige Durchf\u00fchrung der B\u00e4der.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 class=\"Heading3\">Vorsichtsma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p>Es gibt nur wenige Einschr\u00e4nkungen, die zu beachten sind: Keine Anwendung bei akuter Blinddarmentz\u00fcndung, gastrointestinalen Blutungen, (Aorten)-aneurysma, akuter Thrombose sowie postoperativ, solange Blutungsgefahr besteht, au\u00dferdem bei Fieber und direkt nach dem Essen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Der Diabetische Fu\u00df und seine Behandlung mit dem Schiele-Bad<\/h3>\n<p>Besondere Bedeutung hat das Schiele-Bad bei der Vorbeugung und Behandlung des Diabetischen Fu\u00dfsyndroms, einer gef\u00fcrchteten Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Diese f\u00fchrt j\u00e4hrlich zu gesch\u00e4tzten 40.000 Amputationen in Deutschland, das sind zwei Drittel aller durchgef\u00fchrten Amputationen. Betroffen sind Typ 1- und Typ 2-Diabetiker.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ursachen und Entstehung<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber l\u00e4ngere Zeit erh\u00f6hte Blutzuckerkonzentrationen sch\u00e4digen die gro\u00dfen und kleinen Blutgef\u00e4\u00dfe (Diabetische Makro- und Mikroangiopathie) und das Nervengewebe (Diabetische Polyneuropathie). Stark in Mitleidenschaft gezogen werden vor allem die Kapillargef\u00e4\u00dfe an Auge (Retinopathie), Niere (Nephropathie) und Nerven (Neuropathie). Mangeldurchblutung und eingelagerte Stoffwechselendprodukte sch\u00e4digen das Nervengewebe bis hin zum Funktionsverlust. Diese Ver\u00e4nderungen vollziehen sich im ganzen K\u00f6rper, bemerkt werden sie oft zuerst an den F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anzeichen f\u00fcr Durchblutungsst\u00f6rungen am Fu\u00df<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>kalte F\u00fc\u00dfe<\/li>\n<li>blasse oder bl\u00e4uliche Haut<\/li>\n<li>Wadenschmerzen- und Kr\u00e4mpfe<\/li>\n<li>Wundheilungsst\u00f6rungen<\/li>\n<li>offene Geschw\u00fcre, Nekrosen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anzeichen f\u00fcr Nervensch\u00e4digungen am Fu\u00df<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>herabgesetztes Schmerz-, Temperatur-\u00ad und Vibrationsempfinden<\/li>\n<li>Taubheits- und K\u00e4ltegef\u00fchle<\/li>\n<li>Ameisenlaufen, Kribbeln, Brennen, Stechen<\/li>\n<li>Schmerz bei ruhenden F\u00fc\u00dfen, vor allem nachts<\/li>\n<li>L\u00e4hmungen der Fu\u00dfmuskulatur, Fehlbelastungen, Druckstellen, Verletzungen<\/li>\n<li>Gelenkschwellungen<\/li>\n<li>vermehrte Hornhautbildung<\/li>\n<li>Nagelpilzinfektionen<\/li>\n<li>eher warme F\u00fc\u00dfe und aufgrund gest\u00f6rter Schwei\u00dfsekretion sehr trockene, rissige Haut<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diabetes ist eine komplexe Erkrankung und so zeigen sich nur in einem Teil der F\u00e4lle entweder Symptome von Durchblutungsst\u00f6rungen oder von Nervensch\u00e4digungen. H\u00e4ufig sind Mischformen. Zur Entstehung des Diabetischen Fu\u00dfes f\u00fchrt letztlich ein Zusammenspiel beider Faktoren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Komplikation<\/strong><\/p>\n<p>Der Charcotfu\u00df (DNOAP = diabetisch-neuropathische Osteoarthropathie) ist eine Komplikation des Diabetischen Fu\u00dfes. Infolge der Polyneuropathie mit Fehlstellungen und Verlust der Schmerzempfindlichkeit kommt es zu unbemerkten Knochenbr\u00fcchen. Als miturs\u00e4chliche Faktoren werden u.\u00a0a. multiple Mikrofrakturen und Knochenstoffwechselver\u00e4nderungen diskutiert. Erste Anzeichen sind Schwellung und R\u00f6tung des Fu\u00dfes bei nahezu vollst\u00e4ndiger Schmerzfreiheit. Statt notwendiger Schonung wird der Fu\u00df weiter belastet. Schwere Gelenk- und Knochendeformationen sowie offene Geschw\u00fcre k\u00f6nnen die Folge sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Durchf\u00fchrung des Schiele-Bades beim Diabetischen Fu\u00df\/Charcotfu\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wird mit der Schonenden Anwendung begonnen, um eine st\u00e4rkere Erstverschlimmerung zu vermeiden. Offene Wunden k\u00f6nnen zun\u00e4chst z. B. mit Lanolin abgedeckt oder ganz aus dem Wasser herausgelassen werden, bis sie sich geschlossen haben. Es ist auch m\u00f6glich, zuerst nur den ges\u00fcnderen Fu\u00df zu behandeln; durch die konsensuelle Reaktion wird auch die Durchblutung des anderen Fu\u00dfes intensiviert. Weisen beide F\u00fc\u00dfe gro\u00dffl\u00e4chige Wunden auf, kann die Behandlung mit Armb\u00e4dern begonnen und nach Besserung an den F\u00fc\u00dfen fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erste Reaktionen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>starkes Kribbeln, Unruhe in den Beinen<\/li>\n<li>R\u00fcckkehr des Schmerzempfindens<\/li>\n<li>beim Charcotfu\u00df: vor\u00fcbergehende Zunahme der Schwellung<\/li>\n<li>alle Symptome, die vorhanden sind bzw. waren, kehren zur\u00fcck: je nach Schwere der Gewebssch\u00e4den kommt es meist zu einer Erstverschlimmerung, besonders wenn bereits Sensibilit\u00e4tsst\u00f6rungen bestehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reaktionen bei fortgesetzter Anwendung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verschwinden des Kribbelns<\/li>\n<li>Schmerzreduktion bis zur Schmerzfreiheit<\/li>\n<li>Eintritt der Wundheilung<\/li>\n<li>R\u00fcckbildung von Nekrosen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erfahrungen<\/strong><\/p>\n<p>Behandlungserfahrungen aus mehreren Jahrzehnten zeigen, dass je nachdem, wie lange die Symptome bestehen und wie schwerwiegend sie bei Behandlungsbeginn sind, mit Schiele-B\u00e4dern zumindest die weitere Ausbreitung des Krankheitsgeschehens gehemmt wird. In den meisten F\u00e4llen f\u00fchrt die Behandlung zu tiefgreifender Regeneration und erheblicher Besserung der Beschwerden, besonders bei Nervengewebssch\u00e4den. Ein Gro\u00dfteil der Patienten erreicht bei langfristiger und konsequenter Anwendung Beschwerdefreiheit.<\/p>\n<p>Als \u201eNebeneffekte\u201c der Behandlung k\u00f6nnen sich auch Besserungen arterieller und ven\u00f6ser Durchblutungsst\u00f6rungen sowie der Retino- und Nephropathie einstellen. Der Diabetes (Typ 2) als Grunderkrankung kann ebenfalls positiv beeinflusst werden. Deshalb ist die Medikation w\u00e4hrend der Behandlung regelm\u00e4\u00dfig zu pr\u00fcfen und ggf. anzupassen. Wichtig ist, die Behandlung auch nach Eintritt der Besserung fortzuf\u00fchren, um R\u00fcckf\u00e4llen vorzubeugen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Schiele-Bad und Apitherapie<\/h3>\n<p>Mit der Durchblutung unterst\u00fctzt das Schiele-Bad eine fundamentale Lebensfunktion. Es l\u00e4sst sich daher sinnvoll mit vielen anderen Therapieverfahren kombinieren. Da seine Wirkung vorwiegend systemischer Natur ist, kommt es dabei i.d.R. nicht zu unerw\u00fcnschten Wechselwirkungen oder \u00dcberforderung des Patienten durch ein \u00dcberma\u00df verschiedener Therapiereize.<\/p>\n<p>Ich arbeite seit Jahren intensiv mit dem Schiele-Bad, und je mehr ich mich eingehend mit der Apitherapie besch\u00e4ftige, desto \u00f6fter darf ich erleben, wie harmonisch und effektiv beide zusammenwirken.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefasst: Je besser die Durchblutungssituation ist und Zellstoffwechsel und Zellkommunikation funktionieren, desto effektiver k\u00f6nnen apitherapeutische Ma\u00dfnahmen greifen. Das erreichen wir mit dem Schiele-Bad. Dessen Wirkung wiederum kann mittels Apitherapie intensiviert und konkreter auf spezielle Beschwerden ausgerichtet werden.<\/p>\n<p>Dabei lohnt es sich, neben der langfristigen Synergie beider Verfahren auch ganz gezielt kurzfristige Effekte zur gegenseitigen Wirkverst\u00e4rkung zu nutzen, was den Therapieverlauf wiederum auch auf l\u00e4ngere Sicht positiv beeinflusst. Daraus leiten sich eine ganze Reihe m\u00f6glicher Anwendungskombinationen ab. Nachfolgend eine \u00dcbersicht:<\/p>\n\n<table id=\"tablepress-94\" class=\"tablepress tablepress-id-94 tbody-has-connected-cells\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Anwendungs-kombination<\/th><th class=\"column-2\">Erl\u00e4uterung<\/th><th class=\"column-3\">Beispiele<\/th><th colspan=\"2\" class=\"column-4\">Synergieeffekt<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\"><\/td><td class=\"column-3\"><\/td><td class=\"column-4\">kurz-fristig<\/td><td class=\"column-5\">lang-fristig<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">begleitend<\/td><td class=\"column-2\">Apitherapeutikum und Schiele-Bad werden innerhalb desselben Zeitraums angewendet (aber nicht gleichzeitig und nicht gemischt).<\/td><td class=\"column-3\">3 x t\u00e4gl. Einnahme Propolis und 1 x t\u00e4gl. abends Schiele-Bad<br \/>\n1 x t\u00e4gl. Einnahme Pollen, 2 x t\u00e4gl. Apilarnil und 1 x t\u00e4gl. Schiele-Bad<br \/>\n<\/td><td class=\"column-4\"><\/td><td class=\"column-5\">x<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td rowspan=\"2\" class=\"column-1\">aufeinander folgend<\/td><td class=\"column-2\">Apitherapeutikum und Schiele-Bad werden entweder mittel-<\/td><td class=\"column-3\">Schiele-Bad vor Apitherapie<\/td><td class=\"column-4\"><\/td><td class=\"column-5\">x<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-2\">oder unmittelbar aufeinander folgend angewendet (aber nicht gleichzeitig und nicht gemischt).<\/td><td class=\"column-3\">Honigmassage nach Schiele-Bad<br \/>\nBienenwachswickel nach Schiele-Bad<br \/>\nApipunktur vor\/nach Schiele-Bad<br \/>\n<\/td><td class=\"column-4\">x<\/td><td class=\"column-5\">x<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">gleichzeitig<\/td><td class=\"column-2\">Apitherapeutikum und Schiele-Bad werden gleichzeitig appliziert (aber nicht gemischt).<\/td><td class=\"column-3\">Stockluft und Schiele-Bad<br \/>\nPropolisverdampfer und Schiele-Bad<br \/>\nBienengiftcreme lokal und Schiele-Bad<\/td><td class=\"column-4\">x<\/td><td class=\"column-5\">x<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">gleichzeitig gemischt<\/td><td class=\"column-2\">Apitherapeutikum und Schiele-Bad werden vor Behandlung gemischt und gleichzeitig appliziert.<\/td><td class=\"column-3\">Bienengiftl\u00f6sung als Badezusatz im Schiele-Bad<br \/>\nPropolisextrakt als Badezusatz im Schiele-Bad<\/td><td class=\"column-4\">x<\/td><td class=\"column-5\">x<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-94 from cache -->\n<p><em>Differenzierung von Anwendungskombinationen Schiele-Bad\/Apitherapie<\/em><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Begleitende Anwendung<\/h3>\n<p>Begleitend \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum (Wochen, Monate, kurweise, ggf. auch dauerhaft) angewendet, erg\u00e4nzen sich Schiele-Bad und Apitherapie besonders gut u.a. bei chronischen und rezidivierenden Erkrankungen, zur Prophylaxe bei bestimmten Dispositionen und auf dem Gebiet \u201eGesundes Altern\u201c. Alle Bienenprodukte k\u00f6nnen ohne Einschr\u00e4nkungen begleitend mit dem Schiele-Bad kombiniert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beispiele<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Herz-Kreislauf- und Gef\u00e4\u00dfst\u00e4rkung: Schiele-Bad + Honig, Bienengift, Propolis<\/li>\n<li>Verbesserung der Blutzusammensetzung, Blutverd\u00fcnnung: Schiele-Bad + Bienengift<\/li>\n<li>Abbau sklerotischer Ablagerungen (Gef\u00e4\u00dfe, Nieren etc.): Schiele-Bad + Wachsmottenlarventinktur<\/li>\n<li>Rheumatische Erkrankungen: Schiele-Bad + Apipunktur oder Bienengiftsalbe, Propolis<\/li>\n<li>Infektanf\u00e4lligkeit und rezidivierende Atemwegsinfektionen: Durchblutung und Abschwellung der Schleimh\u00e4ute des Nasen-Rachenbereichs mit dem Schiele-Bad + Propolis, Gel\u00e8e Royale, Honig, Stockluft<\/li>\n<li>Erkrankungen des Urogenitalbereichs, z.\u00a0B. rezidivierende Entz\u00fcndungen, Menstruationsbeschwerden, Prostataerkrankungen, Infertilit\u00e4t und Potenzst\u00f6rungen, die oft mit K\u00e4lte- und Stagnationsprozessen assoziiert sind: Durchw\u00e4rmung, Aktivierung und Reinigung der Unterleibsorgane mit dem Schiele-Bad\u00a0+ je nach Beschwerden Propolis, Apilarnil, Gel\u00e8e Royale, Bienengift<\/li>\n<li>Die Wundbehandlung (s.a. \u201eDer Diabetische Fu\u00df und seine Behandlung mit dem Schiele-Bad\u201c) darf keinesfalls fehlen: hier treffen sich mit Schiele-Bad und Honig zwei therapeutische Schwergewichte, die sich optimal erg\u00e4nzen. Ob ausschlie\u00dflich begleitend oder auch aufeinander folgend oder gleichzeitig angewendet, ist immer im Therapieverlauf nach individuellen und praktischen Erw\u00e4gungen zu entscheiden. Zu Beginn der Behandlung mit dem Schiele-Bad kommt es i.\u00a0d.\u00a0R. zu einer vermehrten Exsudation aus der Wunde. Nach abgeschlossener Wundheilung ist das Schiele-Bad das Mittel der Wahl zur Vorbeugung von Rezidiven.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><\/h3>\n<h3>Aufeinander folgende Anwendung<\/h3>\n<p>F\u00fcr bestimmte Wirkungen bzw. Wirkverst\u00e4rkungen werden Schiele-Bad und Apitherapie aufeinander folgend angewendet.<\/p>\n<p>Als vorbereitende Ma\u00dfnahme zur Verbesserung von Blutfluss, Gef\u00e4\u00dfelastizit\u00e4t und Organfunktionen sowie zur Entgiftung kann das Schiele-Bad vor Beginn der Apitherapie f\u00fcr einige Wochen allein angewendet werden. Mit dieser aufeinander folgenden Anwendung schaffen wir ein f\u00fcr die Apitherapie f\u00f6rderliches Milieu und senken das Risiko unerw\u00fcnschter Reaktionen auf starke Therapiereize wie etwa Bienengift.<\/p>\n<p>Zur gezielten Nutzung kurzfristiger Effekte (w\u00e4hrend und kurze Zeit nach der Anwendung) vor allem des Schiele-Bades empfiehlt sich die unmittelbar aufeinander folgende Anwendung beider Verfahren:<\/p>\n<p>Der gesteigerte Blut- und Lymphfluss bei weitgestellten Hautgef\u00e4\u00dfen kurbelt den Hautstoffwechsel an und erh\u00f6ht die Aufnahme- und Ausscheidungsf\u00e4higkeit unseres gr\u00f6\u00dften Organs. Davon profitieren alle apitherapeutischen Hautanwendungen, besonders nat\u00fcrlich die Honigmassage. Aber auch Einreibungen, Masken, Wickel, Umschl\u00e4ge etc., die nicht gleichzeitig durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, entfalten noch kurz nach dem Schiele-Bad eine intensive Wirkung.<\/p>\n<p>Besonders potent ist die Synergie von Schiele-Bad und Bienengift. Durchblutungsf\u00f6rdernd und kapillarisierend, immunstimulierend, schmerzlindernd und nervengewebsregenerierend, bilden sie bei vielen &#8211; auch schweren &#8211; Erkrankungen ein starkes Team.<\/p>\n<p>Bei dieser aufeinander folgenden Kombination ist immer die individuelle Herz-Kreislauf-Situation des Patienten zu beachten. Beide Anwendungen wirken tendenziell kurzfristig blutdrucksenkend, das Schiele-Bad jedoch auch kreislaufstabilisierend und blutdruckausgleichend.<\/p>\n<p>Empfehlenswert ist, auf eine Bienengiftbehandlung ein Schiele-Bad folgen zu lassen. Die gute Verteilung der Wirkstoffe des Bienengifts und der auf Hochtouren arbeitende Stoffwechsel sorgen f\u00fcr intensive Wirkung, w\u00e4hrend der Patient sich entspannt.<\/p>\n<p>Bei mangelhafter Durchblutung und Blutdruckproblemen kann ein Schiele-Bad vor der Bienengiftbehandlung zweckm\u00e4\u00dfig sein. Ist der Blutdruck niedrig, vielleicht sogar mit K\u00e4ltegef\u00fchl verbunden, trifft das Bienengift dann auf einen bereits \u201evorgew\u00e4rmten\u201c Patienten mit angeregter Kreislauft\u00e4tigkeit; hoher Blutdruck kann damit etwas gesenkt werden. In beiden F\u00e4llen tr\u00e4gt auch die Entspannung w\u00e4hrend des Bades zu einem stabilen Kreislauf bei.<\/p>\n<p>Um die f\u00fcr einen Patienten vorteilhafteste Abfolge zu finden, ist es hilfreich, vor Beginn der kombinierten Behandlung zun\u00e4chst seine individuellen Reaktionen auf die Einzelanwendungen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Gleichzeitige Anwendung<\/h3>\n<p>Ist die Durchf\u00fchrung nicht zu kompliziert und bleiben die verschiedenen Therapiereize \u00fcberschaubar, k\u00f6nnen Schiele-Bad und Apitherapie auch gleichzeitig Anwendung finden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Schiele-Bades stellt sich oft eine vertiefte Atmung ein. Dies legt nahe, dass gleichzeitig applizierte Bienenstockluft intensiver eingeatmet wird und weiter in die tieferen Regionen der Atemwege vordringen kann. \u00dcber die kr\u00e4ftig durchbluteten Schleimh\u00e4ute der Atemwege k\u00f6nnen die Stockluftkomponenten effizient ins Blut aufgenommen und im K\u00f6rper verteilt werden. Ein \u00e4hnlich positiver Effekt ist von der Kombination mit dem Propolisverdampfer zu erwarten.<\/p>\n<p>Gut geeignet sind auch kleinere, lokal begrenzte Hautanwendungen, die im Sitzen m\u00f6glich sind und die Entspannung w\u00e4hrend des Bades nicht st\u00f6ren, z. B. eine Honigmaske, Einreibungen mit Propolis- oder Bienengiftsalbe. Gr\u00f6\u00dfere Hautanwendungen sind besser nach dem Schiele-Bad durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Gleichzeitig gemischte Anwendung<\/h3>\n<p>In dieser Kombination sind Schiele-Bad und Apitherapie am innigsten verbunden. In der Badefl\u00fcssigkeit gel\u00f6ste Substanzen, wie z.\u00a0B. Bienengift, werden \u00fcber die mit Vorweich\u00f6len vorbereiteten Fu\u00dfsohlen leicht aufgenommen und mit dem intensiv zirkulierenden Blut im K\u00f6rper z\u00fcgig verteilt.<\/p>\n<p>Dieser zus\u00e4tzliche Applikationsweg, den das Schiele-Bad bietet, ist nicht nur sehr angenehm, sondern auch eine Alternative, wenn eine Behandlung mit Injektionen oder Apipunktur nicht m\u00f6glich oder gew\u00fcnscht ist.<\/p>\n<p>Neben Bienengiftl\u00f6sung kommen daf\u00fcr u.a. auch diverse Bienenextrakte (z.\u00a0B. Tee, Pulver) in Frage, au\u00dferdem Propolis auf Wasserbasis. Harz- und wachshaltige Zubereitungen eignen sich wegen ihrer fehlenden Wasserl\u00f6slichkeit eher nicht, sie w\u00fcrden au\u00dferdem die Reinigung des Schiele-Bades erschweren.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Schlussbetrachtung<\/h3>\n<p>Mit den hier vorgestellten M\u00f6glichkeiten des Zusammenwirkens von Apitherapie und Schiele-Bad ist kein Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit verbunden. Im Gegenteil, schon aufgrund der Vielzahl apitherapeutischer Mittel und Anwendungsformen muss die Aufz\u00e4hlung unzureichend bleiben. Einige Anwendungskombinationen sind bereits erfolgreich erprobt, andere noch in der \u00dcberlegungsphase und sicher sind weitere in Zukunft noch auszuloten. Meine Absicht war hier vor allem, interessierten Apitherapeuten Einblick in die Wirkprinzipien des Schiele-Bades zu geben, auf denen das Synergiepotenzial beruht.<\/p>\n<p>Wie bei vielen anderen traditionellen Heilmethoden gr\u00fcndet die Kenntnis seiner Wirkung auch beim Schiele-Bad \u00fcberwiegend auf Erfahrungswissen. Seine Erfolge wurden in den vergangenen Jahrzehnten umfangreich durch Erfahrungsberichte von \u00c4rzten, Heilpraktikern und Patienten dokumentiert. Von wissenschaftlicher Seite wird aktuell u.a. eine sogenannte Klinische Bewertung in Bezug auf Polyneuropathie durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation, Stabilisierung von Therapieerfolgen, Erholung und Entspannung, Pflege und Kosmetik sowie Gesundes Altern &#8211;\u00a0 f\u00fcr mich erweisen sich Schiele-Bad und Apitherapie t\u00e4glich auf all diesen Gebieten als verl\u00e4ssliche Verb\u00fcndete, die mit Sorgfalt angewendet werden wollen und dann sanft, aber au\u00dferordentlich wirksam die nat\u00fcrliche Harmonie st\u00e4rken, die wir Gesundheit nennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fragen und Gedanken, Anregungen und Erfahrungsberichte nehme ich gern entgegen. Weitere Informationen \u00fcber das Schiele-Bad kann ich auf Wunsch zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Interview<\/strong><\/h2>\n<p>Auch Erich\u00a0F\u00e4hnle\u00a0(81),\u00a0Imkermeister\u00a0in einer der ersten Apitherapie-zertifizierten Bio-Imkereien Deutschlands, Apitherapeut, langj\u00e4hriges DAB-Mitglied und DAB-Kassenpr\u00fcfer, wendet das Schiele-Bad seit rund vier Jahrzehnten an. Ich habe ihn nach seinen Erfahrungen gefragt.<\/p>\n<p><strong>Herr\u00a0F\u00e4hnle, wann haben Sie das Schiele-Bad kennengelernt und wie kam es dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Eine Dame hat mir das Schiele-Bad Anfang der 80er Jahre nicht nur empfohlen, sondern auch gleich die Badewanne mitgebracht und mir geschenkt, originalverpackt, mit dem Hinweis: \u201eKann \u00fcberall und zu allem eingesetzt werden.\u201c Und das habe ich w\u00f6rtlich genommen und sofort ausprobiert bei all meinen damaligen Beschwerden, die durch eine nicht erkannte Borreliose sehr vielschichtig waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18451\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Portrait-Erich-F\u00e4hnle-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Portrait-Erich-F\u00e4hnle-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Portrait-Erich-F\u00e4hnle-413x550.jpg 413w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Portrait-Erich-F\u00e4hnle-700x933.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Portrait-Erich-F\u00e4hnle.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Erich F\u00e4hnle, Imkermeister und Apitherapeut (Foto: Ruth F\u00e4hnle)<\/p>\n<p><strong>Wie waren die ersten Erfahrungen?<\/strong><\/p>\n<p>Bei sachgem\u00e4\u00dfer Anwendung stellt sich der Erfolg sehr schnell ein \u2013 schon nach der ersten Anwendung: durchblutungsf\u00f6rdernd, entspannend, beruhigend, wohltuend, schlaff\u00f6rdernd. Entt\u00e4uschungen und \u00dcberraschungen im negativen Sinne habe ich bisher nicht erlebt, unerwartete Erfolge schon. Zum Beispiel: Eines Tages kommt eine junge Frau, noch keine 30 Jahre, und klagt \u00fcber Kopfschmerzen und Migr\u00e4ne. Ich empfehle ihr ein Schiele-Bad mit einer Handvoll Meersalz und stelle ihr dazu meine Schiele-Badewanne zur Verf\u00fcgung mit den wichtigsten Verhaltensregeln. Schon am n\u00e4chsten Tag sind die Beschwerden fast verschwunden. In der Folge hat sich ihr Zustand stabilisiert; durch die empfohlene Ern\u00e4hrungsumstellung blieben ihre Anf\u00e4lle weitestgehend aus. Aus heutiger Sicht w\u00fcrde ich dieser Patientin unbedingt eine Bienenstockluft zus\u00e4tzlich anraten.<\/p>\n<p><strong>Welche Erfahrungen kamen im Lauf der Jahre hinzu, wof\u00fcr und wie oft setzen Sie das Schiele-Bad heute ein?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Erfahrungen basieren auf einer Grundtendenz. Ich setze das Schiele-Bad bei fast allen Gelegenheiten ein und so oft es m\u00f6glich ist. Die ganze Familie wendet es mit \u00dcberzeugung an, immer erfolgreich und zielf\u00fchrend. Es ist als Teil der Haus-Apotheke die erste Wahl. Sowohl akute wie chronische Beschwerden stehen im Fokus. Aus Bequemlichkeit kommt das Schiele-Bad manchmal erst dann zum Einsatz, wenn das \u201eHaus\u201c schon brennt.<\/p>\n<p>Meine Badewanne hat zwei Markierungen. Bei schonender Anwendung gehe ich nur auf die untere Markierung. Badezus\u00e4tze verwende ich nur ganz gezielt, eine Handvoll Meersalz, weil mein Therapieansatz mit Schwerpunkt Ausleitung und Entgiftung sowie auf naturgem\u00e4\u00dfer Ern\u00e4hrung (Rat von Paracelsus: \u201eEuer Heilmittel sei eure Nahrung und eure Nahrung sei Heilnahrung.\u201c) beruht. Bei krankheitsbezogener Anwendung sind keine weiteren Vorsichtsma\u00dfnahmen notwendig.<\/p>\n<p><strong>Empfehlen Sie das Schiele-Bad gelegentlich weiter an Hilfe suchende\u00a0Imkereikunden?<\/strong><\/p>\n<p>Wo es um einen therapeutischen Rat geht, gebe ich immer auch die Empfehlung, sich eine Schiele-Badewanne zu beschaffen. Leider ist bei den meisten Patienten eine Anschaffung aus vielerlei Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich. Nach meiner Beobachtung ist der h\u00e4ufigste Grund der Mangel an Bereitschaft, selbst etwas zur Vorbeugung oder Heilung beizutragen.<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle kann das Schiele-Bad Ihrer Meinung nach in der Vorbeugung von Erkrankungen einnehmen?<\/strong><\/p>\n<p>Zur Vorbeugung ist es immer hilfreich vor Auftreten einer Erk\u00e4ltungs- oder Grippewelle durch St\u00e4rkung des Immunsystems und einer besseren Durchblutung. Eine kurm\u00e4\u00dfige Anwendung zu bestimmten Jahreszeiten z.\u00a0B. Fr\u00fchjahr\/Herbst ist immer hilfreich und vorbeugend.<\/p>\n<p><strong>Ein Schiele-Ger\u00e4t ist heute eine durchaus kostenintensive Anschaffung. Wie sehen Sie das Kosten-\/Nutzen-Verh\u00e4ltnis?<\/strong><\/p>\n<p>Sicher ist der heutige Preis nicht unerheblich und f\u00fcr weniger Betuchte meist nicht erschwinglich. Trotzdem ist das Preis-\/Leistungs-Verh\u00e4ltnis akzeptabel und lohnend. Ich verwende immer noch mein Ger\u00e4t aus den 70er Jahren bisher ohne jedwede Reparatur.<\/p>\n<p><strong>Nach \u00fcber vierzig Jahren Anwendungserfahrung \u2013 wie ist Ihr pers\u00f6nliches Verst\u00e4ndnis der Wirkweise des Schiele-Bades?<\/strong><\/p>\n<p>In den vielen Jahrzehnten der Anwendung des Schiele-Bades haben sich ja sehr viele Anwendungsm\u00f6glichkeiten ergeben. Diese sind ja auch vielf\u00e4ltig beschrieben und dokumentiert. Nach nun mehr als vierzig Jahren Erfahrung stehen f\u00fcr mich drei Bereiche im Vordergrund: durchblutungsf\u00f6rdernd, entgiftend, immunstimulierend\/-st\u00e4rkend.<\/p>\n<p><strong>Wo k\u00f6nnen sich Ihrer Erfahrung nach\u00a0Apitherapie\u00a0und Schiele-Bad besonders sinnvoll erg\u00e4nzen?<\/strong><\/p>\n<p>Da ein Schiele-Fu\u00dfbad bei fast allen Krankheitsdiagnosen hilfreich und n\u00fctzlich ist, ist es nat\u00fcrlich auch bei apitherapeutischen Ma\u00dfnahmen eine gute Erg\u00e4nzung, vor allem bei Ma\u00dfnahmen, wo es um Ausleitung von Giften der verschiedensten Art geht (Entgiftung\/Ents\u00e4uerung).<\/p>\n<p><strong>Konnten Sie in all den Jahren Unterschiede zwischen dem herk\u00f6mmlichen temperaturansteigenden Fu\u00dfbad und dem Schiele-Bad feststellen?<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem &#8222;normalen&#8220; temperaturansteigenden Fu\u00dfbad k\u00f6nnen auch sehr gute Ergebnisse erzielt werden, wenn es optimal durchgef\u00fchrt wird: gleichm\u00e4\u00dfiger Temperaturanstieg, gleiche Konzentration eines Badezusatzes, Einhaltung der gleichen Wasserstandsh\u00f6he. Um dies in optimaler Weise zu gew\u00e4hrleisten, ist nat\u00fcrlich das Schiele-Fu\u00dfbad un\u00fcbertroffen und funktioniert absolut sicher und zuverl\u00e4ssig.<\/p>\n<p><strong>Zum Abschluss vielleicht noch ein konkreter Tipp f\u00fcr die DAZ-Leser?<\/strong><\/p>\n<p>Ein Schiele-Fu\u00dfbad ist immer wieder neu zu empfehlen, kann bei fast allen Diagnosen und Unp\u00e4sslichkeiten zur Besserung bis Heilung eingesetzt werden und ist selbst im Wellnessbereich sehr wohltuend. Den Gewinn hat nur, wer es auch einsetzt. Und gerade heute, wo auch immer mehr j\u00fcngere Menschen die Diagnose Krebs bekommen, ist ein Schiele-Bad aus meiner Sicht dringend zu empfehlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lieber Herr F\u00e4hnle, herzlichen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen und f\u00fcr die Zeit, die Sie sich genommen haben.<\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Arial',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Entnommen: <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Arial',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Deutsche Apitherapie-Zeitung, Ausgabe 2\/2018, Deutscher Apitherapie Bund, <\/span><a href=\"https:\/\/apitherapie.de\/\">https:\/\/apitherapie.de<\/a><\/span><\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<h5>Kristin K\u00fcster<br \/>\nTel.: +49 (0) 40 &#8211; 47 11 99 74<br \/>\nFax: +49 (0) 40 &#8211; 47 11 99 76<br \/>\nE-Mail: kristin.kuester@posteo.de<br \/>\nInternet: www.kristinkuester.de<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil des Bienengift-Workshops mit Antonio Couto, im Anschluss an den diesj\u00e4hrigen Apitherapiekongress in Passau, war eine kurze Pr\u00e4sentation des Schiele-Bades und eine Anwendungsdemonstration in Kombination mit Bienengift. F\u00fcr alle tiefergehend Interessierten sowie diejenigen, die nicht dabei sein konnten, m\u00f6chte ich das Schiele-Bad hier etwas ausf\u00fchrlicher vorstellen und auf Kombinationsm\u00f6glichkeiten mit der Apitherapie eingehen. Das Schiele-Bad &#8211; ein Kleinod der Hydrotherapie Die heilenden Wirkungen des Wassers und verschiedener B\u00e4der werden seit Jahrtausenden genutzt. Das Wirkprinzip des Schiele-Bades geht auf das temperaturansteigende Fu\u00dfbad zur\u00fcck, das im 19. Jahrhundert u. a. von Sebastian Kneipp wiederentdeckt wurde. Mit \u201eSchiele-Bad\u201c werden umgangssprachlich sowohl das Therapieverfahren als auch das dazugeh\u00f6rige Ger\u00e4t bezeichnet. Entwickelt wurde es von Fritz Schiele (1901 \u2013 1990), der im fr\u00fchen 20. Jahrhundert intensiv die Anatomie des Fu\u00dfes und die Wirkungen verschiedener hydrotherapeutischer Anwendungen studierte. 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F\u00fcr alle tiefergehend Interessierten sowie diejenigen, die nicht dabei sein konnten, m\u00f6chte ich das Schiele-Bad hier etwas ausf\u00fchrlicher vorstellen und auf Kombinationsm\u00f6glichkeiten mit der Apitherapie eingehen. Das Schiele-Bad &#8211; ein Kleinod der Hydrotherapie Die heilenden Wirkungen des Wassers und verschiedener B\u00e4der werden seit Jahrtausenden genutzt. Das Wirkprinzip des Schiele-Bades geht auf das temperaturansteigende Fu\u00dfbad zur\u00fcck, das im 19. Jahrhundert u. a. von Sebastian Kneipp wiederentdeckt wurde. Mit \u201eSchiele-Bad\u201c werden umgangssprachlich sowohl das Therapieverfahren als auch das dazugeh\u00f6rige Ger\u00e4t bezeichnet. Entwickelt wurde es von Fritz Schiele (1901 \u2013 1990), der im fr\u00fchen 20. Jahrhundert intensiv die Anatomie des Fu\u00dfes und die Wirkungen verschiedener hydrotherapeutischer Anwendungen studierte. 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