{"id":13731,"date":"2017-01-04T15:02:08","date_gmt":"2017-01-04T14:02:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/?p=13731"},"modified":"2022-09-05T19:27:33","modified_gmt":"2022-09-05T17:27:33","slug":"sterbebegleitung-in-der-tradition-des-tibetischen-buddhismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paracelsus-magazin.ch\/de\/philosophie\/sterbebegleitung-in-der-tradition-des-tibetischen-buddhismus\/","title":{"rendered":"Sterbebegleitung in der Tradition des tibetischen Buddhismus"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Artikel ist in drei Abschnitte unterteilt:<\/p>\n<ol>\n<li>Das Sterben aus Sicht der buddhistischen Philosophie<\/li>\n<li>Die Aufgaben einer geistigen Autorit\u00e4t im tibetischen Buddhismus, eines Lamas, w\u00e4hrend des Sterbeprozesses<\/li>\n<li>Die Rolle des Lamas nach dem Sterben<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1. Das Sterben aus Sicht der buddhistischen Philosophie<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>i) Die Sicht der Verg\u00e4nglichkeit \u2013 Es liegt in der Natur des Menschen zu sterben<\/h3>\n<p>Die buddhistische Philosophie spricht von der nat\u00fcrlichen Verg\u00e4nglichkeit aller Dinge. Diese betrifft alle Ph\u00e4nomene \u2013 sowohl materielle als auch geistige. Sobald die entsprechenden Ursachen und Umst\u00e4nde zusammenkommen, erscheint ein Ph\u00e4nomen und ver\u00e4ndert sich von einem Moment zum anderen bis hin zur Aufl\u00f6sung. Diesem Prozess unterliegt selbstverst\u00e4ndlich auch unsere Lebenskraft und unser K\u00f6rper. So liegt es bereits in der Natur der Geburt, dass wir letztendlich sterben. Der Lebensweg, der im Tod endet, ist gekennzeichnet von der ununterbrochenen Ver\u00e4nderung unseres K\u00f6rpers und unseres Geistes.<\/p>\n<p>Dies hat zwei positive Aspekte:<br \/>\nZum einen verbirgt sich in der Verg\u00e4nglichkeit die Chance, schwierige Situationen positiv zu ver\u00e4ndern und schlechte Charaktereigenschaften abzulegen und in gute zu verwandeln.<\/p>\n<p>Zum anderen verringert sich unser Egoismus von selbst, wenn uns klar wird, dass wir nicht ewig leben. Normalerweise unternehmen wir alles im Leben ausschlie\u00dflich f\u00fcr uns selbst und f\u00fcr die, die uns nahe stehen, weil wir denken, wir w\u00fcrden ewig leben und uns absichern wollen. Ist uns jedoch bewusst, dass unser Leben kurz ist, dann f\u00e4llt es uns leichter zu teilen.<\/p>\n<h3>ii) Der Zeitpunkt des Todes ist ungewiss<\/h3>\n<p>Die Kontemplation \u00fcber die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens f\u00fchrt zu der Erkenntnis, dass keiner von uns wei\u00df, wann er stirbt. Dadurch erw\u00e4chst die Dringlichkeit, so schnell wie m\u00f6glich das uns Wichtige zu erledigen, ohne es immer wieder aufzuschieben, weil wir denken, wir h\u00e4tten ja Zeit.<\/p>\n<p>Dies sind die Gr\u00fcnde warum die regelm\u00e4\u00dfige Meditation \u00fcber Verg\u00e4nglichkeit ein zentraler Teil der buddhistischen Praxis ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>2) Die Aufgaben einer geistigen Autorit\u00e4t im tibetischen Buddhismus, eines Lamas, w\u00e4hrend des Sterbeprozesses<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Sterbende wird in unserem Kulturkreis meist von jemandem betreut, der sowohl Arzt als auch Lama ist. Als Arzt behandelt er haupts\u00e4chlich die k\u00f6rperlichen Belange und f\u00fchrt eine Balance zwischen den vier Elementen her, die die Grundbausteine des K\u00f6rpers darstellen. Gleichzeitig k\u00fcmmert er sich in seiner Funktion als Lama um die spirituelle Begleitung des Betroffenen. Gibt es niemanden, der beide Bereiche abdecken kann, dann m\u00fcssen nat\u00fcrlich zwei verschiedene Personen die jeweiligen Aufgaben \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>i) Die spirituelle Begleitung des Sterbenden<\/h3>\n<p>Die Anweisung, die dem Betroffenen gegeben wird, lautet: Sich zu verhalten wie eine sch\u00f6ne Frau, die in den Spiegel blickt. Wenn jemand in den Spiegel blickt, um sich sch\u00f6n zu machen, dann wird sie nicht das Abbild ihres Gesichtes im Spiegel schminken. Da w\u00fcrde sie einer T\u00e4uschung unterliegen. Sie wird nat\u00fcrlich ihr eigenes Gesicht schminken. Auf die gleiche Art und Weise muss der Sterbende sehen, welche Trugbilder in seinem Geist auftauchen. Anstatt zu versuchen, diese in der \u00e4u\u00dferen Welt zu korrigieren, muss er seinen eigenen Geist korrigieren.<\/p>\n<p>Durch den Verfallsprozess des K\u00f6rpers ger\u00e4t dieser aus dem Gleichgewicht und die Wahrnehmung ver\u00e4ndert sich drastisch. Man sieht, h\u00f6rt und f\u00fchlt Dinge v\u00f6llig anders als fr\u00fcher mit einem gesunden K\u00f6rper. Das ist ein verunsichernder und schmerzhafter Prozess. Der Lama gibt deshalb diese Anweisung, sich zu verhalten wie eine sch\u00f6ne Frau, die in den Spiegel blickt, um dem Sterbenden zu vermitteln, was passiert, und ihm zu sagen, dass die Ver\u00e4nderungen, die er wahrnimmt nicht in der Au\u00dfenwelt stattfinden, sondern ausschlie\u00dflich in seinem eigenen Geist.<\/p>\n<p>Wer Sterbenskranke bereits begleitet hat, kennt Situationen, in denen der Sterbende Dinge erlebt, die eigentlich \u00fcberhaupt nicht stattfinden. Wenn jemand zum Beispiel fr\u00fcher im Krieg war, kann es sein, dass er das damals Erlebte erneut erf\u00e4hrt und gro\u00dfe Angst versp\u00fcrt. Da gilt es dem Betroffenen klar zu machen, dass sein Geist ihm etwas vorspielt und er diesen \u00e4ndern muss statt die \u00e4u\u00dferen Bedingungen. Das Gegenteil kann auch der Fall sein. Jemand, dem viel Gutes widerfahren ist, wie zum Beispiel sch\u00f6ne Urlaube, durchlebt diese vielleicht kurz vor dem Tod wieder und stirbt entspannt.<\/p>\n<p>Sich zu verhalten wie eine sch\u00f6ne Frau, die in den Spiegel blickt, weist darauf hin, wie schwierig es ist zu versuchen, das, was sich im eigenen Geist abspielt, in der Au\u00dfenwelt zu ver\u00e4ndern. Das ist\u00a0erm\u00fcdend. Deshalb sollten die Helfer den Sterbenden daran erinnern, wo er wirklich ist, was wirklich gerade passiert und dass er sich vor seinen Wahrnehmungen nicht \u00e4ngstigen muss, wie zum Beispiel mitten im Krieg zu sein. Gelingt dies, dann ist es so, als ob jemand bemerkt, dass er tr\u00e4umt und nichts von dem Erlebten wirklich passiert. Befindet sich der Sterbende jedoch geistig in guten Zeiten, dann sollte man ihn nicht st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der mentale Zustand w\u00e4hrend des Sterbens ist nicht nur wichtig f\u00fcr den betroffenen Menschen in jenem Moment, sondern hat auch Auswirkungen auf die Zukunft. Im Buddhismus gehen wir ja davon aus, dass es ein n\u00e4chstes Leben gibt. Wie sich dieses gestaltet, h\u00e4ngt nicht nur sehr vom Verhalten im Laufe des jetzigen Lebens ab, sondern auch vom Moment des Todes. Man kann sagen, Letzteres hat einen Einfluss von knapp 20 Prozent. Da macht es einen gro\u00dfen Unterschied, ob jemand entspannt und gl\u00fccklich oder \u00e4ngstlich und angespannt stirbt.<\/p>\n<p>Die verschiedenen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft verf\u00fcgen \u00fcber bestimmte Kr\u00e4fte im K\u00f6rper. W\u00e4hrend des Sterbeprozesses nehmen diese Kr\u00e4fte nach und nach ab. Verringert sich die Kraft des Erdelements zum Beispiel, hat man Schwierigkeiten, Gliedma\u00dfen oder den Kopf zu heben. Manche Sterbende haben auch das Gef\u00fchl zu fallen und bitten darum, gehalten zu werden. Der anwesende Lama f\u00fchrt den Betroffenen und seine Begleiter in die verschiedenen Stadien des Abbaus der Elemente ein, und erkl\u00e4rt sowohl die \u00e4u\u00dferlichen als auch innerlichen Anzeichen daf\u00fcr. Somit wird dieser Prozess begreiflich und tr\u00e4gt nicht zur Verwirrung des Sterbenden bei.<\/p>\n<p>Ein hilfreiches Beispiel hierf\u00fcr ist eine Geisterbahn. Ich war einmal im Vergn\u00fcgungspark der Universal Studios in Singapur. Dort gab es eine Geisterbahn mit verschiedenen Gestalten wie Godzilla, und nat\u00fcrlich war alles ganz dunkel. F\u00e4hrt man zum ersten Mal durch, kriegt man nat\u00fcrlich einen Riesenschreck. Das n\u00e4chste Mal, einfach weil man den Ablauf kennt und sich daran gew\u00f6hnt hat, ist man viel gelassener und l\u00e4sst sich nicht mehr von den Erscheinungen beeindrucken. Beim dritten Mal lacht man vielleicht bereits. Es ist also die Rolle des Lamas, den Sterbenden mit dem Ablauf des Sterbens bekannt zu machen, ihm dadurch die Angst zu nehmen und ihm zu erkl\u00e4ren, dass seine Wahrnehmungen nicht echt sind.<\/p>\n<h3>ii) Eine weitere Rolle des Lamas ist die eines Zeugen<\/h3>\n<p>Er bezeugt die allgemeinen W\u00fcnsche und den letzten Willen des Sterbenden, zum Beispiel wie sein Besitz aufgeteilt werden soll. In Deutschland beispielsweise gibt es Gesetze, die den Nachlass regeln, aber bei uns ist das nicht so. Wenn es also nach dem Tod keine genauen Angaben dar\u00fcber gibt, was der Verstorbene wollte, oder die Erben ganz andere Vorstellungen davon haben, wie mit der Hinterlassenschaft umgegangen werden soll, dann kann der Lama einschreiten und den letzten Willen bezeugen. Das ist wichtig, damit die Person friedlich in dem Wissen sterben kann, dass nachher in der Familie alles im Einvernehmen erfolgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>3) Die Rolle des Lamas nach dem Sterben<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt kommen wir zu der Rolle, die der Lama nach dem Eintritt des Todes spielt. Wenn er jemand ist mit gro\u00dfer spiritueller Kraft und mit viel Liebe und Mitgef\u00fchl f\u00fcr den Verstorbenen, dann sagt man, sind die Gebete, die er in den ersten drei Tagen nach dem Tod macht, besonders hilfreich. Dazu geh\u00f6ren Wunschgebete f\u00fcr eine gute Wiedergeburt, aber auch Rituale, in denen dem Geist des Verstorbenen der Weg w\u00e4hrend des Zwischenzustandes vor dem n\u00e4chsten Leben, auch Bardo genannt, gezeigt wird.<\/p>\n<p>Innerhalb dieser drei Tage wird mit Hilfe astrologischer Berechnungen festgelegt, was mit dem Leichnam passieren soll. Ob es besser ist, ihn zu beerdigen, ihn zu verbrennen oder als Gabe an wilde Tiere darzubringen. Das Letztere wird in Europa nicht praktiziert, aber im Himalaya schon. Stirbt jemand aus einem sehr engen und warmherzigen Familienverbund, dann hinterl\u00e4sst der Verstorbene buchst\u00e4blich eine L\u00fccke. Die Familie f\u00fchlt sich nicht mehr vollst\u00e4ndig an. In solchen F\u00e4llen bestimmt man auch anhand der Astrologie, wann der Leichnam aus dem Haus gebracht werden muss und unter welchen Umst\u00e4nden. Wenn jedoch bekannt ist, dass die Todesursache eine infekti\u00f6se Krankheit war, dann entscheiden auch die \u00c4rzte bei der Entsorgung des K\u00f6rpers mit.<\/p>\n<p>Nach diesen drei Tagen wird der Tote entsprechend der Empfehlungen beigesetzt. Die Wunsch- und Widmungsgebete f\u00fcr den Verstorbenen werden jedoch \u00fcber einen Zeitraum von 49 Tage nach dem Todeszeitpunkt fortgef\u00fchrt. Manchmal t\u00e4glich, aber mindestens ein Mal w\u00f6chentlich, immer\u00a0am gleichen Wochentag wie der des Todes. Danach wird j\u00e4hrlich am Todestag eine Zeremonie abgehalten.<\/p>\n<p>Direkt nach dem Ableben werden dann die Besitzt\u00fcmer des Verstorbenen nach dessen W\u00fcnschen aufgeteilt. Ein Teil wird meist f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Projekte verwandt wie der Bau von Stra\u00dfen und Br\u00fccken oder als Almosen verteilt. Auch \u00fcber diesen Prozess h\u00e4lt der Lama seine Hand und ber\u00e4t die Hinterbliebenen. Wird der Leichnam verbrannt, wird die Asche mit Ton und Wasser vermischt, um aus der Paste sogenannte Tsatsas, kleine Statuen, zu formen. Diese werden dann an heilige Orte in Indien und Nepal gebracht, wie Bodhgaya, wo der Buddha Erleuchtung erlangte. Dies ist eine weitere Aufgabe des Lamas. Bei all diesen Aktivit\u00e4ten steht im Vordergrund, dass durch den Besitz und den K\u00f6rper dieses Menschen so viele Wesen wie m\u00f6glich profitieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Aus dem Tibetischen von Daniela Hartmann,\u00a0redigiert von Gabriele Martin<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Pfarrgemeinde St. Paul im Rahmen des Dialogs der Religionen<br \/>\nM\u00fcnchen, 11. November 2014<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel ist in drei Abschnitte unterteilt: Das Sterben aus Sicht der buddhistischen Philosophie Die Aufgaben einer geistigen Autorit\u00e4t im tibetischen Buddhismus, eines Lamas, w\u00e4hrend des Sterbeprozesses Die Rolle des Lamas nach dem Sterben &nbsp; 1. Das Sterben aus Sicht der buddhistischen Philosophie &nbsp; i) Die Sicht der Verg\u00e4nglichkeit \u2013 Es liegt in der Natur des Menschen zu sterben Die buddhistische Philosophie spricht von der nat\u00fcrlichen Verg\u00e4nglichkeit aller Dinge. Diese betrifft alle Ph\u00e4nomene \u2013 sowohl materielle als auch geistige. Sobald die entsprechenden Ursachen und Umst\u00e4nde zusammenkommen, erscheint ein Ph\u00e4nomen und ver\u00e4ndert sich von einem Moment zum anderen bis hin zur Aufl\u00f6sung. Diesem Prozess unterliegt selbstverst\u00e4ndlich auch unsere Lebenskraft und unser K\u00f6rper. So liegt es bereits in der Natur der Geburt, dass wir letztendlich sterben. Der Lebensweg, der im Tod endet, ist gekennzeichnet von der ununterbrochenen Ver\u00e4nderung unseres K\u00f6rpers und unseres Geistes. Dies hat zwei positive Aspekte: Zum einen verbirgt sich in der Verg\u00e4nglichkeit die Chance, schwierige Situationen positiv zu ver\u00e4ndern und schlechte Charaktereigenschaften abzulegen und in gute zu verwandeln. Zum anderen verringert sich unser Egoismus von selbst, wenn uns klar wird, dass wir nicht ewig leben. 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Das Sterben aus Sicht der buddhistischen Philosophie &nbsp; i) Die Sicht der Verg\u00e4nglichkeit \u2013 Es liegt in der Natur des Menschen zu sterben Die buddhistische Philosophie spricht von der nat\u00fcrlichen Verg\u00e4nglichkeit aller Dinge. Diese betrifft alle Ph\u00e4nomene \u2013 sowohl materielle als auch geistige. Sobald die entsprechenden Ursachen und Umst\u00e4nde zusammenkommen, erscheint ein Ph\u00e4nomen und ver\u00e4ndert sich von einem Moment zum anderen bis hin zur Aufl\u00f6sung. Diesem Prozess unterliegt selbstverst\u00e4ndlich auch unsere Lebenskraft und unser K\u00f6rper. So liegt es bereits in der Natur der Geburt, dass wir letztendlich sterben. Der Lebensweg, der im Tod endet, ist gekennzeichnet von der ununterbrochenen Ver\u00e4nderung unseres K\u00f6rpers und unseres Geistes. 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