{"id":16360,"date":"2017-12-10T15:07:04","date_gmt":"2017-12-10T14:07:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/allgemein\/organon-%c2%a7257\/"},"modified":"2022-11-08T18:07:55","modified_gmt":"2022-11-08T17:07:55","slug":"organon-%c2%a7257","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/homoeopathie\/organon-%c2%a7257\/","title":{"rendered":"Organon \u00a7257"},"content":{"rendered":"<h3>Die Kunst des Heilens<\/h3>\n<blockquote><p><strong>\u00a7257\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00e4chte Heilk\u00fcnstler wird es zu vermeiden wissen, sich Arzneien vorzugsweise zu Lieblingsmitteln zu machen, deren Gebrauch er, zuf\u00e4lliger Weise, vielleicht \u00f6fterer angemessen gefunden und mit gutem Erfolge anzuwenden Gelegenheit gehabt hatte. Dabei werden seltener angewendete, welche hom\u00f6opathisch passender, folglich h\u00fclfreicher w\u00e4ren, oft hintangesetzt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unter allen Medikamenten, die von \u00c4rzten angewendet werden, gibt es einige, die viele Male tolle Ergebnisse hervorbringen und etliche Krankheiten heilen. Diese sollten nicht besonders bevorzugt werden. Manchmal, wenn der Arzt Gl\u00fcck hat, kommen Patienten mit derselben \u00c4hnlichkeit der Symptome zu ihm. Es ist nicht w\u00fcnschenswert, ein besonderes Interesse an jenen wenigen Mitteln zu entwickeln. Wenn ein Arzt das so macht, kann man sicher sein, dass er andere Mittel eher wenig einsetzt. Somit kann der Arzt in F\u00e4llen von Krankheiten, die solche Medikamente erfordern, nicht helfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erkl\u00e4rung<\/h3>\n<p>Einige \u00c4rzte benutzen Aconit f\u00fcr alle Menschen mit Fiebererkrankungen. Ein weiterer Arzt erkl\u00e4rt vielleicht: \u201eWenn ich eine Flasche Pulsatilla in der Tasche habe, k\u00f6nnen alle Verdauungsschwierigkeiten geheilt werden.\u201c Wieder ein anderer Arzt folgt dem Prinzip, dass \u201ewelcher Art der Patient, der zu mir kommt, auch immer sein mag \u2013 ich verwende so lange keine weitere Medizin, bis er eine Dosis Nux vomica zu sich genommen hat. Und noch ein anderer, intelligenter Arzt f\u00fchlt sich dazu bestimmt zu sagen: \u201eWenn allen Patienten eine Dosis Sulfur gegeben wird, gibt es \u00fcberhaupt keine Krankheiten mehr auf der Erde.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiterer Arzt bringt vielleicht bescheiden hervor: \u201eBryonia ist mein Leben. Nur das ist der Hauptgrund f\u00fcr meinen Ruhm und meinen Reichtum.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMeine Knie schmerzen wieder, gib mir vier oder f\u00fcnf von den Rhustox-Pillen\u201c, bittet eine alte Schwiegermutter ihre Schwiegertochter. Genauso wenig ist es w\u00fcnschenswert, eine besondere Affinit\u00e4t zu irgendeinem der Mittel zu entwickeln. Es gibt Experten, die auf ihrem Weg dieser schlimmen Art von Bevorzugung gefolgt sind und Heilungen erreichten. Durch ein solches Verhalten gibt es auch einen Verlust. Einige Patienten, die zur Behandlung ernster Krankheiten kommen, die \u00c4hnlichkeit mit den mentalen Symptomen von machtvollen Medikamenten wie Helliborus, Hyosyamus, Cantharis, Agaricus usw. haben, werden durch Faulheit get\u00e4uscht, die dadurch, dass nur bevorzugte Medikamente eingesetzt wurden, entstanden ist. Der Hom\u00f6opath untersucht den Fall nicht umfassend und entscheidet sich nicht f\u00fcr ein Mittel entsprechend einer genauen \u00c4hnlichkeit. Wegen unzul\u00e4ssiger Bevorzugung bestimmter Mittel verliert er seine intellektuelle F\u00e4higkeit. Bei allen Patienten, die zu ihm kommen, werden nur Symptome wie Kopfschmerzen z.B. aufgeschrieben und eines der bevorzugten Mittel wie Bryonia, Belladonna, das weltber\u00fchmte Sulfur oder, seiner Intelligenz entsprechend, wird das Beste von Nux vomica gegeben. Die Seher der Wissenschaft haben gewarnt. Eine so schlimme Bevorzugung ist nicht erlaubt.<\/p>\n<p>Ein intelligenter Hom\u00f6opath donnert vielleicht: \u201eIch habe bisher in meinem Leben kein Medikament unter einer 10 M-Potenz angewendet.\u201c Ein anderer Ehrenmann f\u00fchlt: \u201eKein Medikament, das ich gebe, hat eine h\u00f6here Potenz als C 30. Ich mag keine voreiligen Handlungen.\u201c Ein weiterer Hom\u00f6opathie-Experte macht ein Gesetz: \u201eIch kaufe niemals ein Medikament unter einer 30 er Potenz und halte Mittel auch nicht vorr\u00e4tig.\u201c<\/p>\n<p>Es sollte verstanden werden, dass spezielle Aufbewahrungen nutzlos sind. Es sollte ein zum Zustand des Patienten passendes Mittel gew\u00e4hlt werden. Die Potenz soll von der Ausbreitung der Krankheit (k\u00fcrzliches Erscheinen oder lange bestehend) abh\u00e4ngig sein. Die Dosierung soll auf der Basis der Geschwindigkeit der Krankheit erfolgen. Die Anwendung weiterer Medikamente sollte sofort beendet werden, wenn die Heilung erfolgt ist. Nur diese Methode ist sicher und wissenschaftlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Foto von\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/photos\/U_txSnf5pkE?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Aaron Burden<\/a> auf\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kunst des Heilens \u00a7257\u00a0 Der \u00e4chte Heilk\u00fcnstler wird es zu vermeiden wissen, sich Arzneien vorzugsweise zu Lieblingsmitteln zu machen, deren Gebrauch er, zuf\u00e4lliger Weise, vielleicht \u00f6fterer angemessen gefunden und mit gutem Erfolge anzuwenden Gelegenheit gehabt hatte. Dabei werden seltener angewendete, welche hom\u00f6opathisch passender, folglich h\u00fclfreicher w\u00e4ren, oft hintangesetzt. 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Er gr\u00fcndete zahlreiche spirituelle Zentren in Indien und Westeuropa sowie Schulen und mehr als 100 hom\u00f6opathische Behandlungsstellen in Indien, wo die Kranken kostenlos behandelt werden. Dr. E. Krishnamacharya gab viele B\u00fccher auf Englisch und Telugu heraus. Seine Schriften umfassen Veda, die alten Weisheiten, Yoga, Astrologie, Hom\u00f6opathie und spirituelle Praxis. 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