{"id":15550,"date":"2017-06-03T15:06:19","date_gmt":"2017-06-03T13:06:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/allgemein\/the-willingness-to-get-well\/"},"modified":"2022-09-05T19:45:39","modified_gmt":"2022-09-05T17:45:39","slug":"the-willingness-to-get-well","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/psychologie\/the-willingness-to-get-well\/","title":{"rendered":"Bereitschaft gesund zu werden"},"content":{"rendered":"<p>In der heutigen Zeit wird viel \u00fcber ganzheitliche Heilung gesprochen. Selbst die WHO hat einen ganzheitlichen Ansatz in ihrer Definition von Gesundheit: Gesundheit ist der Zustand vollkommenen k\u00f6rperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht die blo\u00dfe Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. (www.pflegewiki.de\/wiki\/World_Health_Organization)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Worte, nicht wahr? Ich habe jedoch aus der Spiritualit\u00e4t mittlerweile gelernt, dass Gef\u00fchle und nicht Worte die dynamischen und sch\u00f6pferischen Energien sind. Haben Sie also ein Gef\u00fchl f\u00fcr diese Aussage?<\/p>\n<p>K\u00f6nnte es sein, dass in Ihrer Vorstellung Gesundheit tats\u00e4chlich \u201enur\u201c als Zustand der Abwesenheit von Krankheit vorkommt?<\/p>\n<p>In meiner Praxis habe ich traurigerweise festgestellt, dass wir durchaus mit schwierigen Situationen, mit Trauer, Wut, Angst etc. vertraut sind, aber wir wissen oft nicht mehr wie sich Freude, F\u00fclle, Gl\u00fcck etc. anf\u00fchlen! Wir k\u00f6nnen Hass, Wut, Groll und Manipulation aushalten. Viele haben eine Strategie des Aushaltens entwickelt. Sie hangeln sich von Moment zu Moment des Ertr\u00e4glichen. Wenn ich mit ihnen jedoch \u00fcber Gl\u00fcck, Freude oder F\u00fclle spreche und sie ermuntere, dieses Gef\u00fchl aus vergangenen und erlebten Gl\u00fccksmomenten zu sch\u00f6pfen, haben sie entweder keinen Zugang mehr zu den sch\u00f6nen Gef\u00fchlen oder es stellt sich heraus, dass sie \u00fcberhaupt keine Vorstellung haben, wie sich das anf\u00fchlen k\u00f6nnte. Andere verwechseln Vorstellung und wirkliche Gef\u00fchle. Sie glauben, sie f\u00fchlen, tun es aber nicht (mehr).<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich Ihnen ein Gef\u00fchl zum Thema Gesundheit vermitteln.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich also vor\u00a0Ihrem inneren Auge sich selbst gesund, kraftvoll, voller Freude vor. Sie stehen mit beiden F\u00fc\u00dfen auf der Erde, ihr Kopf ist erhoben, ihr Gang aufrecht. Sie sehen durch sich hindurch. Auf Herzh\u00f6he, verbunden mit dem physischen Herzen strahlt eine helle Sonne, warm, liebevoll, lebendig, manchmal durchziehen Farben die Strahlen der Sonne oder es funkelt golden, ganz so wie es Ihnen gef\u00e4llt. Diese Sonne ist kraftvoll, ganz sich selbst, fr\u00f6hlich, ansteckend. Sie steckt alle Zellen in ihrem transparenten K\u00f6rper an, so dass auch diese in einem hellen Licht strahlen, baden und tanzen. Aber nicht nur das, der Kern ist in seiner Kraft so stark, dass er die Aura mit seinen Strahlen ausf\u00fcllt. Es ist ein Bild voller Licht, purer Lebensfreude und Lebendigkeit. Sie bringen all das, was in ihnen ist, kraftvoll zum Ausdruck. Ihr Leben ist intensiv, erf\u00fcllt, spannend, voller Liebe zum Leben. Und wenn Sie am Abend zu Bett gehen, tun Sie das mit der Intention: ich erhole mich jetzt, damit ich wieder kraftvoll und neugierig in den Tag gehen kann.<\/p>\n<p>Zudem werden Sie in zweifacher Hinsicht gen\u00e4hrt. Einmal aus den tiefsten Tiefen des Universums und einmal aus dem Herzen der Mutter Erde. Wie die Chinesen bereits sagten: Wir sind eingespannt zwischen Himmel und Erde. Beide Str\u00f6me flie\u00dfen \u00fcppig, lichtvoll, liebevoll. Aus dem Himmel kommt das v\u00e4terliche Prinzip, Vertrauen gebend, unterst\u00fctzend, ermutigend und wenn wir umfallen, bekommen wir Raum, wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen, bis wir es schaffen.<\/p>\n<p>Und von der Mutter Erde, aus ihrem feurigen Herzen, flie\u00dft eine n\u00e4hrende, liebevolle, umsorgende Energie, die sagt: Du bist so wie Du bist in Ordnung. Sie n\u00e4hrt auf allen Ebenen, psychisch, physisch, mental und spirituell. Wir f\u00fchlen uns einfach rundum satt!<\/p>\n<p>Jetzt lassen wir die Sonne im Herzen von diesen beiden Energien fluten.<\/p>\n<p>Wir ver\u00e4ndern dieses Bild so lange, bis wir ganz tief in unserem Herzen sagen k\u00f6nnen: \u201ePoah, bin ich sch\u00f6n!\u201c<\/p>\n<p>Alles was wir in unserem Leben tun, tun wir in dieser Energie. Wir nehmen uns den Raum, der wir sind, wir tun das, wozu wir wirklich stehen k\u00f6nnen. Wir bringen all das zum Ausdruck, was in uns ist, liebevoll, freudvoll und kraftvoll.<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6nes Bild, nicht wahr? Fast zu sch\u00f6n, um wahr zu sein! Ich behaupte aber, dass genau das die wahre Natur des Menschen ist! Die Arbeit in der Praxis best\u00e4tigt mir das. Je mehr ich meine Klienten an dieses Bild heranf\u00fchre, mit ihnen zusammen auf die Suche nach dem gehe, was in ihnen verborgen schlummert, und zum Ausdruck gebracht werden will, desto besser geht es ihnen! Und dies sehr nachhaltig. Alles ist bereits in uns selbst. Wir m\u00fcssen es nur zulassen!<\/p>\n<p>Was aber ist geschehen, was hat uns aus unserer Spur gebracht? Was hat uns bewogen, uns zu verstecken, uns zu verstellen, uns zu verschlie\u00dfen, bis zur Verweigerung, uns mit dieser Welt \u00fcberhaupt auseinander zu setzen?<\/p>\n<p>Vergleichen wir mal, wie w\u00fcrde unser Leben aussehen, wenn wir nach dem oben entworfenen Bild leben w\u00fcrden? Wir sind zentriert, mit uns selbst verbunden, selbst-bewusst. Wir bringen das, was in uns ist zum Ausdruck, egal, was andere davon halten, lassen uns von nichts und niemanden von unserem Weg abbringen. Auch nicht von unserer Liebe. Wir benutzen unsere Fantasie, versehen sie mit Gef\u00fchlen und Emotionen, um immer wieder neue und interessante Situationen in unser Leben zu ziehen. Wenn wir scheitern, wenn wir hinfallen, stehen wir wieder auf, klopfen unsere Kleider aus, erholen uns von dem Schreck, \u00fcberlegen wie es dazu kommen konnte und \u00e4ndern in uns die Lebenseinstellung und bereinigen unsere Gef\u00fchle und gl\u00e4tten unsere Emotionen. Wir kommen nicht auf die Idee, andern die Schuld zuzuschieben. Wir haben gelernt, dass unser Denken (Fantasie), die daraus resultierenden Gef\u00fchle und Emotionen, unser Leben kreieren, und dass wir allein f\u00fcr sie verantwortlich sind. In uns f\u00fchlen wir das Vertrauen, dass egal, was wir tun, es kommt gut raus. Wir sind in der F\u00fclle und kreieren F\u00fclle. Wir sind gesund und kraftvoll. In dieser Zentrierung k\u00fcmmern wir uns auch um andere, lassen sie ihren Weg gehen, unterst\u00fctzen sie in schwierigen Situationen, inspirieren und sind in einem konstruktiven Austausch. Wir folgen unserem Herzen und werden zu mehr als wir uns das je h\u00e4tten vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie sieht unser Alltag aber in der Realit\u00e4t aus? Unsere Gedanken sind irgendwo, unser Herz sowieso, wir sind also alles andere als zentriert. Nur wer sich nicht sp\u00fcrt, hetzt durch den Tag und am Abend, wenn er aus dem Funktionsmodus herauskommt, ist er ersch\u00f6pft und leer. Um diese Leere nicht mehr zu sp\u00fcren, schaltet er den Fernseher an.<\/p>\n<div id=\"attachment_15423\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15423\" class=\"wp-image-15423\" style=\"line-height: inherit;\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi1-824x550.jpg 824w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi1-700x467.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi1-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi1.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-15423\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Hotelkomplex in Perth Australien<\/p><\/div>\n<p>Funktionsmodus bedeutet, wir werden gelebt, wir sind uns selbst nicht bewusst, haben also kein Selbstbewusstsein. Daraus resultiert gezwungenerma\u00dfen, dass wir nicht wissen, was in uns ist, wer wir sind und k\u00f6nnen uns nicht zum Ausdruck bringen. Wenn wir uns nicht zum Ausdruck bringen k\u00f6nnen, verlieren wir gewaltig an Lebensenergie. Wir hoffen deshalb, dass uns der Partner, Freunde oder gar die Kinder dieses Defizit auff\u00fcllen. Diese sind mit der Zeit selbst auch nicht begeistert als Zapfhahn zu dienen. Meistens ergeben sich Konstellationen, dass der St\u00e4rkere, dem Schw\u00e4cheren Energie gibt, bis beide energielos sind. Wer es dann wagt, sein eigenes Leben wieder in die H\u00e4nde zu nehmen, sprich, der Zapfhahn wird geschlossen, wird als Egoist beschimpft, es werden ihm Schuldgef\u00fchle gemacht oder es folgt sonst wie eine seltsame Behandlung.<\/p>\n<p>In dieser Atmosph\u00e4re von Lieblosigkeit, Schuldzuweisungen, Opferbewusstsein und gegenseitigen Verletzungen mussten wir unser Herz verschlie\u00dfen, um zu \u00fcberleben. Unser Herz verschlie\u00dfen bedeutet, wir haben die Gef\u00fchle abgeschaltet. Damit das Leben noch irgendeine Intensit\u00e4t aufweist, leben wir in den Emotionen. Emotionen kommen aus dem Bauch, Gef\u00fchle aus dem Herzen. Emotionen sind Reaktionen auf Ereignisse und Erfahrungen, sie sind oft Ventile, damit wir nicht \u00fcberkochen. Gef\u00fchle jedoch sind mehr Stimmungen in uns, sie gehen tief und sie n\u00e4hren uns. Freude, Trauer, Harmonie, Zorn (nicht Wut), Intensit\u00e4t, seelischer Schmerz, Verbundenheit, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Doch manche Menschen schalten sogar die Emotionen ab, k\u00f6nnen sich f\u00fcr nichts mehr begeistern und werden noch nicht mal w\u00fctend, wenn sie schlecht behandelt werden. Die abgespalteten Gef\u00fchle verbannen wir in unser Unterbewusstsein. Dort treiben sie ihr Unwesen in einem Schattendasein. Durch das Ablehnen der schmerzhaften Gef\u00fchle werden auch die erfreulichen abgespalten. Entweder wir f\u00fchlen oder wir f\u00fchlen nicht.<\/p>\n<p>Unser sch\u00f6pferisches Potential jedoch ist nur aktiv mit Gef\u00fchlen und Emotionen. Gerade Emotionen sind sehr gut manipulierbar. Behandeln Sie einen Menschen schlecht, Sie werden postwendend mit seinen Emotionen konfrontiert. Geben Sie dem Volk Spiele und die Emotionen gehen hoch.<\/p>\n<p>Sind die Gef\u00fchle abgespalten, resultiert mehr oder weniger ein Opferbewusstsein. Mangeldenken und Machtlosigkeit dominieren. Mit dem Opfer verf\u00e4hrt man wie man will. Man beutet es physisch und psychisch aus, und es tut, was gesagt wird. Es kann sich nicht wehren, weil es sich machtlos f\u00fchlt. Es wird gel\u00e4hmt durch Schuld und Scham. Visionen und Fantasien von Freiheit, Liebe und einem erf\u00fcllten Leben werden in die engen Schranken der Vernunft verwiesen und unser Gef\u00e4ngnis ist perfekt. Und wir wissen nicht einmal, dass wir darin sitzen! Ade du sch\u00f6ne Sch\u00f6pferkraft!<\/p>\n<p>Und wir sind isoliert in diesem Gef\u00e4ngnis, ein sinnvoller Austausch, ein sich Verbinden mit anderen Menschen ist gar nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wer drau\u00dfen frei heruml\u00e4uft wird, verlacht, ausgegrenzt, klein gemacht, entwertet. Und unsere Intuition, die Stimme des Herzens ist ein l\u00e4stiger Nebenton, der uns immer wieder in die Quere kommt.<\/p>\n<p>Es braucht viel Mut, aus dem Gef\u00e4ngnis auszusteigen, in die Freiheit zu gehen. Freiheit ist nicht einfach das-tun-d\u00fcrfen-was-ich-will. Freiheit ist, in eigener Verantwortung die eigene Welt zu kreieren. Freiheit bedeutet alleine zu sein, alleine den eigenen passenden Weg zu gehen, gegen alle Konventionen, gegen alle Sicherheiten, im eigenen Vertrauen. Erst dann sind wir in der Lage, uns wirklich und wahrhaftig mit Menschen zu verbinden.<\/p>\n<p>In der Therapie habe ich festgestellt, dass ich mit vielen Menschen erst \u00fcber die Lebenshaltung, die Vorstellungen wie das Leben funktioniert, reden und arbeiten muss, bevor ich mit der \u201eeigentlichen\u201c Therapie beginnen kann.<\/p>\n<p>Ich habe eine Ausbildung in Somatic Experiencing \u00ae nach Peter Levine gemacht. Es ist eine Methode, die Verstand, Gef\u00fchle, innere Bilder, Interpretationen und K\u00f6rperempfindungen wieder miteinander verkn\u00fcpft. Entstanden ist es als Traumatherapie, abgeguckt von der Natur und f\u00fcr den Menschen zug\u00e4nglich gemacht. Was ich an der Methode so mag, ist das Instrument des Herunterholens des Geistigen in die Gef\u00fchlswelt und in den K\u00f6rper. Also anders gesagt, die Verankerung des Geistigen in der Materie. Wenn ich in den Elementen der Alchemie sprechen darf, so sind die Gedanken Luft. Ein Windhauch und sie sind weg. Der Wind ist in der Lage, Gef\u00fchle und Emotionen in Bewegung zu setzen. Sie sind wie Wasser, sie kommen und flie\u00dfen wieder weg, lassen wir sie nicht durch uns durchflie\u00dfen, werden sie aufgestaut und blockieren uns im Vorw\u00e4rtskommen. Gef\u00fchle und Emotionen wiederum l\u00f6sen im K\u00f6rper Empfindungen aus. Der K\u00f6rper ist die Erde. Er ist in der Lage, die Gef\u00fchle und die Gedanken zu halten, dadurch k\u00f6nnen wir handeln.<\/p>\n<p>Als viertes Element fehlt noch das Feuer. Das Feuer des Lebens, das Feuer, das unser Herz zum Brennen bringt, wenn wir begeistert sind.<\/p>\n<p>Zuletzt kommt noch das, was alles zusammenh\u00e4lt, unser Wesen, das was wir wahrhaftig sind, unverf\u00e4lscht, eckig und kantig, aber liebenswert. Es ist die Quintessenz, unser Ich.<\/p>\n<div id=\"attachment_15420\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15420\" class=\"wp-image-15420\" style=\"line-height: inherit;\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-2-824x550.jpg 824w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-2-700x467.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-2-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-2.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-15420\" class=\"wp-caption-text\">Bild : Meereswellen Ostk\u00fcste NSW Australien<\/p><\/div>\n<p>Ich hatte also festgestellt, dass ich in einigen meiner Klientinnen und Klienten nichts bewegen konnte. Im Gegenteil, was normalerweise das System Mensch (K\u00f6rper, Seele, Geist) stabilisiert hatte, das &#8222;Erden\u201c, brachte noch st\u00e4rkere Instabilit\u00e4t. Woran lag das? Ich suchte also nach dem Grund. Dieser war rasch gefunden. Das Leben wurde als schwer, anstrengend oder sinnlos empfunden und das Wesen hatte sich vom Leben zur\u00fcckgezogen. Ich sage diesem R\u00fcckzugsort \u201eZwischenwelt\u201c oder \u201eirgendwo im Nirgendwo\u201c, weil es weder hier \u201eunten\u201c im Jetzt, noch dort \u201eoben\u201c im Tod ist. Oft l\u00e4sst sich die Seele nicht einfach davon \u00fcberzeugen, ins Leben herunter zu kommen. Zu gro\u00df waren der Schmerz, die Entt\u00e4uschung und die Verletzung des Erfahrenen, zu hart der Kampf ums \u00dcberleben.<\/p>\n<p>Was jedoch am \u00fcberzeugendsten wirkt, ist die Aussicht, dass die Seele Einfluss auf das Leben nehmen und das tun kann, was sie ganz tief innen wirklich will. Und dass dieser Prozess durchaus leicht und freudvoll sein kann. Die Person muss bereit sein, den eigenen und jetzt passenden Weg zu gehen. Sie muss sich daf\u00fcr entscheiden und alles in ihrer Macht stehende tun, bis sie das genannte Ziel erreicht hat. Dann fangen wir an zu graben, bis wir auf die versch\u00fctteten Sehns\u00fcchte, F\u00e4higkeiten und Vorlieben sto\u00dfen, die das Herz zum Brennen bringen. Und manchmal ist es harte Arbeit, die Fantasie zu befreien, alle erlernte Vernunft abzustreifen und mutig zu dem zu stehen, was man ganz tief in sich versteckt gehalten hatte. Viele Menschen, die zu mir kommen, haben keine durchschnittlichen W\u00fcnsche und Sehns\u00fcchte. Sie wollen etwas in der Welt bewegen, etwas bewirken, etwas Einzigartiges erschaffen, nicht um gro\u00dfartig dazustehen, sondern um mehr Freude, mehr Bewusstsein, mehr Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr sich und andere zu bringen.<\/p>\n<p>Dabei ist ein gro\u00dfer Hemmschuh, dass sie solch gro\u00dfartige Vorstellungen kaum zu denken wagen oder sich der Herausforderung, die die Visionen mit sich bringen, gar nicht gewachsen f\u00fchlen. Und Schwupp, ist das Feuer wieder aus. Dann fangen wir halt wieder von vorne an.<\/p>\n<p>Traurig wird es dann, wenn die Menschen gar nicht mehr daran glauben, dass das Leben eine Wende nehmen kann. Wenn sie resignieren. Wenn sie glauben, dass ihr Schicksal eben nun dieses Leiden ist. Auch das habe ich erlebt.<\/p>\n<p>Und dann, wenn die Seele \u00fcberzeugt ist, dass sich die Hoffnung lohnt, wenn Freude wieder zur Zugkraft wird, dann f\u00e4ngt die Therapie erst an zu wirken. Dann ist es oft egal, welche Methode angewendet wird. Das Individuum merkt schnell selbst, was passt und was nicht.<\/p>\n<p>Das ist es dann, was mir an meiner Arbeit so viel Freude bereitet. Die Klientin oder der Klient ist aufgestanden, geht wieder vorw\u00e4rts, diesmal mit der Stimme des Herzens, der Freude und der eigenen Sch\u00f6pferkraft als Wegweiser!<\/p>\n<div id=\"attachment_15426\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15426\" class=\"wp-image-15426\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-3-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-3-824x550.jpg 824w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-3-700x467.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-3-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/14.2-Luedi-3.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-15426\" class=\"wp-caption-text\">Bild : Herz aus Moos auf rotem Stein<\/p><\/div>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<h5>Wesenspsychologie von Harald Wessbecher \u00a0www.haraldwessbecher.de<br \/>\nSomatic Experiencing \u00ae according to Peter Levine<br \/>\nwww.traumahealing.ch\/index.php?id=0214&amp;l=de<\/h5>\n<h4>Bilder von Gabriela L\u00fcdi<\/h4>\n<h5><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen Zeit wird viel \u00fcber ganzheitliche Heilung gesprochen. Selbst die WHO hat einen ganzheitlichen Ansatz in ihrer Definition von Gesundheit: Gesundheit ist der Zustand vollkommenen k\u00f6rperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht die blo\u00dfe Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. (www.pflegewiki.de\/wiki\/World_Health_Organization) &nbsp; Sch\u00f6ne Worte, nicht wahr? Ich habe jedoch aus der Spiritualit\u00e4t mittlerweile gelernt, dass Gef\u00fchle und nicht Worte die dynamischen und sch\u00f6pferischen Energien sind. Haben Sie also ein Gef\u00fchl f\u00fcr diese Aussage? K\u00f6nnte es sein, dass in Ihrer Vorstellung Gesundheit tats\u00e4chlich \u201enur\u201c als Zustand der Abwesenheit von Krankheit vorkommt? In meiner Praxis habe ich traurigerweise festgestellt, dass wir durchaus mit schwierigen Situationen, mit Trauer, Wut, Angst etc. vertraut sind, aber wir wissen oft nicht mehr wie sich Freude, F\u00fclle, Gl\u00fcck etc. anf\u00fchlen! Wir k\u00f6nnen Hass, Wut, Groll und Manipulation aushalten. Viele haben eine Strategie des Aushaltens entwickelt. Sie hangeln sich von Moment zu Moment des Ertr\u00e4glichen. Wenn ich mit ihnen jedoch \u00fcber Gl\u00fcck, Freude oder F\u00fclle spreche und sie ermuntere, dieses Gef\u00fchl aus vergangenen und erlebten Gl\u00fccksmomenten zu sch\u00f6pfen, haben sie entweder keinen Zugang mehr zu den sch\u00f6nen Gef\u00fchlen oder es stellt sich heraus, dass sie \u00fcberhaupt keine Vorstellung haben, wie sich das anf\u00fchlen k\u00f6nnte. 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Viele haben eine Strategie des Aushaltens entwickelt. Sie hangeln sich von Moment zu Moment des Ertr\u00e4glichen. Wenn ich mit ihnen jedoch \u00fcber Gl\u00fcck, Freude oder F\u00fclle spreche und sie ermuntere, dieses Gef\u00fchl aus vergangenen und erlebten Gl\u00fccksmomenten zu sch\u00f6pfen, haben sie entweder keinen Zugang mehr zu den sch\u00f6nen Gef\u00fchlen oder es stellt sich heraus, dass sie \u00fcberhaupt keine Vorstellung haben, wie sich das anf\u00fchlen k\u00f6nnte. 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