{"id":16143,"date":"2017-10-29T17:38:43","date_gmt":"2017-10-29T16:38:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=16143"},"modified":"2022-11-08T17:05:43","modified_gmt":"2022-11-08T16:05:43","slug":"editorial-20175","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/editorial-20175\/","title":{"rendered":"Editorial 2017\/5"},"content":{"rendered":"<p>Im modernen Gesundheitswesen wird eine reizbare und leicht erregbare Wesensart nicht als Krankheit betrachtet. Auch wenn jemand aufgeregt ist, wird dies nicht als Krankheit gesehen. Eine reizbare oder aufgeregte Natur, \u00dcbellaunigkeit und heftige, w\u00fctende Reaktionen werden okkult als Krankheiten betrachtet. Sie brauchen dringende Zuwendung, bevor sie den K\u00f6rperorganen entsprechenden Schaden zuf\u00fcgen. Im heutigen Gesundheitswesen bem\u00fcht man sich erst um Heilung, nachdem die K\u00f6rperorgane gesch\u00e4digt wurden.<\/p>\n<p>Weder die betroffenen Personen noch die \u00c4rzte bemerken die potentiellen Krankheiten. Sie stellen nur das Ergebnis dieses Potentials als Erkrankung fest. Im modernen Leben sind Gereiztheit, \u00dcbellaunigkeit, Aufgeregtheit, grundlose Unruhe und Angst weitverbreitet. Sie bleiben unbeachtet. Vieles davon wird sogar als Mode betrachtet. Angst und Unruhe werden in den Status einer Modeerscheinung erhoben. Misstrauen und Argwohn sind in selbstgef\u00e4lligen, gro\u00dfspurigen Kreisen verbreitet. Wenn der Chef sich sonderbar verh\u00e4lt, kann es sich niemand erlauben, ihm zu sagen, dass er f\u00fcr Krankheiten anf\u00e4llig ist.<\/p>\n<p>Erziehung auf dem Gebiet der Gesundheit ist sogar schon im Kindergartenalter notwendig, damit man von Kindheit an gut informiert ist. In den Schulen sollte \u00fcber saubere Lebensgewohnheiten und gute Ethik gesprochen werden. Beides muss unbedingt durch Information \u00fcber die verheerenden Auswirkungen von Wut, Zorn, Gereiztheit, Aufgeregtheit, Angst, Eifersucht, Misstrauen, Vorurteil, Stolz, Hass und \u00c4hnlichem erg\u00e4nzt werden. Den Kindern sollte vermittelt werden, dass diese Gem\u00fctszust\u00e4nde nicht nur aus Gr\u00fcnden des Sozialverhaltens vermieden werden sollten, sondern auch, um sich vor zuk\u00fcnftigen Krankheiten zu sch\u00fctzen, die durch st\u00e4ndiges Auftreten dieser negativen Emotionen eingeladen werden.<\/p>\n<p>In der modernen Gesellschaft gibt es eine geometrische Zunahme der Erkrankungen, doch den f\u00fchrenden Personen ist nicht klar, dass sie die Verursacher des ungesunden Konkurrenzkampfes sind, der zwischen den Menschen schon von Kindheit an gef\u00f6rdert wird. Man erkennt nicht, dass der Konkurrenzkampf ein Fluch ist. Er f\u00f6rdert Eifersucht, Hass, Intoleranz, Angst, innere Unruhe usw. Bis der Geist der Zusammenarbeit an die Stelle des Konkurrenzkampfes tritt, werden die Krankheiten weiterhin zunehmen.<\/p>\n<p>Nur eine okkulte Vision kann dies erkennen und richtigstellen. F\u00fchrungspersonen mit Vision werden dringend ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Foto<\/p>\n<h5>von Joshua Reddekopp<\/h5>\n<h5>entnommen\u00a0<a href=\"http:\/\/unsplash.com\">unsplash.com<\/a><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im modernen Gesundheitswesen wird eine reizbare und leicht erregbare Wesensart nicht als Krankheit betrachtet. Auch wenn jemand aufgeregt ist, wird dies nicht als Krankheit gesehen. Eine reizbare oder aufgeregte Natur, \u00dcbellaunigkeit und heftige, w\u00fctende Reaktionen werden okkult als Krankheiten betrachtet. Sie brauchen dringende Zuwendung, bevor sie den K\u00f6rperorganen entsprechenden Schaden zuf\u00fcgen. 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