{"id":14319,"date":"2017-02-11T16:23:37","date_gmt":"2017-02-11T15:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=14319\/"},"modified":"2022-11-08T18:12:49","modified_gmt":"2022-11-08T17:12:49","slug":"okkultes-heilen-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/philosophie\/okkultes-heilen-35\/","title":{"rendered":"Okkultes Heilen CXIII"},"content":{"rendered":"<h2>Vom \u00dcbel zu gutem Willen<\/h2>\n<p>Zum okkulten Heilen geh\u00f6rt die Einf\u00fchrung des Gesetzes vom vorherrschenden Guten. Man kann seine Krankheit \u00fcberwinden, wenn man sein Leben allm\u00e4hlich auf den guten Willen einstellt, das Gegenst\u00fcck zum egoistischen Willen. Zun\u00e4chst verfolgt der Mensch eigenn\u00fctzige Ziele. Dabei sammelt er gute, schlechte und neutrale Dinge um sich, ebenso die entsprechenden Menschen und die zu ihm passende Atmosph\u00e4re. Mit dieser Aktivit\u00e4t geht er durch das Leben und wird dabei immer st\u00e4rker durch die Qualit\u00e4t der Dinge, Personen und Umgebungen bestimmt. Trotzdem verfolgt sein unbezwingbarer Wille weiterhin eigenn\u00fctzige Ziele, ohne R\u00fccksicht darauf, wie sich dies auf die Menschen in der Umgebung und die Natur auswirkt. Ohne sich dessen bewusst zu sein, st\u00f6rt der Mensch die subtilen Gesetze der Natur in seiner Umgebung und erntet daher die Auswirkungen seines Verhaltens als Krankheit.<\/p>\n<p>Die unvern\u00fcnftige Vergangenheit des Menschen, sein famili\u00e4res Erbgut und das Erbgut seiner Bev\u00f6lkerungsgruppe sind die drei Haupteinfl\u00fcsse f\u00fcr Erkrankungen. Jeder Mensch muss den Preis f\u00fcr seine fr\u00fcheren Fehler zahlen. &#8218;Du wirst ernten, was du ges\u00e4t hast&#8216;, lautet das allgemeine nat\u00fcrliche Gesetz. Zudem erbt er die Krankheiten der Familie, zu der er geh\u00f6rt. Die verunreinigten Energiestr\u00f6me setzen sich von Geburt an in den Menschen fort. Abgesehen davon legt ihm das \u00dcbel aus der Vergangenheit der Gesellschaft, der er angeh\u00f6rt, ebenfalls Krankheiten auf, die der Herr des Lebens unfehlbar zuordnet. Da die Menschheit insgesamt viel Unwissenheit und Unvernunft mit den entsprechenden Aggressionen ausgelebt hat, sollten das daraus resultierende \u00dcbel sowie der eigene Anteil daran anerkannt, akzeptiert und mitgetragen werden.<\/p>\n<p>Anerkennung der fr\u00fcheren Fehler ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist, die egoistische Lebensweise zu verlassen. F\u00fcr das Wohlergehen anderer zu leben ist der dritte Schritt, durch den sich die Menschen als Einzelpersonen sowie gemeinsam als Gruppen von der Auswirkung der dreifachen Krankheitseinfl\u00fcsse befreien k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Solange der Mensch f\u00fcr seine eigenen egoistischen Ziele lebt, ohne R\u00fccksicht darauf, was dies f\u00fcr das gesellschaftliche Wohlergehen bedeutet, wird er weiterhin das Leid von Unwohlsein, Krankheit, Verfall und Tod anziehen.<\/p>\n<p>Guter Wille ist der Wille, dem Leben ringsum, von dem man selbst ein Teil ist, Gutes zu tun. &#8218;Einer f\u00fcr alle&#8216; entspricht dem Gesetz, &#8218;alle f\u00fcr einen&#8216; steht im Widerspruch dazu. Der Schl\u00fcssel, um sich aus den Krankheiten herausarbeiten, ist: dem Leben eine Wendung zu geben und f\u00fcr das Wohlergehen anderer zu leben. Dieser Weg f\u00fchrt aus dem Nebel der Krankheit in das Licht des klaren Himmels. Man sollte erkennen, dass das Leben lebenswert ist, wenn man es dem Guten der Gesellschaft widmet. An dem \u00dcbel aus fr\u00fcheren Zeiten sollte man freiwillig seinen Anteil \u00fcbernehmen und das vorherrschende Gute wirkungsvoll einbringen. Wenn man dies tut, wird das \u00dcbel von dem Guten verdr\u00e4ngt und im Lauf der Zeit das goldene Gesetz des menschlichen Lebens einleiten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Heiler und Kranke ist es grundlegend wichtig, das Karma-Gesetz (das Gesetz von Ursache und Wirkung) zu verstehen. Die Kranken sollten \u00fcber ihr Fehlverhalten, das sie in der Welt handfest zum Ausdruck bringen, informiert werden. Der Heiler sollte bei den Kranken die Tiefe ihrer Krankheit erkennen, die mit der St\u00e4rke des Egoismus zusammenh\u00e4ngt. Den Kranken muss ihre innere Veranlagung f\u00fcr Krankheiten erkl\u00e4rt werden und sie sollten Anleitungen f\u00fcr eine heilende Lebensweise bekommen. Der Heiler sollte die Patienten unterst\u00fctzen und feinf\u00fchlig unterrichten, so dass sie sich daran erinnern und im Blick behalten, dass die Krankheiten ihre Wurzeln in ihrem vergangenen Leben haben und sie alte Schulden zur\u00fcckzahlen. Au\u00dferdem sollte der Heiler die Patienten dazu anleiten, eine konstruktive innere Haltung einzunehmen und ein Leben zu gestalten, das letztendlich zum Guten f\u00fchrt. Er sollte den Patienten helfen, die m\u00e4chtigen Kr\u00e4fte in ihrem Inneren zu erkennen, die den gegenw\u00e4rtigen Krankheitsverlauf aufheben k\u00f6nnen, so dass die Krankheiten allm\u00e4hlich zur\u00fcckgehen. Vonseiten des Heilers sollte es keine fieberhafte \u00c4ngstlichkeit oder Unruhe geben, sondern er sollte den guten Willen verankern. Er muss die Patienten sanft und umsichtig informieren und sie langsam zu den Wegen des guten Willens hinwenden. Dadurch werden die Patienten vor zuk\u00fcnftigen Erkrankungen bewahrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom \u00dcbel zu gutem Willen Zum okkulten Heilen geh\u00f6rt die Einf\u00fchrung des Gesetzes vom vorherrschenden Guten. Man kann seine Krankheit \u00fcberwinden, wenn man sein Leben allm\u00e4hlich auf den guten Willen einstellt, das Gegenst\u00fcck zum egoistischen Willen. Zun\u00e4chst verfolgt der Mensch eigenn\u00fctzige Ziele. Dabei sammelt er gute, schlechte und neutrale Dinge um sich, ebenso die entsprechenden Menschen und die zu ihm passende Atmosph\u00e4re. Mit dieser Aktivit\u00e4t geht er durch das Leben und wird dabei immer st\u00e4rker durch die Qualit\u00e4t der Dinge, Personen und Umgebungen bestimmt. Trotzdem verfolgt sein unbezwingbarer Wille weiterhin eigenn\u00fctzige Ziele, ohne R\u00fccksicht darauf, wie sich dies auf die Menschen in der Umgebung und die Natur auswirkt. 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