{"id":14437,"date":"2017-01-26T15:15:26","date_gmt":"2017-01-26T14:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=14437\/"},"modified":"2022-09-05T19:29:25","modified_gmt":"2022-09-05T17:29:25","slug":"organon-lxxiii-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/traditionelle-westliche-medizin\/organon-lxxiii-2\/","title":{"rendered":"Kapuzinerkresse &#8211; Nat\u00fcrliches Antibiotikum"},"content":{"rendered":"<p>Lateinisch:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Tropaeolum majus<\/em><br \/>\nVolksname:\u00a0\u00a0 Salatblume, peruanische Feuerblume<br \/>\nFamilie:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tropaeolaceae \/ Kapuzinerkressegew\u00e4chs<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\">Foto 1:\u00a0Kapuzinerkresse_farbig \/ Erika R\u00f6tlisberger<img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14395\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_1Kapuzinerkresse_farbig.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_1Kapuzinerkresse_farbig.jpg 1200w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_1Kapuzinerkresse_farbig-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_1Kapuzinerkresse_farbig-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_1Kapuzinerkresse_farbig-700x525.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><\/h5>\n<p>Seit 1990 wird j\u00e4hrlich die \u201eHeilpflanze des Jahres\u201c ausgerufen, erst durch den Verband der Heilkr\u00e4uterfreunde Deutschlands, dann durch den Verein zur F\u00f6rderung der naturgem\u00e4\u00dfen Heilweise nach Paracelsus (www.nhv-theophrastus.de). Seit 1999 wird auch j\u00e4hrlich \u201edie Arzneipflanze des Jahres\u201c durch den interdisziplin\u00e4ren Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde am Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg festgelegt. <strong>\u00a0<\/strong><a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"http:\/\/www.nhv-theophrastus.de\">www.nhv-theophrastus.de<\/a><\/p>\n<p>Viele kennen die feurig goldgelb, orange oder dunkelrot leuchtenden Bl\u00fcten als Salatgarnitur.<\/p>\n<p>Die Kapuzinerkresse ist weltweit als Kultur- und Zierpflanze bekannt. Die urspr\u00fcngliche Heimat ist Mittel- und S\u00fcdamerika. Die Inkas nutzten sie als Garten- und Heilpflanze, vor allem als Schmerz- und Wundheilmittel. Im 16. Jh. brachten spanische Eroberer diese blutrote Blume aus Peru nach Mitteleuropa. Bei den Seefahrern galten die Samen als wirksames Mittel gegen den gef\u00fcrchteten Skorbut (Schwerste Form eines Vitamin C-Mangels, der entsteht, wenn dem K\u00f6rper \u00fcber einige Monate kaum oder gar kein Vitamin C zugef\u00fchrt wird.)\u00a0<a href=\"http:\/\/www.uni-wuerzburg.de\">www.uni-wuerzburg.de<\/a>.<\/p>\n<p><strong>2013 war die Kapuzinerkresse die Arzneipflanze des Jahres.<\/strong><\/p>\n<p>In Europa wurde die Pflanze vorerst in Klosterg\u00e4rten als Zierpflanze gezogen. Erst im 18. Jh. kam die Verwendung im medizinischen und kulinarischen Bereich. Heute finden wir sie in G\u00e4rten, in T\u00f6pfen auf dem Balkon, auch an Mauern und Hausfassaden. In ihrer frostfreien heimatlichen Tropenregion ist sie ausdauernd, klimatisch bedingt ist sie in Mitteleuropa nicht winterhart.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\">Foto 2: Kapuzinerkresse_Blatt \/ Erika R\u00f6tlisberger<img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14398\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_2Kapuzinerkresse_Blatt.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_2Kapuzinerkresse_Blatt.jpg 1200w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_2Kapuzinerkresse_Blatt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_2Kapuzinerkresse_Blatt-825x550.jpg 825w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_2Kapuzinerkresse_Blatt-700x467.jpg 700w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_2Kapuzinerkresse_Blatt-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><\/h5>\n<p>Aus dem glatten St\u00e4ngel gehen Blatt- und Bl\u00fctenstiele hervor. Mit Hilfe ihrer langen, sich windenden Blattstiele k\u00f6nnen sie klettern und werden bis ca. 5 m lang. Die Bl\u00e4tter haben die Form eines Schildes. Der Blattstiel sitzt in der Mitte des runden Blattes.<\/p>\n<p>Der Name Tropaeolum kommt von griech. Tropaion (Wende, Flucht) = Zeichen der siegreichen Krieger. Zu den Kressegew\u00e4chsen wurde sie gez\u00e4hlt, weil ihr scharfer Geruch und Geschmack der europ\u00e4ischen Brunnenkresse \u00e4hnelt. Die glockenf\u00f6rmige Bl\u00fcte mit ihrem spitz auslaufenden Sporn ist der Kopfbedeckung (Kapuze mit spitz auslaufendem Zipfel) der Kapuzinerm\u00f6nche \u00e4hnlich.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\">Foto 3: Kapuzinerkresse_Bl\u00fcte \/Erika R\u00f6tlisberger<img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14401\" src=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_3Kapuzinerkresse_Bl\u00fcte.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_3Kapuzinerkresse_Bl\u00fcte.jpg 1200w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_3Kapuzinerkresse_Bl\u00fcte-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_3Kapuzinerkresse_Bl\u00fcte-733x550.jpg 733w, https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/20166_3Kapuzinerkresse_Bl\u00fcte-700x525.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anbau<\/strong><\/p>\n<p>Ab Ende Februar s\u00e4ht man die Samen der Kapuzinerkresse aus und h\u00e4lt sie bei Zimmertemperatur. Die Jungpflanzen d\u00fcrfen erst nach den \u201eEisheiligen\u201c Mitte Mai ins Freie oder in T\u00f6pfe auf den Balkon versetzt werden. Tropaeolum hat keine besonderen Anspr\u00fcche an den Boden, ben\u00f6tigt aber reichlich Wasser. Im Halbschatten gedeiht sie genau so wie an der prallen Sonne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verwendete Pflanzenteile und Ernte<\/strong><\/p>\n<p>Die oberirdischen Teile, die Bl\u00fcten, Bl\u00e4tter, St\u00e4ngel und Knospen, sind essbar. Den scharf-pikanten Geschmack hat die Kapuzinerkresse vom gro\u00dfen Anteil an Senf\u00f6lglykosiden, wie auch Kresse, Kohl, Meerrettich und Rettich. Die Senfglykoside wirken f\u00fcr die Pflanze selbst als Abwehrstoff gegen Tierfra\u00df.<\/p>\n<p>Geerntet wird von Mai bis Oktober. Getrocknet verliert die Pflanze ihre Kr\u00e4fte, weil die sehr schwefelreichen Wirkstoffe fl\u00fcchtig sind. Deshalb verarbeitet man die Kapuzinerkresse ausschlie\u00dflich frisch.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zu den heilenden Inhaltsstoffen geh\u00f6ren<\/strong><\/p>\n<p>Senf\u00f6lglykoside (z. B. aus Glycotropaeolin gewonnenes \u00e4therisches Kresse\u00f6l mit dem Hauptbestandteil Benzylsenf\u00f6l) hemmen Bakterien in ihrem Wachstum, sie enth\u00e4lt etwa genauso viel Vitamin C wie z. B. Sanddornfr\u00fcche, Flavonoide, Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor. Auf Schwefel weisen die Bl\u00fctenfarben und der starke Geruch der Pflanze hin. So wie Schwefel beim Erhitzen je nach Temperatur in den Farben blassgelb bis dunkelrot erscheint, sind auch die Farben der Bl\u00fcten.<\/p>\n<p>Dr. Markus Sommer erkl\u00e4rt: \u201eDie wirksamen Schwefelsubstanzen werden schon in unseren obersten Darmabschnitten aufgenommen und st\u00f6ren daher unsere Darmflora nicht. Sie verlassen unseren K\u00f6rper, indem sie \u00fcber die Lunge abgeatmet werden (weshalb Kapuzinerkresse bei Atemwegsinfektionen eingesetzt werden kann), aber auch \u00fcber den Urin, weshalb sie zum Beispiel gegen eine Blasenentz\u00fcndung zu helfen vermag. Erk\u00e4ltungen sind h\u00e4ufig die Ursache sowohl von Infekten der Luft- wie der Harnwege, und so mag es einem weiteren Grund geben, die aus den warmen Tropen stammende, von w\u00e4rmenden Schwefelkr\u00e4ften durchzogene Pflanze gerade hier einzusetzen.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Als nach dem zweiten Weltkrieg die Antibiotika ihren Siegeszug antraten, musste man nach der anf\u00e4nglichen Begeisterung feststellen, dass viele Bakterien rasch gegen diese urspr\u00fcnglich als Wundermittel gefeierten Arzneistoffe unempfindlich wurden. Bei der Suche nach neuen Antibiotikaquellen stie\u00df man auch auf die Kapuzinerkresse und stellte fest, dass Extrakte aus ihr nicht nur gegen sehr viele Bakterien wirksam waren, die bei Infektionen eine Rolle spielen (sogar Erreger der Tuberkulose sollen gegen Kapuzinerkressewirkstoffe empfindlich sein), sondern auch gegen Candida-Pilze, die sich oft nach einer Antibiotika-Behandlung auf den Schleimh\u00e4uten ausbreiten. Zudem wurde eine Wirksamkeit gegen Viren (zum Beispiel Grippe-Viren) festgestellt. In mehreren Doktorarbeiten, die in den letzten Jahren \u00fcber die Pflanze geschrieben wurden, findet sich die Aussage, dass bisher keine Resistenzen bekannt geworden seien, die Bakterien also nicht unempfindlich geworden sind.\u201c <\/span><a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">1<\/a><\/p>\n<p>Studien belegen die antibiotische Wirksamkeit.\u00a02, 3<\/p>\n<p>Senf\u00f6lglykoside aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel werden kombiniert als Phytotherapeutikum (Angocin Anti-Infekt N) zur Behandlung und Prophylaxe der Atemwegs- und Harnwegsinfektion eingesetzt, siehe auch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.angocin.de\">angocin.de<\/a>.<\/p>\n<p>Weil sie mit dem hohen Anteil an Vitamin C auch das Immunsystem st\u00e4rkt, ist die Kapuzinerkresse eine hervorragende Heilpflanze gegen Erk\u00e4ltungen. Sie kann dazu beitragen, dass sich beginnende Halsschmerzen, Infektion der Luftwege, Blasenreizung gar nicht erst entfalten, indem man ab dem ersten Feststellen zarte junge Bl\u00e4tter kaut, Frischpflanzen-Presssaft oder Tinktur einnimmt. Jedoch gilt vorsichtige Dosierung bei Magen-Darm-Empfindlichkeit.<\/p>\n<p>Aufgrund der antibiotischen Eigenschaften der Senf\u00f6lglykoside hilft Kapuzinerkresse auch gegen Hals- und Rachenentz\u00fcndungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nebenwirkungen<\/strong><\/p>\n<p>Bei empfindlichen Menschen kann ein \u00dcberma\u00df von Kapuzinerkresse zu einer Reizung der Magen-Darmschleimhaut und der Nieren f\u00fchren. Es empfiehlt sich eine Kur auf 3 Wochen zu beschr\u00e4nken und die Einnahme erst nach den Mahlzeiten zu setzen, zudem w\u00e4hrend der Therapie Alkohol zu meiden, da die Alkoholtoleranz durch das Benzylsenf\u00f6l verringert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Keine Anwendung<\/strong><\/p>\n<p>bei Magen-Darm-Geschw\u00fcren, Nierenerkrankungen; bei S\u00e4uglingen und Kindern unter 4 Jahren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kulinarisch<\/strong><\/p>\n<p>werden die Bl\u00fcten, Knospen und die jungen Bl\u00e4tter frisch und roh verwendet. Sie eignen sich nicht zum Kochen oder Einfrieren. \u00c4ltere Bl\u00e4tter sind z\u00e4h und bitter. Mit kleingeschnittenen mineralstoffreichen jungen Bl\u00e4ttern k\u00f6nnen Eier- und Kartoffelgerichte, Kr\u00e4uterbutter, Quark, Frischk\u00e4se, Butterbrot pikant gew\u00fcrzt werden. Als Garnitur auf dem Salat sind die Bl\u00fcten zudem auch eine Augenweide. Die Bl\u00fctenknospen k\u00f6nnen in Salz und Essig eingelegt werden und \u00e4hnlich wie Kapern verwendet werden. Mit ihrer pikanten Sch\u00e4rfe regt die Kapuzinerkresse auch die Verdauung an, wodurch sie hilft, dass fette Speisen bek\u00f6mmlicher werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frischpflanzen-Press-Saft <\/strong><sup>4<\/sup><\/p>\n<p>Der Presssaft aus Bl\u00e4ttern (1 &#8211; 2 mal t\u00e4glich 1 Teel\u00f6ffel voll in Wasser eingenommen) wird empfohlen bei: Bronchitis, Emphysem, zur F\u00f6rderung der Abwehrkr\u00e4fte, Grippe, Erk\u00e4ltung, Katarrh, bei Nieren- und Blasenentz\u00fcndungen, Harnwegsentz\u00fcndungen, Mandelentz\u00fcndung, Ohrenentz\u00fcndung und zur Kr\u00e4ftigung f\u00fcr \u00e4ltere Leute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tinktur<\/strong><\/p>\n<p>Tinktur, hergestellt aus gr\u00fcnen Kapuzinerkressebl\u00e4ttern, dient der selben Heilanzeige. Man nimmt ein Marmeladenglas, f\u00fcllt es zu 2\/3 mit feingeschnittenen Kapuzinerkressebl\u00e4ttern, f\u00fcllt das Glas mit ca. 40%igem Doppelkorn oder Wodka auf, l\u00e4sst es bei gleichbleibender Temperatur, am besten in N\u00e4he des Kochherdes stehen. W\u00e4hrend 3 Wochen t\u00e4glich sch\u00fctteln, dann \u00fcber Kaffeefilterpapier abgiessen. Vorbeugend oder ganz zu Beginn einer Erk\u00e4ltung 3 x t\u00e4glich 15 Tropfen nach dem Essen einnehmen. Magenvertr\u00e4glichkeit beachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frischpflanzentinktur<\/strong><\/p>\n<p>Frischpflanzentinktur ist auch in der Apotheke erh\u00e4ltlich. Dort ist auch die Urtinktur Tropaeolum majus von Ceres erh\u00e4ltlich. Diese werden in niedriger Dosierung von 3 x 3 &#8211; 5 Tropfen t\u00e4glich eingenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kapuzinerkresse-Essig<\/strong><sup>5<\/sup><\/p>\n<p>1 Handvoll Bl\u00fcten locker in ein Glasgef\u00e4ss f\u00fcllen und bis an den Rand mit Essig \u00fcbergie\u00dfen. Nach 1 Woche ist daraus ein zartpikanter W\u00fcrzessig geworden, der gleichzeitig Medizin ist:<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr eine stoffwechsel- und darmregulierende Kur 2 TL Essig in 1 Glas Wasser geben und trinken.<\/li>\n<li>Zum Gurgeln bei Halsweh oder Angina oder als Haarsp\u00fclung bei strapaziertem, schuppigem oder fettigem Haar 1:5 mit lauwarmem Wasser verd\u00fcnnt anwenden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gesichtsdampfbad gegen Akne<\/strong><sup>6<\/sup><\/p>\n<p>1 Handvoll klein geschnittene, bl\u00fchende Kapuzinerkresse mit 1 lt. kochendem Wasser \u00fcberbr\u00fchen; das Gesicht \u00fcber den dampfenden Topf beugen, der Kopf sollte sich dabei unter einem zeltartig ausgebreiteten Handtuch befinden. Nach 10 Minuten das Gesicht behutsam trocken tupfen. Das Dampfbad desinfiziert und reinigt unreine, entz\u00fcndete Haut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aknesalbe<\/strong><sup>7<\/sup><\/p>\n<p>R\u00fchren Sie in 50 g Ihrer eigenen, nicht zu fetten Gesichtscreme 5 \u2013 10 ml Kapuzinerkresse-Frischpflanzensaft hinein. 1 Handvoll Kraut (alle oberirdischen Teile) anquetschen und den Saft durch ein Tuch pressen. Das desinfiziert und beruhigt die Haut.<\/p>\n<p>Tropaeolum ist u.a. in anthroposophischen Arzneimitteln (Wala) zur Reinigung der Haut bei Akne enthalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wichtig: Die aufgef\u00fchrten Anwendungsm\u00f6glichkeiten ersetzen keine fachkundliche Beratung beim Arzt und Therapeuten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Literatur, Studien<\/h4>\n<h5><sup>1<\/sup> Dr. Sommer, Markus: Heilpflanzen, ihr Wesen, ihre Wirkung, ihre Anwendung, Aethera 2011, page 206<\/h5>\n<h5><sup>2<\/sup> https:\/\/www.klinikum.uni-heidelberg.de\/Phytomedizin-Traditionelles-Wissen-modern-genutzt<\/h5>\n<h5><sup>3\u00a0<\/sup>ttp:\/\/www.apotheke-adhoc.de\/branchennews\/alle-branchennews\/branchennews-detail\/studie-der-uni-freiburg-liefert-weitere-hinweise-auf-entzuendungshemmende-wirkung-der-senfoele\/<\/h5>\n<h5><sup>4\u00a0<\/sup>Vonarburg, Bruno: Nat\u00fcrlich gesund mit Heilpflanzen, AT 2001, page 119<\/h5>\n<h5><sup>5<\/sup> B\u00fchring, Ursel: Alles \u00fcber Heilpflanzen, Ulmer 2007, p. 159<\/h5>\n<h5><sup>6<\/sup> B\u00fchring, Ursel: Alles \u00fcber Heilpflanzen, Ulmer 2007, p. 149<\/h5>\n<h5><sup>7<\/sup> B\u00fchring, Ursel: Alles \u00fcber Heilpflanzen, Ulmer 2007, p. 159<\/h5>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lateinisch:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tropaeolum majus Volksname:\u00a0\u00a0 Salatblume, peruanische Feuerblume Familie:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tropaeolaceae \/ Kapuzinerkressegew\u00e4chs Foto 1:\u00a0Kapuzinerkresse_farbig \/ Erika R\u00f6tlisberger &nbsp; Seit 1990 wird j\u00e4hrlich die \u201eHeilpflanze des Jahres\u201c ausgerufen, erst durch den Verband der Heilkr\u00e4uterfreunde Deutschlands, dann durch den Verein zur F\u00f6rderung der naturgem\u00e4\u00dfen Heilweise nach Paracelsus (www.nhv-theophrastus.de). Seit 1999 wird auch j\u00e4hrlich \u201edie Arzneipflanze des Jahres\u201c durch den interdisziplin\u00e4ren Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde am Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg festgelegt. \u00a0www.nhv-theophrastus.de Viele kennen die feurig goldgelb, orange oder dunkelrot leuchtenden Bl\u00fcten als Salatgarnitur. Die Kapuzinerkresse ist weltweit als Kultur- und Zierpflanze bekannt. Die urspr\u00fcngliche Heimat ist Mittel- und S\u00fcdamerika. Die Inkas nutzten sie als Garten- und Heilpflanze, vor allem als Schmerz- und Wundheilmittel. Im 16. Jh. brachten spanische Eroberer diese blutrote Blume aus Peru nach Mitteleuropa. Bei den Seefahrern galten die Samen als wirksames Mittel gegen den gef\u00fcrchteten Skorbut (Schwerste Form eines Vitamin C-Mangels, der entsteht, wenn dem K\u00f6rper \u00fcber einige Monate kaum oder gar kein Vitamin C zugef\u00fchrt wird.)\u00a0www.uni-wuerzburg.de. 2013 war die Kapuzinerkresse die Arzneipflanze des Jahres. In Europa wurde die Pflanze vorerst in Klosterg\u00e4rten als Zierpflanze gezogen. Erst im 18. Jh. kam die Verwendung im medizinischen und kulinarischen Bereich. 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Bei den Seefahrern galten die Samen als wirksames Mittel gegen den gef\u00fcrchteten Skorbut (Schwerste Form eines Vitamin C-Mangels, der entsteht, wenn dem K\u00f6rper \u00fcber einige Monate kaum oder gar kein Vitamin C zugef\u00fchrt wird.)\u00a0www.uni-wuerzburg.de. 2013 war die Kapuzinerkresse die Arzneipflanze des Jahres. In Europa wurde die Pflanze vorerst in Klosterg\u00e4rten als Zierpflanze gezogen. Erst im 18. Jh. kam die Verwendung im medizinischen und kulinarischen Bereich. 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