{"id":14433,"date":"2017-01-26T15:38:07","date_gmt":"2017-01-26T14:38:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=14433\/"},"modified":"2022-09-13T21:43:45","modified_gmt":"2022-09-13T19:43:45","slug":"die-mineralstoffe-nach-dr-schuessler-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/homoeopathie\/die-mineralstoffe-nach-dr-schuessler-i\/","title":{"rendered":"Die Mineralstoffe nach Dr. Sch\u00fc\u00dfler  [I]"},"content":{"rendered":"<h2><sup>1.1\u00a0 Zur Person Dr.\u00a0Sch\u00fc\u00dflers\u00a01<\/sup><\/h2>\n<p>Wilhelm Heinrich Sch\u00fc\u00dfler wurde am 21. August 1821 in Zwischenahn im Gro\u00dfherzogtum Oldenburg (heute BRD) geboren, wo er auch seine Kindheit verlebte. Er hat das Gymnasium nicht zu Ende besuchen k\u00f6nnen. Vor seinem Staatsexamen in Oldenburg musste er n\u00e4mlich das Abitur (Matura) nachholen.<\/p>\n<p>Sch\u00fc\u00dfler war sehr sprachbegabt. Er besa\u00df Kenntnisse in Griechisch und Latein, er sprach Italienisch, Spanisch und Franz\u00f6sisch. Ja, er hat sich in sp\u00e4teren Jahren sogar mit Sanskrit besch\u00e4ftigt. Die Besch\u00e4ftigung mit diesen Sprachen wird mit dem Bestand an B\u00fcchern in seinem Nachlass belegt. Die Familie Sch\u00fc\u00dfler war sehr arm und vermutlich hat sich Wilhelm Heinrich mit Sprachunterricht und als Hauslehrer durchgebracht, bis er im Alter von drei\u00dfig Jahren mit dem Studium beginnen konnte. Wahrscheinlich hat er von seinem \u00e4ltesten Bruder Ernst Georg das Geld bekommen mit der Auflage, sp\u00e4ter als hom\u00f6opathischer Arzt t\u00e4tig zu sein.<\/p>\n<p>Er studierte ein Jahr in Paris, dessen medizinische Fakult\u00e4t zu dieser Zeit einen besonders guten Ruf hatte. Danach setzte er seine Studien in Berlin fort, wo er den Beginn des Umbruches in der Medizin von einer naturphilosophischen zu einer naturwissenschaftlichen erlebte. Man ging nicht mehr von den philosophischen Bem\u00fchungen aus, mit denen die Erkenntnisse von Wesen, Gesetzen, Formen und Erscheinungen der sichtbaren Natur gewonnen wurden, sondern von den Erfahrungen, von den empirischen Experimenten. Die Erkenntnisse in der Naturwissenschaft werden gewonnen durch Beobachtung, Messung, Vergleich und Experiment.<\/p>\n<p>Unter anderem lehrten zu dieser Zeit Justus von Liebig und Rudolf Virchow. Ihre Forschungen hatten entscheidenden Einfluss auf den Medizinstudenten Sch\u00fc\u00dfler. Auch in Berlin hielt es ihn nicht l\u00e4nger als ein Jahr. In Gie\u00dfen hat er dann nicht nur seine Studien fortgesetzt, sondern auch promoviert.<\/p>\n<p>Nach seiner Promotion ging Sch\u00fc\u00dfler nach Prag. Dort waren sehr gute Lehrer der Hom\u00f6opathie, was vermutlich ein Grund war, sein Wissen dort zu erweitern. Nach einem Semester Aufenthalt in Prag reichte er bei der Gro\u00dfherzoglichen Regierung ein Gesuch auf Zulassung zum medizinischen Staatsexamen ein. Dieses Gesuch wurde von der Regierung abgelehnt, weil er einerseits das geforderte Maturit\u00e4tszeugnis nicht erbringen konnte und andererseits noch keine vollen vier Jahre Studium vorweisen konnte, welche nach einer Oldenburgischen Verordnung vom 30. 4. 1831 verlangt wurden.<\/p>\n<p>Im Jahre 1857\u00a0bewarb Sch\u00fc\u00dfler sich erneut um die Zulassung zum Staatsexamen, nachdem er das Abitur am \u201eAlten Gymnasium\u201c nachgeholt hatte. Diesmal konnte Sch\u00fc\u00dfler alle erforderlichen Unterlagen f\u00fcr die Zulassung zum Staatsexamen vorlegen und es wurde ein Termin angesetzt. Das medizinische Staatsexamen, das mehrere Tage dauerte, war am 14. August 1857 abgeschlossen.<\/p>\n<p>Erstaunlich sind die sehr umfangreichen und relativ strengen Vorschriften bez\u00fcglich medizinischer Belange. Das Collegium medicum, also das Gro\u00dfherzoglich Oldenburgische Gesundheitsministerium, war am 14. September 1818 eingerichtet worden zur Pr\u00fcfung angehender \u00c4rzte, Wund\u00e4rzte, Apotheker, Hebammen und Tier\u00e4rzte. Au\u00dferdem wurde es oder einzelne Mitglieder zur Erstellung von Gutachten herangezogen.<\/p>\n<p>So musste es auch \u00fcber die Zulassung Sch\u00fc\u00dflers als hom\u00f6opathischer Arzt entscheiden. Zur Zeit Sch\u00fc\u00dflers lebten noch Sch\u00fcler Samuel Hahnemanns, dem Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie. Die neue Heilweise war bei den \u00c4rzten sehr umstritten und wurde h\u00e4ufig bek\u00e4mpft.<\/p>\n<p>In den \u00c4rztevereinen fanden die Hom\u00f6opathen keine Aufnahme und mehr als einmal findet man die Bemerkung \u201eder fr\u00fchere Arzt\u201c,\u00a0als er sich inzwischen der Hom\u00f6opathie zugewandt hatte. Obwohl die \u00c4rzte die Hom\u00f6opathie ablehnten, fand sie bei den Menschen begeisterte Aufnahme, weil auch schon damals das Vertrauen in die herk\u00f6mmliche medizinische Heilweise ersch\u00fcttert war. Viele Menschen wandten sich wegen der Erfolge der Hom\u00f6opathie zu, aber auch andere Richtungen hatten gro\u00dfen Zulauf wie zum Beispiel Pfarrer Sebastian Kneipp.<\/p>\n<p>309 Oldenburger B\u00fcrger reichten nun ein Gesuch um Zulassung eines hom\u00f6opathischen Arztes ein. Sie weisen auf den jungen Arzt Dr. med. W. H. Sch\u00fc\u00dfler hin, der k\u00fcrzlich das Examen wohlbestanden habe und sich hierselbst zur Aus\u00fcbung der Hom\u00f6opathie bereit erkl\u00e4rt hat. Die Erlaubnis zur Niederlassung, es wurde nur eine begrenzte Anzahl von \u00c4rzten zugelassen, wurde am 2. J\u00e4nner 1858 ausgestellt.<\/p>\n<p>Sch\u00fc\u00dfler nahm seinen Wohnsitz in Oldenburg. Trotz seiner niedrigen Honorare war er schon 1877 in der Lage, einen Bauplatz zu kaufen und mit dem Bau seines Hauses zu beginnen, das er 1880 bezog und bis zu seinem Tod bewohnte.<\/p>\n<p>\u00dcber sein Privatleben findet man nur sp\u00e4rliche Angaben, was in erster Linie damit zusammenh\u00e4ngt, dass er es immer abgelehnt hat, biographische Notizen zu machen. Sein privates Leben ist so still und ohne jede \u00c4u\u00dferlichkeit abgelaufen, dass es in der Tat schwer ist, dar\u00fcber zu berichten. Nachdem Sch\u00fc\u00dfler erst einmal seine Biochemie erarbeitet hatte, gab es f\u00fcr ihn nichts anderes mehr, als die Verbesserung dieser Lehre. Das sah er als seine einzige Aufgabe an. Wir wissen, dass er es in der Jugend nicht leicht hatte, eine Situation, die ihm sein ganzes Leben lang vor Augen blieb. Er war verschlossen in seinem Wesen und in sich gekehrt. Es k\u00f6nnte sein, dass das auch ein Grund war, warum er unverheiratet blieb.<\/p>\n<p>Nach seiner Zulassung als hom\u00f6opathischer Arzt in Oldenburg war Sch\u00fc\u00dfler endlich dort angelangt, wo sein Weg als Arzt beginnen konnte. Noch war er Hom\u00f6opath und von der Biochemie war keine Rede, die kam erst 15 Jahre sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Sch\u00fc\u00dfler begann bald, sich in Artikeln mit aktuellen medizinischen und hom\u00f6opathischen Problemen auseinander zu setzen. Sie wurden in Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlicht und haben oft Entgegnungen hervorgerufen. Zu diesen musste sich Sch\u00fc\u00dfler \u00e4u\u00dfern, was er gern und mit Nachdruck getan hat. Er trat 1861 dem Hom\u00f6opathischen Zentralverein bei, welchen er 1876 wieder verlie\u00df, weil die \u201etonangebenden Herren meine Therapie nicht als eine hom\u00f6opathische anerkennen wollen\u201c (Sch\u00fc\u00dflers eigene Worte).<\/p>\n<p>Sch\u00fc\u00dflers Suche nach einer M\u00f6glichkeit, das umfangreiche Arzneigut der Hom\u00f6opathie zu verkleinern und damit \u00fcberschaubarer zu machen, musste ihn fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in Gegensatz zur Hahnemann\u2019schen Schule bringen. Es entstand die \u201eBiochemische Heilweise\u201c. Drei Wissenschaftler sind zu erw\u00e4hnen, deren Forschungen die Grundlage f\u00fcr Sch\u00fc\u00dflers Lebenswerk gewesen sind.<\/p>\n<p>Der Niederl\u00e4nder Jacob Moleschott lehrte in Heidelberg, Z\u00fcrich und Turin physiologische Chemie. Er stellte die Gesamtheit aller biochemischen Vorg\u00e4nge, die in einer Zelle oder dem K\u00f6rper ablaufen, mit all den m\u00f6glichen Zwischenstufen im Stoffwechsel, in den Mittelpunkt seiner Arbeiten. Sein Buch \u201eKreislauf des Lebens\u201c, dessen erste Ausgabe 1852 erschien, hat Sch\u00fc\u00dfler wertvolle Impulse vermittelt, auf die er im wesentlichen seine sp\u00e4tere Heilmethode aufbaut.<\/p>\n<p>Sch\u00fc\u00dfler hat auch die Stelle aus Moleschotts Werk \u00fcberliefert, die f\u00fcr ihn ein Leitmotiv war:<\/p>\n<p><strong>\u201eDer Bau und die Lebensf\u00e4higkeit der Organe sind durch die notwendigen Mengen der anorganischen Bestandteile bedingt. Und darin ist es begr\u00fcndet, dass die in den letzten Jahren erwachte W\u00fcrdigung des Verh\u00e4ltnisses der anorganischen Stoffe zu den einzelnen Teilen des K\u00f6rpers, die W\u00fcrdigung, welche weder hochm\u00fctig verschm\u00e4ht, noch \u00fcberschw\u00e4nglich hofft, der Landwirtschaft und der Heilkunde eine gl\u00e4nzende Zukunft verspricht.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich angesichts der eingreifenden Tatsachen nicht mehr bestreiten, dass Stoffe, die bei der Verbrennung zur\u00fcckbleiben, die sogenannten Aschenbestandteile, zu der inneren Zusammensetzung und damit zu der formgebenden und artbedingten Grundlage der Gewebe ebenso wesentlich geh\u00f6ren, wie die Stoffe, welche bei der Verbrennung verfl\u00fcchtigen. Ohne leimgebende Grundlage kein wahrer Knochen, ebensowenig ein wahrer Knochen ohne Knochenerde, ein Knorpel ohne Knorpelsalz; oder Blut ohne Eisen, Speichel ohne Chlorkalium.\u201c Zu diesen Worten Moleschotts bekennt sich Sch\u00fc\u00dfler ausdr\u00fccklich im Jahre 1879: <strong>\u201eObige Worte haben vor reichlich 6 Jahren in mir die Idee erregt, die betreffenden anorganischen Salze &#8211; und nur diese &#8211; zu Heilzwecken zu verwenden.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Rudolf Virchow, ein seit 1876 in Berlin t\u00e4tiger Wissenschaftler, hat mit seinem Buch von der \u201eCellularpathologie\u201c einen gro\u00dfen Einfluss auf die Entstehung der Sch\u00fc\u00dfler\u2019schen Biochemie gehabt. Dieses Buch, eine fundamentale Krankheitslehre, das 1858 erschien, hat einen Einfluss auf die Medizin, der bis in die heutige Zeit reicht, wenn auch neue Erkenntnisse den Totalit\u00e4tsanspruch erheblich eingeschr\u00e4nkt haben. Damit ist gemeint, dass nicht nur mehr dieses Werk allein f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von den krankhaften Ver\u00e4nderungen der Zelle ausschlaggebend ist.<\/p>\n<p>Justus von Liebig ist der dritte Wissenschaftler, dessen Forschungen gro\u00dfen Einfluss auf das Wirken Sch\u00fc\u00dflers hatte. Er lehrte in Gie\u00dfen und hat vor allem auf dem Gebiete der Pflanzen und Tiere geforscht, er verwendete auch den Ausdruck \u201eN\u00e4hrsalze.\u201c Sein Einfluss auf Sch\u00fc\u00dfler ist aus folgenden Texten gut ersichtlich:<\/p>\n<p><strong>\u201eF\u00fcr die Landwirtschaft haben die anorganischen Stoffe der Pflanzen durch die Agriculturchemie bereits ihre Verwertung gefunden. Ich habe es unternommen, die Chemie der Gewebe des animalischen Organismus auf das therapeutische Gebiet zu \u00fcbertragen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eDanach ist meine Therapie ein Analogon der Agriculturchemie. So, wie man &#8211; was jeder rationelle Landmann wei\u00df &#8211; kr\u00e4nkelnde Pflanzen durch Begie\u00dfen mit einer L\u00f6sung des ihnen entsprechenden Salzes zum Gedeihen bringen kann, so curire ich die erkrankten animalischen Gewebe mittels Verabreichung von Molek\u00fclen eines anorganischen Salzes, welches demjenigen homogen ist, durch dessen Funktionsst\u00f6rung die betreffende Krankheit bedingt ist.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>(Minimumgesetz Seite XXX)<\/p>\n<p>Ab dem Jahre 1872 hat sich Sch\u00fc\u00dfler nun intensiv mit seiner neuen Heilweise besch\u00e4ftigt und hat in seiner Praxis nur mehr die neuen Funktionsmittel verwendet. Er hat seine Erkenntnisse im M\u00e4rz 1873 erstmalig in der \u201eAllgemeinen Hom\u00f6opathischen Zeitung\u201c unter dem Titel einer \u201eabgek\u00fcrzten hom\u00f6opathischen Heilweise\u201c ver\u00f6ffentlicht. Vor allem die \u00e4lteren Hom\u00f6opathen reagierten vorsichtig, ja sogar skeptisch auf diese erste Kundmachung. Sch\u00fc\u00dfler wurde aufgefordert, ein Indikationsschema (Anwendungsm\u00f6glichkeiten) und einige ausf\u00fchrliche Krankengeschichten zu liefern, damit Versuche zur \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit der Mittel angestellt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Es ist von gro\u00dfer Bedeutung, hier darauf hinzuweisen, welch gro\u00dfe Umw\u00e4lzungen Sch\u00fc\u00dflers neue Erkenntnisse hervorriefen, ja, welche Revolution sie ausgel\u00f6st haben. Die Hom\u00f6opathen mussten n\u00e4mlich f\u00fcr ihr Studium unz\u00e4hlige Arzneimittelbilder lernen. (Zur Zeit Dr. Sch\u00fc\u00dflers waren es nach seinen eigenen Angaben an die 200 verschiedene Mittel). Au\u00dferdem waren viele hervorragende Forscher an der Erstellung dieser Arzneimittelbilder t\u00e4tig gewesen. Nun sollte es aber m\u00f6glich sein, mit nur 12 Mitteln f\u00fcr alle heilbaren Krankheiten auszukommen. Das war einfach unvorstellbar.<\/p>\n<p>Schon als hom\u00f6opathischer Arzt war Dr. Sch\u00fc\u00dfler Kritik und herausfordernden Stellungnahmen ausgesetzt. Als er sich nun mit seiner biochemischen Heilweise auch noch von der hom\u00f6opathischen Richtung absetzte, stand er noch viel mehr im Brennpunkt der Auseinandersetzungen und kritischen Anfechtungen. Er wurde nicht m\u00fcde, seinen Standpunkt immer wieder zu vertreten und darzulegen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1874 erschien zum erstenmal die Arbeit Dr. Sch\u00fc\u00dflers als \u201eAbgek\u00fcrzte Therapie\u201c in Form einer Brosch\u00fcre.<\/p>\n<p>In ihr f\u00fchrte er auch die von ihm ausgew\u00e4hlten Mineralstoffe an, damals noch in einer uns ungewohnten Reihenfolge:<\/p>\n<ol>\n<li>Ferrum phosphoricum, 2. Kali sulphuricum, 3. Kali phosphoricum, 4. Magnesia phosphorica, 5. Calcarea phosphorica, 6. Natrium sulphuricum, 7. Natrium muriaticum, 8. Kalium chloratum, 9. Natrium phosphoricum, 10. Silicea, 11. Calcarea sulphurica, 12. Ca.Fl.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Damit begann der eigentliche Siegeszug der \u201eBiochemischen Heilweise nach Dr. med. Sch\u00fc\u00dfler\u201c. Dieses schmale Heftchen von nur 16 Seiten sollte Medizingeschichte machen und in erweiterter Form 52 Auflagen erreichen. Schon die zweite Auflage, die schon nach einem Jahr notwendig wurde, umfasste aufgrund der notwendigen Erweiterungen durch Anregungen und Beantwortung von Anfragen bereits 48 Seiten.<\/p>\n<p>Obwohl die Behandlungsmethode sehr umstritten war, verbreitete sie sich rasch und traf auch auf gro\u00dfes Interesse bei den \u00c4rzten. Sehr schnell waren die Funktionsmittel auch im Ausland bekannt und es gab bald \u00dcbersetzungen der Ver\u00f6ffentlichung Sch\u00fc\u00dflers \u00fcber die Funktionsmittel in alle bedeutenden Sprachen.<\/p>\n<p>Es ist nur Sch\u00fc\u00dflers Willensst\u00e4rke und seiner \u00dcberzeugungskraft zu verdanken, dass wir heute seine biochemische Therapie kennen, anwenden und weiterverbreiten k\u00f6nnen. Er war ein Mann, der mutig zu dem stand, wovon er \u00fcberzeugt war. Er verteidigte seine Heilweise bei jedem Angriff und im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurden immer wieder neue Argumente gebracht, was sehr wertvoll war.<\/p>\n<p>Seine vielen Anh\u00e4nger, die er in Oldenburg hatte, gr\u00fcndeten schon im Jahre 1885 den ersten biochemischen Verein. Sp\u00e4ter wurden die vielen biochemischen Vereine, die in Folge entstanden, im Biochemischen Bund Deutschlands zusammengefasst. Er besteht heute noch und beweist durch seine hohe Mitgliederzahl das Interesse an der Biochemie auch in der heutigen Zeit.<\/p>\n<p>In allem was seine Person betraf, war er sehr zur\u00fcckhaltend und \u00e4u\u00dferst bescheiden. Dr. Sch\u00fc\u00dfler wurde am 14. M\u00e4rz 1898 von einem Schlaganfall getroffen, von dem er sich aber schnell erholte, so dass er im Stande war, die letzten Korrekturen an der 25. Auflage seiner \u201eAbgek\u00fcrzten Therapie\u201c zu erledigen. Am 30. M\u00e4rz 1898 im 77. Lebensjahr entschlief er sanft.<\/p>\n<p>Dr. Wilhelm Heinrich Sch\u00fc\u00dfler hinterlie\u00df uns eine Heilweise, die uns erm\u00f6glicht, ganzheitlich auf das Leben des Menschen auf der k\u00f6rperlichen Ebene einzugehen, Vorsorge f\u00fcr die Gesundheit zu treffen und sie zu pflegen sowie bei St\u00f6rungen des Betriebes die Not-wendenden Ma\u00dfnahmen zu ergreifen.<\/p>\n<p><strong>\u2026 wird fortgesetzt<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><sup>1<\/sup>Die Angaben sind zusammengefasst folgendem Buch entnommen:\u00a0Lindemann, G\u00fcnter: Dr. Med. Wilhelm Heinrich Sch\u00fcler: Sein Leben und Werk\u00a0Oldenburg: Isensee Verlag, 1992<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Kontakt<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gba.at\">http:\/\/www.gba.at<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.1\u00a0 Zur Person Dr.\u00a0Sch\u00fc\u00dflers\u00a01 Wilhelm Heinrich Sch\u00fc\u00dfler wurde am 21. August 1821 in Zwischenahn im Gro\u00dfherzogtum Oldenburg (heute BRD) geboren, wo er auch seine Kindheit verlebte. Er hat das Gymnasium nicht zu Ende besuchen k\u00f6nnen. Vor seinem Staatsexamen in Oldenburg musste er n\u00e4mlich das Abitur (Matura) nachholen. Sch\u00fc\u00dfler war sehr sprachbegabt. Er besa\u00df Kenntnisse in Griechisch und Latein, er sprach Italienisch, Spanisch und Franz\u00f6sisch. Ja, er hat sich in sp\u00e4teren Jahren sogar mit Sanskrit besch\u00e4ftigt. Die Besch\u00e4ftigung mit diesen Sprachen wird mit dem Bestand an B\u00fcchern in seinem Nachlass belegt. Die Familie Sch\u00fc\u00dfler war sehr arm und vermutlich hat sich Wilhelm Heinrich mit Sprachunterricht und als Hauslehrer durchgebracht, bis er im Alter von drei\u00dfig Jahren mit dem Studium beginnen konnte. Wahrscheinlich hat er von seinem \u00e4ltesten Bruder Ernst Georg das Geld bekommen mit der Auflage, sp\u00e4ter als hom\u00f6opathischer Arzt t\u00e4tig zu sein. Er studierte ein Jahr in Paris, dessen medizinische Fakult\u00e4t zu dieser Zeit einen besonders guten Ruf hatte. Danach setzte er seine Studien in Berlin fort, wo er den Beginn des Umbruches in der Medizin von einer naturphilosophischen zu einer naturwissenschaftlichen erlebte. 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