{"id":14760,"date":"2017-03-10T14:34:22","date_gmt":"2017-03-10T13:34:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=14760\/"},"modified":"2022-09-12T20:44:04","modified_gmt":"2022-09-12T18:44:04","slug":"paracelsus-pfirsichblaettriger-knoeterich-persicaria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/paracelsusmedizin\/paracelsus-pfirsichblaettriger-knoeterich-persicaria\/","title":{"rendered":"Paracelsus \u2013 Pfirsichbl\u00e4ttriger Kn\u00f6terich &#8211; Persicaria"},"content":{"rendered":"<h2>Heilrezepte<\/h2>\n<p><em>(lat. Polygonum persicaria L.)<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14546\" src=\"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Polygonum_persicaria_\u2014_Flora_Batava_\u2014_Volume_v2-209x300.jpg\" width=\"250\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Polygonum_persicaria_\u2014_Flora_Batava_\u2014_Volume_v2-209x300.jpg 209w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Polygonum_persicaria_\u2014_Flora_Batava_\u2014_Volume_v2-383x550.jpg 383w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Polygonum_persicaria_\u2014_Flora_Batava_\u2014_Volume_v2-700x1005.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Polygonum_persicaria_\u2014_Flora_Batava_\u2014_Volume_v2.jpg 836w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Persicaria auch Pfirsichbl\u00e4ttriger- oder Floh-Kn\u00f6terich genannt, bl\u00fcht von Juni bis September und wird ab Mai gesammelt. Die Pflanze bevorzugt feuchte Wiesen, sumpfiges Gebiet, Waldlichtungen und Bach- und Teichufer. Der Gattungsname kommt vom griechischen polys = viel und gonis = Knoten, was auf den vielknotigen Stengel hinweist. Persicaria weist auf den Wirkstoff persicarin hin, der eine stark entz\u00fcndungshemmende Wirkung hat. Paracelsus sah in den rostroten oder schwarzen Flecken einen Hinweis auf die blutstillende Wirkung und eine Beziehung zur Leber. In der Volksheilkunde wird Persicaria bei rheumatischen Beschwerden, bei inneren und \u00e4u\u00dferen Blutungen, Geschw\u00fcren, H\u00e4morrhoiden, Verletzungen, innerlicher Hitze von Magen und Leber, Nierenkoliken und bei Entz\u00fcndungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. \u201eDie frischen Bl\u00e4tter ergeben, etwas zersto\u00dfen, einen guten und heilenden \u201aErste-Hilfe-Verband\u2019 bei blutigen Verletzungen. Das Pulver aus den getrockneten Bl\u00e4ttern wird auf schlecht heilende Wunden und Abszesse gestreut. Au\u00dferdem verwendete man das getrocknete Kraut zum Reinigen der mit Fl\u00f6hen verseuchten Behausungen. Die Bl\u00e4tter tragen kleine Punkte, die an Flohstiche erinnern. Bis weit in unsere Zeit desinfizierte man mit dem getrockneten Kraut Zimmer und St\u00e4lle. Man streute das Pflanzenpulver gro\u00dfz\u00fcgig aus und kehrte es dann mitsamt dem Ungeziefer hinaus.\u201c (Hirsch&amp;Gr\u00fcnberger, S. 41)<\/p>\n<p>Paracelsus schreibt: \u201eSo sollt ihr wissen, dass Persicaria ein Kraut f\u00fcr offene Sch\u00e4den bei Menschen und Vieh ist&#8230; Was offen ist oder aufbrechen will, das vertreibt Persicaria. Bei R\u00f6ssern, die vom Sattel gedr\u00fcckt sind, heilt es die Wunden&#8230; Also auch beim Menschen, wenn solche Schwellungen entstehen, oder etwas an den H\u00e4nden oder F\u00fc\u00dfen durch die Arbeit aufbricht, oder an den Orten, wo ein Handwerk einen Schaden bewirken kann,&#8230; oder wo bei Leuten die kr\u00e4nklich sind und sich in den Betten aufliegen und bei dergleichen anderen offenen Sch\u00e4den mehr an den Beinen und Armen ist das Kraut ihrer aller Arznei.\u201c (Paracelsus III, 502f)<\/p>\n<p>In Persicaria ist auch eine besondere narkotische Art. Sie stillt alle gro\u00dfen Hitzen, die zu Tode brennen, und macht gesund. So bei allen Kopfschmerzen, Mania (griech. mania = die Raserei), Phrenesis (alte Bezeichnung f\u00fcr Geistesst\u00f6rung) oder dergleichen, oder wenn der K\u00f6rper bei einer Krankheit so stark entz\u00fcndet ist, dass nichts mehr geschehen kann, dann ist Persicaria die letzte und beste L\u00f6schung, wenn sie innerlich genommen wird. Der Brauch der Alten war, ihr die bei\u00dfende Sch\u00e4rfe zu nehmen. (Paracelsus III, 505)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Paracelsus: S\u00e4mtliche Werke. Anger: Verlag Eick; 1993, Bd. III<br \/>\nHirsch Siegrid, Gr\u00fcnberber Felix: Die Kr\u00e4uter in meinem Garten. Weltbild: Augsburg; 2008<\/h5>\n<h4>Illustration<\/h4>\n<h5>von Christiaan Sepp, Flora Batava, Volume 2 (1807), entnommen:<\/h5>\n<h5>https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Polygonum_persicaria_\u2014_Flora_Batava_\u2014_Volume_v2.jpg<\/h5>\n<h4>Foto<\/h4>\n<h5>von fololia<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heilrezepte (lat. Polygonum persicaria L.) Persicaria auch Pfirsichbl\u00e4ttriger- oder Floh-Kn\u00f6terich genannt, bl\u00fcht von Juni bis September und wird ab Mai gesammelt. Die Pflanze bevorzugt feuchte Wiesen, sumpfiges Gebiet, Waldlichtungen und Bach- und Teichufer. Der Gattungsname kommt vom griechischen polys = viel und gonis = Knoten, was auf den vielknotigen Stengel hinweist. 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In der Volksheilkunde wird Persicaria bei rheumatischen Beschwerden, bei inneren und \u00e4u\u00dferen Blutungen, Geschw\u00fcren, H\u00e4morrhoiden, Verletzungen, innerlicher Hitze von Magen und Leber, Nierenkoliken und bei Entz\u00fcndungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. \u201eDie frischen Bl\u00e4tter ergeben, etwas zersto\u00dfen, einen guten und heilenden \u201aErste-Hilfe-Verband\u2019 bei blutigen Verletzungen. Das Pulver aus den getrockneten Bl\u00e4ttern wird auf schlecht heilende Wunden und Abszesse gestreut. Au\u00dferdem verwendete man das getrocknete Kraut zum Reinigen der mit Fl\u00f6hen verseuchten Behausungen. Die Bl\u00e4tter tragen kleine Punkte, die an Flohstiche erinnern. Bis weit in unsere Zeit desinfizierte man mit dem getrockneten Kraut Zimmer und St\u00e4lle. 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