{"id":16407,"date":"2017-12-28T14:27:43","date_gmt":"2017-12-28T13:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/allgemein\/vaastu-architecture-the-ancient-indian-science-of-spirited-construction\/"},"modified":"2022-09-05T19:51:26","modified_gmt":"2022-09-05T17:51:26","slug":"vaastu-architecture-the-ancient-indian-science-of-spirited-construction","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/philosophie\/vaastu-architecture-the-ancient-indian-science-of-spirited-construction\/","title":{"rendered":"Vaastu Architektur &#8211; die altindische Wissenschaft des lebendigen Bauens"},"content":{"rendered":"<p>Harmonie und Gleichgewicht im Inneren brauchen ihre Entsprechung im Au\u00dfen &#8211; oder umgekehrt: Eine Umgebung, die mit unserer eigenen Pers\u00f6nlichkeit und dem uns innewohnenden Potenzial in Resonanz geht, unterst\u00fctzt unser Wachstum auf allen Ebenen. Ein zu Hause in Einklang mit unserem Selbst, verhilft uns zu einem gesunden, gl\u00fccklichen und ausgeglichenen Leben. Wie genau das funktioniert und welche Kriterien daf\u00fcr zu beachten sind, lehrt die alte vedische Wissenschaft der Architektur, genannt Vaastu.<\/p>\n<p>Einen Ort der Erholung, Ruhe, Inspiration und Geborgenheit &#8211; das und noch viel mehr w\u00fcnschen und erwarten wir von unserem zu Hause. Der Traum vom eigenen Haus ist noch immer f\u00fcr viele von uns ein zentraler Lebenswunsch und eng mit unserem tiefen Bed\u00fcrfnis, von &#8222;sch\u00fctzenden vier W\u00e4nden&#8220; umgeben zu sein, verflochten. In den altindischen vedischen Schriften sind diesem Urbed\u00fcrfnis und der daraus entstandenen Wissenschaft der Architektur, Vaastu, zahlreiche Texte gewidmet. Vaastu bezeichnet die Kunst des Bauens im Einklang mit nat\u00fcrlichen, universellen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Der Inhalt dieser Lehren beweist eindr\u00fccklich, dass Harmonie in unserer Umgebung ebenso planbar ist wie der Wohlklang einer gelungenen Komposition.<\/p>\n<p>Der Vaastu-Experte Marc L\u00fcllmann ist Inhaber der Firma Vastu Architektur GmbH, einer von Europas bekanntesten Firmen f\u00fcr Vaastu Architektur- und Beratung mit Sitz in Baar\/Schweiz. In seinen Vortr\u00e4gen und Artikeln informiert er lebendig und praxisnah \u00fcber die Wissenschaft des lebendigen Bauens &#8211; ihre Kriterien, Wirkungen und Anwendungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Nur ein kleiner Ausschnitt dieses umfassenden Wissens kann hier in K\u00fcrze wiedergegeben werden. Gleichwohl genug, um die Neugier an dieser uralten Lehre und vor allem ihrem praktischen Nutzen f\u00fcr unsere heutige Zeit zu wecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was ist Vaastu?<\/h3>\n<p>Bevor wir uns detaillierten Betrachtungen widmen, wenden wir uns zun\u00e4chst der Begriffsdefinition des Sanskrit-Wortes Vaastu zu. Sie enth\u00e4lt einige wichtige Schl\u00fcssel, die uns ein genaueres Verst\u00e4ndnis erm\u00f6glichen. Kurz und b\u00fcndig bedeutet der Begriff Vaastu\u00a0&#8222;<em>die Energie die ewig lebt<\/em>&#8220; und verweist auf ein universelles Verst\u00e4ndnis dar\u00fcber, wie reine Energie in materielle Form transformiert werden kann. In der Begriffsdefinition gibt es eine weitere Differenzierung in der Schreibweise. Vastu mit einfachem Vokal bezeichnet demzufolge die &#8222;<em>urspr\u00fcngliche sch\u00f6pferische Energie in ihrer feinstofflichen Qualit\u00e4t<\/em>&#8222;, w\u00e4hrend derselbe Begriff mit doppeltem Vokal Vaastu, f\u00fcr eben diese Ursprungsenergie in ihrer materialisierten, sichtbar gewordenen Form steht.<\/p>\n<p>Im Kern der Vaastu Lehren steht also das Ziel, die \u00fcberall vorhandene, vitale Lebensenergie optimal zu nutzen und innerhalb des entstehenden Objektes so zu begrenzen, dass sie m\u00f6glichst frei und ungehindert flie\u00dfen kann. Auf diese Weise entstehen Geb\u00e4ude in lebendigem Einklang mit den Kr\u00e4ften der Erde und des Kosmos, die sich auf all unsere Lebensbereiche f\u00f6rderlich auswirken.<\/p>\n<blockquote><p>\u201cBez\u00fcglich Materie lagen wir falsch. Was wir Materie nannten, ist Energie, deren Schwingung so herabgesetzt wurde, dass sie f\u00fcr die Sinne wahrnehmbar wurde. Es gibt keine Materie.\u201d<br \/>\nAlbert Einstein<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Ursprung und Verbreitung von Vaastu<\/h3>\n<p>Die \u00e4lteste \u00fcberlieferte Wissenschaft \u00fcber das Bauen und Wohnen im Einklang mit universellen Prinzipien, hat ihren Ursprung in der vedischen Hochkultur und deren Schriften, die bis heute als die \u00e4ltesten \u00fcberlieferten Lehrschriften der Menschheit gelten. Im Kontext der hinduistischen Mythologie steht Vaastu in Verbindung zu der Gottheit Vishwakarma, der in der Rigveda als Sch\u00f6pfergott und &#8222;<em>Hauptarchitekt des Universums<\/em>&#8220; bezeichnet wird. Er gilt als Ursprung des sp\u00e4ter in den Upanishaden auftauchenden Sch\u00f6pfergottes Brahma, der uns heute gel\u00e4ufiger ist. Historisch geht Vastu auf einen Rishi (Sanskrit &#8222;Weiser\/Seher&#8220;) namens Brahmarishi Mayan zur\u00fcck, der zahlreiche Schriften \u00fcber verschiedene k\u00fcnstlerische Disziplinen &#8211; darunter Tanz, Poesie, Musik, Bildhauerei und Architektur, ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p>Durch Introspektion und intensives Naturstudium erkannte dieser Rishi universelle Wirkmechanismen und ein ordnendes, mathematisches Prinzip hinter allen Sch\u00f6pfungsprozessen. Im Vaastu spielt dieses ordnende Ma\u00df, das allem zugrunde liegende Schwingungsverh\u00e4ltnis, eine entscheidende Rolle. Durch vorgegebene Berechnungen und Ma\u00dfeinheiten kann die Frequenz eines Geb\u00e4udes im Verh\u00e4ltnis zu seiner Umgebung und seinen Bewohnern so bestimmt werden, dass ein harmonisches Gesamtgef\u00fcge entsteht.<\/p>\n<p>Obwohl es alte erhaltene Vaastu-Schriften gibt, wurde der enorme Wissensschatz dieser Lehren zum gr\u00f6\u00dften Teil in m\u00fcndlicher Tradition von Meister zu Sch\u00fcler, h\u00e4ufig innerhalb von Familientraditionen, weitergegeben. Die Meister dieser Tradition werden Shilpis (Vaastu Steinmetze) oder Sthapatis (Vaastu Architekten) genannt.<\/p>\n<p>Dr.V.Ganapati Sthapati (1927 &#8211; 2011) war weltweit einer der bekanntesten dieser Meister. Er unterrichtete diese alte Wissenschaft seit den 80-erJahren als akademische Disziplin an der Universit\u00e4t in Madras und machte sie damit einem Kreis von Sch\u00fclern, Architekten und Gelehrten aus aller Welt zug\u00e4nglich. Durch ihn gelangte Vaastu immer st\u00e4rker in das \u00f6ffentliche Interesse der westlichen Welt, so dass wir nun die urspr\u00fcnglichen Lehren f\u00fcr\u00a0unsere heutige Zeit optimal anwenden k\u00f6nnen. Sthapati selbst war Lehrer innerhalb einer Familientradition, die \u00fcber 1000 Jahre zur\u00fcckreicht und hat weltweit \u00fcber 600 Vaastu-Geb\u00e4ude und Tempel konzipiert und errichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber L\u00e4nder und Grenzen hinweg \u2013 Vaastu Architektur in aller Welt<\/h3>\n<p>Obwohl Vaastu als Kunst und Wissenschaft ihren konkreten Ursprung auf dem indischen Subkontinent hat, sind die angewandten Prinzipien universell. Ihre Umsetzung findet sich in Kulturen aller Welt &#8211; bei Tempelanlagen und Pyramiden, in nahezu identischer Bauweise \u00fcber Kontinente hinweg, aber auch in der griechischen und r\u00f6mischen Architektur, der Wiege unserer westlichen Bauweise. Eine Verbreitung des Wissens vom alten Indien ausgehend \u00fcber viele Jahrhunderte, L\u00e4nder und Kontinente ist anzunehmen, denn wir wissen heute sowohl von regen Handelsbeziehungen Indiens mit L\u00e4ndern des vorderen Orients, wie auch von der Adaption vedischen Wissens in anderen asiatischen L\u00e4ndern wie China, Japan und Tibet. Dass dieses Wissen offensichtlich sehr fr\u00fchzeitig bis nach Europa gelangte, ist dennoch erstaunlich, betont der Vaastu-Experte in seinem Vortrag. Er verweist auf Marcus Vitruvius, den bekannten r\u00f6mischen Gelehrten und Architekten, der bis heute als Urheber der modernen Architektur gilt. In Vitruvius zehn B\u00fcchern \u00fcber Architektur finden sich in Aufbau und Inhalt derartig viele Parallelen zu alten Vaastu-Schriften, dass dies nicht allein dem Zufall zuzuschreiben sei. Ebenfalls zeigen die Bauwerke bedeutender Architekten sp\u00e4terer Jahrhunderte, beispielsweise von Andrea Palladio und Le Corbusiers, zahlreiche Parallelen zu Vaastu.<\/p>\n<p>Die Geschichte der Architektur ist also offensichtlich eng mit der Vaastu-Tradition verflochten. Bekannte, einflussreiche Geb\u00e4ude und heilige St\u00e4tten wurden weltweit nach diesen Prinzipien errichtet und haben bis heute eine so gro\u00dfe Anziehung, dass sie Pilger und Touristen aus aller Welt anlocken.<\/p>\n<p>Gleichg\u00fcltig, ob wir von Resonanz und energetischer Anziehung \u00fcberzeugt sind oder nicht eine Magnetwirkung ist diesen Objekten nicht abzusprechen. Sie alle haben harmonische, ausgewogene Proportionen gemeinsam und strahlen damit ein ebensolches Feld von Harmonie und Sch\u00f6nheit aus, dass wir uns von ihnen angezogen und in ihrer Umgebung wohl f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Grund genug, genauer hinzuschauen \u2013 was unterscheidet ein Vaastu Geb\u00e4ude von herk\u00f6mmlicher Architektur? Nach welchen Kriterien wird es konzipiert und errichtet?<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Angewandte Vaastu-Prinzipien<\/h3>\n<p>Ein Vaastu Geb\u00e4ude wird so entwickelt und erbaut, dass es mit der Umgebung und den jeweiligen Bewohnern in optimale Resonanz geht und sie damit auf allen Ebenen bestm\u00f6glich unterst\u00fctzt. Marc L\u00fcllmann verr\u00e4t uns einige der wichtigsten Regeln und\u00a0Prinzipien f\u00fcr die praktische Umsetzung.<\/p>\n<blockquote><p>\u201cDas Ziel der Vaastu Architektur ist es, eine Resonanz zwischen den Bewohnern, dem geschaffenen Geb\u00e4ude und der umliegenden Natur herzustellen, sodass wir mit den Energien der Erde und des Kosmos verbunden werden.\u201d\u00a0Marc L\u00fcllmann<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Umfang und Grundfrequenz des Geb\u00e4udes<\/h3>\n<p>Das erste wichtigste Kriterium zum Erreichen eines harmonischen Gef\u00fcges von Mensch, Natur und Objekt, ist die genaue Festlegung des Gesamtumfangs eines Geb\u00e4udes. Dieser wird im Vaastu nicht willk\u00fcrlich definiert, sondern nach mathematischen Vorgaben und Formeln genau berechnet, da er die Grundschwingung des Baus und damit auch dessen Ausstrahlung bestimmt.<\/p>\n<p>Diese Grundfrequenz des entstehenden Objekts wird mit jener der einzelnen Bewohner, mittels der astrologischen Bestimmung des sogenannten Mondsterns, optimal aufeinander abgestimmt. Der Mondstern (Sanskrit Nakshatra) ist, \u00e4hnlich dem Sonnenzeichen in der westlichen Astrologie, eines der wichtigsten Kriterien der vedischen Astrologie zur Bestimmung entscheidender Pers\u00f6nlichkeitspr\u00e4gungen und damit gewisserma\u00dfen Indikator unseres grundlegenden Schwingungsmusters. Indem die Frequenzen des Geb\u00e4udes mit jedem Bewohner in harmonischer Weise aufeinander abgestimmt werden, k\u00f6nnen sich die spezifisch in uns angelegten F\u00e4higkeiten effektiver entfalten. Diese Angleichung geschieht durch zueinander passende Zahlenverh\u00e4ltnisse und Proportionen, \u00e4hnlich den Saiten eines Instruments, die bei gleicher Intonation miteinander schwingen.<\/p>\n<p>Der Umfang eines Vaastu-Geb\u00e4udes ist also vergleichbar wichtig, wie die vorherige Definition von Taktart und Tonart f\u00fcr eine Komposition, denen sich nachfolgend alle melodischen, harmonischen und rhythmischen Motive unterordnen. In derselben Weise werden im Vaastu-Haus alle Gestaltungselemente wie Fenster, T\u00fcren, Treppen etc. in ihren Proportionen und Ma\u00dfen dieser Grundfrequenz angepasst. Wie in der Musik konsonante (lat.zusammenklingen) Intervalle wie Prim, Oktave oder Quinte f\u00fcr einen Wohlklang unentbehrlich sind, werden im Vaastu f\u00fcr die Konzeption entsprechende Zahlenverh\u00e4ltnisse (1:1; 1:2; 1:1,5 etc.) gegen\u00fcber anderen bevorzugt.<\/p>\n<blockquote><p>\u201cArchitektur ist zu Form gewordene Musik\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Die Auswahl des Grundst\u00fccks<\/h3>\n<p>Lebensenergie pulsiert \u00fcberall in und um uns &#8211; dennoch ist nicht jedes St\u00fcck Land gleicherma\u00dfen optimal als Bauland geeignet. Im Vaastu werden, noch st\u00e4rker als beim herk\u00f6mmlichen Hausbau, Kriterien, wie die Form des Landes, die umliegende Vegetation, vorhandenes Gef\u00e4lle und Gew\u00e4sser, st\u00f6rende Umwelteinfl\u00fcsse, sowie die allgemeinen Qualit\u00e4ten der Erde (Kompaktheit, Ausgasung, Fruchtbarkeit u.a.) ber\u00fccksichtigt und zuvor genau untersucht. Bevor das Land am ausgew\u00e4hlten Ort bebaut wird, finden spezielle Segnungszeremonien statt, die der Dankbarkeit und Wertsch\u00e4tzung der Erde gewidmet sind, um &#8222;<em>im lebendigen Einklang mit den Kr\u00e4ften der Erde bauen und wirken zu k\u00f6nnen.<\/em>&#8220;<\/p>\n<p>Das mag f\u00fcr viele von uns zun\u00e4chst befremdlich klingen, verdient aber umso mehr Aufmerk-samkeit, da wir die Erde als unsere eigene Lebensquelle allzu oft gedankenlos ausbeuten, wohingegen die Segnung durch Feste und Rituale in allen alten Kulturen und Naturv\u00f6lkern noch selbstverst\u00e4ndlich war.<\/p>\n<p>Vaastu gibt uns die M\u00f6glichkeit, mit unserem eigenen zu Hause einen Ort zu erschaffen, an dem wir mit den nat\u00fcrlichen Kr\u00e4ften in einem respektvollen und achtsamen Austausch stehen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Die Kraft aus der Mitte &#8211; das Zentrum als Herzst\u00fcck eines Vaastu Geb\u00e4udes<\/h3>\n<p>Jeder der sich mit Meditation, Yoga, Qui Gong oder \u00e4hnlichen Disziplinen befasst, hat bereits viel \u00fcber das Kraftzentrum in unserer Mitte geh\u00f6rt. \u00dcberhaupt geht es im Leben immer wieder darum, die Mitte zu finden &#8211; nicht verwunderlich also, dass ihr auch im Vaastu eine gewichtige Bedeutung zukommt.<\/p>\n<p>Das Wort Pyramide bedeutet \u00fcbersetzt &#8222;Feuer im Zentrum&#8220; und verr\u00e4t uns damit, was in der Mitte eines Bauwerks geschieht. An dieser Stelle b\u00fcndelt sich die gesamte einstr\u00f6mende kosmische Energie, verteilt sich von hier ausgehend in alle Richtungen des Geb\u00e4udes und kann auch ebenso ungehindert wieder entweichen um einen harmonischen Austausch zu gew\u00e4hrleisten. Dieses Zentrum freizuhalten, ist deshalb eines der wichtigsten Prinzipien im Vaastu, da es einen freien Energiekreislauf im gesamten Komplex erm\u00f6glicht. Dass die aufstrebende Form der Pyramide diese Kraft in optimaler Weise kanalisiert und verst\u00e4rkt, ist leicht vorstellbar und liefert uns die Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum viele Tempel und Heiligt\u00fcmer in eben dieser Form errichtet wurden. Aus demselben Grund werden bei Vaastu H\u00e4usern, Giebel- und Zeltd\u00e4cher, gegen\u00fcber dem heute weit verbreiteten Flachdach bevorzugt, denn ein solches blockiert das freie Ein- und Austreten der kosmischen Energiestrahlung durch das Zentrum.<\/p>\n<p>Das Nutzen der &#8222;heiligen Mitte&#8220; als Sammelpunkt der kosmischen Energie, ist ein nat\u00fcrliches Prinzip und korreliert mit den lebensspendenden Kr\u00e4ften der Erde, die sich ausgehend vom Erdkern \u00fcber die Hauptachsen (Nord-S\u00fcd und Ost-West) ausdehnen und verteilen. Es ist bekannt, dass sich zahlreiche Tierarten \u00fcber den sogenannten Magnetsinn am Gitternetz der Erde orientieren und auch uns dient seit Jahrhunderten der Kompass als Hilfsmittel, anhand des Erdmagnetfeldes, die Himmelsrichtungen exakt zu bestimmen. &#8222;Hier muss man korrekterweise anmerken, dass der Vaastu Energiefluss nicht direkt mit dem Magnetfeld der Erde in Verbindung steht&#8220;, betont Marc L\u00fcllmann. Vaastu richtet sich nach der Erdachse, weshalb Vaastu Geb\u00e4ude auf den geografischen und nicht den magnetischen Norden ausgerichtet werden. Es gibt Orte auf der Erde, wo diese um 10 bis 20\u00b0 von einander abweichen. Wir haben somit zwei Energiefelder der Erde: Ein Magnetfeld und ein noch subtileres Energiefeld, das sich an der Erdachse orientiert.<\/p>\n<blockquote><p>\u201cDie f\u00fcnf Elemente &#8211; Raumplatzierung und Gestaltung im Vaastu\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Einfluss der Naturelemente auf unsere Gesundheit und andere Lebensbereiche ist uns\u00a0aus den Lehren des Ayurveda, der traditionellen chinesischen Medizin und dem Feng Shui, bekannt. Ebenso wurde im Vaastu den f\u00fcnf Elementen &#8211; \u00c4ther, Erde, Feuer, Wasser und Luft &#8211; bereits eine gewichtige Rolle f\u00fcr unser inneres und \u00e4u\u00dferes Gleichgewicht zugedacht. Das \u00c4therelement ist hier das Zentrale und wird der zuvor beschriebenen Energiequelle des Zentrums zugeordnet, aus der heraus alle anderen Elemente hervorgehen. Von der pulsierenden, kraftspendenden Mitte ausgehend, verteilen und sammeln sich die einzelnen Elemente besonders in den Ecken eines Raumes. Hier sollten deshalb keine Fenster und T\u00fcren eingebaut sein, um ein Austreten der Elementekr\u00e4fte zu verhindern.<\/p>\n<p>Der exakten Ausrichtung des Geb\u00e4udes folgend, konzentrieren und b\u00fcndeln sich die Elemente in den Richtungen Nordosten, S\u00fcdosten, S\u00fcdwesten und Nordwesten. Sie bringen bestimmte Qualit\u00e4ten in die jeweiligen Bereiche eines Geb\u00e4udes oder Raumes. Hiernach k\u00f6nnen die Funktionen optimal festgelegt und so die Raumaufteilung vorgenommen werden. Anhand eines Beispiels l\u00e4sst sich dieses Prinzip einfach erkl\u00e4ren: Die Himmelsrichtung S\u00fcdwesten, als Eckpunkt in dem sich das Erdelement mit all seinen Qualit\u00e4ten sammelt, steht f\u00fcr Eigenschaften wie Stabilit\u00e4t, Ruhe und Erholung. In dieser Himmelsrichtung hat deshalb das Schlafzimmer seine optimale Platzierung.<\/p>\n<p>Ein eigenes Haus von Grund auf nach Vaastu-Prinzipien errichten zu lassen, bringt den gro\u00dfen Vorteil einer Umgebung mit sich, die uns in allen Lebensbereichen als Quelle der Kraft zur Verf\u00fcgung steht und optimal auf unsere eigene Pers\u00f6nlichkeit abgestimmt ist.<\/p>\n<p>Doch was, wenn unser Haus l\u00e4ngst steht oder wir in einer simplen Mietwohnung leben, in der an solch umfassende Konzepte gar nicht zu denken ist?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Korrektur- und Optimierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Wohnungen und bestehende Objekte<\/h3>\n<p>Positive Ver\u00e4nderung ist immer m\u00f6glich und dass ein Optimalzustand nicht immer erreicht wird, ist noch lange kein Grund, die vorhandenen M\u00f6glichkeiten unbeachtet zu lassen. Vaastu ist zwar eine grundlegende Architekturlehre, bietet aber gleichwohl Werkzeuge an, mit denen bereits Bestehendes korrigiert und optimiert werden kann. So ist es beispielsweise m\u00f6glich, ein blockiertes Zentrum innerhalb eines Hauses freizur\u00e4umen, ung\u00fcnstiges Gef\u00e4lle um das Haus herum nachtr\u00e4glich zu begradigen, Wohnr\u00e4ume gem\u00e4\u00df den Lehren der f\u00fcnf Elemente umzugestalten oder eine andere Raumaufteilung vorzunehmen.<\/p>\n<p>Eine weitere wunderbare Variante, sich Vaastu-Energie in das eigene Heim zu holen, sind sogenannte Tempelh\u00e4uschen oder Minitempel. Je nach Kapazit\u00e4t auf dem eigenen Grundst\u00fcck, im Garten oder in Miniaturgr\u00f6\u00dfe als kraftvolles Objekt f\u00fcr das eigene Wohnzimmer. Der Sinn solcher kleinen Objekte ist mehr als eine symbolische Versch\u00f6nerung des eigenen Gartens oder Wohnraums. Der Vaastu-Experte erinnert hier an die Bedeutung von Tempelh\u00e4uschen in der ayurvedischen Lehre. Demnach werden kranke und schwache Menschen zum sogenannten &#8222;Tempelschlaf&#8220; in nahe gelegene Tempel geschickt, um dort von der heilenden, kraftvollen Energie zu profitieren.<\/p>\n<p>Gerade bei diesen kleinen Miniaturtempeln und sei es auch nur f\u00fcr den Schreibtisch, besteht die M\u00f6glichkeit, sie kompromisslos nach exakten Proportionen und Ma\u00dfeinheiten, im\u00a0Einklang mit ihren Besitzern zu konzipieren. Diese Objekte erzeugen denselben Effekt eines harmonischen Feldes, das um sie herum entsteht und in die Umgebung hinein ausstrahlt.<\/p>\n<p>Bei wem nun das Interesse geweckt wurde, mehr \u00fcber diese alte Wissenschaft zu erfahren, oder wer gar gleich zur eigenen Praxis schreiten und seine Wohnumgebung ver\u00e4ndern m\u00f6chte, dem sei die nachfolgende Homepage f\u00fcr weiterf\u00fchrende Informationen sehr empfohlen. Bleibt nur noch der Wunsch f\u00fcr Gl\u00fcck und Harmonie in all Ihren Lebensbereichen &#8211; auch in jenen Momenten, die nicht so wunderbar planbar sind, wie unsere eigenen vier W\u00e4nde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<h5>www.vastu-architektur.ch<\/h5>\n<h4>Ausgew\u00e4hltes Bild<\/h4>\n<h5>Angkor Wat, ein Weltkulturerbe und einer der gr\u00f6\u00dften\u00a0Hindu-Tempel der Welt. Dieser kambodschanische\u00a0Tempel setzt\u00a0die Gitter-Architektur mit Kreisen und Quadraten\u00a0ein, wie sie in den alten indischen Vastu Sastras beschrieben wurde.\u00a0 Zeichnung von\u00a0Louis Delaporte, ca. 1880<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harmonie und Gleichgewicht im Inneren brauchen ihre Entsprechung im Au\u00dfen &#8211; oder umgekehrt: Eine Umgebung, die mit unserer eigenen Pers\u00f6nlichkeit und dem uns innewohnenden Potenzial in Resonanz geht, unterst\u00fctzt unser Wachstum auf allen Ebenen. Ein zu Hause in Einklang mit unserem Selbst, verhilft uns zu einem gesunden, gl\u00fccklichen und ausgeglichenen Leben. Wie genau das funktioniert und welche Kriterien daf\u00fcr zu beachten sind, lehrt die alte vedische Wissenschaft der Architektur, genannt Vaastu. Einen Ort der Erholung, Ruhe, Inspiration und Geborgenheit &#8211; das und noch viel mehr w\u00fcnschen und erwarten wir von unserem zu Hause. Der Traum vom eigenen Haus ist noch immer f\u00fcr viele von uns ein zentraler Lebenswunsch und eng mit unserem tiefen Bed\u00fcrfnis, von &#8222;sch\u00fctzenden vier W\u00e4nden&#8220; umgeben zu sein, verflochten. In den altindischen vedischen Schriften sind diesem Urbed\u00fcrfnis und der daraus entstandenen Wissenschaft der Architektur, Vaastu, zahlreiche Texte gewidmet. Vaastu bezeichnet die Kunst des Bauens im Einklang mit nat\u00fcrlichen, universellen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. 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