{"id":16152,"date":"2017-11-01T20:33:28","date_gmt":"2017-11-01T19:33:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=16152"},"modified":"2022-09-05T19:47:47","modified_gmt":"2022-09-05T17:47:47","slug":"ueber-das-aetherische-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/","title":{"rendered":"\u00dcber das \u00c4therische [I]"},"content":{"rendered":"\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-16152 gallery-columns-1 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/attachment\/solunat-abb1de\/'><img decoding=\"async\" width=\"1299\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Solunat-Abb1de.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-16196\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-16196'>\n\t\t\t\tDie Zusammenh\u00e4nge von Heilimpulsen im K\u00f6rper einerseits und den Wirkans\u00e4tzen eines Solunates andererseits.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/attachment\/herstellungszyklus-der-solunate-4\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"765\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Herstellungszyklus-der-Solunate.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-16199\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-16199'>\n\t\t\t\tGrafik zum Herstellungszyklus\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/attachment\/solunate-4-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"896\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Solunate-4.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-16026\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-16026'>\n\t\t\t\tNeue Destillationsanlage mit Verbesserungen im Herstellungsprozess\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/attachment\/solunate-3-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Solunate-3.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-16023\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-16023'>\n\t\t\t\tAlte Destillatonsanlage, die seit Jahrzehnten im Einsatz war\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/attachment\/solunate-5-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Solunate-5.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-16029\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-16029'>\n\t\t\t\tHier sieht man Solunat Nr. 8, Hepatik nach Destillation. Dieses Bild stammt aus einem Laboratoriumsbesuch aus 2013. Man erkennt bereits den hohen Anteil an \u00e4th. \u00d6l, der obenauf schwimmt.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a rel=\"prettyPhoto[pp_gal]\" href='https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/ueber-das-aetherische-i\/attachment\/solunate-6-2\/'><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Solunate-6.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-16032\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-16032'>\n\t\t\t\tDieses Bild zeigt ebenfalls Solunat Nr. 8, Hepatik aus November 2016. Der Unterschied an \u00e4therischem \u00d6l ist nicht zu \u00fcbersehen.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Mysterium der tiefsten Materie und der h\u00f6chsten Feinstofflichkeit<\/h2>\n<p>Im Jahr 2004 wollte ich mich \u2013 aus der Akutmedizin kommend und gerade kurz vor der Heilpraktikerpr\u00fcfung stehend \u2013 in Phytotherapie ausbilden lassen. Nach etwas Rumhorchen und Recherche war es offensichtlich, dass kein Weg an der Phytaro Heilpflanzenschule in Dortmund vorbeif\u00fchren w\u00fcrde. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich damals mit der Leiterin der Schule verhandelt habe, ob ich die Ausbildungsbl\u00f6cke in Aromatherapie nicht auslassen k\u00f6nne, da ich nur an der Phytotherapie interessiert sei. Mit einer Engelsgeduld erkl\u00e4rte Gudrun Zeuge-Germann, heute eine gute Freundin von mir, dass die Aromatherapie ein Teil der Phytotherapie sei und man es nicht einfach trennen k\u00f6nne, und dass sich nunmal auch der Name der Schule aus Phytotherapie und Aromatherapie (Phyt-Aro) zusammensetze. Ich bin ihr nach wie vor sehr dankbar, denn heute bin ich auf der einen Seite ein gro\u00dfer Verfechter der Aromatherapie, die nach wie vor \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 bei weitem noch nicht den Stellenwert hat, der ihr geb\u00fchrt und arbeite auch professionell labordiagnostisch mit \u00e4therischen \u00d6len. Mit einem so genannten Aromatogramm kann man zum Beispiel im Labor testen lassen, welche \u00e4therischen \u00d6le wie stark gegen welche Bakterien vorgehen und diese dann therapeutisch in Form von Vaginalovula, Gurgelmixturen, bei Hautekzemen etc. einsetzen.<\/p>\n<p>Mittlerweile wei\u00df ich, dass man bei der Aromatherapie auch von einer Hoch-Dosis-Heilpflanzentherapie sprechen kann. So beinhaltet z. B. ein Tropfen \u00e4therisches Thymian\u00f6l in etwa die Wirkstoffmenge von 30 Tassen Thymiantee! Und doch k\u00f6nnen die \u00e4therischen \u00d6le auch unser emotionales Kontrollzentrum ganz subtil und ohne Umwege beeinflussen und somit auch unsere Stimmungen und unsere emotionale Lage modulieren. Es geht sogar noch weiter. Seit Ende der 90&#8217;er Jahre wei\u00df man, dass auch unsere Organe Riechzellen haben. Und so k\u00f6nnen wir mit duftenden Stoffen sowohl \u00fcber die Haut, wie auch \u00fcber die Einnahme von Pr\u00e4paraten, die \u00e4therische \u00d6le beinhalten, ebenfalls einen Einfluss auf die Funktion unserer Organe nehmen<sup>1<\/sup>.<\/p>\n<p>Somit ist also vorab gekl\u00e4rt, dass die \u00e4therischen \u00d6le also nichts im omin\u00f6s-esoterischen Bereich zu suchen haben, sondern handfeste und hoch konzentrierte Werkzeuge der Phytotherapie sind, mit denen sich verschiedene Strukturen unseres K\u00f6rpers behandeln lassen.<\/p>\n<p>Lange habe ich jedoch dar\u00fcber gebr\u00fctet, wenn Rudolf Steiner und Alexander von Bernus \u00fcber den bzw. die \u00c4therk\u00f6rper gesprochen und geschrieben haben. W\u00e4hrend Steiner ein sehr komplexes Bild des \u00e4therischen Teils des Menschen entworfen hat, begn\u00fcgte sich Alexander von Bernus eher pragmatisch mit dem Fakt, dass es neben der rein stofflichen Ebene bei uns Menschen auch noch einen weiteren Anteil gibt, der auf Liebe, Zuneigung, liebevolle Ber\u00fchrung, Energien an Kraftorten etc. reagiert, durch den \u201eGeistes-Blitze\u201c in unser Bewusstsein kommen und durch den wir den Eindruck bekommen, dass unsere Existenz einen Sinn hat und wir eine Aufgabe zu erf\u00fcllen haben. Allen gro\u00dfen Therapeuten der alternativen Therapierichtungen, egal, ob es ein Hahnemann, ein Vitoulkas, ein Rudolf Steiner oder ein Alexander von Bernus war, waren sich einig, dass die Haupt-Heilimpulse vornehmlich aus diesem \u00e4therisch-geistig-energetisch-informativen Raum heraus erfolgen und dann den gesamten Organismus durchdringen mit diesen Heilinformationen.<\/p>\n<p>Wie man in der Abbildung 1 sehr sch\u00f6n erkennen kann, zeigt in der linken Grafik, der Grafik des Menschen, ein schwarzer Pfeil von oben nach unten an, dass die Haupt-Heilimpulse aus dem \u00c4therk\u00f6rper in den K\u00f6rperleib wirken und diesen heilen. Jedoch sieht man auch an den nebenstehenden wei\u00dfen, gegenl\u00e4ufigen Pfeilen, dass es auch Wechselbeziehungen gibt. Gerade die moderne Sportmedizin hat recht genau erforscht, wie sich sportliche Bet\u00e4tigung und Ern\u00e4hrung auf die Psyche auswirken und interessante Entdeckungen gemacht <sup>2<\/sup>. Auch bei Kindern in unserem Gesundheitscenter erlebe ich es oft, dass die Eigenregulation wieder \u201evon alleine\u201c ins Schwingen kommt, wenn man so banale Dinge tut, wie den Pilz im Darm zu entfernen oder eine toxische Belastung einer Impfung auszuleiten etc.<\/p>\n<p>Und bei unserem Haupt-Klientel, den alten Patienten und den chronisch Kranken, da ben\u00f6tigt es oft beide Strategien. Eine rein phytotherapeutische Therapie schafft fast immer Linderung, aber noch lange keine Heilung. Ebenso kommen immer wieder Patienten zu uns mit der Aussage: \u201eHom\u00f6opathie hilft bei mir nicht.\u201c<\/p>\n<p>In der Theorie m\u00fcsste es reichen, einen feinstofflichen, informativen Impuls zu geben, z. B. durch ein Hom\u00f6opathikum, und der K\u00f6rper setzt dieses Wissen mit der im Medikament enthaltenen Energie um und heilt. Oft ist es ja auch so, aber eben nicht immer. Und hier kann man sehen, dass die \u00e4therischen \u00d6le eine Art Schnittstelle darstellen, zwischen ganz feinstofflichen Heilimpulsen eines Solunates, durch die der K\u00f6rper langfristig etwas lernen und genesen kann und den Wirkstoffen, die in diesen Spagyrika enthalten sind und dem K\u00f6rper direkt durch molekulare Bestandteile unter die Arme greifen.<\/p>\n<p>Wenn man von den Solunaten spricht, dann muss man wissen, dass es nicht ein einziges Herstellungsverfahren gibt, nachdem alle Solunate produziert werden, sondern es gibt verschiedene Verfahren. Das Hauptverfahren, nach dem die meisten Solunate produziert werden, werden wir uns etwas genauer ansehen. Ich nenne die Solunate, die nach diesem Verfahren hergestellt werden, auch gerne die \u201eOrgan-Solunate\u201c, da sie fr\u00fcher so pragmatische Namen hatten wie \u201eHepatik\u201c [von Hepar \u2013 Die Leber], \u201eRenalin\u201c [von Ren \u2013 Die Niere] oder Lymphatik [vom Lymphsystem]. Auf diesen Bereich wollen wir uns in diesem Artikel konzentrieren, um die Schnittstelle zwischen Grobstoff und Feinstoff, und um das Zusammenwirken der beiden Pole, besser zu verinnerlichen.<\/p>\n<p>Alles f\u00e4ngt mit einer Kr\u00e4utermischung in einem Kolben an. Das nennt sich \u201eDestillationsansatz\u201c. Diese Kr\u00e4uter wurden nach verschiedenen Gesichtspunkten zusammengestellt, so dass sie eine optimale Kombination f\u00fcr die entsprechende Indikation ergeben (z. B. Therapie von Lebererkrankungen). Jetzt wird klares Wasser \u00fcber diesen Ansatz aus getrockneten Kr\u00e4utern gegeben und bereits nach kurzer Zeit eine Destillation durchgef\u00fchrt.<br \/>\nDie alten \u201eSoluna-Hasen\u201c d\u00fcrfte es erfreuen, dass die Soluna sich nach wie vor immer weiter entwickelt und auch vor neuen technischen M\u00f6glichkeiten nicht Halt macht. Somit kann das Traditionelle bewahrt bleiben und Fortschritt dort vorangetrieben werden, wo Fortschritt Sinn macht.<\/p>\n<p>Auch hier zum Verdeutlichen noch einige Bildvergleiche:<br \/>\nBeginnen wir mit dem Destillationsansatz. W\u00e4hrend die alte Anlage die Kolben einfach in den Heizpilz aufnimmt, sieht man bei der neuen Anlage, dass der gesamte Kolben in einer Art Mantel eingeh\u00fcllt ist. Damit k\u00f6nnen W\u00e4rmeverluste wirkungsvoll reduziert werden und somit nat\u00fcrlich auch die Eingangs-Heizleistung. F\u00fcr die Pflanzen bedeutet das eine noch schonendere und sanftere Destillation als ohnehin schon. Weiterhin sieht man bei der alten Anlage, dass das aufsteigende Destillat direkt in das Kondensationsrohr \u00fcbergeht. In der neuen Anlage befindet sich eine Art Helm oberhalb des Kolbens. Da die Soluna nicht mit Wasserk\u00fchlung arbeitet, damit dem Destillat Raum zur Entfaltung gegeben werden und damit das Destillat in seinem Tempo wieder kondensieren kann, war es so, dass der aufsteigende Dampf fr\u00fcher oft noch zu hei\u00df im Auffangkolben ankam, also noch nicht genug Zeit hatte, sich zu kondensieren&#8230; Und durch den kurzen Entl\u00fcftungs-Nippel (auf den wir gleich noch zu sprechen kommen) konnten diese feinstofflichen Anteile dann in die Raumluft entweichen. Durch den Helmaufsatz kann der aufsteigende Wasserdampf an einer recht gro\u00dfen Kondensationsfl\u00e4che erst einmal wieder kondensieren und erst in das Kondensationsrohr gehen, wenn es bereits kondensiert ist. Somit k\u00f6nnen also die sehr fl\u00fcchtigen und feinstofflichen Anteile nun viel besser eingefangen werden.<\/p>\n<p>Und die dritte Ver\u00e4nderung befindet sich oberhalb des Auffangkolbens, den man beim Destillieren \u201eVorlage\u201c nennt. Bei der alten Anlage befindet sich nur ein ganz kurzer Entl\u00fcftungs-Nippel, durch den noch sehr viele feinstoffliche Anteile entweichen konnten. Das hat zwar im Labor daf\u00fcr gesorgt, dass es immer extrem lecker gerochen hat, aber diese wertvollen Anteile waren f\u00fcr das Solunat verloren. Heute behilft man sich damit, dass ein deutlich l\u00e4ngeres Entl\u00fcftungsrohr, auf welches man aus drucktechnischen Gr\u00fcnden einfach nicht verzichten kann, mit bauchigen Verdickungen aufgesetzt wird. Dadurch hat man neue Kondensationsfl\u00e4chen geschaffen und den Weg bis zum \u201eAusgang\u201c deutlich erweitert, so dass nur noch ein kleiner Teil an wertvollen \u00e4therischen \u00d6len entkommen kann.<\/p>\n<p>Diverse Geruchsproben zeigten deutliche Intensivierungen. Laut Christoph Proeller gingen teilweise um die 20% an \u00e4therischem \u00d6l in die Raumluft \u00fcber, was sich nat\u00fcrlich im ersten Moment nach sehr viel anh\u00f6rt, aber im Vergleich zu anderen Herstellungsverfahren immer noch gut da steht. Laut eigenen Angaben konnte der Verlust auf max. 2% reduziert werden. Auch was den Verbrauch von Strom angeht, konnten hier Einsparungen von rund 40% verzeichnet werden.<\/p>\n<p>Man kann also sicher davon ausgehen, dass die Solunate im feinstofflichen Bereich der Impulstherapien noch einmal ordentlich an Potenz zugelegt haben. Aber auch ganz pragmatisch zeigen sich \u201ehandfeste\u201c Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Und hier sind wir auch wieder bei dem Titel unseres Artikels angekommen. Je feinstofflicher die Anteile sind, die in einem Destillat eingefangen werden, umso eher wirken sie auf unseren feinstofflichen K\u00f6rper. Nat\u00fcrlich ist das zum einen unser limbisches System, in dem Ereignisse mit Emotionen gekoppelt werden, aber auch wei\u00df man bereits seit den 90&#8217;er Jahren, dass all unsere Organe Duftrezeptoren haben <sup>3<\/sup>. Daher sollten wir in der Tat vorsichtig mit dem sein, was wir unserem K\u00f6rper an k\u00fcnstlichen Duftstoffen zuf\u00fchren, unabh\u00e4ngig davon, ob wir es uns auf die Haut einreiben oder aufspr\u00fchen oder ob wir aromatisierte Nahrungsmittel zu uns nehmen. Auch bei dieser \u00dcberlegung kann man das Feinstoffliche vom Grobstoff nicht eindeutig trennen. Zum einen sind es molekulare Anteile der \u00e4therischen \u00d6le, die an bestimmte Rezeptoren in unserem K\u00f6rper andocken, unabh\u00e4ngig davon, ob wir von nervalen Strukturen unseres limbischen Systems sprechen, von Rezeptoren an Organen oder direkte Kontakte, z. B. mit pathologischen Bakterien und Hefen etc. in unserem Darm. Zum anderen sind es aber in der Tat auch physikalische Prinzipien, die zum Tragen kommen und etwas mit unserem energetischen System machen. Und da wir die Komplexit\u00e4t von Heilpflanzen bei weitem noch nicht durchschaut haben, ist hier nat\u00fcrlich auch einmal zu hinterfragen, was mit dem Gesamtkonstrukt der Pflanze passiert, wenn man sie vor dem Destillieren mit Hefen verg\u00e4rt und vielleicht von au\u00dfen auch noch Zucker zum schnelleren Verg\u00e4ren hinzu gibt, wie es in vielen anderen spagyrischen Herstellungsverfahren der Fall ist.<\/p>\n<p>&#8230; wird fortgesetzt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Fu\u00dfnoten<\/h4>\n<h5>1 Aus einem Vortrag von Ruth von Braunschweig 11\/2014 an der Phytaro Heilpflanzenschule, Dortmund<br \/>\n2Zu Empfehlen sind die B\u00fccher des Triathleten und Ultraman-L\u00e4ufers Brendan Brazier und von Rich\u00a0\u00a0 Roll, der von einem \u00fcbergewichtigen, trockenen Alkoholiker zu einem der fittesten Menschen des Planeten wurde und innerhalb einer Woche 5 Ironman-Thriatlons absolviert hat.<br \/>\n3 Aus einem Vortrag von Ruth von Braunschweig an der Phytaro Heilpflanzenschule im November 2014<\/h5>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<p>Michael Schlimpen<br \/>\nNaturheilkunde &amp; Pers\u00f6nlichkeitstraining<br \/>\nGesundheitscenter Heupenm\u00fchle<br \/>\n53539 Kelberg- Zerm\u00fcllen<br \/>\nTel.: 02692-9319152<br \/>\nFax: 02692-9319153<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:Michael@Schlimpen.de\">Michael@Schlimpen.de<br \/>\n<\/a>Home: <a href=\"http:\/\/www.schlimpen.de\/\">www.schlimpen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mysterium der tiefsten Materie und der h\u00f6chsten Feinstofflichkeit Im Jahr 2004 wollte ich mich \u2013 aus der Akutmedizin kommend und gerade kurz vor der Heilpraktikerpr\u00fcfung stehend \u2013 in Phytotherapie ausbilden lassen. Nach etwas Rumhorchen und Recherche war es offensichtlich, dass kein Weg an der Phytaro Heilpflanzenschule in Dortmund vorbeif\u00fchren w\u00fcrde. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich damals mit der Leiterin der Schule verhandelt habe, ob ich die Ausbildungsbl\u00f6cke in Aromatherapie nicht auslassen k\u00f6nne, da ich nur an der Phytotherapie interessiert sei. Mit einer Engelsgeduld erkl\u00e4rte Gudrun Zeuge-Germann, heute eine gute Freundin von mir, dass die Aromatherapie ein Teil der Phytotherapie sei und man es nicht einfach trennen k\u00f6nne, und dass sich nunmal auch der Name der Schule aus Phytotherapie und Aromatherapie (Phyt-Aro) zusammensetze. Ich bin ihr nach wie vor sehr dankbar, denn heute bin ich auf der einen Seite ein gro\u00dfer Verfechter der Aromatherapie, die nach wie vor \u2013 zumindest in Deutschland \u2013 bei weitem noch nicht den Stellenwert hat, der ihr geb\u00fchrt und arbeite auch professionell labordiagnostisch mit \u00e4therischen \u00d6len. 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