{"id":17618,"date":"2018-10-27T20:15:18","date_gmt":"2018-10-27T18:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=17618"},"modified":"2022-09-12T21:36:58","modified_gmt":"2022-09-12T19:36:58","slug":"die-lehren-von-sanat-kumara-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/philosophie\/die-lehren-von-sanat-kumara-iii\/","title":{"rendered":"Die Lehren von Sanat Kumara [III]"},"content":{"rendered":"<h3 id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-medium\" dir=\"ltr\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><span lang=\"de\">Gebot 3:<\/span><\/h3>\n<h2>Der Zweck des Lebens<\/h2>\n<p>(Den Herrn zu erreichen sollte der Rhythmus des t\u00e4glichen Lebens werden \u2013 das Ritual des Le\u00adbens)<\/p>\n<p>Es ist der Zweck des t\u00e4glichen Lebens, den Herrn zu erfahren. Dann wandelt sich der Ab\u00adlauf des t\u00e4glichen Lebens zu einem Ritual. Ri\u00adtu\u00adale vermitteln die magnetische Wirkung des Rhythmus. Das Ziel des menschlichen Le\u00adbens ist das Eins-Sein. Wir k\u00f6nnen es durch eine \u00dcbung er\u00adrei\u00adchen, mit deren Hilfe wir den Herrn in den t\u00e4g\u00adli\u00adchen Ereignissen des Lebens wahr\u00adneh\u00admen. Da\u00addurch wird es uns m\u00f6glich, in jedem Au\u00adgen\u00adblick h\u00f6chste Gl\u00fcckseligkeit zu er\u00adleben. Jeder\u00adzeit gl\u00fcckselig zu sein, ist das ge\u00adsteckte Ziel. Die\u00adsen gl\u00fcckseligen Zustand nennt man auch die Er\u00adkennt\u00adnis Gottes bzw. der Wahr\u00adheit. Gottes\u00ader\u00adkennt\u00adnis bedeutet: Erkennen der Wahr\u00adheit der Ei\u00adnen Existenz, Realisierung der Einen Exis\u00adtenz, des Einen Bewusstseins und seiner Ar\u00adbeit bis ins Einzelne. Um diese Er\u00adkennt\u00adnis sollten sich die Menschen bem\u00fchen. Die mensch\u00adli\u00adchen Seelen suchen nach Gl\u00fcck, und diese Suche endet, wenn wir erkennen, dass wir selbst das Gl\u00fcck sind und dass wir ent\u00adspre\u00adchend unserer Veranlagung das Gl\u00fcck in uns finden k\u00f6nnen. Das innere Gl\u00fcck nennen wir Freude, und in den inneren R\u00e4umen der Freude ist die Gl\u00fcckseligkeit. Wenn wir tief in den Ursprung unseres Denkens eintauchen, ent\u00adde\u00adcken wir uns im Licht von <i>Buddhi<\/i>, das voller Freude ist. Weisheit ist der <i>buddhische<\/i> Zu\u00adstand, der voller Freude ist. Von <i>Buddhi<\/i> aus verstehen wir die Natur und ihr kompliziertes Werk jenseits der scheinbaren Konflikte. Des\u00adhalb herrscht die Freude vor, wenn wir unsere Suche in die inneren R\u00e4ume der Freude ausweiten, das hei\u00dft, wenn wir die Quelle des <i>bud\u00addhi\u00adschen<\/i> Lichts suchen. Wir entdecken uns als Bewusstseinseinheit. Jede Seele ist eine Be\u00adwusst\u00adseinseinheit, in der reines Wissen eingebettet ist. Jede Seele kommt aus dem Bewusstseinspool her\u00advor, den wir Universales Be\u00adwusst\u00adsein nennen. Wenn wir dies erkennen, wird unsere Freude grenzenlos, weil wir erkennen, dass die Seele, die Bewusstseinseinheit, aus dem Universalen Be\u00adwusstsein hervorkommt, das gren\u00adzenlos ist. Das Universale Bewusstsein entsteht aus der Exis\u00adtenz, die ebenfalls grenzenlos ist. Die Erfahrung all dieser Stadien auf einem Weg der Disziplin nennt man <i>Yoga<\/i> oder J\u00fcn\u00adger\u00adschaft. Wenn wir das Eine Bewusstsein und die Eine Existenz erkennen, leben wir in der h\u00f6chsten Gl\u00fcckseligkeit. Dieses Potential haben wir als Men\u00adschen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erkenne Gott<\/h3>\n<p>\u201eGott erschuf den Menschen nach seinem Bild\u201d, sagt die Bibel. \u201eDer Mensch ist Gottes Eben\u00adbild\u201d, sagen die <i>Veden<\/i>, \u201eder Mensch ist der Mi\u00adkro\u00adkos\u00admos, w\u00e4hrend Gott der Makrokosmos ist.\u201d Alles, was in Gott ist, das ist potentiell auch im Menschen vorhanden. Der Mensch kann sich in einen Gott-Menschen, in einen Got\u00adtes\u00adsohn, um\u00adwandeln, indem er sich einem be\u00adstimm\u00adten Prozess unterzieht. Zu allen Zeiten ga\u00adben die Se\u00adher den Rat: \u201eMensch, erkenne dich selbst.\u201d Bei diesem Bem\u00fchen lernt er den Mi\u00adkro\u00ad\u00adkos\u00admos und den Makrokosmos zu verstehen. Die An\u00adwe\u00ad\u00adsen\u00adheit von Lord <i>Sanat Kum\u00e2ra<\/i> auf unserem Pla\u00adneten soll dazu dienen, dieses Ziel jedes Men\u00adschen zu erf\u00fcllen, damit jeder sich ent\u00adwi\u00adckeln und Gott erkennen kann. Aus diesem Grund lautet die dritte Lehre: \u201eDen Herrn zu erreichen sollte der Rhythmus des t\u00e4glichen Lebens werden \u2013 das Ritual des Lebens.\u201d <i>Sanat Kum\u00e2ra<\/i> sagt: \u201eErlebe den Herrn in jeder Hand\u00adlung und in jedem Dialog. Erlebe ihn von Augen\u00adblick zu Augenblick. Verpasse nicht einen Moment.\u201d Gro\u00dfe Eingeweihte wie <i>N\u00e2rada<\/i>, Jesus Christus und andere verhalten sich dement\u00adspre\u00adchend, auch in unserer Zeit. Von einem Meister der Weisheit wird J\u00fcngerschaft dargestellt als &#8218;das Befolgen eines Trainings, durch das man als Seele und nicht als Pers\u00f6nlichkeit lebt&#8216;. Als Seele zu leben und die Eine Seele im Inneren und ringsum zu erleben, wird als dritte Lehre von <i>Sanat Kum\u00e2ra<\/i> gegeben. In j\u00fcngster Zeit machte und durchlebte <i>\u0160r\u00ee<\/i> Aurobindo diese Erfahrungen. Alles Leben war f\u00fcr ihn Gott, und alle Ereignisse waren g\u00f6ttlich. Als er im Gef\u00e4ngnis war, sah er nicht das Gef\u00e4ngnis. So\u00adgar den Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter sah er als Gott. Es war f\u00fcr ihn eine verbl\u00fcffend freudige Erfahrung. Jedem Aspiranten wird drin\u00adgend empfohlen, die Erleb\u00adnisse, die <i>\u0160r\u00ee<\/i> Auro\u00adbindo im Gef\u00e4ngnis von Alipore machte und die von ihm aufgeschrieben wurden, zu lesen. Es ist eine Best\u00e4tigung f\u00fcr jeden Aspiranten, dass jeder Mensch dies erfahren kann.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In den <i>Veden<\/i> hei\u00dft es: \u201eDer Mensch sieht Gott und sieht ihn nicht. Der Mensch h\u00f6rt Gott und h\u00f6rt ihn nicht.\u201d Wenn wir einander sehen, haben wir Augenkontakt. Von Auge zu Auge wird Bewusstsein \u00fcbermittelt. Das Auge an sich kann nicht sehen. Der Sehende sieht durch das Auge. Wenn wir von Auge zu Auge sehen, treten wir mit dem Sehenden in der anderen Person in Kontakt. Der Sehende in uns und in der anderen Person ist ein und derselbe. Es ist ein individua\u00adli\u00adsiertes Bewusstsein, das ein anderes individu\u00ada\u00adli\u00adsiertes Bewusstsein sieht, aber beide sind nur Bewusstsein. Genauso ist es beim Sprechen und Zuh\u00f6ren. Es ist nur ein Klang, der aus einem Bewusstsein hervorkommt und von einer an\u00ad\u00adde\u00ad\u00adren Bewusstseinseinheit aufgenommen wird. Alle Aktionen und \u00dcbermittlungen sind nur T\u00e4tig\u00adkei\u00adten und Vorg\u00e4nge des Bewusstseins. Wenn wir in diesem Gewahrsein leben, ist unser Tag mit Er\u00adfah\u00adrungen des Bewusstseins gef\u00fcllt, dessen anderer Name &#8218;Gott&#8216; ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Eine Bewusstsein in allen Formen<\/h3>\n<p>Der erste Schritt ist, das Eine Bewusstsein in allen Formen zu sehen. Der Versuch, das Eine Bewusstsein in allen Verhaltensvarianten zu sehen, ist der zweite Schritt. Und der dritte Schritt ist die Wahrnehmung, dass nur das Bewusstsein in T\u00e4tigkeit ist. Dies ist die Reihenfolge der praktischen \u00dcbungen, die von der Bh\u00e2gavata Pur\u00e2na vorgeschlagen werden. Form und Verhalten der belebten Formen sind die zwei Schleier des Be\u00adwusstseins. Der erste Schritt besteht darin zu ver\u00adste\u00adhen, dass vom Universum bis zum Atom alle Formen Gottesformen sind. Alle For\u00admen\u00adbil\u00addun\u00adgen haben ihren Ausgangspunkt in dem Einen Bewusstsein. Mit Hilfe der Wissenschaft kann man dies heute besser erkennen, auch wenn es den Sehern fr\u00fcher schon bekannt war. Die gewaltige Aktivit\u00e4t innerhalb des Atoms ist heute eine anerkannte Tatsache, w\u00e4hrend es fr\u00fcher eine erkannte Wahrheit war. Das Elektron, das Proton und das Neutron entwickeln eine gewaltige Aktivit\u00e4t. Wenn ein Atom gespalten wird, setzt es unvorstellbare Energie frei, die jedoch nichts anderes ist als die Energie des Be\u00adwusst\u00adseins. Das Proton ist das positiv geladene Elementarteilchen, das Elektron ist das negativ geladene Elementarteilchen, und das Neutron ist neutral. Nach dem Verst\u00e4ndnis der Menschen in alter Zeit stellen diese Drei das grundlegende Dreieck der Sch\u00f6pfung dar, aus dem alle Formen gebildet werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Alle Formen, die man sieht, sind nur Anh\u00e4u\u00adfun\u00adgen von Atomen. Die Formenbildungen be\u00adru\u00adhen auf elektromagnetischen Strukturen. Un\u00adter\u00adschied\u00adliche Strukturen f\u00fchren zur Bildung un\u00adter\u00adschiedlicher Formen. Die Strukturmodelle sind unsichtbar. Die Verschiedenartigkeit aller Mo\u00addelle ist jedoch ein anderes Thema. Trotzdem gibt es hier wiederum drei Aspekte: das elektro\u00admagne\u00adtische Feld, die elektromagnetischen Struk\u00adtu\u00adren und die Formen. In den Schriften wird das elektromagnetische Feld &#8218;Bewusstsein&#8216; genannt. Somit ist das Bewusstsein die Grundlage aller Formen. Daher gilt jede Form als eine Form des Bewusstseins. Das ist der erste Schritt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sieh hinter das Verhalten in den belebten For\u00admen<\/h3>\n<p>Der zweite Schritt besteht darin, das Verhalten in den belebten Formen zu sehen. Daf\u00fcr ben\u00f6tigen wir weitaus gr\u00f6\u00dfere Geduld und <i>\u0160raddh\u00e2<\/i>. Das Verhalten belebter Formen greift uns schnell an, und es gelingt uns nicht zu erkennen, dass es nur ein Verhaltensmuster ist. Hinter dem Mus\u00adter steht das, was jedes Verhalten hervorbringt: das Bewusstsein. Diese Beobachtung ist ziemlich schwierig. Unbelebte Formen treten in keinen Dialog mit uns. Deshalb ist es leichter, das Eine Bewusstsein in allen unbelebten Formen zu sehen, aber in den belebten Formen gibt es das sichtbare Verhalten. Be\u00adstimmte Verhaltensweisen sind uns angenehm, und andere Verhaltensweisen sind unangenehm. Somit werden wir von der Dualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt. Dadurch misslingt es uns, fortw\u00e4hrend das Eine Bewusstsein zu sehen. Aus diesem Grund brauchen wir viele Jahre, bis wir das Eine Bewusstsein wahrnehmen, das hinter der Vielfalt der Verhaltensmuster steht. An dieser Stelle brau\u00adchen wir einen Lehrer, der die F\u00e4hig\u00adkeit demonstriert, das Eine Bewusstsein zu sehen, indem er die Dualit\u00e4ten des Verhaltens \u00fcberwindet. Er bleibt gelassen und im Gleich\u00adge\u00adwicht. Somit ist er in der Lage, neutral zu bleiben und sich nicht durch akzeptable und unakzeptable Verhaltensweisen beeinflussen zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ist es notwendig, einen Lehrer zu haben?<\/h3>\n<p>Oft fragen Leute: \u201eIst es notwendig, einen Lehrer zu haben, damit man die Wahrheit erkennen kann?\u201d F\u00fcr sie lautet die Antwort \u201aNein\u2018. Bis wir zur zweiten Stufe der J\u00fcngerschaft gelangen, gibt es in uns kein Verlangen nach einem Lehrer. Es entsteht auf nat\u00fcrliche Weise, nachdem wir in eine Sackgasse geraten sind. Wenn wir in eine Situation geraten sind, aus der wir nicht mehr herauskommen, brauchen wir jemanden, der uns heraushilft. Ausweglose Situationen sind f\u00fcr niemanden akzeptabel. Daher wird in diesem Moment nach Hilfe gesucht. Lehrer sind nur f\u00fcr jene erreichbar, die hilflos nach einer M\u00f6glichkeit suchen, um weiterzukommen. Wer sich selbst hilft, den l\u00e4sst man weitergehen, bis er hilflos wird. Nur in kritischen und hilflosen Situationen kommen die Lehrer zu Hilfe. Sie stehen nicht zur Verf\u00fcgung, um bei jeder Kleinigkeit zu helfen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel zu geben gilt immer als der bes\u00ad\u00adsere Weg des Lehrens. Wenn jemand eine Lehre durch sein Leben verk\u00f6rpert, wird sie vom Sch\u00fc\u00adler besser verstanden. Aus diesem Grund wird sie vom Lehrer in Zeiten der Krise veranschaulicht, und er tut dies mit Leichtigkeit und Ge\u00adschick. Der Sch\u00fcler wundert sich dar\u00fcber, aber er wird inspiriert zu folgen.<\/p>\n<p>Wir folgen dem Lehrer, indem wir ihn genau beobachten. Genaues Beobachten ist nur m\u00f6glich, wenn wir uns Geduld und <i>\u0160raddh\u00e2<\/i> aneignen. Es sieht so aus, als w\u00fcrde der Lehrer nichts zeigen. In seiner Darstellung ist er subtil, unaufdringlich und unauff\u00e4llig. Nur oberfl\u00e4chliche Per\u00adso\u00adnen stellen bewusst etwas dar. Je tiefer wir im Wissen leben, desto nat\u00fcrlicher und normaler bleiben wir. Ein wahrer Lehrer ist nat\u00fcrlich, nor\u00admal und stellt nichts zur Schau. Unauff\u00e4llig stellt er dar, wenn er mit anderen spricht oder arbeitet. Wenn er sich einer Aktivit\u00e4t widmet, sind Tu\u00adgen\u00adden im Spiel. Mitgef\u00fchl, Zufriedenheit, Ver\u00adste\u00ad\u00adhen, Liebe, Wissen, Freundlichkeit und weitere Tu\u00adgenden treten spontan hervor. Die J\u00fcnger haben die Absicht, Tugenden zu praktizieren, doch dies ist ein m\u00fchsames Verfahren. Wenn sie sich der Beobachtung des Bewusstseins widmen, finden sich die Tugenden bei ihnen ein. Es gibt eine M\u00f6glichkeit, um sicherzustellen, dass sich die Tugenden bei uns einfinden, statt dass wir hin\u00adter ihnen herlaufen. Genauso laufen die Un\u00adtu\u00adgen\u00adden weg, wenn wir dem Bewusstsein mit Hilfe der Beobachtung n\u00e4her kommen. Nur die Un\u00adwis\u00adsenden bem\u00fchen sich, \u00c4rger, Gereizt\u00adheit, Miss\u00adgunst, Hass, Stolz und Vorurteil loszuwerden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Beobachtung ist der Schl\u00fcssel<\/h3>\n<p>Aus diesem Grund sagt Lord <i>Sanat Kum\u00e2ra<\/i>: \u201eMacht euch keine Sorgen und \u00fcberanstrengt euch nicht bei dem Versuch, euch Tugenden anzueignen. Strengt euch auch nicht an, um die Un\u00adtugenden loszuwerden, denn dieser Weg ist voller Schwierigkeiten. Stattdessen stellt durch Beobachtung des G\u00f6ttlichen in den belebten und unbelebten Formen eine Verbindung her.\u201d Wer sich dieser Praxis mit Geduld und <i>\u0160raddh\u00e2<\/i> widmet, \u00fcberwindet sogar die Dualit\u00e4t. Dies ist ein eigener Schl\u00fcssel, der normalerweise \u00fcbersehen wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Beobachtung ist der wahre Schl\u00fcssel. Ein an\u00adde\u00adres Wort daf\u00fcr ist &#8218;Zeuge sein&#8216;. Wir m\u00fcssen ge\u00adduldig und gewillt sein, das Bewusstsein zu be\u00adob\u00adachten. Langsam werden wir dann entde\u00adcken, dass alle Verhaltensmuster nur die Bil\u00adder\u00adwelt auf dem Bildschirm des Bewusstseins sind. Der Bild\u00adschirm ist die Grundlage f\u00fcr die Ab\u00adfolge der Bilder, und das Bewusstsein ist die Grundlage des Verhaltens. Es gibt die unterschiedlichsten Verhaltensweisen. Auch die Bilder\u00adwelten sind sehr unterschiedlich, aber es gibt nur einen Bild\u00adschirm, nur ein Bewusstsein. Wenn wir den Bild\u00adschirm beobachten, bleiben wir von den aufeinander folgenden Bildern unber\u00fchrt. Genauso ist es, wenn wir das Bewusst\u00adsein beobachten. Dann bleiben wir von den Ver\u00adhal\u00adtensweisen unber\u00fchrt. Doch das muss jah\u00adre\u00adlang ge\u00fcbt werden. Manchmal kann sich diese \u00dcbung \u00fcber ein paar Leben hinziehen. Trotzdem ist dies der einzige Schl\u00fcssel, dem wir folgen sollten. Es mag sein, dass es uns tausendmal misslingt, aber wenn wir dieser \u00dcbung dennoch weiterhin folgen, bedeutet dies, dass wir wie auf einer Autobahn vorw\u00e4rtskommen. Daran sollten wir uns erinnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>L\u00e4cheln des Herzens<\/h3>\n<p>Der beste Schatz, den man besitzen kann, ist ein L\u00e4cheln auf dem Gesicht. Ein l\u00e4chelndes Gesicht ist sch\u00f6n anzuschauen. Aber woher kommt es? Wir sind angespannt, wenn wir ein l\u00e4chelndes Gesicht aufsetzen. Das baut innere Spannung auf. Doch bei Personen, die das Be\u00adwusstsein in anderen beobachten, entsteht das L\u00e4cheln auf nat\u00fcrliche Weise. Ein bewusster Mensch hat ein nat\u00fcrliches L\u00e4cheln auf dem Ge\u00adsicht. Dies ist der Normalfall. W\u00e4hrend der Arbeit mag er einen anderen Gesichtsausdruck haben. Das L\u00e4\u00adcheln entsteht, wenn wir Freude im Herzen tragen. Freude ist die Entfaltung des inneren Be\u00adwusst\u00adseins. Aus diesem Grund haben alle, die sich als Be\u00adwusstsein entfaltet haben, ein nat\u00fcrliches L\u00e4\u00adcheln auf ihrem Gesicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erf\u00fcllung<\/h3>\n<p>Genauso bleibt jemand, in dem sich das Be\u00adwusst\u00adsein durch die Pers\u00f6nlichkeit entfaltet, jederzeit zufrieden. Ihm fehlt nichts. Er ist vom Be\u00adwusst\u00adsein erf\u00fcllt und dadurch auf nat\u00fcrliche Weise erf\u00fcllt. Ein erf\u00fcllter Mensch ben\u00f6tigt nichts von der Welt. Viele Geschenke kommen auf den ernsthaften Sch\u00fcler zu, der willens ist, um jeden Preis das Bewusstsein in allen Lebenslagen zu beobachten. Es ist vergebliche M\u00fche, wenn wir versuchen, durch Geld, Macht oder weltliche Positionen zur Erf\u00fcllung zu gelangen. Wer sich der Welt zuwendet, um Erf\u00fcllung zu finden, f\u00fcr den bleibt dies ein nie endendes Streben. Es ist so, als w\u00fcrde er einer Fata Morgana hinterherlaufen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wende dich nach innen, finde das Be\u00adwusst\u00adsein, das du bist! Wende dich dem \u00c4u\u00dferen zu und beobachte das Bewusstsein in allem, was dich umgibt. Dies ist der Weg, um das Ziel und den Zweck des Lebens zu erf\u00fcllen. Es ist das Ri\u00adtual und der allt\u00e4gliche Ablauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zeuge sein<\/h3>\n<p>Verstehe den Schl\u00fcssel des Beobachtens. Wenn wir wie Zeugen beobachten, ist es uns m\u00f6glich, Abstand zu dem Beobachteten zu haben. Wir k\u00f6nnen nichts beobachten, was ein Teil von uns selbst ist. Wenn etwas zu dicht vor unserer Nase steht, k\u00f6nnen wir es nicht gut sehen. Steht es jedoch in einer Entfernung von 10 oder 15cm, k\u00f6nnen wir es besser erkennen, als wenn wir es direkt vor der Nase h\u00e4tten. Beobachtung erfor\u00addert, dass wir zu dem, was wir beobachten, einen gewissen Abstand haben. Sind wir jedoch zu weit entfernt, k\u00f6nnen wir es nicht mehr beobachten. Im <i>Yoga<\/i> wird dieses Prinzip aufrechterhalten, damit wir das erreichen k\u00f6nnen, was durch den <i>Yoga<\/i> erreicht werden soll. Eine andere Bezeichnung f\u00fcr &#8218;Zeuge sein&#8216; ist &#8218;Beobachten&#8216;. \u201eSei ein Beobachter, sei ein betrachtender Zeuge\u201c, sagen die Heiligen des <i>Yoga<\/i>.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir sollten lernen, in jeder Situation mehr Beobachter zu sein als uns an ihr zu beteiligen. Als Teilnehmer sind wir in die Situationen verwickelt, als Beobachter sind wir nicht verwickelt, sondern bleiben Zuschauer oder Publikum. So\u00adlange das Theaterst\u00fcck gespielt wird, schaut das Publikum zu. Wenn ein Film l\u00e4uft, sehen die Zuschauer den Film. In unserem Kontext ist das Theaterst\u00fcck oder der Film das eigene Leben. Wir m\u00fcssen die F\u00e4higkeit entwickeln, unser eigenes Leben zu beobachten oder wie Zeugen das eigene Leben zu betrachten. Ohne Zweifel ist jeder Mensch ein Akteur seines Lebens. Aber durch \u00dcbung k\u00f6nnen wir den Beobachter in uns entwickeln. Das bedeutet, ein Teil von uns bleibt Beobachter, w\u00e4hrend der andere Teil agiert. F\u00fcr Aspiranten, die den Weg der J\u00fcngerschaft gehen m\u00f6chten, ist dies ein sehr wichtiger Schritt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sei Akteur und Beobachter<\/h3>\n<p>Beobachte, w\u00e4hrend du arbeitest, w\u00e4hrend du schaust, w\u00e4hrend du zuh\u00f6rst, w\u00e4hrend du isst, w\u00e4hrend du sprichst. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir das t\u00e4gliche Leben als Experiment verstehen, bei dem wir Akteure und zugleich Beob\u00adach\u00adter sind. Dies ist eine gro\u00dfe M\u00f6glich\u00adkeit im <i>Yoga<\/i>. Lord <i>Krishna<\/i> spricht davon im 5. Kapitel der Bhagavad G\u00eet\u00e2. Wenn wir langsam diese F\u00e4higkeit erlernen, erkennen wir, dass wir zwei Anteile in uns haben: Ein Anteil ist das Sein, der andere ist das Tun. Es ist das Sein, das aktiv wird. Wenn es aktiv ist, wird das Sein zum Handelnden. Wir m\u00fcssen nicht notwendigerweise ganz und gar zum Handelnden werden. Ein Teil von uns kann als Sein verbleiben, und ein Teil kann aktiv werden. Normalerweise ver\u00adstri\u00adcken sich die Leute in der Aktivit\u00e4t und werden in dieser Einbindung leidenschaftlich. Infol\u00adge\u00addes\u00adsen vergessen sie ihren urspr\u00fcngli\u00adchen Sta\u00adtus. Der urspr\u00fcngliche Status jedes Men\u00ad\u00adschen ist das Sein. Entsprechend den Er\u00adfor\u00adder\u00adnis\u00adsen des Le\u00adbens wird das Sein dynamisch und beginnt zu agie\u00adren. Stellen wir uns einen Wach\u00adhund vor. Stets verfolgt er alles auf\u00admerk\u00adsam, aber er ist nicht aktiv. Er liegt in Ruhe\u00adstel\u00adlung und beobachtet. Sobald sich etwas tut, auf das er zu reagieren hat, wird er aktiv. Anschlie\u00dfend begibt er sich wieder in die glei\u00adche Ruhestellung wie zuvor. Die Menschen gehen nicht in ihren Ruhezustand des Seins zur\u00fcck, bis sie von der Natur zum Einschlafen gebracht werden. Deshalb besteht der erste Schritt darin zuzuschauen, zu beobachten und den eigenen Handlungen wie ein Zeuge zuzusehen. Solange wir dies nicht tun, werden wir zu den Situationen, in denen wir uns jeweils befinden. Dann sind wir nicht mehr Herr der Si\u00adtu\u00adatio\u00adnen, sondern ihr Sklave, und wir werden ruhelos.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Daher werden die Menschen mit einem Cha\u00adm\u00e4\u00adleon verglichen, das seine Farben entsprechend der Farbe der Bl\u00e4tter oder des Baums ver\u00ad\u00e4n\u00ad\u00addert und dabei seine urspr\u00fcngliche Farbe vergisst. Auch die Menschen vergessen ihren urspr\u00fcnglichen Seinszustand, wenn sie sich fortw\u00e4hrend mit ihren Handlungen identifizieren. Als ersten Schritt m\u00fcssen sie zwischen den einzelnen Handlungen ins Sein zur\u00fcckgehen, und als zweiten Schritt k\u00f6nnen sie aktiv werden und gleichzeitig beobachten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wer sich den ganzen Tag bem\u00fcht, dies zu \u00fcben, wird bald f\u00fcr fortgeschrittene Stufen der Beob\u00adachtung geeignet sein. Im fortgeschrittenen Zustand wird uns empfohlen, unser Durstgef\u00fchl zu beobachten, wenn wir durstig sind oder unser Hungergef\u00fchl zu beobachten, wenn wir hun\u00adgrig sind. Wenn wir Durst haben und unseren Durst wie ein Beobachter betrachten, ent\u00adfer\u00adnen wir uns vom Durstgef\u00fchl, und sobald wir uns vom Durstgef\u00fchl entfernt haben, ist der Durst verschwunden! Wenn wir Hunger haben und unseren Hunger beobachten, entfernen wir uns vom Hungergef\u00fchl. Dann ist der Hunger verschwunden. Durch Beobachten k\u00f6nnen Durst und Hunger zeitweise \u00fcberwunden werden, bis wir Trinkwasser und essbare Nahrung bekom\u00admen. Wir brauchen nicht besorgt zu sein, wenn wir durstig und hungrig sind. Es ist unsere An\u00adwesen\u00adheit im K\u00f6rper, die dem K\u00f6rper das Hun\u00adger- und Durstgef\u00fchl gibt. Wenn wir uns durch Beobachten vom K\u00f6rper entfernen, empfindet der K\u00f6rper weder Hunger noch Durst. Nur aufgrund der eigenen Anwesenheit geschehen im K\u00f6rper die chemischen Reaktionen von Hunger, Durst und Verlangen. Halten wir einen gewissen Abstand zum K\u00f6rper, verlangt er nicht nach so vielen Dingen wie normalerweise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ablenkung gegen\u00fcber Beobachtung<\/h3>\n<p>Solches Beobachten kann dahin erweitert werden, dass wir den Schmerz in unserem K\u00f6rper beobachten. Wenn wir unvoreingenommen den Schmerz beobachten, entfernen wir uns vom schmerzenden K\u00f6rperbereich. Dadurch werden wir vom Schmerz nicht so stark angegriffen. Normalerweise weist man Patienten auf in\u00adte\u00adres\u00adsan\u00adtere Dinge hin, um sie vom Schmerz abzulenken. Zeigt man einer schmerzgeplagten Person einen Film, der voller Witz und Ko\u00admik ist, dann wird ihre Aufmerksamkeit vom Schmerz zum Film abgelenkt. Solange der Film l\u00e4uft, besch\u00e4ftigt sie sich nicht mit den Schmer\u00adzen, sondern mit dem Film. Doch sobald der Film zu Ende ist, kehren die Schmerzen zur\u00fcck. Was geschah mit der betreffenden Person w\u00e4hrend ihrer Besch\u00e4ftigung mit dem Film? Ihre Aufmerksamkeit wurde von der schmerzenden K\u00f6rperstelle zum Film abgelenkt. Auf diese Weise bekam ihr Bewusstsein einen gewissen Ab\u00adstand zum Schmerz.<\/p>\n<p>Ablenkung ist eine Technik, die f\u00fcr kurze Zeit wirkt. Beobachtung ist eine Technik, die je\u00adder\u00adzeit zuverl\u00e4ssig funktioniert. Wenn wir un\u00adser Denken durch einen Film ablenken, be\u00adnut\u00adzen wir eine \u00e4u\u00dfere Unterst\u00fctzung als Hilfs\u00ad- und Heilmit\u00adtel. Beobachtung ist ein Mittel, das aus uns selbst kommt. Wenn wir die F\u00e4higkeit der Be\u00adobach\u00adtung entwickeln, k\u00f6nnen wir sie auf vielerlei Weise nutzen. Wir k\u00f6nnen Hunger und Durst widerstehen, wir k\u00f6nnen Schmerz aushalten, und wir k\u00f6nnen uns auch vom K\u00f6rper abheben. Durch fortw\u00e4hrende Beobachtung unseres K\u00f6rpers (was eine eigene Kontemplation ist) k\u00f6nnen wir uns aus unserem K\u00f6rper herausheben und ihm zuschauen. Die Leute sind verr\u00fcckt nach Ein\u00adwei\u00adhun\u00adgen, um au\u00dferk\u00f6rperliche Erfahrungen zu machen. Aber die <i>Yoga<\/i>-Wissenschaft gibt diese einfache und direkte Technik, durch die wir aus dem K\u00f6rper herauskommen und ihn beobachten k\u00f6nnen. Genauso k\u00f6nnen wir damit beginnen, unsere Pers\u00f6nlichkeit zu beobachten. Wenn wir in unserer Beobachtung immer unvoreingenommener werden, k\u00f6nnen wir unsere Pers\u00f6nlichkeit mit ihren St\u00e4rken und Schw\u00e4chen deutlich erkennen. Auch die Pers\u00f6nlichkeit ist ein Gef\u00e4hrt der Seele. Wenn die Seele durch Beobachtung aus der Pers\u00f6nlichkeit herauskommt, kann sie das gl\u00fcckselige Dasein als Seele ohne die Pers\u00f6n\u00adlich\u00adkeit erleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erlebe die Seele, das Selbst, das Ich Bin<\/h3>\n<p>Auf diese Weise k\u00f6nnen wir das Gewand der Pers\u00f6nlichkeit und des K\u00f6rpers f\u00fcr eine Weile &#8218;auf einen Kleiderb\u00fcgel h\u00e4ngen&#8216; und eine Seele sein! Dies ist die einfachste M\u00f6glichkeit. Sie ist weit besser als wenn wir unerm\u00fcdlich versuchen w\u00fcrden, den K\u00f6rper und die Pers\u00f6nlichkeit zu reparieren, damit wir die Seele erleben k\u00f6nnen. Die Methode des Reparierens ist ein m\u00fchsamer und arbeitsaufw\u00e4ndiger Weg. Stattdessen k\u00f6nnen wir uns aus dem K\u00f6rper und der Pers\u00f6nlichkeit herausheben und die Seele erleben. Haben wir erst einmal erkannt, dass wir eine Seele sind, bleiben wir unversehrt, auch wenn wir in einer unvollkommenen Pers\u00f6nlichkeit oder in einem unvollkommenen K\u00f6rper stecken. Als Seele k\u00f6nnen wir unsere Pers\u00f6nlichkeit und unseren K\u00f6rper sogar schneller reparieren, aber als Pers\u00f6nlichkeit k\u00f6nnen wir die eigene Pers\u00f6n\u00adlich\u00adkeit nicht reparieren. Eine unvollkommene Pers\u00f6nlichkeit ist wie eine gebrochene Hand. Wie kann man sich selbst instand setzen, wenn die H\u00e4nde gebrochen sind? Wenn eine unvollkommene Pers\u00f6nlichkeit versucht, sich zu vervollkommnen, wird ihr dies nicht gelingen, weil sie unvollkommen ist. Deshalb ist es der leichtere Weg, sich zu beobachten, sich selbst zuzusehen und zuzuschauen.<\/p>\n<p>Wenn wir im Inneren und in unserem K\u00f6rper beobachten, entdecken wir viele Dinge. Wir sehen, wie das Bewusstsein arbeitet, das aus uns selbst flie\u00dft. Wir k\u00f6nnen das Leben sehen und beobachten, wie es durch das Selbst flie\u00dft. Wir k\u00f6nnen die T\u00e4tigkeit des Sonnensystems in uns selbst sehen, ebenso die innere Astronomie und Astrologie. Das Beobachten ist eine gro\u00dfe Wis\u00adsen\u00adschaft f\u00fcr sich, durch die viele Menschen es schaffen, als Seele zu leben. Als Seele zu le\u00adben bedeutet, zum urspr\u00fcnglichen Status des Seins zur\u00fcckzukehren. Dieses Sein ist gl\u00fcckse\u00adlig. Damit ist der Zweck des Lebens erf\u00fcllt. Auf diese Weise werden der Rhythmus und das Ri\u00adtual des Lebens erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><em>&#8230; wird fortgesetzt<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Entnommen aus dem Buch<\/h4>\n<h5 id=\"tw-target-text\" class=\"tw-data-text tw-ta tw-text-medium\" dir=\"ltr\" data-placeholder=\"\u00dcbersetzung\"><span lang=\"de\">Die Lehren von Sanat Kumara<br \/>\n<\/span>Dhanishta Verlag: dhanishta.org<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gebot 3: Der Zweck des Lebens (Den Herrn zu erreichen sollte der Rhythmus des t\u00e4glichen Lebens werden \u2013 das Ritual des Le\u00adbens) Es ist der Zweck des t\u00e4glichen Lebens, den Herrn zu erfahren. Dann wandelt sich der Ab\u00adlauf des t\u00e4glichen Lebens zu einem Ritual. Ri\u00adtu\u00adale vermitteln die magnetische Wirkung des Rhythmus. Das Ziel des menschlichen Le\u00adbens ist das Eins-Sein. Wir k\u00f6nnen es durch eine \u00dcbung er\u00adrei\u00adchen, mit deren Hilfe wir den Herrn in den t\u00e4g\u00adli\u00adchen Ereignissen des Lebens wahr\u00adneh\u00admen. Da\u00addurch wird es uns m\u00f6glich, in jedem Au\u00adgen\u00adblick h\u00f6chste Gl\u00fcckseligkeit zu er\u00adleben. Jeder\u00adzeit gl\u00fcckselig zu sein, ist das ge\u00adsteckte Ziel. Die\u00adsen gl\u00fcckseligen Zustand nennt man auch die Er\u00adkennt\u00adnis Gottes bzw. der Wahr\u00adheit. Gottes\u00ader\u00adkennt\u00adnis bedeutet: Erkennen der Wahr\u00adheit der Ei\u00adnen Existenz, Realisierung der Einen Exis\u00adtenz, des Einen Bewusstseins und seiner Ar\u00adbeit bis ins Einzelne. Um diese Er\u00adkennt\u00adnis sollten sich die Menschen bem\u00fchen. Die mensch\u00adli\u00adchen Seelen suchen nach Gl\u00fcck, und diese Suche endet, wenn wir erkennen, dass wir selbst das Gl\u00fcck sind und dass wir ent\u00adspre\u00adchend unserer Veranlagung das Gl\u00fcck in uns finden k\u00f6nnen. 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